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Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz

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Akazienweg 4
03253 Doberlug-Kirchhain

Telefon (035322) 2346
Telefax (035322) 4827

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Homepage: www.wav-westniederlausitz.de

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Aktuelle Meldungen

Sonnewalder Wasserabrechnung kommt erst im April

(25. 02. 2020)

Kunden des Wasserverbandes Westniederlausitz müssen sich gedulden. Der Versand der Jahresgebührenbescheide für Sonnewalde erfolgt erst im April. Bis dahin soll die Satzung geheilt werden.

 

Lesen Sie mehr unter: https://www.lr-online.de/lausitz/finsterwalde/wasserverband-westniederlausitz-sonnewalder-wasserabrechnung-kommt-erst-im-april-44001305.html

Sonnewalder Abwasser soll nach Lindena geleitet werden

(10. 01. 2020)

Nach fünf Jahren Zwangspause werden die Planungen für die Abwasserüberleitung von Sonnewalde zum Klärwerk Lindena wieder aufgenommen. Was hat die Verbandsversammlung umgestimmt?

 

 

Lesen Sie mehr unter: https://www.lr-online.de/lausitz/finsterwalde/klaeranlage-sonnewalder-abwasser-soll-nach-lindena-geleitet-werden-42410082.html

Wichtige Information für Eigentümer und Installateure zum Einbau und Wechsel von Absetzmengenzählern (Gartenwasserzähler) bzw. Zählern für eigene Wasserversorgungsanlagen ab 01.01.2020

(01. 01. 2020)

Wie bereits in der Wasserzeitung Ausgabe 04/2019 veröffentlicht, informieren wir über die Veränderungen zum Einbau und Wechsel

von Absetzmengenzählern (Gartenwasserzählern)

bzw. den Zählern für eigene Wasserversorgungsanlagen.

 

Ab dem 01.01.2020 stellt grundsätzlich der WAV

den beauftragten Installateurunternehmen, 

die benötigten Messvorrichtungen

zum erstmaligen Einbau zur Verfügung.

 

Die vom WAV gestellten Zähler sind entsprechend

den technischen Regelungen beim Antragsteller einzubauen. Die Verplombung erfolgt durch den

Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz.

 

Die Eichfristen der vom WAV bereitgestellten Zähler werden von der Kundenabteilung des WAV überwacht. Den nachfolgenden Wechsel der Messvorrichtungen sowie die Verplombung übernehmen dann die

zuständigen Mitarbeiter des WAV Westniederlausitz.

 

Das Antragsformular steht Ihnen hier bzw. während der Öffnungszeiten beim WAV Westniederlausitz zur Verfügung.

Statusbericht jetzt im Internet abrufbar

(06. 09. 2012)

Der Statusbericht 2012 "Verbandsneubildung: Verlauf und Ausblick – Bereich Abwasser" ist jetzt für Interessenten im Internet abrufbar. Beim Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz (WAV) ist das Dokument unter www.wav-westniederlausitz.de unter der Rubrik "Aktuelles" veröffentlicht.

Abgeordnete und Verbandsvertreter des WAV hatten in den zurückliegenden Wochen die Gelegenheit, sich mit dem Inhalt vertraut zu machen. Allerdings wurde dies unter Ausschluss der Öffentlichkeit in internen Beratungen vollzogen. Auf hundert Seiten analysiert der Statusbericht im Auftrag des Schuldenmanagementfonds beim Ministerium des Innern die Entwicklung des WAV im Bereich Abwasser und benennt gravierende Versäumnisse im Bereich Sonnewalde. Ein Zeit- und Maßnahmeplan zeigt mögliche Wege zur Stabilisierung auf. Die Stadt Sonnewalde hat sich ein eigenes Gutachten zum Zustand der Kläranlage Münchhausen erstellen lassen. Das Beratungsteam des Landes favorisiert die Überleitung Sonnewalder Abwassers nach Lindena.

 

Von leh, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 06.09.2012

Sonnewalder Abwasserpreis steigt auf 7,40 Euro

(20. 01. 2012)

Die Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserverbandes Westniederlausitz (WAV) hat die Gebühren für 2012/13 am Mittwochabend beschlossen. Die gravierendste Änderung trifft die Sonnewalder und Frankenaer, die künftig für ihr Abwasser 7,40 Euro pro Kubikmeter zahlen müssen. Mit 14-mal Ja, fünfmal Nein und drei Enthaltungen wurde der Erhöhung mehrheitlich zugestimmt.

Nach mehrfacher Vorstellung der Kalkulationen sowohl in Arbeitsberatungen des WAV als auch vor Stadtverordnetenversammlungen von Sonnewalde und Doberlug-Kirchhain war der Beratungsbedarf der Verbandsvertreter am Mittwoch erschöpft. Werner Busse (CDU), Sonnewalder Bürgermeister und damit Verbandsvertreter der Stadt, hatte zwar im Auftrag seiner Stadtverordneten beantragt, den Beschluss zur Abwasser-Gebührenerhöhung zu vertagen bis der Statusbericht vorliegt, der die Abwassersituation vier Jahre nach der Fusion beider Verbände untersucht. Das wurde mit elf Nein-, fünf Ja-Stimmen und sechs Enthaltungen abgelehnt. Begründung: Dann könnte der Wirtschaftsplan gleichfalls nicht beschlossen werden und der Verband im Februar keine Gebührenbescheide verschicken.

Die Abwassergebühren für den Raum Doberlug-Kirchhain bleiben konstant bei 3,42 Euro pro Kubikmeter. Warum die Sonnewalder drei Euro mehr zahlen müssen, begründete Verbandsvorsteher Dietmar Seidel noch vor der Abstimmung mit der direkten Auswirkung von einmalig gezahlten Beiträgen auf die Gebühren. So wurden im Gebührengebiet Doberlug-Kirchhain deutlich mehr Anschlussbeiträge gezahlt. „Die finanzielle Gesamtbelastung ist bis Ende 2011 in Sonnewalde geringer als in Doberlug-Kirchhain“, stellte er klar.

Die jetzige Gebührensteigerung um 1,20 Euro pro Kubikmeter sei aber ausschließlich auf „unterlassene Instandhaltung“ zurückzuführen. „Wir brauchen das Geld, um die Funktionstüchtigkeit der Anlagen im Klärwerk Münchhausen zu erhalten“, so Seidel. Dass 2011 der Aufleitvertrag mit dem Crinitzer Trink- und Abwasserzweckverband geplatzt ist, habe die Situation so zugespitzt, dass nur noch Notreparaturen ausgeführt werden konnten.

Der Kubikmeter Trinkwasser wird für Doberlug-Kirchhain, Kommunen im Amt Elsterland und Gorden weiterhin 1,70 Euro kosten. Dem stimmten alle Verbandsvertreter zu. Im Gebührenbereich Sonnewalde sinkt der Preis von 2,50 auf 2,40 Euro. Hierfür gab es 18 Ja-Stimmen und drei Enthaltungen. Die Mengengebühr für abflusslose Sammelgruben bleibt im Bereich Doberlug-Kirchhain konstant bei 4,98 Euro pro Kubikmeter. In Sonnewalde steigt sie auf 6,69 Euro. Die Mengengebühr für Kleinkläranlagen reduziert sich im gesamten WAV-Gebiet auf 46,04 Euro pro Kubikmeter.

Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 20.01.2012


Doberlug-Kirchhain stimmt für höhere Abwassergebühren in Sonnewalde

(13. 01. 2012)

Die Stadtverordneten von Doberlug-Kirchhain haben am Mittwoch ihrem Vertreter beim Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz (WAV) grünes Licht gegeben, für höhere Abwassergebühren im Versorgungsgebiet Sonnewalde zu stimmen. Es gab nur ein Nein vom Stadtverordneten Lutz Köhler (SPD/FDP).

Er ist Ortsvorsteher in Frankena, das von den steigenden Gebühren betroffen sein wird. Der Doberlug-Kirchhainer Ortsteil Frankena gehört zum ehemaligen Verbandsgebiet des TAZ Sonnewalde, der 2007 mit dem Doberlug-Kirchhainer Verband zum WAV fusionierte. Bürgermeister Bodo Broszinski (FDP) betonte, dass es nicht nur um Frankena gehe. „Ich handele für mehr als 9000 Einwohner“, erklärte er.

Die Verbandsversammlung des WAV wird am 18. Januar über die Gebühren für die Kalkulationsperiode 2012/13 beschließen. Für den Gebührenbereich Doberlug-Kirchhain, zu dem auch Teile des Amtes Elsterland und Gorden gehören, bleiben die Preise konstant. Beim Sonnewalder Abwasser sei dagegen eine „wirtschaftliche Notlage“ entstanden, so Verbandsvorsteher Dietmar Seidel – auch durch die „wegdemonstrierte“ Abwasserüberleitung von Crinitz ins Klärwerk Münchhausen. Weil dort notwendige Reparaturen anstehen, ist eine Erhöhung der Mengengebühr von 6,20 Euro auf 7,40 Euro/m – der Punkt, wo dem Verband keine Liquiditätsverluste entstehen – geplant.

Der Abstimmung ging eine zum Teil heftig geführte Debatte um unterschiedlich hohe Gebührenbelastungen in beiden Gebieten voraus. Dem gegenüber steht aber, dass bis zur Fusion die Doberlug-Kirchhainer durchschnittlich rund 6000 Euro mehr als die Sonnewalder für Abwasseranschlüsse bezahlt haben. Die Stadtverordneten ließen keinen Zweifel, dass entweder bei den Beiträgen nachgezahlt werden müsse oder die höheren Gebühren unumgänglich sind.
 
Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 13.01.2012

Bei Gebühr droht höherer Preis für Doberlug-Kirchhain

(11. 01. 2012)

Der Runde Tisch „Wasser 21“ und auch Werner Busse (CDU), neuer Bürgermeister von Sonnewalde, fordern fünf Jahre nach der Fusion der Sonnewalder und Doberlug-Kirchhainer Zweckverbände zum Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz (WAV) „Ein Verband – eine Gebühr“. Mit welchen Folgen, wollte die RUNDSCHAU von Verbandsvorsteher Dietmar Seidel wissen.

Wie groß sind die beiden Versorgungsgebiete des Verbandes?

Im Versorgungsgebiet Sonnewalde leben 4138 Einwohner, in dem von Doberlug-Kirchhain 13 748. Die 277 Frankenaer gehören zum Sonnewalder Gebiet, weil sie als einstiger Sonnewalder Ortsteil zum Fusionstag noch diesem Zweckverband angehörten. Das heißt, wir haben ein Größenverhältnis von etwa 20 zu 80 Prozent – den Einwohnern nach.

Vor allem beim Trinkwasser hat sich Sonnewalde nicht wie in der Fusionsstudie vorausberechnet entwickelt. Was heißt das?

2007 ist man von 0,22 Euro/m{+3} ausgegangen, die nicht von Gebühren gedeckt werden. Tatsächlich zahlten wir bis Ende 2010 bei jedem verkauften Kubikmeter Wasser zwei Euro drauf. Außerdem hat sich bis 2015 ein um rund fünf Millionen Euro höherer Finanzbedarf als angenommen herausgestellt. 2010/11 gab es deshalb Hilfe aus dem Schuldenmanagementfonds. Laut Statusbericht wurde damit für den Trinkwasserbereich Sonnewalde aber jede weitere Kreditaufnahme untersagt. Grundstückseigentümer sollen einmalig ihren Beitrag für Investitionen in die nach 1990 gebauten Trinkwasseranlagen leisten, sofern sie das noch nicht getan haben.

Das ist die sogenannte Altanschließerregel, die die Sonnewalder lieber gegen ein Gebührenmodell für das gesamte Verbandsgebiet austauschen wollen. Was würde das rechnerisch bedeuten?

Das würde erstens heißen, dass alle gezahlten Beiträge den Eigentümern zurückzuzahlen sind. Die Mengengebühr im Raum Doberlug-Kirchhain würde von 1,70 Euro/m{+3} auf 2,28 Euro/m{+3} klettern. Eine Steigerung von 0,58 Euro für jeden Kubikmeter Wasser.

Wer müsste diese höhere Gebühr zahlen?

Davon wären dann alle Trinkwasserkunden – Grundstückseigentümer, aber auch Mieter, Betriebe und die Kommunen – betroffen.

Wie viel Zahlungen sind für Sonnewalder altangeschlossene Grundstücke schon eingegangen?

Bis jetzt sind rund 1,7 Millionen Euro der erhobenen Altanschließerbeiträge gezahlt. Darin enthalten sind 213 000 Euro einmalig gezahlter Baukostenzuschüsse, die wir anrechnen konnten. Für rund 81 Prozent der Grundstücke wurde begonnen zu zahlen oder gezahlt. Auch die Stadt Sonnewalde hat mit den Zahlungen begonnen.

Mit Dietmar Seidel sprach Heike Lehmann.

 

Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 11.01.2012


Neue Wassergebühren sind Thema für Stadtverordnete

(10. 01. 2012)

Die Gebührenkalkulation des Wasser- und Abwasserverbandes Westniederlausitz (WAV) für 2012/13 wird am morgigen Mittwoch die Stadtverordneten von Doberlug-Kirchhain beschäftigen. Die Sitzung ist anberaumt worden, nachdem im Dezember einer namentlichen Abstimmung dazu nicht stattgegeben wurde.

Der Stadtverordnete Lutz Köhler (SPD/FDP) hatte die Tagesordnung zu kurzfristig erweitern wollen. Ansinnen war, dem städtischen Vertreter in der Verbandsversammlung – per Gesetz der Bürgermeister – vorzugeben, wie er abzustimmen habe. Im Raum Sonnewalde, wozu auch der Doberlug-Kirchhainer Ortsteil Frankena gehört, sollen die Abwassergebühren von derzeit 6,20 Euro auf 7,40 Euro steigen.

Die Beschlussfassung sowohl zu Abwasser- als auch zu Trinkwassergebühren hat die Verbandsversammlung Ende des Jahres dann auf Antrag der Stadt Doberlug-Kirchhain auf den 18. Januar geschoben. Dafür werden die Stadtverordneten ihren Bürgermeister morgen mit entsprechendem Votum ausstatten.

Die Sitzung beginnt am Mittwoch um 18 Uhr im Rathaus. Verbandsvorsteher Dietmar Seidel ist dazu eingeladen.
 
Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 10.01.2012

Statusbericht Abwasser nicht vor Ende Februar

(29. 12. 2011)

Der Statusbericht zum Bereich Abwasser des Wasser- und Abwasserverbandes Westniederlausitz wird voraussichtlich Ende Februar/Anfang März 2012 vorliegen. Darüber informierte Verbandsvorsteher Dietmar Seidel die Verbandsversammlung.

Dann soll er den Stadtverordnetenversammlungen von Sonnewalde und Doberlug-Kirchhain vorgestellt werden.


Personalkarussell dreht sich beim Wasserverband

(28. 12. 2011)

Im zurückliegenden Jahr hat es mehrere neue Gesichter in der Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserverbandes Westniederlausitz (WAV) gegeben. Als Grund für ihren Rückzug haben die ehrenamtlichen Vertreter unter anderem die Auseinandersetzungen mit den Sonnewalder Einwohnern zu Altanschließerbeiträgen und einheitlichen Gebühren im Verband angeführt.

Rückersdorf, Heideland (Drößig), Massen (Ponnsdorf und Gröbitz) und Gorden-Staupitz (Gorden) haben neue Vertreter gewählt. Nach dem Bürgermeisterwechsel in Sonnewalde sitzt Werner Busse per Gesetz als neues Stadtoberhaupt in der Verbandsversammlung.
 
Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 28.12.2011

Verbandsversammlung braucht neuen Vorsitz

(19. 12. 2011)

Die Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserverbandes Westniederlausitz (WAV) braucht einen neuen Vorsitzenden. Gewählt war Silke Neisser, ehemalige Bürgermeisterin von Sonnewalde.

Vertreter der Stadt in der Verbandsversammlung ist jetzt deren Nachfolger Werner Busse (CDU). Die Wahl steht am Mittwoch auf der Tagesordnung, wenn die Verbandsversammlung ab 18.30 Uhr im Rathaus von Doberlug-Kirchhain tagt.

Die Verbandsvertreter entscheiden auch über die Trink- und Abwassergebühren für die Kalkulationsperiode 2012/13. Während die Preise für den Bereich Doberlug-Kirchhain konstant bleiben, ist für Sonnewalde ein höherer Kubikmeterpreis beim Abwasser zu erwarten.
 
Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 19.12.2011 

Industriegebiet soll ans Abwassernetz

(30. 11. 2011)

Der Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz (WAV) will für die öffentliche Schmutzwasserentsorgung des Industriestandorts Hennersdorf sorgen. Nach dem Rückzug eines Porenbetonherstellers von diesem Produktionsstandort im Jahr 2002 war bereits die Trinkwasserversorgungsanlage erneuert worden.

„Bei der Entsorgung galt noch eine Zwischenlösung. Das Abwasserkonzept sieht aber eine zentrale Erschließung vor“, erläuterte Verbandsvorsteher Dietmar Seidel in der jüngsten Verbandsversammlung.

Mit dem Aufbau einer neuen Aluminiumgießerei wird dieser Schritt notwendig. Im Frühjahr 2012 soll die Gussfertigung laufen, hat Manfred Meier, geschäftsführender Gesellschafter der investierenden Scheeff GmbH aus Bayern, öffentlich angekündigt.

Der Schlagabtausch zwischen Vertretern der Sonnewalder Prozessgemeinschaft gegen Herstellungsbeiträge für Trinkwasseranlagen für sogenannte Altanschließer und dem WAV spitzt sich indes weiter zu. Seit einem Jahr fordern die Sonnewalder eine Gebühren- statt Beitragsfinanzierung. Im Internet nimmt der WAV jetzt Stellung zu Ausführungen des Sonnewalder Runden Tisches Wasser 21 vor Verbandsvertretern. Dort waren Einzelfälle zum Beweis für bürgerunfreundliche oder fehlerhafte Arbeit der Verwaltung aufgeführt worden.

Der Wasser- und Abwasserverband weist nach, dass es diese Einzelfälle so nicht gibt oder Wasser 21 wesentliche Details nicht dargestellt hat. Diese Internetveröffentlichung hatte Seidel bei der jüngsten Verbandsversammlung angekündigt. Die dort eingeplante Fragestunde hatten die Bürger, darunter Vertreter des Runden Tisches, wortlos verlassen.

Dafür lädt der Runde Tisch für den morgigen Donnerstag erneut alle Verbandsvertreter nach Großbahren ein, um über die Beitragserhebung zu sprechen. Schon im Oktober waren dieser Einladung nur die Vertreter aus Doberlug-Kirchhain, Schönborn und Massen gefolgt.

www.wav-westniederlausitz.de

Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 30.11.2011

Insolvenz bremst größte Baustelle des WAV in Oppelhain aus

(28. 01. 2011)

In Oppelhain wird für 391 Einwohner ein öffentliches Schmutzwasserkanalsystem gebaut. Das ist die derzeit größte Baumaßnahme im Abwasserbereich des Wasser- und Abwasserverbandes Westniederlausitz (WAV) und Teil der Gesamtmaßnahme Erschließung Gorden, Oppelhain und Überleitung nach Rückersdorf.

 

Für die Arbeiten in Oppelhain - Baulos 4 - mit einer Gesamtinvestition von allein 1,2 Millionen Euro wird sich der WAV jetzt einen neuen Auftragnehmer suchen müssen, damit es, sobald wieder Bauwetter ist, weitergehen kann. Die ausführende Firma EMGE Tiefbau Jessen GmbH hat am 17. Dezember vorläufige Insolvenz angemeldet. 54 Arbeitnehmer sind bei der Tiefbaufirma betroffen. Die Jessener Firma war nicht zum ersten Mal Partner des WAV. »Wir haben schon in Rückersdorf mit ihnen gebaut und waren sehr zufrieden«, so Dietmar Seidel, Verbandsvorsteher. In Oppelhain ist die Arbeit erst bis etwa zur Hälfte erledigt. Finanziert wird diese Baumaßnahme mit Rücklagen des Verbandes und über Beiträge. Fördermittel fließen nicht ein.

Der WAV hat beim vorläufigen Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Stephan Thiemann aus Leipzig, schriftlich angefragt, ob die EMGE Tiefbau Jessen oder ein Nachfolgeunternehmen die Baustelle fortführen kann. Die Antwort darauf steht noch aus. Wie aber Ute Sambale, Sachbearbeiterin für dieses Verfahren in der Pluta Rechtsanwalts GmbH, Büro Leipzig, auf RUNDSCHAU-Nachfrage andeutet, wird die EMGE diese Maßnahme nicht zu Ende führen können. »Da diese Baumaßnahme noch bis Ende September andauern wird, fehlt dazu einfach die Planungssicherheit«, macht sie wenig Hoffnung. Derzeit werden die Insolvenzgründe und die Eröffnungsmöglichkeiten geprüft, erklärt Sambale. Der WAV rechnet nach jetzigem Stand nicht mit finanziellen Verlusten durch diese Insolvenz.

Momentan sind die Bauarbeiten in Oppelhain durch den Winter ausgebremst. Dessen zeitiger Einbruch machte die aufgerissene Hauptstraße zur Winterbaustelle. »Dort fehlt nur die Deckschicht«, so Seidel. Die Baustellenampel wird noch von der Jessener Firma abgesichert.

Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 28.01.2011

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