Teilen auf Facebook   Teilen auf Twitter   Drucken
 

Amt Elsterland

Vorschaubild

Durch die Ämterbildung und Kreisgebietsreform hat das Land Brandenburg die Grundlagen für eine leistungsfähige Kommunalverwaltung geschaffen. Mit Wirkung vom 21. Juli 1992 schlossen sich in unserem Gebiet die Gemeinden Schönborn, Schilda, Tröbitz, Rückersdorf, Lindena, Oppelhain, Fischwasser, Gruhno und Schadewitz zum Amt Elsterland zusammen. Die Gemeinde Eichholz-Drößig wurde am 28. August 1992 unserem Amt zugeordnet. Der Sitz der Verwaltung ist in Schönborn, Kindergartenstraße 2a. Die nächste größere Stadt ist Doberlug-Kirchhain.

Der Name unseres Amtes wurde von der "Kleinen Elster" abgeleitet, die sich von der Stadt Doberlug kommend durch das Amtsgebiet schlängelt und die Landschaft prägt. Handwerks-, Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe tragen gemeinsam mit den klein- und mittelständischen Unternehmen und mit den landwirtschaftlichen Betrieben zur Entwicklung der Region und zur Verbesserung der Infrastruktur bei. Die touristische Infrastruktur wird ständig weiter ausgebaut.

Kindergartenstr. 2 a
03253 Schönborn

Telefon (035326) 98110
Telefax (035326) 98139

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.elsterland.de


Fotoalben


Sonstige


Sport


Party-Fotos



Aktuelle Meldungen

Synodale in der Lausitz verabreden Neuordnung der Kirchenkreise

(30.11.2018)

Synodale in der Lausitz verabreden Neuordnung der Kirchenkreise

 

Auf den Herbsttagungen der Kreissynoden der Kirchenkreise Cottbus, Niederlausitz und Senftenberg-Spremberg machten die Synodalen den Weg frei für Verhandlungen zu einer Neuordnung der drei Kirchenkreise. Konkret geht es dabei um das Aufgliedern des Kirchenkreises Senftenberg-Spremberg auf die beiden Nachbarkirchenkreise. Darüber informierten Hans-Christoph Schütt, Pfarrer im Pfarrsprengel Welzow für den Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg, Superintendentin Ulrike Menzel (Kirchenkreis Cottbus) und Superintendent Thomas Köhler (Kirchenkreis Niederlausitz) bei einem Pressegespräch in Drebkau. Vorausgegangen war die Aufforderung der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, über eine Neuordnung nachzudenken. Drei mögliche Varianten wurden vorgeschlagen: die Zusammenführung aller drei Kirchenkreise, das Eingliedern des Kirchenkreises Senftenberg-Spremberg in den Kirchenkreis Cottbus sowie eine Neugliederung entlang der Landkreisgrenzen. Hintergrund sind die geringe Gemeindegliederzahl von etwa 10.000 im Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg sowie das reguläre Ende der zehnjährigen Dienstzeit aller drei Superintendenten innerhalb der kommenden zwei Jahre. Die mit der Aufgabe befasste Arbeitsgruppe entschied sich für die letztgenannte Möglichkeit. Mit der geplanten Aufgliederung zum 1. Januar 2020 entlang der Grenze zwischen den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße entstünden zwei kompakte Kirchenkreise mit jeweils etwa 31.000 Gemeindegliedern, deren Strukturen zukunftsfähig seien, sagten Menzel, Schütt und Köhler. „Eine Neuordnung zum jetzigen Zeitpunkt bietet sich außerdem an, da im Frühjahr 2020 die Kreissynoden und Kreiskirchenräte neu gewählt werden,“ ergänzte Superintendentin Ulrike Menzel. Bis März 2019, wenn man den Synoden die Details der Neugliederung vorlegen will, gebe es nun noch viel zu tun. „Wichtig ist dabei eins: Es werden keine Stellen gestrichen oder personelle Veränderungen vorgenommen. Die Kirchgänger werden die Veränderung nicht spüren“, sagte Superintendent Thomas Köhler. Hans-Christoph Schütt betont: „Wichtig ist, dass ein Kirchenkreis in zweifacher Hinsicht erfahrbar ist. Die Fahrwege müssen für die ehrenamtlichen Leitungsmitglieder zumutbar sein und es muss ihnen möglich sein, die Gegebenheiten vor Ort zu kennen.“ Zugleich verspricht man sich mit der Neugliederung entlang der politischen Grenzen eine bessere Zusammenarbeit mit den Landkreisen. Die endgültige Entscheidung trifft die Leitung der Landeskirche.

 

Foto, Franziska Dorn:

(v.l.) Pfarrer Hans-Christoph Schütt, Superintendentin Ulrike Menzel und Superintendent Thomas Köhler stellten in Drebkau die Pläne für die Neugliederung der Kirchenkreise in der Lausitz vor.

 

 

 

Foto zu Meldung: Synodale in der Lausitz verabreden Neuordnung der Kirchenkreise

Stellenausschreibung - Sachbearbeiter im Bau- und Gemeindeservice gesucht

(21.11.2018)

Sachbearbeiter (m/w/d) Bauleitung, Bauordnungsrecht,

Vergaben und Stellungnahmen

 

Sie erwartet …

 

  • eine leistungsgerechte Vergütung gemäß der Arbeits- und Entgeltbedingungen nach TVöD/VKA
  • eine befristete Stelle für die Dauer von 2 Jahren, mit der Option zur Entfristung
  • eine 1,0 VZE und einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung

 

weitere Informationen finden Sie unter Service/Stellenauschreibungen

Elternbrief 26: 3 Jahre, 6 Monate – Urlaub mit Kindern

(19.11.2018)

Wahrscheinlich haben Sie schon einige Erfahrungen mit Urlauben gesammelt und wissen, was für Ihre Familie das Richtige ist und was Sie so bald nicht mehr erleben wollen. Trotzdem gibt es mit Kindern immer wieder Überraschungen! Im letzten Urlaub konnten Sie Ihr Kind vielleicht noch im Buggy schieben. Bei Dreieinhalbjährigen ist das anders. Sich den ganzen Weg fahren lassen und dann auf der Decke im Schatten spielen – die Zeiten sind vorbei. Auch auf der Reise in Bahn, Auto oder Flugzeug wird Ihr Kind es nicht lange auf dem Sitz aushalten, außer es schläft. Am besten, es hat sein eigenes Reisegepäck – einen kleinen Rucksack oder ein Köfferchen – mit Bilderbüchern, CDs, einem Spielzeug oder einem kleinen Puzzle. Eine Fingerpuppe, die Geschichten erzählen kann, vertreibt die Langeweile und schont Ihre Nerven ebenso wie genügend Vorrat zum Knabbern und zum Trinken. Für den Fall, dass Ihr Kind vor lauter Reisefieber vergisst, dass es aufs Klo muss, sollten Sie Kleidung zum Wechseln dabei haben. Wie oder wohin Sie auch immer verreisen wollen: das größte Vergnügen für Ihr Kind besteht darin, dass Mama und Papa Zeit haben. Im Urlaub können Kinder ihre Eltern mal von einer ganz anderen Seite erleben. Papa schmiert die besten Brote für unterwegs, Mama kennt ganz viele Vogelstimmen. Selbst Pannen sind ein besonderes Ereignis: Zelte, die nicht stehenbleiben, oder Lagerfeuer, die nicht brennen – die Kinder wollen mithelfen und selbst dazu beitragen, Schwierigkeiten zu meistern. Weitere Informationen finden Sie unter www.urlaub-mit-der-familie.de.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

 

 

 

 

 

 

 

Freie Förderplätze für Brandenburg - Azubis suchen wieder Webseitenprojekte

(14.11.2018)

Der Förderverein für regionale Entwicklung e. V. setzt sich mit seinen Azubi-Projekten für die praxisnahe Ausbildung von Berufsschülern und Studenten ein. Dank dieser Initiative können Azubis aus den Bereichen Büromanagement, Mediengestaltung und Programmierung ihr in der Berufsschule erworbenes Wissen im Rahmen der Webseitengestaltung für Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und kleinere Unternehmen praktisch anwenden.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Anlage.

[Infoschreiben]

Foto zu Meldung: Freie Förderplätze für Brandenburg - Azubis suchen wieder Webseitenprojekte

Rückersdorf investiert in das Wohl der Kinder

(30.10.2018)

Wieder Kinderlärm auf dem Gelände der ehemaligen Kita

 

Nach dem Abriss der alten Kita standen die Gemeindevertreter vor der Frage, wie diese Fläche weiter nutzen. Im Rahmen des Förderprogramm, welches für den Abriss bereitgestellt wurde, war die Nachnutzung nicht zur Bebauung, sondern nur zur Freizeitgestaltung vorgegeben. Schnell stand der Entschluss fest, hier sollen wieder Kinder toben und die Gemeinde investierte in einen neuen Spielplatz. Von vielen jungen Familien und ihren Kindern wurde dieser Wunsch schon seit langem an die Gemeindevertretung herangetragen.

Am vergangenen Montag war es dann endlich soweit, der TÜV hatte das letzte Wort und gab den neuen Spielplatz zur Nutzung frei. Zuvor wurde ein große Fläche Boden ausgehoben und mit Kies neu verfüllt. Darauf entstand eine 30 Meter lange Seilbahn, eine 4,50 Meter hohe Kletterpyramide und ein Wackelsteg. Insgesamt mussten dafür 12.500 Euro aus dem Gemeindehaus bereitgestellt werden. Der erforderliche Kies wurde durch die ortsansässigen Firma ProBeton kostenlos bereitgestellt und die Firma Erd-Wolf hat, ebenfalls kostenlos, den größten Teil der Aushubarbeiten übernommen. Durch die Gemeindearbeiter wurden die Geräte aufgestellt, eine Grill- und Sitzfläche gepflastert sowie Bänke aufgestellt. Insgesamt hat der Platz einen Gesamtwert von etwa 30.000 Euro.

Im Beisein vom Ehrenamtlichen Bürgermeister Lothar Belger, den Ortsvorstehern Frank Schollbach und Peter Herrmann sowie zahlreichen Gemeindevertretern und Eltern wurde am Sonntagnachmittag der Spielplatz nun offiziell eröffnet und seiner Bestimmung übergeben. Auch wenn das Wetter eher nicht zum Spielen im Freien einlud, wurden die Spielgeräte trotzdem sofort von den Kindern in Besitz genommen. Im nächsten Jahr entsteht noch eine Rutsch- und Wellenbahn. Das dafür erforderliche Bodenmaterial ist bereits aufgeschüttet. Außerdem sollen das Karussell vom alten Spielplatz und zwei Tierwippen wieder aufgestellt werden. Beides wird derzeit neu aufgearbeitet, repariert und gestrichen. Die Tierwippen werden gleich nebenan wiederaufgearbeitet. Unter Leitung von Kevin Müller hat dies die AG Holz von der Grundschule übernommen.

 

Text + Fotos: Frank Reimann

Foto zu Meldung: Rückersdorf investiert in das Wohl der Kinder

Elternbrief 9: 9 Monate – Geteilte Elternzeit

(30.10.2018)

Steffen freute sich auf seine Elternzeit. Die ersten sieben Monate war seine Frau Jennifer z Hause geblieben, dann hieß es: „Schichtwechsel“. Einige Kollegen machten erstaunte Gesichter. Andere nickten anerkennend und fragten interessiert nach. Mit dem Baby zusammen sein, das Vatersein genießen: In Steffens Phantasie war das freilich einfacher gewesen als in der Wirklichkeit. Wenn Tom weinte, hatte der junge Vater parat zu stehen – egal ob er gerade telefonierte, Wäsche aufhängte oder im Internet surfte. Doch mit der Zeit waren Vater und Sohn ein gutes Team geworden. Was Jennifer betraf, war er allerdings manchmal ratlos. Nichts schien er ihr recht zu machen. Kein Abend ohne ihren Kontrollblick: auf das schmutzige Geschirr, das angebrochene Breigläschen, den Wäscheberg im Bad ... Und dann die besorgten Fragen nach Tom: Hatte er mittags geschlafen? Waren sie an der frischen Luft gewesen? Jennifer hatte sich sehr auf ihren Beruf gefreut. Doch die Trennung von ihrem Sohn war ihr schwer gefallen. Nie hätte sie gedacht, dass sie so besorgt – und so eifersüchtig – sein würde. Und Tom? Nach einigen Tagen der Umstellung genoss er es sichtlich, dass sein Vater so viel Zeit zum Spielen und Toben hatte. Abends war Steffen abgemeldet - denn dann kam Mama nach Hause. Wie hatte Jennifer ihren Mann vor kurzem noch um diese „Starrolle“ beneidet. Als Tom eines Tages wieder einmal freudestrahlend auf sie zugekrabbelt kam, beschloss sie: Ab jetzt genieße ich das einfach! Geteilte Elternzeit ist eine gute Sache für alle – auch wenn der Wechsel nicht immer reibungslos verläuft. Schließlich ist es für beide Eltern nicht leicht, Abschied von lieben Gewohnheiten zu nehmen. Doch sie gewinnen auch dazu! Denn den Alltag des anderen kennen zu lernen, stärkt das gegenseitige Verständnis.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Baumaßnahme in Schönborn, Kreuzstraße

(26.10.2018)
Gemäß aktueller Verkehrbehördlicher Anordnung wird die seit 06.08.2018 bestehende Baumaßnahme noch bis zum 21.12.2018 im Randbereich der Straße der Jugend 14-15 in Schönborn fortgeführt.
Die Firma Schliebener Tief- und Hochbau GmbH realisiert die Mitnetz-Maßnahme 'Erdverlegung der Niederspannungsleitung und Rückbau der Freileitung' als kombinierte Baumaßnahme hinsichtlich der damit verbundenen Erneuerung der Straßenbeleuchtungsanlage der Gemeinde Schönborn (vertreten durch das Amt Elsterland).

Baumaßnahme in Rückersdorf, Dorfstraße

(26.10.2018)
Gemäß aktueller Verkehrbehördlicher Anordnung wird die seit 06.08.2018 bestehende Baumaßnahme noch bis zum 21.12.2018 im Bereich der Dorfstraße 5a-19 in Rückersdorf fortgeführt.
Die Firma Schliebener Tief- und Hochbau GmbH realisiert die Mitnetz-Maßnahme 'Erdverlegung der Niederspannungsleitung und Rückbau der Freileitung'.
 
Die Erdverlegung des Niederspannungskabels mit angepasstem Querschnitt erfolgt in offener Bauweise südlich der Dorfstraße direkt im angrenzenden Bankettbereich, nördlich der Dorfstraße in einer Entfernung von ca. 3m von den Gebäuden entfernt im Grünstreifen. Bei Grundstückszufahrten oder in Baumnähe erfolgt die Querung mittels schadfreier Durchörterung oder mittels gesteuerter Bohrspülung.
 
Die dafür notwendigen Sicherungsmaßnahmen durch Baken und Absperrungen im Randbereich der Straße werden als wandernde Arbeitsstellen gemäß Baufortschritt angelegt, es kommt zu verkehrlichen Einschränkungen.

Unterbrechung der Trinkwasserversorgung in Rückersdorf

(12.10.2018)
Der WAV informiert: Am 16.10.2018 kommt es in der Zeit von 9.00 bis 15.00 Uhr zu einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung im Ortsteil Rückersdorf.
Bitte beachten Sie die beigefügte Information.

[Download]

Neue Elterninformations-App hatte es den Gästen angetan

(13.09.2018)

Vertreter des Fachbereichs Jugend und Bildung aus dem Märkischen Partnerlandkreis weilten zu Arbeitsgesprächen in Elbe-Elster

 

Mit vielen Eindrücken und neuen Anregungen für die eigene Arbeit haben Vertreter des Fachbereichs Jugend und Bildung aus dem Märkischen Partnerlandkreis die Heimreise nach Nordrhein-Westfalen angetreten. Die Abordnung – bestehend aus dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Stefan Herbel, der Fachdienstleiterin Kindesunterhalt und wirtschaftliche Erziehungshilfe, Anja Tadday-Schlichting, und dem Leiter des Fachdienstes Soziale Dienste, Meinolf Hammerschmidt, - war während ihres dreitägigen Besuches vom 10. bis 12. September im Landkreis Elbe-Elster mit Fachleuten aus der Kreisverwaltung zu Arbeitsgesprächen zusammengetroffen. Dazu gehörte u.a. auch die Teilnahme an der 25. Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 11. September in Herzberg. Ein Thema dort war eine neue Elterninformations-App, die auf großes Interesse bei den Gästen aus dem Märkischen Kreis stieß. Die Informationsplattform für Schwangere und Eltern mit Neugeborenen oder Kleinkindern (0 – 3 Jahre) führt zu Angeboten im Rahmen der Bundesinitiative „Frühe Hilfen u. Familienhebammen“ im Landkreis Elbe-Elster. Dazu zählen zum Beispiel Informationen zur Geburtsvorbereitung, zum „Netzwerk Gesunde Kinder“, zu Geburtskliniken und Kindertageseinrichtungen sowie Tagespflege. Die App macht aber auch auf Veranstaltungen wie Familien- und Kinderfeste aufmerksam und weist beispielsweise auf Events der „Frühen Hilfen“ hin. Das neue Informationsangebot soll im Landkreis Elbe-Elster noch im Herbst an den Start gehen. „Das ist für uns ein gutes Beispiel, wie man zeitgemäß und jederzeit aktuell wichtige Informationen zur Beratung und Unterstützung von Schwangeren und Familien anbieten kann. Wir werden das Projekt auch bei uns wärmstens empfehlen“, sagte Meinolf Hammerschmidt nach der Präsentation.

Zuvor hatte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski zusammen mit dem Beigeordneten und Dezernenten für Bildung, Jugend, Kultur, Gesundheit und Soziales, Roland Neumann, und Uwe Mader, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, sowie weiteren Mitarbeitern der Kreisverwaltung die Gäste aus dem Märkischen Kreis herzlich begrüßt. Bei weiteren Gesprächen in Herzberg ging es vor allem um die konkrete Arbeit von Jugendhilfe- und Jugendhilfeunterausschuss und Fragen, die damit zusammenhängen. Darüber hinaus besuchten die Kollegen aus dem Märkischen Kreis die älteste Brikettfabrik Europas in Domsdorf. Das technische Denkmal aus dem Jahr 1882

ist zugleich Sehenswürdigkeit und erlebbare Technikgeschichte. Die Maschinen funktionieren noch immer so wie damals, als begonnen wurde, in der Lausitz aus Rohkohle Briketts zu machen.

Die umfangreichen Eindrücke und Erlebnisse konnten die Gäste aus dem Partnerlandkreis an zwei Abenden dann im 2015 errichteten TraumHaus im ElsterPark in Herzberg entspannt verarbeiten. Die moderne und barrierefreie Beherbergungs-Einrichtung ist ein Ort zum Wohlfühlen und Urlaub machen und bettet sich harmonisch in die reizvolle Flusslandschaft der Schwarzen Elster ein.

 

Foto Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard:

 

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (2.v.r.) und Beigeordneter Roland Neumann (r.) begrüßten die Teilnehmer des gemeinsamen Partnerschaftstreffens vor dem TraumHaus im Elsterpark in Herzberg v.l.n.r.: Elvira Auerbach, Sachgebietsleiterin Sozialpädagogische Dienste Elbe-Elster, Uwe Mader, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses Elbe-Elster, Marlis Eilitz, Leiterin des Amtes für Jugend, Familie und Bildung Elbe-Elster, Rainer Pilz, Sachgebietsleiter rechtliche Vertretung und wirtschaftliche Jugendhilfe, Fachdienstleiterin Kindesunterhalt und wirtschaftliche Erziehungshilfe, Anja Tadday-Schlichting (Märkischer Kreis), der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses im Märkischen Kreis, Stefan Herbel, und der Leiter des Fachdienstes Soziale Dienste, Meinolf Hammerschmidt (Märkischer Kreis).

Sicher auf dem Schulweg: Elternbrief 37 (5 Jahre, 10 Monate)

(16.08.2018)

Wenn die Schule Ihres Kindes in fußläufiger Entfernung liegt, werden Sie es allmählich darauf vorbereiten, diesen Weg alleine oder mit anderen Kindern zu gehen. Zwar werden Sie es in der ersten Zeit vermutlich begleiten, aber auf Dauer ist der allein bewältigte Schulweg für Ihr Kind ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit. Grundsätzlich gilt: Der Schulweg sollte nicht der kürzeste, sondern der sicherste Weg sein.

Suchen Sie die günstigsten Stellen zum Überqueren der Straßen aus. Eine Ampel oder ein Zebrastreifen ist immer einen Umweg wert. Wo es das nicht gibt, wählen Sie eine Stelle aus, wo die Straße nach beiden Seiten gut zu überblicken ist.

Üben Sie immer wieder, dass man nur über die Straße gehen darf, wenn man gut sieht und gut gesehen werden kann. Also: Niemals hinter einem geparkten Auto auf die Straße laufen!

Üben Sie mit Ihrem Kind, zuerst nach links, dann nach rechts – und noch mal nach links zu schauen, bevor es auf die Straße geht. Suchen Sie zusammen einen Baum, eine Laterne oder ein Geschäft in ausreichendem Abstand zu seinem Übergang aus – solange das Auto noch dahinter ist, kann man rübergehen.

 

Wird Ihr Kind auch an all das denken? Es wird Ihnen beiden Spaß machen, sich eine Zeit lang vom Kind „führen“ zu lassen. Passt es gut auf? Lässt es sich leicht ablenken? Sicher ist es erst, wenn es selbst im eifrigen Gespräch automatisch das Richtige tut: Stehen bleiben, gucken, abwarten, losgehen. Übrigens: Mit leuchtend farbigen Kleidungsstücken, mit heller Schulmütze und „Katzenaugen“ wird Ihr Kind besser gesehen.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

120301-250x500-eCard

 

Angebot des Landkreises für die Wirtschaft in Elbe-Elster

(16.08.2018)

Kleinunternehmen können sich wieder am Messeauftritt auf der Grünen Woche in Berlin beteiligen

 

Der Landkreis Elbe-Elster hat sich auch für 2019 für einen der beliebten Gemeinschaftsstände in der Brandenburghalle auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin beworben.

Die Gemeinschaftsstände werden vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg eingerichtet. Der Landkreis als Hauptmieter stellt den Stand dann täglich wechselnd kleinen Unternehmen oder Vereinen der Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft, des Gartenbaus, der Fischerei, des ländlichen Handwerks oder des ländlichen Tourismus zur Verfügung.

Unternehmen und Vereine der genannten Branchen, die diese Gelegenheit nutzen möchten, können sich bis zum 27. August 2018 kurz schriftlich bei der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH bewerben: Burgplatz 1, 04924 Bad Liebenwerda; E-Mail-Kontakt: sabine.muenster@rwfg-ee.de.

Die Internationale Grüne Woche findet vom 18. Januar bis 27. Januar 2019 auf dem Messegelände in Berlin statt. Der Messestand, der als Verkaufsstand genutzt werden kann, ist rund zwei mal zwei Meter groß und befindet sich in der immer sehr gut besuchten Brandenburghalle. Der Stand wird den Unternehmen in der Regel jeweils für einen Tag zur Verfügung gestellt. Ein Vertreter der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft oder des Landkreises ist als Ansprechpartner vor Ort.

Die Ausgestaltung und Besetzung des Standes wird von den Unternehmen oder Vereinen eigenständig nach den Regelungen der Messe Berlin, des Ministeriums und des Landkreises Elbe-Elster organisiert. Etwaige Versicherungen sind von den Unternehmen oder Vereinen selbst zu organisieren und zu tragen.

Weitere Informationen und Hinweise gibt es unter Tel.: 035341 497148.

 

 

DUDEK GmbH ist Vorreiter für Sicherheit und Umweltschutz

(06.08.2018)

Unternehmen mit Brandenburger Umweltsiegel zertifiziert

Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg übergibt gemeinsam mit Jürgen Mahl, Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Cottbus und Kreishandwerksmeister, das Brandenburger Umweltsiegel an die DUDEK GmbH & Co. KG aus Lindena. Damit verbunden ist die Aufnahme in die Umweltpartnerschaft des Landes Brandenburg. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Sanierung von Freileitungsmasten und Stahlgitterkonstruktionen. Um dabei Sicherheit und Umweltschutz zu gewährleisten, hat sich der Betrieb selbst Umweltziele auferlegt, an denen sich die Mitarbeiter aktiv beteiligen.

Das südbrandenburgische Unternehmen mit 50 Angestellten ist fester Partner für Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber in Deutschland, wenn es um die Sanierung von Freileitungsmasten geht. Bei Spannungsbereichen von 110 kV bis 380 kV steht die Sicherheit und der Schutz der Umwelt an erster Stelle. "Wir haben erkannt, dass ein bewusstes Umweltmanagement Türen öffnen kann", sagt Geschäftsführer Darius Stanczyc. "Bereits vor zwei Jahren haben wir dazu einen internen Prozess in Gang gesetzt und investiert. Wir finden es toll, dass damit die Voraussetzungen für das Zertifikat 'Brandenburger Umweltsiegel' erfüllt sind."

Wieso gehören die Sanierung von Freileitungen und Umweltschutz so eng zusammen? "Es gibt Agrargenossenschaften, auf deren Flächen 60 bis 80 Strommasten stehen, unter denen vorwiegend landwirtschaftliche Produkte angebaut werden. Bei der Sanierung der Leitungen oder Mastkonstruktionen müssen wir uns so verhalten, dass wir den Nutzpflanzen keinen Schaden zufügen, der Bauer mit uns zufrieden ist und uns somit auch das nächste Mal auf seine Fläche lässt", erklärt Darius Stanczyc.

Folgende Umweltziele hat sich das Unternehmen aus Lindena für die tägliche Arbeit an den Freileitungen gesetzt:

– Abfallvermeidung und Abfalltrennung

– Kontrollierter Wasserverbrauch

– Reduzierung des Energieverbrauchs im neuen Firmengebäude durch die Nutzung von Erdwärme

– Abdeckung des Bodens bei Sandstrahlarbeiten – Jährliche Stoff- und Energiebilanz

 DUDEK GmbH & Co. KG, Geschäftsführer Darius Stanczyc, Gruhnoer Straße 8, 03253 Schönborn/OT Lindena

Telefon 035322 4491, Telefax 035322 4435, dudek.gmbh.co@t-online.de, service@dudek-lindena.de, www.dudek-lindena.de

Pressemitteilung der Handwerkskammer Cottbus

 

Foto zu Meldung: DUDEK GmbH ist Vorreiter für Sicherheit und Umweltschutz

Neues Storchennetz auf dem Kirchturm der Lindenaer Kirche

(06.08.2018)

Der Storch ist das Wappentier unseres Ortsteils Lindena. Schon seit dem 18. Jahrhundert bewohnt er das Storchennest auf dem Kirchturm. Im Jahr 2010 zogen die Störche letztmalig 4 Jungstörche auf dem Kirchturm groß. In den Folgejahren hatte unser Storchenpaar Probleme mit dem Nest.

In den letzten Jahren nutzten sie das traditionelle Storchennest auf dem Kirchturm der Kirche nicht mehr. Stattdessen wurde der Schornstein auf dem Gelände der Agrargenossenschaft als Ausweichnest angenommen. Das Ausweichnest zeigt im Frühjahr ständig Probleme mit Staunässe. Nur wenige Lindenaer können den Storch auf dem Ausweichnest beobachten. Das Wappentier ist fast aus dem Dorfbild verschwunden.

Diesen Zustand wollten nun einige engagierte Lindenaer Feuerwehrmitglieder ändern und dem Storchenpaar des Jahres 2019 wieder eine Alternative an gewohnter Stelle anbieten. Gespräche mit den Gebäudeeigentümern, den Storchenbeauftragten des Ortes und des Landkreises und Vertretern des NABU wurden geführt. Wichtig war immer, dass unser Storch im Frühjahr 2019 die Entscheidung selbst fällt, welches Nest angenommen wird. Viele Hinweise wurden gesammelt und später berücksichtigt.

In der Versammlung der Lindenaer Jagdgenossenschaft wurde über das geplante Vorhaben gesprochen. Die Jagdgenossenschaft war bereit, finanzielle Mittel für dieses Vorhaben zur Verfügung zu stellen. Die Genossenschaftsversammlung fasste dazu einen entsprechenden Beschluss.

Das Projekt konnte starten. Das Nest wurde vorbereitet, der Baumdienst Richter in Wahrenbrück für die Kletterarbeiten engagiert und Helfer mobilisiert. Eine Besichtigung des unbenutzten Nestes zeigte uns, welche Probleme in 28 Metern Höhe uns erwarten. Deshalb fiel die Entscheidung, das Nest mit Hilfe eines Autokrans in die Höhe zu bringen. Das hatte zwei Vorteile. Die Arbeitszeit hat sich deutlich verringert und wir konnten, parallel zu unseren Arbeiten, den auf der Kirchturmspitze wachsenden und das Mauerwerk angreifenden Holunder entfernen.

Am 31. Juli 2018 kam der Autokran und das vorbereitete Nest konnte auf die Kirchturmspitze gebracht und dort befestigt werden. Fleißige Unterstützer wie Bernd Babben und Karsten Schmidt halfen tatkräftig bei der Storchennestaktion, die durch Roland Schrey organisiert wurde.

Wie es der Zufall wollte, zeigte der Storch sich am frühen Morgen vor Beginn der Aktion nochmals auf dem Kirchturm und inspizierte dort das beschädigte Nest. Während des Kraneinsatzes kreisten zwei Störche in luftiger Höhe über dem Nest und beobachteten das Geschehen. Bereits am Folgetag besuchten die Störche das neue Nest. Im nächsten Jahr wird sich dann zeigen, ob das Storchennestprojekt erfolgreich verlaufen ist und das Lindenaer Storchenpaar wieder auf der Kirche nistet.

Foto zu Meldung: Neues Storchennetz auf dem Kirchturm der Lindenaer Kirche

Ordnungsamt weist auf hohe Brandgefahr hin

(06.08.2018)

Abbrennen von Feuerwerkskörpern ohne Sondergenehmigung nicht gestattet

 

Aufgrund der anhaltenden hochsommerlichen Temperaturen und der damit verbundenen vorherrschenden Trockenheit, warnt das Ordnungsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster vor sehr hoher Brandgefahr. Angesichts aktueller Vorkommnisse wird mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern – gerade in oder in der Nähe von Wäldern - ein besonders hohes Brandrisiko darstellt und ohnehin nur vom 31. Dezember bis 1. Januar erlaubt ist. Wird ein Feuerwerk außerhalb dieser festgelegten Zeit ohne Sondergenehmigung ausgelöst, so stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Die örtlichen Ordnungsbehörden wurden gebeten, Sondergenehmigungen zum Auslösen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern nicht zu erteilen, da sie seitens des Ordnungsamts der Kreisverwaltung für zurzeit nicht genehmigungsfähig erachtet werden.

Kartenvorverkauf für Puppentheaterfestival beginnt

(30.07.2018)

Zuschauermagnet im Elbe-Elster-Land lockt vom 14. bis 23. September mit vielen Höhepunkten

 

Es geht wieder los! Das 20. Internationale Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land vom 14. bis 23. September 2018 wirft seine Schatten voraus. Der Kartenvorverkauf ist soeben gestartet. Das Festival ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem Zuschauermagnet geworden und lockt Besucher aus nah und fern ins Puppentheater bei uns im Landkreis. Für 12 Euro, ermäßigt 8 Euro sind Karten für die Eröffnungsveranstaltung (am 14. September, ab 18.30 Uhr im Refektorium Doberlug) und für die Lange Nacht des Puppenspiels (am 22. September, ab 19.00 Uhr im Bürgerhaus Bad Liebenwerda) erhältlich. Vorverkaufsstellen sind:

 

·         Landkreis Elbe-Elster, Kulturamt, Anhalter Str. 7, 04916 Herzberg/ Elster, Tel. 03535 46 5101

 

·         Museum Schloss Doberlug, Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain, Tel. 035322 6888520

 

·         Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde, Lange Str. 6/8, 03238 Finsterwalde,

Tel. 03531 30783

 

·         Museum Mühlberg 1547, Klosterstraße 9, 04931 Mühlberg/ Elbe, Tel. 035342 837000

 

·         Mitteldeutsches Marionettentheatermuseum, Burgplatz 2, 04924 Bad Liebenwerda,

Tel. 035341 12455.

 

Für den Paukenschlag zu Beginn des Festivals sorgt die CHING FEI FENG Marionette Theatre Troupe aus

Taiwan. Mit ihrem Stück „Chinesisch Neujahr“ geben die vier Puppenspieler mit ihren Varieté-Marionetten Einblicke in eines der wichtigsten traditionellen Feste ihrer Republik. Nach den Gästen aus Fernost wird die charmante, aber spitzfindige Ratte „Ursula von Rätin“ über das Leben sinnieren.

 

Zur Langen Nacht des Puppenspiels gibt es mit dem „Rotkäppchen“ – mit Fress-Garantie eine märchenhafte Einleitung vom Figurentheater Ernst Heiter, bevor der Abend ganz unter dem Motto „Liebe“ die Besucher entführt. Der schöne Sonnengott Apoll verliebt sich unsterblich in die Bergnymphe Daphne. Doch diese liebt Apoll nicht. Der hat sich auch nicht aus eigenem Willen in Daphne verliebt, sondern der Pfeil des Amors hatte ihn getroffen. Den Ausgang der Geschichte erzählt das Figurentheater Ute Kahmann. Am Ende wird klar, warum noch heute Sieger mit einem Lorbeerkranz geehrt werden.

 

Im Anschluss wird es mit dem Musical „Hear my Song“ vom Theater con Cuore musikalisch. Die Straßenkünstlerin Vianne und der verlassene Marc begegnen sich vor Viannes Theater. Marc, der sich wie ein armer Hund fühlt, rührt Viannes Herz und die beiden beschließen fortan gemeinsam ihren künstlerischen Weg zu gehen. Sie spielen sich unbemerkt immer weiter auseinander, bis das fast Unvermeidliche passiert, Vianne verlässt Marc. Doch das Band zwischen ihnen ist noch nicht vollends zerschnitten. Eine Lebens-Geschichte um zwei Künstler, die sich im Leben verlieren und in der Musik finden.

 

Alle weiteren Informationen zum Programm und zu den Stücken des 20. Internationalen Puppentheaterfestivals im Elbe-Elster-Land sind unter www.puppentheaterfestival-ee.de online zu finden.

 

Foto Kulturamt Elbe-Elster/ Francois GUENET/Divergence:

 

Die CHING FEI FENG Marionette Theatre Troupe aus Taiwan gibt mit ihrem Stück „Chinesisch Neujahr“ Einblicke in eines der wichtigsten traditionellen Feste ihrer Republik.

 

Kontakt:

 

Landkreis Elbe-Elster

Kulturamt

Steffi Marschner

Anhalter Str. 7

04916 Herzberg/ Elster

Tel.: 03535 46 5104

E-Mail: steffi.marschner@lkee.de oder kulturamt@lkee.de

Foto zu Meldung: Kartenvorverkauf für Puppentheaterfestival beginnt

Für einen guten Start ins Leben:

(30.07.2018)

Das Netzwerk Gesunde Kinder stellt Lesestartsets kostenfrei zur Verfügung

 

Wenn Eltern ihren Kindern vorlesen, fördern sie damit nicht nur Sprachkompetenz sondern stärken auch die sozialen Bindungen innerhalb der Familie. Um auf die Wichtigkeit des Themas „Lesens“ aufmerksam zu machen, hat das Elbe-Elster Netzwerk Gesunde Kinder den Eltern-Kind-Gruppen im hiesigen Landkreis Lesestartsets der „Stiftung Lesen“ zur Verfügung gestellt. Die darin enthaltenen Bücher, die sich an die Altersstufe der Ein- bis Zweijährigen richten, sollen zum Anlass genommen werden, die Teilnehmer der Eltern-Kind-Gruppen wiederholt auf diese so wichtige Thematik aufmerksam zu machen. Auch das Mehrgenerationshaus in Rückersdorf erhielt diese Lesestartsets. Dort hat sich im Laufe der letzten Monate ebenfalls eine Eltern-Kind-Gruppe etabliert, die sich jeweils donnerstags von 08:30 Uhr bis 11:00 Uhr in den dortigen Räumlichkeiten trifft. Neben ganz persönlichen Gesprächen zwischen den Müttern und Vätern werden dort auch regelmäßig Familienveranstaltungen des Netzwerkes Gesunde Kinder angeboten, die die Familien kostenfrei nutzen können.

 

Um die Bedeutung frühkindlicher Bindungen und Beziehungen für einen gesunden Start ins Leben weiß auch das Netzwerk Gesunde Kinder. Es hat es sich zum Ziel gemacht, Eltern darin zu unterstützen und in Ihrer Erziehungskompetenz zu stärken. Das Angebot des Elbe-Elster Netzwerkes Gesunde Kinder richtet sich an alle Familien ab der Schwangerschaft bis zum 3. Geburtstag des Kindes.

 

Begleitet werden die Familien je nach Wunsch durch ehrenamtliche Patinnen und Paten. Diese werden im Vorfeld durch das Regionalnetzwerk geschult und können somit Ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben. Darüber hinaus informieren sie die Familien über regionale Angebote im Landkreis Elbe-Elster.

 

Wenn Sie sich als Familie angesprochen fühlen, Teil des Netzwerkes Gesunde Kinder werden zu wollen, dann können Sie sich gerne unter der Telefonnummer 03535 462639 melden oder die Mitarbeiterinnen per mail unter gesunde-kinder@lkee.de kontaktieren.

Des Weiteren sind sie auf der Suche nach ehrenamtlichen Patinnen und Paten, die offen und empathisch sind und sich für Familien mit Kind(ern) engagieren möchten. Gerne würden sie auch mit den Eltern daran arbeiten, Angebote für Eltern weiter zu entwickeln um somit zu einem gesunden Aufwachsen der Kinder in unserem Landkreis beizutragen. Aller weiteren Informationen finden Sie ebenfalls auf der Internetseite unter www.netzwerk-gesunde-kinder.de

 

Foto: Die Netzwerkkoordinatoren Stefanie Dreyer und Nicole Noack gemeinsam mit Franziska George und der kleinen Ella vom Mehrgenerationshaus in Rückersdorf

Foto zu Meldung: Für einen guten Start ins Leben:

„Fonds Energieeffizienz Kommunen“ - diese Projekte wurden umgesetzt

(12.07.2018)

Im April 2017 bewarb sich das Amt Elsterland im Rahmen des „Fonds Energieeffizienz Kommunen“ bei der envia Mitteldeutsche Energie AG. Die Projekte „Umrüstung der Beleuchtung im Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr in Rückersdorf“, die „Umrüstung der Beleuchtung im Amtshaus des Verwaltungssitzes des Amtes Elsterland in Schönborn“, die „Umrüstung der 40 Jahre alten Beleuchtung im Gemeindesaal auf LED in Schilda“ sowie der „Ersatz der alten HQL-Leuchten durch LED-Technik in Heideland OT Eichholz“ wurden im IV. Quartal 2017 realisiert. Durch die Umrüstung auf LED wird eine bessere Lichtausbeute bei gleichzeitiger Reduzierung des Energieverbrauches sowie eine Verringerung der Reparatur- und Instandhaltungskosten erreicht.

Die Projekte wurden mit Unterstützung der enviaM umgesetzt.

Erntekuriositäten gesucht!

(09.07.2018)

Erntefest mit Kuriositäten-Wettbewerb im Kräutergarten Oppelhain

Im Oppelhainer Kräutergarten findet in diesem Jahr unter Leitung des Heimatvereins erstmalig ein Erntefest statt. Am 29. September öffnet der Schau- und Lehrgarten seine Türen. Über den Tag verteilt können Interessierte während der Führungen wissenswertes über die Pflanzenvielfalt und deren Wirkungsweise erfahren.

Neben dem bäuerlichen Markttreiben, unter anderem mit traditionellem Handwerk, Pflanzen für Beet und Garten sowie Haushaltwaren, und einem kleinen Programm, dreht sich alles um die Vielfalt des Ernteertrages. „Wir freuen uns über Kuriositäten der Natur. Klein und krumm oder Gebilde, bei denen die Fantasie Figuren zaubert - wir sind gespannt, was unsere kleinen und großen Besucher in ihren Gärten davon ernten.", bewirbt Vereinsvorsitzende Andrea Johnke-Lindner den ausgelobten „Ernte-Kuriositäten-Wettbewerb" und verrät, dass tolle Preise winken.

Die Vorbereitungen zum Erntefest laufen bereits auf Hochtouren. „Wer sich und sein Handwerk präsentieren oder passende Produkte verkaufen möchte, kann sich noch bis zum 24. August unter Telefon: 0162 / 48 79 061 oder per E-Mail: info@heimatverein-oppelhain.de melden", so die Vereinsvorsitzende.

Haben Sie Interesse oder benötigen weitere Informationen? Dann melden Sie sich bitte unter Heimatverein Oppelhain e.V., c/o Gemeinde Rückersdorf, Hauptstraße 27 in 03238 Rückersdorf OT Oppelhain, unter Telefon: 0162 / 48 79 061 oder per E-Mail: info@heimatverein-oppelhain.de.

 

Elbe-Elster mischt ab sofort beim E-Bike-Trend mit

(27.06.2018)

Tourismusverband startete mit Aktionstag zum Auftakt am Schloss Doberlug

 

Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land startete am 23. Juni zusammen mit dem Förderverein Schloss Doberlug und mit Unterstützung der Sparkasse Elbe-Elster den E-Bike-Verleih im Landkreis. An diesem Aktions- und Familientag konnten Teilnehmer das E-Bike-Gefühl mit Kind und Kegel hautnah selbst erleben. Rund drei Dutzend Neugierige nahmen das Angebot an und fuhren mit „elektrischem Rückenwind“ per Sternfahrt von Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg bis nach Doberlug. Dort warteten im Schlosshof über den Nachmittag verteilt bis zum Abend mehrere Programmhöhepunkte auf die Besucher: Z.B. gab es für Museumsbesucher zusätzlich eine kostenlose Führung durch die aktuelle Dalí-Sonderausstellung im Museum Schloss Doberlug. Auf der Bühne im Schlossinnenhof stimmten die jungen Schlossgeister vom Musiktheater des Fördervereins Schloss Doberlug mit einem „Best Off“ vom Fußballmusical „Soccer Babes“ das Publikum auf das WM-Gruppenspiel Deutschland – Schweden ein, das am Abend als Public Viewing live mitverfolgt werden konnte. Die Sparkasse Elbe-Elster spendierte für jedes Tor der deutschen Mannschaft ein Fass Bier. Ein weiterer Höhepunkt war am Aktionstag die Verlosung „Aus Alt mach E-Bike“. Ein nagelneues E-Bike im Wert von 2.000 Euro konnte gewinnen, wer mit dem kreativsten, nicht mehr nutzbaren, aber dennoch irgendwie fahrbaren Drahtesel anreiste. Fünf Teilnehmer aus Dobra, Elsterwerda, Hilmersdorf und Tröbitz nutzten ihre Chance und präsentierten ihre Drahtesel vor Publikum und Jury auf der Bühne. Am Ende hatte Jürgen Kaulisch aus Tröbitz mit seiner Radgeschichte und einem selbst verfassten Gedicht das Publikum auf seine Seite gezogen und die Jury zu Höchstwertungen bewegt. Ein sehr guter Tausch, fanden auch die Zuschauer, und Elbe-Elster hat mit dem Gewinner einen Radfahrer mehr, der dem modernen E-Bike-Trend folgt.

Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land setzt bei Freizeitaktivitäten und Urlaub für Familien im Landkreis auf moderne E-Bikes (Pedelecs) und verspricht sich davon touristischen Rückenwind. Dabei wird er unterstützt von der Sparkasse Elbe-Elster und der LAG Elbe-Elster. 50 Tourenräder für

Erwachsene und zehn Mountainbikes für Jugendliche wurden extra angeschafft. Passend für Familien gehören zur Basisausstattung der elektrisch betriebenen Fahrräder auch zwölf Kindersitze sowie sieben Fahrradanhänger. Somit lassen sich auch längere Pedelectouren durchs weitläufige Zweistromland mit Kindern problemlos in Angriff nehmen. Jugendliche sind mit den flotten Mountainbikes motivierter, Eltern können ihren kleinen Nachwuchs per Kindersitz und Anhänger problemlos mitnehmen, und sogar Großeltern sind dank der effektiven Elektrounterstützung gut unterwegs. Neun Partner mit ihren Verleihstationen über den Landkreis verteilt stehen ab sofort für Groß und Klein zur Verfügung.

Weitere Infos rund um das neue E-Bike-Projekt (z. B. Ansprechpartner, Verleih- und Ladestationen in Elbe-Elster sowie Preise) im Landkreis Elbe-Elster sind auf www.elbe-elster-land.de abrufbar.

 

Fotos Pressestelle Kreisverwaltung Torsten Hoffgaard:

  1. Jürgen Kaulisch (r.) machte den Tausch seines Lebens und nahm ein nagelneues E-Bike mit nach Hause nach Tröbitz. Hier präsentiert er sich und sein Altfahrrad mit Patina im Gespräch mit Moderator Marco Stahn (l.).

Foto zu Meldung: Elbe-Elster mischt ab sofort beim E-Bike-Trend mit

Sicher im Sattel - Kranzreiten beim Erlebnistag

(19.06.2018)

Doberlug-Kirchhain. Beim Erlebnistag am Schloss haben auch 22 Reiter ihr Können im Schlossgraben demonstriert.

Der Fahr- und Reitverein Lindena & Umgebung e.V. hat am Sonntag sein traditionelles Kranzreiten im Schlossgraben Doberlug durchgeführt. 14 Starter gab es bei den Großpferden und acht bei den Kleinpferden. Eingebettet war das Kranzreiten in den Erlebnistag am Schloss, den der Förderverein Schloss Doberlug mit Markt, Workshop und Sammeltassen-Kaffeetafel zum vierten Mal organisiert hatte.

 

Gegen 17 Uhr standen die Sieger im Reitwettbewerb fest. Bei den Kleinpferden gewann Saskia Sobora aus Doberlug-Kirchhain auf Scarlett (Foto). Der 2. Platz ging an Samantha Pischke aus Gorden auf Foxy und Dritter wurde Tino Zierenberg aus Finsterwalde auf Andalero. Bei den ... hier weiterlesen

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 19.06.2018

Elternbrief 37: 5 Jahre, 10 Monate: Sie haben (bald) ein Schulkind!

(18.06.2018)

Was sich Kinder unter Schule vorstellen, ist ganz verschieden. Die meisten freuen sich darauf – und sei es nur, weil der Tag der Einschulung bedeutet: Ich bin jetzt groß, ich bin kein Kita-Kind mehr! Für die Eltern mischt sich in die Vorfreude oft auch etwas Wehmut: Fängt jetzt die Paukerei an, der Stress mit den Hausaufgaben, der sprichwörtliche Ernst des Lebens? Sicher ist: Für Ihr Kind beginnt jetzt eine aufregende Zeit. Es wird lernen, sich in einem großen Gebäude voller Kinder zurechtzufinden, bald schon wird es dort ganz allein auf die Toilette gehen, zielsicher in die Turnhalle laufen und sich ohne Hilfe umziehen. Es wird alle Ecken des Schulhofs kennen, mit neuen Kindern spielen und seinen Platz in der Klasse finden. Viele Kinder bewältigen diese Herausforderungen mit Begeisterung und Lernfreude, sie blühen richtig auf: „Die Kita war soo langweilig“, sagt Sergio schon nach drei Schultagen, „in der Schule lernen wir richtig was.“ Andere Kinder tun sich schwerer, weil sie etwa in ihrer Klasse keine bekannten Gesichter vorfinden, wenig Deutsch können, ihre Lehrerin einmal etwas streng mit ihnen war oder weil sie jünger oder weniger reif sind als der Durchschnitt.

Nicht alles werden Sie beeinflussen können. Trotzdem können Eltern einiges dafür tun, um ihrem Kind einen guten Schulstart zu ermöglichen. Wichtig ist, dass sie Ihrem Kind eine positive Einstellung zur Schule vermitteln. Sie brauchen ihm nicht zu sagen, dass dort immer alles toll ist – natürlich wird es in der Schule mal Ärger geben, und nicht jede Aufgabe macht Spaß. Aber grundsätzlich sollte Ihr Kind das Gefühl haben: Die Schule ist wichtig, meine Eltern interessieren sich dafür.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

 

120301-250x500-eCard

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Das E-Bike-Gefühl mit Kind und Kegel hautnah selbst erleben

(13.06.2018)

Aktionstag am 23. Juni im Schlosshof Doberlug/ Nagelneues E-Bike gewinnen und Fußball-WM-Spiel Deutschland-Schweden live mitverfolgen

 

Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land startet am 23. Juni zusammen mit dem Förderverein Schloss Doberlug und mit Unterstützung der Sparkasse Elbe-Elster den E-Bike-Verleih im Landkreis und ruft alle Einwohner auf, diesen Tag mit der gesamten Familie mitten in Elbe-Elster im Schlosshof Doberlug zu verbringen. An diesem Aktions- und Familientag können Teilnehmer das E-Bike-Gefühl mit Kind und Kegel hautnah selbst erleben. Per Sternfahrt gelangen Interessierte per Pedelec zum Schnupperpreis von zehn Euro (vorherige Reservierungen sind unbedingt erforderlich) oder per Rad ohne Elektrounterstützung von Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg bis 14 Uhr nach Doberlug. Dort warten im Schlosshof über den Nachmittag verteilt bis zum Abend mehrere Programmhöhepunkte auf die Besucher: Ab 14.30 Uhr gibt es z.B. für Museumsbesucher zusätzlich eine kostenlose Führung durch die aktuelle Dalí-Sonderausstellung im Museum Schloss Doberlug. Um 15.30 Uhr stimmen die jungen Schlossgeister vom Musiktheater des Fördervereins Schloss Doberlug mit einem „Best Off“ vom Fußballmusical „Soccer Babes“ das Publikum auf das WM-Gruppenspiel Deutschland – Schweden ein, das ab 20 Uhr als Public Viewing live mitverfolgt werden kann. Die Sparkasse Elbe-Elster spendiert an diesem Abend für jedes Tor der deutschen Mannschaft ein Fass Bier. Zuvor können sich Fußballkenner bei einem Quiz ab 19 Uhr Freigetränke für die Dauer des gesamten Spiels sichern. Und auch ein nagelneues E-Bike (Wert 2.000 Euro) gibt es an dem Tag zu gewinnen. Derjenige mit dem kreativsten, nicht mehr nutzbaren, aber dennoch irgendwie fahrbaren Drahtesel kann diesen gegen ein Pedelec eintauschen. Eine Jury sowie das Publikum entscheiden nach entsprechender Präsentation des Radinhabers, wer ab 17 Uhr beim Wettstreit „Aus Alt mach E-Bike“ die Nase vorn hat. Anmeldungen für diesen Wettbewerb sollten bitte bis spätestens 15. Juni 2018 per Mail an info@elbe-elster-land.de oder telefonisch unter 035322 6888 516 beim Tourismusverband abgegeben werden.

Weitere Infos rund um das neue E-Bike-Projekt (z. B. Ansprechpartner, Verleih- und Ladestationen in Elbe-Elster sowie Preise) im Landkreis Elbe-Elster sind auf www.elbe-elster-land.de abrufbar.

 

Foto Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard:

 

Foto zu Meldung: Das E-Bike-Gefühl mit Kind und Kegel hautnah selbst erleben

Verkehrsbeeinträchtigungen in Rückersdorf

(12.06.2018)
Im Rahmen des Bushaltestellenneubaus in der Friedersdorfer Straße in Rückersdorf, kommt es auf der nördlichen Straßenseite im Zeitraum vom 18.06. bis voraussichtlich 13.07.2018 baubedingt zur Unpassierbarkeit des Gehweges, die Fußgänger und Schulkinder müssen während dieser Zeit den südlichen Gehweg nutzen.
Es kommt weiterhin auf Höhe der Baustelle zu Fahrbahneinengungen, die bisher dort bestehenden 6 Parkfächen entfallen, da diese zu einer Bushaltestelle umgebaut werden.

Spritziger Einsatz beim Oppelhainer Mühlenmarkt

(11.06.2018)

 

Unter dem Motto „Unser Dorf hat Zukunft" lockte der 33. Mühlenmarkt am Pfingstmontag zahlreiche Besucher an. Neben dem traditionellen Markttreiben und einem bunten Bühnenprogramm präsentierte sich die dörfliche Gemeinschaft und die Vereine im Schatten der Paltrockwindmühle.

Die Oppelhainer Feuerwehr stellte ihr Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) vor und hielt an diesem Tag eine erfrischende Aufgabe für die Jüngsten bereit. Mit dem Strahlrohr fest in der Hand und einem durchgehenden Wasserstrahl durch die Kübelspritze, galt es gut zu Zielen und einen „Hausbrand" zu löschen. Die Kameraden, darunter auch Amtsbrandmeister Christian Passin, unterstützten die Kinder dabei tatkräftig.

„Wir wollen Jungen und Mädchen für die Feuerwehr begeistern und ihnen diese sinnvolle Freizeitgestaltung schmackhaft machen", freute sich Peggy Krebs, Leiterin der Oppelhainer Kinder- und Jugendfeuerwehr, über den stetigen Andrang am Brandhaus.

Bereits im Vorjahr organisierten die Kameraden der Oppelhainer Wehr einen Schnuppertag, um den Jüngsten die Aufgaben der Feuerwehr näher zu bringen. Mit Erfolg - weitere sechs Kinder erlernen seitdem spielerisch die Grundkenntnisse in der Kinder- und Jugendfeuerwehr.

Fotos: Stetiger Andrang am Brandhaus auf dem Oppelhainer Mühlenmarkt

 

Kontakt:

Freiwillige Feuerwehr Oppelhain Vertreten durch Ortswehrführer: Tobias Knoblich

Anschrift: Amt Elsterland Ortswehrführer Tobias Knoblich Kindergartenstr. 2 a 03253 Schönborn

Foto zu Meldung: Spritziger Einsatz beim Oppelhainer Mühlenmarkt

Mit dem E-Bike bald kreuz und quer durch Elbe-Elster

(11.06.2018)

Tourismusverband will Familienurlaub weiter ankurbeln/ 60 Elektrofahrräder warten auf Pedalritter im ganzen Landkreis/ Start mit Aktionstag am 23. Juni

 

Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land will Freizeitaktivitäten und Urlaub für Familien im Landkreis mit modernen E-Bikes (Pedelecs) ankurbeln. Dabei wird er unterstützt von der Sparkasse Elbe-Elster und der LAG Elbe-Elster. Dazu wurden 50 Tourenräder für Erwachsene und zehn Mountainbikes für Jugendliche angeschafft. Passend für Familien gehören zur Basisausstattung der elektrisch betriebenen Fahrräder auch zwölf Kindersitze sowie sieben Fahrradanhänger. Somit lassen sich auch längere Pedelectouren durchs weitläufige Zweistromland mit Kindern problemlos in Angriff nehmen. Jugendliche sind mit den flotten Mountainbikes motivierter, Eltern können ihren kleinen Nachwuchs per Kindersitz und Anhänger problemlos mitnehmen, und sogar Großeltern sind dank der effektiven Elektrounterstützung gut unterwegs.

Als Starttermin für das neue E-Bike-Zeitalter in Elbe-Elster nennt der Tourismusverband Ende Juni. Neun Partner mit ihren Verleihstationen über den Landkreis verteilt stehen dann für Groß und Klein zur Verfügung. „Elektromobilität gilt schon länger als Verkehr der Zukunft und gewinnt auch im Tourismus immer mehr an Bedeutung. Durch die Bündelung und Kooperation mit touristischen Anbietern bietet sich dadurch insbesondere für den ländlichen Raum die Möglichkeit, voneinander zu profitieren und sich gegenseitig zu bewerben“, begründet Tourismusverbandsgeschäftsführerin Susanne Dobs das neue Angebot. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski freut sich über den touristischen Coup für die Landkreisregion: „Familienurlaub in Deutschland wird immer attraktiver und beliebter. Das zeigen verschiedene Statistiken. Diese Entwicklung hat unser Tourismusverband bereits durch die zusammen mit pro agro entwickelten ‚Genießertouren‘ aufgenommen, und auch das neue, Landkreis-übergreifende kulturtouristische Produkt, der ‚Kulturschatz-Sucher‘, richtet sich ganz bewusst sowohl an Erwachsene als auch an Kinder. Mit unserer neuesten Offerte ‚Elektromobilität für die ganze Familie‘ bieten wir eine weitere Besonderheit an, die einmalig ist in ganz Brandenburg“.

Wer das neue E-Bike-Gefühl mit Kind und Kegel hautnah erleben möchte, der hat dazu beim großen Familientag am 23. Juni im Schlosshof Doberlug mit vielen weiteren Aktionen und Attraktionen erstmals Gelegenheit. Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land startet an diesem Tag zusammen mit dem Förderverein Schloss Doberlug und mit Unterstützung der Sparkasse Elbe-Elster den E-Bike-Verleih im Landkreis und ruft alle Einwohner auf, diesen Tag mit der gesamten Familie mitten in Elbe-Elster im Schlosshof Doberlug zu verbringen. Per Sternfahrt gelangen Interessierte per Pedelec zum Schnupperpreis von zehn Euro (vorherige Reservierungen sind unbedingt erforderlich) oder per Rad ohne Elektrounterstützung von Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg bis 14 Uhr nach Doberlug. Dort warten im Schlosshof über den Nachmittag verteilt bis zum Abend mehrere Programmhöhepunkte auf die Besucher: Ab 14.30 Uhr gibt es z.B. für Museumsbesucher zusätzlich eine kostenlose Führung durch die aktuelle Dalí-Sonderausstellung im Museum Schloss Doberlug. Um 15.30 Uhr stimmen die jungen Schlossgeister vom Musiktheater des Fördervereins Schloss Doberlug mit einem „Best Off“ vom Fußballmusical „Soccer Babes“ das Publikum auf das WM-Gruppenspiel Deutschland – Schweden ein, das ab 20 Uhr als Public Viewing live mitverfolgt werden kann. Die Sparkasse Elbe-Elster spendiert an diesem Abend für jedes Tor der deutschen Mannschaft ein Fass Bier. Zuvor können sich Fußballkenner bei einem Quiz ab 19 Uhr Freigetränke für die Dauer des gesamten Spiels sichern. Und auch ein nagelneues E-Bike (Wert 2.000 Euro) gibt es an dem Tag zu gewinnen. Derjenige mit dem kreativsten, nicht mehr nutzbaren, aber dennoch irgendwie fahrbaren Drahtesel kann diesen gegen ein Pedelec eintauschen. Eine Jury sowie das Publikum entscheiden nach entsprechender Präsentation des Radinhabers, wer ab 17 Uhr beim Wettstreit „Aus Alt mach E-Bike“ die Nase vorn hat. Anmeldungen für diesen Wettbewerb sollten bitte bis spätestens 15. Juni 2018 per Mail an info@elbe-elster-land.de oder telefonisch unter 035322 6888 516 beim Tourismusverband abgegeben werden.

 

Weitere Infos rund um das neue E-Bike-Projekt (z. B. Ansprechpartner, Verleih- und Ladestationen in Elbe-Elster sowie Preise) im Landkreis Elbe-Elster sind auf www.elbe-elster-land.de abrufbar.

 

Fotos Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard:

 

Präsentierten die neue Plakatwerbung fürs E-Bike (v.l.n.r.): Tourismusverbandsgeschäftsführerin Susanne

Foto zu Meldung: Mit dem E-Bike bald kreuz und quer durch Elbe-Elster

Elternbrief 8: 8 Monate: Nichts ist vor dem Baby sicher!

(11.06.2018)

Jetzt, wo Ihr Kind auf Entdeckungsreisen geht, ist es Zeit, die Räume kindersicher zu machen. Regale sollten fest in der Wand verankert sein. Denn wer weiß, wann das Baby auf die Idee kommt, sich daran hochzuziehen. Nicht mehr lange, und es kann auch Schubladen öffnen. Am besten bestücken Sie die unteren Schrankfächer mit „harmlosen“ Sachen wie Wäsche, Handtüchern und Plastikdosen.

Jedes Kind greift irgendwann nach der Tischdecke, weil es sich daran hochziehen will. Leicht können dann Vasen, Teller oder Kannen mit heißem Kaffee auf das Baby herabfallen. Lassen Sie das Tischtuch lieber weg und steigen Sie zum Beispiel auf Sets um. Töpfe und Pfannen sollten sicherheitshalber auf den hinteren Herdplatten stehen, oder zumindest so, dass das Kind nicht an die Griffe herankommt.

Was Kinder sonst noch interessant finden? Meist sind es ausgerechnet Dinge, die nicht für ihre kleinen Hände bestimmt sind: Kabel etwa oder ungesicherte Steckdosen, Messer, Scheren, Nähzeug oder Streichhölzer. Auch Kosmetika, Alkohol und Reinigungsmittel müssen unbedingt sicher aufbewahrt werden. Für Schranktüren gibt es Sicherheitsverschlüsse.

Kindliche Neugier kennt keine Grenzen. Und alles wandert in den Mund – auch herumliegende Zigaretten. Passen Sie hier besonders gut auf. Schon eine einzige Zigarette kann eine schwere Nikotinvergiftung auslösen! Auch Zimmerpflanzen können giftig sein, Und die auf den ersten Blick harmlose Plastiktüte kann sich das Baby über den Kopf ziehen und schlimmstenfalls ersticken.

  • Gehen Sie in die Hocke – oder auf alle viere – und betrachten Sie die Wohnung aus der Sicht Ihres Kindes: Was sieht in Babys Augen verlockend aus? Wo könnte es gefährlich werden?

  • Auch wenn’s erst mal Arbeit macht: Räumen Sie lieber einmal gründlich um, als Ihrem Baby pausenlos hinterher rennen zu müssen.

Tipps für die kindersichere Wohnung gibt es bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V.: www.kindersicherheit.de.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

120301-250x500-eCard

 

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Großer Besucheransturm beim Oppelhainer Mühlenmarkt

(25.05.2018)

Mit frischem Wind in die Zukunft

 

Oppelhain. Strahlender Sonnenschein und ein buntes Bühnen- und Rahmenprogramm mit traditionellem Markt, zog am Pfingstmontag zahlreiche Gäste an die Paltrockwindmühle nach Oppelhain.
 
Unter dem Motto des 33. Mühlenmarktes „Unser Dorf hat Zukunft", präsentierte sich die dörfliche Gemeinschaft und das Vereinsleben. Zur Eröffnung richtete Mandy Nieswandt, Leiterin des Mühlenmarkt-Organisationsteams, einen besonderen Dank an den ehemaligen Bürgermeister und Organisator Wilfried Büchner. „Nur durch sein herausragendes Engagement rund um die Mühle, können wir heute den 33. Oppelhainer Mühlenmarkt feiern", so Mandy Nieswandt. Mit der anschließenden Staffelstabübergabe legte Wilfried Büchner die künftigen Mühlenmärkte in die Hand des neuen Organisationsteams, die mit frischem Wind vorangehen - getreu dem Tagesmotto „Unser Dorf hat Zukunft".
 
Das bunte Bühnenprogramm bot auch in diesem Jahr etwas für jeden Geschmack. Neben Darbietungen der Grundschule Rückersdorf, junger Sportler, Komiker, der Oppelhainer Jugendband und die Vorführung traditioneller Tänze, war klares Highlight des Tages Michael Hirte - Der Mann mit der Mundharmonika und seine Sängerin Simone Oberstein. Am Rande des bäuerlichen Markttreibens gab es erstmals einen Kinderflohmarkt, dessen Erlös für den Kinderspielplatz in Oppelhain verwendet wird. Das Organisationsteam dankt allen Sponsoren und fleißigen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung des Mühlenmarktes und allen Oppelhainer Bürgern für das Herausputzen und Schmücken des Dorfes.
 
Foto: Staffelstabübergabe: Wilfried Büchner gibt den Staffelstab an Mandy Nieswandt, die mit ihrem Team in Zukunft die Mühlenmärkte organisiert.

[Das Mühlenmarkt-Organisationsteams dankt den Sponsoren!]

Foto zu Meldung: Großer Besucheransturm beim Oppelhainer Mühlenmarkt

Wir brauchen Dich!!! Jugendfeuerwehren im Amt Elsterland

(25.05.2018)

Wo gibt es uns?

Uns gibt es in: Fischwasser, Friedersdorf, Lindena, Oppelhain, Rückersdorf, Schilda, Schönborn, Tröbitz

 

Wer darf bei uns mitmachen?

  • Mädchen und Jungen ab 10 Jahre, in einigen Jugendfeuerwehren bereits ab 6 Jahre

     

    Was bieten wir Dir?

  • feuerwehrtechnische Ausbildungen

  • Spaß, Spiel und Action

  • Ausflüge und Lager

  • Freundschaft und Kameradschaft

  • Feuerwehrwettkämpfe

  • Leistungsspange und Jugendflamme (Ehrenabzeichen in der Jugendfeuerwehr)

    und ein Lächeln der Menschen, denen du Gutes tust

Was solltest Du sein und haben?

  • interessiert

  • teamfähig

  • engagiert

  • zuverlässig

  • verantwortungsbewußt

  • Spaß und Freude

 

Wie erreichst Du uns?

Frau Benning – Mitarbeiterin im Ordnungsamt des Amtes Elsterland Tel. 035326 / 98 131 gibt Dir Auskunft, wie Du uns erreichst.

 

Vielleicht bist Du ja der Held von Morgen!?!

 

 

Kraftfahrzeugzulassung-Online erfolgreich gestartet

(04.05.2018)

Nächster Schritt bei Online-Dienstleistungen: Fahrzeuge online abmelden und wieder zulassen ab sofort möglich

 

Brandenburg geht den nächsten Schritt bei der Digitalisierung von Online-Dienstleistungen in der Verwaltung: Fahrzeuge können ab sofort in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten Brandenburgs von zu Hause online abgemeldet und wieder zugelassen werden (Cottbus arbeitet noch an der Einführung). Damit werden weitere Behördengänge überflüssig. In den kommenden Jahren sollen nahezu alle Dienstleistungen der Zulassungsstellen online möglich werden.

Mit der Einführung von „iKfz-Brandenburg.de“ wird es den brandenburgischen Straßenverkehrsämtern möglich, Schritt für Schritt die Kraftfahrzeugzulassung im Internet anzubieten. Notwendig sind der neue Personalausweis (nPA) und ein Lesegerät, um sich über den heimischen PC ausweisen zu können. Derzeit ist der Online-Service zunächst für die Abmeldung und Wiederzulassung von Fahrzeugen verfügbar. Für die Neuzulassung und Ummeldung im Internet muss der Bund noch die gesetzlichen Grundlagen schaffen. Das ist für 2019 angekündigt.

Bei „iKfz-Brandenburg.de“ wird die internetbasierte Fahrzeugzulassung in einem landesweiten Kooperationsprojekt des Innenministeriums realisiert. Das Land stellt den kreisfreien Städten und Landkreisen die notwendige Digitaltechnik zur gemeinsamen Nutzung bereit. Dazu haben die Kommunen eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Innenstaatssekretärin Katrin Lange: „Die Digitalisierung in Brandenburg nimmt weiter Fahrt auf. Mit unserem Kooperationsprojekt haben wir die Blaupause zum weiteren Vorgehen geschaffen. Arbeiten Land und Kommunen eng zusammen, können wir immer mehr Verwaltungsleistungen online anbieten und so den Menschen Wege und Behördengänge ersparen. Der Kooperationsgedanke ist daher auch integraler Bestandteil im neuen e-Government-Gesetz, das vom Kabinett verabschiedet wurde“.

Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse: „Das Angebot spart Zeit und Wege. Besonders in den ländlichen Gebieten bedeutet das eine Entlastung. Deshalb freue ich mich, dass die internetbasierte Fahrzeugzulassung bald überall im Land bei allen Straßenverkehrsämtern genutzt werden kann.“

Paul-Peter Humpert, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Landkreistages Brandenburg: „Für die Landkreise ist besonders wichtig, dass das moderne Onlineangebot den Service der Kreisverwaltungen für Bürger und Wirtschaft weiter verbessert. Das Beispiel ‚iKfz‘ wird daher Schule machen und die Digitalisierung in Brandenburg spürbar befördern. Wesentlicher Faktor ist und bleibt die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Land und Kommunen. In dem Projekt ‚iKfz‘ wird dies erfolgreich vorgelebt.“

Jens Graf, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg: „Die Förderung des Kooperationsgedankens zwischen Land und Kommunen mit der Bereitstellung von Basiskomponenten seitens des Landes ist ein unverzichtbares Element auf dem Weg zur Digitalisierung der brandenburgischen Städte, Gemeinden und Ämter. Wir begrüßen die Umsetzung von iKfz-Brandenburg.de als eine wichtige Anwendung für den neuen Personalausweis. Ferner wünschen wir uns eine kontinuierlich ansteigende Nutzung dieses Onlinedienstes durch Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen“.

Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster: „Ich freue mich, dass wir unsere Hausaufgaben ordentlich gemacht haben und einmal mehr ganz vorne mitmischen. Wir können mit mehr Onlineangeboten die Dienstleistung der Verwaltung deutlich verbessern. Das ist der richtige Weg und ich bin sicher, die anderen Landkreise und kreisfreien Städte werden hier bald mit auf dem Weg sein. In einigen Jahren wird das alles so selbstverständlich sein, wie heute das Onlineshoppen. Die Landesregierung geht den richtigen Weg, die Kommunen hier zu unterstützen.“

Der Onlineservice „iKfz-Brandenburg.de“ kann über das Internetportal https://ikfz.brandenburg.de oder auf den Internetseiten der Landkreise (www.lkee.de - Straßenverkehrsamt) und kreisfreien Städte erreicht werden.

Kurs für Kirchenführerinnen und Kirchenführer

(04.05.2018)

Der Kirchenkreis Niederlausitz und der Förderkreis Alte Kirchen der Luckauer Niederlausitz bieten ab Oktober einen Kurs für Kirchenführerinnen und Kirchenführer an. Er richtet sich an Interessierte, die Besuchern Kirchen zugänglich machen und als Bildungsräume erschließen wollen. Teilnehmen können Menschen mit und ohne Kirchenbindung. Die Kunstgutbeauftragte Annegret Gehrmann und die Kirchenpädagogin Maria von Fransecky vermitteln kulturelles und religiöses Wissen. Die Teilnehmenden entwickeln Kompetenzen, Kirchenräume für andere zu erschließen. Sie erlernen verschiedene Methoden der Kirchenraumpädagogik kennen und erproben sich darin. Der Kurs findet an sechs Samstagen zwischen Oktober 2018 und Frühjahr 2019 statt. Anmeldeschluss ist der 15. Juli. „Kirchen sind einzigartige Orte. Viele prägen seit Jahrhunderten als Landmarken unsere Region. Kirchen bieten Raum für Einkehr, Gebet und Stille. Sie können auch zu Lernorten religiöser und kultureller Bildung werden. Dazu braucht es offene Kirchen und ausgebildete Kirchenführerinnen und Kirchenführer“, sagt Kursleiterin Annegret Gehrmann. Die Kursgebühr beträgt 60 Euro. Beginn ist am 13. Oktober in Langengrassau. Alle weiteren Lernorte richten sich nach der Herkunft der Teilnehmenden. Informationen erteilt Annegret Gehrmann, Telefon: 035454 393, E-Mail: info@kirchen-luckauer-niederlausitz.de. Ein Anmeldeformular gibt es auch auf der Internetseite des Kirchenkreises Niederlausitz (www.kirchenkreis-niederlausitz.de)

 

Foto, Enrico Konkel:

Kirchenführerinnen und Kirchenführer lernen Kirchenräume für andere zu erschließen.

Foto zu Meldung: Kurs für Kirchenführerinnen und Kirchenführer

Großeltern sind etwas ganz Besonderes: Elternbrief 7: 7 Monate

(25.04.2018)

Opa Uli ist zu Besuch – und der Mittagsschlaf des kleinen Emil längst überfällig. Doch der denkt gar nicht daran, ins Bett zu gehen. Allein auf dem Boden spielen ist allerdings auch nicht angesagt. Stattdessen möchte Emil herumgetragen werden: im Wohnzimmer alle Bücher im Regal bestaunen, den Vögeln zusehen, die auf dem Balkon herumhüpfen, die seltsamen Gerätschaften betasten, die über der Arbeitsplatte in der Küche hängen. Für Opa kein Problem! Geduldig läuft er mit Emil auf dem Arm in der Wohnung herum und erklärt ihm, was es da alles zu sehen gibt. „Deine Geduld ist echt bewundernswert“, seufzt Mama Kirsten, die dank Opa endlich Zeit hat, die Wäsche aufzuhängen.

Großeltern sind für ein Kind etwas ganz Besonderes. Denn bei ihnen ist vieles anders als bei den Eltern. Wenn sie mit ihrem geliebten Enkelkind zusammen sind, ist es unbestritten die Hauptperson. Während Mama oder Papa genervt sind, weil sich das Baby zum zehnten Mal die Socken von den Füßchen zieht, klatschen Oma und Opa auch beim elften Mal noch begeistert Beifall.

Nicht jeder hat das Glück, Großeltern in der gleichen Stadt zu haben. Doch auch wenn Oma und Opa weit weg leben: Halten Sie Kontakt, schicken Sie Fotos vom ersten Brei oder Tonaufnahmen der ersten „lalas“ und „nanas“. Umso größer ist die Vorfreude auf den nächsten Besuch.

Lesen Sie außerdem in diesem Elternbrief: „Was ein Baby schon alles kann“, „Keine Lust auf B(r)eikost“, „Wenn die Großeltern andere Vorstellungen haben“, „Wenn das Baby fremdelt“, „Begegnungen mit anderen Kindern“, „Fürs Töpfchen ist es noch zu früh“.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

120301-250x500-eCard

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns

(19.04.2018)

Museum Schloss Doberlug öffnet am 3. Mai eine neue Sonderausstellung, die zwei europäische Dörfer verbindet

 

Zwei Dörfer, ein Name: Schönborn. Eins in der Niederlausitz im Land Brandenburg, eins in Transkarpatien in der Ukraine. Zufällig haben sie denselben Namen, doch welche Verbindungen gibt es darüber hinaus? Dieser Frage widmet sich die neue Sonderausstellung „Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns“, die am 3. Mai im Museum Schloss Doberlug ihre Türen öffnet und bis zum 14. Oktober gezeigt wird.

In vielen Facetten werden hier Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Korrespondenzen vorgestellt: Beide Dörfer mussten erleben, dass nach deutscher Wiedervereinigung und ukrainischer Unabhängigkeit große Teile der Bevölkerung nach Westen abwanderten, auf der Suche nach einem neuen, besseren Leben. Die Niederlausitzer kehren inzwischen vereinzelt zurück, afghanische Flüchtlinge ziehen in leerstehende Plattenbauten. Die Häuser der deutschstämmigen Schönborner in Transkarpatien beleben neue Besitzer, die ukrainisch sprechen.

Das Ausstellungsprojekt der deutschen Radioautorin Christiane Seiler, des ukrainischen Filmemachers Maxim Melnyk und der kanadischen Fotografin Alexa Vachon stellt eine Verknüpfung zwischen den beiden Welten her und erzählt mit Fotos, Gegenständen, Klanginstallationen europäische Geschichten von Heimat, Migration und Veränderung. Es entstand aus einem Filmprojekt zu den beiden Dörfern, das unter dem Titel „Alles Gute“ nun nach einer sehr erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne in die Produktion gehen kann, und ergänzt die eher flüchtige Erfahrung des Films mit einer neuen Seite. Ein Projekt der Kulturland-Kampagne 2018 „wir erben. europa in brandenburg – brandenburg in europa“.

Zur Eröffnung am 3. Mai um 19.00 Uhr werden nicht nur die Kuratoren, sondern auch eine Delegation aus dem ukrainischen Schönborn im Schloss erwartet. Für die Musik sorgen die Flying Rockets aus dem deutschen Schönborn. Am 2. Juni, 16.00 Uhr, 9. September, 16.00 Uhr und am 14. Oktober, 15.00 Uhr führen die beiden Kuratoren durch die Ausstellung.

 

Foto: Alexa Vachon

Mädchen im ukrainischen Schönborn.

 

Foto zu Meldung: Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns

Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Schönborn geht in die letzte Runde

(10.04.2018)

Nur noch 770 Meter der schadhaften Landesstraße L60 müssen grundhaft ausgebaut werden, dann ist die Ortsdurchfahrt Schönborn wieder durchgängig instand gesetzt.

Im Zuge dieser Straßenbaumaßnahme wird auch der kommunale Gehweg, die gemeinschaftlich genutzte Entwässerungsanlage, die Trinkwasserleitung des WAV Westniederlausitz sowie ein Energiekabel der Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH erneuert.

Der offizielle Baubeginn wurde mit Vertretern der drei Baulastträger am 09.04.2018 mittels feierlichen Spatenstich eingeleitet (Foto v.l.n.r.): Herr Heinrich-Jaschinski (Landrat LK Elbe-Elster), Herr Seidel (WAV Westniederlausitz), Frau Schneider (Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg), Herr Mattuschka (Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg), Herr Mende (ehrenamtlicher Bürgermeister Gemeinde Schönborn) und Herr Dommaschk (Amtsdirektor Amt Elsterland).

Die geplante Bauzeit vom Platz des Friedens bis auf Höhe Sovitec ist aktuell bis in den Mai 2019 angesetzt, die Baustelle ist für PKW bis 7,5 to bis auf kurzfristige Vollsperrungen für den Asphalteinbau während der gesamten Bauzeit mittels Ampelregelung halbseitig passierbar.

Für LKW ist das Passieren der Baustelle verboten, eine großräumige Umleitung ist eingerichtet.

Foto zu Meldung: Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Schönborn geht in die letzte Runde

Presseinformation

(06.04.2018)

zum weiteren

 

Ausbau der Landesstraße
Ortsdurchfahrt Schönborn

L 60 OD Schönborn, 3. Bauabschnitt

 

 

 

In der Ortsdurchfahrt Schönborn wird durch die Gemeinde Schönborn, vertreten durch das Amt Elsterland, gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg sowie dem Wasser- und Ab-wasserverband Westniederlausitz der 3. Bauabschnitt begonnen.

In den Vorjahren, beginnend 2011 sind bereits die anderen Bauabschnitte realisiert worden.

 

Der Bau dieser ca. 750 m langen Strecke erfolgt in Abschnitten.

Wie in den anderen Abschnitten werden die Fahrbahn komplett erneuert und neue Gehwege angelegt. Im unterirdischen Bauraum werden ein Regenwasserkanal neu verlegt und eine Rohr-, Rigolenversickerung eingebaut. Gleichzeitig wird der Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz im gesamten Abschnitt eine neue Trinkwasserleitung einschließlich der Trinkwasserhausanschlüsse verlegen.

Die Bushaltestellen werden ebenfalls barrierefrei ausgebaut.

 

Die Firma Baunternehmung EZEL Torgau GmbH ist mit der Bauausführung beauftragt worden.

 

Baubeginn ist der 9. April 2018.

 

 

Zu diesem Zeitpunkt beginnen auch die Arbeiten an der Umfahrungsstrecke (Verbreiterung), um den Anliegerverkehr absichern zu können.

 

Die Bauarbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Anlieger und Durchgangsverkehrs. Der Verkehr wird wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Die dazu erforderlichen Baumfäll-, und Rodungsarbeiten wurden bereits im Vorfeld durchgeführt.

 

Es sind auch die Buslinien betroffen. Es müssen Haltestellen bzw. einzelne Haltepunkte zeitweise verlegt werden. Der Schülerverkehr ist ebenfalls betroffen, wird aber abgesichert. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte den Aushängen.

 

Bei den notwendigerweise temporären Einschränkungen der Zugänglichkeit zu Grundstücken wird die Baufirma die Abstimmungen mit den Betroffenen rechtzeitig führen.

 

Für die notwendigen Einschränkungen und die auftretenden Erschwernisse bittet der Auftraggeber alle Anlieger und die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

GEBRÜDER-GRAUN-PREIS 2018

(05.04.2018)

Vom 2. bis 4. November in Bad Liebenwerda

Die Bewerbungs-Phase beginnt!

 

Das Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster und die Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ laden vom 2. bis 4. November zum inzwischen 8. Internationalen Wettbewerb um den Gebrüder-Graun-Preis ein, der in dieser Form einmalig ist.

Unglaubliche 100 Musiker aus ganz Europa hatten sich zum Wettbewerb 2016 beworben. Mit insgesamt 23 Solisten und 23 Ensembles zeigten damit so viele Künstler wie noch nie ihr Interesse an dem renommierten Wettbewerb für Alte Musik im Elbe-Elster-Land. Nicht alle Bewerber 2016 konnten für den Wettbewerb zugelassen werden, da nur 20 Beiträge der bewährten Jury präsentiert werden können. Nun suchen die Veranstalter aufs neue Bewerber, die ihre gesanglichen und spielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen möchten. Neben der Förderung des professionellen Nachwuchses klassischer Musiker stehen bei diesem Wettbewerb vor allem auch die Pflege und Popularisierung des bisher zumeist verkannten Graun-Erbes im Fokus.

Solisten und Ensembles aus ganz Europa und darüber hinaus können sich bewerben, um an dem renommierten Klassik-Wettbewerb in Bad Liebenwerda/ Landkreis Elbe-Elster teilzunehmen. Zugelassenes Alter der Solisten und Durchschnittsalter der Ensembles: max. 30 Jahre (Alter der einzelnen Ensemble-Teilnehmer: max. 40 Jahre). Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2018.

Neben Originalwerken der Graun-Brüder Carl Heinrich und Johann Gottlieb sowie Stücke weiterer Vertreter der Berliner Klassik und ausgewählte sächsische Zeitgenossen des 18. Jahrhunderts zugelassen, wobei mindestens eines der präsentierten Werke von den Graun-Brüdern sein muss. Eine komplette Auflistung der zugelassenen Komponisten sowie alle weiteren Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.lkee.de/Leben-Kultur/Kultur, auf Anfrage via kulturamt@lkee.de oder telefonisch unter der 03535 46-5104.

Es winken Preisgelder von bis zu 6.000 € für Solisten (instrumental und vokal) und bis zu 8.000 € für Ensembles.

 

2018 erneut mit hochkarätiger Jury

Auch für dieses Jahr haben wieder namhafte Kenner Alter Musik ihre Jury-Teilnahme bestätigt, um die Darbietungen der jungen Künstler zu bewerten: Hermann Max aus Bremen, Gründer und musikalischer Leiter der Ensembles „Rheinische Kantorei“ und „Das Kleine Konzert“, Wolfgang Katschner aus Berlin, Lautenist sowie Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Lautten Compagney, Prof. Dr. Christoph Henzel aus Würzburg, Autor des Graun-Werkverzeichnisses und Martin Ripper aus Berlin, der sich unter anderem durch zahlreiche CD-Einspielungen und Konzerte weltweit mit namhaften Ensembles und Orchestern auszeichnet. Wunderbar abgerundet wird diese Herrenrunde durch die rbb Kulturradio-Musikredakteurin und Moderatorin Cornelia Schönberg.

 

Das Graun-Erbe im Elbe-Elster-Kreis

Seit 2003 findet alle zwei Jahre der Internationale Wettbewerb um den Gebrüder-Graun-Preis in Bad Liebenwerda statt – mit Ausnahme eines zusätzlichen Wettbewerbs 2014 anlässlich der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung „Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft“. Seither erfreut sich dieser Klassik-Contest bei jungen Künstlern verschiedenster Nationen, die sich für die Musik des 18. Jahrhunderts und insbesondere die der Graun-Brüder interessieren, stetig steigenden Zuspruchs.

Die Brüder Graun zählen zu den Hauptvertretern der Berliner Klassik. Geboren im kleinen Städtchen Wahrenbrück des Elbe-Elster-Kreises, wurde Carl Heinrich Graun Hofkapellmeister in der Kapelle des preußischen Königs Friedrich des Großen. Sein Bruder Johann Gottlieb Graun war am gleichen Hof Konzertmeister und Kammermusiker mit Fokus auf die Streicher des königlichen Opernorchesters. August Friedrich, der Dritte der Graun-Brüder, arbeitete als Domkantor in Merseburg.

Die Pflege des Graun-Erbes hat in der Elbe-Elster-Region eine jahrzehntelange Tradition. Die Kreismusikschule mit ihren Standorten in Herzberg, Elsterwerda und Finsterwalde trägt den Namen „Gebrüder Graun“ und seit 2010 ist die Graun-Gesellschaft um ihren Vorsitzenden, den Wahrenbrücker Pfarrer Michael Seifert, aktiv tätig, das Graunsche Erbe neu zu entdecken. Höhepunkte der Graun-Pflege sind schließlich die seit dreizehn Jahren regelmäßig stattfindenden Internationalen Wettbewerbe um den „Gebrüder-Graun-Preis“

 

 

Ablauf

 

Freitag, 2. November

Internationaler Wettbewerb um 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr

den Gebrüder-Graun-Preis

 

Sonnabend, 3. November

Überregionaler Wettbewerb um 10.00 bis 17.00 Uhr

den Förderpreis Gebrüder-Graun

 

Sonntag, 4. November

Abschlussveranstaltung 10.00 Uhr

mit Preisträgerkonzert

Der Wettbewerb findet im Bürgerhaus Bad Liebenwerda,

Burgplatz 1, 04924 Bad Liebenwerda statt.

 

Ansprechpartner

Landkreis Elbe-Elster

Kulturamt

Steffi Marschner

Telefon: 03535 46-5104

E-Mail: kulturamt@lkee.de

 

[Ausschreibung Gebrüder Graun Wettbewerb]

Foto zu Meldung: GEBRÜDER-GRAUN-PREIS 2018

Erreichbarkeit des Familienunterstützenden Dienstes

(05.04.2018)

Ab sofort zentrale Rufnummern in Bad Liebenwerda und Finsterwalde

 

Seit 1. März 2018 ist der Familienunterstützende Dienst des Amtes für Jugend, Familie und Bildung des Landkreises Elbe-Elster an den Standorten Bad Liebenwerda und Finsterwalde jeweils auch unter einer zentralen Einwahl zu erreichen. Während der Servicezeiten steht telefonisch immer eine Sozialarbeiterin oder ein Sozialarbeiter für Fragen und Mitteilungen zur Verfügung.

 

Standort Bad Liebenwerda Standort Finsterwalde

Riesaer Straße 19 Kirchhainer Straße 38 a

04924 Bad Liebenwerda 03238 Finsterwalde

Rufnummer: 035341 97-8733 Rufnummer: 03531 502-6333

 

Servicezeiten Hotline:

 

Montag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Dienstag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Mittwoch: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Donnerstag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns

(01.03.2018)

Deutsch-ukrainisches Filmprojekt erzählt darüber/Ausstellung im Museum Schloss Doberlug ab 3. Mai im Rahmen der Europa-Kulturland-Kampagne

 

Zwei Dörfer, ein Name: Schönborn. Eins in der Niederlausitz im Land Brandenburg, eins in Transkarpatien in der Ukraine. Rein zufällig haben sie denselben Namen, darüber hinaus verbindet sie auf den ersten Blick nicht viel. Das deutsche Schönborn wurde benannt nach einer heute noch sprudelnden sauberen Quelle, das ukrainische nach dem fränkischen Grafen Schönborn, dem im 17. Jahrhundert Ländereien in jener von Kriegen entvölkerten Ecke des österreichischen Kaiserreichs gehörten. Der Graf siedelte deutsche Bauern und Handwerker dort an.

Genauer betrachtet zeigen sich Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Korrespondenzen. Beide Dörfer mussten erleben, dass Anfang der 90er Jahre, nach deutscher Wiedervereinigung und ukrainischer Unabhängigkeit, große Teile der Bevölkerung nach Westen abwanderten, auf der Suche nach einem neuen, besseren Leben. Die Niederlausitzer kehren inzwischen vereinzelt zurück, afghanische Flüchtlinge ziehen in leerstehende Plattenbauten. Die Häuser der deutschstämmigen Schönborner in Transkarpatien beleben neue Besitzer, die ukrainisch sprechen. Deutsch ist auf der Dorfstraße nur noch vereinzelt zu hören.

Die deutsche Radioautorin Christiane Seiler und der ukrainische Filmemacher Maxim Melnyk haben sich dieser spannungsvollen Geschichte angenommen. Ihr Ausstellungsprojekt „Paralleldörfer“ stellt eine Verbindung zwischen den beiden Welten her, erzählt mit Fotos, Gegenständen, Klanginstallationen europäische Geschichten von Heimat, Migration und Veränderung. Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 wird in Kooperation mit dem Museum Schloss Doberlug eine Ausstellung präsentiert, die durch ihre überraschenden wie erhellenden Kombinationen und Gegenüberstellungen einen gelungenen Beitrag zur europäischen Verständigung leistet. Ein Projekt der Kulturland-Kampagne 2018 „wir erben. europa in brandenburg – brandenburg in europa“. Eröffnung am 3. Mai, 19.00 Uhr.

Die Ausstellungskuratoren Christiane Seiler und Maxim Melnyk arbeiten an einem Film über die beiden Paralleldörfer und sammeln mit einer Crowdfunding-Kampagne für die Fertigstellung des Films. Mehr unter www.startnext.com/de/allesgute

 

Foto: Alexa Vachon

 

Schönborn in der Ukraine: Deutsch ist auf der Dorfstraße nur noch vereinzelt zu hören.

Foto zu Meldung: Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns

Ab sofort gibt es das Wochenblatt

(22.02.2018)

Das erste Wochenblatt für die Sängerstadtregion ist da, welches in Zukunft einmal pro Woche erscheinen wird.

 

Dieses Wochenblatt enthält verschiedene Veranstaltungstipps, die Bereitschaftsdienste am Wochenende und den „Tipp der Woche“.

 

Auf unserer Internetseite unter Aktuelles steht es zum Download bereit:

Wochenblatt

 

 

Zwei Dörfer – ein Name: Schönborn

(16.02.2018)
Dokumentarfilm braucht Spender für den Weg auf die Leinwand
Die Flying Rockets im Hof des Plattenbaus bei den letzten Dreharbeiten in Deutschland für den Dokumentarfilm „Alles Gute“.
Die Flying Rockets im Hof des Plattenbaus bei den letzten Dreharbeiten in Deutschland für den Dokumentarfilm „Alles Gute“. FOTO: Christiane Seiler / Alexander Petrenko
Schönborn. Ein Schönborn liegt in der Niederlausitz in Brandenburg, eins 950 Kilometer entfernt in der Ukraine. Beide Dörfer verbindet ein Dokumentarfilmprojekt, für dessen Umsetzung jetzt Spenden gebraucht werden. Von Heike Lehmann

Viele Stunden tolles Filmmaterial haben Filmemacher Maxim Melnyk aus der Ukraine und die Rundfunkautorin Christiane Seiler aus Berlin über beide Schönborns gesammelt. „Im Oktober 2015 startete das Projekt mit einem Besuch in der Ukraine anlässlich der Kommunalwahlen. Gedacht war etwas viel Kürzeres, Kleineres“, so Christiane Seiler. „Inzwischen waren wir in jedem Dorf etwa sechsmal zu Filmaufnahmen. Wir haben Kontakte aufgebaut und vertieft, sind zunächst etwas misstrauisch, dann aber sehr herzlich aufgenommen worden.“ Eine Delegation aus dem brandenburgischen Schönborn war im

Herbst ins namensgleiche Dorf in der Ukraine gereist.

Hier weiterlesen ...

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 15.02.2018

 

 

Feuerwehren durch Orkan Friederike gefordert

(02.02.2018)

Das Jahr 2018 ist erst wenige Tage alt und schon wurden die Feuerwehren des Amtes Elsterland stark gefordert. Ab ca. 16 Uhr waren sämtliche Feuerwehren unseres Amtes im Dauereinsatz. Das Orkantief Friederike zog mit Windgeschwindigkeiten von 125 km/h über die Region. Vorwiegend galt es entwurzelte oder abgebrochene Bäume zu beseitigen. Als wäre diese Aufgabe nicht schon fordernd genug gewesen, kamen parallel zu den Windbrüchen auch noch drei Schornsteinbrände in den Ortsteilen Gruhno, Lindena und Oppelhain hinzu. Glücklicherweise bestätigte sich der Brand in Gruhno nicht. Um die große Menge der Einsätze zu koordinieren, wurde in den Gerätehäusern der Feuerwehren Rückersdorf und Schönborn Einsatzzentralen eingerichtet. Zwischenzeitlich mussten aufgrund der Menge an umgestürzten Bäumen sowie der viel zu hohen Gefahr für die Einsatzkräfte während der Räumung der Straßen, die Ortsverbindungsstraßen zwischen Rückersdorf und Fischwasser sowie zwischen Oppelhain und Gorden komplett für den Verkehr gesperrt werden. Auch in den darauffolgenden Tagen waren die Wehren weiterhin im Einsatz um Sturmschäden zu beseitigen. Hierbei wurden Sie von Gemeindearbeitern unterstützt.

Der Amtswehrführer Christian Passin sowie sein Stellvertreter Gerhard Schmidt bedanken sich für die unermüdliche Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden, sowie für das Verständnis der Familien und Arbeitgebern der Kameraden. Auch gilt Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen dem Amt Elsterland, den Gemeinden und den Feuerwehren. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wären die Sturmschäden und Gefahr für die Bevölkerung nicht so schnell abgewendet worden.

Foto zu Meldung: Feuerwehren durch Orkan Friederike gefordert

Fahrsicherheitstraining der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster im Jahr 2018

(22.01.2018)

Wie gut kennen Sie sich und Ihr Auto?

Auch im Jahr 2018 bietet die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster Sicherheitstrainings für Sie und Ihr Auto an. Unter Anleitung eines erfahrenen Sicherheitstrainers lernen Sie Gefahren rechtzeitig zu erkennen und durch vorausschauende und angepasste Verhaltensweisen zu vermeiden.

Ihr Fahrzeug muss in einem verkehrs- und betriebssicheren Zustand sein und Sie müssen natürlich einen entsprechenden Führerschein besitzen.

Dann steht einem Sicherheitstraining auf dem Verkehrsübungsplatz „An der B 96“ in Massen nichts mehr im Weg.

Individuelle Terminvereinbarungen sind ebenfalls möglich. Für alle Absprachen und Anfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster e.V., Tuchmacherstraße 22, 03238 Finsterwalde gern zur Verfügung. Sie erreichen uns auch unter Telefon 03531/501901, unter Fax 03531/501903 und per Email: kreisverkehrswacht_ee@web.de

[Termine zum Download]

Foto zu Meldung: Fahrsicherheitstraining der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster im Jahr 2018

MAERKER nun auch für das Amt Elsterland

(10.01.2018)

Der Bürgerservice MAERKER ist eine Plattform zur elektronischen Mitteilung von Infrastruktur - Missständen, wie illegal abgelagertem Müll, defekte Straßenlaternen oder Schlaglöchern in den Straßen. Ziel des Bürgerservice ist es, Ihre Zufriedenheit mit uns, als Ihre Verwaltung zu sichern, zu verbessern und den aktiven Dialog mit Ihnen zu fördern.

Durch ihre unverzügliche und zielgerichtete Information an uns, soll eine schnelle und unbürokratische Problemlösung erfolgen.

Der MAERKER steht Ihnen, werte Bürger ab sofort auf der Internetseite des Amtes Elsterland unter www.elsterland.de Service oder über das Maerker-Symbol für die freie Nutzung zur Verfügung.

 

 

Foto zu Meldung: MAERKER nun auch für das Amt Elsterland

Zulassung von Kfz im Landkreis ab sofort online möglich

(02.01.2018)

Mit den entsprechenden Voraussetzungen können Bürger dies am eigenen Rechner erledigen

 

Ab sofort können Fahrzeuge jetzt auch online beim Straßenverkehrsamt Elbe-Elster angemeldet werden. Die Möglichkeit erweitert das elektronische Dienstleistungsangebot der Kreisverwaltung. Bereits seit dem 1. Januar 2015 gibt es die Online-Abmeldefunktion. Hierzu bedarf es eines Internetanschlusses, eines neuen Personalausweises mit Online-Ausweisfunktion, eines entsprechenden Lesegerätes für den heimischen Computer, und das Fahrzeug muss nach dem 1. Januar 2015 zugelassen worden sein.

Liegen diese Voraussetzungen vor, können Bürger über die Seite des Landkreises Elbe-Elster (www.lkee.de) beim Straßenverkehrsamt ihr Fahrzeug abmelden. Dort ist ab sofort auch die Anmeldefunktion für Fahrzeuge freigeschaltet. Neben den bereits genannten Voraussetzungen müssen darüber hinaus folgende Dinge vorliegen, um die Anmeldung erfolgreich vornehmen zu können: ein reserviertes Kennzeichen mit gültiger Hauptuntersuchungsplakette, ein Konto, von dem die Gebühren und die Steuern abgebucht werden können, und eine VB-Nummer der Versicherung zum Nachweis der Kfz-Haftpflichtversicherung.

Auf der Landkreisseite www.lkee.de (Straßenverkehrsamt) sind die für die Wiederzulassung notwendigen Daten in der Antragsmaske einzutragen. Nachdem die Gebühren und der Zulassungsantrag bestätigt und an die zuständige Zulassungsbehörde übermittelt wurden, prüft und bearbeitet diese den Antrag. Nach positivem Ergebnis erhält der Antragsteller die Zulassungsunterlagen sowie die Stempelplakettenträger mit einer entsprechenden Anleitung per Post zugesandt. Die Plaketten sind dann auf dem Kennzeichen am Fahrzeug anzubringen. Ab dem Zeitpunkt, der in dem Begleitschreiben genannt wird, kann das Fahrzeug dann im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden.

 

Familientag in der Badmintonhalle

(28.12.2017)

Ein Verein stellt sich vor.

Badminton in Tröbitz macht Spaß! Thomas Riese, Hannah Berge, Nico Matuschek (hinten von links) gehören zu den Trainern.
Badminton in Tröbitz macht Spaß! Thomas Riese, Hannah Berge, Nico Matuschek (hinten von links) gehören zu den Trainern. FOTO: Jürgen Weser / LR
Tröbitz. Badminton, Tröbitz und Familie Riese gehören zusammen. Einfach mal beim Training vorbeischauen.
Badminton nach Tröbitz bringen hieße Eulen nach Athen tragen. Seit Jahrzehnten gehört die Gemeinde im heutigen Elbe-Elster-Kreis zu den Hochburgen der schnellen Aufschlagsportart. Schon in der DDR glänzte hier das Leistungszentrum unter der Fahne der damaligen Betriebssportgemeinschaft Aktivist. Nach der Wende konnte man im Verein, inzwischen als Badminton-Verein Tröbitz e.V., daran anknüpfen und gehört zu den Spitzenvereinen in Berlin/Brandenburg.

Drei Tage vor Heiligabend wurden in der Tröbitzer Sporthalle besonders heftig die Schläger geschwungen. Hier weiterlesen...

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 26.12.2017

Nikolausturnier 2017 - Mut wird belohnt!

(08.12.2017)

Mit einem sehr mulmigen Gefühl startet JEDER Badmintonspieler in sein allererstes Turnier. Unter dem Badminton-Olymp ist auch nicht bekannt, dass es eine Alternative gibt, außer man tut es und „wirft“ sich in das Abendteuer ein erstes Turnier zu spielen. Jede Menge Eindrücke und Gefühlserlebnisse sind die unvergleichbaren Schätze, die den mutigen Kindern zu Teil werden.

 

Marielouise Heblack ist eines dieser mutigen Kids. An der Seite von den nunmehr erfahrenen und vor einem Jahr den selben Weg beschrittenen Badminton-Kids, fand sie beim Berliner Nikolausturnier eine sehr gute Hilfe vor.

Das kleine Tröbitzer Nachwuchsteam glänzte unter den 90 Startern nicht nur beim Entgegennehmen der Trophäen (einem fast menschengroßen Schokoladen-Nikolaus) und Pokale, sondern mit beeindruckender Teamleistung. Anfeuern, gemeinsam freuen und trösten bei Sieg oder Niederlage, füreinander da sein in der Halle, aufeinander aufpassen sind großartige Verhaltensweisen, welche vor den Augen der organisierenden Betreuer von den „BVT-Feldflitzern“ gelebt werden.

 

Ergebnisse:

 

Mädchen U8

1.Platz Jette Berge

3.Platz Marielouise Heblack

 

U10 – Jungen

2.Platz Phillouis Zeddel

 

U11 – Jungen

2.Platz Nico Brückner

 

 

 

 

Foto (Berge): v.l: Phil-Louis Zeddel, Nico Brückner, Jette Berge, Marielouise Heblack

Foto zu Meldung: Nikolausturnier 2017 - Mut wird belohnt!

Verein „Dorfgemeinschaft 800 Jahre Friedersdorf“ gegründet

(27.11.2017)

14 Gründungsmitglieder wollen sich für Kultur und Brauchtumspflege ihres Dorfes einsetzen

Mit einem tollen Festwochenende wurde im August diesen Jahres die urkundlichen Ersterwähnung des Ortes Friedersdorf (Gemeinde Rückersdorf) gefeiert.

Eine lange Vorbereitungszeit und viele fleißige Hände waren nötig, damit dieses Fest stattfinden konnte.

„Eine gute Organisation, der Austausch von Informationen für die Einwohner, sowie die gezielte Ansprache und Einbindung der örtlichen Vereine sind wichtige Elemente, damit so ein Event gelingen kann“, sagt Jana Herrmann, die für diese Vorbereitung den Hut aufhatte.

Damit auch weitere Veranstaltungen und Feste bestens organisiert werden können, wurde am 15.11.2017 die „Dorfgemeinschaft 800 Jahre Friedersdorf“ gegründet, die noch den Zusatz e.V. erhalten soll. Ein Vorstand wurde gewählt, bestehend aus der Vorsitzenden Jana Herrmann, ihrer Stellvertreterin Antje Lehmann, der Schriftführerin Susanne Krause sowie dem Kassenwart Udo Winde.

Die erste reguläre Mitgliederversammlung wird im Januar/ Februar 2018 stattfinden. Jeder, der sich für die kulturellen Belange von Friedersdorf interessiert und sich einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, Mitglied zu werden.

 

Antje Lehmann

Foto zu Meldung: Verein „Dorfgemeinschaft 800 Jahre Friedersdorf“ gegründet

Alt und Jung im Dorf vereint

(27.11.2017)

LR vor Ort im Mehrgenerationenhaus Rückersdorf: Mit RUNDSCHAU-Redakteurin Heike Lehmann diskutieren die Kita-Leiterin Maren Kamenz, Bürgermeister Lothar Belger und die Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Franziska George (v.l.).

Rückersdorf. Mehrere Generationen unter einem Dach - das gibt es heute nur selten. Doch in Rückersdorf wird dieser Zusammenhalt gelebt. Jung und Alt lernen, basteln und spielen gemeinsam. Von Daniel Friedrich

Gut 2000 Einwohner zählten Rückersdorf und seine Ortsteile einst zusammengerechnet. Heute leben noch 1350 Bürger in der Gemeinde. Für die Rückersdorfer ist diese Abwärtsentwicklung der Grund, ihren Ort so lebenswert und attraktiv wie möglich zu gestalten. „Wir möchten unsere Bürger ja gerne hier halten und am besten noch für Zuzug sorgen“, sagte Bürgermeister Lothar Belger am Donnerstagabend bei „LR vor Ort“. Hier weiterlesen....

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 24.11.2017

314 Weihnachtspäckchen machen sich auf die Reise nach Osteuropa

(24.11.2017)

Seit 13 Jahren ist die Aktion Weihnachten im Schuhkarton® fester Bestandteil im vorweihnachtlichen Terminkalender der Sammelstelle vom Friedersdorfer Pfarrhaus.

Wenn nach dem 15.11. jeden Jahres die vielen bunten Schuhkartonweihnachtsgeschenke für die notleidenden Kinder Osteuropas von den verschiedenen Annahmestellen den Weg nach Friedersdorf finden, sind die Helfer immer ganz begeistert von der Fülle und Vielfalt.

„Neulich erst, als ich meinen Kleinwagen mit 60 Päckchen der Annahmestelle in Herzberg belud, fragte mich ein kleines Mädchen, ob ich jetzt die Geschenke zum Weihnachtsmann bringe“, berichtet Antje Lehmann, die mit Ihrem Mann Mathias die Sammelstelle leitet.

„Ohne unsere Annahmestellen in Elsterwerda (Reformhaus Müller), Herzberg (Buchhandlung Jachalke), Doberlug-Kirchhain (Evangelisches Gymnasium und Buchhandlung Anders) sowie die Evangelische Kita Tröbitz und die Grundschule Rückersdorf würden wir nie diese große Anzahl an Päckchen auf die Reise schicken können“, ergänzt Mathias Lehmann.

Und auch die Helfer, die notwendige Endkontrolle vornehmen, damit jedes Päckchen den Einreisebestimmungen der Empfängerländer genügt, sind unverzichtbar. „Damit gewährleisten wir, dass auch jedes Päckchen Kinderaugen zum Strahlen bringt“ erklärt Doreen Brauer, Gemeindehelferin und ebenfalls langjährige Unterstützerin der Aktion.

Besonders erfreulich ist auch, dass neben Schulmaterial, Spielzeug und Süßigkeiten viele Mützen, Schals und Kuschelpüppchen in Handarbeit entstanden sind. Mit persönlichen Grüßen und selbstgemalten Bildern wird jedes Päckchen zum individuellen Geschenk.

Ein herzliches Dankeschön allen, die ihren Anteil an dieser Aktion hatten. Weitere Infos finden Sie auch unter www.geschenke-der-hoffnung.org.

Foto zu Meldung: 314 Weihnachtspäckchen machen sich auf die Reise nach Osteuropa

Ausbau Bahnstrecke Berlin-Dresden - Das Omega von Rückersdorf

(24.11.2017)

Rückersdorf

Rückersdorf. Die letzten zwei Brücken auf dem Ausbaustück der Bahnstrecke Berlin-Dresden sind fertig. Jetzt noch Restarbeiten. Von Frank Claus

Geschafft! Die letzten zwei Brücken in Rückersdorf-Süd und Bad Erna sind befahrbar. Damit sind alle 18 Bahnübergänge, die im Ausbauabschnitt der Strecke Berlin-Dresden zwischen Wünsdorf und Hohenleipisch im Zuge des Streckenausbaus auf Tempo 200 geschlossen werden müssen, entweder durch Brücken oder Unterführungen ersetzt. Vorausgesetzt, die gegenwärtig laufende Abnahme des Gleis-Streckennetzes samt nötiger Nebenanlagen und Einrichtungen führt zu keinen Beanstandungen, wird der Zugverkehr ab dem 10. Dezember nach mehr als einem Jahr Sperrung wieder aufgenommen.

 Um 12.50 Uhr ist am Donnerstag zuerst ein Pkw und dann ein Traktor über das neue, imposante Bauwerk in Rückersdorf gerollt. Wegen seiner Ausführung erhält es schnell den Namen „Omega“.

Hier weiterlesen...

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 24.11.2017

Landrat war als Vorleser in Rückersdorf unterwegs

(20.11.2017)

Kitakinder und Grundschüler lauschten Wunschgeschichten im Bücherbus

 

Der Bücherbus des Landkreises Elbe-Elster legte am bundesweiten Vorlesetag am 17. November diesmal in Rückersdorf einen Stopp ein. Dort las Landrat Christian Heinrich-Jaschinski Kita-Kindern und Grundschülern der ersten Klasse vor. Im Gepäck hatte der Landrat „Neue Wunschgeschichten“. In diesem Vorlesebuch wählt das Kind auf der Drehscheibe verschiedene Motive aus, zu denen es eine Geschichte vorgelesen bekommen möchte, z.B. über Piraten, Wichtel, Hasen oder Drachen… Das Rad zeigt dann die Geschichte an, in der alle gewünschten Motive vorkommen. Auf diese Art und Weise konnten die Kinder mit kleiner Hilfestellung des Landrates zwischen über 100 verschiedenen Drei-Minuten-Geschichten wählen. Und schon konnte es losgehen − Ohren auf und lauschen!

Geschichten und Vorlesen verbinden. Das war die Botschaft des bundesweiten Vorlesetages auch in diesem Jahr, an dem sich der Landkreis traditionell beteiligt. Unter dem Motto „Elbe-Elster – Ein Landkreis liest“ fiel vor sechs Jahren der Startschuss für diese Veranstaltungsreihe, die seitdem knapp 200 Angebote unterbreitete und damit rund 5.000 Zuhörer anlockte. Die Initiative dafür ging vom Kreiskulturamt aus, das Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens im Elbe-Elster-Land dafür gewann, an dem Aktionstag vorzulesen. So auch in diesem Jahr. Der Beigeordnete und Dezernent des Landkreises, Roland Neumann, las den Kindern der ersten und zweiten Klasse der Grund- und Oberschule Massen in Sallgast vor. Die Landtagsabgeordnete Anja Heinrich war im Gärtnerhaus in Elsterwerda, dem Sitz des Grundbildungszentrums des Landkreises, um eine Lesung in einfacher Sprache durchzuführen.

Aber auch die Bürgermeister der Städte Mühlberg, Bad Liebenwerda, und Elsterwerda, Hannelore Brendel, Thomas Richter und Dieter Herrchen, waren wieder in den Schulen und Kitas ihrer Region unterwegs. Thilo Richter, Amtsdirektor des Amtes Schradenland, hatte an diesem Tag die Besucher der „Elbe-Elster–Tagespflege“ in Gröden mit seinen Geschichten erfreut.

Wie im Fluge verging auch die Zeit im Bücherbus für die Kita-Kinder und die Schüler der Grundschule Rückersdorf, wo der Landrat fürs Lesen bei den Kleinsten warb. Christian Heinrich-Jaschinski: „Wer nicht liest bleibt dumm. Lesen macht Kinder stark und ist wichtig für deren emotionale Entwicklung. Der Erwerb der Lese- und Sprachkompetenz ist die zentrale Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg.“ Zum Abschied gab’s vom Landrat zur geistigen Nahrung noch einen frischen Apfel für jedes Kind mit auf den Weg in die Kita- und Klassenzimmer.

Die Veranstaltungsreihe des Kreiskulturamtes am bundesweiten Vorlesetag fand in Elbe-Elster zum siebten Mal statt. Der Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn.

 

Foto Pressestelle Kreisverwaltung

 

Foto zu Meldung: Landrat war als Vorleser in Rückersdorf unterwegs

A U F R U F ! zur Haus- und Straßensammlung Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

(24.10.2017)

Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger,

seit über 100 Jahren fühlt sich der Volksbund verpflichtet, für den Bau und die Pflege von

Kriegsgräbern von Soldaten wie Zivilisten zu sorgen, kümmert sich um Umbettungen und nimmt

immer noch Schicksalsklärungen vor. Ebenso wirkt er an einer Versöhnungs- und Bildungsarbeit

der Völker Europas, insbesondere bei der jüngeren Generation, mit. In Halbe können sich Gäste aus

dem In- und Ausland seit Jahrzehnten über die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft informieren.

Dadurch wurden die Soldatenfriedhöfe und Gedenkstätten zu Orten der Begegnung und der

Verständigung. Denn die politische Lage in vielen Teilen der Welt zeigt uns, dass Frieden noch keine

Selbstverständlichkeit ist.

Dank Ihrer Spenden konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. auch in diesem Jahr

seiner humanitären Arbeit im In- und Ausland nachgehen. Diese wichtigen Bemühungen werden

von vielen ehrenamtlichen Helfern, Mitgliedern und Unterstützern des Volksbundes in Brandenburg

getragen. Dafür danken wir Ihnen! Dieses Engagement ist auch Ausdruck unseres Willens, sich

weiterhin für ein versöhnliches Miteinander in Brandenburg und weltweit einzusetzen.

Gemeinsam können wir Lehren aus der Vergangenheit ziehen und uns der Verantwortung stellen.

Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger,

die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist ohne finanzielle Hilfe der

Bevölkerung nicht möglich. Damit das Werk auch 2018 fortgesetzt werden kann, benötigen wir Ihre

Unterstützung. Ihre Spende wird dazu beitragen, dass die Ruhestätten der zahllosen Toten durch Krieg

und Gewaltherrschaft als Mahnmale gegen Gleichgültigkeit und Vergessen auch dafür stehen, dass

Krieg, Terror, Rechtswillkür und politischer Extremismus in unserem Land keinen Platz bekommen.

Gunter Fritsch                                            Dr. Dietmar Woidke

Präsident des Landtages Brandenburg a.D. Ministerpräsident des Landes Brandenburg                         

Landesvorsitzender                                               Schirmherr

Spendenkonto des Volksbundes in Brandenburg

Deutsche Bank Potsdam

IBAN: DE94 1207 0024 0325 2236 00

BIC: DEUTDEDB160

[Aufruf]

Mehrgenerationenhaus Rückersdorf ist beliebter Treffpunkt

(23.10.2017)
Mehrgenerationenhaus ist beliebter Treffpunkt
Wer wird Europameister? Beim Europaquiz rätseln Alt und Jung um den Titel. Das Mehrgenerationenhaus bietet für sie seit neun Jahren einen beliebten Treffpunkt in Rückersdorf, dessen Finanzierung bis 2020 gesichert ist.
 

Wer wird Europameister? Beim Europaquiz rätseln Alt und Jung um den Titel. Das Mehrgenerationenhaus bietet für sie seit neun Jahren einen beliebten Treffpunkt in Rückersdorf, dessen Finanzierung bis 2020 gesichert ist. FOTO: Daniel Friedrich / Medienhaus Lausitzer Rundschau

Ministerium und Gemeinde fördern die Angebote für alle Altersklassen. Der Bürgermeister spricht von einem Erfolgsmodell. Daniel Friedrich

Der Gruppenraum im Mehrgenerationenhaus Rückersdorf füllt sich zusehends. Es ist Montagabend – Veranstaltungsabend: Ein unterhaltsames Wissensquiz mit dem Titel „Wer wird Europameister?“ steht auf dem Programm. Gut 20Teilnehmer aller Altersgruppen sind bei Kaffee, Kuchen und Schmalzstullen in die Friedersdorfer Straße gekommen, um sich beim Wissensduell zur Europäischen Union zu messen.

„Das Veranstaltungsangebot und die hellen Räume gefallen mir sehr gut. Die Küche könnteetwas größer sein, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt“, sagt Bärbel Lielienthal. Die Rentnerin kommt mehrmals in der Woche ins Mehrgenerationenhaus: Montags trifft sie sich zum Seniorensport der „Flotten Socken“, am Dienstag ist Seniorenklub. Hier weiterlesen...

 
erschienen in der Lausitzer Rundschau am 19.10.2017

Bekanntmachung

(18.10.2017)

Planfeststellungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb der Europäischen Gas-Anbindungsleitung (EUGAL) in Brandenburg von der Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern bei Schönfeld im Landkreis Uckermark bis zur Landesgrenze Sachsen bei Großthiemig im Landkreis Elbe-Elster

Die Planunterlagen liegen in der Zeit vom 01.11.2017 bis einschließlich den 30.11.2017

im Amt Elsterland, Kindergartenstraße 2a, 03253 Schönborn, Fachbereich Bau- und Gemeindeservice (Raum Nr. 2)

zu folgenden Servicezeiten

 

Montag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Dienstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Donnerstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Freitag von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr

 

zur allgemeinen Einsicht aus.

Die komplette Bekanntmachung steht hier.

IGA Berlin 2017

(10.10.2017)

26. Hallenschau: Übers herbstliche Märkische Meer – Pflanzen aus Berlin und Brandenburg

Gartenbau Winde aus Schönborn ist mit Trauerfloristik dabei

Genau dann, wenn der Tisch des Gärtners besonders reich gedeckt ist, richtet der Gartenbauverband mit seinen Mitgliedsbetrieben traditionell eine Blumenhallenschau aus. So werden eine Apfelsortenschau, leckeres Saisongemüse, herbstliche Blütenpracht, nicht alltägliche Gehölzvarianten, riesige Gräser und prächtige Stauden präsentiert. Die Besucher bekommen auch Anregungen für ein blütenreiches Zuhause mit bepflanzten Kübeln, herbstlichen Gestaltungsideen und können eine besondere Trauerfloristik-Präsentation erleben.

Ausgangspunkt ist der „Welthafen Berlin“. Von ihm aus führen die Wogen über das „Märkische Meer“ hinaus in das Land Brandenburg. Die Besucher gehen auf die Reise und entdecken die gärtnerischen Unternehmen mit ihren Produkten und erfahren etwas über die Regionen, in denen sie beheimatet sind. Zu entdecken ist beispielsweise der Spreewald als Venedig der Lausitz mit blütenreichen Ufern und Industriegemüse „Vom Feld ins Glas“, das frisch, knackig und gesunde Frankfurt (Oder) mit einer Apfelsortenschau, das Ruppiner Land mit ideenreicher Kürbispräsentation und erreichen auch das Elbe-Elster-Land mit dem Ausstellungsbeitrag des Gartenbau Winde aus Schönborn.

Rüdiger Winde und sein Team präsentieren einen ganz besonderen Beitrag zur Trauerfloristik. Besucher erfahren etwas zur Symbolik der Farben und zu Gedenktagen im Herbst. Durch verschiedene Formen wird gezeigt, wie man Gefühle zum Ausdruck bringen kann und welche Rolle Farben dabei spielen.

Der Gartenbau Winde ist erstmals bei einer Internationalen Gartenschau dabei und bereichert die Präsentation der Brandenburger und Berliner Gärtner.

 

Insgesamt vergaben die Preisrichter 2 Gold-, 2 Silber- und 1 Bronzemedaille an Gartenbau Winde im Elbe-Elster-Kreis.

 

 

Foto zu Meldung: IGA Berlin 2017

Verkehrsbeeinträchtigungen wegen Mitnetz-Maßnahme in Schönborn bis Ende 17

(09.10.2017)
Die Mitnetz-Maßnahme zur Erdverlegung der Niederspannungskabel in Schönborn wird gemäß aktueller Verkehrsrechtlicher Anordnung voraussichtlich noch bis Ende 2017 weitergehen.
Die Restarbeiten wie die Demontage der Masten, das Pflastern von Gehwegabschnitten sowie die Demontage des Trafohäuschen (Ecke Kindergartenstraße / Hauptstraße) werden dabei durch die Fa. Lachmann
- entlang der Hauptstraße L60 und
- in der Bahnhofstraße
vorgenommen werden, teilweise unter halbseitiger Sperrung des Verkehrs aber in jedem Fall mit Straßensicherungsmaßnahmen.
 

Kita Schönborn – Errichtung Anbau und Umbauarbeiten am bestehenden Gebäude

(09.10.2017)

Derzeit wird das Gebäude der Kindertagesstätte Schönborn einschließlich qualitätsverbessernder Maßnahmen erweitert. Dazu wird der Anbau eines Schlaf- und Bewegungsraumes errichtet. Es erfolgt ein barrierefreier Umbau eines Waschraumes, die energetische Sanierung der Heizungsanlage, die Installation einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, der Umbau des Sportraumes zu einem Gruppenraum, die Sanierung eines Gruppenraumes, die Erneuerung der Hauptverteilung (Elektro-Hausanschlusskasten), die Energetische Sanierung der Außenbeleuchtung sowie die Errichtung eines barrierefreien WC. Dieses Vorhaben wird mit ELER-Mitteln finanziert.

Foto zu Meldung: Kita Schönborn – Errichtung Anbau und Umbauarbeiten am bestehenden Gebäude

Nach dem Amtsausscheid ging es zum Doppeljubiläum in der Rückersdorfer Feuerwehr

(06.10.2017)

Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber für Kameraden Peter Herrmann

 

Am vergangenen Wochenende hieß es bei den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Rückersdorf erst mal beim Amtsausscheid des Amtes Elsterland zeigen was sie noch so alles draufhaben und dann wurde ein Doppeljubiläum gefeiert. Nach dem es am Vormittag auf dem Rückersdorfer Sportplatz sportlich her ging, konnte am Nachmittag ordentlich gefeiert werden. Und es gab doppelten Grund zum Feiern. Zu einen beging die Feuerwehr ihr 95-jähriges Jubiläum und die Kinder- und Jugendfeuerwehr konnte das Silberjubiläum, ihr 25-jähriges Bestehen feiern.

Zu Beginn des Appells eröffnete Amtsbrandmeister Christian Passin als erstes die Auswertung und Siegerehrung des am Vormittag durchgeführten Amtsausscheides des Amtes Elsterland und übergab dazu das Wort an Hauptkampfrichter Peter Herrmann. Nachdem alle Pokale und Punkte vergeben waren eröffnete der Ruf der Feuerwehrsirene offiziell die Jubiläumsfeier. Als erster Redner trat Thomas Merthen vom Kreisfeuerwehrverband Elbe-Elster e.V. an das Mikrofon. Neben seinen Glückwünschen zum Jubiläum hatte er eine besondere Auszeichnung vorzunehmen. Für seine 20-jährige Tätigkeit als Hauptkampfrichter bei den Amtsausscheiden des Amtes Elsterland wurde an Kameraden Peter Herrmann das Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber verliehen. Auf eine nun schon 95-jährige Geschichte kann die Freiwillige Feuerwehr zurückblicken. Gegründet am 19. März 1922 mit 45 Mitgliedern, hat sie heute eine Gesamtstärke von 73 Mitgliedern. Und auch von der alten Technik ist nicht mehr viel zu sehen. Die Saughanddruckspritze und der Schlauch- und Leiterwagen sind inzwischen durch moderne Tanklöschfahrzeuge ausgetauscht worden. Auf diese und viele weitere Etappen in der Geschichte der Rückersdorfer Wehr konnte anschließend Ortwehrführer Guido Krause bei seiner Festansprache zurückblicken. Seit August 2011 hat Krause die Geschicke der Wehr in der Hand. Heute stehen der Wehr ein modernes Gerätehaus, zwei neue Löschfahrzeuge, ein Mannschaftstransportwagen und weitere moderne Ausrüstung zur Verfügung. All dies ermöglicht den Kameradinnen und Kameraden stets einsatzbereit zu sein und in jeder Notsituation die erforderliche Hilfe zu leisten. Für all diese Aufgaben und Tätigkeiten bedarf es sehr viel Zeit und Enthusiasmus, denn dies wird ehrenamtlich in der Freizeit der Kameradinnen und Kameraden durchgeführt. Hierfür gilt es Dank zu sagen, Dank an alle Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Engagement. Ganz besonderer Dank geht aber auch an die Familien und Angehörigen, denn wie oft musste eine Familienfeier abgebrochen werden oder eine notwendige Reparatur am eigenen Haus verschoben werden, nur weil mal wieder eine Alarmierung dazwischenkam oder eine Aus- und Weiterbild genau auf so einen Tag fiel. Und welcher Anlass eignet sich besser als ein rundes Jubiläum um sich bei allen zu bedanken. Aber nicht nur für den Ortswehrführer, sondern auch den zahlreich geladenen Ehrengästen war es ein Bedürfnis sich bei allen für das bisher erreichte und die Leistungen in den vergangenen Jahren zu bedanken. So auch Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, welcher selbst ein ehemaliger Rückersdorfer ist. Gern erinnerte er sich in seiner Festrede an seine Anfänge in der Feuerwehr, damals als „Junger Brandschutzhelfer“ unter der Leitung von Günter Schimko. Und was aus ehemaligen „Jungen Brandschutzhelfern“ werden kann sieht man den vielen Kameradinnen und Kameraden welche auch noch heute als aktive Mitglieder in der Wehr tätig sind. Und dass es auch in Zukunft mit der Wehr weitergeht, dafür wird seit vielen Jahren mit einer sehr guten und aktiven Nachwuchsarbeit gesorgt. Ganz genau sind das inzwischen 25 Jahre, denn am 09. Mai 1992 wurde offiziell die Rückersdorfer Jugendfeuerwehr gegründet. Von 1996 bis zum Jahr 2005 fungierte unter anderem Christian Passin als Jugendfeuerwehrwart, der zuvor selbst Mitglied der Jugendfeuerwehr war. Inzwischen ist er Amtsbrandmeister des Amtes Elsterland und hat die Geschicke aller Feuerwehren fest in der Hand. Heute hat die Jugendfeuerwehr eine Stärke von 17 Mitgliedern und wird derzeit von Jugendwart Cornell Manig geleitet. Auch Lothar Belger, Ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Rückersdorf, nutze die Gelegenheit sich bei den Kameradinnen und Kameraden für ihre geleistete Arbeit zu bedanken. An die Feuerwehr überreichte er den Ehrenteller der Gemeinde, verbunden mit einem kleinen Briefumschlag. Für ihr jahreslanges Engagement in der Feuerwehr wurden die Kameraden Steffen Schobert und Wilfried Rindt mit der Ehrennadel der Gemeinde ausgezeichnet. Neben den vielen Ehrengästen, Sponsoren und Unterstützern der Feuerwehr waren auch in diesem Jahr wieder die Partnerfeuerwehren aus Rückersdorf in Thüringen und Sachsen der Einladung nach Brandenburg gefolgt. Leider war es den Kameraden aus Kärnten/Österreich in diesem Jahr nicht möglich an dem Jubiläum teilzunehmen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich eine feste Freundschaft zwischen diesen vier Partnerwehren entwickelt und es gibt fast jährlich einen Besuch bei einer der anderen Wehren. Aber auch Spaß und Unterhaltung sollten an diesem Wochenende nicht zu kurz kommen. So gab es Auftritte der Tanzmäuse und er Kita „Häschengrube“ aus Rückersdorf. Spaß und Preise gab es beim Armbrustschießen der Rückersdorfer Schützengilde oder beim Kegelwettbewerb und für die Kleinen stand eine Hüpfburg bereit. Und am Abend konnte dann ein jeder nach Herzenslust sein Tanzbein schwingen. Dazwischen hatte Kamerad Jörg Reinicke sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und für ein tolles Höhenfeuerwerk gesorgt. Am Sonntag ließen alle das Festwochenende mit einem gemütlichen Frühschoppen ausklingen.

 

Text + Fotos: Frank Reimann

 

Bildertext:

  1. Zwischen Wettkampf und Jubiläumsfeier, ein gemeinsames Gruppenfoto mit den Partnerwehren aus Thüringen und Sachsen

Foto zu Meldung: Nach dem Amtsausscheid ging es zum Doppeljubiläum in der Rückersdorfer Feuerwehr

Feuerwehren des Amtes Elsterland zeigen ihr Können

(06.10.2017)

Rückersdorfer Pokal mit Gästen aus Thüringen und Sachen

 

Inzwischen ist nun schon der 21. Amtsausscheid der Feuerwehren des Amtes Elsterland Geschichte. In diesem Jahr trafen sich die Wehren des Amtes auf dem Sportplatz in Rückersdorf zu Ihrem Wettkampf. Dankenswerter Weise wurde der Platz von der Gemeinde Rückersdorf bereitgestellt und hergerichtet. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Kamerad Werner Hustan der maßgeblich an der Vorbereitung beteiligt war.

Als erste Starter gingen dann auch gleich die Mannschaften der Kinder- und Jugendfeuerwehr beim Löschangriff Nass auf die Startbahnen. Mit einer Zeit von 43,93 Sekunden ging der Sieg in der AK I (10-14 Jahre) nach Schönborn, gefolgt von Rückersdorf. In der AK II (15-18 Jahre) holte sich die Mannschaft aus Schilda mit 36,45 Sekunden den Siegerpokal, ihnen folgten Lindena, Schönborn und Rückersdorf. In Summe aller Wettkämpfe ging der Wanderpokal bei den Kindern und Jugendlichen in diesem Jahr nach Schönborn. Nach diesen Wettkämpfen konnten die Jüngsten, die Bambini aus Rückersdorf, Ihr Können unter Beweis stellen. Sie zeigten den Löschangriff Nass. Natürlich erfolgten diese Vorführungen noch ohne Zeitmessung. Nach der Jugend wurde es für die Erwachsenen ernst. Bei der 100-Meter-Hindernisbahn der Frauen ging der Sieg mit 23,74 Sekunden an Judith Müller aus Oppelhain. Platz zwei ging mit 24,00 Sekunden an Anne Kathrin Vogel und mit 28,25 Sekunden an Lydia Anspach, beide aus Fischwasser. Bei den Männern holte sich Ronny Germer aus Fischwasser den Sieg in einer Zeit von 20,66 Sekunden, gefolgt von Chris Müller aus Friedersdorf mit 21,93 Sekunden und Mike Kuntze, ebenfalls aus Fischwasser, mit 23,42 Sekunden. Zwei weitere Siege gingen an die Frauen aus Fischwasser. Bei der 4 x 100 Meter Feuerwehrhindernisstaffel und der Gruppenstafette gab es jeweils nur eine Frauenmannschaft. Etwas besser sah die Beteiligung da schon bei den Männern aus. Bei der 4 x 100 Meter Feuerwehrhindernisstaffel ging der erste Platz mit 1:19,36 Minuten an Fischwasser, gefolgt von Oppelhain mit 1:22,57 Minuten und Schilda mit 1:28,76 Minuten. Bei der „Königsdisziplin“, dem Löschangriff Nass, gab es in diesem einen Doppelerfolg für die Kameradinnen und Kameraden aus Oppelhain. Nach vielen Jahren Pause hatte sich wieder eine Frauenmannschaft für den Löschangriff gefunden. In einer Zeit von 49,17 Sekunden holten sie sich die Frauen aus Oppelhain den Siegerpokal. Nicht minder erfolgreich waren die Männer. Mit einer Zeit von 44,85 Sekunden ging auch dieser erste Platz nach Oppelhain, knapp gefolgt von Fischwasser mit 45,65 Sekunden und Rückersdorf 46,00 Sekunden. In Summe aller Wettkämpfe ging dann der Wanderpokal mit 34 Punkten an die Kameradinnen und Kameraden aus Fischwasser. In diesem Jahr gab es aber noch einen weiteren Pokal im Löschangriff Nass zu vergeben, den Pokal der besten Rückersdorfer Wehren. Hier traten zusätzlich die Gastwehren aus Thüringen und Sachsen mit den Brandenburgern in den Wettstreit. Sie waren Gäste bei der Jubiläumsfeier zum 95-jährigen Bestehen der Rückersdorfer Wehr und ließen es sich nicht nehmen ihr Können mit unter Beweis zu stellen. Hierbei ging der erste Platz an die Mannschaft II aus Rückersdorf/Brandenburg. Auf zwei Platz folgten die Gäste aus Thüringen. Der dritte Platz ging an die Mannschaft I aus Brandenburg und vierter wurden die Gäste aus Sachsen.

Am Ende des Wettkampfes galt es auch wieder Danke zu sagen. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle Hauptkampfrichter Peter Herrmann. In den vergangenen 20 Jahren hat er diese Funktion immer mit voller Hingabe und Begeisterung gemeistert, auch wenn es nicht immer einfach war und mit gelegentlichen Diskussionen oder Meinungsverschiedenheiten verbunden war. Dieser Wettkampf sollte nun sein letzter sein, denn er gab aus persönlichen Gründen den Rücktritt von seinem Amt bekannt gab. Ein weiterer Dank galt natürlich auch den anderen Kampfrichtern, Zeitnehmer und allen Helfern.

Text und Fotos: Frank Reimann

Bild

Die Mannschaft der Feuerwehr Rückersdorf (Brandenburg) beim Löschangriff Nass

Foto zu Meldung: Feuerwehren des Amtes Elsterland zeigen ihr Können

Oppelhainer Rühlmann-Original in vollem Klang

(04.10.2017)

Wiedereinweihung der über 100-jährigen Orgel nach umfangreicher Reparatur

Oppelhain. Endlich ist es geschafft. Gut ein Jahr Anträge schreiben, Spendengelder akquirieren und die arbeitsintensive Reparatur der Orgel durch die Firma „Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt GmbH“, liegen nun hinter der Kirchengemeinde.

Nach vielen Jahren der schiefen Töne wurde am Sonntag die über 100-jährige Wilhelm Rühlmann Orgel im Rahmen eines Festgottesdienstes neu eingeweiht. Dicht gedrängt saßen Oppelhainer und Gäste in der Kirche, um dem wiederhergestellten Wohlklang der Orgel erstmals zu lauschen. Auch die Partnergemeinde aus Köln (Porz-Wahnheide) genoss dieses erste Orgelspiel. Sie waren die am weitesten gereisten Gäste zur Wiedereinweihung des Rühlmann-Originals.

Generalsuperintendent Martin Herche, der die Schirmherrschaft der Spenden-sammelaktion übernommen hatte, sprach zum Festgottesdienst dankende Worte an die zahlreichen Unterstützer und brachte seine Freude über die hohe Spendenbeteiligung der Oppelhainer, Orgelbegeisterten und die finanziellen Zuwendungen durch Fördermittel zum Ausdruck.

„Ohne die Unterstützung von Generalsuperintendent Martin Herche, SPD-Regionalbeauftragte Martina Mieritz und die hohe Spendenbeteiligung, wäre die Finanzierung der Reparatur unserer Orgel in diesem kurzen Zeitraum nie möglich gewesen“, dankte auch Joachim Posselt, Vorsitzender des Kirchenrates.

Im Anschluss wurde bei Kaffee und Kuchen auf den Erfolg in der Gaststätte Otto angestoßen. „Dafür ein großes Dankeschön der Gaststätte Otto und den fleißigen Kuchenbäckern“, so Joachim Posselt.

Foto 1: Pfarrer Manfred Grosser, Joachim Posselt und Generalsuperintendent Martin Herche (v.l.) weihten das Rühlmann-Original wieder ein.

 

Foto zu Meldung: Oppelhainer Rühlmann-Original in vollem Klang

Verkehrsbeeinträchtigungen in Rückersdorf, Dorfstraße

(25.09.2017)
In der Zeit vom 25.09.2017 bis 29.09.2017 wird es an einem Tag im genannten Zeitraum auf der Dorfstraße in Rückersdorf zu einer lokalen Fahrbahneinengung samt Gesamtsperrung des Gehweges mit Verkehrssicherungsmaßnahmen durch die Verlegung eines Gas-Hausanschlusses kommen.
 

Teilweise Unterbrechung der Trinkwasserversorgung in Rückersdorf

(19.09.2017)

am 19.09.2017 wegen dringend erforderlicher Umbauarbeiten der Trinkwasserversorgung in der Bahnhofstraße 2 und Neuer Weg 1-3.

[Info des WAV]

[Info WAV]

Andreas Dommaschk kann durchstarten

(07.09.2017)

Schönborn Die Neuwahl des Amtsdirektors für das Elsterland endet am Dienstagabend mit einem eindeutigen Ergebnis für den Amtsinhaber. Das neueste Großprojekt ist die Sanierung der Rückersdorfer Grundschule.

Andreas Dommaschk kann durchstarten

Elsterland-Amtsdirektor Andreas Dommaschk (l.) ist am Dienstag vom Amtsausschuss wiedergewählt worden. Der Ausschussvorsitzende Daniel Mende gratuliert. Foto: Heike Lehmann

Aufatmen konnte am Dienstagabend Elsterland-Amtsdirektor Andreas Dommaschk. Mit großer Eindeutigkeit ist er für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Die Mitglieder vom Amtsausschuss haben ihm in geheimer Wahl sieben von acht Stimmen gegeben. Eine Stimme bekam der Herausforderer Gordon Weißenborn, derzeit Hauptamtsleiter im Amt Kleine Elster. Er gratulierte Dommaschk zur Wiederwahl und verabschiedete sich dann schnell.

Der Ausschuss hatte sich dazu entschieden, die Stelle des Amtsdirektors auszuschreiben. "Es gab sieben Bewerber, fünf haben wir nach einer Vorauswahl zum persönlichen Gespräch in den Ausschuss eingeladen, vier waren dazu angetreten. Danach haben wir zwei Bewerber zur Wahl vorgeschlagen", fasste der Ausschussvorsitzende Daniel Mende zusammen. Hier weiterlesen ...

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau vom 07. September 2017

Drei Brüder im Babyglück

(07.09.2017)

Schönborn Sebastian, Hannes und Willi Scharf leben gern mit ihren Familien in Schönborn. Alle drei werden in diesem Jahr Vater und sprechen von einem Babyboom im Ort.

Drei Brüder im Babyglück

Die drei Scharf-Brüder: Sebastian, Hannes und Willi (v.l.) treiben die Geburtenstatistik in Schönborn nach oben. Alle drei wurden oder werden in diesem Jahr Vater. Foto: Heike Lehmann

Willi sagt: "Heimat ist Heimat. Die Landschaft, jede Straße hat ihren eigenen Charme." Willi ist der Jüngste der drei Scharf-Brüder. Er ist jetzt 25. Der älteste Bruder Sebastian – er ist 38 – bringt es für sich auf den Punkt: "Es zieht einen immer wieder zurück." Vor zwei Jahren ist er aus Bayern mit Lebenspartnerin und Kindern in sein Heimatdorf zurückgekehrt. Ohne die Arbeit zu wechseln. Der studierte Informatiker ist europaweit als IT-Berater im Außendienst unterwegs, kann aber dank schnellem Internet in Schönborn vieles von zu Hause aus erledigen. Und Hannes, mit 36 Jahren der Mittelste? Der war wie Willi nie weg. Hier weiterlesen ...

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 05.09.2017

Orgelwandelkonzert am Tag des offenen Denkmals in den Klosterkirchengemeinden

(04.09.2017)

Die Kirche muss im Dorf bleiben. Dieses Sprichwort hat dazu geführt,dass Christen und Nichtchristen sich in Fördervereinen ihrer Orteorganisiert haben, um dafür zu sorgen, dass das hohe Kulturgut Dorf-oder Stadtkirche erhalten bleibt. Die positiven Ergebnisse ehrenamtlichen Engagements zum Erhalt unserer Kirchen sind landauf, landab unübersehbar.Das trifft uneingeschränkt auch für die Gotteshäuser des Pfarrsprengels Klosterkirchengemeinden zu.

Mit dem Orgelwandelkonzert am 10. September 2017 wollen wir Gemeindegliedern wie Gästen der Konzertreise die Schönheit der Kirchen, ihre wertvolle Ausstattung und die vielen Klangfarben ihrer Orgeln neu bewusst machen. Auch Schwachpunkte sollen dokumentiert werden, die es abzustellen gilt.

Kantor Johannes Leonardy, jetzt an der Paul-Gerhardt-Kirche Lübben, wird die Orgelkonzerte spielen. Er war einige Jahre Kantor von Doberlug-Kirchhain. Ihn zeichnet auch die musikalische Bildung unserer Kinder aus, indem er in Projekten Kindermuicals einstudiert und aufführt.

Vor den Musiken wird herzlich zu Kirchen- und Orgelführungen geladen. Wer von einer Station zur anderen mitfahren möchte, den bitten wir, sich im Pfarramt Doberlug 035322/ 2982 anzumelden.

Das Orgelwandenkonzert beginnt mit der ersten Musik in der Kirche zu Friedersdorf um 13 Uhr. Diese Orgel ist ein Kleinod. Orgelprospekt und Spieltisch sind Zeugnisse der Orgelbaukunst des 18. Jahrhunderts. Ihre Stimmen hat sie in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts als Neubau erhalten.

Die nächste Musik findet um 14 Uhr in der Kirche zu Rückersdorf statt. Die historische Orgel dieser Kirche bedarf der dringenden Restaurierung. Kantor Leonardy wird hier auch Musik für Harmonium erklingen lassen.

Um 15 Uhr beginnt die Orgelvesper in der Kirche zu Lindena. Der berühmte preußische Orgelbauer Wilhelm Sauer errichte die Lindenaer Orgel 1878. Es handelt sich dabei wie bei der Orgel in der Klosterkirche von Doberlug um ein Frühwerk des Meisters mit seinen typischen romantischen Stimmen. Nach der Musik hält die Kirchengemeinde eine Kaffeetafel mit Kuchen bereit.

Das Abschlusskonzert der kleinen Orgelreise, die wiederum Haltepunkt der Kulturreise von Sparkassenstiftung und Landkreis ist,findet dann in der Klosterkirche Doberlug statt. Beginn ist um 17 Uhr. Die Fahrt zur Kirche ist durch Baumaßnahmen zur Zeit nicht möglich - nutzen Sie deshalb den Parkplatz hinter dem Schlossareal Richtung Buchenwald.

Nach dem Konzert in Doberlug werden Getränke und Grillwurst gereicht. Der Erlös an Spenden ist für den Orgelerhalt der einzelnen Gemeinden bestimmt. Herzliche Einladung.



 

Foto zu Meldung: Orgelwandelkonzert am Tag des offenen Denkmals in den Klosterkirchengemeinden

Übergabe Gehweg und Bushaltestelle zum 800-Jährigen in Friedersdorf

(28.08.2017)

Friedersdorf/Gemeinde Rückersdorf. Mit einem großen Dorffest feierte Friedersdorf am Wochenende 800-jährige Ersterwähnung. Anlässlich der Feierlichkeiten übergaben Lothar Belger, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde, und Gerold Schwuttge, Ortsvorsteher, den sanierten Gehweg und die sanierte Bushaltestelle entlang der L653 symbolisch ihrer Bestimmung. Seit 2011 wurden in vier Bauabschnitten rund 680 Meter Gehweg saniert und von 1,20 Meter auf 1,70 Meter verbreitert.

Termingerecht stellten die an der Sanierung beteiligten Unternehmen - Firma Erd-Wolf, Straßen- und Pflasterbau GmbH Frajilic, Garten- und Landschaftsbau Schemmel und Firma Dechering, die Bauarbeiten fertig. Geplant und begleitet wurden diese vom Bau- und Gemeindeservice des Amtes Elsterland. Lothar Belger dankte für die gute Zusammenarbeit und die gute Qualität der Arbeiten.

„Mein Dank gilt auch den Einwohnern der Friedersdorfer Hauptstraße, die während der Bauphase Einschränkungen geduldig hinnahmen“, so der ehrenamtliche Bürgermeister.

Zurück auf dem Festgelände hisste Lothar Belger erstmals die neu entstandene Gemeindefahne, die künftig in allen drei Ortsteilen der Gemeinde im Wind wehen wird. Die Fahne präsentiert das Gemeindewappen auf drei senkrechten Streifen in Rot, Gelb und Grün. „Rot steht für die Liebe und Leidenschaft zu unserer Heimat. Grün für unsere Natur, das Sprießen und Gedeihen sowie die Hoffnung auf ein friedliches Leben. Gelb steht für das zum Wachsen zwingend benötigte Sonnenlicht“, erklärte Lothar Belger.

Als Einstimmung in das Festwochenende spendierte Lothar Belger im Anschluss ein Fass Bier, an dem er selbst den Fassanstich vollzog. Unterstützt von Gerold Schwuttge wurde das Bier gezapft und an die zahlreichen Gäste verteilt.

 

Foto 1: Gerold Schwuttge, Friedersdorfer Ortsvorsteher, und Lothar Belger, ehrenamtlicher
Gemeindebürgermeister, bei der symbolischen Übergabe des sanierten Gehwegs und der sanierten Bushaltestelle.

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung:

Lothar Belger - Ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Rückersdorf

Bahnhofstraße 20

03238 Rückersdorf

Telefon: 035325 / 449

Foto zu Meldung: Übergabe Gehweg und Bushaltestelle zum 800-Jährigen in Friedersdorf

Betreuungsbehörde des Landkreises hilft bei Vollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung

(25.08.2017)

Informationen, Beratung und Vordrucke beim Sozialamt erhältlich

 

Durch die am 1. September 2009 in Kraft getretene gesetzliche Regelung der Verbindlichkeit der Patientenverfügung (3. Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts; §§ 1901 a, 1901 b, 1904 BGB) entstand in der Bevölkerung großer Informations- und Beratungsbedarf. So sind viele Menschen verunsichert, ob ihre bereits erstellten Patientenverfügungen oder Vollmachten noch Gültigkeit haben. Viele wissen aber auch nicht, wie eine solche Verfügung erstellt wird und welche Inhalte sie umfassen sollte.

„Die Betreuungsbehörde des Landkreises informiert hierzu gern und stellt unentgeltlich entsprechende Vordrucke vom Bundesministerium der Justiz zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen beraten und unterstützen dabei beim Ausfüllen der Formulare“, sagt die Leiterin des kreislichen Sozialamtes, Marina Beyer.

Gleichzeitig bietet die Betreuungsbehörde gemäß § 6 Betreuungsbehördengesetz (BtBG) die Beglaubigung der Unterschrift oder des Handzeichens unter Betreuungsverfügungen und Vollmachten an, die der notariellen Beglaubigung gleichgestellt ist. Die Beglaubigung kostet zehn Euro.

Die Betreuungsbehörde ist beim Sozialamt des Landkreises in Herzberg, in der Grochwitzer Straße 20, zu finden. Bei Fragen oder zur Terminvereinbarung stehen folgende Mitarbeiterinnen zur Verfügung:

Zuständigkeit Bereich Bad Liebenwerda und Herzberg:

Christiane Lemm, Tel.: 03535 463513; E-Mail: Christiane.Lemm@lkee.de

Zuständigkeit Bereich Finsterwalde und Herzberg:

Kerstin Schwedler, Tel.: 03535 463138; E-Mail: Kerstin.Schwedler@lkee.de

Bei Bedarf werden auch Hausbesuche durchgeführt.

 

Eltern-Kind-Gruppen Angebote im Landkreis Elbe-Elster

(03.08.2017)

In dem Infoblatt in der Anlage findet man alle Eltern-Kind-Gruppen, die im Landkreis Elbe-Elster tätig sind.

[Infoblatt]

Dem Beruf des Feuerwehrmannes auf der Spur

(03.08.2017)

Am 01. Juli 2017 fuhren 50 Jugendfeuerwehrmitglieder der Jugendfeuerwehren Fischwasser, Friedersdorf, Lindena, Oppelhain, Rückersdorf, Schilda, Schönborn und Tröbitz mit ihren Betreuern zur Berufsfeuerwehr Dresden. Auf Grund der Vielzahl der Teilnehmer teilten wir die Gruppe, so dass eine Gruppe die Feuerwache in Dresden Löbtau und eine Gruppe die Feuerwache in Dresden Albertstadt besichtigte. Die Jugendlichen konnten die umfangreiche Technik der Wachen bestaunen. Die Fahrzeuge wurden durch die Berufsfeuerwehrleute erklärt, unter anderem das Hilfeleistungslöschfahrzeug, die Drehleiter und den Einsatzleitwagen. Highlights waren der Rüstwagen Kran sowie der Gerätewagen Höhenrettung. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit die Einsatztechnik auch einmal selbst in die Hand zu nehmen. Außerdem wurde der Beruf des Feuerwehrmannes näher erläutert. Die Jugendlichen hatten auch die Möglichkeit „hinter die Kulissen“ zu schauen. Ihnen wurden die Schlafräume, die Turnhalle, der Fitnessraum, die Küche und der Ausbildungsraum gezeigt. Die Besucher der Feuerwache Löbtau konnten live das Ausrücken zu einem Einsatz verfolgen. Nach der Führung durften die Jugendlichen das Mittagessen auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr einnehmen.

Anschließend fuhren wir mit dem Bus und 2 Mannschaftstransportwagen in das Wildgehege und den Kletterpark nach Moritzburg.

Dort hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Parcours dem Alter entsprechend zu durchklettern.

In zwei Gruppen wurden den Jugendlichen die Klettergurte angelegt. Anschließend musste noch ein Übungsparcours absolviert werden.

 

Wer keine Lust mehr auf das Klettern hatte, hatte die Möglichkeit die Tiere des Wildgeheges zu besuchen. Diese Gelegenheit nutzte ein kleiner Teil der Jugendlichen.

Gegen 16.00 Uhr holte uns der Bus wieder ab und wir traten die Heimreise an.

 

Alles in allem war es ein schöner Tag, bei dem die Jugendlichen viele Eindrücke sammeln konnten.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die diese Fahrt für die Jugendlichen unserer Jugendfeuerwehren geplant, organisiert und ermöglicht haben und uns mit finanziellen Mitteln unterstützten.

 

Stefanie Krause

Amtsjugendfeuerwehrwartin

 

Informationen zu neuen Außenstellen des Pflegestützpunktes und veränderte Öffnungszeiten

(01.08.2017)

Der Pflegestützpunkt hat seit April 2017 seine Außenstellen in Bad Liebenwerda und Finsterwalde an neuen Standorten geöffnet. Die bisherigen Außenstellen in Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain werden nicht mehr angeboten. Daraus ergeben sich veränderte Öffnungszeiten (siehe Informationsblatt).

Zur feierlichen Einweihung der neuen Außenstelle Finsterwalde wird es am 11. September 2017 eine "Tag der offenen Tür" geben.

[Informationsblatt]

Friedersdorf will 800 Jahre Ersterwähnung feiern

(01.08.2017)

Friedersdorf/bei Rückersdorf Friedersdorf, das langgestreckte Dorf, ist im Jahr 1217 erstmals urkundlich erwähnt worden – als Klosterdorf der Doberluger Zisterziensermönche. Dieses 800.

Friedersdorf will 800 Jahre Ersterwähnung feiern

Die Organisatoren der 800-Jahrfeier in Friedersdorf. Foto: privat

Jubiläum soll ordentlich gefeiert werden. "Weil wir stolz sind auf unsere Historie", wie Jana Herrmann sagt.

Das Organisationskomitee hat vor einem reichlichen Jahr erstmals getagt, tüchtig die Köpfe rauchen lassen, sich in der Region nach Kultur-Acts umgeschaut... Hier weiterlesen

Rückersdorfer Schützen haben ein neues Königshaus

(31.07.2017)

Seit nun schon 27 Jahren treffen sich am letzten Wochenende im Juli die Rückersdorfer Schützen zu ihrem traditionellen Schützenfest. Auch in diesem Jahr waren wieder zahlreiche Anwohner, Gäste und befreundete Schützenvereine der Einladung der Gilde gefolgt. Die ersten Höhepunkte waren natürlich das Königsschießen und das gemeinsame Königsessen am Freitagabend. Das neue Königshaus wurde dann am Sonntag beim Festappell bekannt gegeben. Die Königskette darf für das nächste Jahr Günter Schimko tragen. Er gehört zu den wenigen noch verbliebenen Gründungsmitgliedern der Gilde und hat nun schon zum vierten Mal die Königsehre inne. An seine Seite trägt Schützenkönigin Aliona Dietrich für das nächste Jahr die Königskrone. Als 1. Ritter wurde Rainer Dietrich und als 2. Ritter Mathias Lehmann ausgezeichnet. Die Jugendkönigin ist zum wiederholten Male Jessica Hustan. Leider ist sie derzeit die einzige Vertretung in der Schützenjugend. Hoffen wir, dass sich bald wieder weitere Jugendliche für das Schützenwesen und deren Traditionspflege interessieren und die Reihen der Gilde stärken. Am Samstag wurde dann der Wanderpokal der Vereine ausgeschossen. Teilnehmen konnten Teams mit drei Mitgliedern, ganz gleich ob sie von einem Verein, einer Firma oder als Familienteam antraten. Geschossen wurden jeweils 5 Schuss Kleinkaliber auf 50 Meter Entfernung. Mit 111 von 150 möglichen Ringen ging der Wanderpokal an das Familienteam Belger/Töpfer. Dicht gefolgt mit 110 Ringen wurden die „RSG Oldstars“ Zweiter und der dritte Platz ging mit 102 Ringen an die „Dorfstraßen Mädels“. Zusätzlich zum Wanderpokal gab es für alle drei Teams auch ein kleines Präsent. Samstagabend konnten sich alle Kleinen und Großen Besucher auf den Fackelumzug freuen. Angeführt wurde dieser wieder vom Musikzug aus Schönborn. Am Sonntag folgten wieder zahlreiche Gastvereinen der Einladung zum Schützentreffen. Nach dem Einzug auf dem Festgelände wurden alle Vereine und Gäste von Zeremonienmeister Lars Matusch und dem Vorsitzenden Thomas Hustan herzlich begrüßt und vorgestellt. Anschließend erfolgte die offizielle Proklamation des neuen Königshauses. Dank der zahlreichen Sponsoren konnte wieder ein so tolles Schützenfest veranstaltet werden. Auch für sie bestand an beiden Tagen die Möglichkeit ihren König zu ermitteln. In diesem Jahr gehen Königsscheibe und Titel an Hartmut Krüger aus Massen. Alle Gäste und Besucher hatten an beiden Tagen die Möglichkeit sich beim Preisschießen mit dem KK-Gewehr tolle Sachpreise zu holen. Bei den Männern ging Platz 1 an Frank Kostroa mit 44 Ringen und bei den Frauen an Christina Dietrich mit 46 Ringen. Ebenso erfreute sich die traditionelle Tombola wieder großer Beliebtheit. Alle geplanten 250 Lose konnten an den Mann oder die Frau gebracht werden.

 

 

Text + Fotos: Frank Reimann

Foto zu Meldung: Rückersdorfer Schützen haben ein neues Königshaus

Ein Bad, das viele überrascht

(31.07.2017)

Tröbitz Wassertemperatur? Genau 23 Grad Celsius. Zwei bis drei Grad wärmer als die Luft. Das gibt's weit und breit unter freiem Himmel nur im Erlebnisbad Tröbitz.

Ein Bad, das viele überrascht

Eine von mehreren Attraktionen in Tröbitz: die 42 Meter lange Wasserrutsche. Justin Liebig aus Hannover hat in diesem Bad vor einigen Jahren die Schwimmprüfung gemacht. Mit Opa, Bruder und Vater ist er zum Badespaß jetzt aus Elsterwerda gekommen. Foto: Heike Lehmann

Viele Stammgäste wissen es zu schätzen, dass hier alle Becken solarbeheizt sind. Sie kommen aus Doberlug-Kirchhain, Finsterwalde, Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Schönborn, Falkenberg, Herzberg und natürlich aus Tröbitz selbst. Stralsund, Berlin, Buchhain und Leipzig waren in der vergangenen Woche auch dabei. "Momentan haben wir sogar Gäste aus Glasgow", sagt Schwimmmeister Armin Zöllner. Der 56-Jährigearbeitet die zweite Saison in Tröbitz. Bislang leider eine mit eher verkorkstem Wetter. "Der Sommer war bisher ein Flop", sagt er. Aber der August kommt ja noch, und die Ferien haben gerade angefangen.

Wer erstmals oder nach Jahren wieder ins Erlebnisbad kommt, ist überrascht von der Anlage. Volkmar Liebig aus Elsterwerda ist mit seinen Enkeln Justin (11) und Kevin (15) sowie seinem Sohn Enrico zum Badespaß gekommen. Hier weiter lesen...

Ortswehrführungen für weitere 6 Jahre im Amt Elsterland bestellt

(12.07.2017)

Nach dem Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz müssen in den Freiwilligen Feuerwehren die Ortswehrführungen aller 6 Jahre neu bestellt werden.

Dazu fanden am 02.06.2017 in Lindena, am 16.06.2017 in Rückersdorf und am 30.06.2017 in Schilda die Anhörungen der Einsatzabteilungen statt.

Diese führte die Amtswehrführung (Kam. Christian Passin, Kam. Gerhard Schmidt) zusammen mit dem Träger des Brandschutzes (Amt Elsterland) durch.

Nach der Empfehlung an den Amtsdirektor des Amtes Elsterland, Herrn Andreas Dommaschk, wurden in der Dienstberatung der Ortswehrführer des Amtes Elsterland am 05.07.2017 folgende Kameradinnen bzw. Kameraden für die Dauer von 6 Jahren bestellt:

  • Yvonne Philipp (stellv. Ortswehrführerin FW Lindena)

  • Guido Krause (Ortswehrführer FW Rückersdorf)

  • Enrico Barth (stellv. Ortswehrführer FW Rückersdorf)

  • Steffen Thielemann (Ortswehrführer FW Schilda)

  • Florian Höse (stellv. Ortswehrführer FW Schilda).

     

    Für die geleistete Arbeit der vergangenen 6 Jahren sprach die Amtswehrführung ein großes Dankeschön aus. Besonderer Dank gilt der Kam. Yvonne Müller (FW Lindena) und Kam. Markus Winderlich (FW Rückersdorf), die sie sich aus persönlichen Gründen als stellv. Ortswehrführer nicht mehr zur Verfügung stellten. Wir wünschen allen ein glückliches Händchen bei der Bewältigung der Anstehenden Arbeiten und eine gute Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.

     

    Christian Passin

    Amtswehrführer

Foto zu Meldung: Ortswehrführungen für weitere 6 Jahre im Amt Elsterland bestellt

Lehrgang bereitet auf Meisterprüfung Landwirt vor

(07.07.2017)

Anmeldungen für Kreisvolkshochschulkurs im Oktober jetzt vornehmen

 

Am 16. Oktober 2017 beginnt der neue berufsbegleitende Lehrgang zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung Landwirt/in in der Regionalstelle für Bildung im Agrarbereich (RBA Süd) an der Kreisvolkshochschule Elbe-Elster. Ziel ist die Vorbereitung von Landwirt/innen auf die Meisterprüfung, die vom Prüfungsausschuss der zuständigen Stelle für berufliche Bildung beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) abgenommen wird.

Der Unterricht findet in zwei Winterhalbjahren von Oktober bis Mai an jeweils zwei Abenden in der Woche und ca. alle 14 Tage auch am Samstag statt, so dass innerhalb von zwei Jahren der Meisterbrief erworben werden kann. Mehr als 15 Dozenten garantieren einen fachlich hochwertigen Unterricht. Übungen im Betrieb, Exkursionen in verschiedene Einrichtungen und Prüfungsbetreuung durch Mentoren runden die Ausbildung ab.

 

Dieses Angebot ist vor allem für Beschäftigte in der Pflanzenproduktion interessant, wenn während der Wintermonate die Arbeit vorübergehend reduziert ist. Aber auch für Beschäftigte in der Tierproduktion ist es ein Angebot, das gern genutzt wird.

 

Inhalt:

- Berufsausbildung und Mitarbeiterführung

- Produktions- und Verfahrenstechnik

- Betriebs- u. Unternehmensführung

 

Umfang:

- ca. 800 Unterrichtsstunden (in 2 Jahren)

- Okt. 2017 - Mai 2018 (1. Semester), Okt. 2018 bis Mai 2019 (2. Semester)

- Mo / Mi 17.00 – 21.00 Uhr, ca. 14-tägig Sa 8 bis 15 Uhr

 

Entgelt:

- ca. 1.100,00 Euro (abhängig von Teilnehmer-Anzahl), Förderung des Lehrganges über die Richtlinie Ländliche Berufsbildung (LBb-RL)

  • zuzüglich Prüfungsgebühren (LELF)

 

Anmeldungen bitte bis spätestens 8. September. Information und Anmeldung:

Frau Hennig, 03535 46-5307, rba@lkee.de, www.kvhs-ee.de

KVHS Elbe-Elster, Regionalstelle für Bildung im Agrarbereich, Anhalter Str. 7, 04916 Herzberg

 

Foto zu Meldung: Lehrgang bereitet auf Meisterprüfung Landwirt vor

Viel Spaß für kleine und große Pferdefreunde

(07.07.2017)

RÜCKERSDORF: Ganz pünktlich zur besten Kaffeezeit trafen die ersten Gäste und Besucher am vergangenen Samstag beim Reit- und Fahrverein „Viktoriahof“ e.V. in der Rückersdorfer Dorfstraße 23 ein. Der Vereinsvorstand um Madeleine Zörner-Engelmann hatte alle Mitglieder, Anwohner, Freunde und Bekannte, sowie auch andere Gäste zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.

Mit diesem Tag wollten sie ein Dankeschön sagen an alle Vereinsmitglieder und die vielen fleißigen Helfer die dem Reitverein schon seit Jahren die Treue halten und ihn immer tatkräftig unterstützen. Immerhin gibt es den Verein nun schon seit 14 Jahren in Rückersdorf. Im Jahr 2003 gründete Pferdenärrin Madeleine Zörner-Engelmann den Verein um mit Ihrem Hobby nicht ganz allein dazu stehen. Natürlich wollte Sie auch Ihr Wissen und Können an andere Pferdeliebhaber weitergeben. Nicht zuletzt ist der Verein eine Bereicherung für das Gemeindeleben und den ländlichen Tourismus.

Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Gäste und Besucher erst mal in Ruhe stärken und ein wenig Fachsimpeln oder auch nur mit alten Bekannten quatschen. Für eine gute Unterhaltung sorgten indes die Rückersdorfer Tanzmäuse unter Leitung von Elke Wondzinski. Musikalisch Umrahmt wurde die Kaffeezeit mit Gesang und Gitarrenklängen von den Musikschülern unter Leitung von Frau Sandmann. Natürlich konnten sich inzwischen alle Interessiert auch schon mal in den Stallungen umsehen. Die ganz mutigen wagten sich auch mal die großen Pferde heran. Anschließen ging es auf dem Rücken der Vierbeiner zur Sache. Ein paar der Großen und Kleinen Vereinsmitglieder zeigten ihr bisher erlerntes Können in der großen Reithalle und ernten dafür reichlich Beifall von den zahlreichen Besuchern. Anschließend konnten alle die Lust und Mut hatten mal die Welt vom Pferderücken aus betrachten.

Ein ganz besonderer Dank soll an dieser Stelle an Jette Wolf und Sigrid Platz gehen, die bereits seit dem frühen Vormittag überall wo es erforderlich war mit Hand anlegten und halfen. Dank auch an die Fleischerei Tino Hauptvogel und die Bäckerei Jürgen Kunath für deren Unterstützung.

Wer Interesse am Pferdesport oder auch nur als Hobby gefunden hat, findet den Reitverein in Rückersdorf auf dem Gelände der gleichnamigen Pferdezucht und Aufzuchtbetriebes von Madeleine Zörner-Engelmann. Denn inzwischen ist aus Hobby und Verein für Madeleine ein echter Vollzeitjob geworden. Seit nunmehr auch schon zehn Jahren betreibt Sie einen eigenen Pferdehof mit erfolgreicher Pferdezucht. Von Wettkämpfen sind Ihre Pferde und Reiter auch schon mehrfach erfolgreich nach Hause zurückgekehrt.

 

Text + Fotos: Frank Reimann

Foto zu Meldung: Viel Spaß für kleine und große Pferdefreunde

Planung im Endspurt

(07.07.2017)

In diesem Jahr feiert Lindena erneut ein Jubiläum. Bereits zum 40. Mal findet das Lindenblütenfest am ersten Augustwochenende statt. Dazu haben sich die Organisatoren einen besonderen Höhenpunkt ausgedacht. Bereits im Februar 2017 wurden alle Dorfbewohner in die Gaststätte Pfeiffer eingeladen, damit die Planung eines Festumzuges besprochen werden kann.

Bisher sind 20 Schaubilder aus vielen Akteuren der 40 Jahre in Planung. Der Umzug wird am Sonntag, den 6. August 2017 ab 9.30 Uhr am Dorfeingang (aus Richtung Doberlug kommend) beginnen und durch das gesamte Dorf führen und auf der Festwiese enden. Wer sich kurz entschlossen anmelden möchte – bitte bei Marko Bolze (0170 5143283).

Wir freuen uns auf ein schönes Wochenende und auf ein bunt geschmücktes Dorf, das die Besucher herzlich empfängt.

Der letzte Festumzug fand in Lindena 2003 statt und war mit tollen, kreativen Bilder gestaltet. Vielleicht erinnern sich einige an Badewannen, alte Kinderwagen, kreative Fahrzeuggestaltung und viel Spaß?!

[Programmflyer]

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski: Dank an alle Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz beim Sturmtief am 22. Juni

(26.06.2017)

Die bloße Zahl an Notrufen kann das Einsatzgeschehen nach dem Sturmtief vom vergangenen Donnerstag für die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises und den Einsatzkräften des THW nicht abbilden. Nach dem schweren Unwetter, vor allem in der Kurstadtregion um Bad Liebenwerda und dem Schradenland, mussten nicht nur Straßen befahrbar und Grundstücke geräumt werden, es galt auch mehrere 380 KV-Stromleitungen zu reparieren, da der Sturm einige große Strommasten abknickte, was wiederum zu Stromausfällen in einigen Gemeinden führte. Der stundenlange Einsatz brachte die Rettungskräfte an die Grenzen. Für unseren Landkreis Elbe-Elster gingen 281 Alarmierungen ein, ein hoher Spitzenwert bei Einsätzen nach derartigen Naturereignissen. Viele Folgeaufträge wie Freiräumen von Straßen, Beseitigung von unmittelbaren Gefahren, kamen ebenso hinzu wie Aufräumaktionen, die Grundstückseigentümer auch mit Hilfe ihrer Nachbarn durchführen mussten. Wir als Landkreis erwarteten an diesem Abend aber auch eine zweite Sturmwelle, weshalb die Verantwortlichen der Kreisverwaltung den Führungsstab zur Katastrophenabwehr einberufen haben, der um 21:00 Uhr des 22. Juni 2017 im Gerätehaus Bad Liebenwerda eingerichtet war. Er setzt sich aus ehrenamtlichen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren und Mitarbeitern der Kreisverwaltung zusammen. Nach bisherigen Übungen war es das erste Mal, dass der Führungsstab zusammengeführt und arbeitsfähig gebildet wurde. Dies hat gezeigt, dass unser System mit der Hilfsbereitschaft aller Kameraden und Mitarbeiter funktioniert. Jede Löschgruppe für sich, das funktioniert heute einfach nicht mehr. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren halfen sich gegenseitig in den am schlimmsten betroffenen Gebieten, wo der Sturm ganze Schneisen in die Landschaft riss. Gemeinsam waren wir in der Lage, die uns gestellten Aufgaben an den vielen Brennpunkten des Landkreises gut zu lösen. Viele Einsätze mussten in ganz kurzer Zeit bewältigt werden. Die Feuerwehren und das THW machten die Wege frei, die enviaM stellte die Stromversorgung wieder her. Nach einigen Stunden bei Kerzenschein waren die größten Schäden beseitigt oder ganz behoben.