Teilen auf Facebook   Teilen auf Twitter   Drucken
 

Amt Elsterland

Vorschaubild

Durch die Ämterbildung und Kreisgebietsreform hat das Land Brandenburg die Grundlagen für eine leistungsfähige Kommunalverwaltung geschaffen. Mit Wirkung vom 21. Juli 1992 schlossen sich in unserem Gebiet die Gemeinden Schönborn, Schilda, Tröbitz, Rückersdorf, Lindena, Oppelhain, Fischwasser, Gruhno und Schadewitz zum Amt Elsterland zusammen. Die Gemeinde Eichholz-Drößig wurde am 28. August 1992 unserem Amt zugeordnet. Der Sitz der Verwaltung ist in Schönborn, Kindergartenstraße 2a. Die nächste größere Stadt ist Doberlug-Kirchhain.

Der Name unseres Amtes wurde von der "Kleinen Elster" abgeleitet, die sich von der Stadt Doberlug kommend durch das Amtsgebiet schlängelt und die Landschaft prägt. Handwerks-, Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe tragen gemeinsam mit den klein- und mittelständischen Unternehmen und mit den landwirtschaftlichen Betrieben zur Entwicklung der Region und zur Verbesserung der Infrastruktur bei. Die touristische Infrastruktur wird ständig weiter ausgebaut.

Kindergartenstr. 2 a
03253 Schönborn

Telefon (035326) 98110
Telefax (035326) 98139

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.elsterland.de


Veranstaltungen

23.10.​2018
„Karl V. vor Mühlberg. Stätten und Stationen eines Kaisers“
Ausstellungseröffnung im Museum „Mühlberg 1547“ mit Einführungsvortrag Viele Wege ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Das aktuelle Wochenblatt der Sängerstadtregion

(18.10.2018)

Sängerstadtregion -AKTUELL- Veranstaltungstipps

vom 18.10.2018- 25.10.2018

[Wochenblatt aktuell]

Foto zu Meldung: Das aktuelle Wochenblatt der Sängerstadtregion

Unterbrechung der Trinkwasserversorgung in Rückersdorf

(12.10.2018)
Der WAV informiert: Am 16.10.2018 kommt es in der Zeit von 9.00 bis 15.00 Uhr zu einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung im Ortsteil Rückersdorf.
Bitte beachten Sie die beigefügte Information.

[Download]

Neue Elterninformations-App hatte es den Gästen angetan

(13.09.2018)

Vertreter des Fachbereichs Jugend und Bildung aus dem Märkischen Partnerlandkreis weilten zu Arbeitsgesprächen in Elbe-Elster

 

Mit vielen Eindrücken und neuen Anregungen für die eigene Arbeit haben Vertreter des Fachbereichs Jugend und Bildung aus dem Märkischen Partnerlandkreis die Heimreise nach Nordrhein-Westfalen angetreten. Die Abordnung – bestehend aus dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Stefan Herbel, der Fachdienstleiterin Kindesunterhalt und wirtschaftliche Erziehungshilfe, Anja Tadday-Schlichting, und dem Leiter des Fachdienstes Soziale Dienste, Meinolf Hammerschmidt, - war während ihres dreitägigen Besuches vom 10. bis 12. September im Landkreis Elbe-Elster mit Fachleuten aus der Kreisverwaltung zu Arbeitsgesprächen zusammengetroffen. Dazu gehörte u.a. auch die Teilnahme an der 25. Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 11. September in Herzberg. Ein Thema dort war eine neue Elterninformations-App, die auf großes Interesse bei den Gästen aus dem Märkischen Kreis stieß. Die Informationsplattform für Schwangere und Eltern mit Neugeborenen oder Kleinkindern (0 – 3 Jahre) führt zu Angeboten im Rahmen der Bundesinitiative „Frühe Hilfen u. Familienhebammen“ im Landkreis Elbe-Elster. Dazu zählen zum Beispiel Informationen zur Geburtsvorbereitung, zum „Netzwerk Gesunde Kinder“, zu Geburtskliniken und Kindertageseinrichtungen sowie Tagespflege. Die App macht aber auch auf Veranstaltungen wie Familien- und Kinderfeste aufmerksam und weist beispielsweise auf Events der „Frühen Hilfen“ hin. Das neue Informationsangebot soll im Landkreis Elbe-Elster noch im Herbst an den Start gehen. „Das ist für uns ein gutes Beispiel, wie man zeitgemäß und jederzeit aktuell wichtige Informationen zur Beratung und Unterstützung von Schwangeren und Familien anbieten kann. Wir werden das Projekt auch bei uns wärmstens empfehlen“, sagte Meinolf Hammerschmidt nach der Präsentation.

Zuvor hatte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski zusammen mit dem Beigeordneten und Dezernenten für Bildung, Jugend, Kultur, Gesundheit und Soziales, Roland Neumann, und Uwe Mader, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, sowie weiteren Mitarbeitern der Kreisverwaltung die Gäste aus dem Märkischen Kreis herzlich begrüßt. Bei weiteren Gesprächen in Herzberg ging es vor allem um die konkrete Arbeit von Jugendhilfe- und Jugendhilfeunterausschuss und Fragen, die damit zusammenhängen. Darüber hinaus besuchten die Kollegen aus dem Märkischen Kreis die älteste Brikettfabrik Europas in Domsdorf. Das technische Denkmal aus dem Jahr 1882

ist zugleich Sehenswürdigkeit und erlebbare Technikgeschichte. Die Maschinen funktionieren noch immer so wie damals, als begonnen wurde, in der Lausitz aus Rohkohle Briketts zu machen.

Die umfangreichen Eindrücke und Erlebnisse konnten die Gäste aus dem Partnerlandkreis an zwei Abenden dann im 2015 errichteten TraumHaus im ElsterPark in Herzberg entspannt verarbeiten. Die moderne und barrierefreie Beherbergungs-Einrichtung ist ein Ort zum Wohlfühlen und Urlaub machen und bettet sich harmonisch in die reizvolle Flusslandschaft der Schwarzen Elster ein.

 

Foto Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard:

 

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (2.v.r.) und Beigeordneter Roland Neumann (r.) begrüßten die Teilnehmer des gemeinsamen Partnerschaftstreffens vor dem TraumHaus im Elsterpark in Herzberg v.l.n.r.: Elvira Auerbach, Sachgebietsleiterin Sozialpädagogische Dienste Elbe-Elster, Uwe Mader, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses Elbe-Elster, Marlis Eilitz, Leiterin des Amtes für Jugend, Familie und Bildung Elbe-Elster, Rainer Pilz, Sachgebietsleiter rechtliche Vertretung und wirtschaftliche Jugendhilfe, Fachdienstleiterin Kindesunterhalt und wirtschaftliche Erziehungshilfe, Anja Tadday-Schlichting (Märkischer Kreis), der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses im Märkischen Kreis, Stefan Herbel, und der Leiter des Fachdienstes Soziale Dienste, Meinolf Hammerschmidt (Märkischer Kreis).

Hobbys - Elternbrief 42: 6 Jahre, 9 Monate

(11.09.2018)

Miriam freut sich schon auf die zweite Klasse: Zweitklässler können in ihrer Schule an einer Fecht-AG teilnehmen. Kevin möchte im Chor mitmachen. Lena will in die Tanz-AG, und Vitali hofft, dass in der Theater-AG noch Plätze frei sind.

Mit sieben Jahren suchen sich viele Kinder ein Hobby – und manche Hobbys, die ein Kind in diesem Alter beginnt, begleiten es noch viele Jahre. Je mehr Angebote es in der Schule findet, desto besser; aber es lohnt auch ein Blick in die Programme von Sportvereinen und privaten Anbietern. Bei Johann hat es gefunkt, als sein Opa ihn zum Angeln mitnahm. Inzwischen kennt er sich bestens aus mit Barschen und Rotfedern, Haken und Posen.

Bei einigen Kindern zeichnen sich schon in diesem Alter bestimmte Talente und Vorlieben ab, andere probieren verschiedene Hobbys aus, bevor sie sich entscheiden, oder sie wechseln ihr Hobby nach einiger Zeit. Für Sie als Eltern spielen natürlich auch andere Erwägungen eine Rolle:

  • Ist das Hobby bezahlbar?

  • Wird es in der Nähe angeboten? Schaffen Sie es, den neuen Termin in Ihren Alltag einzubauen? Wer sein Kind beim Fußballverein anmeldet, muss damit rechnen, in Zukunft seine Wochenenden bei Freundschaftsspielen zu verbringen.

  • Ist der jeweilige Trainer oder die Trainerin fachlich gut? Gefällt Ihnen, wie er oder sie mit den Kindern umgeht?

Welches Hobby auch immer Ihr Kind wählt, es wird dabei viel lernen, was über den eigentlichen Inhalt hinausgeht. Im Sport zum Beispiel wird es lernen, gewinnen zu wollen und verlieren zu können – das ist in vielen Lebenslagen nützlich! Übrigens: Gerade Jungen können sehr davon profitieren, wenn sie in ihrem Hobby eine zusätzliche männliche Bezugsperson finden, die ihnen in der Schule oder zu Hause womöglich fehlt.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Dies ist ein Auszug aus dem Elternbrief Nr. 42. Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen.

Die insgesamt 46 Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

Bekanntmachung des Landesamts für Bergbau, Geologie und Rohstoffe

(06.09.2018)

Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung und den Betrieb der Europäischen Gas-Anbindungsleitung (EUGAL) in Brandenburg von der Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern bei Schönfeld im Landkreis Uckermark bis zur Landesgrenze Sachsen bei Großthiemig im Landkreis Elbe-Elster

 

Mit Planfeststellungsbeschluss des Landesamts für Bergbau, Geologie und Rohstoffe vom 17.08.2018 - Az. 27.1-1-32 - ist der Plan für Errichtung und Betrieb der EUGAL im Abschnitt Brandenburg festgestellt worden.

Auszug aus dem verfügenden Teil des Planfeststellungsbeschlusses:

Gem. § 43 S. 1 Nr. 2 des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz – EnWG) vom 07.07.2005 (BGBl. I S. 1970, 3621), zuletzt geändert durch Art. 2 Abs. 6 des Gesetzes vom 20.07.2017 (BGBl. I S. 2808; 2018 I 472) i.V.m. Anlage 1 Nr. 19.2.1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.02.2010 (BGBl. I S. 94), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 08.09.2017 (BGBl. I S. 3370), wird der Plan der gemeinsam handelnden Vorhabenträger GASCADE Gastransport GmbH, Fluxys Deutschland GmbH, Gasunie Deutschland Transport Services GmbH und ONTRAS Gastransport GmbH für die Errichtung und den Betrieb der Erdgasfernleitung EUGAL (Europäische Gas-Anbindungsleitung), Abschnitt Brandenburg, nach Maßgabe dieses Beschlusses mit den sich aus diesem Beschluss ergebenden Änderungen, Ergänzungen, Anordnungen und Vorbehalten festgestellt.

Der Plan ist nach Maßgabe der unter II. aufgeführten Planunterlagen auszuführen, soweit sich aus diesem Beschluss keine Änderungen, Ergänzungen, Nebenbestimmungen oder Vorbehalte ergeben.

Einer Übertragung der Verpflichtung der Vorhabenträger zur Durchführung und Pflege der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen gemäß Maßnahmenblättern E-ODT01, Teilflächen 1-3, E-ODT02, Teilflächen 1 u. 2, E-ODT03, E-BAL01, E-BAL02, E-OHS01, E-OHS02, Teil­flächen 1-9, E-LBH01, E-LBH04, Teilflächen 1-2, E-MPN01, Teilflächen 1-13 des Landschaftspflegerischen Begleitplans mit befreiender Wirkung auf die gem. § 4 FPV anerkannte Flächenagentur Brandenburg nach Maßgabe der Regelungen im Vertrag zwischen der Flächenagentur Brandenburg GmbH und der GASCADE Gastransport GmbH vom 25.07.2018 wird zugestimmt.

Dieser Beschluss wirkt auch für und gegen etwaige Rechtsnachfolger der Vorhabenträger.

Durch die Planfeststellung wird die Zulässigkeit des Vorhabens einschließlich der notwendigen Folgemaßnahmen an anderen Anlagen, insbesondere der Verlegung einer 20 kV-Freileitung im Bereich SP 92 auf einer Länge von 120 m, im Hinblick auf alle berührten öffentlichen Belange festgestellt. Der Planfeststellungsbeschluss konzentriert alle für das Vorhaben erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen, Verleihungen, Erlaubnisse, Bewilligungen, Zustimmungen und Planfeststellungen.

Hinweise zum Planfeststellungsbeschluss:

Der Planfeststellungsbeschluss enthält Nebenbestimmungen.

In dem Planfeststellungsbeschluss ist über die erhobenen Einwendungen und Stellungnahmen von Vereinigungen entschieden worden.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diese Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach Zustellung Klage beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Hardenbergstraße 31, 10623 Berlin, erhoben werden.

Der Kläger hat innerhalb einer Frist von sechs Wochen die zur Begründung seiner Klage dienenden Tatsachen und Beweismittel anzugeben (§ 43e Abs. 3 S. 1 EnWG).

Die Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss hat keine aufschiebende Wirkung (§ 43e Abs. 1 S. 1 EnWG). Der Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klage gegen einen Planfeststellungsbeschluss nach § 80 Abs. 5 S. 1 VwGO kann nur innerhalb eines Monats nach Zustellung des Planfeststellungsbeschlusses gestellt und begründet werden (§ 43e Abs. 1 S. 2 EnWG).

Hinweise zur Auslegung:

Der Beschluss liegt mit einer Ausfertigung des festgestellten Plans in den nachstehend aufgeführten Gemeinden ab dem 17.10.2018 bis zum 30.10.2018 während der Dienststunden zur Einsicht aus:

Amt Brüssow (Uckermark)

Amt Gramzow

Stadt Angermünde

Amt Oder-Welse

Amt Britz-Chorin-Oderberg

Stadt Bad Freienwalde (Oder)

Stadt Wriezen

Amt Barnim-Oderbruch

Amt Märkische Schweiz

Stadt Strausberg

Stadt Müncheberg

Gemeinde Steinhöfel

Gemeinde Grünheide (Mark)

Amt Spreenhagen

Gemeinde Heidesee

Gemeinde Bestensee

Stadt Königs Wusterhausen

Amt Schenkenländchen

Stadt Mittenwalde

Stadt Baruth/Mark

Amt Unterspreewald

Stadt Luckau

Gemeinde Heideblick

Stadt Sonnewalde

Amt Kleine Elster (Niederlausitz)

Stadt Finsterwalde

Amt Elsterland

Amt Plessa

Stadt Lauchhammer

Amt Schradenland.

Der Planfeststellungsbeschluss nebst festgestelltem Plan kann mit Beginn der Auslegung zusätzlich auch im Internet über www.lbgr.brandenburg.de (Hauptmenü: Genehmigungsverfahren / Planfeststellungsverfahren) aufgerufen werden. Maßgeblich ist jedoch der Inhalt der zur Einsicht ausgelegten Unterlagen.

Der Beschluss wurde den Vorhabenträgern zugestellt. Da außer an die Vorhabenträger mehr als 50 Zustellungen an diejenigen, über deren Einwendungen entschieden worden ist und an Vereinigungen, über deren Stellungnahmen entschieden worden ist, erforderlich gewesen wären, werden diese Zustellungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt. Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den Betroffenen und denjenigen gegenüber, die Einwendungen erhoben oder Stellungnahmen abgegeben haben, als zugestellt.

Nach der öffentlichen Bekanntmachung kann der Planfeststellungsbeschluss bis zum Ablauf der Rechtsbehelfsfrist von den Betroffenen und von denjenigen, die Einwendungen erhoben oder Stellungnahmen abgegeben haben, beim Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe, Inselstraße 26, 03046 Cottbus, schriftlich oder elektronisch angefordert werden.

Im Auftrag

gez. Zinecker

 

[Download]

Sicher auf dem Schulweg: Elternbrief 37 (5 Jahre, 10 Monate)

(16.08.2018)

Wenn die Schule Ihres Kindes in fußläufiger Entfernung liegt, werden Sie es allmählich darauf vorbereiten, diesen Weg alleine oder mit anderen Kindern zu gehen. Zwar werden Sie es in der ersten Zeit vermutlich begleiten, aber auf Dauer ist der allein bewältigte Schulweg für Ihr Kind ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit. Grundsätzlich gilt: Der Schulweg sollte nicht der kürzeste, sondern der sicherste Weg sein.

Suchen Sie die günstigsten Stellen zum Überqueren der Straßen aus. Eine Ampel oder ein Zebrastreifen ist immer einen Umweg wert. Wo es das nicht gibt, wählen Sie eine Stelle aus, wo die Straße nach beiden Seiten gut zu überblicken ist.

Üben Sie immer wieder, dass man nur über die Straße gehen darf, wenn man gut sieht und gut gesehen werden kann. Also: Niemals hinter einem geparkten Auto auf die Straße laufen!

Üben Sie mit Ihrem Kind, zuerst nach links, dann nach rechts – und noch mal nach links zu schauen, bevor es auf die Straße geht. Suchen Sie zusammen einen Baum, eine Laterne oder ein Geschäft in ausreichendem Abstand zu seinem Übergang aus – solange das Auto noch dahinter ist, kann man rübergehen.

 

Wird Ihr Kind auch an all das denken? Es wird Ihnen beiden Spaß machen, sich eine Zeit lang vom Kind „führen“ zu lassen. Passt es gut auf? Lässt es sich leicht ablenken? Sicher ist es erst, wenn es selbst im eifrigen Gespräch automatisch das Richtige tut: Stehen bleiben, gucken, abwarten, losgehen. Übrigens: Mit leuchtend farbigen Kleidungsstücken, mit heller Schulmütze und „Katzenaugen“ wird Ihr Kind besser gesehen.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

120301-250x500-eCard

 

Angebot des Landkreises für die Wirtschaft in Elbe-Elster

(16.08.2018)

Kleinunternehmen können sich wieder am Messeauftritt auf der Grünen Woche in Berlin beteiligen

 

Der Landkreis Elbe-Elster hat sich auch für 2019 für einen der beliebten Gemeinschaftsstände in der Brandenburghalle auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin beworben.

Die Gemeinschaftsstände werden vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg eingerichtet. Der Landkreis als Hauptmieter stellt den Stand dann täglich wechselnd kleinen Unternehmen oder Vereinen der Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft, des Gartenbaus, der Fischerei, des ländlichen Handwerks oder des ländlichen Tourismus zur Verfügung.

Unternehmen und Vereine der genannten Branchen, die diese Gelegenheit nutzen möchten, können sich bis zum 27. August 2018 kurz schriftlich bei der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH bewerben: Burgplatz 1, 04924 Bad Liebenwerda; E-Mail-Kontakt: sabine.muenster@rwfg-ee.de.

Die Internationale Grüne Woche findet vom 18. Januar bis 27. Januar 2019 auf dem Messegelände in Berlin statt. Der Messestand, der als Verkaufsstand genutzt werden kann, ist rund zwei mal zwei Meter groß und befindet sich in der immer sehr gut besuchten Brandenburghalle. Der Stand wird den Unternehmen in der Regel jeweils für einen Tag zur Verfügung gestellt. Ein Vertreter der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft oder des Landkreises ist als Ansprechpartner vor Ort.

Die Ausgestaltung und Besetzung des Standes wird von den Unternehmen oder Vereinen eigenständig nach den Regelungen der Messe Berlin, des Ministeriums und des Landkreises Elbe-Elster organisiert. Etwaige Versicherungen sind von den Unternehmen oder Vereinen selbst zu organisieren und zu tragen.

Weitere Informationen und Hinweise gibt es unter Tel.: 035341 497148.

 

 

DUDEK GmbH ist Vorreiter für Sicherheit und Umweltschutz

(06.08.2018)

Unternehmen mit Brandenburger Umweltsiegel zertifiziert

Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg übergibt gemeinsam mit Jürgen Mahl, Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Cottbus und Kreishandwerksmeister, das Brandenburger Umweltsiegel an die DUDEK GmbH & Co. KG aus Lindena. Damit verbunden ist die Aufnahme in die Umweltpartnerschaft des Landes Brandenburg. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Sanierung von Freileitungsmasten und Stahlgitterkonstruktionen. Um dabei Sicherheit und Umweltschutz zu gewährleisten, hat sich der Betrieb selbst Umweltziele auferlegt, an denen sich die Mitarbeiter aktiv beteiligen.

Das südbrandenburgische Unternehmen mit 50 Angestellten ist fester Partner für Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber in Deutschland, wenn es um die Sanierung von Freileitungsmasten geht. Bei Spannungsbereichen von 110 kV bis 380 kV steht die Sicherheit und der Schutz der Umwelt an erster Stelle. "Wir haben erkannt, dass ein bewusstes Umweltmanagement Türen öffnen kann", sagt Geschäftsführer Darius Stanczyc. "Bereits vor zwei Jahren haben wir dazu einen internen Prozess in Gang gesetzt und investiert. Wir finden es toll, dass damit die Voraussetzungen für das Zertifikat 'Brandenburger Umweltsiegel' erfüllt sind."

Wieso gehören die Sanierung von Freileitungen und Umweltschutz so eng zusammen? "Es gibt Agrargenossenschaften, auf deren Flächen 60 bis 80 Strommasten stehen, unter denen vorwiegend landwirtschaftliche Produkte angebaut werden. Bei der Sanierung der Leitungen oder Mastkonstruktionen müssen wir uns so verhalten, dass wir den Nutzpflanzen keinen Schaden zufügen, der Bauer mit uns zufrieden ist und uns somit auch das nächste Mal auf seine Fläche lässt", erklärt Darius Stanczyc.

Folgende Umweltziele hat sich das Unternehmen aus Lindena für die tägliche Arbeit an den Freileitungen gesetzt:

– Abfallvermeidung und Abfalltrennung

– Kontrollierter Wasserverbrauch

– Reduzierung des Energieverbrauchs im neuen Firmengebäude durch die Nutzung von Erdwärme

– Abdeckung des Bodens bei Sandstrahlarbeiten – Jährliche Stoff- und Energiebilanz

 DUDEK GmbH & Co. KG, Geschäftsführer Darius Stanczyc, Gruhnoer Straße 8, 03253 Schönborn/OT Lindena

Telefon 035322 4491, Telefax 035322 4435, dudek.gmbh.co@t-online.de, service@dudek-lindena.de, www.dudek-lindena.de

Pressemitteilung der Handwerkskammer Cottbus

 

Foto zu Meldung: DUDEK GmbH ist Vorreiter für Sicherheit und Umweltschutz

Neues Storchennetz auf dem Kirchturm der Lindenaer Kirche

(06.08.2018)

Der Storch ist das Wappentier unseres Ortsteils Lindena. Schon seit dem 18. Jahrhundert bewohnt er das Storchennest auf dem Kirchturm. Im Jahr 2010 zogen die Störche letztmalig 4 Jungstörche auf dem Kirchturm groß. In den Folgejahren hatte unser Storchenpaar Probleme mit dem Nest.

In den letzten Jahren nutzten sie das traditionelle Storchennest auf dem Kirchturm der Kirche nicht mehr. Stattdessen wurde der Schornstein auf dem Gelände der Agrargenossenschaft als Ausweichnest angenommen. Das Ausweichnest zeigt im Frühjahr ständig Probleme mit Staunässe. Nur wenige Lindenaer können den Storch auf dem Ausweichnest beobachten. Das Wappentier ist fast aus dem Dorfbild verschwunden.

Diesen Zustand wollten nun einige engagierte Lindenaer Feuerwehrmitglieder ändern und dem Storchenpaar des Jahres 2019 wieder eine Alternative an gewohnter Stelle anbieten. Gespräche mit den Gebäudeeigentümern, den Storchenbeauftragten des Ortes und des Landkreises und Vertretern des NABU wurden geführt. Wichtig war immer, dass unser Storch im Frühjahr 2019 die Entscheidung selbst fällt, welches Nest angenommen wird. Viele Hinweise wurden gesammelt und später berücksichtigt.

In der Versammlung der Lindenaer Jagdgenossenschaft wurde über das geplante Vorhaben gesprochen. Die Jagdgenossenschaft war bereit, finanzielle Mittel für dieses Vorhaben zur Verfügung zu stellen. Die Genossenschaftsversammlung fasste dazu einen entsprechenden Beschluss.

Das Projekt konnte starten. Das Nest wurde vorbereitet, der Baumdienst Richter in Wahrenbrück für die Kletterarbeiten engagiert und Helfer mobilisiert. Eine Besichtigung des unbenutzten Nestes zeigte uns, welche Probleme in 28 Metern Höhe uns erwarten. Deshalb fiel die Entscheidung, das Nest mit Hilfe eines Autokrans in die Höhe zu bringen. Das hatte zwei Vorteile. Die Arbeitszeit hat sich deutlich verringert und wir konnten, parallel zu unseren Arbeiten, den auf der Kirchturmspitze wachsenden und das Mauerwerk angreifenden Holunder entfernen.

Am 31. Juli 2018 kam der Autokran und das vorbereitete Nest konnte auf die Kirchturmspitze gebracht und dort befestigt werden. Fleißige Unterstützer wie Bernd Babben und Karsten Schmidt halfen tatkräftig bei der Storchennestaktion, die durch Roland Schrey organisiert wurde.

Wie es der Zufall wollte, zeigte der Storch sich am frühen Morgen vor Beginn der Aktion nochmals auf dem Kirchturm und inspizierte dort das beschädigte Nest. Während des Kraneinsatzes kreisten zwei Störche in luftiger Höhe über dem Nest und beobachteten das Geschehen. Bereits am Folgetag besuchten die Störche das neue Nest. Im nächsten Jahr wird sich dann zeigen, ob das Storchennestprojekt erfolgreich verlaufen ist und das Lindenaer Storchenpaar wieder auf der Kirche nistet.

Foto zu Meldung: Neues Storchennetz auf dem Kirchturm der Lindenaer Kirche

Ordnungsamt weist auf hohe Brandgefahr hin

(06.08.2018)

Abbrennen von Feuerwerkskörpern ohne Sondergenehmigung nicht gestattet

 

Aufgrund der anhaltenden hochsommerlichen Temperaturen und der damit verbundenen vorherrschenden Trockenheit, warnt das Ordnungsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster vor sehr hoher Brandgefahr. Angesichts aktueller Vorkommnisse wird mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern – gerade in oder in der Nähe von Wäldern - ein besonders hohes Brandrisiko darstellt und ohnehin nur vom 31. Dezember bis 1. Januar erlaubt ist. Wird ein Feuerwerk außerhalb dieser festgelegten Zeit ohne Sondergenehmigung ausgelöst, so stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Die örtlichen Ordnungsbehörden wurden gebeten, Sondergenehmigungen zum Auslösen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern nicht zu erteilen, da sie seitens des Ordnungsamts der Kreisverwaltung für zurzeit nicht genehmigungsfähig erachtet werden.

Kartenvorverkauf für Puppentheaterfestival beginnt

(30.07.2018)

Zuschauermagnet im Elbe-Elster-Land lockt vom 14. bis 23. September mit vielen Höhepunkten

 

Es geht wieder los! Das 20. Internationale Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land vom 14. bis 23. September 2018 wirft seine Schatten voraus. Der Kartenvorverkauf ist soeben gestartet. Das Festival ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem Zuschauermagnet geworden und lockt Besucher aus nah und fern ins Puppentheater bei uns im Landkreis. Für 12 Euro, ermäßigt 8 Euro sind Karten für die Eröffnungsveranstaltung (am 14. September, ab 18.30 Uhr im Refektorium Doberlug) und für die Lange Nacht des Puppenspiels (am 22. September, ab 19.00 Uhr im Bürgerhaus Bad Liebenwerda) erhältlich. Vorverkaufsstellen sind:

 

·         Landkreis Elbe-Elster, Kulturamt, Anhalter Str. 7, 04916 Herzberg/ Elster, Tel. 03535 46 5101

 

·         Museum Schloss Doberlug, Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain, Tel. 035322 6888520

 

·         Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde, Lange Str. 6/8, 03238 Finsterwalde,

Tel. 03531 30783

 

·         Museum Mühlberg 1547, Klosterstraße 9, 04931 Mühlberg/ Elbe, Tel. 035342 837000

 

·         Mitteldeutsches Marionettentheatermuseum, Burgplatz 2, 04924 Bad Liebenwerda,

Tel. 035341 12455.

 

Für den Paukenschlag zu Beginn des Festivals sorgt die CHING FEI FENG Marionette Theatre Troupe aus

Taiwan. Mit ihrem Stück „Chinesisch Neujahr“ geben die vier Puppenspieler mit ihren Varieté-Marionetten Einblicke in eines der wichtigsten traditionellen Feste ihrer Republik. Nach den Gästen aus Fernost wird die charmante, aber spitzfindige Ratte „Ursula von Rätin“ über das Leben sinnieren.

 

Zur Langen Nacht des Puppenspiels gibt es mit dem „Rotkäppchen“ – mit Fress-Garantie eine märchenhafte Einleitung vom Figurentheater Ernst Heiter, bevor der Abend ganz unter dem Motto „Liebe“ die Besucher entführt. Der schöne Sonnengott Apoll verliebt sich unsterblich in die Bergnymphe Daphne. Doch diese liebt Apoll nicht. Der hat sich auch nicht aus eigenem Willen in Daphne verliebt, sondern der Pfeil des Amors hatte ihn getroffen. Den Ausgang der Geschichte erzählt das Figurentheater Ute Kahmann. Am Ende wird klar, warum noch heute Sieger mit einem Lorbeerkranz geehrt werden.

 

Im Anschluss wird es mit dem Musical „Hear my Song“ vom Theater con Cuore musikalisch. Die Straßenkünstlerin Vianne und der verlassene Marc begegnen sich vor Viannes Theater. Marc, der sich wie ein armer Hund fühlt, rührt Viannes Herz und die beiden beschließen fortan gemeinsam ihren künstlerischen Weg zu gehen. Sie spielen sich unbemerkt immer weiter auseinander, bis das fast Unvermeidliche passiert, Vianne verlässt Marc. Doch das Band zwischen ihnen ist noch nicht vollends zerschnitten. Eine Lebens-Geschichte um zwei Künstler, die sich im Leben verlieren und in der Musik finden.

 

Alle weiteren Informationen zum Programm und zu den Stücken des 20. Internationalen Puppentheaterfestivals im Elbe-Elster-Land sind unter www.puppentheaterfestival-ee.de online zu finden.

 

Foto Kulturamt Elbe-Elster/ Francois GUENET/Divergence:

 

Die CHING FEI FENG Marionette Theatre Troupe aus Taiwan gibt mit ihrem Stück „Chinesisch Neujahr“ Einblicke in eines der wichtigsten traditionellen Feste ihrer Republik.

 

Kontakt:

 

Landkreis Elbe-Elster

Kulturamt

Steffi Marschner

Anhalter Str. 7

04916 Herzberg/ Elster

Tel.: 03535 46 5104

E-Mail: steffi.marschner@lkee.de oder kulturamt@lkee.de

Foto zu Meldung: Kartenvorverkauf für Puppentheaterfestival beginnt

Für einen guten Start ins Leben:

(30.07.2018)

Das Netzwerk Gesunde Kinder stellt Lesestartsets kostenfrei zur Verfügung

 

Wenn Eltern ihren Kindern vorlesen, fördern sie damit nicht nur Sprachkompetenz sondern stärken auch die sozialen Bindungen innerhalb der Familie. Um auf die Wichtigkeit des Themas „Lesens“ aufmerksam zu machen, hat das Elbe-Elster Netzwerk Gesunde Kinder den Eltern-Kind-Gruppen im hiesigen Landkreis Lesestartsets der „Stiftung Lesen“ zur Verfügung gestellt. Die darin enthaltenen Bücher, die sich an die Altersstufe der Ein- bis Zweijährigen richten, sollen zum Anlass genommen werden, die Teilnehmer der Eltern-Kind-Gruppen wiederholt auf diese so wichtige Thematik aufmerksam zu machen. Auch das Mehrgenerationshaus in Rückersdorf erhielt diese Lesestartsets. Dort hat sich im Laufe der letzten Monate ebenfalls eine Eltern-Kind-Gruppe etabliert, die sich jeweils donnerstags von 08:30 Uhr bis 11:00 Uhr in den dortigen Räumlichkeiten trifft. Neben ganz persönlichen Gesprächen zwischen den Müttern und Vätern werden dort auch regelmäßig Familienveranstaltungen des Netzwerkes Gesunde Kinder angeboten, die die Familien kostenfrei nutzen können.

 

Um die Bedeutung frühkindlicher Bindungen und Beziehungen für einen gesunden Start ins Leben weiß auch das Netzwerk Gesunde Kinder. Es hat es sich zum Ziel gemacht, Eltern darin zu unterstützen und in Ihrer Erziehungskompetenz zu stärken. Das Angebot des Elbe-Elster Netzwerkes Gesunde Kinder richtet sich an alle Familien ab der Schwangerschaft bis zum 3. Geburtstag des Kindes.

 

Begleitet werden die Familien je nach Wunsch durch ehrenamtliche Patinnen und Paten. Diese werden im Vorfeld durch das Regionalnetzwerk geschult und können somit Ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben. Darüber hinaus informieren sie die Familien über regionale Angebote im Landkreis Elbe-Elster.

 

Wenn Sie sich als Familie angesprochen fühlen, Teil des Netzwerkes Gesunde Kinder werden zu wollen, dann können Sie sich gerne unter der Telefonnummer 03535 462639 melden oder die Mitarbeiterinnen per mail unter gesunde-kinder@lkee.de kontaktieren.

Des Weiteren sind sie auf der Suche nach ehrenamtlichen Patinnen und Paten, die offen und empathisch sind und sich für Familien mit Kind(ern) engagieren möchten. Gerne würden sie auch mit den Eltern daran arbeiten, Angebote für Eltern weiter zu entwickeln um somit zu einem gesunden Aufwachsen der Kinder in unserem Landkreis beizutragen. Aller weiteren Informationen finden Sie ebenfalls auf der Internetseite unter www.netzwerk-gesunde-kinder.de

 

Foto: Die Netzwerkkoordinatoren Stefanie Dreyer und Nicole Noack gemeinsam mit Franziska George und der kleinen Ella vom Mehrgenerationshaus in Rückersdorf

Foto zu Meldung: Für einen guten Start ins Leben:

Baumaßnahmen vom 06.08.2018 bis voraussichtlich 26.10.2018 in Rückersdorf

(30.07.2018)
Ab 06.08.2018 und bis voraussichtlich 26.10.2018 wird die Firma Schliebener Tief- und Hochbau GmbH im Bereich der Dorfstraße 5a-19 in Rückersdorf die Mitnetz-Maßnahme 'Erdverlegung der Niederspannungsleitung und Rückbau der Freileitung' realisieren.
 
Die Erdverlegung des Niederspannungskabels mit angepasstem Querschnitt erfolgt in offener Bauweise südlich der Dorfstraße direkt im angrenzenden Bankettbereich, nördlich der Dorfstraße in einer Entfernung von ca. 3m von den Gebäuden entfernt im Grünstreifen. Bei Grundstückszufahrten oder in Baumnähe erfolgt die Querung mittels schadfreier Durchörterung oder mittels gesteuerter Bohrspülung.
 
Die dafür notwendigen Sicherungsmaßnahmen durch Baken und Absperrungen im Randbereich der Straße werden als wandernde Arbeitsstellen gemäß Baufortschritt angelegt, es kommt zu verkehrlichen Einschränkungen.

Baumaßnahmen vom 06.08.2018 bis voraussichtlich 26.10.2018 in Schönborn

(30.07.2018)
Ab 06.08.2018 und bis voraussichtlich 26.10.2018 wird die Firma Schliebener Tief- und Hochbau GmbH in der Kreuzstraße in Schönborn die Mitnetz-Maßnahme 'Erdverlegung der Niederspannungsleitung und Rückbau der Freileitung' als kombinierte Baumaßnahme hinsichtlich der damit verbundenen Erneuerung der Straßenbeleuchtungsanlage der Gemeinde Schönborn (vertreten durch das Amt Elsterland) realisieren.
 
Um einen zügigen und gefahrlosen Baufortschritt zu garantieren, gilt in dieser Zeit eine Einbahnstraßenregelung für die Nutzung der Kreuzstraße (Fahrtrichtung von der Schadewitzer Straße zur Straße der Jugend, siehe Anhang).

[Regelplan BI/16]

„Fonds Energieeffizienz Kommunen“ - diese Projekte wurden umgesetzt

(12.07.2018)

Im April 2017 bewarb sich das Amt Elsterland im Rahmen des „Fonds Energieeffizienz Kommunen“ bei der envia Mitteldeutsche Energie AG. Die Projekte „Umrüstung der Beleuchtung im Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr in Rückersdorf“, die „Umrüstung der Beleuchtung im Amtshaus des Verwaltungssitzes des Amtes Elsterland in Schönborn“, die „Umrüstung der 40 Jahre alten Beleuchtung im Gemeindesaal auf LED in Schilda“ sowie der „Ersatz der alten HQL-Leuchten durch LED-Technik in Heideland OT Eichholz“ wurden im IV. Quartal 2017 realisiert. Durch die Umrüstung auf LED wird eine bessere Lichtausbeute bei gleichzeitiger Reduzierung des Energieverbrauches sowie eine Verringerung der Reparatur- und Instandhaltungskosten erreicht.

Die Projekte wurden mit Unterstützung der enviaM umgesetzt.

Erntekuriositäten gesucht!

(09.07.2018)

Erntefest mit Kuriositäten-Wettbewerb im Kräutergarten Oppelhain

Im Oppelhainer Kräutergarten findet in diesem Jahr unter Leitung des Heimatvereins erstmalig ein Erntefest statt. Am 29. September öffnet der Schau- und Lehrgarten seine Türen. Über den Tag verteilt können Interessierte während der Führungen wissenswertes über die Pflanzenvielfalt und deren Wirkungsweise erfahren.

Neben dem bäuerlichen Markttreiben, unter anderem mit traditionellem Handwerk, Pflanzen für Beet und Garten sowie Haushaltwaren, und einem kleinen Programm, dreht sich alles um die Vielfalt des Ernteertrages. „Wir freuen uns über Kuriositäten der Natur. Klein und krumm oder Gebilde, bei denen die Fantasie Figuren zaubert - wir sind gespannt, was unsere kleinen und großen Besucher in ihren Gärten davon ernten.", bewirbt Vereinsvorsitzende Andrea Johnke-Lindner den ausgelobten „Ernte-Kuriositäten-Wettbewerb" und verrät, dass tolle Preise winken.

Die Vorbereitungen zum Erntefest laufen bereits auf Hochtouren. „Wer sich und sein Handwerk präsentieren oder passende Produkte verkaufen möchte, kann sich noch bis zum 24. August unter Telefon: 0162 / 48 79 061 oder per E-Mail: info@heimatverein-oppelhain.de melden", so die Vereinsvorsitzende.

Haben Sie Interesse oder benötigen weitere Informationen? Dann melden Sie sich bitte unter Heimatverein Oppelhain e.V., c/o Gemeinde Rückersdorf, Hauptstraße 27 in 03238 Rückersdorf OT Oppelhain, unter Telefon: 0162 / 48 79 061 oder per E-Mail: info@heimatverein-oppelhain.de.

 

Elbe-Elster mischt ab sofort beim E-Bike-Trend mit

(27.06.2018)

Tourismusverband startete mit Aktionstag zum Auftakt am Schloss Doberlug

 

Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land startete am 23. Juni zusammen mit dem Förderverein Schloss Doberlug und mit Unterstützung der Sparkasse Elbe-Elster den E-Bike-Verleih im Landkreis. An diesem Aktions- und Familientag konnten Teilnehmer das E-Bike-Gefühl mit Kind und Kegel hautnah selbst erleben. Rund drei Dutzend Neugierige nahmen das Angebot an und fuhren mit „elektrischem Rückenwind“ per Sternfahrt von Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg bis nach Doberlug. Dort warteten im Schlosshof über den Nachmittag verteilt bis zum Abend mehrere Programmhöhepunkte auf die Besucher: Z.B. gab es für Museumsbesucher zusätzlich eine kostenlose Führung durch die aktuelle Dalí-Sonderausstellung im Museum Schloss Doberlug. Auf der Bühne im Schlossinnenhof stimmten die jungen Schlossgeister vom Musiktheater des Fördervereins Schloss Doberlug mit einem „Best Off“ vom Fußballmusical „Soccer Babes“ das Publikum auf das WM-Gruppenspiel Deutschland – Schweden ein, das am Abend als Public Viewing live mitverfolgt werden konnte. Die Sparkasse Elbe-Elster spendierte für jedes Tor der deutschen Mannschaft ein Fass Bier. Ein weiterer Höhepunkt war am Aktionstag die Verlosung „Aus Alt mach E-Bike“. Ein nagelneues E-Bike im Wert von 2.000 Euro konnte gewinnen, wer mit dem kreativsten, nicht mehr nutzbaren, aber dennoch irgendwie fahrbaren Drahtesel anreiste. Fünf Teilnehmer aus Dobra, Elsterwerda, Hilmersdorf und Tröbitz nutzten ihre Chance und präsentierten ihre Drahtesel vor Publikum und Jury auf der Bühne. Am Ende hatte Jürgen Kaulisch aus Tröbitz mit seiner Radgeschichte und einem selbst verfassten Gedicht das Publikum auf seine Seite gezogen und die Jury zu Höchstwertungen bewegt. Ein sehr guter Tausch, fanden auch die Zuschauer, und Elbe-Elster hat mit dem Gewinner einen Radfahrer mehr, der dem modernen E-Bike-Trend folgt.

Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land setzt bei Freizeitaktivitäten und Urlaub für Familien im Landkreis auf moderne E-Bikes (Pedelecs) und verspricht sich davon touristischen Rückenwind. Dabei wird er unterstützt von der Sparkasse Elbe-Elster und der LAG Elbe-Elster. 50 Tourenräder für

Erwachsene und zehn Mountainbikes für Jugendliche wurden extra angeschafft. Passend für Familien gehören zur Basisausstattung der elektrisch betriebenen Fahrräder auch zwölf Kindersitze sowie sieben Fahrradanhänger. Somit lassen sich auch längere Pedelectouren durchs weitläufige Zweistromland mit Kindern problemlos in Angriff nehmen. Jugendliche sind mit den flotten Mountainbikes motivierter, Eltern können ihren kleinen Nachwuchs per Kindersitz und Anhänger problemlos mitnehmen, und sogar Großeltern sind dank der effektiven Elektrounterstützung gut unterwegs. Neun Partner mit ihren Verleihstationen über den Landkreis verteilt stehen ab sofort für Groß und Klein zur Verfügung.

Weitere Infos rund um das neue E-Bike-Projekt (z. B. Ansprechpartner, Verleih- und Ladestationen in Elbe-Elster sowie Preise) im Landkreis Elbe-Elster sind auf www.elbe-elster-land.de abrufbar.

 

Fotos Pressestelle Kreisverwaltung Torsten Hoffgaard:

  1. Jürgen Kaulisch (r.) machte den Tausch seines Lebens und nahm ein nagelneues E-Bike mit nach Hause nach Tröbitz. Hier präsentiert er sich und sein Altfahrrad mit Patina im Gespräch mit Moderator Marco Stahn (l.).

Foto zu Meldung: Elbe-Elster mischt ab sofort beim E-Bike-Trend mit

Sicher im Sattel - Kranzreiten beim Erlebnistag

(19.06.2018)

Doberlug-Kirchhain. Beim Erlebnistag am Schloss haben auch 22 Reiter ihr Können im Schlossgraben demonstriert.

Der Fahr- und Reitverein Lindena & Umgebung e.V. hat am Sonntag sein traditionelles Kranzreiten im Schlossgraben Doberlug durchgeführt. 14 Starter gab es bei den Großpferden und acht bei den Kleinpferden. Eingebettet war das Kranzreiten in den Erlebnistag am Schloss, den der Förderverein Schloss Doberlug mit Markt, Workshop und Sammeltassen-Kaffeetafel zum vierten Mal organisiert hatte.

 

Gegen 17 Uhr standen die Sieger im Reitwettbewerb fest. Bei den Kleinpferden gewann Saskia Sobora aus Doberlug-Kirchhain auf Scarlett (Foto). Der 2. Platz ging an Samantha Pischke aus Gorden auf Foxy und Dritter wurde Tino Zierenberg aus Finsterwalde auf Andalero. Bei den ... hier weiterlesen

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 19.06.2018

Elternbrief 37: 5 Jahre, 10 Monate: Sie haben (bald) ein Schulkind!

(18.06.2018)

Was sich Kinder unter Schule vorstellen, ist ganz verschieden. Die meisten freuen sich darauf – und sei es nur, weil der Tag der Einschulung bedeutet: Ich bin jetzt groß, ich bin kein Kita-Kind mehr! Für die Eltern mischt sich in die Vorfreude oft auch etwas Wehmut: Fängt jetzt die Paukerei an, der Stress mit den Hausaufgaben, der sprichwörtliche Ernst des Lebens? Sicher ist: Für Ihr Kind beginnt jetzt eine aufregende Zeit. Es wird lernen, sich in einem großen Gebäude voller Kinder zurechtzufinden, bald schon wird es dort ganz allein auf die Toilette gehen, zielsicher in die Turnhalle laufen und sich ohne Hilfe umziehen. Es wird alle Ecken des Schulhofs kennen, mit neuen Kindern spielen und seinen Platz in der Klasse finden. Viele Kinder bewältigen diese Herausforderungen mit Begeisterung und Lernfreude, sie blühen richtig auf: „Die Kita war soo langweilig“, sagt Sergio schon nach drei Schultagen, „in der Schule lernen wir richtig was.“ Andere Kinder tun sich schwerer, weil sie etwa in ihrer Klasse keine bekannten Gesichter vorfinden, wenig Deutsch können, ihre Lehrerin einmal etwas streng mit ihnen war oder weil sie jünger oder weniger reif sind als der Durchschnitt.

Nicht alles werden Sie beeinflussen können. Trotzdem können Eltern einiges dafür tun, um ihrem Kind einen guten Schulstart zu ermöglichen. Wichtig ist, dass sie Ihrem Kind eine positive Einstellung zur Schule vermitteln. Sie brauchen ihm nicht zu sagen, dass dort immer alles toll ist – natürlich wird es in der Schule mal Ärger geben, und nicht jede Aufgabe macht Spaß. Aber grundsätzlich sollte Ihr Kind das Gefühl haben: Die Schule ist wichtig, meine Eltern interessieren sich dafür.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

 

120301-250x500-eCard

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Das E-Bike-Gefühl mit Kind und Kegel hautnah selbst erleben

(13.06.2018)

Aktionstag am 23. Juni im Schlosshof Doberlug/ Nagelneues E-Bike gewinnen und Fußball-WM-Spiel Deutschland-Schweden live mitverfolgen

 

Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land startet am 23. Juni zusammen mit dem Förderverein Schloss Doberlug und mit Unterstützung der Sparkasse Elbe-Elster den E-Bike-Verleih im Landkreis und ruft alle Einwohner auf, diesen Tag mit der gesamten Familie mitten in Elbe-Elster im Schlosshof Doberlug zu verbringen. An diesem Aktions- und Familientag können Teilnehmer das E-Bike-Gefühl mit Kind und Kegel hautnah selbst erleben. Per Sternfahrt gelangen Interessierte per Pedelec zum Schnupperpreis von zehn Euro (vorherige Reservierungen sind unbedingt erforderlich) oder per Rad ohne Elektrounterstützung von Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg bis 14 Uhr nach Doberlug. Dort warten im Schlosshof über den Nachmittag verteilt bis zum Abend mehrere Programmhöhepunkte auf die Besucher: Ab 14.30 Uhr gibt es z.B. für Museumsbesucher zusätzlich eine kostenlose Führung durch die aktuelle Dalí-Sonderausstellung im Museum Schloss Doberlug. Um 15.30 Uhr stimmen die jungen Schlossgeister vom Musiktheater des Fördervereins Schloss Doberlug mit einem „Best Off“ vom Fußballmusical „Soccer Babes“ das Publikum auf das WM-Gruppenspiel Deutschland – Schweden ein, das ab 20 Uhr als Public Viewing live mitverfolgt werden kann. Die Sparkasse Elbe-Elster spendiert an diesem Abend für jedes Tor der deutschen Mannschaft ein Fass Bier. Zuvor können sich Fußballkenner bei einem Quiz ab 19 Uhr Freigetränke für die Dauer des gesamten Spiels sichern. Und auch ein nagelneues E-Bike (Wert 2.000 Euro) gibt es an dem Tag zu gewinnen. Derjenige mit dem kreativsten, nicht mehr nutzbaren, aber dennoch irgendwie fahrbaren Drahtesel kann diesen gegen ein Pedelec eintauschen. Eine Jury sowie das Publikum entscheiden nach entsprechender Präsentation des Radinhabers, wer ab 17 Uhr beim Wettstreit „Aus Alt mach E-Bike“ die Nase vorn hat. Anmeldungen für diesen Wettbewerb sollten bitte bis spätestens 15. Juni 2018 per Mail an info@elbe-elster-land.de oder telefonisch unter 035322 6888 516 beim Tourismusverband abgegeben werden.

Weitere Infos rund um das neue E-Bike-Projekt (z. B. Ansprechpartner, Verleih- und Ladestationen in Elbe-Elster sowie Preise) im Landkreis Elbe-Elster sind auf www.elbe-elster-land.de abrufbar.

 

Foto Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard:

 

Foto zu Meldung: Das E-Bike-Gefühl mit Kind und Kegel hautnah selbst erleben

Verkehrsbeeinträchtigungen in Rückersdorf

(12.06.2018)
Im Rahmen des Bushaltestellenneubaus in der Friedersdorfer Straße in Rückersdorf, kommt es auf der nördlichen Straßenseite im Zeitraum vom 18.06. bis voraussichtlich 13.07.2018 baubedingt zur Unpassierbarkeit des Gehweges, die Fußgänger und Schulkinder müssen während dieser Zeit den südlichen Gehweg nutzen.
Es kommt weiterhin auf Höhe der Baustelle zu Fahrbahneinengungen, die bisher dort bestehenden 6 Parkfächen entfallen, da diese zu einer Bushaltestelle umgebaut werden.

Spritziger Einsatz beim Oppelhainer Mühlenmarkt

(11.06.2018)

 

Unter dem Motto „Unser Dorf hat Zukunft" lockte der 33. Mühlenmarkt am Pfingstmontag zahlreiche Besucher an. Neben dem traditionellen Markttreiben und einem bunten Bühnenprogramm präsentierte sich die dörfliche Gemeinschaft und die Vereine im Schatten der Paltrockwindmühle.

Die Oppelhainer Feuerwehr stellte ihr Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) vor und hielt an diesem Tag eine erfrischende Aufgabe für die Jüngsten bereit. Mit dem Strahlrohr fest in der Hand und einem durchgehenden Wasserstrahl durch die Kübelspritze, galt es gut zu Zielen und einen „Hausbrand" zu löschen. Die Kameraden, darunter auch Amtsbrandmeister Christian Passin, unterstützten die Kinder dabei tatkräftig.

„Wir wollen Jungen und Mädchen für die Feuerwehr begeistern und ihnen diese sinnvolle Freizeitgestaltung schmackhaft machen", freute sich Peggy Krebs, Leiterin der Oppelhainer Kinder- und Jugendfeuerwehr, über den stetigen Andrang am Brandhaus.

Bereits im Vorjahr organisierten die Kameraden der Oppelhainer Wehr einen Schnuppertag, um den Jüngsten die Aufgaben der Feuerwehr näher zu bringen. Mit Erfolg - weitere sechs Kinder erlernen seitdem spielerisch die Grundkenntnisse in der Kinder- und Jugendfeuerwehr.

Fotos: Stetiger Andrang am Brandhaus auf dem Oppelhainer Mühlenmarkt

 

Kontakt:

Freiwillige Feuerwehr Oppelhain Vertreten durch Ortswehrführer: Tobias Knoblich

Anschrift: Amt Elsterland Ortswehrführer Tobias Knoblich Kindergartenstr. 2 a 03253 Schönborn

Foto zu Meldung: Spritziger Einsatz beim Oppelhainer Mühlenmarkt

Mit dem E-Bike bald kreuz und quer durch Elbe-Elster

(11.06.2018)

Tourismusverband will Familienurlaub weiter ankurbeln/ 60 Elektrofahrräder warten auf Pedalritter im ganzen Landkreis/ Start mit Aktionstag am 23. Juni

 

Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land will Freizeitaktivitäten und Urlaub für Familien im Landkreis mit modernen E-Bikes (Pedelecs) ankurbeln. Dabei wird er unterstützt von der Sparkasse Elbe-Elster und der LAG Elbe-Elster. Dazu wurden 50 Tourenräder für Erwachsene und zehn Mountainbikes für Jugendliche angeschafft. Passend für Familien gehören zur Basisausstattung der elektrisch betriebenen Fahrräder auch zwölf Kindersitze sowie sieben Fahrradanhänger. Somit lassen sich auch längere Pedelectouren durchs weitläufige Zweistromland mit Kindern problemlos in Angriff nehmen. Jugendliche sind mit den flotten Mountainbikes motivierter, Eltern können ihren kleinen Nachwuchs per Kindersitz und Anhänger problemlos mitnehmen, und sogar Großeltern sind dank der effektiven Elektrounterstützung gut unterwegs.

Als Starttermin für das neue E-Bike-Zeitalter in Elbe-Elster nennt der Tourismusverband Ende Juni. Neun Partner mit ihren Verleihstationen über den Landkreis verteilt stehen dann für Groß und Klein zur Verfügung. „Elektromobilität gilt schon länger als Verkehr der Zukunft und gewinnt auch im Tourismus immer mehr an Bedeutung. Durch die Bündelung und Kooperation mit touristischen Anbietern bietet sich dadurch insbesondere für den ländlichen Raum die Möglichkeit, voneinander zu profitieren und sich gegenseitig zu bewerben“, begründet Tourismusverbandsgeschäftsführerin Susanne Dobs das neue Angebot. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski freut sich über den touristischen Coup für die Landkreisregion: „Familienurlaub in Deutschland wird immer attraktiver und beliebter. Das zeigen verschiedene Statistiken. Diese Entwicklung hat unser Tourismusverband bereits durch die zusammen mit pro agro entwickelten ‚Genießertouren‘ aufgenommen, und auch das neue, Landkreis-übergreifende kulturtouristische Produkt, der ‚Kulturschatz-Sucher‘, richtet sich ganz bewusst sowohl an Erwachsene als auch an Kinder. Mit unserer neuesten Offerte ‚Elektromobilität für die ganze Familie‘ bieten wir eine weitere Besonderheit an, die einmalig ist in ganz Brandenburg“.

Wer das neue E-Bike-Gefühl mit Kind und Kegel hautnah erleben möchte, der hat dazu beim großen Familientag am 23. Juni im Schlosshof Doberlug mit vielen weiteren Aktionen und Attraktionen erstmals Gelegenheit. Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land startet an diesem Tag zusammen mit dem Förderverein Schloss Doberlug und mit Unterstützung der Sparkasse Elbe-Elster den E-Bike-Verleih im Landkreis und ruft alle Einwohner auf, diesen Tag mit der gesamten Familie mitten in Elbe-Elster im Schlosshof Doberlug zu verbringen. Per Sternfahrt gelangen Interessierte per Pedelec zum Schnupperpreis von zehn Euro (vorherige Reservierungen sind unbedingt erforderlich) oder per Rad ohne Elektrounterstützung von Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg bis 14 Uhr nach Doberlug. Dort warten im Schlosshof über den Nachmittag verteilt bis zum Abend mehrere Programmhöhepunkte auf die Besucher: Ab 14.30 Uhr gibt es z.B. für Museumsbesucher zusätzlich eine kostenlose Führung durch die aktuelle Dalí-Sonderausstellung im Museum Schloss Doberlug. Um 15.30 Uhr stimmen die jungen Schlossgeister vom Musiktheater des Fördervereins Schloss Doberlug mit einem „Best Off“ vom Fußballmusical „Soccer Babes“ das Publikum auf das WM-Gruppenspiel Deutschland – Schweden ein, das ab 20 Uhr als Public Viewing live mitverfolgt werden kann. Die Sparkasse Elbe-Elster spendiert an diesem Abend für jedes Tor der deutschen Mannschaft ein Fass Bier. Zuvor können sich Fußballkenner bei einem Quiz ab 19 Uhr Freigetränke für die Dauer des gesamten Spiels sichern. Und auch ein nagelneues E-Bike (Wert 2.000 Euro) gibt es an dem Tag zu gewinnen. Derjenige mit dem kreativsten, nicht mehr nutzbaren, aber dennoch irgendwie fahrbaren Drahtesel kann diesen gegen ein Pedelec eintauschen. Eine Jury sowie das Publikum entscheiden nach entsprechender Präsentation des Radinhabers, wer ab 17 Uhr beim Wettstreit „Aus Alt mach E-Bike“ die Nase vorn hat. Anmeldungen für diesen Wettbewerb sollten bitte bis spätestens 15. Juni 2018 per Mail an info@elbe-elster-land.de oder telefonisch unter 035322 6888 516 beim Tourismusverband abgegeben werden.

 

Weitere Infos rund um das neue E-Bike-Projekt (z. B. Ansprechpartner, Verleih- und Ladestationen in Elbe-Elster sowie Preise) im Landkreis Elbe-Elster sind auf www.elbe-elster-land.de abrufbar.

 

Fotos Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard:

 

Präsentierten die neue Plakatwerbung fürs E-Bike (v.l.n.r.): Tourismusverbandsgeschäftsführerin Susanne

Foto zu Meldung: Mit dem E-Bike bald kreuz und quer durch Elbe-Elster

Elternbrief 8: 8 Monate: Nichts ist vor dem Baby sicher!

(11.06.2018)

Jetzt, wo Ihr Kind auf Entdeckungsreisen geht, ist es Zeit, die Räume kindersicher zu machen. Regale sollten fest in der Wand verankert sein. Denn wer weiß, wann das Baby auf die Idee kommt, sich daran hochzuziehen. Nicht mehr lange, und es kann auch Schubladen öffnen. Am besten bestücken Sie die unteren Schrankfächer mit „harmlosen“ Sachen wie Wäsche, Handtüchern und Plastikdosen.

Jedes Kind greift irgendwann nach der Tischdecke, weil es sich daran hochziehen will. Leicht können dann Vasen, Teller oder Kannen mit heißem Kaffee auf das Baby herabfallen. Lassen Sie das Tischtuch lieber weg und steigen Sie zum Beispiel auf Sets um. Töpfe und Pfannen sollten sicherheitshalber auf den hinteren Herdplatten stehen, oder zumindest so, dass das Kind nicht an die Griffe herankommt.

Was Kinder sonst noch interessant finden? Meist sind es ausgerechnet Dinge, die nicht für ihre kleinen Hände bestimmt sind: Kabel etwa oder ungesicherte Steckdosen, Messer, Scheren, Nähzeug oder Streichhölzer. Auch Kosmetika, Alkohol und Reinigungsmittel müssen unbedingt sicher aufbewahrt werden. Für Schranktüren gibt es Sicherheitsverschlüsse.

Kindliche Neugier kennt keine Grenzen. Und alles wandert in den Mund – auch herumliegende Zigaretten. Passen Sie hier besonders gut auf. Schon eine einzige Zigarette kann eine schwere Nikotinvergiftung auslösen! Auch Zimmerpflanzen können giftig sein, Und die auf den ersten Blick harmlose Plastiktüte kann sich das Baby über den Kopf ziehen und schlimmstenfalls ersticken.

  • Gehen Sie in die Hocke – oder auf alle viere – und betrachten Sie die Wohnung aus der Sicht Ihres Kindes: Was sieht in Babys Augen verlockend aus? Wo könnte es gefährlich werden?

  • Auch wenn’s erst mal Arbeit macht: Räumen Sie lieber einmal gründlich um, als Ihrem Baby pausenlos hinterher rennen zu müssen.

Tipps für die kindersichere Wohnung gibt es bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V.: www.kindersicherheit.de.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

120301-250x500-eCard

 

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Großer Besucheransturm beim Oppelhainer Mühlenmarkt

(25.05.2018)

Mit frischem Wind in die Zukunft

 

Oppelhain. Strahlender Sonnenschein und ein buntes Bühnen- und Rahmenprogramm mit traditionellem Markt, zog am Pfingstmontag zahlreiche Gäste an die Paltrockwindmühle nach Oppelhain.
 
Unter dem Motto des 33. Mühlenmarktes „Unser Dorf hat Zukunft", präsentierte sich die dörfliche Gemeinschaft und das Vereinsleben. Zur Eröffnung richtete Mandy Nieswandt, Leiterin des Mühlenmarkt-Organisationsteams, einen besonderen Dank an den ehemaligen Bürgermeister und Organisator Wilfried Büchner. „Nur durch sein herausragendes Engagement rund um die Mühle, können wir heute den 33. Oppelhainer Mühlenmarkt feiern", so Mandy Nieswandt. Mit der anschließenden Staffelstabübergabe legte Wilfried Büchner die künftigen Mühlenmärkte in die Hand des neuen Organisationsteams, die mit frischem Wind vorangehen - getreu dem Tagesmotto „Unser Dorf hat Zukunft".
 
Das bunte Bühnenprogramm bot auch in diesem Jahr etwas für jeden Geschmack. Neben Darbietungen der Grundschule Rückersdorf, junger Sportler, Komiker, der Oppelhainer Jugendband und die Vorführung traditioneller Tänze, war klares Highlight des Tages Michael Hirte - Der Mann mit der Mundharmonika und seine Sängerin Simone Oberstein. Am Rande des bäuerlichen Markttreibens gab es erstmals einen Kinderflohmarkt, dessen Erlös für den Kinderspielplatz in Oppelhain verwendet wird. Das Organisationsteam dankt allen Sponsoren und fleißigen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung des Mühlenmarktes und allen Oppelhainer Bürgern für das Herausputzen und Schmücken des Dorfes.
 
Foto: Staffelstabübergabe: Wilfried Büchner gibt den Staffelstab an Mandy Nieswandt, die mit ihrem Team in Zukunft die Mühlenmärkte organisiert.

[Das Mühlenmarkt-Organisationsteams dankt den Sponsoren!]

Foto zu Meldung: Großer Besucheransturm beim Oppelhainer Mühlenmarkt

Wir brauchen Dich!!! Jugendfeuerwehren im Amt Elsterland

(25.05.2018)

Wo gibt es uns?

Uns gibt es in: Fischwasser, Friedersdorf, Lindena, Oppelhain, Rückersdorf, Schilda, Schönborn, Tröbitz

 

Wer darf bei uns mitmachen?

  • Mädchen und Jungen ab 10 Jahre, in einigen Jugendfeuerwehren bereits ab 6 Jahre

     

    Was bieten wir Dir?

  • feuerwehrtechnische Ausbildungen

  • Spaß, Spiel und Action

  • Ausflüge und Lager

  • Freundschaft und Kameradschaft

  • Feuerwehrwettkämpfe

  • Leistungsspange und Jugendflamme (Ehrenabzeichen in der Jugendfeuerwehr)

    und ein Lächeln der Menschen, denen du Gutes tust

Was solltest Du sein und haben?

  • interessiert

  • teamfähig

  • engagiert

  • zuverlässig

  • verantwortungsbewußt

  • Spaß und Freude

 

Wie erreichst Du uns?

Frau Benning – Mitarbeiterin im Ordnungsamt des Amtes Elsterland Tel. 035326 / 98 131 gibt Dir Auskunft, wie Du uns erreichst.

 

Vielleicht bist Du ja der Held von Morgen!?!

 

 

Kraftfahrzeugzulassung-Online erfolgreich gestartet

(04.05.2018)

Nächster Schritt bei Online-Dienstleistungen: Fahrzeuge online abmelden und wieder zulassen ab sofort möglich

 

Brandenburg geht den nächsten Schritt bei der Digitalisierung von Online-Dienstleistungen in der Verwaltung: Fahrzeuge können ab sofort in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten Brandenburgs von zu Hause online abgemeldet und wieder zugelassen werden (Cottbus arbeitet noch an der Einführung). Damit werden weitere Behördengänge überflüssig. In den kommenden Jahren sollen nahezu alle Dienstleistungen der Zulassungsstellen online möglich werden.

Mit der Einführung von „iKfz-Brandenburg.de“ wird es den brandenburgischen Straßenverkehrsämtern möglich, Schritt für Schritt die Kraftfahrzeugzulassung im Internet anzubieten. Notwendig sind der neue Personalausweis (nPA) und ein Lesegerät, um sich über den heimischen PC ausweisen zu können. Derzeit ist der Online-Service zunächst für die Abmeldung und Wiederzulassung von Fahrzeugen verfügbar. Für die Neuzulassung und Ummeldung im Internet muss der Bund noch die gesetzlichen Grundlagen schaffen. Das ist für 2019 angekündigt.

Bei „iKfz-Brandenburg.de“ wird die internetbasierte Fahrzeugzulassung in einem landesweiten Kooperationsprojekt des Innenministeriums realisiert. Das Land stellt den kreisfreien Städten und Landkreisen die notwendige Digitaltechnik zur gemeinsamen Nutzung bereit. Dazu haben die Kommunen eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Innenstaatssekretärin Katrin Lange: „Die Digitalisierung in Brandenburg nimmt weiter Fahrt auf. Mit unserem Kooperationsprojekt haben wir die Blaupause zum weiteren Vorgehen geschaffen. Arbeiten Land und Kommunen eng zusammen, können wir immer mehr Verwaltungsleistungen online anbieten und so den Menschen Wege und Behördengänge ersparen. Der Kooperationsgedanke ist daher auch integraler Bestandteil im neuen e-Government-Gesetz, das vom Kabinett verabschiedet wurde“.

Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse: „Das Angebot spart Zeit und Wege. Besonders in den ländlichen Gebieten bedeutet das eine Entlastung. Deshalb freue ich mich, dass die internetbasierte Fahrzeugzulassung bald überall im Land bei allen Straßenverkehrsämtern genutzt werden kann.“

Paul-Peter Humpert, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Landkreistages Brandenburg: „Für die Landkreise ist besonders wichtig, dass das moderne Onlineangebot den Service der Kreisverwaltungen für Bürger und Wirtschaft weiter verbessert. Das Beispiel ‚iKfz‘ wird daher Schule machen und die Digitalisierung in Brandenburg spürbar befördern. Wesentlicher Faktor ist und bleibt die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Land und Kommunen. In dem Projekt ‚iKfz‘ wird dies erfolgreich vorgelebt.“

Jens Graf, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg: „Die Förderung des Kooperationsgedankens zwischen Land und Kommunen mit der Bereitstellung von Basiskomponenten seitens des Landes ist ein unverzichtbares Element auf dem Weg zur Digitalisierung der brandenburgischen Städte, Gemeinden und Ämter. Wir begrüßen die Umsetzung von iKfz-Brandenburg.de als eine wichtige Anwendung für den neuen Personalausweis. Ferner wünschen wir uns eine kontinuierlich ansteigende Nutzung dieses Onlinedienstes durch Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen“.

Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster: „Ich freue mich, dass wir unsere Hausaufgaben ordentlich gemacht haben und einmal mehr ganz vorne mitmischen. Wir können mit mehr Onlineangeboten die Dienstleistung der Verwaltung deutlich verbessern. Das ist der richtige Weg und ich bin sicher, die anderen Landkreise und kreisfreien Städte werden hier bald mit auf dem Weg sein. In einigen Jahren wird das alles so selbstverständlich sein, wie heute das Onlineshoppen. Die Landesregierung geht den richtigen Weg, die Kommunen hier zu unterstützen.“

Der Onlineservice „iKfz-Brandenburg.de“ kann über das Internetportal https://ikfz.brandenburg.de oder auf den Internetseiten der Landkreise (www.lkee.de - Straßenverkehrsamt) und kreisfreien Städte erreicht werden.

Kurs für Kirchenführerinnen und Kirchenführer

(04.05.2018)

Der Kirchenkreis Niederlausitz und der Förderkreis Alte Kirchen der Luckauer Niederlausitz bieten ab Oktober einen Kurs für Kirchenführerinnen und Kirchenführer an. Er richtet sich an Interessierte, die Besuchern Kirchen zugänglich machen und als Bildungsräume erschließen wollen. Teilnehmen können Menschen mit und ohne Kirchenbindung. Die Kunstgutbeauftragte Annegret Gehrmann und die Kirchenpädagogin Maria von Fransecky vermitteln kulturelles und religiöses Wissen. Die Teilnehmenden entwickeln Kompetenzen, Kirchenräume für andere zu erschließen. Sie erlernen verschiedene Methoden der Kirchenraumpädagogik kennen und erproben sich darin. Der Kurs findet an sechs Samstagen zwischen Oktober 2018 und Frühjahr 2019 statt. Anmeldeschluss ist der 15. Juli. „Kirchen sind einzigartige Orte. Viele prägen seit Jahrhunderten als Landmarken unsere Region. Kirchen bieten Raum für Einkehr, Gebet und Stille. Sie können auch zu Lernorten religiöser und kultureller Bildung werden. Dazu braucht es offene Kirchen und ausgebildete Kirchenführerinnen und Kirchenführer“, sagt Kursleiterin Annegret Gehrmann. Die Kursgebühr beträgt 60 Euro. Beginn ist am 13. Oktober in Langengrassau. Alle weiteren Lernorte richten sich nach der Herkunft der Teilnehmenden. Informationen erteilt Annegret Gehrmann, Telefon: 035454 393, E-Mail: info@kirchen-luckauer-niederlausitz.de. Ein Anmeldeformular gibt es auch auf der Internetseite des Kirchenkreises Niederlausitz (www.kirchenkreis-niederlausitz.de)

 

Foto, Enrico Konkel:

Kirchenführerinnen und Kirchenführer lernen Kirchenräume für andere zu erschließen.

Foto zu Meldung: Kurs für Kirchenführerinnen und Kirchenführer

Großeltern sind etwas ganz Besonderes: Elternbrief 7: 7 Monate

(25.04.2018)

Opa Uli ist zu Besuch – und der Mittagsschlaf des kleinen Emil längst überfällig. Doch der denkt gar nicht daran, ins Bett zu gehen. Allein auf dem Boden spielen ist allerdings auch nicht angesagt. Stattdessen möchte Emil herumgetragen werden: im Wohnzimmer alle Bücher im Regal bestaunen, den Vögeln zusehen, die auf dem Balkon herumhüpfen, die seltsamen Gerätschaften betasten, die über der Arbeitsplatte in der Küche hängen. Für Opa kein Problem! Geduldig läuft er mit Emil auf dem Arm in der Wohnung herum und erklärt ihm, was es da alles zu sehen gibt. „Deine Geduld ist echt bewundernswert“, seufzt Mama Kirsten, die dank Opa endlich Zeit hat, die Wäsche aufzuhängen.

Großeltern sind für ein Kind etwas ganz Besonderes. Denn bei ihnen ist vieles anders als bei den Eltern. Wenn sie mit ihrem geliebten Enkelkind zusammen sind, ist es unbestritten die Hauptperson. Während Mama oder Papa genervt sind, weil sich das Baby zum zehnten Mal die Socken von den Füßchen zieht, klatschen Oma und Opa auch beim elften Mal noch begeistert Beifall.

Nicht jeder hat das Glück, Großeltern in der gleichen Stadt zu haben. Doch auch wenn Oma und Opa weit weg leben: Halten Sie Kontakt, schicken Sie Fotos vom ersten Brei oder Tonaufnahmen der ersten „lalas“ und „nanas“. Umso größer ist die Vorfreude auf den nächsten Besuch.

Lesen Sie außerdem in diesem Elternbrief: „Was ein Baby schon alles kann“, „Keine Lust auf B(r)eikost“, „Wenn die Großeltern andere Vorstellungen haben“, „Wenn das Baby fremdelt“, „Begegnungen mit anderen Kindern“, „Fürs Töpfchen ist es noch zu früh“.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

120301-250x500-eCard

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns

(19.04.2018)

Museum Schloss Doberlug öffnet am 3. Mai eine neue Sonderausstellung, die zwei europäische Dörfer verbindet

 

Zwei Dörfer, ein Name: Schönborn. Eins in der Niederlausitz im Land Brandenburg, eins in Transkarpatien in der Ukraine. Zufällig haben sie denselben Namen, doch welche Verbindungen gibt es darüber hinaus? Dieser Frage widmet sich die neue Sonderausstellung „Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns“, die am 3. Mai im Museum Schloss Doberlug ihre Türen öffnet und bis zum 14. Oktober gezeigt wird.

In vielen Facetten werden hier Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Korrespondenzen vorgestellt: Beide Dörfer mussten erleben, dass nach deutscher Wiedervereinigung und ukrainischer Unabhängigkeit große Teile der Bevölkerung nach Westen abwanderten, auf der Suche nach einem neuen, besseren Leben. Die Niederlausitzer kehren inzwischen vereinzelt zurück, afghanische Flüchtlinge ziehen in leerstehende Plattenbauten. Die Häuser der deutschstämmigen Schönborner in Transkarpatien beleben neue Besitzer, die ukrainisch sprechen.

Das Ausstellungsprojekt der deutschen Radioautorin Christiane Seiler, des ukrainischen Filmemachers Maxim Melnyk und der kanadischen Fotografin Alexa Vachon stellt eine Verknüpfung zwischen den beiden Welten her und erzählt mit Fotos, Gegenständen, Klanginstallationen europäische Geschichten von Heimat, Migration und Veränderung. Es entstand aus einem Filmprojekt zu den beiden Dörfern, das unter dem Titel „Alles Gute“ nun nach einer sehr erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne in die Produktion gehen kann, und ergänzt die eher flüchtige Erfahrung des Films mit einer neuen Seite. Ein Projekt der Kulturland-Kampagne 2018 „wir erben. europa in brandenburg – brandenburg in europa“.

Zur Eröffnung am 3. Mai um 19.00 Uhr werden nicht nur die Kuratoren, sondern auch eine Delegation aus dem ukrainischen Schönborn im Schloss erwartet. Für die Musik sorgen die Flying Rockets aus dem deutschen Schönborn. Am 2. Juni, 16.00 Uhr, 9. September, 16.00 Uhr und am 14. Oktober, 15.00 Uhr führen die beiden Kuratoren durch die Ausstellung.

 

Foto: Alexa Vachon

Mädchen im ukrainischen Schönborn.

 

Foto zu Meldung: Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns

Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Schönborn geht in die letzte Runde

(10.04.2018)

Nur noch 770 Meter der schadhaften Landesstraße L60 müssen grundhaft ausgebaut werden, dann ist die Ortsdurchfahrt Schönborn wieder durchgängig instand gesetzt.

Im Zuge dieser Straßenbaumaßnahme wird auch der kommunale Gehweg, die gemeinschaftlich genutzte Entwässerungsanlage, die Trinkwasserleitung des WAV Westniederlausitz sowie ein Energiekabel der Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH erneuert.

Der offizielle Baubeginn wurde mit Vertretern der drei Baulastträger am 09.04.2018 mittels feierlichen Spatenstich eingeleitet (Foto v.l.n.r.): Herr Heinrich-Jaschinski (Landrat LK Elbe-Elster), Herr Seidel (WAV Westniederlausitz), Frau Schneider (Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg), Herr Mattuschka (Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg), Herr Mende (ehrenamtlicher Bürgermeister Gemeinde Schönborn) und Herr Dommaschk (Amtsdirektor Amt Elsterland).

Die geplante Bauzeit vom Platz des Friedens bis auf Höhe Sovitec ist aktuell bis in den Mai 2019 angesetzt, die Baustelle ist für PKW bis 7,5 to bis auf kurzfristige Vollsperrungen für den Asphalteinbau während der gesamten Bauzeit mittels Ampelregelung halbseitig passierbar.

Für LKW ist das Passieren der Baustelle verboten, eine großräumige Umleitung ist eingerichtet.

Foto zu Meldung: Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Schönborn geht in die letzte Runde

Presseinformation

(06.04.2018)

zum weiteren

 

Ausbau der Landesstraße
Ortsdurchfahrt Schönborn

L 60 OD Schönborn, 3. Bauabschnitt

 

 

 

In der Ortsdurchfahrt Schönborn wird durch die Gemeinde Schönborn, vertreten durch das Amt Elsterland, gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg sowie dem Wasser- und Ab-wasserverband Westniederlausitz der 3. Bauabschnitt begonnen.

In den Vorjahren, beginnend 2011 sind bereits die anderen Bauabschnitte realisiert worden.

 

Der Bau dieser ca. 750 m langen Strecke erfolgt in Abschnitten.

Wie in den anderen Abschnitten werden die Fahrbahn komplett erneuert und neue Gehwege angelegt. Im unterirdischen Bauraum werden ein Regenwasserkanal neu verlegt und eine Rohr-, Rigolenversickerung eingebaut. Gleichzeitig wird der Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz im gesamten Abschnitt eine neue Trinkwasserleitung einschließlich der Trinkwasserhausanschlüsse verlegen.

Die Bushaltestellen werden ebenfalls barrierefrei ausgebaut.

 

Die Firma Baunternehmung EZEL Torgau GmbH ist mit der Bauausführung beauftragt worden.

 

Baubeginn ist der 9. April 2018.

 

 

Zu diesem Zeitpunkt beginnen auch die Arbeiten an der Umfahrungsstrecke (Verbreiterung), um den Anliegerverkehr absichern zu können.

 

Die Bauarbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Anlieger und Durchgangsverkehrs. Der Verkehr wird wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Die dazu erforderlichen Baumfäll-, und Rodungsarbeiten wurden bereits im Vorfeld durchgeführt.

 

Es sind auch die Buslinien betroffen. Es müssen Haltestellen bzw. einzelne Haltepunkte zeitweise verlegt werden. Der Schülerverkehr ist ebenfalls betroffen, wird aber abgesichert. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte den Aushängen.

 

Bei den notwendigerweise temporären Einschränkungen der Zugänglichkeit zu Grundstücken wird die Baufirma die Abstimmungen mit den Betroffenen rechtzeitig führen.

 

Für die notwendigen Einschränkungen und die auftretenden Erschwernisse bittet der Auftraggeber alle Anlieger und die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

GEBRÜDER-GRAUN-PREIS 2018

(05.04.2018)

Vom 2. bis 4. November in Bad Liebenwerda

Die Bewerbungs-Phase beginnt!

 

Das Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster und die Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ laden vom 2. bis 4. November zum inzwischen 8. Internationalen Wettbewerb um den Gebrüder-Graun-Preis ein, der in dieser Form einmalig ist.

Unglaubliche 100 Musiker aus ganz Europa hatten sich zum Wettbewerb 2016 beworben. Mit insgesamt 23 Solisten und 23 Ensembles zeigten damit so viele Künstler wie noch nie ihr Interesse an dem renommierten Wettbewerb für Alte Musik im Elbe-Elster-Land. Nicht alle Bewerber 2016 konnten für den Wettbewerb zugelassen werden, da nur 20 Beiträge der bewährten Jury präsentiert werden können. Nun suchen die Veranstalter aufs neue Bewerber, die ihre gesanglichen und spielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen möchten. Neben der Förderung des professionellen Nachwuchses klassischer Musiker stehen bei diesem Wettbewerb vor allem auch die Pflege und Popularisierung des bisher zumeist verkannten Graun-Erbes im Fokus.

Solisten und Ensembles aus ganz Europa und darüber hinaus können sich bewerben, um an dem renommierten Klassik-Wettbewerb in Bad Liebenwerda/ Landkreis Elbe-Elster teilzunehmen. Zugelassenes Alter der Solisten und Durchschnittsalter der Ensembles: max. 30 Jahre (Alter der einzelnen Ensemble-Teilnehmer: max. 40 Jahre). Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2018.

Neben Originalwerken der Graun-Brüder Carl Heinrich und Johann Gottlieb sowie Stücke weiterer Vertreter der Berliner Klassik und ausgewählte sächsische Zeitgenossen des 18. Jahrhunderts zugelassen, wobei mindestens eines der präsentierten Werke von den Graun-Brüdern sein muss. Eine komplette Auflistung der zugelassenen Komponisten sowie alle weiteren Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.lkee.de/Leben-Kultur/Kultur, auf Anfrage via kulturamt@lkee.de oder telefonisch unter der 03535 46-5104.

Es winken Preisgelder von bis zu 6.000 € für Solisten (instrumental und vokal) und bis zu 8.000 € für Ensembles.

 

2018 erneut mit hochkarätiger Jury

Auch für dieses Jahr haben wieder namhafte Kenner Alter Musik ihre Jury-Teilnahme bestätigt, um die Darbietungen der jungen Künstler zu bewerten: Hermann Max aus Bremen, Gründer und musikalischer Leiter der Ensembles „Rheinische Kantorei“ und „Das Kleine Konzert“, Wolfgang Katschner aus Berlin, Lautenist sowie Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Lautten Compagney, Prof. Dr. Christoph Henzel aus Würzburg, Autor des Graun-Werkverzeichnisses und Martin Ripper aus Berlin, der sich unter anderem durch zahlreiche CD-Einspielungen und Konzerte weltweit mit namhaften Ensembles und Orchestern auszeichnet. Wunderbar abgerundet wird diese Herrenrunde durch die rbb Kulturradio-Musikredakteurin und Moderatorin Cornelia Schönberg.

 

Das Graun-Erbe im Elbe-Elster-Kreis

Seit 2003 findet alle zwei Jahre der Internationale Wettbewerb um den Gebrüder-Graun-Preis in Bad Liebenwerda statt – mit Ausnahme eines zusätzlichen Wettbewerbs 2014 anlässlich der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung „Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft“. Seither erfreut sich dieser Klassik-Contest bei jungen Künstlern verschiedenster Nationen, die sich für die Musik des 18. Jahrhunderts und insbesondere die der Graun-Brüder interessieren, stetig steigenden Zuspruchs.

Die Brüder Graun zählen zu den Hauptvertretern der Berliner Klassik. Geboren im kleinen Städtchen Wahrenbrück des Elbe-Elster-Kreises, wurde Carl Heinrich Graun Hofkapellmeister in der Kapelle des preußischen Königs Friedrich des Großen. Sein Bruder Johann Gottlieb Graun war am gleichen Hof Konzertmeister und Kammermusiker mit Fokus auf die Streicher des königlichen Opernorchesters. August Friedrich, der Dritte der Graun-Brüder, arbeitete als Domkantor in Merseburg.

Die Pflege des Graun-Erbes hat in der Elbe-Elster-Region eine jahrzehntelange Tradition. Die Kreismusikschule mit ihren Standorten in Herzberg, Elsterwerda und Finsterwalde trägt den Namen „Gebrüder Graun“ und seit 2010 ist die Graun-Gesellschaft um ihren Vorsitzenden, den Wahrenbrücker Pfarrer Michael Seifert, aktiv tätig, das Graunsche Erbe neu zu entdecken. Höhepunkte der Graun-Pflege sind schließlich die seit dreizehn Jahren regelmäßig stattfindenden Internationalen Wettbewerbe um den „Gebrüder-Graun-Preis“

 

 

Ablauf

 

Freitag, 2. November

Internationaler Wettbewerb um 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr

den Gebrüder-Graun-Preis

 

Sonnabend, 3. November

Überregionaler Wettbewerb um 10.00 bis 17.00 Uhr

den Förderpreis Gebrüder-Graun

 

Sonntag, 4. November

Abschlussveranstaltung 10.00 Uhr

mit Preisträgerkonzert

Der Wettbewerb findet im Bürgerhaus Bad Liebenwerda,

Burgplatz 1, 04924 Bad Liebenwerda statt.

 

Ansprechpartner

Landkreis Elbe-Elster

Kulturamt

Steffi Marschner

Telefon: 03535 46-5104

E-Mail: kulturamt@lkee.de

 

[Ausschreibung Gebrüder Graun Wettbewerb]

Foto zu Meldung: GEBRÜDER-GRAUN-PREIS 2018

Erreichbarkeit des Familienunterstützenden Dienstes

(05.04.2018)

Ab sofort zentrale Rufnummern in Bad Liebenwerda und Finsterwalde

 

Seit 1. März 2018 ist der Familienunterstützende Dienst des Amtes für Jugend, Familie und Bildung des Landkreises Elbe-Elster an den Standorten Bad Liebenwerda und Finsterwalde jeweils auch unter einer zentralen Einwahl zu erreichen. Während der Servicezeiten steht telefonisch immer eine Sozialarbeiterin oder ein Sozialarbeiter für Fragen und Mitteilungen zur Verfügung.

 

Standort Bad Liebenwerda Standort Finsterwalde

Riesaer Straße 19 Kirchhainer Straße 38 a

04924 Bad Liebenwerda 03238 Finsterwalde

Rufnummer: 035341 97-8733 Rufnummer: 03531 502-6333

 

Servicezeiten Hotline:

 

Montag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Dienstag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Mittwoch: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Donnerstag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns

(01.03.2018)

Deutsch-ukrainisches Filmprojekt erzählt darüber/Ausstellung im Museum Schloss Doberlug ab 3. Mai im Rahmen der Europa-Kulturland-Kampagne

 

Zwei Dörfer, ein Name: Schönborn. Eins in der Niederlausitz im Land Brandenburg, eins in Transkarpatien in der Ukraine. Rein zufällig haben sie denselben Namen, darüber hinaus verbindet sie auf den ersten Blick nicht viel. Das deutsche Schönborn wurde benannt nach einer heute noch sprudelnden sauberen Quelle, das ukrainische nach dem fränkischen Grafen Schönborn, dem im 17. Jahrhundert Ländereien in jener von Kriegen entvölkerten Ecke des österreichischen Kaiserreichs gehörten. Der Graf siedelte deutsche Bauern und Handwerker dort an.

Genauer betrachtet zeigen sich Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Korrespondenzen. Beide Dörfer mussten erleben, dass Anfang der 90er Jahre, nach deutscher Wiedervereinigung und ukrainischer Unabhängigkeit, große Teile der Bevölkerung nach Westen abwanderten, auf der Suche nach einem neuen, besseren Leben. Die Niederlausitzer kehren inzwischen vereinzelt zurück, afghanische Flüchtlinge ziehen in leerstehende Plattenbauten. Die Häuser der deutschstämmigen Schönborner in Transkarpatien beleben neue Besitzer, die ukrainisch sprechen. Deutsch ist auf der Dorfstraße nur noch vereinzelt zu hören.

Die deutsche Radioautorin Christiane Seiler und der ukrainische Filmemacher Maxim Melnyk haben sich dieser spannungsvollen Geschichte angenommen. Ihr Ausstellungsprojekt „Paralleldörfer“ stellt eine Verbindung zwischen den beiden Welten her, erzählt mit Fotos, Gegenständen, Klanginstallationen europäische Geschichten von Heimat, Migration und Veränderung. Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 wird in Kooperation mit dem Museum Schloss Doberlug eine Ausstellung präsentiert, die durch ihre überraschenden wie erhellenden Kombinationen und Gegenüberstellungen einen gelungenen Beitrag zur europäischen Verständigung leistet. Ein Projekt der Kulturland-Kampagne 2018 „wir erben. europa in brandenburg – brandenburg in europa“. Eröffnung am 3. Mai, 19.00 Uhr.

Die Ausstellungskuratoren Christiane Seiler und Maxim Melnyk arbeiten an einem Film über die beiden Paralleldörfer und sammeln mit einer Crowdfunding-Kampagne für die Fertigstellung des Films. Mehr unter www.startnext.com/de/allesgute

 

Foto: Alexa Vachon

 

Schönborn in der Ukraine: Deutsch ist auf der Dorfstraße nur noch vereinzelt zu hören.

Foto zu Meldung: Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns

Ab sofort gibt es das Wochenblatt

(22.02.2018)

Das erste Wochenblatt für die Sängerstadtregion ist da, welches in Zukunft einmal pro Woche erscheinen wird.

 

Dieses Wochenblatt enthält verschiedene Veranstaltungstipps, die Bereitschaftsdienste am Wochenende und den „Tipp der Woche“.

 

Auf unserer Internetseite unter Aktuelles steht es zum Download bereit:

Wochenblatt

 

 

Zwei Dörfer – ein Name: Schönborn

(16.02.2018)
Dokumentarfilm braucht Spender für den Weg auf die Leinwand
Die Flying Rockets im Hof des Plattenbaus bei den letzten Dreharbeiten in Deutschland für den Dokumentarfilm „Alles Gute“.
Die Flying Rockets im Hof des Plattenbaus bei den letzten Dreharbeiten in Deutschland für den Dokumentarfilm „Alles Gute“. FOTO: Christiane Seiler / Alexander Petrenko
Schönborn. Ein Schönborn liegt in der Niederlausitz in Brandenburg, eins 950 Kilometer entfernt in der Ukraine. Beide Dörfer verbindet ein Dokumentarfilmprojekt, für dessen Umsetzung jetzt Spenden gebraucht werden. Von Heike Lehmann

Viele Stunden tolles Filmmaterial haben Filmemacher Maxim Melnyk aus der Ukraine und die Rundfunkautorin Christiane Seiler aus Berlin über beide Schönborns gesammelt. „Im Oktober 2015 startete das Projekt mit einem Besuch in der Ukraine anlässlich der Kommunalwahlen. Gedacht war etwas viel Kürzeres, Kleineres“, so Christiane Seiler. „Inzwischen waren wir in jedem Dorf etwa sechsmal zu Filmaufnahmen. Wir haben Kontakte aufgebaut und vertieft, sind zunächst etwas misstrauisch, dann aber sehr herzlich aufgenommen worden.“ Eine Delegation aus dem brandenburgischen Schönborn war im

Herbst ins namensgleiche Dorf in der Ukraine gereist.

Hier weiterlesen ...

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 15.02.2018

 

 

Feuerwehren durch Orkan Friederike gefordert

(02.02.2018)

Das Jahr 2018 ist erst wenige Tage alt und schon wurden die Feuerwehren des Amtes Elsterland stark gefordert. Ab ca. 16 Uhr waren sämtliche Feuerwehren unseres Amtes im Dauereinsatz. Das Orkantief Friederike zog mit Windgeschwindigkeiten von 125 km/h über die Region. Vorwiegend galt es entwurzelte oder abgebrochene Bäume zu beseitigen. Als wäre diese Aufgabe nicht schon fordernd genug gewesen, kamen parallel zu den Windbrüchen auch noch drei Schornsteinbrände in den Ortsteilen Gruhno, Lindena und Oppelhain hinzu. Glücklicherweise bestätigte sich der Brand in Gruhno nicht. Um die große Menge der Einsätze zu koordinieren, wurde in den Gerätehäusern der Feuerwehren Rückersdorf und Schönborn Einsatzzentralen eingerichtet. Zwischenzeitlich mussten aufgrund der Menge an umgestürzten Bäumen sowie der viel zu hohen Gefahr für die Einsatzkräfte während der Räumung der Straßen, die Ortsverbindungsstraßen zwischen Rückersdorf und Fischwasser sowie zwischen Oppelhain und Gorden komplett für den Verkehr gesperrt werden. Auch in den darauffolgenden Tagen waren die Wehren weiterhin im Einsatz um Sturmschäden zu beseitigen. Hierbei wurden Sie von Gemeindearbeitern unterstützt.

Der Amtswehrführer Christian Passin sowie sein Stellvertreter Gerhard Schmidt bedanken sich für die unermüdliche Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden, sowie für das Verständnis der Familien und Arbeitgebern der Kameraden. Auch gilt Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen dem Amt Elsterland, den Gemeinden und den Feuerwehren. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wären die Sturmschäden und Gefahr für die Bevölkerung nicht so schnell abgewendet worden.

Foto zu Meldung: Feuerwehren durch Orkan Friederike gefordert

Fahrsicherheitstraining der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster im Jahr 2018

(22.01.2018)

Wie gut kennen Sie sich und Ihr Auto?

Auch im Jahr 2018 bietet die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster Sicherheitstrainings für Sie und Ihr Auto an. Unter Anleitung eines erfahrenen Sicherheitstrainers lernen Sie Gefahren rechtzeitig zu erkennen und durch vorausschauende und angepasste Verhaltensweisen zu vermeiden.

Ihr Fahrzeug muss in einem verkehrs- und betriebssicheren Zustand sein und Sie müssen natürlich einen entsprechenden Führerschein besitzen.

Dann steht einem Sicherheitstraining auf dem Verkehrsübungsplatz „An der B 96“ in Massen nichts mehr im Weg.

Individuelle Terminvereinbarungen sind ebenfalls möglich. Für alle Absprachen und Anfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster e.V., Tuchmacherstraße 22, 03238 Finsterwalde gern zur Verfügung. Sie erreichen uns auch unter Telefon 03531/501901, unter Fax 03531/501903 und per Email: kreisverkehrswacht_ee@web.de

[Termine zum Download]

Foto zu Meldung: Fahrsicherheitstraining der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster im Jahr 2018

MAERKER nun auch für das Amt Elsterland

(10.01.2018)

Der Bürgerservice MAERKER ist eine Plattform zur elektronischen Mitteilung von Infrastruktur - Missständen, wie illegal abgelagertem Müll, defekte Straßenlaternen oder Schlaglöchern in den Straßen. Ziel des Bürgerservice ist es, Ihre Zufriedenheit mit uns, als Ihre Verwaltung zu sichern, zu verbessern und den aktiven Dialog mit Ihnen zu fördern.

Durch ihre unverzügliche und zielgerichtete Information an uns, soll eine schnelle und unbürokratische Problemlösung erfolgen.

Der MAERKER steht Ihnen, werte Bürger ab sofort auf der Internetseite des Amtes Elsterland unter www.elsterland.de Service oder über das Maerker-Symbol für die freie Nutzung zur Verfügung.

 

 

Foto zu Meldung: MAERKER nun auch für das Amt Elsterland

Zulassung von Kfz im Landkreis ab sofort online möglich

(02.01.2018)

Mit den entsprechenden Voraussetzungen können Bürger dies am eigenen Rechner erledigen

 

Ab sofort können Fahrzeuge jetzt auch online beim Straßenverkehrsamt Elbe-Elster angemeldet werden. Die Möglichkeit erweitert das elektronische Dienstleistungsangebot der Kreisverwaltung. Bereits seit dem 1. Januar 2015 gibt es die Online-Abmeldefunktion. Hierzu bedarf es eines Internetanschlusses, eines neuen Personalausweises mit Online-Ausweisfunktion, eines entsprechenden Lesegerätes für den heimischen Computer, und das Fahrzeug muss nach dem 1. Januar 2015 zugelassen worden sein.

Liegen diese Voraussetzungen vor, können Bürger über die Seite des Landkreises Elbe-Elster (www.lkee.de) beim Straßenverkehrsamt ihr Fahrzeug abmelden. Dort ist ab sofort auch die Anmeldefunktion für Fahrzeuge freigeschaltet. Neben den bereits genannten Voraussetzungen müssen darüber hinaus folgende Dinge vorliegen, um die Anmeldung erfolgreich vornehmen zu können: ein reserviertes Kennzeichen mit gültiger Hauptuntersuchungsplakette, ein Konto, von dem die Gebühren und die Steuern abgebucht werden können, und eine VB-Nummer der Versicherung zum Nachweis der Kfz-Haftpflichtversicherung.

Auf der Landkreisseite www.lkee.de (Straßenverkehrsamt) sind die für die Wiederzulassung notwendigen Daten in der Antragsmaske einzutragen. Nachdem die Gebühren und der Zulassungsantrag bestätigt und an die zuständige Zulassungsbehörde übermittelt wurden, prüft und bearbeitet diese den Antrag. Nach positivem Ergebnis erhält der Antragsteller die Zulassungsunterlagen sowie die Stempelplakettenträger mit einer entsprechenden Anleitung per Post zugesandt. Die Plaketten sind dann auf dem Kennzeichen am Fahrzeug anzubringen. Ab dem Zeitpunkt, der in dem Begleitschreiben genannt wird, kann das Fahrzeug dann im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden.

 

Familientag in der Badmintonhalle

(28.12.2017)

Ein Verein stellt sich vor.

Badminton in Tröbitz macht Spaß! Thomas Riese, Hannah Berge, Nico Matuschek (hinten von links) gehören zu den Trainern.
Badminton in Tröbitz macht Spaß! Thomas Riese, Hannah Berge, Nico Matuschek (hinten von links) gehören zu den Trainern. FOTO: Jürgen Weser / LR
Tröbitz. Badminton, Tröbitz und Familie Riese gehören zusammen. Einfach mal beim Training vorbeischauen.
Badminton nach Tröbitz bringen hieße Eulen nach Athen tragen. Seit Jahrzehnten gehört die Gemeinde im heutigen Elbe-Elster-Kreis zu den Hochburgen der schnellen Aufschlagsportart. Schon in der DDR glänzte hier das Leistungszentrum unter der Fahne der damaligen Betriebssportgemeinschaft Aktivist. Nach der Wende konnte man im Verein, inzwischen als Badminton-Verein Tröbitz e.V., daran anknüpfen und gehört zu den Spitzenvereinen in Berlin/Brandenburg.

Drei Tage vor Heiligabend wurden in der Tröbitzer Sporthalle besonders heftig die Schläger geschwungen. Hier weiterlesen...

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 26.12.2017

Nikolausturnier 2017 - Mut wird belohnt!

(08.12.2017)

Mit einem sehr mulmigen Gefühl startet JEDER Badmintonspieler in sein allererstes Turnier. Unter dem Badminton-Olymp ist auch nicht bekannt, dass es eine Alternative gibt, außer man tut es und „wirft“ sich in das Abendteuer ein erstes Turnier zu spielen. Jede Menge Eindrücke und Gefühlserlebnisse sind die unvergleichbaren Schätze, die den mutigen Kindern zu Teil werden.

 

Marielouise Heblack ist eines dieser mutigen Kids. An der Seite von den nunmehr erfahrenen und vor einem Jahr den selben Weg beschrittenen Badminton-Kids, fand sie beim Berliner Nikolausturnier eine sehr gute Hilfe vor.

Das kleine Tröbitzer Nachwuchsteam glänzte unter den 90 Startern nicht nur beim Entgegennehmen der Trophäen (einem fast menschengroßen Schokoladen-Nikolaus) und Pokale, sondern mit beeindruckender Teamleistung. Anfeuern, gemeinsam freuen und trösten bei Sieg oder Niederlage, füreinander da sein in der Halle, aufeinander aufpassen sind großartige Verhaltensweisen, welche vor den Augen der organisierenden Betreuer von den „BVT-Feldflitzern“ gelebt werden.

 

Ergebnisse:

 

Mädchen U8

1.Platz Jette Berge

3.Platz Marielouise Heblack

 

U10 – Jungen

2.Platz Phillouis Zeddel

 

U11 – Jungen

2.Platz Nico Brückner

 

 

 

 

Foto (Berge): v.l: Phil-Louis Zeddel, Nico Brückner, Jette Berge, Marielouise Heblack

Foto zu Meldung: Nikolausturnier 2017 - Mut wird belohnt!

Verein „Dorfgemeinschaft 800 Jahre Friedersdorf“ gegründet

(27.11.2017)

14 Gründungsmitglieder wollen sich für Kultur und Brauchtumspflege ihres Dorfes einsetzen

Mit einem tollen Festwochenende wurde im August diesen Jahres die urkundlichen Ersterwähnung des Ortes Friedersdorf (Gemeinde Rückersdorf) gefeiert.

Eine lange Vorbereitungszeit und viele fleißige Hände waren nötig, damit dieses Fest stattfinden konnte.

„Eine gute Organisation, der Austausch von Informationen für die Einwohner, sowie die gezielte Ansprache und Einbindung der örtlichen Vereine sind wichtige Elemente, damit so ein Event gelingen kann“, sagt Jana Herrmann, die für diese Vorbereitung den Hut aufhatte.

Damit auch weitere Veranstaltungen und Feste bestens organisiert werden können, wurde am 15.11.2017 die „Dorfgemeinschaft 800 Jahre Friedersdorf“ gegründet, die noch den Zusatz e.V. erhalten soll. Ein Vorstand wurde gewählt, bestehend aus der Vorsitzenden Jana Herrmann, ihrer Stellvertreterin Antje Lehmann, der Schriftführerin Susanne Krause sowie dem Kassenwart Udo Winde.

Die erste reguläre Mitgliederversammlung wird im Januar/ Februar 2018 stattfinden. Jeder, der sich für die kulturellen Belange von Friedersdorf interessiert und sich einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, Mitglied zu werden.

 

Antje Lehmann

Foto zu Meldung: Verein „Dorfgemeinschaft 800 Jahre Friedersdorf“ gegründet

Alt und Jung im Dorf vereint

(27.11.2017)

LR vor Ort im Mehrgenerationenhaus Rückersdorf: Mit RUNDSCHAU-Redakteurin Heike Lehmann diskutieren die Kita-Leiterin Maren Kamenz, Bürgermeister Lothar Belger und die Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Franziska George (v.l.).

Rückersdorf. Mehrere Generationen unter einem Dach - das gibt es heute nur selten. Doch in Rückersdorf wird dieser Zusammenhalt gelebt. Jung und Alt lernen, basteln und spielen gemeinsam. Von Daniel Friedrich

Gut 2000 Einwohner zählten Rückersdorf und seine Ortsteile einst zusammengerechnet. Heute leben noch 1350 Bürger in der Gemeinde. Für die Rückersdorfer ist diese Abwärtsentwicklung der Grund, ihren Ort so lebenswert und attraktiv wie möglich zu gestalten. „Wir möchten unsere Bürger ja gerne hier halten und am besten noch für Zuzug sorgen“, sagte Bürgermeister Lothar Belger am Donnerstagabend bei „LR vor Ort“. Hier weiterlesen....

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 24.11.2017

314 Weihnachtspäckchen machen sich auf die Reise nach Osteuropa

(24.11.2017)

Seit 13 Jahren ist die Aktion Weihnachten im Schuhkarton® fester Bestandteil im vorweihnachtlichen Terminkalender der Sammelstelle vom Friedersdorfer Pfarrhaus.

Wenn nach dem 15.11. jeden Jahres die vielen bunten Schuhkartonweihnachtsgeschenke für die notleidenden Kinder Osteuropas von den verschiedenen Annahmestellen den Weg nach Friedersdorf finden, sind die Helfer immer ganz begeistert von der Fülle und Vielfalt.

„Neulich erst, als ich meinen Kleinwagen mit 60 Päckchen der Annahmestelle in Herzberg belud, fragte mich ein kleines Mädchen, ob ich jetzt die Geschenke zum Weihnachtsmann bringe“, berichtet Antje Lehmann, die mit Ihrem Mann Mathias die Sammelstelle leitet.

„Ohne unsere Annahmestellen in Elsterwerda (Reformhaus Müller), Herzberg (Buchhandlung Jachalke), Doberlug-Kirchhain (Evangelisches Gymnasium und Buchhandlung Anders) sowie die Evangelische Kita Tröbitz und die Grundschule Rückersdorf würden wir nie diese große Anzahl an Päckchen auf die Reise schicken können“, ergänzt Mathias Lehmann.

Und auch die Helfer, die notwendige Endkontrolle vornehmen, damit jedes Päckchen den Einreisebestimmungen der Empfängerländer genügt, sind unverzichtbar. „Damit gewährleisten wir, dass auch jedes Päckchen Kinderaugen zum Strahlen bringt“ erklärt Doreen Brauer, Gemeindehelferin und ebenfalls langjährige Unterstützerin der Aktion.

Besonders erfreulich ist auch, dass neben Schulmaterial, Spielzeug und Süßigkeiten viele Mützen, Schals und Kuschelpüppchen in Handarbeit entstanden sind. Mit persönlichen Grüßen und selbstgemalten Bildern wird jedes Päckchen zum individuellen Geschenk.

Ein herzliches Dankeschön allen, die ihren Anteil an dieser Aktion hatten. Weitere Infos finden Sie auch unter www.geschenke-der-hoffnung.org.

Foto zu Meldung: 314 Weihnachtspäckchen machen sich auf die Reise nach Osteuropa

Ausbau Bahnstrecke Berlin-Dresden - Das Omega von Rückersdorf

(24.11.2017)

Rückersdorf

Rückersdorf. Die letzten zwei Brücken auf dem Ausbaustück der Bahnstrecke Berlin-Dresden sind fertig. Jetzt noch Restarbeiten. Von Frank Claus

Geschafft! Die letzten zwei Brücken in Rückersdorf-Süd und Bad Erna sind befahrbar. Damit sind alle 18 Bahnübergänge, die im Ausbauabschnitt der Strecke Berlin-Dresden zwischen Wünsdorf und Hohenleipisch im Zuge des Streckenausbaus auf Tempo 200 geschlossen werden müssen, entweder durch Brücken oder Unterführungen ersetzt. Vorausgesetzt, die gegenwärtig laufende Abnahme des Gleis-Streckennetzes samt nötiger Nebenanlagen und Einrichtungen führt zu keinen Beanstandungen, wird der Zugverkehr ab dem 10. Dezember nach mehr als einem Jahr Sperrung wieder aufgenommen.

 Um 12.50 Uhr ist am Donnerstag zuerst ein Pkw und dann ein Traktor über das neue, imposante Bauwerk in Rückersdorf gerollt. Wegen seiner Ausführung erhält es schnell den Namen „Omega“.

Hier weiterlesen...

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 24.11.2017

Landrat war als Vorleser in Rückersdorf unterwegs

(20.11.2017)

Kitakinder und Grundschüler lauschten Wunschgeschichten im Bücherbus

 

Der Bücherbus des Landkreises Elbe-Elster legte am bundesweiten Vorlesetag am 17. November diesmal in Rückersdorf einen Stopp ein. Dort las Landrat Christian Heinrich-Jaschinski Kita-Kindern und Grundschülern der ersten Klasse vor. Im Gepäck hatte der Landrat „Neue Wunschgeschichten“. In diesem Vorlesebuch wählt das Kind auf der Drehscheibe verschiedene Motive aus, zu denen es eine Geschichte vorgelesen bekommen möchte, z.B. über Piraten, Wichtel, Hasen oder Drachen… Das Rad zeigt dann die Geschichte an, in der alle gewünschten Motive vorkommen. Auf diese Art und Weise konnten die Kinder mit kleiner Hilfestellung des Landrates zwischen über 100 verschiedenen Drei-Minuten-Geschichten wählen. Und schon konnte es losgehen − Ohren auf und lauschen!

Geschichten und Vorlesen verbinden. Das war die Botschaft des bundesweiten Vorlesetages auch in diesem Jahr, an dem sich der Landkreis traditionell beteiligt. Unter dem Motto „Elbe-Elster – Ein Landkreis liest“ fiel vor sechs Jahren der Startschuss für diese Veranstaltungsreihe, die seitdem knapp 200 Angebote unterbreitete und damit rund 5.000 Zuhörer anlockte. Die Initiative dafür ging vom Kreiskulturamt aus, das Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens im Elbe-Elster-Land dafür gewann, an dem Aktionstag vorzulesen. So auch in diesem Jahr. Der Beigeordnete und Dezernent des Landkreises, Roland Neumann, las den Kindern der ersten und zweiten Klasse der Grund- und Oberschule Massen in Sallgast vor. Die Landtagsabgeordnete Anja Heinrich war im Gärtnerhaus in Elsterwerda, dem Sitz des Grundbildungszentrums des Landkreises, um eine Lesung in einfacher Sprache durchzuführen.

Aber auch die Bürgermeister der Städte Mühlberg, Bad Liebenwerda, und Elsterwerda, Hannelore Brendel, Thomas Richter und Dieter Herrchen, waren wieder in den Schulen und Kitas ihrer Region unterwegs. Thilo Richter, Amtsdirektor des Amtes Schradenland, hatte an diesem Tag die Besucher der „Elbe-Elster–Tagespflege“ in Gröden mit seinen Geschichten erfreut.

Wie im Fluge verging auch die Zeit im Bücherbus für die Kita-Kinder und die Schüler der Grundschule Rückersdorf, wo der Landrat fürs Lesen bei den Kleinsten warb. Christian Heinrich-Jaschinski: „Wer nicht liest bleibt dumm. Lesen macht Kinder stark und ist wichtig für deren emotionale Entwicklung. Der Erwerb der Lese- und Sprachkompetenz ist die zentrale Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg.“ Zum Abschied gab’s vom Landrat zur geistigen Nahrung noch einen frischen Apfel für jedes Kind mit auf den Weg in die Kita- und Klassenzimmer.

Die Veranstaltungsreihe des Kreiskulturamtes am bundesweiten Vorlesetag fand in Elbe-Elster zum siebten Mal statt. Der Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn.

 

Foto Pressestelle Kreisverwaltung

 

Foto zu Meldung: Landrat war als Vorleser in Rückersdorf unterwegs

A U F R U F ! zur Haus- und Straßensammlung Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

(24.10.2017)

Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger,

seit über 100 Jahren fühlt sich der Volksbund verpflichtet, für den Bau und die Pflege von

Kriegsgräbern von Soldaten wie Zivilisten zu sorgen, kümmert sich um Umbettungen und nimmt

immer noch Schicksalsklärungen vor. Ebenso wirkt er an einer Versöhnungs- und Bildungsarbeit

der Völker Europas, insbesondere bei der jüngeren Generation, mit. In Halbe können sich Gäste aus

dem In- und Ausland seit Jahrzehnten über die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft informieren.

Dadurch wurden die Soldatenfriedhöfe und Gedenkstätten zu Orten der Begegnung und der

Verständigung. Denn die politische Lage in vielen Teilen der Welt zeigt uns, dass Frieden noch keine

Selbstverständlichkeit ist.

Dank Ihrer Spenden konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. auch in diesem Jahr

seiner humanitären Arbeit im In- und Ausland nachgehen. Diese wichtigen Bemühungen werden

von vielen ehrenamtlichen Helfern, Mitgliedern und Unterstützern des Volksbundes in Brandenburg

getragen. Dafür danken wir Ihnen! Dieses Engagement ist auch Ausdruck unseres Willens, sich

weiterhin für ein versöhnliches Miteinander in Brandenburg und weltweit einzusetzen.

Gemeinsam können wir Lehren aus der Vergangenheit ziehen und uns der Verantwortung stellen.

Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger,

die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist ohne finanzielle Hilfe der

Bevölkerung nicht möglich. Damit das Werk auch 2018 fortgesetzt werden kann, benötigen wir Ihre

Unterstützung. Ihre Spende wird dazu beitragen, dass die Ruhestätten der zahllosen Toten durch Krieg

und Gewaltherrschaft als Mahnmale gegen Gleichgültigkeit und Vergessen auch dafür stehen, dass

Krieg, Terror, Rechtswillkür und politischer Extremismus in unserem Land keinen Platz bekommen.

Gunter Fritsch                                            Dr. Dietmar Woidke

Präsident des Landtages Brandenburg a.D. Ministerpräsident des Landes Brandenburg                         

Landesvorsitzender                                               Schirmherr

Spendenkonto des Volksbundes in Brandenburg

Deutsche Bank Potsdam

IBAN: DE94 1207 0024 0325 2236 00

BIC: DEUTDEDB160

[Aufruf]

Mehrgenerationenhaus Rückersdorf ist beliebter Treffpunkt

(23.10.2017)
Mehrgenerationenhaus ist beliebter Treffpunkt
Wer wird Europameister? Beim Europaquiz rätseln Alt und Jung um den Titel. Das Mehrgenerationenhaus bietet für sie seit neun Jahren einen beliebten Treffpunkt in Rückersdorf, dessen Finanzierung bis 2020 gesichert ist.
 

Wer wird Europameister? Beim Europaquiz rätseln Alt und Jung um den Titel. Das Mehrgenerationenhaus bietet für sie seit neun Jahren einen beliebten Treffpunkt in Rückersdorf, dessen Finanzierung bis 2020 gesichert ist. FOTO: Daniel Friedrich / Medienhaus Lausitzer Rundschau

Ministerium und Gemeinde fördern die Angebote für alle Altersklassen. Der Bürgermeister spricht von einem Erfolgsmodell. Daniel Friedrich

Der Gruppenraum im Mehrgenerationenhaus Rückersdorf füllt sich zusehends. Es ist Montagabend – Veranstaltungsabend: Ein unterhaltsames Wissensquiz mit dem Titel „Wer wird Europameister?“ steht auf dem Programm. Gut 20Teilnehmer aller Altersgruppen sind bei Kaffee, Kuchen und Schmalzstullen in die Friedersdorfer Straße gekommen, um sich beim Wissensduell zur Europäischen Union zu messen.

„Das Veranstaltungsangebot und die hellen Räume gefallen mir sehr gut. Die Küche könnteetwas größer sein, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt“, sagt Bärbel Lielienthal. Die Rentnerin kommt mehrmals in der Woche ins Mehrgenerationenhaus: Montags trifft sie sich zum Seniorensport der „Flotten Socken“, am Dienstag ist Seniorenklub. Hier weiterlesen...

 
erschienen in der Lausitzer Rundschau am 19.10.2017

Bekanntmachung

(18.10.2017)

Planfeststellungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb der Europäischen Gas-Anbindungsleitung (EUGAL) in Brandenburg von der Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern bei Schönfeld im Landkreis Uckermark bis zur Landesgrenze Sachsen bei Großthiemig im Landkreis Elbe-Elster

Die Planunterlagen liegen in der Zeit vom 01.11.2017 bis einschließlich den 30.11.2017

im Amt Elsterland, Kindergartenstraße 2a, 03253 Schönborn, Fachbereich Bau- und Gemeindeservice (Raum Nr. 2)

zu folgenden Servicezeiten

 

Montag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Dienstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Donnerstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Freitag von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr

 

zur allgemeinen Einsicht aus.

Die komplette Bekanntmachung steht hier.

IGA Berlin 2017

(10.10.2017)

26. Hallenschau: Übers herbstliche Märkische Meer – Pflanzen aus Berlin und Brandenburg

Gartenbau Winde aus Schönborn ist mit Trauerfloristik dabei

Genau dann, wenn der Tisch des Gärtners besonders reich gedeckt ist, richtet der Gartenbauverband mit seinen Mitgliedsbetrieben traditionell eine Blumenhallenschau aus. So werden eine Apfelsortenschau, leckeres Saisongemüse, herbstliche Blütenpracht, nicht alltägliche Gehölzvarianten, riesige Gräser und prächtige Stauden präsentiert. Die Besucher bekommen auch Anregungen für ein blütenreiches Zuhause mit bepflanzten Kübeln, herbstlichen Gestaltungsideen und können eine besondere Trauerfloristik-Präsentation erleben.

Ausgangspunkt ist der „Welthafen Berlin“. Von ihm aus führen die Wogen über das „Märkische Meer“ hinaus in das Land Brandenburg. Die Besucher gehen auf die Reise und entdecken die gärtnerischen Unternehmen mit ihren Produkten und erfahren etwas über die Regionen, in denen sie beheimatet sind. Zu entdecken ist beispielsweise der Spreewald als Venedig der Lausitz mit blütenreichen Ufern und Industriegemüse „Vom Feld ins Glas“, das frisch, knackig und gesunde Frankfurt (Oder) mit einer Apfelsortenschau, das Ruppiner Land mit ideenreicher Kürbispräsentation und erreichen auch das Elbe-Elster-Land mit dem Ausstellungsbeitrag des Gartenbau Winde aus Schönborn.

Rüdiger Winde und sein Team präsentieren einen ganz besonderen Beitrag zur Trauerfloristik. Besucher erfahren etwas zur Symbolik der Farben und zu Gedenktagen im Herbst. Durch verschiedene Formen wird gezeigt, wie man Gefühle zum Ausdruck bringen kann und welche Rolle Farben dabei spielen.

Der Gartenbau Winde ist erstmals bei einer Internationalen Gartenschau dabei und bereichert die Präsentation der Brandenburger und Berliner Gärtner.

 

Insgesamt vergaben die Preisrichter 2 Gold-, 2 Silber- und 1 Bronzemedaille an Gartenbau Winde im Elbe-Elster-Kreis.

 

 

Foto zu Meldung: IGA Berlin 2017

Verkehrsbeeinträchtigungen wegen Mitnetz-Maßnahme in Schönborn bis Ende 17

(09.10.2017)
Die Mitnetz-Maßnahme zur Erdverlegung der Niederspannungskabel in Schönborn wird gemäß aktueller Verkehrsrechtlicher Anordnung voraussichtlich noch bis Ende 2017 weitergehen.
Die Restarbeiten wie die Demontage der Masten, das Pflastern von Gehwegabschnitten sowie die Demontage des Trafohäuschen (Ecke Kindergartenstraße / Hauptstraße) werden dabei durch die Fa. Lachmann
- entlang der Hauptstraße L60 und
- in der Bahnhofstraße
vorgenommen werden, teilweise unter halbseitiger Sperrung des Verkehrs aber in jedem Fall mit Straßensicherungsmaßnahmen.
 

Kita Schönborn – Errichtung Anbau und Umbauarbeiten am bestehenden Gebäude

(09.10.2017)

Derzeit wird das Gebäude der Kindertagesstätte Schönborn einschließlich qualitätsverbessernder Maßnahmen erweitert. Dazu wird der Anbau eines Schlaf- und Bewegungsraumes errichtet. Es erfolgt ein barrierefreier Umbau eines Waschraumes, die energetische Sanierung der Heizungsanlage, die Installation einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, der Umbau des Sportraumes zu einem Gruppenraum, die Sanierung eines Gruppenraumes, die Erneuerung der Hauptverteilung (Elektro-Hausanschlusskasten), die Energetische Sanierung der Außenbeleuchtung sowie die Errichtung eines barrierefreien WC. Dieses Vorhaben wird mit ELER-Mitteln finanziert.

Foto zu Meldung: Kita Schönborn – Errichtung Anbau und Umbauarbeiten am bestehenden Gebäude

Nach dem Amtsausscheid ging es zum Doppeljubiläum in der Rückersdorfer Feuerwehr

(06.10.2017)

Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber für Kameraden Peter Herrmann

 

Am vergangenen Wochenende hieß es bei den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Rückersdorf erst mal beim Amtsausscheid des Amtes Elsterland zeigen was sie noch so alles draufhaben und dann wurde ein Doppeljubiläum gefeiert. Nach dem es am Vormittag auf dem Rückersdorfer Sportplatz sportlich her ging, konnte am Nachmittag ordentlich gefeiert werden. Und es gab doppelten Grund zum Feiern. Zu einen beging die Feuerwehr ihr 95-jähriges Jubiläum und die Kinder- und Jugendfeuerwehr konnte das Silberjubiläum, ihr 25-jähriges Bestehen feiern.

Zu Beginn des Appells eröffnete Amtsbrandmeister Christian Passin als erstes die Auswertung und Siegerehrung des am Vormittag durchgeführten Amtsausscheides des Amtes Elsterland und übergab dazu das Wort an Hauptkampfrichter Peter Herrmann. Nachdem alle Pokale und Punkte vergeben waren eröffnete der Ruf der Feuerwehrsirene offiziell die Jubiläumsfeier. Als erster Redner trat Thomas Merthen vom Kreisfeuerwehrverband Elbe-Elster e.V. an das Mikrofon. Neben seinen Glückwünschen zum Jubiläum hatte er eine besondere Auszeichnung vorzunehmen. Für seine 20-jährige Tätigkeit als Hauptkampfrichter bei den Amtsausscheiden des Amtes Elsterland wurde an Kameraden Peter Herrmann das Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber verliehen. Auf eine nun schon 95-jährige Geschichte kann die Freiwillige Feuerwehr zurückblicken. Gegründet am 19. März 1922 mit 45 Mitgliedern, hat sie heute eine Gesamtstärke von 73 Mitgliedern. Und auch von der alten Technik ist nicht mehr viel zu sehen. Die Saughanddruckspritze und der Schlauch- und Leiterwagen sind inzwischen durch moderne Tanklöschfahrzeuge ausgetauscht worden. Auf diese und viele weitere Etappen in der Geschichte der Rückersdorfer Wehr konnte anschließend Ortwehrführer Guido Krause bei seiner Festansprache zurückblicken. Seit August 2011 hat Krause die Geschicke der Wehr in der Hand. Heute stehen der Wehr ein modernes Gerätehaus, zwei neue Löschfahrzeuge, ein Mannschaftstransportwagen und weitere moderne Ausrüstung zur Verfügung. All dies ermöglicht den Kameradinnen und Kameraden stets einsatzbereit zu sein und in jeder Notsituation die erforderliche Hilfe zu leisten. Für all diese Aufgaben und Tätigkeiten bedarf es sehr viel Zeit und Enthusiasmus, denn dies wird ehrenamtlich in der Freizeit der Kameradinnen und Kameraden durchgeführt. Hierfür gilt es Dank zu sagen, Dank an alle Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Engagement. Ganz besonderer Dank geht aber auch an die Familien und Angehörigen, denn wie oft musste eine Familienfeier abgebrochen werden oder eine notwendige Reparatur am eigenen Haus verschoben werden, nur weil mal wieder eine Alarmierung dazwischenkam oder eine Aus- und Weiterbild genau auf so einen Tag fiel. Und welcher Anlass eignet sich besser als ein rundes Jubiläum um sich bei allen zu bedanken. Aber nicht nur für den Ortswehrführer, sondern auch den zahlreich geladenen Ehrengästen war es ein Bedürfnis sich bei allen für das bisher erreichte und die Leistungen in den vergangenen Jahren zu bedanken. So auch Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, welcher selbst ein ehemaliger Rückersdorfer ist. Gern erinnerte er sich in seiner Festrede an seine Anfänge in der Feuerwehr, damals als „Junger Brandschutzhelfer“ unter der Leitung von Günter Schimko. Und was aus ehemaligen „Jungen Brandschutzhelfern“ werden kann sieht man den vielen Kameradinnen und Kameraden welche auch noch heute als aktive Mitglieder in der Wehr tätig sind. Und dass es auch in Zukunft mit der Wehr weitergeht, dafür wird seit vielen Jahren mit einer sehr guten und aktiven Nachwuchsarbeit gesorgt. Ganz genau sind das inzwischen 25 Jahre, denn am 09. Mai 1992 wurde offiziell die Rückersdorfer Jugendfeuerwehr gegründet. Von 1996 bis zum Jahr 2005 fungierte unter anderem Christian Passin als Jugendfeuerwehrwart, der zuvor selbst Mitglied der Jugendfeuerwehr war. Inzwischen ist er Amtsbrandmeister des Amtes Elsterland und hat die Geschicke aller Feuerwehren fest in der Hand. Heute hat die Jugendfeuerwehr eine Stärke von 17 Mitgliedern und wird derzeit von Jugendwart Cornell Manig geleitet. Auch Lothar Belger, Ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Rückersdorf, nutze die Gelegenheit sich bei den Kameradinnen und Kameraden für ihre geleistete Arbeit zu bedanken. An die Feuerwehr überreichte er den Ehrenteller der Gemeinde, verbunden mit einem kleinen Briefumschlag. Für ihr jahreslanges Engagement in der Feuerwehr wurden die Kameraden Steffen Schobert und Wilfried Rindt mit der Ehrennadel der Gemeinde ausgezeichnet. Neben den vielen Ehrengästen, Sponsoren und Unterstützern der Feuerwehr waren auch in diesem Jahr wieder die Partnerfeuerwehren aus Rückersdorf in Thüringen und Sachsen der Einladung nach Brandenburg gefolgt. Leider war es den Kameraden aus Kärnten/Österreich in diesem Jahr nicht möglich an dem Jubiläum teilzunehmen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich eine feste Freundschaft zwischen diesen vier Partnerwehren entwickelt und es gibt fast jährlich einen Besuch bei einer der anderen Wehren. Aber auch Spaß und Unterhaltung sollten an diesem Wochenende nicht zu kurz kommen. So gab es Auftritte der Tanzmäuse und er Kita „Häschengrube“ aus Rückersdorf. Spaß und Preise gab es beim Armbrustschießen der Rückersdorfer Schützengilde oder beim Kegelwettbewerb und für die Kleinen stand eine Hüpfburg bereit. Und am Abend konnte dann ein jeder nach Herzenslust sein Tanzbein schwingen. Dazwischen hatte Kamerad Jörg Reinicke sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und für ein tolles Höhenfeuerwerk gesorgt. Am Sonntag ließen alle das Festwochenende mit einem gemütlichen Frühschoppen ausklingen.

 

Text + Fotos: Frank Reimann

 

Bildertext:

  1. Zwischen Wettkampf und Jubiläumsfeier, ein gemeinsames Gruppenfoto mit den Partnerwehren aus Thüringen und Sachsen

Foto zu Meldung: Nach dem Amtsausscheid ging es zum Doppeljubiläum in der Rückersdorfer Feuerwehr

Feuerwehren des Amtes Elsterland zeigen ihr Können

(06.10.2017)

Rückersdorfer Pokal mit Gästen aus Thüringen und Sachen

 

Inzwischen ist nun schon der 21. Amtsausscheid der Feuerwehren des Amtes Elsterland Geschichte. In diesem Jahr trafen sich die Wehren des Amtes auf dem Sportplatz in Rückersdorf zu Ihrem Wettkampf. Dankenswerter Weise wurde der Platz von der Gemeinde Rückersdorf bereitgestellt und hergerichtet. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Kamerad Werner Hustan der maßgeblich an der Vorbereitung beteiligt war.

Als erste Starter gingen dann auch gleich die Mannschaften der Kinder- und Jugendfeuerwehr beim Löschangriff Nass auf die Startbahnen. Mit einer Zeit von 43,93 Sekunden ging der Sieg in der AK I (10-14 Jahre) nach Schönborn, gefolgt von Rückersdorf. In der AK II (15-18 Jahre) holte sich die Mannschaft aus Schilda mit 36,45 Sekunden den Siegerpokal, ihnen folgten Lindena, Schönborn und Rückersdorf. In Summe aller Wettkämpfe ging der Wanderpokal bei den Kindern und Jugendlichen in diesem Jahr nach Schönborn. Nach diesen Wettkämpfen konnten die Jüngsten, die Bambini aus Rückersdorf, Ihr Können unter Beweis stellen. Sie zeigten den Löschangriff Nass. Natürlich erfolgten diese Vorführungen noch ohne Zeitmessung. Nach der Jugend wurde es für die Erwachsenen ernst. Bei der 100-Meter-Hindernisbahn der Frauen ging der Sieg mit 23,74 Sekunden an Judith Müller aus Oppelhain. Platz zwei ging mit 24,00 Sekunden an Anne Kathrin Vogel und mit 28,25 Sekunden an Lydia Anspach, beide aus Fischwasser. Bei den Männern holte sich Ronny Germer aus Fischwasser den Sieg in einer Zeit von 20,66 Sekunden, gefolgt von Chris Müller aus Friedersdorf mit 21,93 Sekunden und Mike Kuntze, ebenfalls aus Fischwasser, mit 23,42 Sekunden. Zwei weitere Siege gingen an die Frauen aus Fischwasser. Bei der 4 x 100 Meter Feuerwehrhindernisstaffel und der Gruppenstafette gab es jeweils nur eine Frauenmannschaft. Etwas besser sah die Beteiligung da schon bei den Männern aus. Bei der 4 x 100 Meter Feuerwehrhindernisstaffel ging der erste Platz mit 1:19,36 Minuten an Fischwasser, gefolgt von Oppelhain mit 1:22,57 Minuten und Schilda mit 1:28,76 Minuten. Bei der „Königsdisziplin“, dem Löschangriff Nass, gab es in diesem einen Doppelerfolg für die Kameradinnen und Kameraden aus Oppelhain. Nach vielen Jahren Pause hatte sich wieder eine Frauenmannschaft für den Löschangriff gefunden. In einer Zeit von 49,17 Sekunden holten sie sich die Frauen aus Oppelhain den Siegerpokal. Nicht minder erfolgreich waren die Männer. Mit einer Zeit von 44,85 Sekunden ging auch dieser erste Platz nach Oppelhain, knapp gefolgt von Fischwasser mit 45,65 Sekunden und Rückersdorf 46,00 Sekunden. In Summe aller Wettkämpfe ging dann der Wanderpokal mit 34 Punkten an die Kameradinnen und Kameraden aus Fischwasser. In diesem Jahr gab es aber noch einen weiteren Pokal im Löschangriff Nass zu vergeben, den Pokal der besten Rückersdorfer Wehren. Hier traten zusätzlich die Gastwehren aus Thüringen und Sachsen mit den Brandenburgern in den Wettstreit. Sie waren Gäste bei der Jubiläumsfeier zum 95-jährigen Bestehen der Rückersdorfer Wehr und ließen es sich nicht nehmen ihr Können mit unter Beweis zu stellen. Hierbei ging der erste Platz an die Mannschaft II aus Rückersdorf/Brandenburg. Auf zwei Platz folgten die Gäste aus Thüringen. Der dritte Platz ging an die Mannschaft I aus Brandenburg und vierter wurden die Gäste aus Sachsen.

Am Ende des Wettkampfes galt es auch wieder Danke zu sagen. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle Hauptkampfrichter Peter Herrmann. In den vergangenen 20 Jahren hat er diese Funktion immer mit voller Hingabe und Begeisterung gemeistert, auch wenn es nicht immer einfach war und mit gelegentlichen Diskussionen oder Meinungsverschiedenheiten verbunden war. Dieser Wettkampf sollte nun sein letzter sein, denn er gab aus persönlichen Gründen den Rücktritt von seinem Amt bekannt gab. Ein weiterer Dank galt natürlich auch den anderen Kampfrichtern, Zeitnehmer und allen Helfern.

Text und Fotos: Frank Reimann

Bild

Die Mannschaft der Feuerwehr Rückersdorf (Brandenburg) beim Löschangriff Nass

Foto zu Meldung: Feuerwehren des Amtes Elsterland zeigen ihr Können

Oppelhainer Rühlmann-Original in vollem Klang

(04.10.2017)

Wiedereinweihung der über 100-jährigen Orgel nach umfangreicher Reparatur

Oppelhain. Endlich ist es geschafft. Gut ein Jahr Anträge schreiben, Spendengelder akquirieren und die arbeitsintensive Reparatur der Orgel durch die Firma „Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt GmbH“, liegen nun hinter der Kirchengemeinde.

Nach vielen Jahren der schiefen Töne wurde am Sonntag die über 100-jährige Wilhelm Rühlmann Orgel im Rahmen eines Festgottesdienstes neu eingeweiht. Dicht gedrängt saßen Oppelhainer und Gäste in der Kirche, um dem wiederhergestellten Wohlklang der Orgel erstmals zu lauschen. Auch die Partnergemeinde aus Köln (Porz-Wahnheide) genoss dieses erste Orgelspiel. Sie waren die am weitesten gereisten Gäste zur Wiedereinweihung des Rühlmann-Originals.

Generalsuperintendent Martin Herche, der die Schirmherrschaft der Spenden-sammelaktion übernommen hatte, sprach zum Festgottesdienst dankende Worte an die zahlreichen Unterstützer und brachte seine Freude über die hohe Spendenbeteiligung der Oppelhainer, Orgelbegeisterten und die finanziellen Zuwendungen durch Fördermittel zum Ausdruck.

„Ohne die Unterstützung von Generalsuperintendent Martin Herche, SPD-Regionalbeauftragte Martina Mieritz und die hohe Spendenbeteiligung, wäre die Finanzierung der Reparatur unserer Orgel in diesem kurzen Zeitraum nie möglich gewesen“, dankte auch Joachim Posselt, Vorsitzender des Kirchenrates.

Im Anschluss wurde bei Kaffee und Kuchen auf den Erfolg in der Gaststätte Otto angestoßen. „Dafür ein großes Dankeschön der Gaststätte Otto und den fleißigen Kuchenbäckern“, so Joachim Posselt.

Foto 1: Pfarrer Manfred Grosser, Joachim Posselt und Generalsuperintendent Martin Herche (v.l.) weihten das Rühlmann-Original wieder ein.

 

Foto zu Meldung: Oppelhainer Rühlmann-Original in vollem Klang

Verkehrsbeeinträchtigungen in Rückersdorf, Dorfstraße

(25.09.2017)
In der Zeit vom 25.09.2017 bis 29.09.2017 wird es an einem Tag im genannten Zeitraum auf der Dorfstraße in Rückersdorf zu einer lokalen Fahrbahneinengung samt Gesamtsperrung des Gehweges mit Verkehrssicherungsmaßnahmen durch die Verlegung eines Gas-Hausanschlusses kommen.
 

Teilweise Unterbrechung der Trinkwasserversorgung in Rückersdorf

(19.09.2017)

am 19.09.2017 wegen dringend erforderlicher Umbauarbeiten der Trinkwasserversorgung in der Bahnhofstraße 2 und Neuer Weg 1-3.

[Info des WAV]

[Info WAV]

Andreas Dommaschk kann durchstarten

(07.09.2017)

Schönborn Die Neuwahl des Amtsdirektors für das Elsterland endet am Dienstagabend mit einem eindeutigen Ergebnis für den Amtsinhaber. Das neueste Großprojekt ist die Sanierung der Rückersdorfer Grundschule.

Andreas Dommaschk kann durchstarten

Elsterland-Amtsdirektor Andreas Dommaschk (l.) ist am Dienstag vom Amtsausschuss wiedergewählt worden. Der Ausschussvorsitzende Daniel Mende gratuliert. Foto: Heike Lehmann

Aufatmen konnte am Dienstagabend Elsterland-Amtsdirektor Andreas Dommaschk. Mit großer Eindeutigkeit ist er für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Die Mitglieder vom Amtsausschuss haben ihm in geheimer Wahl sieben von acht Stimmen gegeben. Eine Stimme bekam der Herausforderer Gordon Weißenborn, derzeit Hauptamtsleiter im Amt Kleine Elster. Er gratulierte Dommaschk zur Wiederwahl und verabschiedete sich dann schnell.

Der Ausschuss hatte sich dazu entschieden, die Stelle des Amtsdirektors auszuschreiben. "Es gab sieben Bewerber, fünf haben wir nach einer Vorauswahl zum persönlichen Gespräch in den Ausschuss eingeladen, vier waren dazu angetreten. Danach haben wir zwei Bewerber zur Wahl vorgeschlagen", fasste der Ausschussvorsitzende Daniel Mende zusammen. Hier weiterlesen ...

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau vom 07. September 2017

Drei Brüder im Babyglück

(07.09.2017)

Schönborn Sebastian, Hannes und Willi Scharf leben gern mit ihren Familien in Schönborn. Alle drei werden in diesem Jahr Vater und sprechen von einem Babyboom im Ort.

Drei Brüder im Babyglück

Die drei Scharf-Brüder: Sebastian, Hannes und Willi (v.l.) treiben die Geburtenstatistik in Schönborn nach oben. Alle drei wurden oder werden in diesem Jahr Vater. Foto: Heike Lehmann

Willi sagt: "Heimat ist Heimat. Die Landschaft, jede Straße hat ihren eigenen Charme." Willi ist der Jüngste der drei Scharf-Brüder. Er ist jetzt 25. Der älteste Bruder Sebastian – er ist 38 – bringt es für sich auf den Punkt: "Es zieht einen immer wieder zurück." Vor zwei Jahren ist er aus Bayern mit Lebenspartnerin und Kindern in sein Heimatdorf zurückgekehrt. Ohne die Arbeit zu wechseln. Der studierte Informatiker ist europaweit als IT-Berater im Außendienst unterwegs, kann aber dank schnellem Internet in Schönborn vieles von zu Hause aus erledigen. Und Hannes, mit 36 Jahren der Mittelste? Der war wie Willi nie weg. Hier weiterlesen ...

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 05.09.2017

Orgelwandelkonzert am Tag des offenen Denkmals in den Klosterkirchengemeinden

(04.09.2017)

Die Kirche muss im Dorf bleiben. Dieses Sprichwort hat dazu geführt,dass Christen und Nichtchristen sich in Fördervereinen ihrer Orteorganisiert haben, um dafür zu sorgen, dass das hohe Kulturgut Dorf-oder Stadtkirche erhalten bleibt. Die positiven Ergebnisse ehrenamtlichen Engagements zum Erhalt unserer Kirchen sind landauf, landab unübersehbar.Das trifft uneingeschränkt auch für die Gotteshäuser des Pfarrsprengels Klosterkirchengemeinden zu.

Mit dem Orgelwandelkonzert am 10. September 2017 wollen wir Gemeindegliedern wie Gästen der Konzertreise die Schönheit der Kirchen, ihre wertvolle Ausstattung und die vielen Klangfarben ihrer Orgeln neu bewusst machen. Auch Schwachpunkte sollen dokumentiert werden, die es abzustellen gilt.

Kantor Johannes Leonardy, jetzt an der Paul-Gerhardt-Kirche Lübben, wird die Orgelkonzerte spielen. Er war einige Jahre Kantor von Doberlug-Kirchhain. Ihn zeichnet auch die musikalische Bildung unserer Kinder aus, indem er in Projekten Kindermuicals einstudiert und aufführt.

Vor den Musiken wird herzlich zu Kirchen- und Orgelführungen geladen. Wer von einer Station zur anderen mitfahren möchte, den bitten wir, sich im Pfarramt Doberlug 035322/ 2982 anzumelden.

Das Orgelwandenkonzert beginnt mit der ersten Musik in der Kirche zu Friedersdorf um 13 Uhr. Diese Orgel ist ein Kleinod. Orgelprospekt und Spieltisch sind Zeugnisse der Orgelbaukunst des 18. Jahrhunderts. Ihre Stimmen hat sie in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts als Neubau erhalten.

Die nächste Musik findet um 14 Uhr in der Kirche zu Rückersdorf statt. Die historische Orgel dieser Kirche bedarf der dringenden Restaurierung. Kantor Leonardy wird hier auch Musik für Harmonium erklingen lassen.

Um 15 Uhr beginnt die Orgelvesper in der Kirche zu Lindena. Der berühmte preußische Orgelbauer Wilhelm Sauer errichte die Lindenaer Orgel 1878. Es handelt sich dabei wie bei der Orgel in der Klosterkirche von Doberlug um ein Frühwerk des Meisters mit seinen typischen romantischen Stimmen. Nach der Musik hält die Kirchengemeinde eine Kaffeetafel mit Kuchen bereit.

Das Abschlusskonzert der kleinen Orgelreise, die wiederum Haltepunkt der Kulturreise von Sparkassenstiftung und Landkreis ist,findet dann in der Klosterkirche Doberlug statt. Beginn ist um 17 Uhr. Die Fahrt zur Kirche ist durch Baumaßnahmen zur Zeit nicht möglich - nutzen Sie deshalb den Parkplatz hinter dem Schlossareal Richtung Buchenwald.

Nach dem Konzert in Doberlug werden Getränke und Grillwurst gereicht. Der Erlös an Spenden ist für den Orgelerhalt der einzelnen Gemeinden bestimmt. Herzliche Einladung.



 

Foto zu Meldung: Orgelwandelkonzert am Tag des offenen Denkmals in den Klosterkirchengemeinden

Übergabe Gehweg und Bushaltestelle zum 800-Jährigen in Friedersdorf

(28.08.2017)

Friedersdorf/Gemeinde Rückersdorf. Mit einem großen Dorffest feierte Friedersdorf am Wochenende 800-jährige Ersterwähnung. Anlässlich der Feierlichkeiten übergaben Lothar Belger, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde, und Gerold Schwuttge, Ortsvorsteher, den sanierten Gehweg und die sanierte Bushaltestelle entlang der L653 symbolisch ihrer Bestimmung. Seit 2011 wurden in vier Bauabschnitten rund 680 Meter Gehweg saniert und von 1,20 Meter auf 1,70 Meter verbreitert.

Termingerecht stellten die an der Sanierung beteiligten Unternehmen - Firma Erd-Wolf, Straßen- und Pflasterbau GmbH Frajilic, Garten- und Landschaftsbau Schemmel und Firma Dechering, die Bauarbeiten fertig. Geplant und begleitet wurden diese vom Bau- und Gemeindeservice des Amtes Elsterland. Lothar Belger dankte für die gute Zusammenarbeit und die gute Qualität der Arbeiten.

„Mein Dank gilt auch den Einwohnern der Friedersdorfer Hauptstraße, die während der Bauphase Einschränkungen geduldig hinnahmen“, so der ehrenamtliche Bürgermeister.

Zurück auf dem Festgelände hisste Lothar Belger erstmals die neu entstandene Gemeindefahne, die künftig in allen drei Ortsteilen der Gemeinde im Wind wehen wird. Die Fahne präsentiert das Gemeindewappen auf drei senkrechten Streifen in Rot, Gelb und Grün. „Rot steht für die Liebe und Leidenschaft zu unserer Heimat. Grün für unsere Natur, das Sprießen und Gedeihen sowie die Hoffnung auf ein friedliches Leben. Gelb steht für das zum Wachsen zwingend benötigte Sonnenlicht“, erklärte Lothar Belger.

Als Einstimmung in das Festwochenende spendierte Lothar Belger im Anschluss ein Fass Bier, an dem er selbst den Fassanstich vollzog. Unterstützt von Gerold Schwuttge wurde das Bier gezapft und an die zahlreichen Gäste verteilt.

 

Foto 1: Gerold Schwuttge, Friedersdorfer Ortsvorsteher, und Lothar Belger, ehrenamtlicher
Gemeindebürgermeister, bei der symbolischen Übergabe des sanierten Gehwegs und der sanierten Bushaltestelle.

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung:

Lothar Belger - Ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Rückersdorf

Bahnhofstraße 20

03238 Rückersdorf

Telefon: 035325 / 449

Foto zu Meldung: Übergabe Gehweg und Bushaltestelle zum 800-Jährigen in Friedersdorf

Betreuungsbehörde des Landkreises hilft bei Vollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung

(25.08.2017)

Informationen, Beratung und Vordrucke beim Sozialamt erhältlich

 

Durch die am 1. September 2009 in Kraft getretene gesetzliche Regelung der Verbindlichkeit der Patientenverfügung (3. Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts; §§ 1901 a, 1901 b, 1904 BGB) entstand in der Bevölkerung großer Informations- und Beratungsbedarf. So sind viele Menschen verunsichert, ob ihre bereits erstellten Patientenverfügungen oder Vollmachten noch Gültigkeit haben. Viele wissen aber auch nicht, wie eine solche Verfügung erstellt wird und welche Inhalte sie umfassen sollte.

„Die Betreuungsbehörde des Landkreises informiert hierzu gern und stellt unentgeltlich entsprechende Vordrucke vom Bundesministerium der Justiz zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen beraten und unterstützen dabei beim Ausfüllen der Formulare“, sagt die Leiterin des kreislichen Sozialamtes, Marina Beyer.

Gleichzeitig bietet die Betreuungsbehörde gemäß § 6 Betreuungsbehördengesetz (BtBG) die Beglaubigung der Unterschrift oder des Handzeichens unter Betreuungsverfügungen und Vollmachten an, die der notariellen Beglaubigung gleichgestellt ist. Die Beglaubigung kostet zehn Euro.

Die Betreuungsbehörde ist beim Sozialamt des Landkreises in Herzberg, in der Grochwitzer Straße 20, zu finden. Bei Fragen oder zur Terminvereinbarung stehen folgende Mitarbeiterinnen zur Verfügung:

Zuständigkeit Bereich Bad Liebenwerda und Herzberg:

Christiane Lemm, Tel.: 03535 463513; E-Mail: Christiane.Lemm@lkee.de

Zuständigkeit Bereich Finsterwalde und Herzberg:

Kerstin Schwedler, Tel.: 03535 463138; E-Mail: Kerstin.Schwedler@lkee.de

Bei Bedarf werden auch Hausbesuche durchgeführt.

 

Eltern-Kind-Gruppen Angebote im Landkreis Elbe-Elster

(03.08.2017)

In dem Infoblatt in der Anlage findet man alle Eltern-Kind-Gruppen, die im Landkreis Elbe-Elster tätig sind.

[Infoblatt]

Dem Beruf des Feuerwehrmannes auf der Spur

(03.08.2017)

Am 01. Juli 2017 fuhren 50 Jugendfeuerwehrmitglieder der Jugendfeuerwehren Fischwasser, Friedersdorf, Lindena, Oppelhain, Rückersdorf, Schilda, Schönborn und Tröbitz mit ihren Betreuern zur Berufsfeuerwehr Dresden. Auf Grund der Vielzahl der Teilnehmer teilten wir die Gruppe, so dass eine Gruppe die Feuerwache in Dresden Löbtau und eine Gruppe die Feuerwache in Dresden Albertstadt besichtigte. Die Jugendlichen konnten die umfangreiche Technik der Wachen bestaunen. Die Fahrzeuge wurden durch die Berufsfeuerwehrleute erklärt, unter anderem das Hilfeleistungslöschfahrzeug, die Drehleiter und den Einsatzleitwagen. Highlights waren der Rüstwagen Kran sowie der Gerätewagen Höhenrettung. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit die Einsatztechnik auch einmal selbst in die Hand zu nehmen. Außerdem wurde der Beruf des Feuerwehrmannes näher erläutert. Die Jugendlichen hatten auch die Möglichkeit „hinter die Kulissen“ zu schauen. Ihnen wurden die Schlafräume, die Turnhalle, der Fitnessraum, die Küche und der Ausbildungsraum gezeigt. Die Besucher der Feuerwache Löbtau konnten live das Ausrücken zu einem Einsatz verfolgen. Nach der Führung durften die Jugendlichen das Mittagessen auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr einnehmen.

Anschließend fuhren wir mit dem Bus und 2 Mannschaftstransportwagen in das Wildgehege und den Kletterpark nach Moritzburg.

Dort hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Parcours dem Alter entsprechend zu durchklettern.

In zwei Gruppen wurden den Jugendlichen die Klettergurte angelegt. Anschließend musste noch ein Übungsparcours absolviert werden.

 

Wer keine Lust mehr auf das Klettern hatte, hatte die Möglichkeit die Tiere des Wildgeheges zu besuchen. Diese Gelegenheit nutzte ein kleiner Teil der Jugendlichen.

Gegen 16.00 Uhr holte uns der Bus wieder ab und wir traten die Heimreise an.

 

Alles in allem war es ein schöner Tag, bei dem die Jugendlichen viele Eindrücke sammeln konnten.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die diese Fahrt für die Jugendlichen unserer Jugendfeuerwehren geplant, organisiert und ermöglicht haben und uns mit finanziellen Mitteln unterstützten.

 

Stefanie Krause

Amtsjugendfeuerwehrwartin

 

Informationen zu neuen Außenstellen des Pflegestützpunktes und veränderte Öffnungszeiten

(01.08.2017)

Der Pflegestützpunkt hat seit April 2017 seine Außenstellen in Bad Liebenwerda und Finsterwalde an neuen Standorten geöffnet. Die bisherigen Außenstellen in Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain werden nicht mehr angeboten. Daraus ergeben sich veränderte Öffnungszeiten (siehe Informationsblatt).

Zur feierlichen Einweihung der neuen Außenstelle Finsterwalde wird es am 11. September 2017 eine "Tag der offenen Tür" geben.

[Informationsblatt]

Friedersdorf will 800 Jahre Ersterwähnung feiern

(01.08.2017)

Friedersdorf/bei Rückersdorf Friedersdorf, das langgestreckte Dorf, ist im Jahr 1217 erstmals urkundlich erwähnt worden – als Klosterdorf der Doberluger Zisterziensermönche. Dieses 800.

Friedersdorf will 800 Jahre Ersterwähnung feiern

Die Organisatoren der 800-Jahrfeier in Friedersdorf. Foto: privat

Jubiläum soll ordentlich gefeiert werden. "Weil wir stolz sind auf unsere Historie", wie Jana Herrmann sagt.

Das Organisationskomitee hat vor einem reichlichen Jahr erstmals getagt, tüchtig die Köpfe rauchen lassen, sich in der Region nach Kultur-Acts umgeschaut... Hier weiterlesen

Rückersdorfer Schützen haben ein neues Königshaus

(31.07.2017)

Seit nun schon 27 Jahren treffen sich am letzten Wochenende im Juli die Rückersdorfer Schützen zu ihrem traditionellen Schützenfest. Auch in diesem Jahr waren wieder zahlreiche Anwohner, Gäste und befreundete Schützenvereine der Einladung der Gilde gefolgt. Die ersten Höhepunkte waren natürlich das Königsschießen und das gemeinsame Königsessen am Freitagabend. Das neue Königshaus wurde dann am Sonntag beim Festappell bekannt gegeben. Die Königskette darf für das nächste Jahr Günter Schimko tragen. Er gehört zu den wenigen noch verbliebenen Gründungsmitgliedern der Gilde und hat nun schon zum vierten Mal die Königsehre inne. An seine Seite trägt Schützenkönigin Aliona Dietrich für das nächste Jahr die Königskrone. Als 1. Ritter wurde Rainer Dietrich und als 2. Ritter Mathias Lehmann ausgezeichnet. Die Jugendkönigin ist zum wiederholten Male Jessica Hustan. Leider ist sie derzeit die einzige Vertretung in der Schützenjugend. Hoffen wir, dass sich bald wieder weitere Jugendliche für das Schützenwesen und deren Traditionspflege interessieren und die Reihen der Gilde stärken. Am Samstag wurde dann der Wanderpokal der Vereine ausgeschossen. Teilnehmen konnten Teams mit drei Mitgliedern, ganz gleich ob sie von einem Verein, einer Firma oder als Familienteam antraten. Geschossen wurden jeweils 5 Schuss Kleinkaliber auf 50 Meter Entfernung. Mit 111 von 150 möglichen Ringen ging der Wanderpokal an das Familienteam Belger/Töpfer. Dicht gefolgt mit 110 Ringen wurden die „RSG Oldstars“ Zweiter und der dritte Platz ging mit 102 Ringen an die „Dorfstraßen Mädels“. Zusätzlich zum Wanderpokal gab es für alle drei Teams auch ein kleines Präsent. Samstagabend konnten sich alle Kleinen und Großen Besucher auf den Fackelumzug freuen. Angeführt wurde dieser wieder vom Musikzug aus Schönborn. Am Sonntag folgten wieder zahlreiche Gastvereinen der Einladung zum Schützentreffen. Nach dem Einzug auf dem Festgelände wurden alle Vereine und Gäste von Zeremonienmeister Lars Matusch und dem Vorsitzenden Thomas Hustan herzlich begrüßt und vorgestellt. Anschließend erfolgte die offizielle Proklamation des neuen Königshauses. Dank der zahlreichen Sponsoren konnte wieder ein so tolles Schützenfest veranstaltet werden. Auch für sie bestand an beiden Tagen die Möglichkeit ihren König zu ermitteln. In diesem Jahr gehen Königsscheibe und Titel an Hartmut Krüger aus Massen. Alle Gäste und Besucher hatten an beiden Tagen die Möglichkeit sich beim Preisschießen mit dem KK-Gewehr tolle Sachpreise zu holen. Bei den Männern ging Platz 1 an Frank Kostroa mit 44 Ringen und bei den Frauen an Christina Dietrich mit 46 Ringen. Ebenso erfreute sich die traditionelle Tombola wieder großer Beliebtheit. Alle geplanten 250 Lose konnten an den Mann oder die Frau gebracht werden.

 

 

Text + Fotos: Frank Reimann

Foto zu Meldung: Rückersdorfer Schützen haben ein neues Königshaus

Ein Bad, das viele überrascht

(31.07.2017)

Tröbitz Wassertemperatur? Genau 23 Grad Celsius. Zwei bis drei Grad wärmer als die Luft. Das gibt's weit und breit unter freiem Himmel nur im Erlebnisbad Tröbitz.

Ein Bad, das viele überrascht

Eine von mehreren Attraktionen in Tröbitz: die 42 Meter lange Wasserrutsche. Justin Liebig aus Hannover hat in diesem Bad vor einigen Jahren die Schwimmprüfung gemacht. Mit Opa, Bruder und Vater ist er zum Badespaß jetzt aus Elsterwerda gekommen. Foto: Heike Lehmann

Viele Stammgäste wissen es zu schätzen, dass hier alle Becken solarbeheizt sind. Sie kommen aus Doberlug-Kirchhain, Finsterwalde, Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Schönborn, Falkenberg, Herzberg und natürlich aus Tröbitz selbst. Stralsund, Berlin, Buchhain und Leipzig waren in der vergangenen Woche auch dabei. "Momentan haben wir sogar Gäste aus Glasgow", sagt Schwimmmeister Armin Zöllner. Der 56-Jährigearbeitet die zweite Saison in Tröbitz. Bislang leider eine mit eher verkorkstem Wetter. "Der Sommer war bisher ein Flop", sagt er. Aber der August kommt ja noch, und die Ferien haben gerade angefangen.

Wer erstmals oder nach Jahren wieder ins Erlebnisbad kommt, ist überrascht von der Anlage. Volkmar Liebig aus Elsterwerda ist mit seinen Enkeln Justin (11) und Kevin (15) sowie seinem Sohn Enrico zum Badespaß gekommen. Hier weiter lesen...

Ortswehrführungen für weitere 6 Jahre im Amt Elsterland bestellt

(12.07.2017)

Nach dem Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz müssen in den Freiwilligen Feuerwehren die Ortswehrführungen aller 6 Jahre neu bestellt werden.

Dazu fanden am 02.06.2017 in Lindena, am 16.06.2017 in Rückersdorf und am 30.06.2017 in Schilda die Anhörungen der Einsatzabteilungen statt.

Diese führte die Amtswehrführung (Kam. Christian Passin, Kam. Gerhard Schmidt) zusammen mit dem Träger des Brandschutzes (Amt Elsterland) durch.

Nach der Empfehlung an den Amtsdirektor des Amtes Elsterland, Herrn Andreas Dommaschk, wurden in der Dienstberatung der Ortswehrführer des Amtes Elsterland am 05.07.2017 folgende Kameradinnen bzw. Kameraden für die Dauer von 6 Jahren bestellt:

  • Yvonne Philipp (stellv. Ortswehrführerin FW Lindena)

  • Guido Krause (Ortswehrführer FW Rückersdorf)

  • Enrico Barth (stellv. Ortswehrführer FW Rückersdorf)

  • Steffen Thielemann (Ortswehrführer FW Schilda)

  • Florian Höse (stellv. Ortswehrführer FW Schilda).

     

    Für die geleistete Arbeit der vergangenen 6 Jahren sprach die Amtswehrführung ein großes Dankeschön aus. Besonderer Dank gilt der Kam. Yvonne Müller (FW Lindena) und Kam. Markus Winderlich (FW Rückersdorf), die sie sich aus persönlichen Gründen als stellv. Ortswehrführer nicht mehr zur Verfügung stellten. Wir wünschen allen ein glückliches Händchen bei der Bewältigung der Anstehenden Arbeiten und eine gute Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.

     

    Christian Passin

    Amtswehrführer

Foto zu Meldung: Ortswehrführungen für weitere 6 Jahre im Amt Elsterland bestellt

Lehrgang bereitet auf Meisterprüfung Landwirt vor

(07.07.2017)

Anmeldungen für Kreisvolkshochschulkurs im Oktober jetzt vornehmen

 

Am 16. Oktober 2017 beginnt der neue berufsbegleitende Lehrgang zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung Landwirt/in in der Regionalstelle für Bildung im Agrarbereich (RBA Süd) an der Kreisvolkshochschule Elbe-Elster. Ziel ist die Vorbereitung von Landwirt/innen auf die Meisterprüfung, die vom Prüfungsausschuss der zuständigen Stelle für berufliche Bildung beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) abgenommen wird.

Der Unterricht findet in zwei Winterhalbjahren von Oktober bis Mai an jeweils zwei Abenden in der Woche und ca. alle 14 Tage auch am Samstag statt, so dass innerhalb von zwei Jahren der Meisterbrief erworben werden kann. Mehr als 15 Dozenten garantieren einen fachlich hochwertigen Unterricht. Übungen im Betrieb, Exkursionen in verschiedene Einrichtungen und Prüfungsbetreuung durch Mentoren runden die Ausbildung ab.

 

Dieses Angebot ist vor allem für Beschäftigte in der Pflanzenproduktion interessant, wenn während der Wintermonate die Arbeit vorübergehend reduziert ist. Aber auch für Beschäftigte in der Tierproduktion ist es ein Angebot, das gern genutzt wird.

 

Inhalt:

- Berufsausbildung und Mitarbeiterführung

- Produktions- und Verfahrenstechnik

- Betriebs- u. Unternehmensführung

 

Umfang:

- ca. 800 Unterrichtsstunden (in 2 Jahren)

- Okt. 2017 - Mai 2018 (1. Semester), Okt. 2018 bis Mai 2019 (2. Semester)

- Mo / Mi 17.00 – 21.00 Uhr, ca. 14-tägig Sa 8 bis 15 Uhr

 

Entgelt:

- ca. 1.100,00 Euro (abhängig von Teilnehmer-Anzahl), Förderung des Lehrganges über die Richtlinie Ländliche Berufsbildung (LBb-RL)

  • zuzüglich Prüfungsgebühren (LELF)

 

Anmeldungen bitte bis spätestens 8. September. Information und Anmeldung:

Frau Hennig, 03535 46-5307, rba@lkee.de, www.kvhs-ee.de

KVHS Elbe-Elster, Regionalstelle für Bildung im Agrarbereich, Anhalter Str. 7, 04916 Herzberg

 

Foto zu Meldung: Lehrgang bereitet auf Meisterprüfung Landwirt vor

Viel Spaß für kleine und große Pferdefreunde

(07.07.2017)

RÜCKERSDORF: Ganz pünktlich zur besten Kaffeezeit trafen die ersten Gäste und Besucher am vergangenen Samstag beim Reit- und Fahrverein „Viktoriahof“ e.V. in der Rückersdorfer Dorfstraße 23 ein. Der Vereinsvorstand um Madeleine Zörner-Engelmann hatte alle Mitglieder, Anwohner, Freunde und Bekannte, sowie auch andere Gäste zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.

Mit diesem Tag wollten sie ein Dankeschön sagen an alle Vereinsmitglieder und die vielen fleißigen Helfer die dem Reitverein schon seit Jahren die Treue halten und ihn immer tatkräftig unterstützen. Immerhin gibt es den Verein nun schon seit 14 Jahren in Rückersdorf. Im Jahr 2003 gründete Pferdenärrin Madeleine Zörner-Engelmann den Verein um mit Ihrem Hobby nicht ganz allein dazu stehen. Natürlich wollte Sie auch Ihr Wissen und Können an andere Pferdeliebhaber weitergeben. Nicht zuletzt ist der Verein eine Bereicherung für das Gemeindeleben und den ländlichen Tourismus.

Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Gäste und Besucher erst mal in Ruhe stärken und ein wenig Fachsimpeln oder auch nur mit alten Bekannten quatschen. Für eine gute Unterhaltung sorgten indes die Rückersdorfer Tanzmäuse unter Leitung von Elke Wondzinski. Musikalisch Umrahmt wurde die Kaffeezeit mit Gesang und Gitarrenklängen von den Musikschülern unter Leitung von Frau Sandmann. Natürlich konnten sich inzwischen alle Interessiert auch schon mal in den Stallungen umsehen. Die ganz mutigen wagten sich auch mal die großen Pferde heran. Anschließen ging es auf dem Rücken der Vierbeiner zur Sache. Ein paar der Großen und Kleinen Vereinsmitglieder zeigten ihr bisher erlerntes Können in der großen Reithalle und ernten dafür reichlich Beifall von den zahlreichen Besuchern. Anschließend konnten alle die Lust und Mut hatten mal die Welt vom Pferderücken aus betrachten.

Ein ganz besonderer Dank soll an dieser Stelle an Jette Wolf und Sigrid Platz gehen, die bereits seit dem frühen Vormittag überall wo es erforderlich war mit Hand anlegten und halfen. Dank auch an die Fleischerei Tino Hauptvogel und die Bäckerei Jürgen Kunath für deren Unterstützung.

Wer Interesse am Pferdesport oder auch nur als Hobby gefunden hat, findet den Reitverein in Rückersdorf auf dem Gelände der gleichnamigen Pferdezucht und Aufzuchtbetriebes von Madeleine Zörner-Engelmann. Denn inzwischen ist aus Hobby und Verein für Madeleine ein echter Vollzeitjob geworden. Seit nunmehr auch schon zehn Jahren betreibt Sie einen eigenen Pferdehof mit erfolgreicher Pferdezucht. Von Wettkämpfen sind Ihre Pferde und Reiter auch schon mehrfach erfolgreich nach Hause zurückgekehrt.

 

Text + Fotos: Frank Reimann

Foto zu Meldung: Viel Spaß für kleine und große Pferdefreunde

Planung im Endspurt

(07.07.2017)

In diesem Jahr feiert Lindena erneut ein Jubiläum. Bereits zum 40. Mal findet das Lindenblütenfest am ersten Augustwochenende statt. Dazu haben sich die Organisatoren einen besonderen Höhenpunkt ausgedacht. Bereits im Februar 2017 wurden alle Dorfbewohner in die Gaststätte Pfeiffer eingeladen, damit die Planung eines Festumzuges besprochen werden kann.

Bisher sind 20 Schaubilder aus vielen Akteuren der 40 Jahre in Planung. Der Umzug wird am Sonntag, den 6. August 2017 ab 9.30 Uhr am Dorfeingang (aus Richtung Doberlug kommend) beginnen und durch das gesamte Dorf führen und auf der Festwiese enden. Wer sich kurz entschlossen anmelden möchte – bitte bei Marko Bolze (0170 5143283).

Wir freuen uns auf ein schönes Wochenende und auf ein bunt geschmücktes Dorf, das die Besucher herzlich empfängt.

Der letzte Festumzug fand in Lindena 2003 statt und war mit tollen, kreativen Bilder gestaltet. Vielleicht erinnern sich einige an Badewannen, alte Kinderwagen, kreative Fahrzeuggestaltung und viel Spaß?!

[Programmflyer]

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski: Dank an alle Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz beim Sturmtief am 22. Juni

(26.06.2017)

Die bloße Zahl an Notrufen kann das Einsatzgeschehen nach dem Sturmtief vom vergangenen Donnerstag für die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises und den Einsatzkräften des THW nicht abbilden. Nach dem schweren Unwetter, vor allem in der Kurstadtregion um Bad Liebenwerda und dem Schradenland, mussten nicht nur Straßen befahrbar und Grundstücke geräumt werden, es galt auch mehrere 380 KV-Stromleitungen zu reparieren, da der Sturm einige große Strommasten abknickte, was wiederum zu Stromausfällen in einigen Gemeinden führte. Der stundenlange Einsatz brachte die Rettungskräfte an die Grenzen. Für unseren Landkreis Elbe-Elster gingen 281 Alarmierungen ein, ein hoher Spitzenwert bei Einsätzen nach derartigen Naturereignissen. Viele Folgeaufträge wie Freiräumen von Straßen, Beseitigung von unmittelbaren Gefahren, kamen ebenso hinzu wie Aufräumaktionen, die Grundstückseigentümer auch mit Hilfe ihrer Nachbarn durchführen mussten. Wir als Landkreis erwarteten an diesem Abend aber auch eine zweite Sturmwelle, weshalb die Verantwortlichen der Kreisverwaltung den Führungsstab zur Katastrophenabwehr einberufen haben, der um 21:00 Uhr des 22. Juni 2017 im Gerätehaus Bad Liebenwerda eingerichtet war. Er setzt sich aus ehrenamtlichen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren und Mitarbeitern der Kreisverwaltung zusammen. Nach bisherigen Übungen war es das erste Mal, dass der Führungsstab zusammengeführt und arbeitsfähig gebildet wurde. Dies hat gezeigt, dass unser System mit der Hilfsbereitschaft aller Kameraden und Mitarbeiter funktioniert. Jede Löschgruppe für sich, das funktioniert heute einfach nicht mehr. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren halfen sich gegenseitig in den am schlimmsten betroffenen Gebieten, wo der Sturm ganze Schneisen in die Landschaft riss. Gemeinsam waren wir in der Lage, die uns gestellten Aufgaben an den vielen Brennpunkten des Landkreises gut zu lösen. Viele Einsätze mussten in ganz kurzer Zeit bewältigt werden. Die Feuerwehren und das THW machten die Wege frei, die enviaM stellte die Stromversorgung wieder her. Nach einigen Stunden bei Kerzenschein waren die größten Schäden beseitigt oder ganz behoben.

Bereits im Vorfeld haben viele gesehen, dass sich etwas zusammenbraut. Dann ging es gegen 16 Uhr innerhalb von Minuten richtig los. Das Gewitter, das mit heftigen Böen daher kam, hat manche Straßen besonders stark getroffen, manches Privatgrundstück aber auch manches Betriebsgelände in Mitleidenschaft gezogen.

Insgesamt 350 Notrufe unter 112 gingen bis Freitagmorgen bei der Rettungsleitstelle Lausitz ein, dazu kamen etliche weitere Anrufe bei Polizei und Feuerwehr über das Festnetz. Leider wurden auch zwei Personen verletzt, darunter bei Aufräumarbeiten ein Feuerwehrkamerad, der ins Krankenhaus transportiert werden musste.

 

Ich bedanke mich bei jedem einzelnen Kameraden für den Einsatz und die Hilfsbereitschaft in ihrer örtlichen Wehr, die in den Nachmittag,- Abend- und Nachtstunden des 22. Juni Dienst taten. Als die Alarmierung kam, haben Sie ihre persönlichen Pläne, Termine und Verabredungen von einem Moment auf den anderen zurückgestellt und haben über Stunden vorbildlich und professionell Hilfe geleistet. Den Dank möchte ich auch erweitern auf Ihre Familien, die diese Einsatzbereitschaft schließlich mittragen und Ihnen den Rücken freigehalten haben. Bedanken möchte ich mich auch bei den Arbeitgebern, die die ehrenamtlichen Einsatzkräfte von ihrer Arbeit freigestellt haben.

 

Ich denke, wir alle haben wieder einmal Respekt bekommen vor den Unwillen der Natur und den enormen Kräften, die solche kurzzeitigen Unwetter auslösen können. Im Zusammenspiel der vielen beteiligten Helfer sind wir jedoch in der Lange, solche Schadensereignisse zu meistern.

Foto zu Meldung: Landrat Christian Heinrich-Jaschinski: Dank an alle Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz beim Sturmtief am 22. Juni

Verkehrssicherheitstrainings für Ältere preisgünstiger und neue Termine

(20.06.2017)

Das Sicherheitstraining bei den Vereinen der Deutschen Verkehrswacht wird für die Verkehrsteilnehmer mittleren und älteren Jahrganges deutlich preiswerter. Mussten Teilnehmer ab 50 Jahren bisher 70 Euro für einen Tageskurs zahlen, reduziert sich die Summe um die Hälfte auf nur noch 35 Euro, wie bei jüngeren Teilnehmern bisher schon. „Möglich ist diese Kostensenkung durch eine höhere staatliche Förderung. Das Ziel ist, vor allem jüngere, aber auch noch mehr ältere Kraftfahrer für ein Sicherheitstraining zu gewinnen, damit die Zahl schwerer Unfälle sinkt. Bei einem achtstündigen Kurs lernen die Teilnehmer unter der Anleitung erfahrener Trainer theoretisch und praktisch kennen, wie ihr Auto oder Motorrad in Extremsituationen, also zum Beispiel beim starken Bremsen auf nasser Fahrbahn, reagiert“, erklärt Dieter Babbe, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster.

 

Die Zahl der Sicherheitstrainings auf dem Verkehrsübungsplatz in Massen, einer der wenigen im Land Brandenburg, hat in den letzten Jahren wegen des starken Interesses deutlich zugenommen. Für das zweite Halbjahr 2017 stehen jetzt die Termine fest, zu denen man sich anmelden kann. So finden Sicherheitstrainings am 9., am 16. und am 23. September, am 7. und am 14. Oktober sowie am 11. und am 18. November statt. Anmeldungen, auch zu anderen Wunschterminen, bitte telefonisch unter 03531 501901.

 

Darüber hinaus bietet die Kreisverkehrswacht ein Mobilitätstraining (4,5 Stunden/25 Euro) insbesondere für Kraftfahrer ab 50 Jahren an. „Hier können ältere Autofahrer, die länger nicht mit ihrem Auto gefahren sind oder aus anderen Gründen sich unsicher hinter dem Lenkrad fühlen, unter Anleitung auf dem Verkehrsübungsplatz fahren“, erklärt der Vereinsvorsitzende.

Streckenjäger kommen wieder nach Tröbitz

(16.06.2017)

In gut einer Woche ist es soweit. Das 6. Tröbitzer 24 Stunden Schwimmen im Erlebnisbad Tröbitz steht vor der Tür. Über 60 Anmeldungen sind schon eingegangen, um am 24. Juni 2017 und 25. Juni 2017 auf 5 Bahnen um die längste Strecke zu schwimmen. Wenn man sich im Bad umhört, gibt es keine Frage. Die Schwimmveranstaltung ist inzwischen nicht mehr aus der Badesaison wegzudenken. Dank der familiären Atmosphäre, der lockeren Versorgung und vor allem wegen des Breitensportcharakters kommen die Schwimmer gerne. Hier geht vor allem um Spaß am Schwimmen und persönliche Rekorde. Die meisten Schwimmer versichern, selbst bei kühlem Wetter kommen zu wollen. Dann schwimmt man eben ein paar Bahnen weniger und wärmt sich zur Not in der naheliegenden Sauna auf. Im Moment sehen die Wetteraussichten gut aus!

Wie in den vergangenen Jahren gibt es wieder Pokale in vielen Altersklassen zu gewinnen, nämlich insgesamt 54 Pokale in 18 Wertungsklassen. Besonders begehrt sind wie immer die Nachtpokale. Die in der Zeit von 10 Uhr abends bis 6 Uhr  morgens geschwommenen  Kilometer zählen extra. Wer denkt, dass es sich um eine reine Tröbitzer Veranstaltung handelt, der irrt gewaltig. Längst ist das Tröbitzer 24 Stunden Schwimmen im gesamten Landkreis bekannt und zieht viele Freizeitschwimmer aus dem Elbe-Elster-Land und darüber hinaus an. Jörg Leminski, Dauer–Rekordhalter mit 37,5 km ist wieder dabei, ebenso wie Anna Marie Askar aus Tröbitz, die im vorigen Jahr als jüngste Schwimmerin mit 4 Jahren beachtliche 2,7 km schwamm.


 

Täglich kommen neue Anmeldungen herein. Mannschaften und Einzelschwimmer können sich noch immer anmelden. unter info@gemeinde-troebitz.de (bitte Name und Geburtsdatum angeben).
 

Dank solcher Veranstaltungen hat das Erlebnisbad Tröbitz in den vergangenen Jahren an Bedeutung für das Amt Elsterland und den gesamten Landkreis gewonnen. Die meisten Besucher kommen aus dem Einzugsgebiet des Amtes Elsterland, Uebigau Wahrenbrück und darüber hinaus.

 

Das freut die Gemeinde Tröbitz natürlich sehr, denn die Gemeindevertretung setzt Jahr für Jahr viel daran, das schöne Erlebnisbad zu erhalten, als Sportstätte und als Begegnungsraum und Freizeittreffpunkt. Das kommt an! Dafür ist ein attraktives Angebot für jedermann unglaublich wichtig. Die Seepferdchen-Kurse erfreuen sich großer Beliebtheit, ebenso wie die Möglichkeit der Abnahme der Schwimmabzeichen. Aqua-Fitnesskurse finden 2x wöchentlich statt, die gut besucht sind. Neben dem 24 Stunden Schwimmen gibt es noch weitere Highlights. Nach längerer Pause kehrt die Beachparty nach Tröbitz zurück. Außerdem finden wieder die begehrten Meerjungfrau Anfänger-und Schnupper - Schwimmkurse von Swimolino statt.  Schwimmen wie eine Meerjungfrau, bezaubernde Kostüme - ein Traum für viele Mädchen. Am 30. Juni, 22. Juli und 23. August 2017 kann dieser Traum im Erlebnisbad Tröbitz in Erfüllung gehen.

Für alle Kurse, vor allem aber für das 6. Tröbitzer 24 Stunden Schwimmen kann man sich noch anmelden. Anmeldung für das 24 Stunden Schwimmen unter info@gemeinde-troebitz.de. Alle Infos finden Sie auch unter www.gemeinde-troebitz.de


Karla Fornoville

[Tröbitzer 24 h Aschwimmen]

[Meerjungfrau Schwimmkurse]

Foto zu Meldung: Streckenjäger kommen wieder nach Tröbitz

Elternbrief 36: 5 Jahre, 8 Monate: Kindergeburtstag

(30.05.2017)

Der sechste Geburtstag liegt noch in einiger Ferne, trotzdem redet Nadine schon oft davon: „Wie oft muss ich noch schlafen, bis ich Geburtstag habe?“ „An meinem Geburtstag bin ich die Bestimmerin!“, „Zum Geburtstag wünsche ich mir...“ – und dann folgt eine lange Latte von Wünschen, die wöchentlich wechseln. Ihre Eltern sehen dem Geburtstag nicht ganz so freudig entgegen: Einen Kindergeburtstag durchzustehen, erfordert schon eine gehörige Portion Nervenstärke. Gab es nicht beim letzten Mal Geschrei, weil die Preise den Spielgewinnern nicht gefielen? War das Geburtstagskind nicht furchtbar beleidigt, weil es beim Sackhüpfen so langsam war? Es kann allerhand schief gehen beim Kindergeburtstag, und man sollte gar nicht erst erwarten, dass alle zu jedem Zeitpunkt glücklich und zufrieden sind. Aber es ist eben doch ein wichtiger Tag im Leben Ihres Kindes, der umsichtig geplant sein will:

 

  • Laden Sie höchstens so viele Kinder ein, wie Ihr Kind alt wird: Das ist eine Faustregel, die Ihnen allzu großes Tohuwabohu erspart.

  • Ob Sie mit Ihrem Kind zusammen Einladungskarten malen, Zettel verteilen oder die Gäste telefonisch einladen: Geben Sie eine genaue Anfangs- und Endzeit an. Insgesamt braucht die Feier nicht länger als drei, vier Stunden zu dauern: Sonst sind hinterher alle fertig mit den Nerven.

  • Verausgaben Sie sich nicht beim Essen und der Dekoration: Natürlich soll es leckere Sachen geben und der Tisch schön gedeckt sein, aber Kinder achten nicht auf gebügelte Tischdecken oder darauf, ob auch alles selbst gebacken wurde.

  • Bereiten Sie einige Spiele vor: Sackhüpfen, Eierlaufen, Dosenwerfen oder Topfschlagen. Wenn es etwas ruhiger sein soll, legen Sie zum Beispiel ein paar Gegenstände auf ein Tablett, zeigen Sie sie kurz, nehmen dann verdeckt einen weg und die Kinder müssen raten, welcher fehlt.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

120301-250x500-eCard

Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

 

Aufruf! Am 3. Juni gemeinsam Radeln für den guten Zweck

(23.05.2017)

Mit Radfahrern aus dem Märkischen Kreis, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, Bürgermeistern sowie mit allen Radbegeisterten aus Elbe-Elster - und mit Dir!

 

Haben Sie Ihr Zweirad schon sommertauglich gemacht? Wenn nicht, dann wird es jetzt allerhöchste Zeit! Denn in knapp zwei Wochen wird es gebraucht. Dann nämlich gehen Radfahrer aus dem Märkischen Kreis, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, Bürgermeister der beteiligten Kommunen sowie hoffentlich viele Radbegeisterte aus Elbe-Elster gemeinsam auf Radtour. Alle Teilnehmer schlagen damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie sind sportlich aktiv, erleben die wunderschöne Natur und Kultur bei uns in Elbe-Elster, verleben einen charmant-geselligen Nachmittag bei hoffentlich schönstem Sonnenschein - und das alles für einen wirklich guten Zweck! Denn die Startgebühr von zwei Euro kommt vollständig der gemeinnützigen Einrichtung HausLeben in Bad Liebenwerda zugute.

 

Anlass für den Radausflug am 3. Juni ist das legendäre Radrennen „Race Across America“ (RAAM 2019). Ein Radsportteam aus dem Märkischen Partnerlandkreis in Nordrhein-Westfalen, das an diesem spektakulären Event teilnehmen wird, plant am Pfingstwochenende seine erste 24-Stunden-Simulation und wird dafür mit dem Fahrrad nonstop vom Märkischen Kreis nach Elbe-Elster fahren.

 

„Dieses außergewöhnliche Sportereignis wollen wir nutzen, um alle Radbegeisterten aus Elbe-Elster herzlich einzuladen, an dieser gemeinsamen Radwander- und Sightseeingtour durch unseren blühenden Landkreis teilzunehmen“, sagte Susanne Dobs, verantwortlich für Tourismusförderung beim Landkreis Elbe-Elster. Die gemeinsame Radtour führt ab 14.30 Uhr von Bad Liebenwerda nach Wahrenbrück, weiter über den Pfarrgarten in Saxdorf und das Schloss in Martinskirchen bis zum Museum in Mühlberg. Danach geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt Bad Liebenwerda.

 

Wichtig: Das ist kein Radler-Treff der Profis gegen die Stoppuhr. Ganz im Gegenteil: Hobby-Radfahrer brauchen überhaupt keine Angst zu haben, mit den Radsportlern nicht mithalten zu können. Die Strecke Bad Liebenwerda-Bad Liebenwerda wird nicht im Renntempo, sondern bei gemütlicher Geschwindigkeit für jedermann absolviert.

Zudem wird es an den einzelnen Haltestationen die Möglichkeit geben, sich mit frischen Getränken, gesponsert von Bauer Fruchtsaft und den Mineralquellen Bad Liebenwerda, wieder fit zu trinken.

 

„Radfahren ist gesund und umweltfreundlich, eröffnet neue Perspektiven und zeigt vieles, was einem im schnell bewegten Automobil sonst verborgen bleibt. Außerdem trägt jeder Mitfahrer mit seinem Beitrag von zwei Euro zu einer Spendensumme bei, die der gemeinnützigen Einrichtung HausLeben in Bad Liebenwerda zugute kommt“, erläutert Landrat Christian Heinrich-Jaschinski das Anliegen der Aktion. Es handelt sich dabei um einen Verein, der das Leben mit Krebsdiagnose erleichtern möchte und daher die gesamte nichtärztliche Betreuung der Patienten übernimmt sowie deren Angehörigen Hilfe zur physischen und psychischen Stabilisierung gibt.

 

Streckenverlauf Radtour in Elbe-Elster:

 

14:00 Uhr: Marktplatz Bad Liebenwerda

15:00 Uhr: Marktplatz Wahrenbrück

16:10 Uhr: Pfarrgarten Saxdorf

17:30 Uhr: Schloss Martinskirchen

18:00 Uhr: Museum Mühlberg 1547

gegen 19:45 Uhr: Ankunft Bad Liebenwerda

 

Hintergrund 24h Simulation:

 

„Bei der Simulationsfahrt unter echten Rennbedingungen wollen wir erstmals testen, wie wir als Team zusammen funktionieren: wie wir die Fahrerwechsel möglichst ohne Zeitverluste optimieren; worauf wir bei der Navigation und bei zukünftigen Planungen besonders Wert legen müssen“, erklärt Teamkoordinator Frank Lachnitt. Los geht es für Julian Becker, Markus Gärtner, Sven Dunker und Miki Milivoje Nilovic Freitag Abend in Herscheid (Märkischer Kreis), geplante Ankunft in Bad Liebenwerda (Elbe-Elster) ist am Sonnabend, dem 3. Juni, gegen Mittag.

 

Vier der insgesamt 13 Teambetreuer begleiten die Tour. Dafür dass die Sportler wohl behalten ans Ziel kommen, sorgen Frank Lachnitt aus Plettenberg, Atemtherapeut an den Märkischen Kliniken, und der Kiersper Physiotherapeut Volker Stuberg. An der genauen Routenplanung für die ca. 560 Kilometer weite Strecke tüftelt noch Chefnavigator Alexander Fink aus Frankfurt. Jannik Fischbach aus Olpe wird die Tour für einen Imagefilm medial dokumentieren.

 

Die Fahrer haben vor, bis Lüdenscheid in voller Formation zu fahren. Danach steigen drei in den Teambus um. Bei einem durchschnittlichen Tempo von 30 bis 35 Kilometer pro Stunde, wechseln sich die Radler jede Stunde ab. Dafür fährt der Teambus mit den Rädern vor und organisiert an geeigneter Stelle die reibungslose „Staffelübergabe“. „Die Räder dürfen nicht still stehen“, erläutert Lachnitt. In der Dunkelheit will das RAAM Team natürlich kein Sicherheitsrisiko eingehen. Der jeweilige Fahrer wird daher von einem Followcar vom nachfolgenden Verkehr abgeschirmt. Mit dem vollelektrischen BMW i3 wirbt das Team gleichzeitig für mehr Klimaschutz. „Wir wollen den Beweis antreten, dass ein Elektromobil die 560 Kilometer bis Elbe-Elster schaffen kann“ sagt Julian Becker. Über Sprechfunk kommuniziert der Fahrer des Followcars mit dem Radler und gibt Navigationsanweisungen. Zusätzlich ist der Wagen mit einem Lautsprecher ausgestattet. „Wenn es mental mal nicht so gut läuft, erzählen wir auch Witze“, plauert Lachnitt aus dem Nähkästchen. Denn viel Schlaf wird es bei der Tour nicht geben.

 

Foto zu Meldung: Aufruf! Am 3. Juni gemeinsam Radeln für den guten Zweck

Wir brauchen Dich!!! Jugendfeuerwehren im Amt Elsterland

(22.05.2017)

Wo gibt es uns?

Uns gibt es in: Fischwasser, Friedersdorf, Lindena, Oppelhain, Rückersdorf, Schilda, Schönborn, Tröbitz

 

Wer darf bei uns mitmachen?

  • Mädchen und Jungen ab 10 Jahre, in einigen Jugendfeuerwehren bereits ab 6 Jahre

     

    Was bieten wir Dir?

  • feuerwehrtechnische Ausbildungen

  • Spaß, Spiel und Action

  • Ausflüge und Lager

  • Freundschaft und Kameradschaft

  • Feuerwehrwettkämpfe

  • Leistungsspange und Jugendflamme (Ehrenabzeichen in der Jugendfeuerwehr)

    und ein Lächeln der Menschen, denen du Gutes tust

     

    Was solltest Du sein und haben?

    interessiert

    teamfähig

    engagiert

    zuverlässig

    verantwortungsbewußt

    Spaß und Freude

     

    Wie erreichst Du uns?

    Frau Benning – Mitarbeiterin im Ordnungsamt des Amtes Elsterland Tel. 035326 / 98 131 gibt Dir Auskunft, wie Du uns erreichst.

     

    Vielleicht bist Du ja der Held von Morgen!?!

     

     

     

     

 

 

Foto zu Meldung: Wir brauchen Dich!!! Jugendfeuerwehren im Amt Elsterland

Eröffnung Badesaison 2017

(15.05.2017)

Liebe Schwimmbadfreunde. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder unser schönes Erlebnisbad für unsere Gäste öffnen können. Die Saison kann aus technischen Gründen allerdings erst voraussichtlich zu Himmelfahrt 2017 beginnen.

Für eine kleine Gemeinde im ländlichen Raum, wie Tröbitz,  ist es sicherlich keine Selbstverständlichkeit, ein Freibad zu unterhalten und zu betreiben. Umso mehr kämpfen wir Jahr für Jahr für das Fortbestehen des Bades, auch wegen ständig steigender Energie-, Wasser- und Personalkosten. Das Erlebnisbad ist uns sehr wichtig,  ein zentraler Treffpunkt für große und kleine Wasserratten aus dem gesamten Landkreis, vor allem aber aus dem Amtgebiet des Amt Elsterland. Inzwischen hat sich das Bad auch über die Landkreisgrenzen hinaus einen Namen gemacht und ist für Besucher der Region ein beliebter Anlaufpunkt. Viele Kinder und Jugendliche und vor allem Familien haben in den vergangenen zwei Jahren das Bad wieder entdeckt. Man trifft sich nach der Arbeit mit der Familie, die Kinder verabreden sich zum Baden, Schwimmkurse und Aquajogging runden das Angebot ab. Darauf sind wir sehr stolz.

 

Der Wehrmutstropfen: Leider konnten wir in diesem Jahr eine moderate Erhöhung der Eintrittpreise nicht mehr verhindern, um unser Bad weiter betreiben zu können. Die letzte Preiserhöhung liegt nun auch schon viele Jahre zurück, so dass eine Anpassung zwingend notwendig wurde.

 

Die neuen Preise finden Sie HIER:

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

 

Tageskarten gelten den ganzen Tag über, ohne zeitliche Beschränkung. Sie können sogar das Freibad verlassen und am gleichen Tag gegen Vorlage der Eintrittkarte wieder ins Bad zurückkehren. Das gibt es nicht oft, jedenfall aber bei uns.

 

Die Saisonkarten sind natürlich der bequemste Weg, um jederzeit schwimmen zu gehen oder sich spontan im Freibad zu treffen. Die günstigen Morgen- und Mondscheintarife sind besonders bei den Freizeitschwimmern angesagt. Beachten Sie auch unseren günstigen Gruppentarif ab 10 Personen.

 

Wir freuen uns auf eine tolle Badesaison.

Freut euch auf Highlights, wie das Tröbitzer 24 Stunden Schwimmen und die Beachparty 2017

 

Gemeinde Tröbitz

Karla Fornoville (Gemeindevertreterin)

[Erlebnisbad Tröbitz auf Facebook]

Foto zu Meldung: Eröffnung Badesaison 2017

Übergabe Fußgängerüberweg in Rückersdorf

(08.05.2017)

Am Freitag, den 28.04.2017 übergab der Bürgermeister der Gemeinde Rückersdorf, Herr Lothar Belger, den Instand gesetzten Fußgängerüberweg (FGÜ) in der Friedersdorfer Straße im OT Rückersdorf. In seiner kurzen Rede begrüßte er die Geschäftsführerin der Firma STRA-PARK, Frau Bulst, weiterhin begrüßte er Frau Madel, Sachgebietsleiterin Bau- und Gemeindeservice im Amt Elsterland, Herrn Miertzsch als Elternvertreter und vor allem die Kinder aus der Kita Häschengrube mit ihren Erziehern. Herr Belger erläuterte warum die Instandsetzung notwendig geworden war. Täglich benutzen viele Kinder der Kita mit ihren Eltern und Schüler der Grundschule den Überweg. Durch unsere Grundschule halten viele Busse im Bereich des Überweges. Diese transportieren eine große Anzahl von Schülern aus dem Umland in die nahegelegene Schule. Durch das Mehrgenerationenhaus, in dem täglich Veranstaltungen stattfinden, nutzen ebenso viele ältere Einwohner den Überweg.

Durch das Straßenverkehrsamt des Landkreis Elbe–Elster wurde die Gemeinde Rückersdorf angehalten den Fußgängerüberweg Instand zu setzen oder ein Rückbau vorzunehmen. Die Gemeindevertretung hat sich für den Erhalt des FGÜ ausgesprochen. Oberstes Gebot ist die Sicherheit unserer Kinder so war die einhellige Meinung der Gemeindevertreter. Zudem erlernen die Kinder, wie man sich an einem solchen Überweg bei der Querung der Straße verhält.

So wurde nicht nur die Markierung erneuert, sondern auch die Borde im Bereich der Haltestelle und im Bereich Eingang Kita wurden abgesenkt, so dass ein barrierefreies Überqueren der Straße jetzt möglich ist.

Bevor die Kindergartenkinder das Blaue Band durchschneiden durften, bedankte sich der Bürgermeister bei der Firma STRA-PARK und bei den Gemeindearbeitern für die schnelle und unkomplizierte Ausführung der Arbeiten.

Foto zu Meldung: Übergabe Fußgängerüberweg in Rückersdorf

Tröbitz steht auch für große Zuversicht

(25.04.2017)

"Es gibt für uns keine größere Verpflichtung als das Erinnern." Dieser Satz ist Teil der Ansprache, die Farjon Israel von der israelischen Botschaft am Montag mitten im Wald bei Tröbitz vor dem Gedenkstein am Bahnkilometer 101,6 hält.

Anlässlich des Gedenkens an den so genannten "Verlorenen Transport" sind am Montagvormittag neben zahlreichen Vertretern von Kommunal- und Landespolitik auch Gäste aus dem In- und Ausland zur Kranzniederlegung erschienen. Etwa die niederländische Autorin Saskia Goldschmidt, deren Vater zu den Überlebenden zählte. Mit Lore Robison war auch die Tochter eines der in Tröbitz begrabenen Opfer aus London angereist.

Vor der Stelle, an der sechzehn jüdische Opfer des Transportes begraben liegen, erinnerten die Teilnehmer der Veranstaltung an jenes grausige Geschehen vor 72 Jahren. An jenen Zug, der mit etwa 2500 Insassen des Konzentrationslagers Bergen-Belsen auf dem Weg in das Vernichtungslager Theresienstadt hier zwischen Langennaundorf und Tröbitz zum Stehen kam. 558 Häftlinge starben während der Fahrt oder nach der Befreiung an den Folgen von Krankheit und Erschöpfung.

Lesen Sie hier weiter

 

Lausitzer Rundschau vom 25.4.2017

Heimatverein Oppelhain hält Wort

(24.04.2017)

Osterüberraschung für den Kräutergarten

Im letzten Jahr feierten die Oppelhainer das 20-jährige Bestehen ihres Kräutergartens mit Musik und traditionellem Handwerkermarkt. Der ortsansässige Heimatverein versprach, den Erlös dieses Festes in den Schau- und Lehrgarten zu investieren. Dieses Versprechen wurde nun eingelöst.

Bereits zum siebten Mal eröffnete am Ostersamstag der Osterhase den Saisonstart im Kräutergarten. Nach der Ostereiersuche und dem Frühjahrsrundgang durch die Gartenanlage, hielt der Heimatverein wieder Kakao, Kaffee und Kuchen bereit, damit die Zeit bis zum Osterfeuer der Feuerwehr, mit Bratwurst und Kesselgulasch, nicht zu lang wird. In diesem Jahr wartete neben vielen kleinen Überraschungen für die Jüngsten, auch eine besondere Überraschung für den Kräutergarten.

Vereinsmitglied Roland Manig löste das Versprechen des Heimatvereins zum 20-jährigen Kräutergartenbestehen ein. Er übergab eine besondere Osterüberraschung an Lothar Belger, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Rückersdorf, Peter Herrmann, Oppelhainer Ortsvorsteher, und Simone Landgraf, Fachfrau des Kräutergartens. Der Heimatverein investierte den Erlös des Kräutergartenfestes in Elektrowerkzeug, dringend benötigtes Material zur Bewässerung, andere Kleingeräte und eigens für den Kräutergarten entworfene Eintrittskarten, die nun eine Erinnerung für die Besucher sein werden.

Geschickte Hände und grüne Daumen, verwandelten die einst beschauliche Gartenanlage in einen Schau- und Lehrgarten für alle Altersgruppen. Diesen Stand gilt es zu halten und den Kräutergarten noch attraktiver zu gestalten. „Wir haben bisher nicht den gesamten Erlös ausgegeben. Diese Saison wird zeigen, wo noch Bedarf besteht", verriet Roland Manig.

Dank der Unterstützung ortsansässiger Firmen und finanzieller Zuwendungen konnte das 20-jährige Kräutergartenjubiläum durchgeführt werden und der Erlös kommt nun zu 100 Prozent dem Kräutergarten zu Gute.

Fotos: Ostereiersuche im Kräutergarten Oppelhain

Foto zu Meldung: Heimatverein Oppelhain hält Wort

Eltern sind Vorbild: Elternbrief 27: 3 Jahre, 9 Monate

(18.04.2017)

Apropos Beispiel: Sicher ist es Ihnen schon aufgefallen, dass Kinder nicht nur aus dem Lernen, was ihre Eltern sagen, sondern auch und vor allem daraus, was sie tun und täglich vorleben. Zur Ordnung kann man ein Kind leichter anhalten, wenn man selber Ordnung hält oder sich zumindest hin und wieder einen Ruck gibt aufzuräumen. Auch „innere Werte“ lassen sich nicht einfach herbeireden. Ob Mama mal nach der kranken Nachbarin schaut, ob Papa sich um Oma kümmert, ob die Eltern gerne Freunde einladen oder einer dem anderen mal etwas Nettes sagt – all das prägt den Charakter eines Kindes und seine Haltung anderen gegenüber mehr als Worte. Eltern sind Vorbild – und das leider nicht nur mit ihren Schokoladenseiten.

„Aber du bist doch gar nicht krank“, stellt Mirko fest, kaum dass seine Mutter den Telefonhörer aufgelegt hat. „Warum sagst du es dann?“

Vielleicht hat auch Ihr Kind Sie schon mal bei einer Notlüge ertappt, hat mitbekommen, wie Sie bei Rot über die Straße gingen oder, statt aufzuräumen, die herumliegenden Sachen schnell mal hinters Sofa stopften … Auch Eltern sind nicht perfekt. Darauf kommt es auch gar nicht an. Trotzdem lohnt es sich, sich hin und wieder zu fragen: Was ist mir wichtig im Zusammenleben mit anderen? Welches Bild soll mein Kind von mir haben? Was kann es von mir lernen? Und was nicht?

Lesen Sie mehr in diesem Elternbrief zum Thema: „Kinder spielen ihre Sorgen weg“, „Was soll ich spielen?“, „Streit mit anderen Kindern“, „Nun wehr dich doch endlich!?“, „Hat das Kind schon ein Gewissen?“, „Lob und Tadel“, „Muss Strafe sein?“ und vieles mehr.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

Turnierwochenende der höchsten Spielklasse im Badminton-Verband Berlin-Brandenburg - Tröbitzer ganz vorne dabei

(18.04.2017)

Das Ranglistensystem des Badmintonverbandes Berlin-Brandenburg ist als Stufenmodell in drei, teilweise vier Leistungsklassen (LK) aufgebaut. Möchte man als Neuling in diesen Wettkampfbereich einsteigen, beginnt man in der Untersten LK seiner Altersklasse. Dann sind in der aktuellen Rangliste die Spieler der Leistungsklassen 1 bis 3 davor gelegen. Es handelt sich hierbei um ca. 50-60 Spieler pro Altersklasse je Mädchen und Jungen.

 

In der Leistungsklasse 1 wetteifern die besten 16 Spieler aus Berlin und Brandenburg. Emely Weißenborn und Hannah Berge standen dabei auf dem Siegerpodest in der AK U15. Emely belegte als Turnierfavoritin trotz holprigen Weges Platz 1. Zweite wurde die Siemensstädterin Emily Marks. Ganz besonders freuen darf sich Hannah Berge, die mit dem 3. Platz belohnt wurde und ihren Vorplatzierten Rivalinnen auf Augenhöhe entgegen trat. Celine Tannberger konnte nach verlorenem Erstrundenspiel noch den 11. Platz erkämpfen und steigt damit auch nicht in die Leistungsklasse 2 ab.

 

Spielt man wie Hannah und Emely um die vorderen Platzierungen mit, gewährt das System die Teilnahme an den Ranglisten der nächst höheren Altersklasse, der Altersklasse U17.

Emely Weißenborn schaffte durch einen Sieg im Viertelfinale gegen eine eher leistungsschwächere Gegnerin den Sprung in den Pool der Plätze 1-4. Hannah Berge spielte, wie am Vortag, begeistert weiter, schaffte aber noch nicht gegen die Siemensstädterin Emily Marks zu gewinnen. Daher „durfte“ sie gegen alle anderen Viertelfinalverliererinnen um die Plätze 5-8 ihr Können beweisen. Während Hannah sich dieser Aufgabe bravourös stellte und alle Spiele zum verdienten 5. Platz teilweise klar gewann, hatte Emely die Chance an ihrem Geburtstag sich selbst das größte Geschenk durch einen Turniersieg zu machen. Dies gelang nach Gleichstand der gewonnenen Spiele durch einen weniger gewonnen Satz im Vergleich nicht, sodass sie „nur“ Zweite wurde und darüber sehr glücklich sein darf.

 

Hannah schafft darüber hinaus die Qualifikation in das U19 Turnier der LK1. Dort gelang ihr gleich ein Erstrundensieg, der ihr das Spiel gegen die Ranglistenzweite (Lucie Wagner) bescherte. Unbekümmert und mit fordernden Ballwechseln für ihre Gegnerin konnte sie in großen Teilen das erhöhte Level mitgehen, aber noch nicht gewinnen - Platz 8.

 

„Ich freue mich sehr, dass die Mädels auf einem höheren Niveau, als vor 6 Monaten spielen und ihnen dies durch ihre persönlichen Erfolge und Ergebnisse bei diesem Turnierwochenende auch selbst klar wurde.“, so Thomas Riese.

 

In der Phase bis zum Sommer werden überregionale Turniere mit internationaler Beteiligung als nächste Bewährungsprobe gespielt, unter anderem das 19. Internationale Nachwuchsturnier am 17./18. Juni im Elbe-Elster-Kreis.

 

Foto: Siegerfoto U15 Mädcheneinzel (G.Weißenborn)
v.l: Emily Marks 2.Platz (SCS Berlin), Emely Weißenborn 1.Platz, Hannah Berge 3.Platz (beide BV Tröbitz)
 

Foto zu Meldung: Turnierwochenende der höchsten Spielklasse im Badminton-Verband Berlin-Brandenburg - Tröbitzer ganz vorne dabei

Schnuppertag bei der Freiwilligen Feuerwehr Oppelhain

(18.04.2017)

Die Feuerwehr braucht stetig Nachwuchs. Bestenfalls können schon die Jüngsten für das Ehrenamt Feuerwehr begeistert werden und in der Kinder- und Jugendfeuerwehr spielerisch die Grundkenntnisse erlernen. Daher organisierte die Oppelhainer Wehr am 8. April einen Schnuppertag für Kinder ab fünf Jahre.

Peggy Krebs, Leiterin der Kinder- und Jugendfeuerwehr, und Kameradin Judith Müller machten den interessierten Jungen und Mädchen diese sinnvolle Freizeitgestaltung schmackhaft. Unterstützung erhielten sie dabei von der Jugendfeuerwehr und den Oppelhainer Kameraden. Amtsbrandmeister Christian Passin ließ es sich nicht nehmen und schaute auch beim Schnuppertag vorbei.

Nach der Begrüßungsrunde besichtigten die Kinder neugierig das Gerätehaus. Danach probierten sich die Jüngsten, ordnungsgemäß mit Jugendeinsatzjacke, Helm und Handschuhe ausgestattet, an der Kübelspritze. Schwerer als gedacht, dennoch erfolgreich, konnte ein durchgehender Wasserstrahl aufgebaut und damit auf Flaschen gezielt werden. Beim anschließenden Aufbau des Löschangriffs unterstützten die Jungen und Mädchen tatkräftig und nahmen erneut das Strahlrohr in die Hand. Beim Abbau wurde den Großen wieder interessiert über die Schulter geschaut und kräftig mit angepackt.

Doch was wäre ein Schnuppertag in der Feuerwehr, ohne im Fahrzeug zu sitzen? Zum krönenden Abschluss wurden die Kinder nach dem Mittagsessen zu einer kleinen Runde mit dem TSF-W eingeladen.

„Begeistert waren die Kinder von unserem Schnuppertag. Ich würde mich freuen, alle in der Kinder- und Jugendfeuerwehr Oppelhain begrüßen zu dürfen", berichtet Peggy Krebs optimistisch, die für die Eltern noch eine Infoveranstaltung durchführen wird.

 

 

Foto: Peggy Krebs (li.) und Judith Müller (re.) mit der Kinder- und Jugendfeuerwehr Oppelhain und dem vielleicht künftigen Nachwuchs.

Foto zu Meldung: Schnuppertag bei der Freiwilligen Feuerwehr Oppelhain

Klassenticket jetzt auch für das Bauermuseum in Lindena

(03.04.2017)

Das Bauernmuseum Lindena ist in die Liste der Einrichtungen aufgenommen worden, deren Besuch durch die Sparkassenstiftung mit dem „Klassenticket Elbe-Elster“ gefördert wird. Schulklassen aus dem Elbe-Elster-Kreis können, im Rahmen eines Wandertages oder einer Exkursion, auf dem Dreiseitenhof das Leben einer typischen Bauernfamilie vor ca. 100 Jahren kennenlernen und eine Schulstunde „Wie zur Kaiserzeit“ absolvieren. Der Besuch wird mit 3,00€ pro Schüler gefördert.

Anlässlich des Besuchs von Rückersdorfer Grundschülern besiegelten der Stiftungsvorstand Thomas Hettwer, der Bürgermeister Daniel Mende und die Vertreter des Bauernmuseumsverein die Aufnahme des Bauermuseums als Partnereinrichtung für das Klassenticket.

Die 4. Klasse der Grundschule Rückersdorf nutzte die Gelegenheit und das schöne Wetter als Wandertag und kam zu Fuß nach Lindena.

Vor Beginn der Schulstunde wurden die Schüler durch die strenge Lehrerin Erika Boden, erst einmal mit Schürzen, Haarschleifen, Matrosenkragen und alten Schulranzen auf den Unterricht „Wie vor 100 Jahren“ eingestimmt.

 

 

 

Foto zu Meldung: Klassenticket jetzt auch für das Bauermuseum in Lindena

Blütenfest in Döllingen

(21.03.2017)

Blütenfest

Montag, 1. Mai 2017,

10.00 – 18.00 Uhr

Pomologischer Schau- und Lehrgarten Döllingen

 

Die Obstsaison im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen wird am 01. Mai mit dem traditionellen Blütenfest eröffnet. Die Blütenkönigin lädt ab 10.00 Uhr zum geführten Rundgang, zum Verweilen und Genießen ein.

 

Die Schwarzheider Musikanten spielen ab 11.30 Uhr zum Frühschoppen auf. Für jede Altersklasse ist ab 13.30 Uhr mit der Jugendband „Green Forest“ etwas dabei.

„Bauer sucht Frau“ mit den Lobenburgen, eine kleine Blütenshow mit den Lobenburger Spatzen und die „TOP 15“ mit der Theatergruppe des DRK, Wohnstätte Haus Winterberg sind weitere Programmpunkte am Nachmittag. Mit-Mach-Angebote, Kutschfahrten mit dem Esel für Kinder und Führungen im Garten lassen keine lange Weile aufkommen.

 

„Dem Imker über die Schulter geschaut“ – vom Fachmann Reinhard Opitz erhält man Antwort auf viele weitere Fragen zum interessanten Leben der Honigbiene und der vielseitigen Arbeit des Imkers.

 

Auch ein kleiner Markt mit regionalen Köstlichkeiten und Bioprodukten lädt zum Einkaufen ein. Gärtner bieten Raritäten für die Frühjahrspflanzung an. Traditionell stehen auch verschiedene Tomatenpflanzen alter Sorten und außergewöhnliche Beet- und Balkonpflanzen im Angebot. Für das leibliche Wohl wird mit Deftigem aus der Gulaschkanone und vom Grill und frisch gebackenem Kuchen mit Früchten aus unserem Garten gesorgt.

 

 

 

 

 

Programmablauf:

10.00 Uhr „Die Blütenkönigin lädt ein“ –geführter Rundgang - Buntes Marktreiben

11.30 Uhr - 13.00 Uhr Frühschoppen mit den Schwarzheider Musikanten

13.30 – 14.30 Uhr Green Forest Jugendband der Musikschule Oberspreewald-Lausitz

14.30 Uhr „Bauer sucht Frau“ mit den Lobenburgern Blütenshow mit den Lobenburger Spatzen

15.30 Uhr „TOP 15“ - Theatergruppe des DRK, Wohnstätte Haus Winterberg

 

[Plakat]

Foto zu Meldung: Blütenfest in Döllingen

Aufhebung der generellen Pflicht zur Aufstallung von Gefügel

(21.03.2017)

1. Änderung der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 25. November 2016

 

Aufhebung der generellen Pflicht zur Aufstallung von Geflügel und

Beibehaltung weiterer Maßnahmen zum Schutz gegen die aviäre Influenza

 

Auf der Grundlage der §§ 37 und 38 des Tiergesundheitsgesetz und des § 13 der Geflügelpest-Verordnung sowie dem Erlass des MdJEV vom 20. März 2017 ergeht hiermit für das gesamt Gebiet des Landkreises Elbe-Elster nachfolgende Allgemeinverfügung:

  1. Die der mit Tierseuchenallgemeinverfügung vom 25. November 2016 getroffene Anordnung, sämtliches im Landkreis Elbe-Elster gehaltenes Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) ausschließlich in geschlossenen Ställen oder unter Schutzvorrichtungen zu halten (generelle Aufstallungspflicht) wird hiermit mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Geflügel kann somit wieder im Freiland bzw. mit Auslauf gehalten werden.

  2. Ausstellungen, Märkte und Veranstaltungen ähnlicher Art mit lebendem Geflügel und in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln bleiben gem. § 4 Abs. 2 Viehverkehrsverordnung i.V.m. § 7 Abs. 6 Geflügelpest-Verordnung bis auf weiteres im Landkreis Elbe-Elster untersagt.

  3. Geflügel darf nicht zu Ausstellungen, Märkten und Veranstaltungen ähnlicher Art mit lebendem Geflügel und in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln in andere Gebiete verbracht werden.

 

 

Die sofortige Vollziehung der Anordnungen 1 bis 3 wird gem. § 80 Abs. 2 Nr. 4 Verwaltungsgerichtsordung i.V.m, § 37 des TierGesG im öffentlichen Interesse angeordnet.

 

Begründung:

Mit Tierseuchenallgemeinverfügung vom 25. November 2016 war die flächendeckende Aufstallung des Geflügels im Landkreis Elbe-Elster auf Grund der sehr angespannten Geflügelpestsituation angeordnet worden. Das hochpathogene Influenza A Virus des Subtyps H5N8 wurde inzwischen bei totaufgefundenen Wildvögeln in allen Bundesländern Deutschlands und in fast allen europäischen Ländern nachgewiesen. Nach einer zwischenzeitlich erfolgten Neubewertung der Seuchenlage unter Berücksichtigung der Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts ist weiterhin von einem Eintragsrisiko des Virus von der Wildvogelpopulation in Hausgeflügelbestände auszugehen....

 

Die komplette Allgemeinverfügung finden sie unter Downloads

[Allgemeinverfügung]

Neuer Beratungsort des Pflegestützpunktes in Finsterwalde

(16.03.2017)

Jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr in der Marktpassage

 

Ab April 2017 führt der Pflegestützpunkt keine Beratungen mehr in den Rathäusern Finsterwalde und Doberlug-Kirchhain durch. Für die Region Finsterwalde/Doberlug-Kirchhain sind die Mitarbeiter vom 6. April an immer donnerstags von 14 bis 17 Uhr am neuen Standort in der Marktpassage, Markt 6/7, in Finsterwalde für Interessenten da. Die einzelnen Sprechtermine konzentrieren sich jeweils auf Themenschwerpunkte: So gibt es jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat Beratung zu Angeboten der Unterstützung im Alltag, wahlweise auch per Telefon 03535/462648. Und jeden zweiten und vierten Donnerstag eine Pflegeberatung, ebenfalls alternativ zum Vor-Ort-Termin auch per Telefon 03535/247875.

Aus organisatorischen Gründen bittet der Pflegestützpunkt um vorherige Terminvereinbarungen zu den Beratungsgesprächen. Die Mitarbeiter des Pflegestützpunktes beraten kostenlos und neutral rund um das Thema Pflege, im Bedarfsfall auch wie gewohnt in der Häuslichkeit.

LAG Elbe-Elster startet 5. Auswahlrunde zur LEADER-Förderung

(08.03.2017)

Die neue Auswahlrunde für Projekte in der LEADER-Förderrichtlinie ist gestartet. Unterstützt werden besonders Vorhaben von kleineren Unternehmen aus Handwerk, Gewerbe, Dienstleistungen und Gastronomie/Beherbergung sowie Kommunen und Vereine. Geplante Investitionen oder sonstige Maßnahmen sollen die ländliche Entwicklung in der Region Elbe-Elster unterstützen. Interessenten reichen dazu bis 20. Mai ihre Projekte ein.

Die LAG Elbe-Elster ist seit Ende 2014 ein durch das Land Brandenburg bestätigtes LEADERGebiet. Bis zum Jahr 2020 fließen damit Fördermittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) für Vorhaben zur ländlichen Entwicklung in unsere Region. In der aktuellen Auswahlrunde stehen dafür 1,8 Mio. Euro zur Verfügung.

Die für eine Förderung im LEADER-Programm im LAG-Gebiet beabsichtigten investiven und nicht-investiven Vorhaben müssen ein Auswahlverfahren durchlaufen. Unterstützt werden vorrangig

Investitionen von Unternehmen sowie Projekte von Kommunen und gemeinwohlorientierten Organisationen mit einem Mehrwert für die Entwicklung auf dem Land. Die Frist zur Einreichung von Projektvorschlägen läuft bis 20. Mai 2017. Die Auswahlrunde richtet sich an Projekte und Träger, die mit der Umsetzung im Herbst 2017 starten können und die bis dahin alle erforderlichen Voraussetzungen (z.B. Genehmigungen, Eigenmittelnachweise) erfüllen.

Interessenten reichen bis zum Stichtag die ausgefüllten Projektblätter in der Geschäftsstelle der LAG Elbe-Elster in Finsterwalde ein. Das Formular ist unter www.lag-elbe-elster.de abrufbar.

Fristgerecht und vollständig eingereichte Projektblätter werden am 30 Juni 2017 durch den LAG-Vorstand anhand der Auswahlkriterien (PAK) bewertet und eine Rangfolge festgelegt. Die Projektträger werden dann aufgefordert bis zum 15.09.2017 einen Förderantrag beim Landesamt

für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Luckau einzureichen.Weitere Informationen finden Sie auf der LAG-Webseite (Rubrik Förderung). Die geltende Richtlinie finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und

Landwirtschaft unter ttp://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.385514.de).

Für Informationen oder Beratungen steht das LAG-Regionalmanagement zur Verfügung.

Kontakt: LAG Elbe-Elster, Regionalmanagement / LAG-Geschäftsstelle

Sven Guntermann / Thomas Wude

03238 Finsterwalde, Grenzstraße 33, Tel. 03531. 797089 / 0173. 6147540

[Projektblatt]

Spendenaufruf für die Familien der ermordeten Polizisten

(06.03.2017)

Die Polizei des Landes Brandenburg trauert in großer Bestürzung um zwei ihrer Kollegen der Polizeiinspektion Oder/Spree. Sie wurden am 28.02.2017 während eines Fahndungseinsatzes in der Nähe von Müllrose Opfer einer schockierenden und entsetzlichen Gewalttat. Ein Mörder hat die beiden 49- und 52-jährigen Polizeibeamten mit seinem Fluchtfahrzeug brutal überfahren. Sie hatten keine Überlebenschance. Der Täter konnte festgenommen werden.

 

Beide Kollegen waren verheiratet und Vater von je drei Kindern. Den Familien gehört in diesen schweren Stunden unser Beistand und unsere Hilfe.

 

Der Martin-Heinze- Fonds hat ein Spendenkonto zur Unterstützung für die Hinterbliebenen eingerichtet.

Ihre Spenden überweisen Sie bitte auf das Konto bei der Sparkasse MOL:

Martin-Heinze-Fonds

IBAN DE97 1705 4040 3000 6499 20

Verwendungszweck: Spende Hinterbliebene (und Absenderangaben für die Spendenbescheinigung)

 

Informationen zum Martin-Heinze-Fonds unter Schirmherrschaft des Innenministers auch unter : www.martin-heinze-fonds.de

(Martin Heinze war der erste Polizeibeamte Brandenburgs, der im Dienst ermordet wurde.)

Feuerwehren aus Doberlug-Kirchhain und dem Amt Elsterland üben in Rückersdorf

(28.02.2017)

Abrissreifer Wohnblock diente als optimales Übungsobjekt

 

RÜCKERSDORF Wenn morgens früh um 9 Uhr neun Feuerwehren mit etwa 65 Kameradinnen und Kameraden aus allen Richtungen im Ort eintreffen, sorgt das schon für ein bisschen Aufsehen. So auch am vergangenen Samstag in der Rückersdorfer Bahnhofstraße. Nur verwunderlich, alle kamen ohne Blaulicht und Martinshorn. Schnell wurde daher allen Anwohner klar, dieses Mal war zum Glück nichts Ernsthaftes passiert.

Zu einer gemeinsamen Übung der Stützpunktfeuerwehr Doberlug-Kirchhain/Amt Elsterland trafen sich am 25. Februar die Wehren aus Schönborn, Rückersdorf, Tröbitz, Oppelhain, Doberlug, Kirchhain, Hennersdorf, Frankena und Lugau in Rückersdorf. Nicht zum erste Mal seit der Gründung der Stützpunktfeuerwehr im September 2009, zu diesem Zeitpunkt die erste im Land Brandenburg, dass die Kameradinnen und Kameraden bei gemeinsamen Übungen und Einsätzen aufeinandertrafen. Eine bessere Zusammenarbeit und optimalere Abstimmung der Einsatzkräfte und Technik bei Einsätzen war einer der Beweggründe die für die Bildung der Stützpunktfeuerwehr sprachen. Im Einsatzfall lassen sich so auf einfachen und unbürokratischen Wegen Zugstärken der Einsatzkräfte sicherstellen. „Hilfeleistung bei Unglücksfällen darf schließlich nicht an irgendwelchen politischen Grenzen aufhören.“, so Rene Wunderlich, stellvertretender Stadtbrandmeister von Doberlug-Kirchhain. „Auch können dadurch die bei Land und Bund laufenden Fördermittel besser beantragt werden.“

An diesem Ausbildungstag stand für alle beteiligten Feuerwehren ein ganz besonderes Übungsobjekt zu Verfügung, ein leerstehender Wohnblock. Der unter Verwaltung der Wohnungsgesellschaft der Stadt Doberlug-Kirchhain stehende Block soll noch in diesem Jahr dem Abrisshammer zum Opfer fallen. Dank der guten Zusammenarbeit von Wolfgang Pansow, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft, mit den Wehrführungen und Amtsverwaltungen des Wirkungsbereiches konnte dieser kurzerhand für diesen Übungstag bereitgestellt werden. Der Block wurde bereits im Zuge der Abrissvorbereitung komplett beräumt und alle Medien, wie Strom und Wasser waren abgetrennt. Somit bestanden keinerlei Gefahren für die Kameradinnen und Kameraden bei ihren Übungen. Aufgeteilt auf die drei Hausaufgänge konnten alle erdenklichen Übungsszenarien durchgespielt werden. Egal ob der Zugang mittels Leitern über den Balkon erfolgen sollte, Notöffnungen von Türen erforderlich waren oder der Löschangriff auf eine brennende Wohnung, es standen alle Möglichkeiten zur Verfügung. Die Wohnungen konnten bedenkenlos mittels Nebelmaschinen komplett unter Rauch gesetzt werden, sodass diese nur mit kompletter Atemschutzausrüstung zu erreichen waren. Ein nicht ganz leichte Übung, wenn man bedenkt, dass die allein die Atemschutzausrüstung gut 15 Kilogramm wiegt. Dazu kommen noch die persönliche Schutzausrüstung und die Schläuche, welche teilweise bis in die dritte Etage zu verlegen waren. Dort angekommen mussten die Wohnungstüren unter Beachtung der geltenden Einsatzregeln geöffnet werden. Je nach Szenario war anschließend nicht nur der Brandherd zu lokalisieren und die Brandbekämpfung durchzuführen, sondern auch verletzte Personen waren zu suchen und zu retten. Hierbei konnte auch gleich der Umgang mit den vorhandenen Wärmebildkameras geprobt werden. Zusätzlich bestand die Möglichkeit auf die Besonderheiten bei der Innenbrandbekämpfung einzugehen. Hierfür standen zwei Kammeraden der Stützpunktfeuerwehr zur Verfügung, welche dazu einen speziellen Lehrgang bei einer Kreisausbildung in Luckenwalde besucht hatten.

Nach erfolgreichem Abschluss des Übungstages und dem kompletten Rückbau der Technik trafen sich alle beteiligten Kameradinnen und Kameraden im Gerätehaus der Rückersdorfer Wehr. Hier konnte bei einem gemeinsamen Mittagessen Rückschau auf die Ausbildung gehalten werden und erste Auswertungen wurden vorgenommen. Christian Passin, Amtswehrführer des Amtes Elsterland und Rene Wunderlich, stellvertretender Standbrandmeister von Doberlug-Kirchhain sagen an dieser Stelle nochmal ein besonderer Dank an Wolfgang Pansow von der Wohnungsgesellschaft für die Bereitstellung des Wohnblocks, das Feuerwehrtechnische Zentrum Herzberg für die technische Unterstützung, besonders der Atemschutztechnik, dem Amt Elsterland und der Stadtverwaltung Doberlug-Kirchhain für hervorragende Unterstützung, sowie allen teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft.

 

 

Text + Fotos: Frank Reimann

 

 

Bildertexte:

  1. Begrüßungsappell und Einweisung vor Beginn des Übungstages

  2. Vorbereitung der Kameradinnen und Kameraden auf die einzelnen Übungsaufgaben

  3. Vorbereitung der Kameradinnen und Kameraden auf die einzelnen Übungsaufgaben

  4. Türöffnung und Löschangriff unter Atemschutz bei einem Wohnungsbrand

  5. Personenrettung aus einem brennenden Gebäude

  6. Strahlrohrführung und Löschangriff in einer Wohnung

     

     

     

Foto zu Meldung: Feuerwehren aus Doberlug-Kirchhain und dem Amt Elsterland üben in Rückersdorf

Veterinäramt hebt Restriktionszone auf

(21.02.2017)

Angeordnete Stallpflicht bleibt weiterhin für den gesamten Landkreis bestehen

 

Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft hat die mit der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 19. Januar 2017 getroffenen Festlegungen für das Beobachtungsgebiet um den Fundort des tot aufgefundenen Wildvogels mit Datum 20. Februar 2017 aufgehoben. Innerhalb der gesetzlichen Frist von 30 Tagen nach amtlicher Feststellung von Geflügelpest bei einem Wildvogel im Stadtgebiet Elsterwerda sei kein weiterer Nachweis des Geflügelpest-Virus H5N8 im betroffenen Gebiet festgestellt worden, heißt es dazu aus dem Amt als Begründung für die Maßnahme.

 

Der Sperrbezirk ging bereits am 8. Februar 2017, automatisch nach Ablauf der gesetzlichen Frist von 21 Tagen, ohne weiteren positiven Befund im Beobachtungsgebiet auf. Für alle Geflügelhalter, auch Kleinsthalter, gelten weiterhin verschärfte Hygienemaßnahmen, um zu verhindern, dass die Geflügelpest in die Tierbestände eingetragen wird. Ebenso gilt für den Landkreis Elbe-Elster weiter die in der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 25. November 2016 verfügte Stallpflicht für Geflügel und die strenge Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen. Der Gesundheitszustand sämtlichen Geflügels muss genau überwacht werden und jeder Verdacht auf Geflügelpest umgehend dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft mitgeteilt werden. Verendetes Hausgeflügel und verendete Wildvögel müssen umgehend dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft gemeldet werden (Tel.: 03535 / 46-2681).

Elternbrief 45: 7 Jahre, 9 Monate: Gesundheit

(20.02.2017)

Wäscht sich Ihr Kind regelmäßig und aus eigenem Antrieb die Hände? Glückwunsch! Die meisten Kinder tun das nicht. Sie holen auch kein Taschentuch heraus, wenn sie niesen, und halten sich nicht die Hand vor den Mund, wenn sie husten. Unter anderem deswegen stecken sie sich so leicht untereinander an – Schulen, zumal schlecht gelüftete Klassenzimmer, sind ein idealer Aufenthaltsort für Viren und Bakterien aller Art. Drei bis sechs Infektionen pro Jahr sind normal. Daran können Sie wenig ändern, sofern Sie nicht als wandelnder Hygiene-Polizist hinter Ihrem Kind herschleichen möchten. Sie können aber eine Menge dafür tun, damit Ihr Kind die unvermeidlichen Infektionen gut wegsteckt und einen Gutteil der Viren erfolgreich abwehrt:

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind genug schläft.

  • Bewegung an der frischen Luft ist seit jeher das beste Mittel, um das Immunsystem zu stärken. Mindestens einmal am Tag soll ein Kind raus, auch an einem verregneten Sonntag!

  • Der Vorschlag „komm, wir machen einen Spaziergang!“ löst bei den wenigstens Kindern Begeisterung aus. Eine Radtour oder ein Ausflug mit Inlineskates sind da schon attraktiver – und wenn das gerade nicht passt, kann auch der Dauerlauf zum Bäcker oder zum Briefkasten für Bewegung sorgen.

Wenn Ihr Kind krank ist, sollte es sich in Ruhe auskurieren dürfen: Berufstätige Eltern, die gesetzlich krankenversichert sind, haben pro Jahr Anspruch auf bis zu 10 Kinderkrankentage für jedes Kind unter 12 Jahren (Alleinerziehende bis zu 20 Tage pro Jahr). Für privat Versicherte und Beamte gelten besondere Regelungen.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

 

 

Aufruf zum 10. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017/2018

(17.02.2017)

Potsdam – Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger sowie der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds Brandenburg, Karl-Ludwig Böttcher, haben heute in Potsdam zur Teilnahme am 10. Landeswettbewerb „Un-ser Dorf hat Zukunft" aufgerufen. Beteiligen können sich an der ersten Runde alle Dörfer, aber auch dörflich geprägte, städtische Ortsteile.

Standen vor 25 Jahren, als Brandenburger Gemeinden, das erste Mal bei einem Dorf-wettbewerb antraten, vor allem Kriterien für die Anerkennung als „schönstes Dorf" im Mittelpunkt, so geht es heute besonders um bürgerschaftliches Engagement, um Eh-renamt, um das Zusammenleben der Generationen.

Die Teilnahme am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" bietet eine gute Mög-lichkeit, bürgerschaftliches Engagement für die Entwicklung von Ideen, für die Lösung von Problemen, für die Umsetzung von Projekten und damit insgesamt für die Gestal-tung des Lebens in der Gemeinde zu mobilisieren.

Der Dorfwettbewerb hat sich in Brandenburg als ein wichtiges Instrument der Dorfent-wicklung etabliert. Dieser Wettbewerb besitzt durch die Bewertung der ganzheitlichen Entwicklung des Dorfes Alleinstellungscharakter. Nicht nur das Erscheinungsbild, wel-ches großen Einfluss auf das Lebensgefühl der Menschen hat, ist von Bedeutung, wich-tig sind ebenso Arbeitsplätze und soziale Einrichtungen, aber auch ein interessantes Vereinsleben. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht die Zukunftsgestaltung im ländli-chen Raum.

Vor diesem Hintergrund haben sich die neun vorangegangenen Dorfwettbewerbe als landesweite Bürgerbewegung und als Motor der ländlichen Entwicklung erwiesen. An den bisher neun Landeswettbewerben haben sich insgesamt 1.320 Dörfer beteiligt. Oft ist die Entscheidung, sich am Landeswettbewerb zu beteiligen, selbst schon der Auslö-ser dafür, dass sich im Ort Partner finden, für neue und interessante Projekte, die die Dorfgemeinschaft zusammenbringen und stärken. Der Weg ist schon das Ziel.

Der Wettbewerb erfolgt im Land Brandenburg auf zwei Ebenen: Bis Oktober diesen Jahres laufen die Bewerbungen und Jury-Bewertungen in den Dörfern und in dörflichen Ortsteilen der kreisfreien Städte. Die Kreissieger sind für die Runde auf Landesebene im kommenden Jahr nominiert. Auf der Grundlage der Jury-Bereisungen im Juni und Juli werden im Oktober 2018 im Rahmen einer Auswertungsveranstaltung die Landessieger gekürt. Der Ort hierfür steht schon fest: Gastgeberin wird die Gemeinde Sauen – dem Landessieger 2015 und Goldmedaillengewinner im Bundeswettbewerb 2016.

Die Landessieger vertreten Brandenburg beim 26. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" im Jahr 2019.

Die Bewertungskommission ist mit Vertretern des Agrar- und Umweltministeriums, des Städte- und Gemeindebunds Brandenburg, des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege, des Landesbauernverbands Brandenburg, des Brandenburger Landfrau-enverbands sowie des Brandenburgischen Gartenbauverbands und der Tourismus-Marketing GmbH besetzt.

Neue Technik offiziell In-Dienst gestellt

(15.02.2017)

Amt Elsterland investiert 23.000 Euro in neuen Rettungssatz

 

„Möge dieser neue Rettungssatz immer nur bei Übungen und im Training zum Einsatz kommen.“, so die Hoffnung von Ortwehrführer Guido Krause bei seiner kleine Dankesansprach anlässlich der In-Dienst-Stellung des neuen Rettungssatz für die Feuerwehr Rückersdorf. Denn wenn es beispielsweise bei einem Verkehrsunfall erst einmal notwendig wird diesen Rettungssatz in Betrieb zu nehmen, kann es manches Mal schon für die Betroffenen zu spät sein. Nach gut 20 Jahren Nutzungsdauer war es an der Zeit für eine Ersatzbeschaffung dieser Rettungstechnik für die Kameradinnen und Kameraden der Rückersdorfer Feuerwehr. „Angesicht der knappen Haushaltkasse des Amtes eine nicht ganz leichte und einfache Aufgabe.“, resümierte Bürgermeister Lothar Belger. Es kostete viele Mühe und Überzeugungsarbeit das Amt und den Amtsausschuss von der Notwendigkeit dieser Ersatzbeschaffung zu überzeugen. Aber die ständig steigende Anzahl an Einsätzen mit technischer Hilfeleistung und die territoriale Größe des gesamten Amtsbereiches überzeugte dann doch, dass es erforderlich sei zwei Wehren mit dieser Technik in ständiger Einsatzbereitschaft zu halten. So viel im vergangenen Jahr dann auch endlich die Entscheidung für diese Anschaffung. „Immerhin handelt es sich hier um eine Investition von 23.000 Euro, welche das Amt ohne Fördermittel tragen muss.“, so Andrea Madel vom Amt Elsterland. Insgesamt gab das Amt Elsterland im vergangenen Jahr 204.000 Euro für die Unterhaltung ihrer Feuerwehren aus. Davon entfielen 50.000 Euro auf Investitionen und Neuanschaffungen und 154.000 Euro wurden für die laufenden Unterhaltungskosten ausgegeben. Inzwischen hatten die Kameradinnen und Kameraden aus Rückersdorf genügend Zeit sich mit den neuen Rettungssatz vertraut zu machen und der neue Rettungssatz wurde auf dem Löschfahrzeug LF 10/6 integriert. Mit diese offizielle In-Dienst-Stellung sollte ein kleines Dankeschön an die Verantwortlichen in der Gemeinde, des Amtsausschusses und es Amtes Elsterland als Träger des Brandschutzes gehen, welche sich so tatkräftig für die Investition stark gemacht hatten.

 

 

Text + Fotos: Frank Reimann

Foto zu Meldung: Neue Technik offiziell In-Dienst gestellt

Weitere 15 Projekte können Förderung beantragen

(06.02.2017)

Mit 21 Vorhaben von Unternehmern, Kommunen und Vereinen geht die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Elbe-Elster in die vierte Antragsrunde im LEADER-Programm für den ländlichen Raum. Das Programm unterstützt Projekte mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg.

 

Der Vorstand der LAG Elbe-Elster hat am 31. Januar die bereits vierte Auswahlrunde für Projekte durchgeführt, die für eine Antragstellung im LEADER-Programm zugelassen werden. Bewertet wurden alle zum 30. November 2016 eingegangenen 21 Vorhaben anhand der Anfang September 2016 veröffentlichten Auswahlkriterien. Bestätigt wurden 15 Projekte, die im Rahmen des ausgelobten Förderbudgets der Region in dieser Auswahlrunde liegen. Die neuen Vorhaben binden etwa 3,0 Mio. Euro Fördermittel des Europäischen Fonds für ländliche Entwicklung (ELER). Alle Projektträger müssen nun bis 15. April 2017 ihren Förderantrag beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Luckau einreichen.

Wie in den Auswahlrunden zuvor, können sich alle Vorhaben, die diesmal keinen Erfolg hatten, gemeinsam mit neuen Projekten zum nächsten Förderaufruf wieder bewerben. Die LAG Elbe-Elster wird den nächsten Aufruf für eine LEADER-Förderung im März 2017 veröffentlichen.

 

Aus den vorangegangenen Auswahlrunden konnten bis Ende des Jahres 2016 insgesamt 38 Projekte mit ca. 5,2 Mio. LEADER-Förderung in die Umsetzung starten.

 

Kontakt:

Thomas Wude / Sven Guntermann

 

LAG Elbe-Elster

Regionalmanagement

 

Anlage:

Übersicht der Projekte für die Förderantragstellung

 

[Übersicht der Projekte]

Vorstellung der Schiedsstelle

(06.02.2017)

Schlichten ist besser als richten – Gerichte sind wichtig aber nicht immer notwendig

 

Bei uns sind Sie immer Gewinner!

 

Ein Schlichtungsversuch bei uns Schiedspersonen

 

  • ist kostengünstig (30 – 40 € Teilung möglich) und bürgernah,

  • schnell bearbeitet; Sie sparen Zeit und Nerven,

  • führt mit großer Wahrscheinlichkeit dazu, dass der Frieden auf Dauer ist,

    da keine Partei „gewinnt“ oder „verliert“,

  • kann Ihnen einen auf 30 Jahre vollstreckbaren Titel verschaffen.

     

    Wofür sind wir zuständig?

     

  • Nachbarschaftsstreitigkeiten: krähende Hähne, bellende Hunde, Lärm, Grillgeruch, überragende Baumzweige, zu hohe und zu breite Bäume und Hecken, Wurzeln, Hinüberfall von Laub und Früchten, Grenzbäume etc.

  • Bedrohung, Körperverletzung

  • Hausfriedensbruch

  • Beleidigung

  • Verletzung der persönlichen Ehre

  • Sachbeschädigungen etc.

     

    Was können Sie erwarten?

     

  • Sie sitzen bei den beiden Schiedspersonen am Tisch und klären in ruhiger

    Atmosphäre Ihr Problem.

  • Die Schiedspersonen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und haben

    einen Eid geleistet, der sie verpflichtet unparteiisch tätig zu sein.

     

    Wie sind wir zu erreichen?

     

    • Jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat von 17 bis 18 Uhr

      in Schönborn Hauptstraße 58.

    • Telefonisch über das Amt Elsterland: 035326/98110,

      Kunze, Werner (vorsitzender Schiedsmann) 035326/90231

,,Daumen hoch " für den Erhalt alter Obstsorten

(05.02.2017)

Gartenbau Winde zeigt zur Grünen Woche, wie Obstbäume veredelt werden .Ziel dieser Aktion war es, zu zeigen, dass man so alte Obstsorten
erhalten kann. Weitere Infos dazu gibt es in der Gärtnerei. Auch Minister Woidke fand diese Aktion gut und deshalb ,,Daumen hoch".

Foto zu Meldung: ,,Daumen hoch " für den Erhalt alter Obstsorten

Sonderprogramm Breitbandförderung für Gewerbegebiete

(26.01.2017)

 

Aufruf zur - schnellstmöglichen - Antragseinreichung

 

das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat das Sonderprogramm Gewerbegebiete zur Förderung von Infrastrukturprojekten in Gewerbe- und Industriegebieten sowie Häfen gemäß der Förderrichtlinie des BMVI veröffentlicht, siehe http://www.atenekom.eu/projekt-traeger-breitband/aufrufe/sonderprogramm-gewerbegebiete/ sowie Anlage. Es stehen insgesamt 350 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Der Aufruf ist nicht befristet. Ausschlaggebend für die Bearbeitung eines Antrages ist mit Blick auf die Erschöpfung der Fördermittel der Zeitpunkt der Antragseinreichung (Windhundverfahren).

Ziel dieses Aufrufes ist die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandaus-baus in unterversorgten Gewerbe- und Industriegebieten sowie in Häfen, die derzeit nicht durch ein NGA-Netz (Breitbandübertragungsraten bislang unter 35 Mbit/s) versorgt sind und in denen in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren kein ANGA-Netz errichtet wird.

Es werden Ausbaugebiete gefördert, die eine komplette Versorgung von Gewerbe- und Industrie-gebieten sowie Häfen mit mindestens einem Gigabit/s symmetrisch erreichen. Als besondere Zu-wendungsvoraussetzungen müssen die öffentlichen Flächen des Gewerbegebietes mit für private Endkunden kostenlosem WLAN versorgt werden. Im Einzelfall kann die Bewilligungsbehörde Aus-nahmen hiervon gewähren. Pro Vorhaben kann maximal eine Million Euro vergeben werden. Teil-nahmeberechtigt sind die Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und andere Körper-schaften, z. B. Ämter.

Eine Bewertung der Anträge nach Kriterien der Anlage zur Richtlinie (Scoring-Modell) findet nicht statt.

Während sich die Richtlinie zur Breitbandförderung des Bundes aus Sicht des Wirtschaftsministe-riums Brandenburg vornehmlich an die Landkreise und kreisfreien Städte richtet, können das Son-derprogramm Gewerbegebiete auch alle Städte, Gemeinden und Ämter nutzen.

Vor diesem Hintergrund ermuntern wir alle brandenburgische Städte, Gemeinden und Ämter zur Antragstellung, um mit einer Breitbandversorgung bislang unterversorgte Gewerbegebiete schnellstmöglich zu ertüchtigen.

Der zuständige Referatsleiter des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Branden-burg, Herr Fritz, weist darauf hin, dass alle brandenburgischen Kommunen bei der Antragstellung kostenfrei von der TKI Chemnitz unterstützt werden. Die TKI Chemnitz stellt für Sie alle relevan-ten Antragsunterlagen zusammen. Die Kosten werden über den bestehenden Rahmenvertrag vom Land Brandenburg getragen.

Die Kontaktdaten der TKI Chemnitz lauten:

Tele-Kabel-Ingenieurgesellschaft mbH

Curiestraße 19

09117 Chemnitz

Telefon: +49 371 52333 0

Telefax: +49 371 52333 33

E-Mail: tki@tki-chemnitz.de

Internet: www.tki-chemnitz.de.

 

[Sonderprogramm]

Ausbruch der hochpathogenen Geflügelpest bei einem Wildvogel im Raum Elsterwerda endgültig bestätigt

(20.01.2017)

Angeordnete Stallpflicht bleibt weiterhin für den gesamten Landkreis Elbe-Elster bestehen

 

Nach der Feststellung des Verdachtes der Geflügelpest bei einem Wildvogel (Saatgans) im Stadtgebiet Elsterwerda am 13. Januar 2017, wurde durch das Friedrich-Löffler-Institut am 19. Januar 2017 das hochpathogene Geflügelpestvirus endgültig bestätigt.

Damit ist der Ausbruch der Geflügelpest beim Wildvogel am 19. Januar 2017 amtlich festgestellt worden.

Der bereits mit der Feststellung des Verdachtes am 13. Januar 2017 festgelegte Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet bleiben weiterhin bestehen. Bitte beachten Sie dazu die Tierseuchenallgemeinverfügung vom 19. Januar 2017.

Diese finden Sie im Anhang sowie auf der Homepage des Landkreises Elbe-Elster unter www.lkee.de. Alle Geflügelhalter in diesen beiden Restriktionsgebieten werden aufgefordert, sich an die Bestimmungen in der Tierseuchenallgemeinverfügung zu halten. Geflügelhalter im Sperrbezirk wurden durch das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft gesondert schriftlich informiert.

Nach der Geflügelpestverordnung wurden alle notwendigen Maßnahmen durch das Veterinäramt getroffen. An den Hauptzufahrtswegen werden Hinweisschilder der jeweiligen Restriktionszone angebracht.

Es besteht weiterhin die dringende Notwendigkeit, die angeordneten Biosicherheitsmaßnahmen sowie die Aufstallpflicht des Geflügels im gesamten Landkreis Elbe-Elster umzusetzen, um den Eintrag des Erregers in Nutzgeflügelbestände zu verhindern.

Die Umsetzung der Maßnahmen wird durch das Veterinäramt konsequent eingefordert und kontrolliert.

 

Anhang: Tierseuchenallgemeinverfügung

 

Presseinformation des Landkreis Elbe-Elster 2017/01/21

[Tierseuchenallgemeinverfügung]

Geflügelpestverdacht bei einem Wildvogel im Raum Elsterwerda nachgewiesen

(19.01.2017)

Angeordnete Stallpflicht bleibt für den gesamten Landkreis Elbe-Elster bestehen

 

In Elsterwerda ist am 13. Januar bei einem verendeten Wildvogel (Saatgans) der Verdacht auf Geflügelpest amtlich festgestellt worden. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hatte zunächst das aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N8 nachgewiesen. Zur Abklärung, ob es sich dabei um die hochpathogene Variante des Virus handelt, wurden die Proben an das Friedrich-Löffler-Institut gesandt.

Durch das Veterinäramt sind die in der Geflügelpest-Verordnung bei der Feststellung des Verdachtes auf Geflügelpest bei einem Wildvogel vorgesehenen Maßnahmen eingeleitet worden. Dazu gehört die Festlegung eines Sperrbezirkes und eines Beobachtungsgebietes um den Fundort des infizierten Wildvogels. In diesen Gebieten gelten Beschränkungen für Geflügelhaltungen. Geflügel darf für die Dauer von 21 Tagen im Sperrbezirk und 15 Tagen im Beobachtungsgebiet nicht verbracht werden. Gewerbsmäßige Geflügelbestände im Sperrbezirk werden regelmäßig klinisch untersucht. Falls notwendig werden auch Proben für weitergehende Laboruntersuchungen entnommen.

Die genauen Grenzen der genannten Restriktionsgebiete und die Tierseuchenrechtlichen Verfügungen sind auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht. Die betroffenen Geflügelhalter werden über die erforderlichen Maßnahmen informiert.

Im Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet haben Halter von Hunden und Katzen sicherzustellen, dass diese nicht frei herumlaufen. In den ausgewiesenen Restriktionsgebieten ist darüber hinaus die Jagd auf Federwild verboten.

Für alle Geflügelhaltungen gelten auf Grund einer Eilverordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft besondere Biosicherheitsmaßnahmen. So müssen neben gewerblichen Geflügelhaltern auch Hobbyhalter sicherstellen, dass

 

• plötzliche und vermehrte Verendungen, Veränderungen bei der Futter- und Wasseraufnahme, sowie ein massiver Rückgang der Legeleistung dem Hoftierarzt oder dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises (03535/46-2681) mitzuteilen sind.

• die Ein- und Ausgänge zu den Ställen gegen unbefugten Zutritt gesichert sind,

• die Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutz- oder Einwegkleidung betreten werden. Die verwendete Schutzkleidung ist nach Verlassen des Stalls unverzüglich zu reinigen und zu desinfizieren oder unschädlich zu beseitigen.

• eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.

Eine Übertragung des Geflügelpesterregers von infizierten Wildvögeln auf Nutztierbestände muss unter allen Umständen verhindert werden, da alle infizierten Nutz- und Hobbygeflügelbestände getötet werden müssen. Eine Behandlung oder Impfung der Tiere ist nicht möglich.

Daher wird die Umsetzung der angeordneten Biosicherheitsmaßnahmen sowie der Aufstallpflicht im gesamten Landkreis Elbe-Elster konsequent eingefordert und kontrolliert. Verstöße werden konsequent und mit aller Härte geahndet.

 

Die Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, vermehrte Totfunde von Wildvögeln insbesondere Wasser- und Raubvögel dem Veterinäramt zu melden.

 

Geflügelhalter, die ihre Bestände bisher nicht dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft gemeldet haben, müssen dieses unverzüglich nachholen (03535/46-2681; E-Mail: veterinaeramt@lkee.de).

 

Bislang keine Übertragung von H5N8 auf den Menschen bekannt

Bisher sind keine Infektionen des Menschen mit H5N8-Viren bekannt. Eine Übertragung des Virus über infizierte Lebensmittel ist nach Einschätzung des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) „theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich“. Gleichwohl empfiehlt das BfR grundsätzlich die Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten zu beachten.

 

Presseinformation Landkreis Elbe-Elster 2017/01/16

 

 

 

Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Geflügelpest

(19.01.2017)

***Amtliche Bekanntmachung***

 

Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Geflügelpest

 

Nach amtlicher Feststellung des Geflügelpestverdachtes bei einem Wildvogel im Stadtgebiet Elsterwerda am 13. Januar 2017 wird auf der Grundlage

der §§ 55 ff der Geflügelpestverordnung nachfolgende Allgemeinverfügung erlassen:

 

Die Allgemeinverfügung können Sie unter Downloads runterladen.

 

 

[Tierseuchenallgemeinferfügung zum Download]

Zwei Kameraden halten seit 60 Jahren der Feuerwehr die Treue

(16.01.2017)

Ein etwas ruhigeres Jahr bei der Rückersdorfer Feuerwehr ging zu Ende

 

Am vergangenen Samstag war es bei der Freiwilligen Feuerwehr in Rückersdorf wieder so weit, es galt Rechenschaft über das vergangene Jahr abzulegen. Fast 500 Stunden ihrer Freizeit hatten im vergangenen Jahr die Kameradinnen und Kameraden bei Einsätzen verbracht. Mit nur siebzehn Einsätzen war es mal ein etwas ruhigeres Jahr. Des Weiteren waren sie fünfzehn Mal zu Absicherungen und anderen Tätigkeiten im Dienst. Auch das waren wieder fast 500 Stunden ihrer Freizeit. Auch im vergangenen Jahr waren wieder zahlreiche Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung angesiedelt. Aber auch zu Wald- und Wohnungsbränden mussten die Kameradinnen und Kameraden ausrücken. Leider konnten bei zwei dieser Einsätze die betreffenden Personen nur noch Tod geborgen werden. Ein Umstand der den Einsatzkräften immer auch seelisch sehr nahe geht. Aber dank des guten Ausbildungsstandes und einer entsprechenden Betreuung konnten diese Tatsachen gut verarbeitet werden. Um die Beherrschung der Technik und das Wissen über die Einsatztaktiken immer auf einem hohen Niveau zu behalten, wurden auch im vergangenen Jahr wieder viele Stunden in die Aus- und Weiterbildung gesteckt. Auf Amts- und Kreisebene nahmen sie an 43 Ausbildungen teil. Hinzu kommen noch die Ausbildungen auf den überörtlichen Ebenen. Zusätzlich findet jeweils montags noch die Ausbildungen der Maschinisten statt. „Bei diesen Ausbildungen geht es hauptsächlich darum, dass jeder die Möglichkeit des Fahrzeugführens hat und die Pumpenbedienung beherrscht.“, so Ortwehrführer Guido Krause. „An dieser Stelle danke ich allen Maschinisten für das entgegengebrachte Vertrauen.“ Neben Einsätzen und Ausbildung gehört auch eine gute und intensive Öffentlichkeitsarbeit zum Alltag in der Wehr. So wurden beispielsweise im Februar die Zamperleute bewirtet, Führungen von Schulklassen durch das Gerätehaus durchgeführt und die Kita „Häschengrube“ sowie die Grundschule bei verschiedenen Maßnahmen unterstützt. Regelmäßig an Christi Himmelfahr wird ein Tag der offenen Tür durchgeführt. Besuche bei den Partnerfeuerwehren standen im vergangenen Jahr ebenso auf dem Plan. Ein besonderer Höhepunkt war dabei der Besuch bei den Kameradinnen und Kameraden in Rückersdorf / Sachsen. Sie feierten ihr 75-jähriges Jubiläum und hatten dazu ihre Partnerwehren aus Thüringen, Brandenburg und Kärnten/Österreich eingeladen. Nicht zu unterschätzen und minder wichtig, die Nachwuchsarbeit. Auf derzeit fünfzehn Mitglieder in der Kinder- und Jugendfeuerwehr kann man in Rückersdorf stolz sein. Ab einem Alter von fünf Jahren können hier die Kinder und Jugendlichen aktiv werden. Viel Zeit und Arbeit hatte auch im vergangenen Jahr Jugendwart Cornell Manig in diese Aufgabe investiert. Tatkräftig zur Seite stehen ihm dabei Enrico Barth, Stefanie Krause, Axel Polster und Florian Fröhn. Bei Veranstaltungen und Wettkämpfen, wie dem Amtsausscheid, zeigten sie ihr Können und ihren Ausbildungsstand. Im September startete eine Mannschaft in der AK I und zwei Mannschaften in der AK II beim Amtsausscheid der Jugendfeuerwehren in Schönborn. Die Jüngsten zeigten einen Aufbau des Löschangriffs nass mit der TS 3. „Aber worauf ich ganz besonders stolz bin ist, dass drei Jugendliche in die aktive Wehr übernommen wurden.“, so Stefanie Krause beim Verlesen des Rechenschaftsberichtes. Beim Ausblick auf das aktuelle Jahr steht ein besonderes Ereignis im Mittelpunkt der Vorbereitungen. Die Wehr begeht in diesem Jahr ihr 95-jähriges Jubiläum und möchte das entsprechend würdig feiern. Natürlich ist die Jahreshauptversammlung auch ein guter Anlass Danke zu sagen und die Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und ihren Fleiß auszuzeichnen oder zu befördern. Zwei besondere Ehrungen gab es für die Kameraden Wilfried Weber und Günther Schimko. Sie beide halten bereits seit 60 Jahren der Rückersdorfer Wehr ihre Treue. Zu den zahlreichen Gästen bei der Jahreshauptversammlung gehörte auch Lothar Belger, Bürgermeister der Gemeinde Rückersdorf. Auch er hielt kurz Rückschau auf das vergangene Jahr und gab einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2017 aus Sicht der Kommunalpolitik. Besonders würdigte er dabei das ehrenamtliche Engagement aller Mitglieder der Wehr. Als Anerkennung für ihre Arbeit wurden Guido Krause, Marcus Winderlich, Stefanie Krause und Christian Passin mit der Ehrennadel der Gemeinde Rückersdorf ausgezeichnet. Abschließend ließen die Kameradinnen und Kameraden den Abend bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.

 

Text + Foto: Frank Reimann

  1. Ausgezeichnet mit der Ehrennadel der Gemeinde Rückersdorf: Guido Krause, Marcus Winderlich, Stefanie Krause, Christan Passin (v.l.n.r.). Die Auszeichnung übergaben Bürgermeister Lothar Belger (li. außen) und Ortsvorsteher Frank Schollbach (re. außen)

     

     

Foto zu Meldung: Zwei Kameraden halten seit 60 Jahren der Feuerwehr die Treue

DAS MEHRGENERATIONENHAUS RÜCKERSDORF

(13.01.2017)

… wünscht allen Besuchern, Helfern, Freunden und Unterstützern ein gesundes,

glückliches und erfolgreiches Jahr 2017!

 

Am 1. Januar 2017 startete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Es löst das bis Ende 2016 laufende Aktions-programm Mehrgenerationenhäuser II ab und sichert die Finanzierung der bisher bestehenden (bundesweit) 450 Häusern, sowie von 100 neuen Häusern bis zum 31.12.2020.

 

… und wir sind mit dabei!

 

Mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Rückersdorf, des Amtes Elsterland, sowie des Ministeriums, können wir also in den kommenden 4 Jahren unser Haus weiterhin für alle Generationen öffnen, unsere Angebote aufrecht erhalten und weiter entwickeln und somit ein wichtiger Anlaufpunkt für alle Menschen unserer Region bleiben.

Mehrgenerationenhaus – das ist nicht das Wohnen einer Großfamilie unter einem Dach, sondern ein offenes Haus mit vielfältigen Angeboten für alle Generationen eines Ortes, einer Gemeinde, einer Region. Ein Mehrgenerationenhaus lebt vor allem durch den unermüdlichen Einsatz von freiwilligen Helfern und ehrenamtlichen Unterstützern, denen an dieser Stelle mein ganz besonderer Dank gilt!

Unsere Veranstaltungen, Termine und weitere Infos finden Sie unter: www.mgh-kita-rueckersdorf.de

Das MGH Rückersdorf befindet sich in der Friedersdorfer Straße 10 in der Gemeinde Rückersdorf.

 

Franziska George

Leiterin

Foto zu Meldung: DAS MEHRGENERATIONENHAUS RÜCKERSDORF

Fahrsicherheitstraining der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster im Jahr 2017

(13.01.2017)

Wie gut kennen Sie sich und Ihr Auto?

Auch im Jahr 2017 bietet die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster Sicherheitstrainings für Sie und Ihr Auto an. Unter Anleitung eines erfahrenen Sicherheitstrainers lernen Sie Gefahren rechtzeitig zu erkennen und durch vorausschauende und angepasste Verhaltensweisen zu vermeiden.

Ihr Fahrzeug muss in einem verkehrs- und betriebssicheren Zustand sein und Sie müssen natürlich einen entsprechenden Führerschein besitzen.

Dann steht einem Sicherheitstraining auf dem Verkehrsübungsplatz „An der B 96“ in Massen nichts mehr im Weg.

Bis zur Sommerpause sind folgende Termine geplant:

11.03., 18.03., 25.03., 08.04., 22.04., 06.05., 13.05., 20.05., 10.06., 17.06., 24.06., 01.07. und 08.07.

Am 1. April findet außerdem ein Motorrad-Training statt.

Individuelle Terminvereinbarungen sind ebenfalls möglich. Für alle Absprachen und Anfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster e.V., Tuchmacherstraße 22, 03238 Finsterwalde gern zur Verfügung. Sie erreichen uns auch unter Telefon 03531/501901, unter Fax 03531/501903 und per Email: kreisverkehrswacht_ee@web.de

Die Termine für das 2. Halbjahr 2017 werden rechtzeitig bekannt gegeben

Foto zu Meldung: Fahrsicherheitstraining der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster im Jahr 2017

Info der Gemeinde Rückersdorf

(10.01.2017)

 

Über die öffentliche Auslegung der Planunterlagen für das Bauvorhaben (BV)

„Neubau GSM-R Basisstation in Rückersdorf in Bahn-km 109,180 bezogen auf die Strecke 6135 Berlin-Südkreuz – Elsterwerda“ der Gemeinde Rückersdorf, OT Rückersdorf

 

Die DB Netz AG beabsichtigt am südwestlichen Ende des Bahnsteiges ‚Bahnhof Rückersdorf‘ einen ca. 40 m hohen Schleuderbetonmast mit einer GSM-R Basisstation (Global System for Mobile Communications-Rail(way)) einschließlich der Elektroanlage errichten.

Seit 1999 wird deutschlandweit der analoge Zugfunk durch dieses Mobilfunksystem (auch als digitaler Zugfunk bezeichnet) ersetzt.

 

Das Amt Elsterland hat zu diesem Vorhaben eine Stellungnahme anzufertigen, und bittet daher evtl. betroffene Anwohner und Gewerbe um Eingabe einer schriftlichen Stellungnahme bis zum 10.02.2017, damit diese Eingaben der Stellungnahme beigefügt werden können.

 

Die Planunterlagen zum o.g. BV liegen vom 18.01.2017 bis einschließlich 10.02.2017 im Amt Elsterland, Kindergartenstraße 2a, 03253 Schönborn, Fachbereich Ordnungs- und Bauverwaltung zu folgenden Servicezeiten

 

Montag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Dienstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Donnerstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Freitag von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr

 

zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

 

Stellungnahmen können während der genannten Auslegungsfrist schriftlich zu den genannten Zeiten abgegeben werden.

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können der Gesamt-Stellungnahme des Amtes Elsterland nicht beigefügt werden und bleiben daher unberücksichtigt.

 

Die komplette Info mit Lageplan kann hier runtergeladen werden.

[komplette Info zum Download]

Der Pflegestützpunkt Herzberg informiert

(10.01.2017)

Neu: wöchentliche Beratungen im „HausLeben Kurstadtregion Elbe Elster e.V.“

 

Der Pflegestützpunkt des Landkreises in Herzberg informiert darüber, dass es ab sofort für die Region Elsterwerda-Bad Liebenwerda einen neuen festen Anlaufpunkt für Beratungen gibt. Ab dem 17. Januar sind die Mitarbeiterinnen wöchentlich jeden Dienstag in Bad Liebenwerda im „HausLeben Kurstadtregion Elbe Elster e.V.“ (im ehemaligen Sparkassengebäude) anzutreffen. Zum Auftakt findet dazu bereits am 14. Januar ein „Tag der offenen Tür“ von 10 bis 15 Uhr statt.

 

Die Sprechzeiten für die Region Elsterwerda-Bad Liebenwerda:

 

Bad Liebenwerda, Burgplatz 1, im „HausLeben Kurstadtregion Elbe-Elster e.V.“, Dienstag 14.00-17.00 Uhr. Ein Kontakt ist jederzeit auch telefonisch unter 03535 247875 sowie 03535 462665 möglich.

Der Biber nagt sich durchs Naturschutzgebiet

(22.12.2016)

Öffentliche Wege und Bahnstrecke von umstürzenden Bäumen bedroht / Bürgermeister bittet Biberbeauftragte um Rat

Tröbitz Dem Tröbitzer Bürgermeister Holger Gantke bereitet der Biber Sorgen. Im Naturschutzgebiet am Rande des Dorfes wird er zur Gefahr für Spaziergänger und die angrenzende Bahnlinie. Darum bat Gantke Brandenburgs Biberbeauftragte um Rat.

Der Biber nagt sich durchs Naturschutzgebiet

Biberbeauftragte Undine Schubert (l.) mit Bürgermeister Gantke (2.v.l.) in Tröbitz, wo der Biber im Naturschutzgebiet haust. Foto: Heike Lehmann

Der Restsee in Tröbitz ist in der warmen Jahreszeit ein idyllisches Fleckchen. Gern drehen die Tröbitzer um den Teich ihre Runden, gehen spazieren und baden. Eine kleine Halbinsel ist gar als "Liebesinsel" beliebt. Das soll auch so bleiben. Sagt jedenfalls Heinrich Otto Tulowietzki, der den See vor seiner Haustür gekauft hat. "Er will das alles öffentlich zugänglich belassen", sagt auch Bürgermeister Holger Gantke. Aber der Biber macht dem zunehmend einen Strich durch die Rechnung. Das dämmerungs- und nachtaktive Tier nagt sich durch dicke und dünne Baumstämme rund um den See. Er knickt sie ab und schafft so im Wald Gefahrenstellen oder versperrt die öffentlichen Wege, unter Umständen auch als Feuerwehrzufahrt genutzt. Hier weiterlesen.....

Acht auf einen Streich

(20.12.2016)

Luther Pass trifft Kombiticket für Museen des Landkreises

 

Wer Kultur und besondere Erlebnisse verschenken möchte, dem sei ein Besuch der Museen des Landkreises Elbe-Elster empfohlen. Dort gibt es Kombiticket, Luther Pass und Stempelabdrucke. Das Kombiticket der Museen des Landkreises erlaubt den Eintritt in vier Museen zum Preis von drei. So lassen sich Stempel-Sammeln für den Luther Pass und unterhaltsame Information bestens und kostengünstig verbinden und als Geschenk unter den Christbaum legen.

Der Luther Pass verbindet acht Städte im Zweistromland der Reformation, und das pinkfarbene Schmuckstück im Pass-Format lädt ein, sich auf Spurensuche zu Luthers Wirken und den Auswirkungen der Reformation zu begeben. Ziemlich viele Hinweise und jede Menge interessante Geschichte und Geschichten finden sich in den Museen des Landkreises.

Im Museum „Mühlberg 1547“ beispielsweise können sich die Besucher der historischen Schlacht von 1547 vor den Toren der Stadt widmen, in der katholische und protestantische Truppen aufeinandertrafen. Auch das „Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum“ in Bad Liebenwerda ist eine Reise wert, denn hier wird beispielsweise ab Ende April 2017 die Ausstellung „Reformation begreifen. Das Elbe-Elster-Land im 16. Jahrhundert“ zu erleben sein. In Finsterwalde widmet sich das „Sänger- und Kaufmannsmuseum“ im nächsten Jahr der Geschichte der evangelischen Kantorei, und das Museum „Schloss Doberlug“ wird sich im Reformationsjahr den letzten Mönchen von Dobrilugk nähern. Auch die aktuellen Schauen und die Dauerausstellungen in den vier Museen sind durchweg sehenswert, und hierfür bietet der Luther Pass nicht nur Anlass, die Stempel in den Museen abzuholen, sondern auch hineinzugehen. „Wer auf die Museumstour Elbe-Elster geht, sollte den Luther Pass im Gepäck haben, denn dann gibt es bereits vier Stempel für den individuellen Reisepass“, sagt Dr. Rainer Ernst, Leiter des Museumsverbundes des Landkreis Elbe-Elster. Gleichzeitig können die Gäste mit einem Kombiticket bares Geld sparen. Dann gibt es den Eintritt von vier Museen zum Preis von drei für insgesamt zwölf statt für 16 Euro. „Damit haben Besucher dann acht auf einen Streich, vier Stempel im Luther Pass und vier Eintrittskarten für die Museen“, so Dr. Rainer Ernst.

 

Alle Infos finden sich auf der Webseite www.lutherpass.de

Foto zu Meldung: Acht auf einen Streich

Restaurationsfinanzierung für Oppelhainer Orgel sicher

(20.12.2016)

Rühlmann-Original erhält vollen Klang zurück

 

Oppelhain. Nach gut einem Jahr Anträge schreiben und Spendengelder akquirieren, steht die Finanzierung für die restaurationsbedürftige Wilhelm Rühlmann Orgel. „Ohne die Unterstützung von Generalsuperintendent Martin Herche, der die Schirmherrschaft der Spendensammelaktion übernahm, SPD-Regionalbeauftragte Martina Mieritz und die hohe Spendenbeteiligung in der Gemeinde, wäre es in diesem kurzen Zeitraum nie möglich gewesen“, spricht Joachim Posselt, Vorsitzender des Kirchenrates, seinen Dank aus. Die letzten, entscheidenden Finanzspritzen kommen von der Sparkasse Elbe-Elster und dem Bund, der den von der SPD unterstützten Fördermittelantrag für die Sanierung der Orgel kürzlich bewilligte.

 

„Auf Grund der winterlichen Temperaturen beginnen die Restaurationsarbeiten erst nächstes Jahr“, verrät Joachim Posselt bei einem erneuten Treffen mit der SPD-Regionalbeauftragten Martina Mieritz in der Oppelhainer Kirche. Die Mitglieder des Kirchenrates dankten ihr persönlich für ihren Einsatz um das historisch wertvolle Rühlmann-Original. Mieritz vermittelte Kontakte und Fördermittelmöglichkeiten, die der Kirchenrat gern in Anspruch nahm.

 

„Sehr gern stand ich der Kirchengemeinde hilfreich zur Seite und gemeinsam haben wir mit kontinuierlichen Engagement und Unermüdlichkeit die notwendigen finanziellen Mittel organisiert“, freut sich Mieritz über den Erfolg. Nur durch Nachdruck ihrerseits wurde der Oppelhainer Fördermittelantrag in die letzte Haushaltsausschuss-sitzung des Bundestages einbezogen und erfreulicherweise bewilligt.

Seit ihrer Erbauung vor gut 100 Jahren, blieb die Wilhelm Rühlmann Orgel, Opus 320, unverändert. Nach den Restaurationsarbeiten wird die Königin der Instrumente bald wieder in ihrem vollen Klang zu hören sein.

 

Foto 1: Peter Herrmann, Oppelhainer Ortsvorsteher, Martina Mieritz, SPD-Regionalbeauftragte und Joachim Posselt, Kirchenratsvorsitzender, an der Orgelpfeife (v.l.) und die Mitglieder des Kirchenrates Petra Vetter, Detlef Lehmann, Ingrid Krause und Wilfried Büchner (v.l.) vor dem Oppelhainer Altar.

Foto zu Meldung: Restaurationsfinanzierung für Oppelhainer Orgel sicher

Elternbrief 17: Mit Kindern feiern

(14.12.2016)

Ob Geburtstag, Namenstag, Weihnachten, Pessach oder Ramadanfest – die meisten Eltern erinnern sich gerne an die Zeit der Vorfreude, an das Backen und Kochen, das Basteln und die festliche Stimmung mit Kerzen und gutem Essen, an den Gang in die Kirche, Moschee oder Synagoge. Für gläubige wie nichtgläubige Menschen ist die Erinnerung an Feste verbunden mit dem Gefühl, in einer Gemeinschaft gut aufgehoben zu sein. Kinder lieben Feste im Familienkreis und wiederkehrende Rituale, auf die man sich jedes Jahr wieder aufs Neue freuen kann. Dazu gehören bestimmte Speisen, Lieder, Geschichten und Geschenke. Erzählen Sie Ihrem Kind von den Festen bei sich zu Hause oder feiern Sie sie mit ihm zusammen.

Heute ist Milans großer Tag: Zwei Jahre wird er schon! Staunend steht er vor dem Geburtstagstisch mit den brennenden Kerzen. Ein Dreirad steht da für ihn und ein Polizeiauto, das blinken kann. Am Nachmittag kommen zwei Omas und ein Opa, Tanten, Onkel und die vier Kinder, mit denen er zur Tagesmutter geht, nebst Müttern und Vätern – und alle mit Geschenken! Plötzlich wird es Milan zu viel. Er versteckt sich hinter Papa und will nichts mehr sehen. Erst als Oma Gisela mit allen Kindern ins Kinderzimmer zum Spielen geht, taut er wieder auf.

Im Mittelpunkt zu stehen, kann für ein kleines Kind schön, aber auch ganz schön anstrengend sein.

  • Laden Sie lieber ein paar Leute weniger ein, damit es nicht zu hektisch wird

  • Ein Erwachsener sollte sich immer um die Kinder kümmern; um alleine zu spielen sind sie noch zu klein.

  • Zu viele Geschenke überfordern Ihr Kind – sprechen Sie sich mit den Geburtstagsgästen ab. Besser ist es, wenn alle zusammenlegen und einen Satz Holzbauklötze, einen Puppenwagen oder einen Bagger kaufen.

    Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

    Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

Foto zu Meldung: Elternbrief 17: Mit Kindern feiern

Weihnachtsgrüße 2016 - Gemeinde Rückersdorf

(14.12.2016)

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

ein ereignisreiches Jahr 2016 geht in wenigen Tagen zu Ende. Für viele von uns ist jetzt die Zeit, um Rückschau zu halten und die positiven und negativen Ereignisse der vergangenen Monate zu betrachten.

Am Anfang des Jahres wurde mit einem bunten Programm der Grundschule, im Beisein des Ministers Baaske und zahlreicher Gäste unsere sanierte Turnhalle feierlich übergeben. Diese bietet nun für den Schul- und Vereinssport optimale Bedingungen.

Anlässlich des Mühlenmarktes konnten wir ein neues Spielgerät im OT Oppelhain, im Wert von 10.000,00 Euro, an die Kinder übergeben. Bedanken möchte ich mich ganz herzlich bei der Firma Mathias Frank, die das Spielgerät kostenlos aufgebaut hat.

Die größte Herausforderung ist der Bau der 3 Brücken und einem Tunnel auf unserem Gemeindegebiet. Mit dem eigentlichen Bauvorhaben wie Planung, Ausschreibung und Vergabe ist die Gemeinde nicht involviert. Dennoch mussten wir in Zusammenarbeit mit der Fachabteilung des Amtes, nach Lösungen suchen, um die Belastungen für unsere Bürger so gering wie möglich zu halten.

Obwohl wir in diesem Jahr keine Investitionsmitte zur Verfügung hatten, wurden für die Friedhofshalle im OT Friedersdorf neue Fenster beschafft und eingebaut. Weiterhin wurde begonnen, den Zaun auf den Friedhöfen in den OT Oppelhain und Rückersdorf zu erneuern. Allerdings wird die Fertigstellung 2018/19 erfolgen.

Unser Kindergarten ist ein modernes Gebäude, wo es die besten Arbeits-, Spiel- sowie Lernbedingungen für die Erzieher und Kinder gibt. Kita, Mehrgenerationenhaus und Grundschule arbeiten sehr gut zusammen und bieten in Verbindung mit dem Hort Arbeitsgemeinschaften an. Dieses soll im nächsten Schuljahr mit der Grundschule weiter ausgebaut werden.

Kommune heißt Gemeinschaft, Sie funktioniert am besten, wenn sich viele daran beteiligen, die Ortsteile unserer Gemeinde für die Einheimischen und Gäste attraktiv zu machen beziehungsweise zu halten. Deshalb sind wir sehr froh, dass es in der Gemeinde Rückersdorf viele Menschen gibt, die sich für das Gemeinwesen und für andere ehrenamtlich einsetzen. Vieles von dem, was unsere Gemeinde lebenswert macht, geht auf das gemeinsame Wirken verschiedener Gruppen und Interessenvertreter zurück sowie auf bürgerschaftliches Engagement.

Viele Einwohner unserer Gemeinde kümmern sich um Mitbürger und halten unsere Vereine am Laufen; Unternehmerinnen und Unternehmer zeigen sich ihrem Standort verbunden und sponsern kulturelle wie sportliche Events. Sie bereichern unser Leben und tragen dazu bei, unsere Identität zu waren. So wurden in den Ortsteilen die Osterfeuer, der Mühlenmarkt, das Kräutergartenfest, der Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr, der Kinderflohmarkt im Mehrgenerationenhaus, der Tag der offenen Tür im Kindergarten und in der Grundschule, das Schützenfest, die Veranstaltungen der Fußballvereine Aufbau Oppelhain und SG Friedersdorf geplant und durchgeführt, um nur einige zu nennen. Ihnen allen möchte ich zum Jahresausklang ganz herzlich für Ihr Engagement danken. Bedanken möchte ich mich auch beim Billardverein und beim Familiensportverein für ihre im Verborgenen stattgefundene Arbeit. Den Feuerwehren in den 3 Ortsteilen gebührt ein besonderer Dank. Sie sind immer da, wenn man sie braucht. Dieses Engagement kommt vielen Einzelnen zugute, es stärkt aber den Zusammenhalt.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, Weihnachten steht vor der Tür, das Fest des Friedens, der Besinnung und der Freude. Nutzen Sie diese Zeit, um inne zu halten und der Hektik unserer schnelllebigen Zeit zu entfliehen. Genießen Sie diese besondere Zeit für ruhige und erholsame Stunden im Kreise Ihrer Familie.

 

Ich wünsche Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, mit Ihren Familien, auch im Namen der Gemeindevertretung ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein neues Jahr voller Gesundheit, Erfolg und Zuversicht.

 

Ihr ehrenamtlicher Bürgermeister

Lothar Belger

Foto zu Meldung: Weihnachtsgrüße 2016 - Gemeinde Rückersdorf

TOURENPLAN der Kreisfahrbibliothek

(14.12.2016)

BofingerpferdJanuar bis Dezember 2017

 

Süd

Tour 11: Mittwoch, den

 

11.1./8.2./1.3./22.3./ -/10.5./31.5./21.6./

12.7./ - / - /13.9./4.10./8.11./29.11.

 

Schadewitz 14:00 - 14:20 Uhr

Gruhno 14:30 - 14:50 Uhr

Friedersdorf 15:00 - 15:20 Uhr

Rückersdorf 15:30 - 16:00 Uhr

Oppelhain 16:15 - 16:45 Uhr

 

 

Tour 12: Donnerstag, den

 

12.1./9.2./2.3./23.3./-/11.5./1.6./22.6./

        13.7./ - / - /14.9./5.10./9.11./30.11.

 

Fischwasser 14:30 - 15:00 Uhr

Lugau 15:15 - 15:45 Uhr

Lindena 16:00 - 16:20 Uhr

Schönborn 16:30 - 17:15 Uhr

Tröbitz 17:30 - 18:15 Uhr

Schilda 18:30 - 19:00 Uhr

 

Nord

        Tour 12: Donnerstag, den

 

12.1./9.2./2.3./23.3./-/11.5./1.6./22.6./

         13.7./ - / - /14.9./5.10./9.11./30.11.

 

Drößig 15.00 - 15:30 Uhr

Eichholz 15:40 - 16:00 Uhr

[Download]

[Download]

Aktuelle Projekte der Sängerstadtregion – praktizierte Kooperation

(13.12.2016)

Die Sängerstadtregion geht 2017 bereits in das neunte Jahr ihrer interkommunalen Kooperation. Die Städte Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain und Sonnewalde sowie die Ämter Kleine Elster und Elsterland bilden einen Kommunalverbund, um gemeinsam die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern. Im Jahr 2016 konnte mit Hilfe des Städtebauförderprogramms Kleinere Städte und Gemeinden die Sportaußenfläche der Berggrundschule in Doberlug-Kirchhain fertiggestellt werden. Die Schüler können sich nun über eine neue multifunktionale Sportfläche inklusive Beleuchtung und Aufenthaltsbereichen freuen.

Die umfassende Erneuerung einer weiteren Sportfläche wurde in diesem Jahr begonnen und soll nächstes Jahr eingeweiht werden: Der Faustballplatz in Massen, Amt Kleine Elster. Der TSV Germania Massen ist hier der Hausherr, der im Jahr 2006 auch die deutschen Meisterschaften im Faustball ausrichtete. Aber auch der angrenzenden Schule soll der Platz zu Gute kommen, genauso den anderen Kommunen im Verbund, die sich hier sportlich engagieren. Der Amtsdirektor Gottfried Richter, der dieses Jahr die Sprecherrolle des Kommunalverbundes innehatte, freut sich über diesen Weg eine weitere Verbesserung in seinem Amt vorweisen zu können: „Nach der Ausbildungsstätte PILZ und dem Bahnsteigneubau in Lichterfeld ist dies nun das Projekt mit dem größten Fördervolumen im Amt."

Ein weiteres großes investives Projekt wurde in Finsterwalde in diesem Jahr gestartet: Der Speisesaal der Grundschule Nehesdorf wird als eigenständiges Gebäude auf dem Schulgelände neu gebaut. In einem weiteren Schritt wird die Grundschule barrierefrei und somit für die Inklusion um- und ausgebaut, dafür wird unter anderem ein Aufzug angebaut. Und auch hier wird der Sport gefördert: Im Jahr 2018 beginnen die Arbeiten an der Sportaußenfläche der Grundschule Nehesdorf.

Insgesamt werden so dieses und kommendes Jahr mit Bundes- Landes- und kommunalen Mitteln fast zwei Millionen Euro in die soziale Infrastruktur der Sängerstadtregion investiert. Die Sprecherrolle des Kommunalverbundes übernimmt im nächsten Jahr das Amt Elsterland mit Herrn Amtsdirektor Andreas Dommaschk.

Text: Projekmanagement Sängerstadtregion: Contextplan Gmbh

Foto zu Meldung: Aktuelle Projekte der Sängerstadtregion – praktizierte Kooperation

Vogelgrippe - Verhalten im Fall von Totfunden

(29.11.2016)
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
die Aviäre Influenza (= Geflügelpest = "Vogelgrippe") breitet sich in Deutschland immer mehr aus und hat leider auch schon das Land Brandenburg erreicht. Aus diesem Grund ist die Bevölkerung aufgerufen, Totfunde von Wildgeflügel und Wildvögeln zu melden. Diese Totfunde sind im Rahmen eines verstärkten Wildvogelmonitorings einer Untersuchung im Landeslabor Berlin-Brandenburg zu zu führen.Die Erfahrung der vergangenen Geflügelpestzüge besagt, dass auch Meldungen über Totfunde bei den örtlichen Ordnungsämtern eingehen. Aus diesem Grund möchte ich Sie auch um Unterstützung bitten.
 
In jedem Fall sollte bei einer eingehenden Meldung der Name des Meldenden, Telefon- oder Handynummer, genauer Fundort und Art des Tieres aufgenommen werden. Wichtig dabei ist, dass hauptsächlich Wildwassergeflügel (Wildenten, -gänse, Schwäne usw.), wildlebende Hühnervögel (Fasane, Rebhühner, Auerhühner usw.) und Greifvögel  für die Untersuchung in Frage kommen, der Kadaver sollte aber frisch sein, noch nicht verwest oder von Raubtieren o.ä. zerlegt worden sein.  Singvögel, Sperlinge, Spatzen u.ä. sowie Tauben sind nicht geeignet für die Untersuchung, diese sollten daher evtl. geborgen und entsorgt werden.
Wenn es Ihnen bzw. Ihren Mitarbeitern möglich ist, die gemeldeten Totfunde zu bergen, wäre wir über Ihre Unterstützung sehr dankbar und würden diese dann bei Ihnen abholen (über die persönlichen Schutzmaßnahmen bei der Bergung siehe unten). Im Übrigen bitte ich Sie, die komplette Meldung an das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft (Tel. 03535 462681 oder 462682 oder per Mail an veterinaeramt@lkee.de) weiterzuleiten. Am Wochenende ist erforderlichenfalls die amtstierärztliche Rufbereitschaft unter 01752930945 zu informieren.
 
Sollten Totfunde geborgen werden (von Ihren Mitarbeitern, ggf. auch von Jägern oder Bürgern) sollte folgendes beachtet bzw. darauf hingewiesen werden:
  • Tot aufgefundenes Wildgeflügel/Vögel/Greifvögel nicht mit bloßen Händen anfassen, sondern Einweghandschuhe nutzen (hilfsweise geht es auch mit Plastiktüten, die über die Hände gezogen werden).
  • Totfunde in dichte Plastiktüten oder Müllsäcke verpacken, Handschuhe vom Rand her auf links ausziehen und in den Müllsack zu dem Totfund werfen, dann Müllsack verknoten (auslaufsicher!). Danach diesen in einen zweiten Müllsack stecken und ebenfalls verknoten, Angaben zum Tier und Fundort außen anbringen und  bis zur Abholung durch Mitarbeiter des Veterinäramtes kühl lagern.
  • Nach dem Bergen und Verpacken Hände mit Warmwasser und Flüssigseife gründlich waschen.
 
Ich weise ausdrücklich daraufhin, dass nach Einschätzung des RKI und des BfR die Infektionsgefahr für den Menschen durch das Geflügelpestpestvirus als sehr gering eingeschätzt wird. Humane Erkrankungen mit dem jetzt grassierenden Virustyp sind bisher nicht bekannt.
 
Der momentane Geflügelpestzug bedroht die Geflügelbestände auch im Landkreis Elbe-Elster. Deshalb bitte ich Sie um eine kooperative Zusammenarbeit und aktive Unterstützung im Rahmen Ihrer Möglichkeiten.
Ich bedanke mich für Ihr Verständnis. Für Fragen stehen meine Mitarbeiter und ich gern zur Verfügung.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

 
Ilona Schrumpf

 
_____________________________________________________

 
Landkreis Elbe-Elster
Amt für Veterinärwesen,...
Amtsleiterin / Amtstierärztin
Nordpromenade 4 a
04916 Herzberg
Tel.: 03535 46-2680
Fax : 03535 46-2687
E-Mail: ilona.schrumpf@lkee.de
Internet: www.landkreis-elbe-elster.de

Anordnung zur Aufstallung von Geflügel

(28.11.2016)

Auf Grund der aktuellen Situation, ergeht durch den Landkreis Elbe-Elster folgende Anordnung.

 

Bis auf weiteres werden Ausstellungen, Märkte und Veranstaltungen ähnlicher Art mit lebendem Geflügel, in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln und Tauben im Landkreis Elbe-Elster untersagt.

Die sofortige Vollziehung dieser Maßnahme wird im öffentlichen Interesse angeordnet.

Diese Allgemeinverfügung tritt ab sofort in Kraft und gilt bis auf Widerruf.

 

Weitere Details und die dazugehörigen Begründungen finden sie im Download.

[Download]

Freileitungschnitt in Gruhno

(28.11.2016)

Am 01.12.2016 erfolgt durch die Firma Donner Landschaftsbau GmbH in Gruhno zwischen 13:30 und 14:30 Uhr in der Gruhnoer Hauptstraße ein Freileitungschnitt im Auftrag der Mitnetz. Hier wird es im genannten Zeitraum zu Straßensicherungsmaßnahmen und gegebenenfalls zu Fahrbahneinschränkungen im Rahmen einer schnell wandernden Baustelle kommen.

Achtung Stromabschaltung in Schönborn

(28.11.2016)

Sehr geehrte Bürgerin, sehr geehrter Bürger,

auf Grund Betriebsnotwendiger Arbeiten an den Netzanlagen der envia-Gruppe, wird die Stromversorgung (Anschlussnutzung) 

 

am Mittwoch, dem 30. November 2016

von 09:00 bis ca. 11:00 Uhr 

 

unterbrochen.

Die betroffenen Straßen mit den dazugehörigen Hausnummern finden sie im Anhang.

[Download]

Eilverordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen

(22.11.2016)

Vorschriften des Bundes haben für alle Geflügelhalter bundesweit Gültigkeit

 

Auf Grund der gehäuften Geflügelpestnachweise bei Wildvögeln und in Hausgeflügelbeständen in mehreren Bundesländern hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit Wirkung vom 21. November 2016 eine Eilverordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen erlassen.

Diese Vorschriften haben für alle Geflügelhalter (auch Kleinsthaltungen) bundesweit Gültigkeit.

Der Tierhalter eines Bestandes

•           bis 100 Stück Geflügel hat im Bestandsregister je Werktag die Anzahl der verendeten Tiere

•           mit 100 bis 1.000 Stück Geflügel hat zusätzlich je Werktag die Gesamtzahl der gelegten Eier des Bestandes

zu erfassen. (§ 3 der Verordnung)

 

Der Tierhalter eines Bestandes bis einschließlich 1.000 Stück Geflügel hat sicherzustellen, dass

1.         die Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder sonstigen Standorte des Geflügels gegen unbefugtes Betreten oder Befahren gesichert sind,

2.         die Ställe oder sonstigen  Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegkleidung betreten werden und dass diese Personen die Schutz- und Einwegkleidung nach Verlassen des Stalls oder sonstigen Standortes des Geflügels unverzüglich ablegen,

3.         Schutzkleidung nach Gebrauch unverzüglich gereinigt und desinfiziert und Einwegkleidung nach Gebrauch unverzüglich unschädlich beseitigt wird,

4.         eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird. (§ 4 der Verordnung)

Die Verordnung gilt bis zum 20. Mai 2017.

Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft fordert alle Geflügelhalter des Landkreises Elbe-Elster auf, die vorgenannten Schutzmaßnahmen umzusetzen. Festgestellte Verstöße können als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.

 

 

Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, folgende allgemeine Verhaltensmaßregeln zu beachten:

•           Jeder Halter von Geflügel (Hühner, Gänse, Enten, Puten, Fasane, Wachteln u.a.) hat seine Geflügelhaltung beim Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft anzuzeigen (unabhängig von der Meldung bei der Tierseuchenkasse!), sofern dies noch nicht erfolgt ist.

•           Die Fütterung von Geflügel muss so erfolgen, dass Wildvögel keinen Zugang zu den Futter- und Tränkstellen haben.

•           Geflügel darf nicht mit Oberflächenwasser, zu dem Wildvögel Zugang haben, getränkt werden; das bedeutet, dass Enten und Gänse nicht auf freien Teichen, Bächen oder anderen Gewässern schwimmen oder davon trinken dürfen.

•           Jäger, die mit Federwild in Berührung gekommen sind, dürfen keinen Kontakt zu Geflügelbeständen haben.

•           Plötzliche Erkrankungen oder gehäufte Verendungen im Geflügelbestand sind dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft zu melden.

•           Tot aufgefundene Greifvögel oder Wasserwildgeflügel (Wildenten, -gänse, Schwäne usw.) sind ebenfalls zu melden.

Für Fragen stehen die Mitarbeiter des Amtes für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft jederzeit zur Verfügung.

Presseinformation Nr. 2016/11/36 Landkreis Elbe-Elster

 

 

Amt für Veterinärwesen ordnet Aufstallungspflicht an

(15.11.2016)

Geflügel muss in geschlossenen Ställen oder unter Schutzvorrichtung gehalten werden/ Vorsorgemaßnahme zum Schutz der Geflügelbestände

 

Um einem Ausbruch der Geflügelpest (Aviäre Influenza) im Landkreis Elbe-Elster entgegen zu wirken, hat das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft eine Allgemeinverfügung zur Aufstallungspflicht von Geflügel erlassen, die ab sofort umzusetzen ist.

 

In den im Anhang aufgeführten Gebieten mit hoher Geflügeldichte ist ab sofort sämtliches dort gehaltenes Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) ausschließlich in geschlossenen Ställen oder unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenabgrenzung bestehen muss (Schutzvorrichtung), zu halten. Dies ist eine Vorsorgemaßnahme zum Schutz der Geflügelbestände, da dort Geflügel in höheren Stückzahlen gehalten wird und die Auswirkungen eines Ausbruchs von Geflügelpest dramatisch wären.

 

Die Tierseuchenallgemeinverfügung kann bei geänderter Risikolage angepasst werden. Die Kreisverwaltung bittet um Unterstützung bei der Information der Bürgerinnen und Bürger. Die Allgemeinverfügung ist auch unter www.lkee.de eingestellt.

 

 

Anlage:

 

Tierseuchenallgemeinverfügung über die Anordnung der Aufstallung von Geflügel zum Schutz gegen die aviäre Influenza

[Anlage: Allgemeinverfügung Geflügelpest]

Teilnahme am Wettbewerb - Öffentliche Ausschreibung

(15.11.2016)

für die Grundschule in Rückersdorf

Alle weiteren Informationen finden sie hier.

Kinderturnier in Kamenz

(15.11.2016)

Als traditionelle „Spielwiese“ für die Youngsters des BV Tröbitz hat sich mittlerweile das Nachwuchsturnier in Kamenz auf dem Turnierplan etabliert.

Für Kinder, die dem Tröbitzer Bambinitraining entwachsen sind und nur erste Herausforderungen in Turnieren suchen, ist dieses Einstiegsturnier sehr gut geeignet. Das Wetteifern im Gruppensystem bot ihnen viele Chancen.

Am Schopf packte Arndt Kleinfeld die Möglichkeit des Turniersieges und ließ sie bis zum Schluss nicht mehr los. Als Sieger in der Altersklasse U11 Jungen staunten nicht nur seine Gegner, sondern auch Eltern und Trainer.

Im vereinsinternen Duell um den 3.Platz der Altersklasse U13 Mädchen hatte Nelly Orlowski die Nase vor Jarmila Degen im Ziel. Nach 3 ausgeglichenen Sätzen setze sich Nelly mit ausdauernder und hartnäckiger Spielweise durch.

Sandra Teubner zahlte in U11 Mädchen Lehrgeld, kann aber bei konzentrierter Spielweise zukünftig um die vorderen  Platzierungen mitspielen.

Ein Achtungszeichen in Bezug auf  „Lernen im Wettkampf“ setze Jan Kuropka. (U13 Jungen)  Von Match zu Match wurde Jans Spielweise effektiver und er für seine deutlich erfahrenen Gegner gefährlicher. Sein Sieg im letzen Spiel unterstrich die gute Leistung und wurde vom Team mit einer LAOLA-Welle gebührend gefeiert.

Die kleinste und jüngste im Bunde spielte unbekümmert aller Dinge, die da so geschahen. Jette Berge gewann zum Auftakt in 2 Sätzen, irritierte damit alle anderen zuschauenden Gruppengegner und entzückte mit ihrer unbekümmerten Spielweise das Tröbitzer Team. Auch in zwei weiteren Spielen gelangen ihr 3-Satz-Spiele mit denkbar knappem Ausgang (14:15). Zu einer Podiumsplatzierung und dem dazugehörigen Pokal reichte es deswegen am Ende, zur leichten Unzufriedenheit dieses kleinen „Feldflitzers“, noch nicht.

Thomas Riese

Foto zu Meldung: Kinderturnier in Kamenz

Zum Gedenken an die Kriegstoten

(14.11.2016) Kranzniederlegungen zum Volkstrauertag Auch mehr als 70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges gilt es nicht nur deren Opfern, sondern auch der Toten aktueller Kriege und des Terrorismus, der gefallenen Bundeswehrsoldaten und den Opfern sinnloser Gewalt die Ehre zu erweisen. Noch immer sind auch nach so langer Zeit viele Vermisstenfälle ungeklärt. Vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberführsorge im Jahr 1919 als Gedenktag für die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges vorgeschlagen, ist der Volkstrauertag jetzt in Deutschland ein staatlicher Gedenktag. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Advent begangen und erinnert an die Kriegstoten zweier Weltkriege und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Angelehnt an die Form der zentralen Gedenkstunde im Deutschen Bundestag werden in allen Bundesländern und in vielen Städten und Gemeinden ebenfalls Gedenkminuten mit Kranzniederlegungen durchgeführt. So ist es auch in Rückersdorf schon seit Jahren eine gute Tradition an den drei Kriegerdenkmälern in den jeweiligen Ortsteilen der Toten und Vermissten zu gedenken. Gemeinsam mit Vertretern der Freiwilligen Feuerwehren, der Schützengilde und Bürgern der Gemeinde fand in diesem Jahr im Ortsteil Friedersdorf der zentrale Festakt zum Volkstrauertag statt. Anschließend wurden auch an den beiden anderen Ehrenmalen Kränze niedergelegt. Mit diesem Festakt und dem Niederlegen der Kränze soll aber nicht nur den Opfern der beiden Weltkriege gedacht werden. Durch die vielen politischen Machtkämpfe von Diktatoren oder selbst ernannten Machthabern in verschiedenen Ländern Europas und der Welt kommt es auch noch heute zu Kriegshandlungen oder Massakern in deren Folge tausende Menschen den Tod finden. Wie viele Anhänger dieser Machthaber lassen sich von deren Machtspielen beeinflussen und blenden und verüben dadurch sinnlose Bombenanschläge oder Attentate. Statt den politischen Dialog untereinander zu suchen werden immer wieder Soldaten zum Schutz oder zu Kriegshandlungen in fremde Länder abkommandiert und verlieren nicht selten dort auch ihr Leben. Text + Fotos: Frank Reimann

Foto zu Meldung: Zum Gedenken an die Kriegstoten

Straßensicherungsmaßnahmen in Eichholzer Straße (Heideland)

(11.11.2016)
Vom 21.11.2016 bis voraussichtlich 31.05.2017 wird es auf Grund von Tiefbauarbeiten durch die Firma Hoch- und Tiefbau GmbH Volker Grünberg (HTG) in der Eichholzer Straße bzw. auf der L601 innerorts von Eichholz zu Straßensicherungsmaßnahmen und gegebenenfalls zu Fahrbahneinschränkungen kommen.
Grund der Baumaßnahme ist die Erdverlegung von Nieder- und Mittelspannungsfreileitungen der MITNETZ sowie das gleichzeitige Einbringen der Straßenbeleuchtungskabel samt Errichtung der neuen Straßenleuchten. 
 

Kameraden der Jugendfeuerwehr legen Leistungsspange ab

(08.11.2016)

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung für ein Mitglied der Jugendfeuerwehr. Die Erlangung der Leistungsspange erfordert die erfolgreiche Absolvierung von fünf Leistungsbewertungen bei denen die Jugendlichen eine gute körperliche und geistige Haltung unter Beweis stellen müssen. Innerhalb einer Gruppe von neun Mitgliedern sind die Disziplinen Kugelstoßen, 1.500-Meter-Staffellauf, eine Schnelligkeitsübung, der Aufbau eines Löschangriffs nach Feuerwehr-Dienstvorschrift und ein theoretischer Fragenkomplex zu bewältigen. Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche im Alter von 15 – 18 Jahren und sie müssen mindestens ein Jahr Mitglied in der Jugendfeuerwehr sein. Neben guten Ergebnissen bei den sportlichen Disziplinen kommt es bei diesen Prüfungen aber auch besonders auf gemeinschaftliches Handeln, die persönliche Haltung der einzelnen Mitglieder und ein geschlossenes Auftreten der Gruppe an. Feuerwehrtechnisches Können und Wissen sind natürlich auch gefragt und werden entsprechend bewertet. Eigentlich Anforderungen die für jedes Mitglied einer Jugendfeuerwehr machbar sind und Ansporn sein sollten, die Leistungsspange abzulegen. Schade nur, dass sich auch in diesem Jahr wieder nur eine Mannschaft aus dem gesamten Elbe-Elster Kreis dieser Prüfung gestellt hat. Gut vorbereitet stellten sich Mitglieder der Mannschaft „Elsterland“ am vergangenen Samstag der Prüfungskommission unter Leitung von Marten Frontzek und Benjamin Jüngling aus Sonnewalde. Auch diese Mannschaft wurde aus mehreren Jugendwehren gebildet. So gehörten ihr vier Kameraden aus Schilda, jeweils zwei aus Rückersdorf und ein Kamerad aus Oppelhain an. Trainiert wurden sie von Peggy Krebs aus Oppelhain, Steffen Thielemann aus Schilda und Enrico Barth aus Rückersdorf. Begleitet wurde die Mannschaft von zahlreichen Eltern und natürlich ihren Betreuern. Und wie gut das Training war zeigte sich am Ende der Prüfung. Mit einem sehr guten Gesamtergebnis von zwanzig Punkten haben alle das Prüfungsziel erreicht. Entsprechend der geltenden Altersreglung für die Vergabe der Leistungsspange konnte diese an Richard Babben, Philipp Fiebig, Justin Fiedler, Antonio Hoffmann, Robin Mühlberg, Willi Nieswandt, Dustin Steinke und Max Thielemann verliehen werden. An Paul Mertsching konnte die Leistungsspange nicht vergeben werden, da er noch nicht das Mindestalter erreicht hatte. Für ihn war es aber ein sehr gutes Training und hat die Gruppe sehr gut bei der Erfüllung der Prüfungsaufgaben unterstützt und zu deren Erfolg beigetragen. Ein besonderes Lob erhielt die Mannschaft von Marten Frontzek für die sehr gute Disziplin und Ordnung während der Prüfung. Sie haben damit einen wirklich sehr guten Gesamteindruck hinterlassen. Als Dank und Anerkennung gab es für alle Teilnehmer dann noch ein gemeinsames Abschlusstreffen bei der Feuerwehr Schilda.

Text und Foto:  Frank Reimann

Foto zu Meldung: Kameraden der Jugendfeuerwehr legen Leistungsspange ab

Kita-Kinder aus Rückersdorf übernehmen Baumpatenschaft

(08.11.2016)

Naturparkverwaltung stellt fünf Obstbäume alter Sorten zur Verfügung

 

Bevor es am vergangenen Freitagnachmittag für die Kinder der Rückersdorfer Kita „Häschengrube“ in das wohlverdiente Wochenende gehen konnte, ging es erst noch mal raus in die Natur. Ausgerüstet mit Schippen, Spaten und Gießkannen ging es unter Leitung von Kita-Chefin Maren Kamenz auf in Richtung Kleingartenanlage. Dort warteten bereits Lothar Belger, der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde und Lars Thielemann von der Naturparkverwaltung auf die Kinder. Mit im Gepäcke hatte Thielemann fünf Obstbäume, zwei Pflaumen und jeweils eine Kirsche, Birne und Apfel. Alles alte traditionelle Sorten, welche die Naturparkverwaltung kostenlos für diese Aktion zur Verfügung stellt. Unter fachgerechter Anleitung von Thielemann und Simone Landgraf wurden die Obstbäume auf der leeren Fläche einer ehemaligen Gartenparzelle von den Kindern eingepflanzt. Somit hat wieder ein Teil der Gartenanlage eine sinnvolle und ordentliche Verwendung gefunden. Zuvor hatte die Gemeinde die Fläche entsprechend gemäht und vorbereitet. Da die Kleingartenanlage ihre Wasserversorgung bereits winterfest gemacht hatte, sorgte Enrico Barth von der Rückersdorfer Feuerwehr für das notwendige Wasser zum angießen der Pflanzen. Um die laufende Pflege und Hege der Bäume wird sich in den kommenden Jahren die Kita „Häschengrube“ kümmern, dazu wurde abschließend eine Patenschaftsurkunde unterzeichnet. Die jährlichen Pflegeschnitte übernimmt Dieter Schneider von den Kleingärtnern. Wenn in den kommenden Jahren die Bäume hoffentlich reichlich Früchte tragen, stehen diese dann allen Bürgern zur Verfügung.

 

Text und Foto:  Frank Reimann

Foto zu Meldung: Kita-Kinder aus Rückersdorf übernehmen Baumpatenschaft

Der Landesbetrieb Forst informiert:

(27.10.2016)

Im Landkreis Elbe-Elster hat sich in diesem Jahr ein Kieferngroßschädling, die Kiefernbuschhornblattwespe, rasant vermehrt. Der Befall ist jetzt noch zu erkennen an dem massiven Nadelverlust und Braunfärbung der Nadeln. Neben anderen Kiefernschädlingen wie Nonne und Kiefernspinner, neigt auch die Kiefernbuschhornblattwespe immer wieder zu Massenvermehrungen. Gefährlich wird dieser Schädling vor allem, wenn sich aufgrund günstiger Witterung eine zweite Generation innerhalb eines Jahres ausgebildet hat, wie dies zum Teil in diesem Jahr der Fall war. An Hand eines mehrstufigen Monitoring wurde die Gefährdung ermittelt. Auf ca. 5000 ha Kiefernflächen wurde ein Kahlfraß (Verbleib von weniger als 10% der Nadelmasse) prognostiziert. Um den Wald zu schützen, war in diesen Gebieten der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln notwendig. Die Ausbringung des Pflanzenschutzmittels konnte jedoch nur dort erfolgen wo keine naturschutz- und wasserschutzrechtlichen Belange dem entgegenstanden. Auf den behandelten Flächen konnte der Fraß der Larven gestoppt werden.

 

Wie geht es nun weiter

 

Da die Knospen durch die Larven nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, können Kiefern im kommenden Frühjahr wieder austreiben.

Mit steigendem Anteil verbliebener Altnadeln nehmen die Überlebenschancen der Kiefern deutlich zu. Für Kiefern mit einer Benadelung von über 10 % wird auf Grundlage umfangreicher Erfahrungen und Untersuchungen bei anderen Schädlingsgroßereignissen von einer guten Erholung ausgegangen.

Sehr großen Einfluss auf die Regeneration der Bäume hat  die Witterung in den nächsten 2 Jahren. Dürreperioden schädigen die Bäume zusätzlich und fördern gleichzeitig die Vermehrung von holz- und rindenbrütende Insekten (Sekundärschädlinge).

Voraussetzung für einen erfolgreichen Regenerationsprozess in einem so großen

Schadgebiet mit entsprechend viel potentiellem Brutmaterial für Sekundärschädlinge, ist deshalb eine konsequente Überwachung und Waldpflege der geschädigten Wälder. Nur so können Folgeschäden durch Borkenkäfer, Prachtkäfer und pilzliche Schaderreger minimiert werden.

Erst im Frühjahr 2017 wird auf Grundlage der Maitriebentwicklung sichtbar, welcher Baum die Chance hat zu überleben. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte auf eine Entnahme von Bäumen oder flächigen Nutzungen unbedingt verzichtet werden. Die Befürchtung, dass das Holz der betroffenen Bäume im Winterhalbjahr 2016/17 „verblaut“, ist unbegründet. Nach aktuellen Untersuchungen am Holz im Kahlfraßgebiet des Kiefernspinners (Lieberoser Heide 2014) trat die Verblauung erstmals 11 Monate nach dem Schadereignis auf. Solange schützt die intakte Rinde vor Bläue.

Konkrete Aussagen zur Populationsentwicklung der Kiefernbuschhornblattwespe im Befallsgebiet können erst im Februar /März mit dem Vorliegen der neuen Überwachungsdaten (Winterbodensuche 2016/17) gemacht werden.  Dabei werden die Blattwespen sowohl auf Parasitierung als auch den neuen Schlupfzeitpunkt untersucht. Für das kommende Frühjahr ist in den jetzigen Hauptfraßgebieten jedoch eher mit einer Entspannung der Situation zu rechnen, da die Blattwespenlarven in den Kokons im Boden eine längere Ruhephase (bis zu mehreren Jahren) einlegen können. Auch die Parasitierung der Kokons wird relativ hoch sein.

Bei offenen Fragen können die betroffenen Waldbesitzer, Beratung und Unterstützung durch die  Revierförster vor Ort in Anspruch nehmen.

 

Michael Kopka /10. Oktober 2016

 

 

 

Foto zu Meldung: Der Landesbetrieb Forst informiert:

„Gründungszentrum Zukunft Lausitz“ präsentiert zwei Ausstellungen zu den Themen Berufswahl und Selbständigkeit

(20.10.2016)

Das „Gründungszentrum Zukunft Lausitz" in Cottbus präsentiert in diesem Oktober und November gleich zwei Ausstellungen. Besondere Zielgruppe sind dabei Jugendliche und junge Erwachsene sowie Gruppen von Schulen, Jugendeinrichtungen und Bildungs-trägern, deren Hauptaugenmerk derzeit auf den Themen Berufswahl und Selbstän-digkeit liegt.

 

24. Oktober bis 12. November 2016 – Spree-Galerie.

 

Gemeinsam mit der Cottbuser Spree-Galerie organisiert, findet die bekannte Wanderaus-stellung „Lausitzer Leuchttürme" ihren Weg zurück in die Stadt. Gezeigt werden rund 20 Portraits erfolgreicher Existenzgründer/innen und Jungunternehmer/innen aus Cottbus, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße, Elbe-Elster und Dahme-Spreewald, die zu den rund 400 Unternehmensgründer/innen gehören, die seit dem Jahr 2006 erfolgreich durch das „Gründungszentrum Zukunft Lausitz" begleitet werden.

 

Sowohl das Team der „Zukunft Lausitz", als auch wechselnde Jungunternehmer/innen werden während der drei Ausstellungswochen in der Spree-Galerie Cottbus vor Ort sein, um über ihre Ideen und Projekte zu informieren.

Das Landesprojekt „Zukunft Lausitz" berät und begleitet darüber hinaus auch bei Unternehmensnachfolgen und der (Beratungs-)Förderung Unternehmerischen Know-hows für Kleine- und Mittelständische Unternehmen.

 

03. bis 29. November 2016 – Gründungszentrum Vetschauer Straße 24.

 

Die „bundesgründerinnenagentur" bga und das Gründungszentrum Zukunft Lausitz haben die interaktive Roadshow „Meine Zukunft: Chefin im Handwerk" nach Cottbus geholt. Innovative und vielfältige Medienanwendungen zeigen zahlreiche Portraits von Frauen, die durch Neugründungen oder Unternehmensnachfolgen ihre Selbständigkeit im Hand-werk verwirklicht haben.

 

Hintergrund ist, dass es immer mehr qualifizierte junge Frauen als junge Männer gibt, die als Unternehmensnachfolger/innen und Existenzgründer/innen für die Wirtschaft in Frage kommen. Doch weiterhin werden etwa im Handwerk nur gut 25 Prozent aller Gründungen von Frauen realisiert. Ausstellungs-Schirmherrin und Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig sagte, dass es darum gehe, Frauen zu inspirieren und zu motivieren, ihre eige-nen Ideen umzusetzen, ins Handwerk zu gehen und Unternehmerin zu werden. „Exper-tinnen und Experten der Roadshow unterstützen diese Frauen in allen Fragen rund um Gründung, Finanzierung und Unternehmensnachfolge", so Manuela Schwesig weiter. Die Gründungswerkstatt „Junge Leute machen sich selbständig" wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und das Ministerium für Wirtschaft und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

 

Zur Eröffnung der Roadshow am 3.November sowie im gesamten Monat, sind alle Inte-ressierten, Schulklassen, Jugendgruppen und Vereine eingeladen, die Ausstellung „Meine Zukunft: Chefin im Handwerk" zu besichtigen und sich zu Berufsmöglichkeiten und Per-spektiven, zur Selbständigkeit und zu Unternehmensnachfolgen beraten zu lassen.

 

Was bieten wir an – Gründungszentrum Zukunft Lausitz:

  1. - Begleitung von Projekten und Projektwochen rund um das Unternehmertum
  2. - Informationsveranstaltungen und Workshops zu allen Fragen der Existenzgrün-dung
  3. - Anschauliche Darstellung durch Best-Practice-Beispiele
  4. - Speziell im November 2016: Besuch der interaktiven Roadshow der bun-desweiten Gründerinnenagentur mit der Brandenburgischen Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Cottbus – Eröff-nung am 03. November 2016 um 11.30 Uhr
  5. - Wanderausstellung „Lausitzer Leuchttürme" – Portraits erfolgreicher Jungunter-nehmer/innen aus Cottbus, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße
  6. - Rahmenprogramm rund um die Berufsorientierung für Schulklassen

 

Hier können Themen wie die Formulierung einer Unternehmensidee, die Finanzierbarkeit oder die Umsetzung in die Praxis angesprochen werden. Zudem bietet das Gründungs-zentrum Zukunft Lausitz Ganztagsprogramme rund um das Thema Berufe an – u.a. mit der Besichtigung unterschiedlicher Unternehmensstandorte.

 

Informationen erteilt die Gründerwerkstatt Zukunft Lausitz:

Vetschauer Straße 24

03048 Cottbus

Telefon: 0355 / 288 907 90

E-Mail: info@zukunft-lausitz.de

Foto zu Meldung: „Gründungszentrum Zukunft Lausitz“ präsentiert zwei Ausstellungen zu den Themen Berufswahl und Selbständigkeit

20. Amtsausscheid der Feuerwehren im Amt Elsterland

(20.10.2016)

Am 24. September 2016 konnten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren wieder zeigen wie schnell und geschickt Sie mit Ihrer Technik umgehen können.

Nun schon zum 20. Mal wurde der Amtsausscheid der Feuerwehren des Amtes Elsterland ausgetragen. Wie schon im vergangenen Jahr trafen sich die Wehren auf dem Sportplatz in Schönborn zu Ihrem Wettkampf. Dankenswerter Weise wurde der Platz wieder von der Gemeinde Schönborn bereitgestellt und hergerichtet. Für die Ausrichtung des Wettkampfes war in diesem Jahr die Feuerwehr aus Schilda verantwortlich. Auch sie hatten alles perfekt vorbereitet und im Griff. Davon konnten sich unter anderem auch Amtsdirektor Andreas Dommaschk und Lothar Benning, Bürgermeister von Schilda und Mitglied des Amtsausschusses überzeugen.

Mit insgesamt fünf Mannschaften in den Altersklassen I und II beim Löschangriff Nass gingen auch gleich die Kinder- und Jugendfeuerwehren als erste an den Start. In einer Zeit von 44,35 Sekunden ging der Sieg in der AK I (10-14 Jahre) nach Schönborn, gefolgt von Rückersdorf. In der AK II (15-18 Jahre) hatten die Ausrichter aus Schilda mit 33,59 Sekunden die Nase vorn, ihnen folgten Friedersdorf, Lindena und Rückersdorf. Weiterhin gehörte die Gruppenstafette der Jugend zu den Wettkämpfen. Hier ging der Sieg an die Mannschaft Rückersdorf I, gefolgt von Friedersdorf und Rückersdorf II. In Ergebnis aller Wettkämpfe ging der Wanderpokal bei den Kindern und Jugendlichen in diesem Jahr nach Rückersdorf.

Nach diesen Wettkämpfen konnten die Jüngsten, die Bambini, Ihr Können unter Beweis stellen. Jeweils eine Mannschaft aus Lindena und Rückersdorf zeigten den Löschangriff Nass. Natürlich erfolgten diese Vorführungen noch ohne Zeitmessung.

Nach der Jugend wurde es für die Erwachsenen ernst. Bei der 100-Meter-Hindernisbahn der Frauen ging der Sieg mit 28,72 Sekunden an Lydia Anspach aus Fischwasser. Sie war in dieser Disziplin auch leider die einzigste Starterin. Ähnlich sah es auch bei der 4x100-Meter-Feuerwehrhindernisstaffel aus. Hier ging der Sieg mit 1:40,25 Minuten ebenfalls an die Frauen aus Fischwasser. Etwas besser sah die Beteiligung da schon bei den Männern aus. Für die 4x100-Meter-Feuerwehrhindernisstaffel hatten sich fünf Mannschaften gemeldet. Hier ging der erste Platz mit 1:15,90 Minuten an Fischwasser I, gefolgt mit 1:26,54 Sekunden von Fischwasser II. Auf die weiteren Plätze kamen die Kameraden aus Schönborn, Schilda und Friedersdorf. An die 100-Meter-Hindernisbahn trauten sich ebenfalls fünf Kameraden. Hier holte sich Fischwasser einen dreifachen Sieg. Erster wurde Ronny Schmidt mit 20,94 Sekunden, gefolgt von Ronny Germer und Mike Kuntze. Auf den weiteren Plätzen Marko Sehring aus Tröbitz und Markus Lehmann aus Schilda. Bei der „Königsdisziplin“, dem Löschangriff Nass der Männer gingen sieben Mannschaften an den Start. Hier ging der erste Platz zum wiederholten Male an die Kameraden aus Fischwasser in einer Zeit von 40,57 Sekunden, knapp gefolgt von Schild mit 43,78 Sekunden und Schönborn mit 44,46 Sekunden. Auf den weiteren Plätzen folgten Friedersdorf, Oppelhain, Lindena I und Lindena II.   Bei den Frauen hatte sich leider keine Mannschaft für den Löschangriff gefunden. In Summe ging dann der Wanderpokal mit vollen 36 Punkten an die Kameradinnen und Kameraden aus Fischwasser.

Abschließend ging noch mal ein Dank von Amtswehrführer Christian Passin an alle beteiligten Wehren für die Teilnahme. Auch ein großer Dank an die beiden Hauptkampfrichter Gerhard Schmidt und Peter Herrmann, die dieses Amt schon seit Jahren hervorragend meistern. Ein weiterer Dank galt natürlich auch den anderen Kampfrichtern, Zeitnehmer und allen Helfern.

Text und Foto:  Frank Reimann

 

Bild:

Feuerwehr Oppelhain beim Wettkampf - Löschangriff Nass

Foto zu Meldung: 20. Amtsausscheid der Feuerwehren im Amt Elsterland

Elternbrief 37: 5 Jahre, 10 Monate: Wohin nach der Schule?

(20.10.2016)

Jan geht auf eine Ganztagsgrundschule: Er bekommt dort mittags ein warmes Essen und ist bis 16 Uhr in der Schule. Der Unterrichtsrhythmus ist aufgelockert, Lern- und Freizeitphasen sind über den ganzen Tag verteilt, und verschiedene Sport-, Bastel- und Musikangebote machen den Schulalltag abwechslungsreich. Sina geht nachmittags in den schuleigenen Hort, wo sie unter Anleitung von Erzieherinnen Schularbeiten macht und ansonsten spielt, herumtobt oder bastelt. Ihre Eltern holen sie ab, wie sie es gerade mit ihrer Arbeit vereinbaren können: mal schon um 15 Uhr, spätestens 18 Uhr, denn dann schließt der Hort.

Inzwischen gibt es vielerorts Ganztagsgrundschulen oder Grundschulen mit verlässlicher Halbtagsbetreuung und anschließendem Hort. Nicht immer sind die Bedingungen zufriedenstellend: Wenn sich die Kinder den ganzen Tag in engen Klassenräumen aufhalten, wenn es keine Rückzugsräume gibt, in denen sie auch mal lesen oder dösen können, dann ist ein langer Tag in der Schule sehr anstrengend. Auch die Räume zum Essen sind manchmal nicht groß genug, dass mit Ruhe und ohne Drängelei gegessen werden kann – und wenn Betreuer fehlen, ist Hausaufgabenbetreuung kaum möglich. Finden Sie sich damit nicht ab. Wenn viele Eltern Druck machen, kann oft Abhilfe geschaffen werden. Schlimmstenfalls müssen sie sich nach einer Alternative umsehen, besonders, wenn es an Ihrer Schule überhaupt keine Nachmittagsangebote gibt. Bestimmt haben andere Eltern das gleiche Problem. Sprechen Sie es auf dem Elternabend an. Vielleicht tun sich mehrere Eltern zusammen: Mal nimmt der eine, mal der andere die Kinder mit nach Hause oder geht mit ihnen auf den Spielplatz.

Kommerzielle Betreuungsangebote finden Sie z.B. unter www.betreut.de, www.familienservice.de, www.elternimnetz.de. Unter www.familie-und-arbeitswelt.de finden Sie eine bundesweite Datenbank zur Hortbetreuung.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.