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Amt Elsterland

Amtswappen

Durch die Ämterbildung und Kreisgebietsreform hat das Land Brandenburg die Grundlagen für eine leistungsfähige Kommunalverwaltung geschaffen. Mit Wirkung vom 21. Juli 1992 schlossen sich in unserem Gebiet die Gemeinden Schönborn, Schilda, Tröbitz, Rückersdorf, Lindena, Oppelhain, Fischwasser, Gruhno und Schadewitz zum Amt Elsterland zusammen. Die Gemeinde Eichholz-Drößig wurde am 28. August 1992 unserem Amt zugeordnet. Der Sitz der Verwaltung ist in Schönborn, Kindergartenstraße 2a. Die nächste größere Stadt ist Doberlug-Kirchhain.

Der Name unseres Amtes wurde von der "Kleinen Elster" abgeleitet, die sich von der Stadt Doberlug kommend durch das Amtsgebiet schlängelt und die Landschaft prägt. Handwerks-, Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe tragen gemeinsam mit den klein- und mittelständischen Unternehmen und mit den landwirtschaftlichen Betrieben zur Entwicklung der Region und zur Verbesserung der Infrastruktur bei. Die touristische Infrastruktur wird ständig weiter ausgebaut.

Kindergartenstr. 2 a
03253 Schönborn

Telefon (035326) 98110
Telefax (035326) 98139

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.elsterland.de


Fotoalben


 
 
 
 
 
 
 
 

Aktuelle Meldungen

Bundestagswahl 2021

(24. 09. 2021)

Informationen und Ergebnisse zur Bundestagswahl 2021 finden Sie unter folgendem Link: Amt Elsterland - Bundestagswahl am 26. September 2021

[Bundestagswahl 2021]

Foto zu Meldung: Bundestagswahl 2021

Stellenausschreibung: Staatlich anerkannten Erzieher (m/w/d)

(23. 09. 2021)

Die Gemeinde Schönborn sucht in der

Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“

zum nächstmöglichen Zeitpunkt Sie als

 

staatlich anerkannten Erzieher (m/w/d)

Bereit ein innovatives pädagogisches Konzept mitzugestalten und mit Leben zu füllen. Motiviert eine berufliche Herausforderung und nicht nur einen Job anzunehmen.

Dann erwartet Sie ein kompetentes Team, das sich auf wertvolle Unterstützung und neuen Ideen erfreut. Sie finden ein Haus voll lebensfroher Kinder (von Krippe bis Hort) mit engagierten Familien auf. Ein Träger, der mehr als nur seine Pflichtaufgaben erfüllt.

„Villa Kunterbunt“ ist eine sehr moderne Einrichtung mit durchschnittlich 90 Kindern. Mit dem Angebot der Kneipp-Anwendungen lernen schon die Kleinsten die Grundlagen einer rundum gesunden Lebensweise. Darüber hinaus wird die Sprachentwicklung der Kinder besonders gefördert.

 

Sie besitzen eine abgeschlossene Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher (m/w/d) mit einem hohen Maß an Flexibilität, Engagement und Einsatzbereitschaft.

Dann bieten wir Ihnen ein Arbeitsverhältnis mit einer flexiblen wöchentlichen Arbeitszeit zwischen 20 Stunden und 40 Stunden, vorerst befristet für 18 Monate, mit der Option auf Verlängerung an. Die Vergütung erfolgt nach TVöD (VKA) Ost für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst.

Ihre schriftliche Bewerbung (mit tabellarischem Lebenslauf, Tätigkeitsnachweis(en) und sonstigen aussagekräftigen Unterlagen) richten Sie bitte bis zum 05. Oktober 2021 an das

 

Amt Elsterland

Personalabteilung

Kindergartenstraße 02a

03253 Schönborn

 

Mit der Abgabe der Bewerbung willigt der Bewerber (m/w/d) in die Verarbeitung der personenbezogenen Daten während des Auswahlverfahrens ein. Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich. Zur Rücksendung eingereichter Unterlagen legen Sie bitte einen adressierten und ausreichend frankierten Briefumschlag bei. Andernfalls werden Ihre Bewerbungsunterlagen vernichtet. Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung werden nicht übernommen.

[Stellenausschreibung]

[Stellenangebote]

Foto zu Meldung: Stellenausschreibung: Staatlich anerkannten Erzieher (m/w/d)

Bürgerdialog zum Strukturwandel

(21. 09. 2021)

Einzelheiten und Termine finden Sie unter Downloads ...

[BÜRGERDIALOG]

[WRL]

Foto zu Meldung: Bürgerdialog zum Strukturwandel

Umfahrung wegen Baustelle im Pechhütter Weg in Drößig

(21. 09. 2021)

Noch bis zum 19.11.2021 muss die Umfahrungsmöglichkeit auf Höhe der Gasstation im Pechhütter Weg in Drößig genutzt werden, da wegen Baumaßnahmen an der Gasstation (Einbau neuer Armaturen) der eigentliche Weg gesperrt ist.

 

Das Bauamt

Foto zu Meldung: Umfahrung wegen Baustelle im Pechhütter Weg in Drößig

Öffentliche Bekanntmachung des Kreiswahlleiters für den Wahlkreis 65 für die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag am 26. September 2021

(21. 09. 2021)

Sitzung des Kreiswahlausschusses

 

Der Kreiswahlausschuss wird in seiner

 

Sitzung am 01.10.2021

 

über die Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlkreis 65 gemäß § 41 Bundeswahlgesetz entscheiden.

 

Tagungsort:        Dienststelle Senftenberg, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg, Haus 1, Großer Sitzungssaal

Zeit:                      13:00 Uhr

 

Die Sitzung ist öffentlich.

 

Thomas Höntsch

Kreiswahlleiter für

den Wahlkreis 65

Gründerkurs vom 11. bis 13. Oktober 2021 in Herzberg/Elster

(20. 09. 2021)

Kostenloses Existenzgründerseminar  

 

Individuelle Beratung setzt auf Einzigartigkeit. Innovation ist der Ansatz, Dinge anders zu tun. Egal, ob jemand heute neue Ideen entwickeln oder bereits vorhandene Ideen bewerten und fertigstellen möchte, die Workshops des Lotsendienstes Elbe-Elster unterstützen dabei, vielversprechende und durchdachte Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen.

Das Development Center vermittelt in einem dreitägigen Crashkurs alle gründungsrelevanten Themen. Zertifizierte Berater*innen geben das notwendige Rüstzeug für den Gründungserfolg.

 

Am Montag, dem 11. Oktober 2021, startet der nächste kostenlose Workshop. Er findet unter aktuellen Hygienebestimmungen in Herzberg/Elster statt.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Es wird um vorherige Anmeldung gebeten, denn die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Für Rückfragen steht Frau Wäßnig vom Lotsendienst des Landkreises Elbe-Elster zur Verfügung.

 

Der Lotsendienst wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

 

Landkreis Elbe-Elster

Büro Landrat

Lotsendienst Elbe-Elster

Doreen Wäßnig

Ludwig-Jahn-Str. 2

04916 Herzberg / Elster

Telefon: 03535 46 1298

Mail:

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Im Auftrag

 

Torsten Hoffgaard

Pressereferent

Foto zu Meldung: Gründerkurs vom 11. bis 13. Oktober 2021 in Herzberg/Elster

Auf in den Sattel zur Elbe-Elster RadKulTour 2021

(20. 09. 2021)

Industriekultur hautnah erleben/ Auf den Spuren von Kohle, Wind & Wasser

am 9. und 10. Oktober

Das ganze Land Brandenburg schaut in diesem Jahr auf die Industriekultur. Wie und wo gelang einst der Sprung in die Moderne? Welche lokalen Spuren industriellen Lebens lohnen heute wiederentdeckt zu werden? Elbe-Elster eröffnet für facetten- und erkenntnisreiche Industrieobjekte eine besondere Erfahrungsbühne, die per Fahrrad entdeckt werden darf. Am 9. und 10. Oktober 2021 kann so die industrielle Vergangenheit hierzulande erkundet werden. Teilnehmer erwarten spannende Rückblicke und beeindruckende Aussichten. An beiden Tagen stehen gut 30 Kilometer auf dem Tourenplan, die über den Verleih des Tourismusverbandes Elbe-Elster-Land e.V. auch mit dem E-Bike beradelt werden können.

Haltepunkte sind dabei die Kulturweberei in Finsterwalde, der zweitgrößte Solarpark Brandenburgs, eine Biogasanlage, der liegende Eifelturm der Lausitz und das Naturparadies Grünhaus. Am zweiten Tag folgen die Ausstellung zur regionalen Industriegeschichte am Elster-Natoureum, die älteste Brikettfabrik Europas sowie die ehemalige Mahl- und Schrotmühle in Wahrenbrück. Passend arrangierte Musik-Events bilden im Rahmen der 3. Elbe-Elster RadKulTour eine wunderbare, überraschende Kulisse. Ein besonderes musikalisches Highlight wird dabei das Konzert der Berliner Rockband „Die Seilschaft“ am Samstagabend an der F60 sein.

 

Programm Samstag 9. Oktober 2021:

09:30 Uhr           Eröffnung & Besichtigung Kulturweberei Finsterwalde
11:30 Uhr           Finsterwalde, Biogasanlage
13:30 Uhr           Grünhaus, Bergbaufolgelandschaft 
14:20 Uhr           F60 mit Live-Musik von „Duo Kompott“, Feldküche (zwei Suppen, vegetarisch und

kernig), Führungen

15:00 Uhr           gemeinsame Rückfahrt nach Finsterwalde
20:00 Uhr           Konzert: „Die Seilschaft“

 

Programm Sonntag 10. Oktober 2021:

09:30 Uhr           Eröffnung in Bad Liebenwerda, Marktplatz
10:20 Uhr           Ausstellung zur regionalen Industriegeschichte inkl. Führung am Elster-Natoureum
12:45 Uhr           Brikettfabrik Louise, inkl. Mittagspause, Führung, Konzert vom Jugendblasorchester

Plessa

15:30 Uhr           Wahrenbrück, Historische Mühle, Führung
16:30 Uhr           Ende in Bad Liebenwerda

9. und 10. Oktober 2021

Elbe-Elster RadKulTour 2021

Industriekultur hautnah erleben – Auf den Spuren von Kohle, Wind & Wasser

 

Teilnahmegebühr: 10 Euro pro Tag (inkl. Kulturprogramm, exkl. Konzert „Die Seilschaft“ an der F60) / Kinder (6-16 J.): 5 Euro / Kinder unter 6 J.: kostenfrei

 

Alle Teilnehmer der Elbe-Elster RadKulTour 2021 erhalten zum Konzert von „Die Seilschaft“ am Samstag an der F60 einen ermäßigten Eintrittspreis von 15 Euro (statt 30 Euro).

Tickets und Ticketpreise ausschließlich für das Konzert gibt es unter folgendem Link: reservix

 

Reservierung E-Bike

Gern können Teilnehmer die Tour auch ganz bequem per E-Bike mitfahren.

Anmeldungen unter: 035322-6888516 oder

 

Kontakt:
Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V.
 | 035322 6888 516 | www.elbe-elster-land.de
www.facebook.com/ElbeElsterLand
 | www.instagram.com/tourismusverbandelbeelster

 

An den einzelnen Stationen wird ein kostenfreier Getränke-Service mit Getränken von Mineralquellen Bad Liebenwerda angeboten.

 

Eine Veranstaltung des Tourismusverbandes Elbe-Elster-Land e.V. und des Sachgebietes Kultur & Partnerschaften vom Landkreis Elbe-Elster zusammen mit den teilnehmenden Kommunen und Gemeinden.

 

Fotos Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard und diepiktografen.de (Illustration):

 

1) Industriekultur per Fahrrad erkunden - das lässt sich bei der diesjährigen Elbe-Elster RadKulTour 2021 wunderbar verbinden. Die Organisatoren vom Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. und vom Sachgebiet Kultur & Partnerschaften des Landkreises haben zusammen mit den teilnehmenden Kommunen und Gemeinden dazu am 9. und 10. Oktober ein rundes Ausflugspaket mit Infostopps und kulinarischen Pausen geschnürt.

 

RadKulTour 2020:

2)  Beim Start zur RadKulTour auf dem Marktplatz in Bad Liebenwerda.

3)  Zwischenstopp zur Schlossbesichtigung in Martinskirchen

 4) Radfahrer unterwegs auf der Lagerstraße der Gedenkstätte Mühlberg.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Im Auftrag

 

Torsten Hoffgaard

Pressereferent

[Radfahrer Lager Mühlberg 2]

[Start Bali Rathaus 2]

[Radfahrer Martinskirchen 9]

Foto zu Meldung: Auf in den Sattel zur Elbe-Elster RadKulTour 2021

Neuer klassischer Chor in Finsterwalde sucht Gesangstalente für alle Stimmlagen

(20. 09. 2021)

Professionelle Opernsängerin und Gesangspädagogin leitet neues Ensembleangebot an der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“

 

Das Zitat „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder…“ gibt schon eine klare Richtung vor: Gemeinschaftliches Singen ist vom Grunde her auf das soziale Miteinander angelegt. Man trifft sich in geselliger Runde, arbeitet gemeinsam an der Erarbeitung einzelner Stimmen und erlebt Glücksgefühle, wenn sich alles zum chorischen Gesang fügt.

In der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“, genauer im Regionalbereich Finsterwalde mit seiner Gesangstradition, gesellt sich nun zum Pop-Chor und den Vocal Pickup`s ein neues Ensemble: der klassische Chor.

Karolin Böckelmann, professionelle Opernsängerin und Gesangspädagogin, übt ihren Beruf mit Leidenschaft aus. Neben ihrer Arbeit als Mezzosopranistin an verschiedenen Opernbühnen und als Gesangspädagogin an der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ bringt sie einen guten Erfahrungsschatz als Kantorin und Chorleiterin mit. Sie wird das neue Ensemble leiten und fiebert dem Start mit großer Vorfreude entgegen.

Ab dem 2. November 2021 probt der Klassische Chor immer dienstags von 18.15 bis 19.15 Uhr im Konzertraum der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ in der Tuchmacherstr. 22 in Finsterwalde. Alle sangesfreudigen Menschen sind zu den Proben herzlich eingeladen. Es werden noch Sänger*innen für alle Stimmlagen gesucht. Neben Stimmbildung und Gesang werden mit großer Sicherheit auch die Lachmuskeln trainiert.

Bei Interesse wird um vorherige telefonische Anmeldungen unter: 03531-7176200 oder per Mail an: gebeten.

 

Foto Kreismusikschule/ privat:

Karolin Böckelmann

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Im Auftrag

 

Torsten Hoffgaard

Pressereferent

Foto zu Meldung: Neuer klassischer Chor in Finsterwalde sucht Gesangstalente für alle Stimmlagen

Landeswettbewerb „enviaM – MUSIK AUS KOMMUNEN“ im Jahr 2021 erfolgreich mit eigenem Band Contest gestartet

(16. 09. 2021)

Die Stadt Elsterwerda durfte am vergangenen Freitag, den 10. September 2021 gleich zwei Premieren feiern. Zum einen war die Stadt erstmals Gastgeberin für den Ensemblewettbewerb „enviaM – MUSIK AUS KOMMUNEN“ und zum anderen fand der Brandenburger Leistungsvergleich zum ersten Mal an zwei Tagen statt. Der erste Wertungstag war den Rock-Pop-Bands gewidmet. Gestartet waren sieben junge Ensembles aus acht Musikschulen des Landes.  Die Jury bestand in diesem Jahr unter anderem aus Musikern der Dresdner Band „No King. No Crown“ und dem Leipziger Straßenmusikertrio „The Coins“.

 

Das Energieunternehmen vergab zwei erste Preise in Höhe von jeweils 750 Euro an die Band „High Five“ von der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ und „Diva“ von der Kreismusikschule Oberspreewald-Lausitz. „High Five“ erhielt zusätzlich die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Band-Workshop.

 

Der zweite Wertungstag am Samstag war der Klassik gewidmet. Angemeldet hatten sich 19 Ensembles aus zehn Brandenburger Musikschulen. Die Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern des MDR-Sinfonieorchesters, der Deutschen Streicherphilharmonie und Fachpädagoginnen und -pädagogen der Musikschulen des Landes zusammensetzte, nominierte am Samstagabend das Duo „DiFlo“ mit Dilan Luise Kaygusuz (Gesang) und Florentine Angelina Agotz (Klavier) vom Konservatorium Cottbus für den finalen Wettbewerb. Damit startet in der Geschichte des Wettbewerbes erstmals ein Gesangsbeitrag beim Finale.

 

Die beiden werden gegen die Gesamtsieger aus Sachsen und Sachsen-Anhalt antreten und erhalten die Chance, ein Preisgeld von bis zu 2.000 Euro zu gewinnen. Außerdem können alle Ensembles des Finales an einem Workshop mit Musikerinnen und Musikern des MDR-Sinfonieorchesters teilnehmen. Das Finale findet am 13. November 2021 im Staatstheater Cottbus statt.  

 

Den vollständigen Text der Pressemitteilung inklusive einer Übersicht über alle Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie im Anhang.

Eine Online-Version sowie Pressefotos des Fotografen Michael Setzpfandt können Sie hier herunterladen.

[Ergebnisse Landesfinale enviaM]

Schenken und beschenkt werden

(15. 09. 2021)

Caritas-(Straßen)sammlung vom 18. bis 27. September 2021 für Familien in Not

 

 

Der Erlös der Herbstsammlung der Caritas vom 18. bis 27. September 2021 ist für die Linderung der Not in Familien bestimmt.

 

Ein Beispiel ist Familie Richter: Laura (38) ist seit 9 Jahren mit Jonas (40) verheiratet und sie haben 2 Kinder, Lisa (8) und Frieda (2). Sie haben ein anstrengendes Jahr hinter sich mit Homeoffice, Homeschooling und teilweise geschlossener Kita, in einer 3-Zimmer-Wohnung. Irgendwie haben beide während der Pandemie „funktioniert“ und sich die Arbeit im Haushalt und mit den Kindern gut aufgeteilt. Trotzdem, Familienleben hatten sich beide anders vorgestellt und waren überfordert. In solchen Situationen kam es oft zu Streit, meist wegen Kleinigkeiten. Dabei sind Verletzungen auf beiden Seiten geschehen, die das Paar nun belasten.

Unsicher rief Herr Richter in der Caritas-Beratungsstelle an. „Wir wissen beide nicht, wie wir weiter miteinander reden können, ohne uns zu streiten, auch die Kinder leiden darunter. Können Sie uns helfen?“

So wie Familie Richter geraten Menschen immer wieder in Situationen, die ausweglos erscheinen. Doch mit wem kann man darüber reden? Wer weiß Bescheid über die Hilfen, die jedem Menschen zustehen? Gibt es Jemanden, der zuhört, der weiß, was hilft und der auch Begleitung aus dieser ausweglosen Lage anbietet? Viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas stehen täglich dazu bereit. Sie unterstützen Menschen, die Hilfe suchen, in vielfältiger Form. Die Leistungen unseres Sozialstaates sind umfangreich und doch decken sie nicht jede Situation ab. Oft ist es notwendig, sofort Not zu lindern und zu helfen.

 

Spenden machen es möglich, dass die Caritas-Beratungsstellen akute Not eingrenzen und den Hilfesuchenden eine Perspektive geben können. Die Dankbarkeit dieser Momente, das Aufatmen, der erleichterte Blick, das Lächeln sind starke Geschenke für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für jede Spenderin und jeden Spender.

 

Familie Richter kann heute wieder unbeschwert miteinander lachen. Frau Richter konnte mit der Unterstützung Kurberatung (Müttergenesungswerk) der Caritas mit Frieda bei einer Mutter-Kind-Kur neue Kraft schöpfen. In der Ehe-, Familien, und -Lebensberatung konnte das Paar die Verletzungen aufarbeiten und neue Kommunikationsmöglichkeiten für sich entdecken. Dankbar schauen sie zurück auf den gemeinsamen Weg mit ihren Beraterinnen.

 

Caritasdirektor Bernd Mones erklärt: “Eigentlich sollte die Herbstsammlung wie gewohnt, durch die Präsenz unserer ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler auf den Straßen und Plätzen der Städte und Dörfer des Bistums Görlitz stattfinden. Leider bereiten uns die wieder steigenden Zahlen der an Corona erkrankten Menschen große Sorgen. Trotzdem wollen wir die Herbstsammlung nicht nur online durchführen. Daher haben wir die Gemeinden um ihre verantwortungsvolle und den Hygienevorschriften des Landes entsprechende Entscheidung gebeten, wie sie die Sammlung in ihren Pfarreien durchführen möchten und können. Ein wichtiges Anliegen ist uns, Menschen in Not beizustehen und sie zu unterstützen. Die Not ist vielerorts größer geworden. Um diese Not zu lindern, sind wir als Caritas auf die Spenden aus den Sammlungen angewiesen.

Jeder, der mit seiner Spende helfen will, die Lebenssituation der betroffenen Familien zu verbessern, ist aufgerufen, seinen Beitrag einzubringen, egal ob als Spende in die Sammelbüchse, per Überweisung auf das Konto des Caritasverbandes bei der Liga-Bank Dresden eG, IBAN: DE48750903000108284822, BIC: GENODEF1M05, Kennwort: Herbstsammlung oder über unser Online-Spendenportal unter https://www.caritas-goerlitz.de/spenden-und-helfen/online-spende/online-spende. Dafür schon jetzt meinen herzlichen Dank.“

 

CARITAS  DAS MACHEN WIR GEMEINSAM

[PM Straßensammlung Herbst 2021]

Picknickmomente im Spätsommer genießen

(09. 09. 2021)

Verschiedene Leckereien sind bereits verfügbar/ Weitere Anbieter gesucht

 

Auch im Spätsommer ist Elbe-Elster ein Ort für einzigartige Picknickmomente mit Schnappschussgarantie! Wohl nirgendwo sonst in Brandenburg finden sich so viele schöne und intime Picknickplätze, wie in unserer Region.

Mit den nun online auf https://www.reegional.de/picknickmomente zur Verfügung stehenden Angeboten heißt es nur noch Picknickmoment wählen, Anbieter kontaktieren und dann einfach loswandern, sich aufs Rad schwingen oder mit dem Auto Land, Leute und Picknick genießen.

Der Landkreis Elbe-Elster und der Tourismusverband Elbe-Elster-Land e. V. hatten einen Aufruf gestartet auf den sich einige Anbieter*innen gemeldet hatten. Dieser Aufruf gilt weiterhin, jede/-r regionale Anbieter*in können sich gerne weiterhin melden. Besonders wünschenswert sind Picknickmomente, die auch für die kältere Jahreszeit in Frage kommen. Alle Modalitäten gibt es unter: https://www.lkee.de/Service-Verwaltung/Kreisverwaltung/Amt-fuer-Strukturentwicklung-und-Kultur-/

 

Dass Picknick eine beliebte Freizeitaktivität ist, haben bereits die Elbe-Elster-Fontanepicknicks

2019 eindrucksvoll bewiesen. Dort Platz nehmen, wo die Aussicht am schönsten ist. Das schlemmen, was regionale Gastgeber liebevoll in individuellen Picknickangeboten zusammengestellt haben. All dies zusammen beschert wunderbare Momente zu jeder Jahreszeit.

Der Genussproviant ist vielseitig und immer gespickt mit einer persönlichen Lieblingsplatzempfehlung.

Ob nun das kleine Lunchpaket für die ganze Familie auf dem Rad oder der liebevoll gefüllte Picknickkorb mit Decke als Grund für eine kleine Reise zu zweit durch das wunderschöne Elbe-Elster-Land.

 

Fotos LKEE/ Social-Media Team:

So oder ähnlich könnten die Zutaten für einen individuellen Picknickmoment allein, zu zweit oder in Familie im Landkreis Elbe-Elster im Spätsommer aussehen.

Picknickmoment im Spätsommer – Angebot mit Leckereien auswählen und ausprobieren. Es lohnt sich!

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr. 2021/09/13

Foto zu Meldung: Picknickmomente im Spätsommer genießen

Vollsperrung des Radweges Drößig - Fischwasser wegen Bauarbeiten

(09. 09. 2021)
Ab sofort und noch bis zum 31.10.2021 ist der Radweg zwischen den Ortschaften Drößig und Fischwasser für alle Verkehrsteilnehmer wegen Bankett-, Ausbau- und Asphaltierungsarbeiten komplett gesperrt. Die Vollsperrung wird polizeilich kontrolliert.
 
Bei der Modernisierung des Fernradweges werden Quer-, Netz- und Kantenrisse sowie Wurzelaufbrüche saniert, Bankette werden wiederhergestellt und der Radweg bekommt einen neuen Asphaltaufbau.

[Lagekarte der Sperrung]

Vollsperrung des Theisaer Radweges in Gruhno wegen Bauarbeiten

(09. 09. 2021)
Ab sofort und noch bis zum 31.10.2021 ist der Theisaer Radweg zwischen dem Ortsteil Gruhno und Ziegelhäuser für alle Verkehrsteilnehmer wegen Bankett-, Ausbau- und Asphaltierungsarbeiten komplett gesperrt. Die Vollsperrung wird polizeilich kontrolliert.
 
Bei der Modernisierung des Rad- und Wanderweges wird Wurzelschutz eingebracht, Bankette werden instand gesetzt und es findet eine Wegeverbreiterung sowie ein Asphaltaufbau statt.
 

[Lagekarte der Sperrung]

Stab beim Landkreis schaut auf aktuelle Corona-Entwicklung

(08. 09. 2021)

Landkreis verzeichnet den höchsten Anstieg der Corona-Infektionen der vergangenen Tage in Brandenburg/ Schwerpunkt Raum Finsterwalde

 

Nach einigen Monaten Unterbrechung ist der Verwaltungsstab zur Koordinierung der Corona-Maßnahmen in der Kreisverwaltung am 8. September erstmals wieder zusammengekommen. Es ging dabei um den aktuellen Anstieg bei den Corona-Infektionen. Der Landkreis Elbe-Elster verzeichnete zuletzt die höchste Zunahme und liegt bei der Inzidenz aktuell bei 74,2. „Das Gremium beobachtet kontinuierlich die aktuelle Entwicklung bei der Ausbreitung der Coronavirus-Infektion, koordiniert und ergreift Maßnahmen und passt diese an die Gegebenheiten an“, sagte der Beigeordnete und Gesundheitsdezernent Roland Neumann. Aktuell ging es unter anderem um die Absicherung der Fallermittlung und Kontaktpersonennachverfolgung mit zusätzlichem Personal aus anderen Bereichen der Kreisverwaltung. Derzeit gebe es einen Corona-Schwerpunkt im Raum Finsterwalde. Die Grundschule Stadtmitte musste nach einem großen Ausbruchsgeschehen ihre Türen schließen. „Unser Gesundheitsamt sah in diesem Fall keine andere Möglichkeit. Wir richten uns da streng nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. Allerdings ist so eine Maßnahme immer die letzte Option. Wie in den letzten Corona-Wellen ergreifen wir Quarantänemaßnahmen mit Augenmaß und schicken daher nur in seltenen Fällen ganze Klassen nach Hause oder schließen gar eine Schule“, verweist Roland Neumann auf den Abwägungsprozess im Gesundheitsamt. „Insofern ist der Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom 6. September für uns kein Neuland. Inwieweit sich die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts in den nächsten Tagen vielleicht verändern, bleibt abzuwarten.“

Nach Ansicht des Gesundheitsdezernenten wird Finsterwalde voraussichtlich keine Ausnahme bleiben. Wie bereits in den zurückliegenden beiden Wellen werden wir auch in der aktuellen Entwicklung Infektionsgeschehen in weiteren Schulen oder auch Kindertagesstätten sehen.  Das bedeute, dass ungeimpften Erwachsenen ein schwieriger Herbst und Winter bevorsteht. „Von den knapp 90 Menschen, die sich seit dem 1. September nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert haben, waren 70 ohne jeglichen Impfstatus. Abgesehen von den Kindern unter 12 Jahren beläuft sich der Anteil ungeimpfter Erwachsener auf etwa die Hälfte der Infektionen. Das ist zu viel! Uns droht hier eine vierte Welle der Ungeimpften.  Allen, vor allem Menschen zwischen 18 und 60 Jahren, ist dringend zu raten, sich ernsthaft mit der Impfung auseinanderzusetzen“, gab Roland Neumann zu bedenken.

Der Plan einiger Menschen, durch eine vermeintliche Herdenimmunität bei einer Impfquote von rund zwei Dritteln der Bevölkerung indirekt geschützt zu werden, gehe wegen der hochansteckenden Delta-Variante nicht mehr auf. Zudem ist die Impfquote in Brandenburg noch deutlich zu niedrig. „Wer sich nicht impfen lässt, wird sich infizieren, und das vielleicht schon in diesem Herbst oder Winter. Durch ein selbsttätiges Auslaufen der Pandemie verschont zu bleiben, darauf kann niemand hoffen. Die Impfung ist aufgrund der Delta-Variante keine primäre Frage des Gemeinschaftsschutzes. Es geht jetzt vielmehr darum, sich selbst zu schützen. Impfstoff ist jedenfalls ausreichend in den Arztpraxen im Landkreis vorhanden“, sagte Roland Neumann.

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr. 2021/09/21

Foto zu Meldung: Stab beim Landkreis schaut auf aktuelle Corona-Entwicklung

Gründerkurs vom 11. bis 13. Oktober 2021 in Herzberg/Elster

(07. 09. 2021)

Kostenloses Existenzgründerseminar vermittelt Rüstzeug für den individuellen Gründungserfolg

 

Individuelle Beratung setzt auf Einzigartigkeit. Innovation ist der Ansatz, Dinge anders zu tun. Egal ob jemand heute neue Ideen entwickeln oder bereits vorhandene Ideen bewerten und fertigstellen möchte, unser Workshop unterstützt dabei, vielversprechende und durchdachte Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen.

Das Development Center vermittelt in einem 3-tägigen Crashkurs alle gründungsrelevanten Themen. Zertifizierte Berater:innen geben das notwendige Rüstzeug für den individuellen Gründungserfolg.

 

Am Montag, dem 11. Oktober 2021, startet wieder ein kostenloser Workshop, der unter aktuellen Hygienebestimmungen in Herzberg/Elster stattfindet.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Es wird um vorherige Anmeldung gebeten, denn die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Für Rückfragen steht Frau Wäßnig vom Lotsendienst des Landkreises Elbe-Elster zur Verfügung.

 

Der Lotsendienst wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

 

Kontakt:

Landkreis Elbe-Elster

Büro Landrat

Lotsendienst Elbe-Elster

Doreen Wäßnig

Ludwig – Jahn- Str. 2

04916 Herzberg / Elster

Telefon: 03535 46 1298

Mail:  

 

Presseinfo LK Elbe-Elster Nr. 2021/09/18

Foto zu Meldung: Gründerkurs vom 11. bis 13. Oktober 2021 in Herzberg/Elster

Bufdis in Schönborn und im Amt Elsterland gesucht

(02. 09. 2021)

Die Gemeinde Schönborn hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt drei vakante Stellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes

für die Einsatzstellen Umweltschutz und Soziales 2021/2022 für einen Zeitraum von mindestens 12 Monate zu besetzen Und das Amt Elsterland eine Stelle in der Grundschule in Rückersdorf

Die detaillierte Stellenausschreibung finden sie hier.

Einsteiger Badminton Kurs

(31. 08. 2021)

für Teenager ab 13 Jahre

5 Wochen beim ehemaligen Landestrainer Tricks lernen

dienstags am frühen Abend

 

Ort:  Sporthalle Tröbitz

Leitung: Thomas Riese (ehem. Landestrainer, A-Lizenz)

 

Weitere Details und Anmeldung unproblematisch per Mail unter:

Bei Anmeldung bis zum 05.09. Schlägergeschenk inklusive (Variente UPGRADE)

 

Foto zu Meldung: Einsteiger Badminton Kurs

Zulassungsstelle in Finsterwalde vorübergehend geschlossen

(26. 08. 2021)

Straßenverkehrsamt in Bad Liebenwerda zu gewohnten Sprechzeiten erreichbar

 

Das Straßenverkehrsamt informiert darüber, dass die Zulassungsstelle in Finsterwalde ab sofort vorübergehend aus organisatorischen Gründen geschlossen bleibt. Die Autozulassungen können stattdessen zu den gewohnten Sprechzeiten in Bad Liebenwerda Montag von 8.00 bis 12.00 Uhr, Dienstag von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 18.00 Uhr, Donnerstag von 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr sowie Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr (Mittwoch geschlossen) persönlich vorgenommen werden.

Weitere Informationen rund um das Straßenverkehrsamt und weiterführende Links sind im Internet unter www.lkee.de abrufbar.

 

Presseinfo des LK-Elbe-Elster Nr. 2021/08/17

Foto zu Meldung: Zulassungsstelle in Finsterwalde vorübergehend geschlossen

Fortsetzung der Waldbauernschule ab September

(23. 08. 2021)

Am 10. September 2021 starten wieder die Herbstschulungen der Waldbauernschule in Brandenburg. Es gibt nach der Pandemiepause viele Themen, über die sich die Privatwaldbesitzer und Frostfachleute dringend austauschen müssen. Denn den Brandenburger Wäldern geht es weiterhin nicht gut, weil die Verjüngung und Mischung der Wälder nur schleppend vorankommen. Neben den klimabedingten Faktoren spielt dabei auch der Wildverbiss eine nicht zu unterschätzende Rolle. Diese Probleme werden in den Herbstschulungen diskutiert und Lösungsansätze bei den Waldexkursionen am praktischen Beispiel erörtert.
Ab Mitte September werden wieder die beliebten Schulungsexkursionen angeboten.
Neu dabei: Die Einführungsseminare finden wahlweise als Präsenzveranstaltung oder als Online-Angebot statt. Termine, Ablauf und Zeiten sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
Kontakt und Anmeldung telefonisch 033920 / 50610 oder per Mail .
Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten:
www.waldlust-brandenburg.de
www.waldbauernschule-brandenburg.de
Um vorherige Anmeldung für die jeweiligen Termine in der Region wird gebeten

[Presseinfo der Waldbauernschule]

Bürgerinformation für die Einwohner von Schilda

(20. 08. 2021)

Die heiße Phase des Straßenbaues in der Torgauer Straße in Schilda beginnt. In der Zeit vom 09.08.-20.08.2021 werden die Vorbereitungen wie Bitumeneinbau und der Bitumenaufbau stattfinden.

Während dieser Zeit ist leider mit Behinderungen zu rechnen.

Das komplette Schreiben der LauBau dazu finden Sie unter Downloads.

Weitere Sperrungen bis Ende Oktober werden in der Anlage dargestellt.

[Bürgeranschreiben der LauBau]

[Absicherung Baugrube]

[Schacharbeiten Torghauer Str.]

Der Gewässerunterhaltungsverband sucht Sachbearbeiter Finanzen

(16. 08. 2021)

Stellenausschreibung

Gewässerunterhaltungsverband „Kremitz-Neugraben“

Beim Gewässerunterhaltungsverband „Kremitz - Neugraben“ (Körperschaft des öffentlichen Rechts) mit Sitz in 04938 Uebigau-Wahrenbrück OT Wiederau ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Sachbearbeiter Finanzen / Allgemeine Verwaltung

(m/w/d)

unbefristet und in Vollzeit zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD-VKA).

Nähere Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie unter www.guv-wiederau.de.

Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2021.

Biosicherheitsmaßnahmen in der Schweinehaltung sind strikt einzuhalten

(06. 08. 2021)

Veterinäramt mahnt alle Schweinehalter aufgrund der ASP zur strikten Einhaltung der Hygienemaßnahmen

 

Seit Beginn des Seuchengeschehens der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Land Brandenburg und Sachsen im September 2020 sind bisher 1.423 Fälle der ASP beim Wildschwein in Brandenburg und 370 Fälle der ASP, ebenfalls beim Wildschwein, in Sachsen amtlich festgestellt worden.

 

Nun hat es in Deutschland erstmal Nachweise der ASP in drei Hausschweinebestände gegeben. Betroffen waren ein Bio-Betrieb im Landkreis Spree-Neiße und zwei Kleinsthaltungen im Landkreis Märkisch-Oderland. Die Bestände wurden durch das zuständige Veterinäramt gesperrt und die notwendigen Maßnahmen eingeleitet.

 

Ein Eintrag der Seuche in weitere Hausschweinebestände muss unbedingt verhindert werden. Daher ist die Einhaltung der Hygienemaßnahmen (sog. Biosicherheitsmaßnahmen) von außerordentlicher Wichtigkeit. Diese haben nicht nur die großen schweinehaltenden Betriebe strikt einzuhalten, auch die Kleinsthaltungen und Hobbyhaltungen müssen auf die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen unbedingt achten. Dazu zählen:

  • Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen die Schweine in Berührung kommen, sind für Wildschweine unzugänglich aufzubewahren,
  • geeignete Desinfektionsmöglichkeiten (z.B. Mörtelkasten) und Desinfektionsmittel sind vorrätig zu halten,
  • es ist ein Bestandsregister zu führen oder sonstige Unterlagen (Kaufverträge etc.) zur Rückverfolgbarkeit von Zu- und Verkäufen sind aufzubewahren und
  • jedes Schwein (auch Mini-, Midi- und Hängebauchschweine) ist nach dem Absetzen mit Ohrmarken zu kennzeichnen.

Des Weiteren ist jegliche Art von Schweinehaltung, auch die Haltung von Mini-, Midi- und Hängebauchschweinen beim Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft anzuzeigen. Dabei sind die Größe des Bestandes (ein oder mehrere Tiere) und der Zweck der Tierhaltung (Hobby oder Erwerb) für die Pflicht der Anzeige beim zuständigen Veterinäramt irrelevant. Das Veterinäramt weist ausdrücklich darauf hin, dass Schweinehalter, die dieser Pflicht nicht nachkommen, im Sinne des § 46 Abs. 1 Nr. 3 Viehverkehrsverordnung ordnungswidrig handeln. Dies kann mit einem Bußgeld geahndet werden. 

 

Für die Anzeige der Tierhaltung bzw. bei Fragen steht Ihnen das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft gern zur Verfügung (Tel.: 03535 462682, Fax: 03535 462687, E-Mail: ). Unter www.lkee.de finden Sie unter „Service & Verwaltung – Was erledige ich wo – Tierhaltung Anzeige“ einen entsprechenden Vordruck zur Anzeige einer Tierhaltung.

 

DVM Ilona Schrumpf

Amtstierärztin

 

Presseinfo LK Elbe-Elster Nr. 2021/08/06_02

Foto zu Meldung: Biosicherheitsmaßnahmen in der Schweinehaltung sind strikt einzuhalten

Lesehaltestelle in Oppelhain

(06. 08. 2021)

Nachdem am 22.07.2021 ein offener Bücherschrank in der Bushaltestelle am Dorfplatz in Oppelhain eingerichtet wurde,  ziehen die Initiatoren eine erste Zwischenbilanz.

Die Kombination aus Bushaltestelle und einer Idee zur Leseförderung

ist eine innovative Idee gewesen, die sehr gut angenommen wird. Das Einstellen, Tauschen und Ausborgen von Büchern wird sehr rege von den eigenen Dorfbewohnern genutzt, aber auch von dem ein oder anderen interessierten vorbeifahrenden Fahrradfahrer, der als Gast auf der Durchreise durch die Gemeinde Rückersdorf ist, sowie von Kunden des Friseursalons auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Am Montag, dem 09.08.2021 beginnt ja nach den Ferien wieder die Schule und vielleicht  nimmt ja auch noch so manche(r) Schüler/-in ein Zusatzbuch für die Busfahrt oder die Hofpause im Rucksack mit.

 

Wir freuen uns sehr, dass diese Idee so guten Anklang gefunden hat.

 

Mandy Nieswandt

Ortsvorsteherin Oppelhain

Foto zu Meldung: Lesehaltestelle in Oppelhain

Summ, summ, summ Bienchen summt herum

(06. 08. 2021)

im Oppelhainer Kräutergarten

Das Summen der Bienen, der Duft der Heil-, Gewürz- und Küchenkräuter, die Farbenpracht und Schönheit der Natur im Oppelhainer Kräutergarten fügen sich gerade jetzt zu einer Komposition zusammen, die alle Erlebnissinne anzuregen vermag.

Das Gartenparadies mit seiner Vielfalt an Kräutern, angeordnet im Schachbrett oder als Kräuterschnecke, die Weinreben als Baldachin, die neugepflanzten Obstbäume und Beerensträucher von 2020, sowie die Gemüsebeete sind durchzogen von gelb leuchtenden Ringel- und Sonnenblumen neben verschiedenen Arten von toll duftendem Lavendel oder Rosenblüten.

Entdecken Sie die Ursprünglichkeit und Schätze der Natur. Mit unseren Kräutergartenführungen und Kräuterverkostungen laden wir Sie herzlich ein. Der Duft mit einer Melange von Gerüchen und die fantastischen Aromen bewirken eine echte Genusszeit. Bei einer Führung durch das Gartenparadies können Sie viel lernen, was die Natur uns schenkt und welches hohe Gut es gilt zu bewahren.

Besuchen Sie den Kräutergarten:

April bis Oktober

Montags bis Freitags – 07.30 bis 13.30 Uhr

Samstag und Sonntag – Öffnung nur nach Anmeldung.

Kräutergartenführungen bitte immer vorbestellen.

Einfach Termin vereinbaren:

Tel.:               (0172) 4839822 (Frau Landgraf)

E-Mail:         

[Werbung Kräutergarten]

Pflegestützpunkt in Finsterwalde umgezogen

(05. 08. 2021)

Ab sofort ist die Außenstelle des Pflegestützpunktes Finsterwalde in der Berliner Straße 1 zu finden

 

Ratsuchende haben ab sofort wieder die Möglichkeit, die Hilfe der Mitarbeiterinnen an den Standorten Herzberg, Bad Liebenwerda und Finsterwalde persönlich in Anspruch zu nehmen.

 

Der Pflegestützpunkt in Finsterwalde besetzt nun seine neuen Räumlichkeiten in der Berliner Straße 1, welche Sie über den Eingang der Moritzstraße erreichen.

 

Seit mehr als 11 Jahren ist der Pflegestützpunkt des Landkreises Elbe-Elster in zahlreichen Fällen rund um das Thema Pflege und Soziales die erste Anlaufstelle für ratsuchende Bürger. Diese erhalten neutrale und kostenlose Beratung aus einer Hand, insbesondere zu den Themen der Pflegeversicherung, Schwerbehinderung, Entlastungsangebote, Alltagshilfen und Wohnformen im Alter.

 

Bitte vereinbaren Sie aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnungen vorab Ihren persönlichen Beratungstermin!

 

Der Pflegestützpunkt ist für Sie da:

Herzberg:                           Ludwig-Jahn-Str. 2, im Gebäude der Kreisverwaltung

Bad Liebenwerda:          Burgplatz 1, im HausLeben Kurstadtregion Elbe-Elster e.V.

Finsterwalde:                   Berliner Straße 1, Eingang Moritzstraße

 

Telefon:

Pflegeberatung:                                             03535/46-2980

Sozialberatung:                                               03535/46-2981

Alltagsunterstützenden Angebote:        03535/46-2982

Beratung neue Wohnformen:                  03535/46-2983

 

E-Mail: 
 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr. 2021/08/05

Foto zu Meldung: Pflegestützpunkt in Finsterwalde umgezogen

Rückersdorfer Schützen haben neuen - alten König

(03. 08. 2021)

Rückersdorfer Schützen haben neuen - alten König

Georg Zörner gewinnt Spanferkel beim Gaudischießen, das Glücks- und Geldschwein für die Gemeinde

 

Da es auch in diesem Jahr auf Grund der ständig wechselnden Corona Situation nicht möglich war das ausgefallene Jubiläumsfest vom vergangenen Jahr entsprechend vorzubereiten haben sich die Rückersdorfer Schützen am vergangenen Samstag wieder nur zum Königsschießen zusammengefunden. Zusätzlich hatten die geladenen Sponsoren die Möglichkeit ihren Meisterschützen zu ermitteln. Und um das Ganze noch etwas aufzulockern, gab es auch in diesem Jahr wieder ein Gaudischießen. Hier konnte sich der Sieger über ein Spanferkel freuen. Beim aktuellen Königshaus müssen sich die Gildemitglieder an nicht viele neue Gesichter gewöhnen. Zum neuen Schützenkönig wurde der Vorjahreskönig Thomas Hustan gekürt. Auch bei der Jugendkönig änderte sich nichts. Sarah-Jane Lehmann konnte auch in diesem Jahr wieder die Königinnenehre verteidigen. Bei der Schützenkönigin wechselte die Krone zu Claudia Kopisch. Begleitet wird das Königshaus von Uwe Hübscher, als 1. Ritter und Norbert Meißner, als 2. Ritter. Die Ehre des Sponsorenkönigs ging an Lars Matusch, als Vertreter der Kalksandsteinwerke Rückersdorf. Den Gutschein für ein Spanferkel übergab Vereinsvorsitzender Thomäs Hustan an Georg Zörner, der auch in seiner Funktion als Bürgermeister der Gemeinde zum Königsschießen eingeladen war. Und in dieser Funktion hat er schon Ideen, das Spanferkel als Glücks- und Geldschwein der Gemeinde bei einem passenden Anlass der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Der Rahmen des Königsschießens wurde auch zu diversen Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen genutzt. Drei besonders hohe Auszeichnungen des Brandenburgischen Schützenbundes (BSB) wurde durch den Stellvertretenden Kreisschützenmeister Peter Löwe übergeben. An Uwe Hübscher ging der Verdienstorden III. Klasse des BSB. Die Traditionsmedaille des BSB wurde an Guido Krause überreicht und die Verdienstnadel des BSB in Bronze ging an Norbert Meißner. Eigentlich waren diese Auszeichnungen schon für das vergangene Jahr zum 30-jährigen Jubiläum geplant.

 

Text + Fotos:   Frank Reimann

 

 

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Kinderfreizeitbonus hilft bei Ferien- oder Freizeitgestaltung

(22. 07. 2021)

 

Im Mai hat die Bundesregierung das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona 2021/2022“ beschlossen. Ein wesentlicher Bestandteil des Aktionsprogramms ist der Kinderfreizeitbonus. Mit dem Kinderfreizeitbonus sollen minderjährige Kinder und Jugendliche Unterstützung erhalten, um Angebote zur Ferien- oder Freizeitgestaltung wahrzunehmen und Versäumtes nachholen zu können. Es handelt sich um eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro pro Kind. Diese Einmalzahlung wird nicht auf Sozialleistungen angerechnet. Den Kinderfreizeitbonus gibt es für Kinder, die am 1. August 2021 noch nicht 18 Jahre alt sind und für die Kindergeld oder eine vergleichbare Leistung bezogen wird.

Der Bonus wird von der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit ausgezahlt. Wer neben Wohngeld zusätzlich Kinderzuschlag erhält, bekommt den Bonus automatisch ausgezahlt. Personen, die ausschließlich Wohngeld und keinen Kinderzuschlag oder Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII beziehen, müssen für die Auszahlung einen Antrag auf Kinderfreizeitbonus bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit stellen.

Auf der Internetseite der Familienkasse (https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderfreizeitbonus) ist der Antrag auf den Kinderfreizeitbonus als beschreibbares PDF-Dokument abrufbar.

Der ausgefüllte Antrag kann zusammen mit den entsprechenden Nachweisen darüber, dass das Kind im August 2021 Sozialhilfe bezieht bzw. beim Wohngeld als Haushaltsmitglied berücksichtigt wird, entweder per Post oder per E-Mail an gesendet werden.

Für allgemeine Fragen rund um den Kinderfreizeitbonus steht Beziehenden von Kinderzuschlag, Wohngeld oder Sozialhilfe eine gebührenfreie Service-Hotline unter der Telefonnummer 0800 4 5555 43 zur Verfügung.

 

Presseinfo LK Elbe-Elster Nr. 2021/7/13

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Hilfe für Hochwasserschäden im Märkischen Kreis benötigt

(20. 07. 2021)

Partnerlandkreis veröffentlicht Liste von Spendenaktionen auf seiner Homepage

 

Nach dem Unwettertief „Bernd“ in der vergangenen Woche ist das Ausmaß der Schäden im Märkischen Partnerlandkreis in Nordrhein-Westfalen enorm. Ergiebige Starkregenfälle hatten dort am 14. Juli kreisweit für überflutete Straßen und Häuser, Erdrutsche, überschwemmte Industriegebiete und vollgelaufene Keller gesorgt. Es war eine „Großeinsatzlage“ ausgerufen worden. Altena und Nachrodt sind besonders schwer vom Hochwasser betroffen.

Viele Menschen auch im Landkreis Elbe-Elster möchten Flutopfer jetzt unterstützen, wissen aber nicht, wie und wo. Der Märkische Kreis hat dazu auf seiner Homepage eine Liste von Spendenaktionen zusammengestellt, wo sich Einwohner aus unserem Landkreis mit konkreter Hilfe einbringen können. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski hatte sich dazu auch telefonisch zur aktuellen Lage mit seinem Amtskollegen, Marco Voge, ausgetauscht. Fazit des Gesprächs: Geldspenden sind jederzeit herzlich willkommen, von Sachspenden ist abzusehen. Ausnahme sind Pumpen, mit denen das Wasser z. B. aus Häusern entfernt werden kann und Luftentfeuchtungsanlagen für Räumlichkeiten aller Art. Die Kontaktdaten sind unter https://www.maerkischer-kreis.de/hochwasser-spenden.php veröffentlicht.

 

Presseinfo LK Elbe-Elster Nr. 2021/07/11

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Die Fortführung einer Erfolgsgeschichte, der Lanz-Bulldog-Club- MC Lindena e.V. hat einen neuen Vorstand gewählt.

(16. 07. 2021)

Am 29.09.2020 hatten sich die Mitglieder des Lanz-Bulldog-Club MC Lindena e.V. zusammengefunden und einen neuen Vorstand gewählt.

Aus gesundheitlichen Gründen übergab der mehr als 30 Jahre im Amt befindliche Vorstandsvorsitzende Hartmut Müller, welcher das Gesicht des Lindenaer Vereins widerspiegelte, seinen Posten an den von den

Vereinsmitgliedern für die nächsten 4 Jahre neugewählten Vorsitzenden Bodo Mittag aus Rückersdorf.

Mit Bedauern ist Hartmut Müller am 27.11.2020 von uns gegangen und wir wissen alle, so Bodo Mittag, dass wir unserem Hartmut für die vielen, langen Jahre engagierter Arbeit in und für unseren Verein enorm viel zu verdanken haben.

Hartmut gründete im Jahr 1989 den Verein und setzte sich seit Anbeginn als Vereinsvorsitzender mit seiner ganzen Kraft dafür ein, dass sich das Vereinsleben kontinuierlich weiterentwickeln konnte und somit auch der Zulauf weiterer, begeisterter Traktorenfans sich positiv auf die Anzahl der Vereinsmitglieder auswirkte.

Das vom Verein regelmäßig organisierte und aller zwei Jahre in Schönborn/ OT Lindena stattfindende Traktorentreffen, wie auch das zeitgleich beliebte Lindenblütenfest, wurden über die vielen Jahre hinweg nicht nur regional sondern auch bundesweit mit ständig steigenden Teilnehmerzahlen zu einer Erfolgsstory und angesagten Adresse für Liebhaber alter Traktoren und Landmaschinen. 

Seit einigen Jahren ist der Verein auch Mitglied im Bundesverband Historische Landtechnik Deutschland e.V. mit Sitz in Stuttgart.

Für das im Jahr 2020 geplante Traktorentreffen musste leider Corona-bedingt eine Absage erteilt werden.

Diese Veranstaltungen mit historischer Landtechnik sind für die Teilnehmer der Veranstaltungen immer wie ein kleiner Rückblick auf die damals genutzten landwirtschaftlichen Methoden und technischen Veränderungen in den letzten 100 Jahren.

Im ländlichen Raum war die Landtechnik und dessen Nutzung zugleich auch ein wichtiger für die Landschaft prägender, kultureller und wirtschaftlicher Aspekt.

Daran hat sich auch bis zum heutigen Tag durch Einzug hochmoderner Bewirtschaftungstechniken und damit verbundenen Herausforderungen und Möglichkeiten nichts geändert.

Dieses historische Erbe für den ländlichen Raum und darüber hinaus zu bewahren, zu pflegen und Interessierten, besonders auch Kindern und Jugendlichen, näher zu bringen, das ist ein wesentliches Ziel unseres Vereins, so der Vorsitzende Bodo Mittag.

Vielleicht gelingt es uns ja auch, mit und über den Verein noch ein stärkeres Interesse bei den jungen Leuten für einen Beruf in der Landwirtschaft und für die regionale Entwicklung unserer dörflichen Gemeinschaft zu wecken.

Die meisten unserer Vereinsmitglieder stammen aus den angrenzenden Dörfern unserer Region, sind in dieser groß geworden und kennen das ländliche Leben mit all seinen Facetten.

So gibt es auch eine ganze Reihe von jüngeren Vereinsmitgliedern, die sich neben ihrem Beruf auch im Verein persönlich stark mit einbringen.

Sie haben Freude an der alten, historischen Technik und arbeiten meist selbst auch mit hochmodernen Arbeitsgeräten und Anlagen in der Landwirtschaft.

Für die weitere Vereinsarbeit wünscht sich der Vorstand weiterhin engagierte Mitstreiter und Unterstützer, gute Ideen und interessante Projekte.

Der Verein hofft und arbeitet bereits zielstrebig daran, im nächsten Jahr 2022 das  17. Traktorentreffen in Lindena wieder durchführen zu können.

Auch in Vorbereitung darauf ist noch für den 22. August diesen Jahres eine Mitgliederversammlung in der Gaststätte Bad-Erna geplant.

Der Vorstand 

 

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LAG Elbe-Elster startet 13. Auswahlrunde zur LEADER-Förderung

(16. 07. 2021)

Neue Auswahlrunde zur Leader-Förderung für Projekte gestartet

 

Die neue Auswahlrunde für Projekte in der LEADER-Förderrichtlinie ist gestartet. Unterstützt werden besonders Vorhaben von kleineren Unternehmen aus Handwerk, Gewerbe, Dienstleistungen und Gastronomie/Beherbergung sowie Kommunen und Vereine. Geplante Investitionen oder sonstige Maßnahmen sollen die ländliche Entwicklung in der Region Elbe-Elster unterstützen. Interessenten reichen dazu bis 29. Oktober ihre Projekte ein.

 

Die LAG Elbe-Elster ist seit dem Jahr 2014 ein im Land Brandenburg bestätigtes Fördergebiet im LEADER-Programm. Damit fließen Fördermittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) für Vorhaben zur ländlichen Entwicklung in unsere Region. In der aktuellen Auswahlrunde stehen dafür 2,0 Mio. Euro zur Verfügung.

 

Die für eine Förderung im Gebiet der LAG Elbe-Elster beabsichtigten investiven und nicht-investiven Vorhaben müssen hierzu ein Auswahlverfahren durchlaufen. Die Frist zum Einreichen von Projektvorschlägen läuft bis zum 29. Oktober 2021. Die Auswahlrunde richtet sich an Projekte und Projektträger, die mit der Umsetzung im Jahr 2022 starten können.

Interessenten reichen bis zum Stichtag die ausgefüllten Projektblätter in der Geschäftsstelle der LAG Elbe-Elster in Finsterwalde ein. Das Formular ist unter www.lag-elbe-elster.de abrufbar.

 

Fristgerecht und vollständig eingereichte Projektblätter werden am 15. Dezember 2021 durch den LAG-Vorstand anhand von Wertungskriterien bewertet und eine Rangfolge festgelegt. Träger der ausgewählten Projekte werden dann aufgefordert bis spätestens zum 31. März 2022 einen Förderantrag beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) in Finsterwalde einzureichen. Informationen finden Sie auf der LAG-Webseite (Förderung).

Die aktuelle Förderrichtlinie finden Sie im Internet unter https://mluk.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/LEADER-Richtlinie17-12-2020.pdf

 

Hinweis: Mit diesem Förderaufruf sind die der LAG Elbe-Elster bereitgestellten Fördermittel aus dem ELER-Fonds ausgeschöpft. Ausgenommen sind geplante Förderaufrufe für kleine lokale Initiativen (KLI) im LAG-Gebiet für die Jahre 2022 und 2023. Weitere Förderaufrufe können nur nach Bereitstellung zusätzlicher Fördermittel durch das Land Brandenburg oder bei Nichtinanspruchnahme von Fördermitteln durch bereits bestätigte Projekte veröffentlicht werden.

 

Für Informationen oder Beratungen steht das LAG-Regionalmanagement zur Verfügung.

 

Kontakt:          LAG Elbe-Elster, Regionalmanagement / LAG-Geschäftsstelle

Sven Guntermann / Thomas Wude

03238 Finsterwalde, Grenzstraße 33, Tel.  03531. 797089 / 0173. 6147540

[Projektdatenblatt]

Foto zu Meldung: LAG Elbe-Elster startet 13. Auswahlrunde zur LEADER-Förderung

Die Asphaltdeckschicht des Anliegerweges in Tröbitz wird erneuert

(01. 07. 2021)

Um weiterhin den Ver- und Entsorgungsverkehr aber auch den Anliegerverkehr verkehrssicher zwischen der Schadewitzer Straße und der Landesstraße L 603 (Doberluger Straße) in Tröbitz zu gewährleisten, ist eine Erneuerung des Straßenaufbaues im Anliegerweg  ab voraussichtlich September diesen Jahres geplant. Die Realisierung der Maßnahme wird mit ca. 2 Wochen Bauzeit angesetzt und wird unter Vollsperrung erfolgen. Alle von den verkehrlichen Einschränkungen betroffenen Anwohner werden dazu rechtzeitig mittels Postwurfsendung und über unsere Internetstartseite http://www.elsterland.de bzw. mittels Aushang im gemeindlichem Informationskasten informiert.

Diese Baumaßnahme beinhaltet den Ausgleich der Tragschicht und das Erneuern der geschädigten Verkehrsfläche mittels Asphalttragdeckschicht mit dem vorhandenen Gefälle unter Berücksichtigung der bestehenden Schachtabdeckungen und Schieber samt der dazugehörenden Entwässerung sowie eventuellen Anpassungen der Einbauten.

Die geschätzten Kosten in Höhe von ca. 60.000 EUR sind im Gemeindehaushalt Tröbitz 2021 eingeplant. Diese Kosten müssten nach KAG zu 65 % von den Anliegern finanziert werden, aufgrund der veränderten Gesetzgebung werden diese nun vom Land Brandenburg getragen.

Umtausch Papier-Führerscheine

(25. 06. 2021)

Führerscheine, die bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt worden sind – Papierführerscheine und müssen umgetauscht werden. Einzelheiten und Fristen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.

[Merkblatt zum Pflichtumtausch der Führerscheine]

[Antrag auf Umtausch]

Foto zu Meldung: Umtausch Papier-Führerscheine

Anzahl der erforderlichen Unterstützungsunterschriften reduziert

(24. 06. 2021)

Öffentliche Bekanntmachung des Kreiswahlleiters für den Wahlkreis 65 für die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag am 26. September 2021

 

Mit dem am 10. Juni 2021 in Kraft getretenen 26. Gesetz zur Änderung des

Bundeswahlgesetzes (BGBl. I Seite 1482) wurde auf Grund der Einschränkungen der

COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen erschwerten Bedingungen die Zahl

der für Landeslisten und Kreiswahlvorschläge erforderlichen

Unterstützungsunterschriften auf jeweils ein Viertel reduziert.

 

Landeslisten von Parteien, die im Deutschen Bundestag oder in einem Landtag seit

deren letzter Wahl nicht auf Grund eigener Wahlvorschläge ununterbrochen mit

mindestens fünf Abgeordneten vertreten waren, müssen nunmehr von 500

Wahlberechtigten des Landes persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein.

Die Wahlberechtigung der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner muss zum

Zeitpunkt der Unterzeichnung gegeben sein und ist bei Einreichung der Landesliste

nachzuweisen.

 

Kreiswahlvorschläge von Parteien, die im Deutschen Bundestag oder in einem

Landtag seit deren letzter Wahl nicht auf Grund eigener Wahlvorschläge

ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten waren, sowie andere

Kreiswahlvorschläge (Kreiswahlvorschläge von Wahlberechtigten), müssen von

mindestens 50 Wahlberechtigten des Wahlkreises persönlich und handschriftlich

unterzeichnet sein. Die Wahlberechtigung der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner

muss zum Zeitpunkt der Unterzeichnung gegeben sein und ist bei Einreichung des

Kreiswahlvorschlages nachzuweisen.

 

Thomas Höntsch

Kreiswahlleiter für

den Wahlkreis 65

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.:2021/06/23

Wasserentnahme mit Pumpen aus Gewässern des Landkreises ab sofort untersagt

(22. 06. 2021)

Allgemeinverfügung des Landkreises zum Schutz der Oberflächengewässer erlassen/ Veröffentlichung im Amtsblatt Nr. 11 vom 23. Juni 2021

 

Aufgrund der Dürresituation in den vergangenen drei Jahren und der aktuellen Niederschlagssituation ist erneut eine flächendeckende Niedrigwassersituation in Grund- und Oberflächengewässern im Landkreis Elbe-Elster zu verzeichnen.

Die Niederschlagsdefizite im Landkreis Elbe-Elster haben in den Nebengewässern der Schwarzen Elster zu einer weitgehenden Unterschreitung der  ökohydrologischen Mindestabflüsse geführt. Auch in den Standgewässern sind aufgrund fehlender Zuflüsse, hohen Verdunstungsraten und fallender Grundwasserpegel kritische Wasserstände erreicht. In Verbindung mit den hohen Temperaturen besteht die Gefahr von erheblichen Beeinträchtigungen des ökologischen Zustandes der Gewässer. Da die Wetterprognose weiterhin keinen nennenswerten Niederschlag erwarten lässt, untersagt der Landkreis Elbe-Elster als untere Wasserbehörde per Allgemeinverfügung mit sofortiger Wirkung Wasserentnahmen aus allen Oberflächengewässern des Landkreises mittels Pumpen.

Auch für Inhaber von wasserrechtlichen Erlaubnissen zur Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern ist für den Zeitraum der Gültigkeit die Entnahme untersagt.

Durch die untere Wasserbehörde kann eine Ausnahme von den Verboten erteilt werden, wenn die Auswirkungen auf die Ordnung des Wasserhaushalts und den Schutz der Natur nicht erheblich oder nachhaltig sind oder wenn die Regelungen zu einer unbilligen Härte führen würden.

Der Dezernent für Recht, Ordnung und Landwirtschaft des Landkreises, Dirk Gebhard, weist darauf hin, dass die Untere Wasserbehörde des Landkreises Elbe-Elster in den Sommermonaten verstärkt an den Gewässern des Landkreises unterwegs sein wird, um die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben zu überwachen. Verstöße können mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

Zu lesen ist die Allgemeinverfügung u.a. auf der Homepage des Landkreises unter www.lkee.de und im Amtsblatt des Landkreises Elbe-Elster Nr. 11 vom 23. Juni 2021.

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr. 2021/06/21

[Allgemein Verfügung]

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Elternbrief 1: 1 Monat: Früherkennungsuntersuchungen

(21. 06. 2021)

Ihr Kind ist da –wir gratulieren!

Auch wenn Ihr Kind kerngesund ist und sich prächtig entwickelt – gehen Sie auf jeden Fall zu den Früherkennungsuntersuchungen. Für Babys und Kleinkinder sind insgesamt zehn Untersuchungen vorgesehen. Mit ihrer Hilfe können Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Außerdem sind sie eine gute Gelegenheit, Vertrauen zu einem Kinderarzt zu fassen, bevor der Nachwuchs tatsächlich einmal krank wird. Die ersten beiden „U´s“ hat Ihr Baby vermutlich schon im Krankenhaus erlebt; die dritte sollte in der vierten oder fünften Lebenswoche stattfinden. Im ersten Jahr folgen noch drei weitere, bei denen die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes überprüft wird.

Fragen Sie bei diesen Gelegenheiten ruhig nach, falls Sie etwas nicht verstehen. Und weisen Sie den Arzt darauf hin, wenn Ihnen selbst etwas auffällt, das Sie sich nicht erklären können. Lassen Sie sich auch über die Ernährung Ihres Babys informieren, besonders, wenn in Ihrer Familie Allergien, Asthma oder Hauterkrankungen vorkommen. Sie können zu Hause einen Merkzettel schreiben, damit Sie all Ihre Fragen parat haben. Rufen Sie den Kinderarzt ruhig auch zwischendurch an, wenn Sie etwas beunruhigt. Sie sprechen nicht so gut Deutsch? Fragen Sie nach, ob ein Mitarbeiter in der Praxis übersetzen kann oder bringen Sie selbst jemanden mit.

Weitere Themen im Elternbrief 1 sind: „Einander kennen lernen“, „Gemeinsam einen Rhythmus finden“, „Warum Babys schreien“, „Drei-Monats-Koliken“, „Wenn´s mit dem Stillen mal nicht klappt“, „Unterstützung durch die Hebamme“, „Was ein Baby sonst noch braucht“, „Impfungen“, „Elternzeit“ und „Elterngeld“.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV). Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an , über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

[Eltermbrief]

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Lieblingsorte in Elbe-Elster gesucht

(11. 06. 2021)

Comeback Elbe-Elster startet gemeinsam mit dem Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. und dem Landkreis Elbe-Elster eine Social Media Kampagne von RückkehrerInnen und ZuzüglerInnen für Elbe-Elster-Fans. Alle RückkehrerInnen und ZuzüglerInnen sind aufgerufen, ihre öffentlich zugänglichen Lieblingsplätzchen im Landkreis den Elbe-Elster-Fans fotografisch zu zeigen.

„Im Kollegen-Team tauschten wir uns während den Mittagspausen bereits seit Beginn der Pandemie zu möglichen, noch unentdeckten Ausflugsorten in Elbe-Elster aus. So entstand die Idee, eine MITMACH-Kampagne unter dem Hastag #LieblingsorteinElbeElster zu starten.“, erzählt Stephanie Auras-Lehmann, Projektkoordinatorin von Comeback Elbe-Elster. Mit den vielen Corona-Lockdowns sind Heimaturlaub und Tagesausflüge in die ländlichen Regionen gezwungenermaßen noch hipper geworden. Auch in Elbe-Elster bleibt zum einen der Rückkehr- und Zuzugstrend stabil und zum anderen entdecken die Elbe-Elster Bewohner ihre Heimat neu.

„Im Grunde zähle ich zu den klassischen Rückkehrern. Aufgewachsen in Elbe-Elster bin ich nach 14 Jahren Großstadtleben wieder in die alte Heimat zurückgekehrt und betrachte diese nicht nur dank meiner touristischen Tätigkeit inzwischen mit ganz anderen Augen: Zauberhaft historische Innenstädte, die Weite und Vielfalt der Landschaft, beeindruckende kulturelle Schätze und gelebte Regionalität in ihren unterschiedlichsten Facetten. Immer wieder entdecke ich neue bezaubernde "Elbe-Elster-Fleckchen", die ganz großes Lieblingsort-Potential haben.", so Susanne Dobs, Geschäftsführerin des Tourismusverband Elbe-Elster e.V.

Wer bereits Wurzeln in seiner alten Heimat geschlagen hat oder wen es als Großstadtpflanze ins ländliche Elbe-Elster gezogen hat, ist herzlich eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Jede Woche wird dann ein Lieblingsort als Post auf allen Facebook- und Instagram-Kanälen der drei Kampagnenpartner gelüftet. Das Aktionsteam um Susanne Dobs (Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V.), Janine Niederstraßer und Philipp Strelitz (Landkreis Elbe-Elster) sowie Stephanie Auras-Lehmann (Comeback Elbe-Elster) reisten bereits an einen ihrer gemeinsamen Lieblingsorte, der „Grube Gotthold“. Die ehemalige Braunkohlen- und Kiesgrube liegt ca. zwei Kilometer westlich von Hohenleipisch. „Lieblingsorte verbinde ich meist mit Erlebnissen aus der Kindheit und kehre dahin immer wieder zurück. Bei der Grube Gotthold war es anders. Sie war der erste Geheimtipp, den ich nach meinem Umzug in die Kurstadt erradelt habe. Ich liebe hier das wechselvolle Naturgefühl zwischen Karibikflair und Sächsischer Schweiz und das Überraschungsmoment, wenn sie hinter den Bäumen auftaucht.", schwärmt Janine Niederstraßer, Marketingkoordinatorin des Landkreises Elbe-Elster.

Die gesuchten Fotos (gern auch als Selfie) sind mit Namen, Ort und der Entstehungsgeschichte bzw. Wegbeschreibung an das Comeback-EE- Team per Mail über einzureichen.

 

 

Kontakt:

 

Comeback Elbe-Elster

Ansprechpartnerin: Stephanie Auras-Lehmann

„Generationen gehen gemeinsam“ (G3) e. V.

Kleine Ringstraße 25

03238 Finsterwalde

Tel. 03531-718288

www.comeback-ee.de

www.facebook.com/ComebackElbeElster

https://www.instagram.com/comebackelbeelster/

 

Foto zu Meldung: Lieblingsorte in Elbe-Elster gesucht

LAG Elbe-Elster unterstützt lokale Initiativen und Engagement

(02. 06. 2021)

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Elbe-Elster hat die siebte Auswahlrunde für kleine lokale
Initiativen gestartet. Interessenten reichen dazu ihre Projekte bis spätestens 30. September 2021 ein, die im Jahr 2022 umgesetzt werden sollen.

Gefördert wird das Engagement von Akteuren in den Orten durch Unterstützung kleiner investiver Einzelprojekte. Die inhaltliche Ausrichtung der Vorhaben muss dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind Initiativen natürlicher Personen, Vereine, Verbände und juristische Personen des öffentlichen Rechts. Unternehmen sind nicht antragsberechtigt!

Die Förderung kann je Projekt bis zu 5.000 Euro bei einer 80%-Förderung betragen. Eigenanteile sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche oder juristische Personen des privaten Rechts können erforderliche Eigenmittel auch als unbare Leistungen nachweisen, wenn die Voraussetzungen der LEADER-Richtlinie erfüllt sind. Förderfähig sind Ausgaben für investive Vorhaben, wie für Fremdleistungen von Handwerkern und die Beschaffung von Materialien. Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten zur aktiven Umsetzung der Vorhaben können dabei als unbare Eigenleistungen anerkannt werden.

Für diese Auswahlrunde stehen für 2022 insgesamt 50.000 Euro Fördermittel bereit. Antragstellung und Abwicklung erfolgen über die LAG Elbe-Elster.

Interessenten reichen ihre Projektblätter bis zum 30. September 2021 in der LAG-Geschäftsstelle ein. Das Projekt-Formular steht im Internet unter zum Herunterladen bereit.

Der LAG-Vorstand bewertet die Vorhaben anhand der Wertungskriterien (Anlage 3 der Geschäftsordnung) und entscheidet im Herbst 2021 welche Projekte im Jahr 2022 umgesetzt werden können.

 

Informationen:     LAG Elbe-Elster, Regionalmanagement I LAG-Geschäftsstelle

                                 Sven Guntermann / Thomas Wude / Sindy Schindler

                                 03238 Finsterwalde, Grenzstraße 33

                                 Tel. 03531. 797089

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Sechs Gemeinden stellen sich Dorfwettbewerb auf Kreisebene

(02. 06. 2021)

Besichtigungstermine der Bewertungskommission vor Ort im Juni stehen fest

 

Im April vergangenen Jahres hatte der Landkreis die Gemeinden und Ortsteile zur Teilnahme am 11. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aufgerufen. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Bewerbungsschluss bis zum Jahresende 2020 verlängert. Am Ende landeten sechs Wettbewerbsbeiträge auf dem Tisch von Frau Beyer vom Amt für Strukturentwicklung, Kultur und Marketing. Eingereicht wurden sie von den Gemeinden und Ortsteilen Friedersdorf (Stadt Sonnewalde), Großbahren (Stadt Sonnewalde), Prießen (Stadt Doberlug-Kirchhain), Kolochau (Kremitzaue/ Stadt Schlieben), Rückersdorf (Amt Elsterland) und Kröbeln (Stadt Bad Liebenwerda).

Die kreisliche Bewertungskommission hat die Wettbewerbsunterlagen geprüft und wird im Juni an drei Tagen die einzelnen Gemeinden und Ortsteile vor Ort besuchen, um im Herbst die Besten zu küren. Dabei stehen einerseits Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten und andererseits Bau- und Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft sowie der Gesamteindruck im Mittelpunkt des Interesses.

Der Landkreis hat 3.000 Euro für den Sieger locker gemacht, um beispielgebendes Engagement im Dorfwettbewerb zu würdigen. Außerdem nimmt der Gewinner im kommenden Jahr am 11. Landesausscheid teil. Der Zweitplatzierte bekommt 2.000 Euro, und für den 3. Platz gibt es 1.000 Euro. Zudem ist geplant, allen weiteren Teilnehmerdörfern eine kleine Aufwandsentschädigung zukommen zu lassen. Teilnahmeberechtigt sind räumlich zusammenhängende Gemeinden oder Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter mit bis zu 3.000 Einwohnern.

Für die Dörfer ist die Teilnahme am Wettbewerb nicht nur ein erheblicher Imagegewinn. Die Teilnahme weckt Initiativen zur Verbesserung der Lebens- und Wohnortqualität. Davon profitiert nicht nur die Dorfgemeinschaft. Die „innere“ Schönheit eines Dorfes, der soziale Zusammenhalt ‑ das Dorfklima ‑ wirkt sich positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung aus und erhöht die Attraktivität der gesamten Region.

 

Anhang: Logo Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2021

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr. 2021/06/02

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Bekanntgabe nach § 17 Abs. 4a der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (7. SARS-CoV-2-EindV)

(31. 05. 2021)
Öffnung von Schulen und Horten
 

Die durch das Robert Koch-Institut auf https://www.rki.de/inzidenzen veröffentlichte Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) betrug im Landkreis Elbe-Elster

am Donnerstag den 27. Mai 2021 43,2, am Freitag den 28. Mai 2021 41,2 sowie am heutigen Samstag den 29. Mai 2021 35,4.
 
Durch die Unterschreitung findet ab dem 31. Mai 2021 in den Schulen der Primarstufe sowie ab dem 7. Juni 2021 in allen weiteren Schulen der Unterricht als Präsenzunterricht statt. Zugleich endet die Untersagung des Hortbetriebes an diesen Schulen. 

Die Bekanntgabe gemäß § 17 Abs. 4a der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (7. SARS-CoV-2-EindV) vom 29.05.2021 wurde auf www.lkee.de veröffentlicht.

 

Die Bekanntgabe finden Sie im Anhang oder unter folgendem Link:

Bekanntgabe nach § 17 Abs. 4a der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (7. SARS-CoV-2-EindV)1,; Öffnung von Schulen und Horten


Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.: 21/05/29
 

„Bundesnotbremse“ tritt voraussichtlich Sonntag außer Kraft

(20. 05. 2021)

Landkreis liegt stabil unter der Inzidenzmarke von 100/ Öffnungsschritte möglich

 

Der Landkreis Elbe-Elster verzeichnet seit 16. Mai stabile Werte unter der Inzidenzmarke von 100. Bleibt es auch am 21. Mai so, dann tritt zwei Tage später die „Bundesnotbremse“ außer Kraft, und es gilt wieder vollumfänglich die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg.

Nachzulesen unter folgendem Link: Siebte Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (Siebte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung - 7. SARS-CoV-2-EindV)

Die offizielle Bekanntmachung des Landkreises erfolgt erst mit dem fünften Werktag der Unterschreitung der Inzidenz von 100, also voraussichtlich am 21. Mai. Diese Presseinformation dient lediglich der rechtzeitigen Information vor dem nahenden Pfingstwochenende.

Fällt ab Pfingstsonntag die „Bundesnotbremse“ weg, dann gibt es gemäß der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg zahlreiche Erleichterungen gegenüber dem Bundesgesetz. Zum Beispiel reichen einfache medizinische Masken im öffentlichen Nahverkehr aus. Baumärkte, Fitness-, Kosmetik- und Sonnenstudios, die Außengastronomie, Kultureinrichtungen sowie Kunst-, Musik- und Tanzschulen können am nächsten regulären Öffnungstag unter Auflagen wieder öffnen. Erlaubt sind mit Kontakterfassung ebenfalls der Betrieb von Campingplätzen und die Vermietung von Ferienwohnungen. Auch für den Amateursport drinnen (ab 1. Juni) und draußen gibt es gemäß der Corona-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg Erleichterungen gegenüber dem Bundesgesetz.

Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive, öffentliche Bibliotheken, Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanischen Gärten sowie Freizeitparks können unter Beachtung von Maßgaben geöffnet werden.

Nach wie vor gilt die Pflicht zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, Kontaktdatenerhebung, der arbeitsschutzrechtlichen Regelungen sowie die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken und Mund-Nasen-Bedeckungen.

 

Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter unter freiem Himmel mit mehr als 100 zeitgleich Anwesenden und in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 zeitgleich Anwesenden sind untersagt.

 

Stand 20. Mai verzeichnet das Robert-Koch-Institut (RKI) für Elbe-Elster eine Sieben-Tage-Inzidenz von 60,9. Seit 5. Mai liegt der Wert stabil unter 165, seit 6. Mai unter 150, seit 16. Mai unter 100. 
 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.: 2021/05/13

Genesene erhalten Nachweis vom Gesundheitsamt

(17. 05. 2021)

Genesene, die aktuell nicht im Besitz Ihres positiven PCR-Nachweises sind, können den Nachweis beim Gesundheitsamt beantragen

 

Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, wie beispielsweise der Besuch beim Friseur, in bestimmten Geschäften oder bei Kultur- und Freizeitaktivitäten, nun auch dieselben Erleichterungen und Ausnahmen für Geimpfte und Genesene gelten, wie bisher für negativ getestete Personen.

 

Wichtig! Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Einhaltung von Abstandsgeboten bleibt auch für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen weiterhin Pflicht.

 

Als Nachweis für den Status Genesene wird ein positiver PCR-Test (oder ein anderer Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, benötigt. Hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheitssymptome gelten. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.

 

Genesene, die aktuell nicht im Besitz Ihres positiven PCR-Nachweises sind, können über den Nachweis beantragen. Die Bearbeitung erfolgt nach Eingang zeitnah. 

 

Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man auch hier keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen.

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.: 2021/05/17

Erwachen, Aufblühen und Durchstarten im Mai

(06. 05. 2021)

Kostenfreies Crashkurs-Angebot für Gründungsinteressierte

 

In diesem Jahr weckt der Frühling nicht nur die Natur wieder auf, sondern auch Gründungsideen. Deshalb startet der regionale Lotsendienst beim Landkreis Elbe-Elster derzeit in die Vorbereitungen zu einem neuen Gründerkurs. Der Lotsendienst ist der Ansprechpartner für die Themen Existenzgründung, Unternehmensnachfolge und Netzwerk im Landkreis.

Es braucht vier intensive Tage und ausgezeichnete Fachleute, um das Wesentliche zu den Themen Unternehmensgründung und -nachfolge zu vermitteln. Gründungsinteressierte können erneut das Angebot eines kostenfreien Crashkurses wahrnehmen.

Die neue Workshopreihe schafft das Fundament für eine erfolgreiche Existenzgründung. Dabei werden Themen zu Steuern, Buchhaltung und Versicherungen, aber auch zum Marketing und Vertrieb intensiv behandelt.

Um Anmeldung wird gebeten, denn die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Für Rückfragen steht Frau Wäßnig vom Lotsendienst des Landkreises Elbe-Elster zur Verfügung.

 

Der Lotsendienst wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und das Ministerium für Wirtschaft und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

 

Landkreis Elbe-Elster

Amt für Strukturentwicklung, Kultur und Marketing

Wirtschaftsförderung – Lotsendienst Elbe-Elster

Doreen Wäßnig

Ludwig – Jahn- Str. 2

04916 Herzberg / Elster

Telefon: 03535 46 1298

Mail:  

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.2021/05/03

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Bundes-Notbremse bedeutet Kita- und Schulschließungen

(29. 04. 2021)

Ausnahmen u.a. für Schüler der Klassen 9, 10, 11 und 12 an Ober- und Gesamtschulen sowie Gymnasien und Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ sowie Kinder in Notbetreuung/  7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner aktuell bei 198,4

 

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Landkreis Elbe-Elster steigt weiter an. Der Inzidenzwert für die Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage liegt aktuell bei 198,4. Nach den vorläufigen Fallzahlen von gestern und heute ist daher absehbar, dass die 7-Tage-Inzidenz weiter steigt und damit an drei aufeinander folgenden Tagen über 165 liegen wird. Für diesen Fall sieht das neue Infektionsschutzgesetz eine für alle Länder einheitliche Bundes-Notbremse vor. Die damit verbundenen Kita- und Schulschließungen gelten dann ab 3. Mai. Um die Eltern und Einrichtungen auf diese Situation rechtzeitig vorzubereiten, hatte die Kreisverwaltung in der Pressemitteilung vom 28. April unter anderem auf die Möglichkeit einer Kinder-Notbetreuung hingewiesen.

Darüber hinaus gelten ab Montag (3. Mai) folgende Einschränkungen für den Unterricht an Schulen sowie für den Besuch von Kindertagesstätten, Kinderpflegestellen und Horten:

  1. Kindertageseinrichtungen und Horte sowie erlaubnispflichtige Kindertagespflegestätten sind geschlossen.
  2. Für die Schulen gilt folgendes:
    2.1   Die Schüler und Schülerinnen der Primarstufe (Jahrgangsstufen 1 bis 6 der Grund-, Ober- und Gesamtschulen mit Grundschulteil, der Förderschulen mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und Hören) werden im Distanzunterricht beschult.
    2.2   Die Schüler und Schülerinnen
    a)     der Jahrgangsstufen 9 und 10 der Ober- und Gesamtschulen sowie der Förderschulen mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten Lernen, Emotionale und soziale Entwicklung, Hören, Sehen und körperliche und motorische Entwicklung;
    b)     der Jahrgangsstufen 11 (Gymnasium) und 12 (Gesamtschule, berufliches Gymnasium)
    c)      in dem letzten und vorausgehenden Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs
    werden weiterhin im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht (Wechselmodell) unterrichtet.
    2.3   Die Studierenden der Schulen des Zweiten Bildungswegs im 1. bis 4. Semester des Bildungsgangs zum nachträglichen Erwerb der Fachoberschulreife und im 3. und 4. Semester des Bildungsgangs zum nachträglichen Erwerb der allgemeinen Hochschulreife besuchen die Schule im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht (Wechselmodell).
    2.4   Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sind unabhängig vom Inzidenzwert geöffnet.
    2.5   Alle anderen Schüler und Schülerinnen der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen einschließlich der Leistungs- und Begabungsklassen, der Förderschulen mit Ausnahme derer mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, der Oberstufenzentren sowie der Schulen und Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs im Distanzunterricht beschult.
    2.6   Die Vorbereitung von Prüfungen sowie die Abnahme von Prüfungsleistungen, insbesondere nach der Handwerksordnung und dem Berufsbildungsgesetz in den Räumen der Oberstufenzentren, sowie schulische Testverfahren erfolgen planmäßig unter Beachtung der Hygienevorschriften und der schulischen Hygienekonzepte.

Kinder, die Kindertageseinrichtungen besuchen oder in der Kindertagespflege betreut werden sowie Kinder der Schuljahrgangsstufen 1 bis 6, haben im Rahmen der Regelungen der aktuellen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg einen Anspruch auf eine Notbetreuung, insbesondere, wenn mindestens ein Personensorgeberechtigter in so genannten kritischen Infrastrukturbereichen beschäftigt ist. Die Städte und Ämter im Landkreis prüfen den Anspruch auf Notbetreuung und entscheiden darüber.

Die Antragstellung durch die Personensorgeberechtigten erfolgt bei der jeweiligen kreisangehörigen Kommune, in deren regionalen Grenzen sich der Wohnort der Personensorgeberechtigten befindet.

Das Antragsformular, das auch die Übersicht der kritischen Infrastrukturbereiche enthält, ist auf der Internetseite des Landkreises Elbe-Elster unter www.lkee.de > Corona > Notbetreuung in Schule und Hort abrufbar.

 

Die offizielle Bekanntmachung des Landkreises erfolgt erst mit dem dritten Tag der Überschreitung der Inzidenz von 165, also voraussichtlich morgen am 30. April. Diese Presseinformation dient lediglich der rechtzeitigen Information vor dem nahenden Wochenende.

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.: 2021/04/16

Starke Eltern in Brandenburg durch Elternbriefe

(27. 04. 2021)

Der Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. setzt sich seit fast 70 Jahren für die Interessen von Eltern ein und verteilt seit mehr als 60 Jahren die Elternbriefe, in Berlin und Brandenburg seit einigen Jahren kostenlos. Die Elternbriefe enthalten alle wichtigen Informationen, die Eltern benötigen, um ihr Kind in seiner Entwicklung zu fördern und liebevoll zu begleiten. Sie helfen in manchmal schwierigen Situationen den Überblick zu behalten und geben Anregungen zur Lösung von Problemen, die in jeder Familie vorkommen können und zur Entwicklung gehören. In den ANE-Elternbriefen finden sie Adressen und Ansprechpartner, die weiterhelfen. Informationen und Anregungen kommen zum richtigen Zeitpunkt und passend zu den Fragen, die sich Eltern gerade stellen.

Die Serie umfasst 46 Briefe von der Geburt bis zum achten Lebensjahr des Kindes. Sie sind kostenfrei und kommen einzeln, immer dem Alter des Kindes entsprechend, mit der Post zu den Eltern nach Hause. Normalerweise erhalten frisch gebackene Eltern ein Babybegrüßungspaket mit den Elternbriefen 1-4 und einer Bestellkarte für das kostenlose ANE-Elternbrief-Abo ab dem Elternbrief 5. Aufgrund der Pandemiesituation sind derzeit keine bis sehr wenig persönliche Kontakte zu den Eltern möglich, sodass Eltern die Babybegrüßungspakete mit der Bestellkarte nicht erhalten. Deswegen möchten wir daraufhin weisen, dass Eltern das ANE-Elternbrief-Abo über folgenden Link gerne bei uns bestellen können: https://www.ane.de/bestellservice/elternbrief-abo.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV).

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

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Neuer Antrag für die Notbetreung

(14. 04. 2021)
Die Dritte Verordnung zur Änderung der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 8. April 2021 wurde im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Brandenburg verkündet und trat am 9. April 2021 in Kraft.
Im Rahmen der erfolgten Änderungen war eine Anpassung des Vordruckes zur Notbetreuung  für die Anspruchsberechtigten notwendig.
 

Eintragungsmöglichkeit von Übermittlungssperren nach dem Bundesmeldegesetz

(12. 04. 2021)

Jede Einwohnerin und jeder Einwohner hat nach den Vorschriften des Bundesmeldegesetzes die Möglichkeit, gegen einzelne regelmäßig durchzuführende Datenübermittlungen der Meldebehörde zu widersprechen; hierauf ist bei der Anmeldung und einmal jährlich durch ortsübliche Bekanntmachung hinzuweisen.

Die öffentliche Bekanntmachung finden Sie hier...

 

 

 

Mehr als ein Hoffnungsfunke

(09. 03. 2021)

Integrationsbegleitung für Langzeitarbeitslose geht weiter

 

Gerhard E.* ist 50 Jahre alt und seit einem Unfall mit den dazugehörigen Spätfolgen arbeitslos. Seit zwölf Jahren war er zu Hause und hat auch im persönlichen Bereich viele Tiefschläge erlebt. Heute ist er in Arbeit und sehr glücklich darüber. Er selbst sagt, dass er das ohne die Integrationsbegleitung nicht geschafft hätte.

 

Gerhard E. hat innerhalb der letzten drei Jahre am Projekt „Integrationsbegleitung für Langzeitarbeitslose und Familien-Bedarfsgemeinschaften in der Sängerstadtregion“ bei der E&G Projekt Agentur GmbH in Finsterwalde teilgenommen.

 

Er hat sich mühsam zurückgekämpft und die Unterstützung angenommen. Dazu gehörte eine berufliche Neuorientierung unter Berücksichtigung der eigenen Ressourcen und körperlichen Einschränkungen. Gerhard E. nahm am Bewerbungstraining, Bewerbungscoaching und PC-Schulungen teil und hatte einen Probe-Job, der ihn zum Erfolg führte. Nun hat er einen zweijährigen Arbeitsvertrag im Erlebnis- und Miniaturen-Park „Kleine Lausitz“ in Elsterwerda mit den Arbeitsschwerpunkten Grünanlagenpflege und Besucherbetreuung.

 

„Dieses Neuankommen in einem adäquaten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis ist ein Ergebnis, das wir anstreben“, erzählt Kerstin Radecker. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Mike Wendrich sind beide als Integrationsbegleiter der E & G Projekt Agentur GmbH für die Menschen da, die seit Jahren arbeitssuchend sind.

 

Denn, das betont Mike Wendrich: „Arbeitslosigkeit betrifft ja nicht nur die Person selbst, oft hängen Familienschicksale daran. Das wird jetzt während der Corona-Zeit noch verstärkt.“ Soziale Vereinsamung, besondere Herausforderungen, sinkendes Selbstbewusstsein, Hoffnungslosigkeit, ausgegrenzte Kinder sind nur einige der Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit.

 

Die Teilnehmer kommen mit ganz unterschiedlichen Ausgangslagen und Vorstellungen in das Projekt: während die Einen sich auf dem Arbeitsmarkt orientieren und vor allem Bewerbungen schreiben möchten, müssen sich Andere beruflich völlig neu orientieren und ergänzend qualifizieren oder benötigen Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ein Ziel haben die Teilnehmer gemeinsam: Sie möchten eine Veränderung in ihrem Leben.

 

Ein besonderes Augenmerk der beiden Integrationsbegleiter liegt auf der Arbeit mit den Familien. Hier geht es in erster Linie darum, alle Familienmitglieder an einen Tisch zu holen. Gemeinsam werden in Familiengesprächen die Unterstützungsbedarfe jedes einzelnen Familienmitglieds sichtbar gemacht. „Oft kümmern wir uns am Anfang der Familienarbeit um ganz alltagspraktische Dinge. Zum Beispiel unterstützen wir in Erziehungsfragen oder beim Organisieren eines Kita Platzes. Auch die Freizeitgestaltung spielt eine große Rolle. Wir haben besonders gute Kontakte zu Vereinen, da gibt es Angebote zur Frühförderung oder ein Schnuppertraining wird für die Kinder unseres Projektes an Familientagen organisiert“, berichten die Integrationsbegleiter. In Familien-Workshops wird zusammen gebastelt, geforscht, in der Lernwerkstatt  gemeinsam gelernt oder gesund gekocht.

 

Insgesamt sind in den vergangenen drei Jahre 125 Menschen im Projekt betreut worden, von denen 104 länger als 24 Monate arbeitslos gewesen sind. Mehr als ein Fünftel davon ist dank des Projektes in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen, wie Gerhard E. Ein weiteres Fünftel ist in einer beruflichen Weiterbildung. „Viele Langzeitarbeitslose haben Berufe gelernt, die es heute gar nicht mehr gibt“, sagt Kerstin Radecker. Das Verständnis, dass sie ihre Fähigkeiten und Talente durch eine Weiterbildung wieder optimal einsetzen können, ist ebenfalls Teil der geleisteten Arbeit des Teams der E & G Projekt Agentur GmbH, die in unzähligen Einzelgesprächen, Kursen, Veranstaltungen und Hausbesuchen ganz, ganz kleine Schritte gegangen sind, damit Arbeit wieder möglich ist. So war es auch bei Gerhard E.

 

Beide Integrationsbegleiter freuen sich, dass sie ihre Arbeit bis zum Juli 2022 weiterführen können. Fördermittelgeber, der Europäische Sozialfond und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie Brandenburg haben weitere 18 Monate bewilligt und einer Standorterweiterung zugestimmt. Künftig werden neben Finsterwalde auch Bad Liebenwerda und Herzberg mit betreut, um unter anderem Bewerbungen zu üben, IT-Kenntnisse zu verbessern, die eigenen Potenziale zu erkennen, besser mit Geld umzugehen oder auch den Kindern bei Freizeitgestaltung und Hausaufgaben zu helfen. „Wir sind da für alle, die betroffen sind. Kommen Sie auf uns zu“, so der Aufruf der beiden Integrationsbegleiter.

 

KONTAKT:

E & G Projekt Agentur GmbH

Kerstin Radecker

Tel: 03531-797083

0151-46381981

E-Mail:

Mike Wendrich

Tel: 03531-797086

0170-6521233

E-Mail:

Besuchen sie unsere Internetseite www.eg-projektagentur.de, dort finden sie die Beratungsstellen mit ihren Sprechzeiten und Kontaktdaten sowie unseren Flyer für weitere Informationen.

 

 

 

*Name der Redaktion bekannt

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Gutachterausschuss ermittelte und beschloss Bodenrichtwerte

(09. 03. 2021)

Anstieg der Kaufpreise für baureifes Land um 20 bis 30 Prozent zu verzeichnen

 

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Elbe-Elster hat am 23. Februar 2021 die Bodenrichtwerte zum Stichtag 31. Dezember 2020 ermittelt und beschlossen. Allgemein ist im gesamten Landkreis Elbe-Elster ein Anstieg der Kaufpreise für baureifes Land um etwa 20 bis 30 Prozent zu verzeichnen. Die Grundstückspreise für erschlossenes Bauland lagen im Jahr 2020 in der Kreisstadt Herzberg zwischen 13 und 65 Euro pro Quadratmeter, in Finsterwalde zwischen 25 und 65 Euro pro Quadratmeter, in Bad Liebenwerda zwischen 13 und 40 Euro pro Quadratmeter, in Elsterwerda zwischen 15 und 30 Euro pro Quadratmeter, in Falkenberg zwischen 13 und 32 Euro pro Quadratmeter und in Doberlug-Kirchhain zwischen 10 und 20 Euro pro Quadratmeter.

In den Dorfgebieten sind die Kaufpreise im Durchschnitt um 30 Prozent angestiegen, wobei auffällig ist, dass in einigen Landgemeinden für Grundstücke in neu erschlossenen Wohngebieten teilweise ein Mehrfaches der Kaufpreise für Grundstücke in den bestehenden Dorflagen erzielt wurden. Dort ist beispielhaft zu nennen: Lichterfeld 34 bis 35 Euro pro Quadratmeter, Münchhausen 24 bis 25 Euro pro Quadratmeter, Mühlberg 55 bis 60 Euro pro Quadratmeter. Auch in den bereits seit den 90er Jahren bestehenden Wohngebieten ist zum Teil wieder eine erhöhte Nachfrage zu verzeichnen, z. B. Herzberg, Büdinger Bogen (Kaufpreise im Durchschnitt bei 55 Euro pro Quadratmeter) oder Prösen, Am Fuchsberg (Kaufpreise im Durchschnitt 30 Euro pro Quadratmeter).

Die Bodenrichtwerte für baureifes Land in den Dorfgebieten sind um 20 bis 30 Prozent angestiegen. Auch in den Stadtlagen ist eine Entwicklung zu höheren Werten zu beobachten. Für 30 von etwa 130 Bodenrichtwerten sind diese im vergangenen Jahr angestiegen.

Die Bodenrichtwerte in Gewerbegebieten sind weiterhin stabil, nur in zwei Zonen wurden die Werte leicht angehoben.

Bei den Bodenrichtwerten für Ackerland, Grünland und forstwirtschaftliche Flächen ist wieder ein Trend zu höheren Bodenrichtwerten zu verzeichnen. Von den insgesamt 21 Bodenrichtwerten sind 15

angestiegen (zwischen 0,01 und 0,07 Euro pro Quadratmeter); Zwei Bodenrichtwerte zeigen eine leicht rückläufige Tendenz (Rückgang nur um 0,01 Euro pro Quadratmeter). Die Bodenrichtwerte sind einzusehen im Internet unter https://www.boris-brandenburg.de/boris-bb/.

Außerdem erteilt die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses Auskünfte zu den ermittelten Bodenrichtwerten und zum Marktgeschehen im Landkreis Elbe-Elster (Tel. 03535/462706).

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist die Anzahl der Kaufverträge insgesamt leicht rückläufig, im Altkreis Herzberg aber um etwa 35 Prozent angestiegen. Genauere Aussagen hierzu können noch nicht getroffen werden. Dies erfolgt mit der Herausgabe des jährlichen Grundstücksmarktberichtes im April/Mai. Die Grundstücksmarktberichte sind im Internet einzusehen unter https://www.gutachterausschuss-bb.de/xmain/gmb.htm.

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr. 2021/03/02

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Kabinett verständigt sich über Öffnungsschritte: Siebte SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung soll morgen beschlossen werden

(08. 03. 2021)

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wird grundsätzlich bis zum 28. März verlängert. Es erfolgen aber zugleich erste Öffnungsschritte. Darüber hat heute das Kabinett beraten. Die notwendige neue Verordnung soll morgen vom Kabinett beschlossen werden, am Montag, 8. März 2021, in Kraft treten und bis zum 28. März 2021 gelten (siebte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung). Damit setzt Brandenburg die Rahmenvereinbarung der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit der Bundeskanzlerin vom Mittwoch in Landesrecht um.

 

 

Die wichtigsten Punkte sind:

 


  • Private Zusammenkünfte sind mit dem eigenen Haushalt und einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 werden dabei nicht mitgezählt.

  • Schule: Für die Klassen 1 bis 6 in der Primarstufe begann der Unterricht bereits am 22. Februar 2021 im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht. Ab dem 15. März 2021 erfolgt der Unterricht dann auch an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen, den Oberstufenzentren, den Schulen des Zweiten Bildungswegs sowie an den Förderschulen „Lernen", „Körperliche und motorische Entwicklung", „Sehen" und „Hören" im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

  • Der bisher von der Schließungsanordnung betroffene Einzelhandel kann für Termin-Shopping-Angebote („Click & Meet") öffnen. Dies wird jedoch auf eine Kundin / einen Kunden bzw. einen Hausstand pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt. Notwendig: Vorherige Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung.

  • Baumärkte können öffnen.

  • Für Gartenmärkte und Floristikbetriebe entfällt die 50-Prozent-Regel zur Außenverkaufsfläche. Dies ist insbesondere für kleinere Blumenläden wichtig.Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Kosmetik-, Tattoo- und Sonnenstudios können unter Auflagen öffnen. Sofern keine Maske getragen werden kann, müssen Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen bestätigten negativen COVID-19 Schnelltest vorweisen oder vor Ort einen Selbsttest machen.

  • Auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel ist kontaktfreier Sport mit bis zu zehn Personen in dokumentierten Gruppen erlaubt. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ist gemeinsamer Sport in einer Gruppe bis zu 20 Personen (zuzüglich Aufsichtspersonal) gestattet.Museen, Gedenkstätten, Galerien, Planetarien, öffentliche Bibliotheken können unter Auflagen (z.B. vorherige Terminvergabe) öffnen.

  • Notbremse: Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz für mindestens drei Tage in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt den Wert von 200 werden wieder schärfere Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen festgesetzt.




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Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Es ist gut, dass wir heute erste Lockerungen beschließen konnten. Das haben viele Bürgerinnen und Bürger zu recht erwartet. Und nur durch Verlässlichkeit erreichen wir Akzeptanz. Das ist die Grundvoraussetzung, damit wir gemeinsam aus der Pandemie kommen. Wir befinden uns im Spagat zwischen konsequentem Gesundheitsschutz aufgrund der steten Gefahr steigender Infektionen und den nach meiner Ansicht notwendigen Lockerungen. Die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmer, die Gastronomen, die Künstler - sie alle brauchen eine Perspektive. Aber es wäre falsch, jetzt alles komplett aufzumachen und damit in eine große dritte Welle zu provozieren. Grundsätzlich bleibt es notwendig, dass sich alle an die bestehenden Hygieneregeln halten. Das ist in Verbindung mit der künftig stark steigenden Zahl an Impfungen entscheidend im Kampf gegen die Pandemie und für die ersehnten Öffnungsschritte. Das vom Bund angekündigte umfangreiche Testprogramm ist hilfreich, um Infektionsketten schnell brechen zu können. Wichtig ist, dass der Bund seine Zusagen einhält und die erforderlichen Testkapazitäten verfügbar sind."

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Uns ist bewusst, dass viele Menschen unter den Kontaktbeschränkungen und Eindämmungsmaßnahmen leiden. Dank dieser Maßnahmen sind die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen deutlich gesunken. Und ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen uns mehr und bessere Instrumente zur Verfügung, mit denen wir die schrittweisen Lockerungen flankieren können. Ich verstehe die Ungeduld einiger beim Impfen. Ohne Frage, Brandenburg braucht mehr Impfungen. Wir bauen die Impfkapazitäten deutlich aus und vergeben schon jetzt mehr Impftermine. Sehr bald schon wird der Mangel an Impfstoff überwunden sein. Auf der Grundlage der neuen Coronavirus-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die den Ländern im Entwurf seit gestern vorliegt, werden noch mehr Testmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Impfungen, Tests, Kontaktreduzierungen, Abstand, Hygiene und Masken sind zusammen der Weg heraus aus dieser Pandemie. Wir alle wünschen uns die Rückkehr zur Normalität. Und das gelingt uns, wenn wir gemeinsam weiter zusammenhalten und gegenseitig auf einander achten."

 

 

 

Innenminister Michael Stübgen: „Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz geben uns Hoffnung auf eine langsame Rückkehr zu einem normalen Leben. Sie stellen uns aber auch vor große organisatorische Herausforderungen, die wir nur gemeinsam anpacken können. Der vor uns liegende Weg ist noch lang und wir müssen ihn umsichtig beschreiten. Wir müssen schnell und viel impfen können und wir müssen schnell und viel testen können. Beides zusammen schafft den Freiraum und die Sicherheit für weitere Lockerungen.

 

Unsere Aufmerksamkeit gilt weiterhin auch unserem Nachbarn. Sollte Polen zum Hochinzidenzgebiet erklärt werden, sind die notwendigen Vorkehrungen getroffen, um weiterhin einen reibungslosen beruflichen und familiären Austausch zu gewährleisten. Ein funktionierender Grenzverkehr ist wichtig für viele Menschen beiderseits der Oder. Eine allgemeine Testpflicht bei Einreise würde erst bei einer Einstufung Polens zum Virusvariantengebiet greifen. Dafür trifft das Testkonzept des Innenministeriums Vorkehrungen. Wir haben sechs geeignete Standorte für Teststationen an der Grenze erkundet. Alle notwendigen logistischen Aspekte klären wir in engem Austausch mit Bundespolizei, DRK und THW. Welche der erkundeten geeigneten Standorte gebraucht werden, wird Lageabhängig entschieden. Wenn wir gebraucht werden, sind wir vorbereitet, um schnell zu handeln."

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ich freue mich, dass wir weitere Öffnungsschritte in den weiterführenden Schulen im Wechselunterricht gehen. Jede Woche, die Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen können, ist mir wichtig. Auch das in der Jugendarbeit wieder Präsenzangebote für Jugendliche bis 18 Jahren angeboten werden können, ist eine sehr gute Nachricht. Nach wie vor appelliere ich an die Eltern von Kita-Kindern, ihre Kinder nicht in die Krippe und in den Kindergarten zu bringen. Es erleichtert die Bildung kleiner fester Gruppen. Die Eltern, die dem Appell nachkommen, müssen weiterhin keine Elternbeiträge zahlen."

 

Corona-Lage in Brandenburg

 

Die Zahl der Neuinfektionen ist in den vergangenen Wochen deutlich gesunken. Heute liegt die landesweite 7-Tages-Inzidenz bei 62,8. Vor vier Wochen lag dieser Wert noch bei 97,3. Die höchste 7-Tages-Inzidenz hat aktuell der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (121,6), die niedrigste die Stad Brandenburg an der Havel (26,3). Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner.

[Pressemitteilung vom 05.03.2021]

[Ergebnisse Kabinettssitzung]

Foto zu Meldung: Kabinett verständigt sich über Öffnungsschritte: Siebte SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung soll morgen beschlossen werden

Neue SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 6. SARS-CoV-2-EindV

(16. 02. 2021)

Die neue Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg .

 

Aktuelle Rechtslage - Sechste SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (6.SARS-CoV-2-EindV)
zur Aufnahme des Wechselunterrichts ab dem 22. Februar 2021

[6. Eindämmungsverordnung]

[Aufnahme des Wechselunterrichts ab dem 22. Februar 2021]

Mario Harnisch für weitere sechs Jahre berufen worden

(27. 01. 2021)

Landrat dankte stellvertretendem Kreisbrandmeister

Mario Harnisch für weitere sechs Jahre berufen worden

 

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski hat dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Mario Harnisch am 26. Januar seine Ernennungsurkunde für weitere sechs Jahre Amtszeit überreicht. Zusammen mit Kreisbrandmeister Steffen Ludewig dankte er in der Kreisverwaltung in Herzberg Mario Harnisch für seine Arbeit und sein Wirken seit 2015. Er ist u. a. hauptverantwortlich für die Koordinierung der Lehrgänge auf Landesebene an der Landesschule und Technischen Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt. Darüber hinaus unterstützt er bei Einsätzen die Einsatzleitung und berät zu feuerwehrtechnischen Sachverhalten. „In vielen Situationen stehen die Feuerwehren und mit diesen die Kreisbrandmeister und deren Stellvertreter unmittelbar im Blickpunkt der Öffentlichkeit. An ihnen wird effizientes öffentliches Handeln sichtbar. Ein Handeln auf das unsere Gesellschaft sehr stolz sein kann“, sagte der Landrat. Die Aufgaben des Kreisbrandmeisters und seiner Stellvertreter umfassen sowohl die Unterstützung des Landrates und des Landkreises bei der Führung der Sonderaufsicht über die amtsfreien Gemeinden und die Ämter als auch bei der Wahrnehmung der fachlichen Aufgaben im überörtlichen Brandschutz und in der überörtlichen Hilfeleistung sowie im Katastrophenschutz. Dies regelt das Brand– und Katastrophenschutzgesetz des Landes Brandenburg. Der gebürtige Schönborner Mario Harnisch ist von Beruf Teamleiter in einem Paketzustellungsunternehmen, 42 Jahre alt und trat 1992 in die Freiwillige Feuerwehr Schönborn ein. Dort bildete er sich über die Grundausbildung zum Gruppen-, Zug- und Verbandsführer weiter.

 

Fotos Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard:

 

 

 

 

 

Foto zu Meldung: Mario Harnisch für weitere sechs Jahre berufen worden

Corona-Lockdown: Verlängerung bis einschließlich 14. Februar – Kontakte weiter reduzieren und Infektionen senken

(22. 01. 2021)

Die bestehenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werden in Brandenburg bis einschließlich 14. Februar verlängert und einige zusätzliche Einschränkungen festgelegt. Darauf hat sich heute das Kabinett in einer Video-Sondersitzung verständigt und die 5. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Sie tritt am Samstag, 23. Januar (0.00 Uhr), in Kraft. Damit wird die Vereinbarung der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (MPK) vom Dienstagabend umgesetzt. Mit den Landräten und Oberbürgermeistern wurde bereits am gestrigen Mittwoch darüber beraten. Ebenfalls gestern hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke den Landtag in einer Sondersitzung über die Ergebnisse der MPK informiert.

 

Woidke: „Die bestehenden Einschränkungen beginnen zu wirken. Die in einigen Staaten aufgetretenen Mutationen sind jedoch deutlich infektiöser als das bisher bekannte Virus. Deshalb müssen wir vorsichtig bleiben und den Lockdown verlängern. Mit einigen Konkretisierungen wollen wir dazu beitragen, dass die Infektionszahlen sinken. So sollen durch die Ausweitung von Homeoffice die Kontakte weiter reduziert werden. Wenn mehr Menschen zu Hause arbeiten, wird auch der ÖPNV weniger belastet. Gerade weil wir noch zu wenig über die Verbreitung der Mutationen wissen, sollten wir uns und andere noch besser durch die Nutzung von speziellen Masken schützen. Ich setze weiterhin insbesondere auf die Vernunft und Einsicht der Brandenburgerinnen und Brandenburger. Sich an die Regeln zu halten, ist die beste Währung im Kampf gegen die Pandemie.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Es liegt jetzt in unseren Händen, die Ausbreitung der gefährlichen COVID-Mutationen im Keim zu ersticken. Dafür müssen wir den eingeschlagenen Weg der Kontaktvermeidung konsequent fortsetzen. Daher haben wir die Einschränkungen verlängert und teilweise konkretisiert. Je schneller wir die Infektionszahlen auf ein beherrschbares Maß herunterdrücken, desto eher kann schrittweise Normalität in unseren Alltag zurückkehren. Uns ist sehr bewusst, dass die Verlängerung ein weiterer Kraftakt für die Mitbürgerinnen und Mitbürger bedeutet. Viele sind jetzt schon durch die Belastungen der vergangenen Monate zermürbt. Aber nur, wenn wir alle gemeinsam noch etwas länger durchhalten, können wir das Virus beherrschen und nicht umgekehrt.“

 

Innenminister Michael Stübgen: „Die Viruspandemie ist und bleibt eine große Belastung für uns alle. Der Lockdown verlangt jedem von uns viel ab und wir werden diese Last noch für eine Weile tragen müssen. Wir sehen aber, dass die Fallzahlen langsam zurückgehen. Das bestätigt unseren Kurs – es zeigt sich, dass die Maßnahmen wirken. Wir können langsam wieder optimistisch in die Zukunft blicken. Trotzdem müssen wir weiter vorsorgen. Es ist jetzt wichtig, dass wir die Infektionszahlen weiter senken und eine neue Ausbruchswelle verhindern. Das gilt insbesondere für die nur schwer einschätzbaren Mutationsformen, die sich gerade verbreiten. Wenn wir alle weiter diszipliniert bleiben, wird uns das gelingen.“

 

Für heute wurde ein 7-Tage-Inzidenzwert von 224,7 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Er liegt damit zwar unter den 3 Höchstwerten im Januar (299,3 am 11.01; 290,8 am 10.01.; 286,1 am 12.01.), jedoch weit über dem Zielwert von 50. Dauerhafte Werte unter 50 sind notwendig, um Öffnungsperspektiven z. B. für Handel, Gastronomie und Kultur zu entwickeln.

 

Neben der Verlängerung der bestehenden Einschränkungen über den 31. Januar hinaus bis einschließlich 14. Februar legt die neue Verordnung fest bzw. ergibt sich aus dem MPK-Beschluss:

 

·Arbeitgeber werden verpflichtet, ihren Beschäftigten – soweit es die Tätigkeit erlaubt und die technischen Voraussetzungen bestehen – Homeoffice zu ermöglichen. Sie sollen auch flexible Arbeitszeiten anbieten, damit sich die Berufsverkehre entzerren können. Das sieht der Entwurf der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundesarbeitsministeriums vor.

·Das Fahrgastaufkommen im ÖPNV muss verringert werden. Das soll durch eine umfassende Homeoffice-Nutzung, die Entzerrung des Fahrgastaufkommens in den Stoßzeiten und – wo möglich und nötig – durch zusätzlich eingesetzte Verkehrsmittel erreicht werden.

·Im ÖPNV sind künftig sogenannte medizinische Gesichtsmasken zu tragen (z.B. OP-Masken oder FFP2-Masken).

·Dies gilt auch für Kundinnen und Kunden in Geschäften sowie vor den Verkaufsstellen, zum Beispiel auf zugehörigen Parkplätzen. Das Personal muss mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, ist von der Tragepflicht aber befreit, wenn es keinen direkten Kundenkontakt hat oder es geeignete technische Vorrichtungen gibt (z. B. Schutzwand an Kassen).

·Entsprechende Masken sind auch bei den erlaubten körpernahen Dienstleistungen vorgeschrieben.

·Diese Vorgabe gilt auch für Arbeits- und Betriebsstätten sowie Büro- und Verwaltungsgebäude. Dies gilt nicht am festen Arbeitsplatz oder wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

·Für Alten- und Pflegeheime sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Deshalb sind dort die verpflichtenden Schnelltests mehrmals wöchentlich für Beschäftigte unbedingt umzusetzen. FFP2-Masken sind für die Beschäftigten beim Kontakt mit Bewohnern zu nutzen. Bund und Länder haben eine Initiative gestartet, um Einrichtungen zu unterstützen, die z. B. aus personellen oder organisatorischen Gründen die Tests nicht durchführen können.

·Die Trage- und Testpflicht gilt auch für ambulante Pflegedienste, teilstationäre Pflegeeinrichtungen sowie teilstationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe.

·Für Gottesdienste sind einzuhalten: 1,5 Meter Mindestabstand, Mund-Nasen-Bedeckung, Verzicht auf Gesang und Anmeldung von Veranstaltungen mit erwartet mehr als 10 Personen beim zuständigen Ordnungsamt mindestens 2 Tage zuvor. Dies gilt nicht für Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, die ein Hygienekonzept etabliert haben, welches den vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur bekannt gemachten Anforderungen (Hygienerahmenkonzept) entspricht. 

 

Schulen und Kitas waren in der MPK erneut zentraler Gegenstand der Debatte. In Brandenburg erfolgt Distanzunterricht. Ausnahmen mit Präsenzunterricht bestehen für Abschlussklassen und für Förderschulen GE („geistige Entwicklung“).

 

Eltern von Kita-Kindern werden nachdrücklich gebeten, ihre Kinder soweit es möglich ist, zu Hause zu betreuen. Für diejenigen, wo dies nicht möglich ist, verbleibt es jedoch bei der Betreuungsmöglichkeit in der Kita.

 

In Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit besonders hohen Infektionszahlen müssen die Kitas geschlossen werden, sofern die 7-Tages-Inzidenz über mehrere Tage den Wert von 300 überschreitet. Eine Notbetreuung wird angeboten. Auch in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 300 können Kitas von den Landräten, der Landrätin oder den Oberbürgermeistern geschlossen werden, wenn es aufgrund des regionalen Infektionsgeschehens notwendig ist.

 

Das Land übernimmt – wie bereits beim Lockdown im Frühjahr – Elternbeiträge, wenn die Betreuung zu Hause erfolgt. Neu ist jedoch die Möglichkeit der Splittung (z.B. 3 Tage zu Hause, 2 Tage Kita). Dann übernimmt das Land anteilig. 

 

Dafür wird das Land voraussichtlich monatlich bis zu 15 Millionen Euro aus dem Corona-Rettungsschirm aufwenden. Die notwendige Richtlinie des Jugendministeriums hierzu wird derzeit abgestimmt. Sie soll rückwirkend ab 1. Januar 2021 gelten.

 

Zusätzliche Unterstützung gibt die von Bundestag und Bundesrat kurzfristig beschlossene Änderung zum Kinderkrankentagegeld. Dieses wurde für das Jahr 2021 pro Elternteil von zehn auf 20 Tage pro Kind, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage pro Kind verdoppelt.

 

 Pressemitteilung der Staatskanzlei Brandenburg
 

 

Informationen des Anglervereins Tröbitz

(21. 01. 2021)

Unsere Jahreshauptversammlung findet, der Situation geschuldet in diesem Jahr nicht als Präsensversammlung, sondern mit schriftlicher Beteiligungsmöglichkeit aller Mitglieder statt. Bitte nutzt die Möglichkeit eurer Stimmabgabe bis zum 27. Februar 2021. Die Bezahlung des Mitgliedsbeitrags und Ausgabe der Angelberechtigungen ist ebenfalls am 27. Februar von 9:00 – 11:00 Uhr beim Vorsitzenden unter den jeweils gültigen Hygienevorgaben möglich.

Neuaufnahmen in unseren Verein sind noch begrenzt möglich. Interessenten können sich am 27. Februar über die Vorteile einer Mitgliedschaft, sowie über alles Weitere rund um das Angeln informieren.

Unseren 76 Mitgliedern wünschen wir viel Gesundheit und schöne Fangerfolge an unseren Gewässern. Wer unseren Vereinsvorstand bei seinen vielfältigen Aufgaben unterstützen möchte, kann sich gern bei einem Vorstandsmitglied informieren.

Wolfgang Mittelstädt

www.anglerverein-troebitz.de

Brandenburg impft: Impfzentrum in Elsterwerda wie geplant eröffnet

(19. 01. 2021)

Das Corona-Impfzentrum in Elsterwerda (Landkreis Elbe-Elster) wurde am heutigen Dienstag (19.01.2021) wie geplant eröffnet. Die operative Leitung des Impfzentrums hat der DRK-Kreisverband Bad Liebenwerda e.V. übernommen, die Impfungen führen Vertragsärzte der Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) durch. Beim Start des Impfzentrums waren mit vor Ort: Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher, Dr. Peter Noack, Vorstandsvorsitzender der KVBB, Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster,  und Anja Heinrich, Bürgermeisterin von Elsterwerda. Elsterwerda ist nach Potsdam, Cottbus und Schönefeld das vierte Impfzentrum im Land Brandenburg. Am morgigen Mittwoch wird in Frankfurt (Oder) das fünfte Impfzentrum starten. Bis Anfang Februar sollen es landesweit insgesamt elf sein.

Aufgrund der am vergangenen Freitag überraschend angekündigten Lieferschwierigkeiten des Impfstoffherstellers Pfizer können in Brandenburg vorübergehend über die Rufnummer 116117 keine neuen Impf-Termine vergeben werden. Für das neue Impfzentrum Elsterwerda wurden allein für diese erste Woche 780 Impftermine vergeben, die alle auch durchgeführt werden. In welchen Umfang in den kommenden Wochen weiter geimpft werden kann, entscheidet sich im Laufe dieser Woche.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher erklärte in Elsterwerda: „Ich freue mich sehr, dass wir trotz des Schocks vom Freitag das Impfzentrum hier in Südbrandenburg wie vorgesehen heute eröffnen können. Eine Region, in der das Infektionsgeschehen aktuell auf einem hohen Niveau ist. Das ist auch ein wichtiges Signal: die Landesregierung hat alle Landesteile im Blick. Ich bedanke mich bei allen Partner*innen, die uns hier unterstützen. Das Impfen hat in Brandenburg deutlich an Fahrt aufgenommen. Aber wir können nur den Impfstoff verimpfen, den wir auch tatsächlich angeliefert bekommen. Damit wir das Impfangebot wie geplant schnell in die gesamte Fläche des Landes ausrollen können, sind wir auf verlässliche und deutlich ansteigende Impfstoff-Lieferungen angewiesen.“

MUDr./ČS Peter Noack, Vorsitzender des KVBB-Vorstandes: „Wir starten hier in Elsterwerda wie an allen anderen Standorten mit zwei Impfteams in den Impfzentren und erweitern dann innerhalb weniger Tage auf sechs Impfteams. Voraussetzung dafür ist, dass wir ausreichend Impfstoff im Land haben, um gesichert Impftermine vergeben zu können. Wir benötigen hier unbedingt Planungssicherheit, die uns der Bundesgesundheitsminister geben muss. Ich bedanke mich bei meinen Mitarbeitern für den Einsatz beim Aufbau auch dieses Impfzentrums und bei meinen Kollegen, dass die Besetzung der Impfstraßen problemlos geklappt hat.“

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski: "Das gerade eröffnete Impfzentrum in Elsterwerda weckt berechtigte Hoffnungen für das noch junge Jahr. Wichtig ist, dort gerade jetzt die stark gefährdeten Gruppen schnell zu impfen und durch gezielte Maßnahmen zum Schutz dieser Gruppen beizutragen. Da in der Anfangsphase nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, können noch nicht alle Menschen sofort geimpft werden. Ich möchte daher alle anderen Impfwilligen noch um etwas Geduld bitten, bis sie auch an der Reihe sind. Disziplin, Ausdauer und Solidarität sind deshalb weiter von uns allen gefragt, um gut durch diese Pandemie zu kommen. Dank gilt allen Beteiligten, die das Impfzentrum in Elsterwerda heute arbeitsfähig an den Start gebracht haben."

Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg sind auf dieser Internetseite veröffentlicht: https://brandenburg-impft.de.

 

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

des Landes Brandenburg

Pressestelle

Tel: 0331 866-5044

Fax: 0331 866-5049

 

Foto zu Meldung: Brandenburg impft: Impfzentrum in Elsterwerda wie geplant eröffnet

Landrat begründet Kitaöffnung in Schreiben an Erzieherinnen

(14. 01. 2021)

Maßnahmen nehmen Hochrisikogruppen mit schweren Krankheitsverläufen in Kliniken in den Fokus/ 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Elbe-Elster aktuell bei 454,7

 

In einem Schreiben an Erzieherinnen und Erzieher, Tagespflegepersonen sowie Leiterinnen und Leiter entsprechender Einrichtungen hat Landrat Christian Heinrich-Jaschinski den Verzicht auf eine generelle Kitaschließung erläutert. Mit seiner aktuellen Allgemeinverfügung konzentriere der Landkreis seine Maßnahmen auf stationäre oder teilstationäre Pflegeinrichtungen sowie alle ambulanten Pflegedienste, die ein Testkonzept umzusetzen haben. „Ganz konkret geht es darum, Infektionen bei Hochrisikogruppen, insbesondere denen, die aktuell mit schweren Krankheitsverläufen in den Kliniken liegen, zu vermeiden und letztendlich dadurch auch den ‚Kollaps‘ des Gesundheitssystems auszuschließen“, begründet er darin die getroffene Entscheidung des Landkreises. Nach Einschätzung des Gesundheitsamtes aus der täglichen Arbeit lässt eine Schließung von Kindertagesstätten keine deutliche Minimierung des Infektionsgeschehens in der Altersgruppe der Hochaltrigen und Vorerkrankten erwarten. Die vorhandenen Daten sprechen zwar dafür, dass diese Maßnahme Auswirkungen auf die Gesamtinzidenz haben kann. Die Bewertung des regionalen - sicher insgesamt hohen - Infektionsgeschehens und insbesondere der damit einhergehenden Risikoeinschätzungen, konkret für den Kita-Bereich, hat für uns dazu geführt, dass wir die Kindertageseinrichtungen nicht per Anordnung geschlossen haben. Für uns ist durch solche allgemeinen Maßnahmen eine deutliche Entlastung bei den Hochrisikogruppen nicht nachweisbar. Hinzu kommt, dass durch Offenhalten der Kita eine sonst eintretende verstärkte Betreuung der Kinder durch die Großeltern vermieden werde, die zur besonders gefährdeten Gruppe gehören.

Der Landrat wirbt um Verständnis für die getroffene Entscheidung: „Dies insbesondere, weil ich es als wichtig ansehe, dass Sie in Ihrer Rolle unter anderem unabdingbar sind für die Entwicklung von sozialen Kompetenzen der Kinder, besonders der aus sozial schwachen Familien. Leider sind nicht alle Familien in der Lage, den Wegfall des frühpädagogischen Angebotes aufzufangen. Andererseits werden diejenigen Eltern, die sich redlich bemühen, den Spagat zwischen Erziehung und Beruf auszuhalten, mitunter ‚zerrieben‘.“

Die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens werde zeigen, ob die eingeleiteten zielgenauen Maßnahmen Wirkung zeigen. Sollten Anhaltspunkte dafür sprechen, dass weitere gravierende Einschränkungen, auch im Bereich der Kindertagesbetreuung, erforderlich seien, werde der Landkreis entsprechende weitere Maßnahmen ergreifen, heißt es in dem Schreiben.

Die Corona-Infektionen im Landkreis Elbe-Elster bewegen sich weiter auf sehr hohem Niveau, auch wenn die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner) insgesamt leicht abnimmt. Der Wert steht aktuell bei 454,7. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 14. Januar 2021 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis:

 

gesamt positiv Getestete: 3.906 (+ 94 zum Vortag)

davon aktive Fälle: 875 (+ 18 zum Vortag)

genesene Personen: 2.929 (+ 71 zum Vortag)

bestätigte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 454,7 (477,3 am Vortag)

stationär behandelte Personen: 45 (Stand 14.01.21)

davon intensivmedizinisch: 12 (Stand 14.01.21)

Personen in Isolation bzw. häusliche Quarantäne: 2620 (+ 590 zur Vorwoche/Stand 08.01.21)

verstorben: 102 Personen (+ 5 zum Vortag)

Die Angaben entsprechen, wenn nicht anders angegeben, dem aktuellen Stand am 14. Januar, 8.30  Uhr.

 

Aktuelle Daten sowie weitere Informationen mit entsprechenden Links rund ums neuartige Coronavirus im Landkreis Elbe-Elster sind unter www.lkee.de jederzeit abrufbar. 
Presseinfo LK- EE Nr.: 2021/1/10

Foto zu Meldung: Landrat begründet Kitaöffnung in Schreiben an Erzieherinnen

Corona-Impfung: Aktuell können nur noch wenige Impftermine vergeben werden, da vorhandene Impfstoffmenge begrenzt und schon fest gebunden

(11. 01. 2021)

as Land Brandenburg hat bisher insgesamt 58.500 Impfstoffdosen von BioNTech und Pfizer tatsächlich erhalten. Bis zum 16. Februar 2021 sollen es laut Ankündigung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) insgesamt 156.000 Impfstoffdosen von BioNTech und Pfizer sein. Die ersten 2.400 Impfstoffdosen von Moderna soll Brandenburg am 12.01.2021 bekommen. Laut BMG-Ankündigung sollen es bis Mitte Februar insgesamt 12.000 Moderna-Dosen sein. Für den vollen Impfschutz sind zwei Impfungen notwendig. So können in Brandenburg bis Mitte Februar voraussichtlich 84.000 Personen geimpft werden.

Da in dieser Anfangsphase nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, können nicht alle Brandenburgerinnen und Brandenburger, die das wünschen, sofort geimpft werden. Vorrang haben zunächst besonders gefährdete Menschen. Die Reihenfolge der Impfungen ist in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes festgelegt. Danach werden zuerst die über 80-Jährigen sowie Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort tätig sind, Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. In Brandenburg zählen zu diesen Personengruppen der höchsten Priorität insgesamt rund 280.000 Personen.

Impfungen werden in Brandenburg auf drei Wegen angeboten: In Krankenhäusern wird das dortige Personal geimpft. Mobile Impfteams impfen in stationären Pflegeeinrichtungen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegepersonal. In Impfzentren werden über 80-Jährige sowie alle anderen impfberechtigten Personen geimpft. Impfzentren sind bereits in Potsdam und Cottbus in Betrieb, heute startet das Impfzentrum in Schönefeld.

Impfzentren: Termine für eine COVID-19 Impfung in einem Impfzentrum werden in Brandenburg unter der Rufnummer 116117 vergeben – und aktuell nur für die priorisierten Personengruppen. Seit dem Start der telefonischen Terminvergabe am Montag (04.01.) wurden bereits an über 16.000 Personen Erst- und Zweittermine für Impfungen in einem der drei Impfzentren Potsdam, Cottbus und Schönefeld vergeben.

Krankenhäuser: Corona-Schutzimpfungen werden mittlerweile in 74 Krankenhäusern und Rehakliniken durchgeführt. Nach aktuellem Planungsstand sollen bis Ende Februar in diesem Bereich rund 30.000 Beschäftigte die erste und zweite Schutzimpfung erhalten.

Mobile Impfteams: Ab Montag (11.01.) werden 23 mobile Impf-Teams im Land Brandenburg im Einsatz sein, Anfang Februar werden es 33 sein. Von den insgesamt 345 stationären Pflegeeinrichtungen haben bis heute schon 228 Einrichtungen Termine für die erste und zweite Impfung gebucht. Bis zum 28.01. sind so 42.500 Impfungen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegekräfte (bei zwei Impfungen pro Person insgesamt also 21.250 Impflinge) verplant. Bis Mitte Februar sollen alle Bewohnerinnen und Bewohnern von stationären Pflegeeinrichtungen ein Impfangebot erhalten haben.

Impfungen zu Hause: Pflegebedürftige Menschen über 80 können aufgrund der Eigenschaften der bisher zugelassenen Impfstoffe noch nicht zu Hause geimpft werden. Die Projektbeteiligten arbeiten gemeinsam an einem Konzept, um dies zu ermöglichen.

Priorisierung: Da zu Beginn nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, werden auf Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes folgende Personen zuerst geimpft:

  • Personen im Alter von 80 Jahren und älter
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal
  • Personal in der ambulanten Altenpflege
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren
  • Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg werden auf dieser neuen Internetseite veröffentlicht: https://brandenburg-impft.de

 

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

des Landes Brandenburg

Pressestelle

Tel: 0331 866-5044

Fax: 0331 866-5049

 

[Info-Schreiben]

Organisation der Notbetreuung für Schüler/innen der Primarstufe sowie Verfahren über Entscheidungen über Notbetreuungsansprüche in Schule und Hort

(11. 01. 2021)

Sehr geehrte Eltern, wie Sie sicher bereits den öffentlichen Meldungen entnommen haben, ist der Präsenzunterricht an Schulen, mit wenigen Ausnahmen, weiterhin untersagt. Ebenfalls ist der Hortbetrieb (Betreuung schulpflichtiger Kinder) untersagt. Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe gilt, dass unter bestimmten Bedingungen eine Notbetreuung sowohl in der Schule, als auch im Hort gewährleistet wird. Rechtsgrundlage ist die Vierte Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (Vierte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 4. SARS-CoV-2-EindV) vom 8. Januar 2021. Die Anspruchsberechtigung für die Notbetreuung ist gemäß § 18 der 4. SARS-CoV-2-EindV wie folgt geregelt: Für folgende Kinder der ersten bis vierten Schuljahrgangsstufe ist eine Notbetreuung zu gewährleisten: a) Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind, b) Kinder, deren beide Personensorgeberechtigte in kritischen Infrastrukturbereichen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt sind, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann, c) ab dem 18. Januar 2021 Kinder von Alleinerziehenden, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann. Eine Auflistung der Bereiche der kritischen Infrastrukturen entnehmen Sie bitte dem Antrag auf Notbetreuung. Eltern von Grundschulkindern Bereich Unsere Zeichen Ihre Zeichen Straße, Haus-Nr., Ort Ansprechpartner/in Telefon 03535 46 4004 (Hotline) E-Mail Datum 09. Januar 2021 - 2 - Davon abweichend haben Kinder auch dann grundsätzlich einen Anspruch auf eine Notbetreuung, wenn zumindest eine sorgeberechtigte Person im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist. Dieser Anspruch besteht auch für Kinder der fünften und sechsten Schuljahrgangsstufe. Die Antragstellung durch die Personensorgeberechtigten erfolgt bei der jeweiligen kreisangehörigen Kommune, in dessen regionalen Grenzen sich der Wohnort der Personensorgeberechtigten befindet. Das Antragsformular finden Sie auf der Internetseite des Landkreises Elbe-Elster unter www.lkee.de > Corona > Notbetreuung in Schule und Hort.

 

Mit freundlichen Grüßen

In Vertretung

 

Roland Neumann

Beigeordneter und Dezernent

[Antrag Notbetreuung]

[Notbetreuung in Schule und Hort]

Starttermin für Impfzentrum in Elsterwerda Ende Januar

(06. 01. 2021)

Vorbereitungen für die Einrichtung in der Mehrzweckhalle laufen auf Hochtouren/ 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Elbe-Elster aktuell bei 429,2

 

Im Landkreis Elbe-Elster laufen derzeit die Vorbereitungen für den Start des Impfzentrums in Elsterwerda auf Hochtouren. Bis Ende Januar sollen landesweit in Brandenburg insgesamt elf Impfzentren am Netz sein, darunter auch die Elbe-Elster-Halle am Elsterschlossgymnasium (voraussichtliche Eröffnung am 18. Januar). Die Federführung bei der Einrichtung und Betreibung dieser Zentren liegt bei der Landesregierung und der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg. Der Landkreis unterstützt den Aufbau logistisch mit einer geeigneten Immobilie (Mehrzweckhalle), Personal und Ausrüstungsgegenständen. „Da in der Anfangsphase nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, können noch nicht alle Menschen sofort geimpft werden. Nach der Coronavirus-Impfverordnung werden zuerst Personen über 80 Jahre und Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen geimpft. Gleichzeitig erhält medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege ein Impfangebot. Ich möchte daher alle anderen Impfwilligen noch um etwas Geduld bitten, bis sie auch an der Reihe sind“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Aktuell wurden am 6. Januar Impftermine mit 40 Bewohnern und 50 Beschäftigten in der Pflegeeinrichtung Herzberg im Seniorenzentrum „Albert Schweitzer“ gGmbH vereinbart. In der kommenden Woche folgen weitere am Standort Doberlug-Kirchhain. Dort sind jeweils mobile Impfteams des DRK vom Impfzentrum Cottbus unterwegs. Angelaufen ist am 5. Januar ebenso die Impfung von Beschäftigten des Elbe-Elster-Klinikums sowie von Mitarbeitern des Rettungsdienstes und des öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Der Betrieb der Impfzentren wird ermöglicht von vielen freiwilligen Vertragsärztinnen und -ärzten, die sich bereit erklärt haben, Impfdienste in den Zentren zu übernehmen. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch über die kostenfreie Rufnummer 116117 (täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar). Zu jedem Impfzentrum gehören mehrere mobile Impfteams, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in vollstationären Pflegeeinrichtungen impfen.

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg werden auf dieser neuen Internetseite veröffentlicht:

https://brandenburg-impft.de

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Elbe-Elster zeigt sich auch im neuen Jahr unverändert auf sehr hohem Niveau. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner) steht aktuell bei 429,2. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 6. Januar 2021 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis:

 

gesamt positiv Getestete: 3.326 (+ 142 zum Vortag)

davon aktive Fälle: 856 (+ 39 zum Vortag)

genesene Personen: 2.392 (+ 96 zum Vortag)

bestätigte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 429,2 (398,7 am Vortag)

stationär behandelte Personen: 43 (Stand 6.1.21)

davon intensivmedizinisch: 8 (Stand 6.1.21)

Personen in Isolation bzw. häusliche Quarantäne: 2030 (- 790 zur Vorwoche/Stand 30.12.20)

verstorben: 78 Personen (+ 7 zum Vortag)

Die Angaben entsprechen, wenn nicht anders angegeben, dem aktuellen Stand am 6. Januar, 8.30  Uhr.

 

Aktuelle Daten sowie weitere Informationen mit entsprechenden Links rund ums neuartige Coronavirus im Landkreis Elbe-Elster sind unter www.lkee.de jederzeit abrufbar.

 

Presseinfo des LK EE-Nr.: 2021/01/01

 

 

Foto zu Meldung: Starttermin für Impfzentrum in Elsterwerda Ende Januar

Neujahrsansprache des Landrates im Elbe-Elster-Fernsehen

(28. 12. 2020)

Christian Heinrich-Jaschinski: Corona-Pandemie macht Jahreswechsel zu einer besonderen Zeit/ Eigenbetrieb Rettungsdienst schreibt weiter an einer Erfolgsgeschichte/ Ausblick auf einzigartige ostpreußische Sammlung Dohna-Schlobitten im Museum Schloss Doberlug

 

Die Corona-Pandemie macht auch den Jahreswechsel in diesem Jahr zu einer besonderen Zeit. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski thematisiert das in seiner diesjährigen Neujahrsansprache. „Immer noch ist Verzicht gefragt auf vieles, was die dunklen Tage normalerweise zum Leuchten bringt: das Silvesterfeuerwerk, das Beisammensein mit vielen lieben Menschen zuhause oder im Verein, der Gottesdienst, gemeinsames Singen... Der Verzicht auf all das fällt schwer – auch mir persönlich!“

Trotzdem sei er zuversichtlich. „Denn die Fortschritte in der medizinischen Forschung geben Hoffnung, dass die Pandemie nicht dauerhaft unseren Alltag beherrschen wird“, sagte der Landrat in der Rede, die das Elbe-Elster-Fernsehen ab 28. Dezember ausstrahlt.

Ermutigend sei für ihn auch die Erfahrung, dass Rücksicht und Solidarität der überwiegenden Mehrheit zeigten, dass die Gesellschaft zusammenhält. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung würden alles dafür tun, dass das Notwendige im Landkreis veranlasst wird, um die Corona-Krise zu bewältigen.

Zu den guten Nachrichten 2020 gehört für den Landrat die Auszeichnung des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft als „Qualitäts-Naturpark“. Und das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum in Bad Liebenwerda öffnete seine Türen für die neue Dauerausstellung „Kaspers Welten“. Besucher erleben nun ein vollständig umgestaltetes Museum zur Geschichte der lustigen Figur im Puppenspiel. „Ich bin mir sicher, dass die neuen Exponate viele Menschen bei uns im Landkreis und darüber hinaus begeistern werden“, ist sich der Landrat sicher.

Der Eigenbetrieb Rettungsdienst schreibt weiter an einer Erfolgsgeschichte. Der Landkreis investiert dort seit 2010 kontinuierlich in neue Rettungswachen zum Beispiel in Finsterwalde, in Herzberg oder Bad Liebenwerda. Zuletzt ging dieses Jahr die Wache in Schönewalde in Betrieb. Deshalb wählte Christian Heinrich-Jaschinski auch diesen Ort für seine diesjährige Neujahrsansprache. Die Rettungswache Oppelhain geht gleich zu Beginn des neuen Jahres in Betrieb. „In allen Bauten setzen wir ganz aktuell unsere Vorstellungen einer modernen Rettungswache um. Darüber hinaus investieren wir weiter kräftig in unsere Schulen, in den Breitbandausbau, in die Bereiche des Katastrophenschutzes und die Straßen im Landkreis Elbe-Elster. Die Finanzierung dafür ist gesichert“, führte der Landrat weiter aus.

Ein ganz besonderer Höhepunkt steht 2021 an. Ab September wird die einzigartige ostpreußische Sammlung Dohna-Schlobitten als Leihgabe der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Museum Schloss Doberlug präsentiert. „Nach der erfolgreichen Landesausstellung 2014 setzt das Haus damit seinen Schwerpunkt auf die mitteleuropäische Adelskultur. Der Bestand umfasst unter anderem Gemälde, Skulpturen, Möbel, Silber, Glas und Porzellan und gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen europäischer Adelskultur in deutschem Museumsbesitz“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Der Jahreswechsel wird in diesem Jahr stiller sein. Auch wenn wir Abstand zueinander halten, können wir uns nahe sein. Das Miteinander in der Gesellschaft sei jetzt besonders wichtig, so der Landrat: „Vergessen wir vor allem diejenigen nicht, die gerade jetzt besonders belastet sind: weil sie selbst krank sind oder um ihre Liebsten bangen; weil sie für Pflegebedürftige sorgen, weil sie im Labor, im öffentlichen Gesundheitsdienst oder im Elbe-Elster-Klinikum arbeiten oder unseren Abfall entsorgen oder weil sie allein zuhause sind.“

Aufeinander zugehen und aufeinander achtgeben, diese beiden Gesten der Mitmenschlichkeit werden nach Ansicht des Landrates auch weiter gefragt sein, um die großen und die kleinen Herausforderungen im Jahr 2021 gemeinsam erfolgreich zu meistern!

 

Die Neujahrsansprache wird ab 28. Dezember 2020 beim Elbe-Elster-Fernsehen im Kabelprogramm und im Internet auf der Landkreis-Homepage zu sehen sein.

 

Foto Elbe-Elster-Fernsehen:

 

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski bei seiner Neujahrsansprache im Elbe-Elster-Fernsehen.

[Download]

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Foto zu Meldung: Neujahrsansprache des Landrates im Elbe-Elster-Fernsehen

Landkreis-Aktion #zuhausebleibenhilft stößt auf positives Echo in sozialen Medien

(22. 12. 2020)

Menschen aus Elbe-Elster erzählen, warum zuhause bleiben jetzt wichtig ist

 

Die Coronavirus-Pandemie ist für alle derzeit eine große Herausforderung. Beim Durchhalten hilft die Vorfreude auf das, was danach kommt. Jede und jeder hat etwas, auf das sie oder er sich freut. Etwas, wofür man sich an die Regeln hält. Und was dadurch auch gut für uns alle ist. Denn wer sich selbst schützt, schützt alle. „Diese Botschaft wollen wir gern noch stärker in unseren Landkreis tragen. Denn die hohe Zahl der Infektionen hat durchaus ihre Konsequenzen, auch wenn das vielleicht nicht auf den ersten Blick deutlich wird und nackte Zahlen ziemlich abstrakt daherkommen“, sagt Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, der ein Gesicht des aktuellen Landkreis-Projekts #zuhausebleibenhilft auf den Social-Media-Kanälen ist. „Ein Blick in unsere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen schärft den Blick. Dort wird klar: Corona ist real! Corona hat für einen wesentlichen Teil unserer Mitmenschen drastische gesundheitliche Folgen! Corona bringt die Leistungsfähigkeit der medizinischen und pflegerischen Versorgung an ihre Grenzen! Wenn die neuen Maßnahmen helfen sollen, dann ist der Schlüssel zum Erfolg des Ganzen jeder Einzelne!“

Der Landkreis hat deshalb das Projekt #zuhausebleibenhilft ins Leben gerufen. Es wird über die sozialen Medien des Landkreises Elbe-Elster veröffentlicht. Entsprechende kurze Videos mit eindrücklichen Botschaften und Appellen sind bei Facebook unter @lkee.de, bei Twitter unter @lkee_de, bei Instagram unter @landkreiselbeelster sowie auf dem YouTube Kanal „Elbe-Elster“ anzusehen.

Wir haben dort Menschen aus Elbe-Elster aus den verschiedensten Lebensbereichen befragt. Sie erzählen uns, was zuhause bleiben für sie bedeutet. Das Spektrum reicht vom Landrat Christian Heinrich-Jaschinski über Ärzte in ihrer Praxis und im Klinikum, Corona-Betroffenen, Pflegern und Sportlern, bis zu Unternehmern und Rettungsdienstlern sowie Veranstaltungsmanagern. Sie alle treibt die aktuelle Situation um, und sie sagen, warum sie trotzdem nicht resignieren. Sie alle eint der Gedanke: „Wir wollen uns und andere schützen. Deshalb verzichten wir jetzt auf vieles, um das Coronavirus einzudämmen. Wir halten Abstand und schränken unsere Kontakte ein, sehen unsere Familie seltener und verzichten auf Besuche bei Freundinnen und Freunden. Umso schöner ist es gerade jetzt in der Weihnachtszeit, zu zeigen, dass wir an andere denken: #zuhausebleibenhilft“

 

Alle Videos sind in folgender Playlist zusammengefasst: https://youtube.com/playlist?list=PLMl0XVEZp1KOUrCybTphhUFAv-4DElJLs

 

Dort sind insgesamt zehn kurze Videos veröffentlicht. Die Reaktion auf die Aktion ist nach Angaben des Social-Media-Teams der Kreisverwaltung sehr positiv. Die Menschen, die gewonnen wurden, waren ohne zu zögern dabei, weil ihnen das Anliegen wichtig ist. Mühelos hätten die Macher weitere Protagonisten vor die Kamera bekommen. Sie haben es aber aus Kapazitätsgründen bei der Auswahl belassen, weil schon diese das Anliegen gut auf den Punkt bringtTausende Klicks und überwiegend positive Reaktionen aus den sozialen Medien als Echo auf die Aktion sprechen eine überzeugende Sprache. Offenbar sei es den Menschen wichtig, dass der Verzicht anderen hilft, lautet das Fazit des Social-Media Teams, welches die Videos mit den Elbe-Elster-Persönlichkeiten erstellt hat.  Wenn sich jetzt deutlich mehr Mitbürger an die Corona-Regeln halten, dann hat sich die intensive Arbeit am Projekt mehr als ausgezahlt.

 

Foto Philipp Strelitz: Veranstaltungsmanager André Speri, Geschäftsführer der F60 Concept GmbH, ist ein Gesicht der Landkreis-Aktion #zuhausebleibenhilft.

 

Presseinfo LK EE Nr.: 2020/12/22
 

Foto zu Meldung: Landkreis-Aktion #zuhausebleibenhilft stößt auf positives Echo in sozialen Medien

Weihnachten 2020 heißt: Kontakte deutlich minimieren

(22. 12. 2020)

Regeln und Einschränkungen im Überblick/ 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner aktuell bei 508,7

 

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Elbe-Elster zeigt sich zu Wochenbeginn weiter auf sehr hohem Niveau. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner) steht aktuell bei 508,7. Der Wert liegt damit deutlich über der roten Warnschwelle von 50. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 21. Dezember 2020 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis: 

 

positiv Getestete: 2.165 (+ 95 zum Vortag)

davon aktive Fälle: 941 (+ 43 zum Vortag)

genesene Personen: 1.199 (+ 52 zum Vortag)

bestätigte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 508,7

stationär behandelte Personen: 53 (Stand 21.12.20)

davon intensivmedizinisch: 7 (Stand 21.12.20)

Personen in Isolation bzw. häusliche Quarantäne: 2820 (+ 30 zur Vorwoche/Stand 18.12.20)

verstorben: 25 Personen (keine Veränderung zum Vortag)

 

Die Angaben entsprechen, wenn nicht anders angegeben, dem aktuellen Stand am 21. Dezember, 8.30  Uhr.

 

Regelungen u. a. für Weihnachten

 

Aufgrund der deutlich steigenden Corona-Infektionszahlen, der zunehmenden Zahl der Todesfälle sowie der kritischen Situation in den Krankenhäusern und Pflegeheimen auch bei uns im Landkreis muss das öffentliche Leben auch in Brandenburg weitgehend heruntergefahren werden und bedeutet auch weitere Einschränkungen über die Weihnachtsfeiertage:

 

Private Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt beschränkt. Kommen Personen aus einem weiteren Haushalt zu Besuch, ist das Treffen auf insgesamt höchstens fünf Personen zu beschränken (zuzüglich Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr aus diesen beiden Haushalten). Das gilt für Zusammenkünfte sowohl im privaten Wohnraum und Garten als auch in öffentlichen oder angemieteten Räumen.
Weihnachten: Vom 24. bis 26. Dezember (Heiligabend, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag) sind mehr Kontakte im engsten Familienkreis möglich. In diesem Zeitraum sind private Treffen mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit bis zu vier weiteren Personen aus dem engsten Familien- und Freundeskreis ohne Begrenzung der Zahl der Haushalte erlaubt (zuzüglich Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr aus diesen Haushalten). Zum engsten Familienkreis gehören Ehegatten, Lebenspartner*innen und Partner*innen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, außerdem Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige.
Das bedeutet zum Beispiel: Eltern können an den Weihnachtsfeiertagen von ihren vier erwachsenen Kindern, die aus dem elterlichen Haushalt ausgezogen sind, besucht werden. Enkelkinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr könnten mitkommen. Oder eine Familie kann sowohl die Großeltern väterlicherseits als auch die Großeltern mütterlicherseits zur Bescherung einladen.

Appell: Angesichts des anhaltend hohen Infektionsgeschehens appelliert die Landesregierung eindrücklich an alle Bürgerinnen und Bürger, Kontakte in den sieben Tagen vor geplanten Familientreffen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren („Schutzwoche“).

 

Die ausführlichen Regelungen und aktuelle Daten sowie weitere Informationen mit entsprechenden Links rund ums neuartige Coronavirus im Landkreis Elbe-Elster sind unter www.lkee.de jederzeit abrufbar.

 

Presseinfo LK EE Nr.: 2020/12/20

Foto zu Meldung: Weihnachten 2020 heißt: Kontakte deutlich minimieren

Notbetreuung von Schulkindern im neuen Jahr gesichert

(21. 12. 2020)

Regelung gilt für Kinder der Primarstufe/ Eltern in kritischen Infrastrukturbereichen haben Anspruch auf Unterstützung

 

Die Landesregierung hat am 18. Dezember Änderungen der geltenden Eindämmungsverordnung beschlossen. Im Bereich der Kinderbetreuung gelten folgende Bestimmungen. Kitas bleiben geöffnet, allerdings gilt der dringliche Appell an die Eltern, ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause zu betreuen.
Ab 4. Januar 2021, dem ersten Schultag nach den Weihnachtsferien, findet in den Schulen kein Präsenzunterricht mehr statt. Ausgenommen davon sind Abschlussklassen und Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“. Ähnlich wie während des ersten Lockdowns im Frühjahr haben aber Kinder der ersten bis vierten Schuljahrgangsstufen Anspruch auf Notbetreuung, deren beide Sorgeberechtigten in nachfolgenden kritischen Infrastrukturbereichen beschäftigt sind und bei denen eine sonstige Betreuung nicht organisiert werden kann.


· Gesundheitsbereich, gesundheitstechnische und pharmazeutische Bereiche, stationäre und teilstationäre Erziehungshilfen, Internate, Hilfen zur Erziehung, die Eingliederungshilfe sowie die Versorgung psychisch Erkrankter,
· Personen, die als Erzieherin oder Erzieher in der Kindertagesbetreuung
oder als Lehrerin oder Lehrer in der Notbetreuung arbeiten,
· Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen in der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
· Beschäftigte bei der Polizei, im RettungsdienstKatastrophenschutz, bei der Feuerwehr und bei der Bundeswehr sowie für die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
· Personen, die in der Rechtspflege, im Vollzugsbereich einschließlich des Justizvollzugs, des Maßregelvollzugs und in vergleichbaren Bereichen tätig sind,

· Beschäftigte der Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, Informationstechnologie und Telekommunikation, die Leistungsverwaltung der Träger der Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch,
· in der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, des Lebensmitteleinzelhandels und der Versorgungswirtschaft tätige Personen,
· Lehrkräfte für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen,
· Beschäftigte im Bereich der Medien (einschließlich Infrastruktur bis zur Zeitungszustellung),
· Beschäftigte in der Veterinärmedizin,
· für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
· Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind,
· in freiwilligen Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen ehrenamtlich Tätige.

Kinder haben grundsätzlich einen Anspruch auf eine Notbetreuung, wenn eine sorgeberechtigte Person im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig istDieser Anspruch besteht dann auch für Kinder der fünften und sechsten Jahrgangsstufe.


Die Städte und Ämter Im Landkreis prüfen den Anspruch auf Notbetreuung und entscheiden darüber.

Die Antragstellung durch die Personensorgeberechtigten erfolgt bei der jeweiligen kreisangehörigen Kommune, in deren regionalen Grenzen sich der Wohnort der Personensorgeberechtigten befindet.

Das Antragsformular ist auf der Internetseite des Landkreises Elbe-Elster unter www.lkee.de > Corona > Notbetreuung in Schule und Hort abrufbar.

 

Presseinfo des LK-EE Nr. 2020/12/19

[Antrag zur Notbetreuung]

[Elsternbrief zur Notbetreuung]

Corona-Krise in der Pflege

(16. 12. 2020)

Landrat bittet Freiwillige im Landkreis um Unterstützung

 

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski bittet insbesondere Menschen, die sich auf dem pflegerischen, medizinischen oder sozialen Berufsfeld auskennen, um ihre Unterstützung bei der Bewältigung der Corona-Krise. „Die Lage in den Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten ist sehr angespannt. Wir wollen deshalb einen sogenannten Helferpool bilden, um bei dringendem Bedarf schnell für Entlastung sorgen zu können.“

 

Freiwillige Helfer werden deshalb gebeten, sich mit folgenden Angaben an den Pflegestützpunkt des Landkreises Elbe-Elster unter der E-Mail-Adresse   zu wenden:

 

•             Name, Vorname

•             Telefonnummer/E-Mail-Adresse

•             Geburtsdatum

•             Wohnort und gewünschte Einsatzregion mit maximaler Entfernungsangabe

•             berufliche Qualifikation

•             Erfahrungen in der Pflege - ja/nein

•             Zeitpunkt und Dauer der Verfügbarkeit

 

Mit Übermittlung der Angaben wird das Einverständnis zur Übermittlung der Daten an die entsprechende Einrichtung vorausgesetzt, eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Landkreis fungiert als Vermittler zu den Trägern. Konkrete Absprachen erfolgen dann individuell über die jeweiligen Einrichtungen.

 

Bei Fragen zum Helferpool stehen die Mitarbeiter des Pflegestützpunktes unter der genannten Mailadresse und auch telefonisch unter 03535 46 2981 oder 03535 46 2980 zur Verfügung.  

 

Presseinfo LK-EE Nr. 2020/12/15

Foto zu Meldung: Corona-Krise in der Pflege

Bücherbusse des Landkreises stellen Fahrtrouten ein

(15. 12. 2020)

Fahrbibliothek von weiteren Corona-Einschränkungen betroffen

 

Von den weiteren Einschränkungen der Landesregierung aufgrund der aktuellen Corona-Situation sind auch die beiden Bücherbusse des Landkreises betroffen. Das teilte das Kreismedienzentrum mit. Die Fahrbibliothek stellt ab sofort ihre Fahrtrouten durch den Landkreis bis auf weiteres ein. Alle ausgeliehenen Medien werden automatisch verlängert bis die Bücherbusse wieder auf Tour gehen.

 

Presseinfo des LK-EE Nr.: 2020/12/14

 

An alle Geflügelhalter

(11. 12. 2020)

Ministerium ordnet risikoorientierte Aufstallung von Geflügel in Elbe-Elster an

 

Wegen der aktuellen Geflügelpestsituation in Deutschland und den Nachbarländern wurde auf Grundlage des Erlasses des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz vom 10. Dezember 2020 die Aufstallungspflicht für Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) per Tierseuchenallgemeinverfügung im Landkreis Elbe-Elster angeordnet.

Gemäß der Vorschriften der Geflügelpestverordnung gilt die risikobasierte Aufstallungspflicht ab dem 13. Dezember 2020 für alle Geflügelhaltungen in den Gemarkungen:

-             Herzberg/Elster,

-             Neunaundorf,

-             Friedersdorf,

-             Osteroda,

-             Redlin,

-             Friedrichsluga,

-             Gräfendorf,

-             Fermerswalde,

-             Buckau,

-             Bicking,

-             Rahnisdorf und

-             Mahdel.

 

Der Wortlaut der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 10. Dezember 2020 ist auf der Homepage des Landkreises Elbe-Elster unter www.lkee.de/aktuelles zu finden.

Geflügelpest, umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt, ist hochansteckend für Vögel und verläuft

mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen. Eine Ansteckung von Menschen durch HPAI H5N8 ist unwahrscheinlich.

Geflügelhalter, die ihre Bestände bisher nicht dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft gemeldet haben, müssen dies unverzüglich nachholen (03535/46-2681; E-Mail: ).

 

Foto Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft:

 

Gebiet für die risikobasierte Aufstallungspflicht für alle Geflügelhaltungen nach Gemarkungen

 

Anlage:

 

Tierseuchenallgemeinverfügung vom 10. Dezember 2020  

 

Presse-Info des LK EE Nr.:2020/12/10

[Tierseuchenallgemeinverfügung]

Foto zu Meldung: An alle Geflügelhalter

423 Päckchen von Elbe-Elster unterwegs nach Osteuropa - Weihnachten im Schuhkarton mit neuer Höchstzahl

(09. 12. 2020)
in Krisenzeiten steigt die Hilfsbereitschaft, dies ist dieses Jahr auch für die Friedersdorfer Organisatoren der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ spürbar. Von Mühlberg bis Finsterwalde, von Herzberg bis Elsterwerda, aus allen Richtungen kamen die Päckchen ins Friedersdorfer Pfarrhaus. Und dabei musste die Sichtung der Päckchen in diesem Jahr unter den Coronabedingungen anders organisiert werden. Nur zwei bis 3 Helfer aus maximal zwei Familien, da dauerte das Verpacken in die Versandkartons mehr als eine Woche. 
Aber nach 16 Jahren gehen Mathias und Antje Lehmann, gemeinsam mit Doreen Brauer auch diese Herausforderung gelassen an. „Es war schon ein Mehraufwand, aber die Kinder werden sich über die Weihnachtspräsente sehr freuen“, sagt Antje Lehmann. Besonders freut sie, dass auch viele persönliche Grüße, selbst gemalte Bilder und handgestrickte  Socken, Schals und Mützen in den Paketen zu sehen waren. Ein großes Dankeschön an alle Helfer in den Annahmestellen und im Pfarrhaus.
Und bei so viel Päckchen wird es auch ein „Weihnachten im Schuhkarton 2021“ geben. Infos zur Aktion findet man unter https://www.die-samariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/
Und noch ein Tipp: Warum nicht mal wieder zu Stricknadeln und Wolle greifen, um für das nächste Päckchen vorzuarbeiten?
 

Foto zu Meldung: 423 Päckchen von Elbe-Elster unterwegs nach Osteuropa - Weihnachten im Schuhkarton mit neuer Höchstzahl

Der Nikolaus zu Besuch in Friedersdorf

(09. 12. 2020)
Kein Weihnachtsmarkt in Friedersdorf in diesem Jahr. Wie so viele andere, lieb gewordene Traditionen musste auch diese abgesagt werden. 
Um trotzdem ein wenig Weihnachtsfreude zu den Menschen zu bringen, wurde eine gute Idee aus Oppelhain aufgegriffen. Der Nikolaus sollte kommen, alle Kinder im Dorf waren aufgerufen, ihre geputzten! Stiefel vor die Tür zu stellen. Nach einer kurzen Andacht in der Kirche, bei dem die Geschichte des wohltätigen Bischofs erzählt wurde, ging es los, mit Pferdekutsche und fleißigen Helfern. Denn jedes Kind im Dorf bekam einen Nikolaus aus Schokolade, einen Apfel und natürlich auch die Geschichte zum Vorlesen. Für jeden Haushalt wurden bereits im Vorfeld viele Fröbelsterne gefaltet, als Gruß der Kirchengemeinde und der Dorfgemeinschaft 800 Jahre Friedersdorf e.V.
 
Neugierige Blicke hinter den Fensterscheiben oder auch am Straßenrand beobachteten den Zug durchs Dorf. Und nicht nur die Kinder, auch der Nikolaus bekam Dank durch tolle Briefe und Zeichnungen, über die er sich sehr freute. 
Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben!
Antje Lehmann
 

Foto zu Meldung: Der Nikolaus zu Besuch in Friedersdorf

Landkreis reagiert auf hohe Zahl bei Corona-Neuinfektionen

(08. 12. 2020)

Ab 9. Dezember gelten im Landkreis verschärfte Regeln zum Infektionsschutz/ Landrat: Jetzt müssen alle aufwachen. Die Situation in den Krankenhäusern ist extrem angespannt / 101 Neuinfektionen zum Vortag/ 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 261,2

 

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Landkreis Elbe-Elster ist in den vergangenen Tagen noch einmal deutlich angestiegen. Am 5. Dezember hat der Landkreis den Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage erstmals überschritten. Der Wert liegt aktuell bei 261,2.

Die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung des Landes Brandenburg sieht für diesen Fall neben der öffentlichen Bekanntgabe auch verschärfende Maßnahmen vor, die von den Landkreisen und kreisfreien Städten per Allgemeinverfügung anzuordnen sind. Der Landkreis Elbe-Elster hat deshalb neue Regelungen erlassen, die vom 9. Dezember an gelten.

Neben allen Schulen jeden Bildungsganges sind davon auch die Kreisvolkshochschule und Musikschulen betroffen. An allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Förderschulen und Schulen des zweiten Bildungswegs in öffentlicher und freier Trägerschaft, mit Ausnahme der Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“, findet ab einschließlich der siebten Klassenstufen ab 14. Dezember 2020 ausschließlich Distanzunterricht statt. Kreisvolkshochschule und Musikschulen, einschließlich des zweiten Bildungsweges, müssen ihren Unterricht ab 14. Dezember 2020 in Präsenzform ausnahmslos ausfallen lassen. Die Unterrichtserteilung mittels Distanzunterricht ist, soweit möglich, erlaubt. Entsprechendes gilt für Bildungsdienstleister im Bereich der beruflichen Bildung und bei überbetrieblichen Unterweisungen von Auszubildenden sowie bei vergleichbaren Angeboten.

Außerdem gibt es Einschränkungen des Besuchsrechtes in Pflegeheimen und ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. In Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und sonstigen stationären Einrichtungen ist vorbehaltlich weiterergehender Beschränkungen im Einzelfall aufgrund des jeweiligen Infektionsgeschehens oder des einrichtungsspezifischen Hygienekonzeptes nur der Besuch von höchstens zwei Mitgliedern eines Hausstandes zuzüglich bis zu einem Kind unter 14 Jahren des selben Hausstandes je Woche zulässig. Die Abgabe und der Konsum von alkoholhaltigen Getränken ist ganztägig außerhalb von Läden und Geschäften im Bereich von Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen sowie auf öffentlichen Parkplätzen und Parkplätzen vor Einkaufszentren, Geschäften und Läden, in Parkhäusern, Parkgaragen, auf Parkdecks, auf Spiel- und Sportplätzen und in öffentlich zugänglichen Parkanlagen untersagt. Der Betrieb von Märkten und Wochenmärkten ist nur in dem zeitlichen Umfang und dem Sortiment zulässig, in dem die jeweiligen Märkte und Wochenmärkte regelmäßig stattfinden. Der Verkauf von Weihnachtsbäumen auf Märkten und Wochenmärkten ist zugelassen. Weihnachtsmärkte und sonstige Sondermärkte sind untersagt.

Die Allgemeinverfügung ist im Amtsblatt des Landkreises Elbe-Elster vom 8. Dezember veröffentlicht und gilt bis 21. Dezember 2020.

Für Landrat Christian Heinrich-Jaschinski sind die zusätzlichen strengeren Maßnahmen eine logische Konsequenz aus der jüngsten Entwicklung. „Die Situation hat sich verschlechtert. Wir haben sehr hohe Inzidenzen, und wir schrammen an der Belastungsgrenze des Gesundheitssystems bei uns, so dass ein Handeln jetzt notwendig war.“ Während viele Menschen alles getan hätten, um sich an die Corona-Regeln zu halten, „gibt es einen anderen Teil, der das alles noch nicht ernst nimmt“, kritisiert der Landrat. „Denen müssen wir jetzt mit aller Deutlichkeit zeigen, dass es ernst ist.“ Ansonsten bekämen unbeteiligte oder unschuldige Menschen etwa Probleme bei der medizinischen Versorgung in Krankenhäusern, „und das dürfen wir nicht zulassen“.

Zu viele Kontakte und Unachtsamkeit – darin sieht Christian Heinrich-Jaschinski zwei Hauptursachen für die Entwicklung im Landkreis. „Die Corona-Pandemie wird uns weiter fordern, erst in einem guten halben Jahr werde wieder langsam Normalität einkehren“, ist der Landrat überzeugt.

„Jetzt müssen alle aufwachen“, appellierte der Landrat. „Die Situation in den Krankenhäusern ist extrem angespannt, und das jetzt schon ohne die saisonale Grippe." Auf dem derzeitigen hohen Infektionsniveau könne man so nicht durch den Winter kommen, wenn die medizinische Versorgung weiterhin garantiert werden soll. Im Hinblick auf die Zahl der Todesfälle warnte er: „Wenn es zu viele Infizierte gibt, dann werden wir auch eine ganze Reihe von Menschen verlieren - und zwar nicht nur Ältere, sondern auch Jüngere.“ Wir haben dieses Virus unterschätzt - alle miteinander. Daher sei „höchste Eile“ geboten, aber auch Sensibilität und Verantwortung im privaten Umfeld und im betrieblichen Umfeld, appellierte der Landrat an die Bevölkerung.

Aber dafür müsse die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner wieder deutlich unter 100, am besten unter 50 sinken. „Das ist möglich, daran sollten wir alle gemeinsam arbeiten.“

 

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 8. Dezember 2020 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis: 

 

positiv Getestete: 1.216 (+ 101 zum Vortag; fehlender Datenabgleich an Vortagen berücksichtigt)

davon aktive Fälle: 419 (- 343 zum Vortag)

genesene Personen: 786 (+ 25 zum Vortag)

bestätigte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 261,2

stationär behandelte Personen: 28 (Stand 08.12.20)

davon intensivmedizinisch: 7 (Stand 08.12.20)

Personen in Isolation bzw. häusliche Quarantäne: 1700 (+ 470 zur Vorwoche/Stand 04.12.20)

verstorben: elf Personen (gleichbleibend zum Vortag)

 

Die Angaben entsprechen, wenn nicht anders angegeben, dem aktuellen Stand am 8. Dezember, 8.30  Uhr.

 

Aktuelle Daten und weitere Informationen mit weiterführenden Links rund ums neuartige Coronavirus im Landkreis Elbe-Elster sind unter www.lkee.de jederzeit abrufbar.

 

Foto Laurence Chaperon: Landrat Christian Heinrich-Jaschinski

 

Anhang: Allgemeinverfügung des Landkreises Elbe-Elster über zusätzliche Schutzmaßnahmen zur Absenkung des Infektionsgeschehens im Landkreis Elbe-Elster

Foto zu Meldung: Landkreis reagiert auf hohe Zahl bei Corona-Neuinfektionen

Neues Online-Dienstleistungsangebot in Elbe-Elster verfügbar

(07. 12. 2020)

zwingend notwendig. Der Weg ist lang, aber Schritt für Schritt kommen wir unserem Ziel näher. Der neue Online-Dienst zeigt auch beispielhaft, dass die kommunale Familie dann besonders erfolgreich ist, wenn sie an einem Strang zieht. Gemeinsam sind wir einfach besser.“

 

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski: „Ich begrüße das gemeinsame Vorgehen. Wir sehen einmal mehr, was Land und Kommunen erreichen können, wenn sie eng zusammenarbeiten. So können wir immer mehr Verwaltungsleistungen online anbieten und dadurch den Menschen Wege und Behördengänge ersparen. Ich freue mich, dass wir in dem Projekt selbst als Schrittmacher agieren und einmal mehr ganz vorne mitmischen in Brandenburg.“

 

Landrätin Kornelia Wehlan: „Als Verwaltung sind wir Dienstleister - nicht nur analog, sondern zunehmend auch digital. Deshalb freue ich mich, dass wir mit dem Pilotprojekt weitere Erfahrungen sammeln konnten und haben es sehr gern begleitet. Im Ergebnis können wir gemeinsam mit dem Land ein Serviceangebot unterbreiten, das Antragstellenden und hoffentlich auch der Wirtschaft bei der Gewinnung von Fachkräften zugute kommt. Den Weg der Digitalisierung müssen wir weitergehen, damit Verwaltung - egal von welchem Ort und zu welcher Zeit aus - immer gut erreichbar ist.“

 

Der Antrag wird als eine erste Startversion online gestellt, die inhaltlich und vom Funktionsumfang her in den kommenden Monaten erweitert wird. So sollen künftig etwa auch Aufenthaltstitel für ein Studium beantragt werden können. Ebenso ist geplant, den Online-Dienst zügig auch den anderen Ausländerbehörden Brandenburgs zur Verfügung zu stellen.

Zwölf Bundesländer haben zudem bereits Interesse geäußert, die in Brandenburg entwickelte Online-Lösung auch für ihr Bundesland zu verwenden. Damit hat das Projekt für die arbeitsteilige OZG-Umsetzung bundesweiten Vorbildcharakter.

 

Hintergrund

Das Onlinezugangsgesetz sieht vor, dass Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft ab 2023 ihre Verwaltungsgänge auch online abwickeln können. Um die Vielzahl der Verwaltungsleistungen bis dahin zu digitalisieren, wurde zwischen dem Bund und den Bundesländern beschlossen, die Verwaltungsaufgaben in vierzehn Themenfelder aufzuteilen, um diese arbeitsteilig durch verschiedene Bundesministerien und Bundesländer bearbeiten zu lassen.

Das Land Brandenburg hat dabei gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt die Federführung für die Umsetzung im Themenbereich „Ein- und Auswanderung“ übernommen. In dieses Themenfeld fällt auch die Verwaltungsleistung Aufenthaltstitel, die unter anderem bei der Debatte um die Einwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten eine wichtige Rolle spielt. Ein Aufenthaltstitel wird bei den kommunalen Ausländerbehörden beantragt und von Personen aus Nicht-EU-Staaten benötigt, die beispielsweise in Deutschland arbeiten oder studieren möchten.

Zur technischen Umsetzung des Online-Services arbeitet der Brandenburgische IT-Dienstleister (ZIT-BB) mit der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) zusammen. Die gewählte technische Lösung erlaubt es, den Antrag auch bei einem zentralen Betrieb individuell in die jeweiligen kommunalen Websites einzubetten. Der Antrag ist auf der Webseite des Landkreises Elbe-Elster (Verwaltungsleistung Aufenthaltstitel unter „Online-Dienste“) zu finden.

 

Weitere Informationen zur Umsetzung des OZG in Brandenburg: ozg.brandenburg.de


Presseinfo des LK EE Nr.:2020/12/08

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Energetische Sanierung und barrierefreie Erschließung der Grundschule Rückersdorf

(02. 12. 2020)
Das Amt Elsterland baut als Eigentümer, das Schulgebäude der Grundschule Rückersdorf in Rückersdorf entsprechend den aktuell gültigen Normen und Richtlinien nach folgenden Gesichtspunkten:
 
• brandschutztechnische Ertüchtigung
• Umbau in Teilbereichen
• zu modernisieren
• haustechnische Anlagen energetisch zu sanieren
• Barrierefreiheit herstellen
 
Die Sanierung des Schulgebäudes erfolgt im laufenden Schulbetrieb.
Kernausführung - Bauabschnitt 1: Zeitraum der Sommerferien 2020.
Die Bauabschnitte 2, 3 und 4 werden im laufenden Schulbetrieb
bis zum Ende der Sommerferien 2021 durchgeführt.
 
GEFÖRDERT IM RAHMEN DES PROGRAMMS NESUR INFRASTRUKTUR DES LANDES
BRANDENBURG, DES ENTWICKLUNGSPROGRAMMS FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM
IN BRANDENBURG UND BERLIN (LEADER) SOWIE KOFINANZIERT MIT EFREMITTELN
DER EU UND MIT EIGENMITTELN DES AMTES ELSTERLAND.

[Download]

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Erweiterte Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung

(05. 11. 2020)

Landkreis veröffentlichte Allgemeinverfügungen dazu im Amtsblatt

 

Der Landkreis Elbe-Elster hat eine weitere Allgemeinverfügung erlassen, die eine erweiterte Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung vorsieht.

Diese ist im aktuellen Amtsblatt des Landkreises Elbe-Elster Nr. 24 vom 5. November 2020 veröffentlicht. Die Allgemeinverfügung ist auch auf der Internetseite des Landkreises unter www.lkee.de abrufbar.

Laut Allgemeinverfügung sind alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr ab sofort zusätzlich zu bestehenden Regelungen dazu angehalten, in den nachfolgend genannten Bereichen eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Verordnung gilt bis Ende des Monats.

 

a)            Auf der gesamten Fläche von Märkten einschließlich der Wege und Flächen zwischen den einzelnen Marktständen (z. B. Wochenmarkt).

b)  Auf den an Bildungseinrichtungen angrenzenden öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen bis  zu einem Abstand von zehn Metern von der jeweiligen Grundstücksgrenze der Bildungseinrichtung.

c)            An Bushaltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs, deren Wartebereichen sowie im Umfeld von fünf Metern um das jeweilige Bushalteschild.

d)           In den für den Publikumsverkehr zugänglichen Gebäuden von Bahnhöfen sowie auf Bahnhofsvorplätzen und auf Bahnsteigen.

e)            In den für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen von Einkaufszentren und Einkaufspassagen außerhalb der einzelnen Verkaufsstellen.

 

Zur Begründung der neuen Maßnahme wird auf das aktuelle Infektionsgeschehen in Bezug auf SARS-CoV-2 verwiesen. Es besteht nicht mehr nur die Gefahr einer Ansteckung durch Personen aus ausländischen und inländischen Risikogebieten, vielmehr liegt nunmehr ein erhöhtes regionales Risiko vor, sich mit dem Virus zu infizieren. „Um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen, sind daher zusätzlich auch landkreisweite Maßnahmen geboten. Der starke Anstieg der Infektionszahlen im Landkreis Elbe-Elster in den vergangenen Wochen hat gezeigt, dass sich das Virus trotz der geltenden Regelungen unkontrolliert ausbreitet und flächendeckend auftritt“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch z. B. durch Husten, Niesen usw. ist wegen des vorherrschenden Übertragungswegs (Tröpfcheninfektion) auch durch mild erkrankte oder asymptomatisch infizierte Personen leicht möglich. Diese Übertragungswege gilt es zu unterbrechen.

Die generelle Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist das mildeste verfügbare und gleichzeitig effektivste Mittel, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Nicht sachgerecht erscheint in diesem Zusammenhang, nur eine dahingehende Empfehlung auszusprechen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Insoweit würden aufgrund des regelmäßig zu erwartenden Personenandrangs schon wenige Infizierte ohne Mund-Nasen-Bedeckung ausreichen, um das Infektionsgeschehen weiter in wesentlichem Umfang anwachsen zu lassen, heißt es weiter in der Begründung.

Für Verstöße gegen Festlegungen dieser Allgemeinverfügung wird ein Zwangsgeld in Höhe von 100,00 Euro angedroht.

 

Aktuelle Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus sind unter www.lkee.de veröffentlicht.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Im Auftrag

 

Torsten Hoffgaard

 

Pressereferent

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NEUE SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-EindV)

(02. 11. 2020)

Unter Downloads finden Sie die zum 30.10.2020 in Kraft getretene SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-EindV).

[NEUE Eindämmungsverordnung]

[Bußgeldvorschrift zur Eindämmungsverordnung]

Informationen aus der Amtsverwaltung zur aktuellen Coronalage

(29. 10. 2020)

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Amtes Elsterland,

durch die steigenden Corona - Neuinfektionen (SARS-CoV-2, COVID-19) muss ich, als Amtsdirektor des Amtes Elsterland, alle notwendigen Vorkehrungen treffen, um die öffentliche Verwaltung aufrechtzuerhalten.

Dazu habe ich in der Amtsverwaltung einen Krisenstab einberufen. Dieser wird regelmäßig zusammentreten und die wichtigsten Maßnahmen vorbereiten und Ihnen bekanntgeben.

 

Aktuelle Maßnahmen der Amtsverwaltung:  Stand 29.10.2020

1. Die Amtsverwaltung bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

- Wir sind telefonisch und per E-Mail für Sie erreichbar.

- Termine sind telefonisch abzusprechen und werden nur in dringenden Fällen vereinbart.

2. Der Zahlungsverkehr in der Amtskasse sollte möglichst bargeldlos oder durch Überweisungen erfolgen.

3. Die Nutzung der öffentlichen Einrichtungen ist ab dem 02.11.2020 untersagt.

 

Mir ist bewusst, dass diese Maßnahmen erhebliche Einschnitte für unser Amtsgebiet bedeuten. Die Gesundheit und das Wohlbefinden von uns allen hat oberste Priorität. Bitte seien Sie versichert, dass wir alle bemüht sind, die Einschnitte in das gesellschaftliche Leben mit Augenmaß und Weitsicht vorzunehmen.

Aktuelle Informationen aus der Amtsverwaltung erhalten Sie über unsere Homepage (Aktuelles), per Telefon unter 035326 98 110 und per E-Mail ( ).

Bei allgemeinen Fragen zum Thema “CoronaVirus“ können Sie gern das Gesundheitsamt unseres Landkreises kontaktieren. Tel.: 03535 46 4004 (Sprechzeiten Montag-Freitag 08:00 – 15:00 Uhr) oder per E-Mail:

Das Bürgertelefon des Landes Brandenburg zum Thema Coronavirus erreichen Sie unter der Hotline: 0331 866 5050 (Montag-Freitag 09:00-17:00 Uhr) oder E-Mail:

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

Dommaschk

Amtsdirektor

[Der Amtsdirektor zur aktuellen Coronalage in der Amtsverwaltung]

[Aktuelle Informationen]

Infoschreiben zu Glasfaserausbau im Landkreis sind raus

(08. 10. 2020)

Rund 2.000 Briefe an Haushalte verschickt/ Rückmeldefrist Ende Oktober

 

Eine flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen und der Aufbau von Hochleistungsnetzen sind für den Landkreis Elbe-Elster wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Positionierung im Wettbewerb der Regionen, für wirtschaftliches Wachstum und mehr Beschäftigung sowie für eine Aufrechterhaltung des ländlichen Raumes als attraktives Wohn- und Lebensumfeld.

Der Landkreis Elbe Elster setzt deshalb voll auf die Glasfaser. Die Planungen für das schnelle Internet im Landkreis laufen auf Hochtouren. Der Ausbau erfolgt im Rahmen der Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Ziel ist es, die bislang unterversorgten Adressen, die mit weniger als 30 mBit/s Bandbreite ausgestattet sind, mit Glasfaser zu versorgen.

Die Telekom Deutschland GmbH hat den Zuschlag für die Umsetzung erhalten. 720 Kilometer Glasfaser und 126 Verteiler sorgen nach dem Ausbau zukünftig für höhere Bandbreiten. Bis Oktober 2022 wird das Vorhaben abgeschlossen sein. Für den Anschluss an das schnelle Netz braucht die Telekom das schriftliche Einverständnis des Eigentümers. Dazu wurden die Eigentümer in den zurückliegenden Wochen direkt vom Landkreis Elbe Elster angeschrieben. Rund 2.000 Briefe gingen dazu an die Haushalte. Sie enthalten ein Formular, das durch Grundstückseigentümer mit wenigen Daten wie Adresse des Grundstücks, Stockwerke u.a. auszufüllen ist. Bislang wurde die Hälfte der Schreiben zurückgeschickt. Das ist die Voraussetzung, damit diese Haushalte kostenfrei an das neue Glasfasernetz angeschlossen werden. Letzter Einsendetermin ist der 30. Oktober. Hausanschlüsse, die einen Brief erhalten haben, aber die Möglichkeit zur kostenfreien Herstellung des Glasfaseranschlusses nicht nutzen möchten, sind dann von dem Eigentümer auf eigene Rechnung zu beantragen. Derzeit wird eine einmalige Anschlusspauschale mit rund 800 Euro berechnet. Für Fragen hierzu hat der Landkreis auf seiner Internetseite unter dem Punkt http://lkee.de/Unser-Landkreis/Breitbandinfrastruktur ein ausgefülltes Musterformular sowie ein Erklärvideo „Wie kommt der Glasfaseranschluss direkt in mein Haus?“ eingefügt.

 

In den Genuss der Förderung kommen Haushalte im ländlichen Raum und in den Städten, die bislang unterversorgt sind, also weniger als 30 Mbit/s zur Verfügung haben und wo keine Eigenausbauerklärung von Dritten vorliegt. Die Leitung wird unentgeltlich bis ins Haus gelegt.

Künftig wird die Bundesregierung den Breitbandausbau auch in Gebieten fördern, die bereits mit Bandbreiten mit mindestens 30 MBit/s versorgt sind, aber noch nicht mit gigabitfähigen Anschlüssen, also in den sogenannten grauen Flecken. Die EU-Kommission hat dafür im September grünes Licht erteilt. Die Richtlinie ist bereits in Erarbeitung.

In einer ersten, bis Anfang 2023 laufenden Phase soll eine Förderung überall dort ermöglicht werden, wo noch keine Versorgung mit mindestens 100 MBit/s gegeben ist. Zudem seien laut Kompromiss mit der Kommission sozio-ökonomische Schwerpunkte wie Schulen, Verkehrsknoten, Hauptanbieter öffentlicher Dienste sowie alle Unternehmen von Beginn an förderfähig, auch wenn dort bereits 100 MBit/s verfügbar sind. Von Anfang 2023 an entfalle die Aufgreifschwelle ersatzlos und ohne Neuverhandlungen. Dann seien auch alle Haushalte förderfähig, für die noch keine gigabitfähigen Anschlüsse durch Telekommunikationsfirmen in Sicht sind, heißt es aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.: 2020/10/10

 

[Schreiben Breitbandausbau zum Downloaden]

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Wir begrüßen Sie gern wieder im Oppelhainer Kräutergarten 2021

(05. 10. 2020)

Das Jahr 2020 neigt sich langsam dem Ende und somit auch die Gartenzeit. Der Oppelhainer Kräutergarten hat am 27.09.2020 mit der letzten Führung in diesem Jahr seine Türen für diese Saison geschlossen. Auch unter den besonderen Gegebenheiten des Jahres gab es wieder informative und interessante Führungen mit Simone Landgraf durch unseren Lehr- und Schaugarten. Unsere Besucher kamen aus dem Landkreis Oberspreewald Lausitz, dem Elbe Elster Kreis bis hinein nach Sachsen. Unsere wissensdurstigen Gäste erlebten den Kräutergarten und diese wunderbare Natur mit all ihren Sinnen vom Hören, Riechen, Schmecken bis zum Ertasten. Einfach toll.

 

Auch wenn die Bienen jetzt nach dem Saisonende langsam in den Ruhemodus gehen, arbeiten unsere fleißigen Helfer der Gemeinde Herr Tischler, Herr Uthe und die Gemeindearbeiter eifrig weiter. Es werden die ersten Knollen ausgehoben und für den Winter im Keller eingelagert, es wird Mist zum Untergraben angefahren und Laub geharkt. Ehrenamtliche wie Marion Otto  füllen erste Samen vieler Pflanzen in Tütchen mit eigenem Logo ab, die dann gepackt, sortiert und gelistet für die nächste Saison eingelagert werden. An einen Stillstand ist hier bis zum Winter nicht zu denken. Auch bei schlechtem Wetter sind Streich- und Restaurationsarbeiten geplant, die im trockenen Keller stattfinden können.

Als Ortsvorsteherin und im Namen der Gemeindevertretung bedanke ich mich bei allen Helfern, Gemeindearbeitern und Ehrenamtlichen für Ihre tatkräftige Arbeit und Unterstützung, sowie für die lehrreiche Wissensvermittlung durch  Frau Landgraf bei der Anlage der Beetbepflanzung und den Kräutergartenführungen.

 

Ich bin jeden Freitag fasziniert, wenn ich frühmorgens in den Kräutergarten komme, über die Blütenpracht und das Geschaffene durch Ihre fleißigen Hände. Mein herzlichster Dank.

 

Ich freue mich auf eine ebenso blühende, geschmacksexplodierende und wohlriechende Zeit für Körper, Geist und Seele gemeinsam mit Ihnen in der neuen Kräutergartensaison im Jahr 2021.

 

Ihre

Oppelhainer Ortsvorsteherin

Mandy Nieswandt

[Artikel im pdf-Format]

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Waldbesitzer und Grundstückseigentümer aufgepasst!

(15. 09. 2020)

Herabfallende Äste oder umstürzende Bäume können Schadensersatzforderungen nach sich ziehen

 

Waldbesitzer und Eigentümer von Grundstücken mit Bäumen an öffentlichen Straßen, Wegen oder Plätzen können für Personen- und Sachschäden haftbar gemacht werden. Dann nämlich, wenn Personen sich in der Nähe ihrer Grundstücke aufhalten und durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume geschädigt werden. Darauf weist das Straßenverkehrsamt des Landkreises hin.

Nach § 823 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) ist derjenige, der vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet (hieraus leitet sich die sogenannte Verkehrssicherungspflicht ab).

Dies bedeutet, dass jeder, der auf seinem Grundstück eine Gefahrenlage schafft oder andauern lässt, oder es unterlässt, Schutzmaßnahmen dagegen zu ergreifen, zum  Schadensersatz herangezogen werden kann.

Grenzt ein Grundstück mit Bäumen an eine öffentliche Straße und ergeben sich Anhaltspunkte für eine erhöhte Gefahr, müssen die betreffenden Äste oder unter Umständen ganze Bäume entfernt werden. Das Straßenverkehrsamt rät daher Grundstücks- und Waldbesitzern besonders angesichts der aktuell stark geschädigten Wälder und Bäume, aufmerksam ihren Baumbestand zu beobachten und erforderliche Maßnahmen zu ergreifen. Denn Unwissenheit schützt bekanntlich auch hier nicht vor „Strafe“ bzw. Schadensersatzforderungen.

Presseinformation

Nr. 2020/09/14 vom Landkreis Elbe-Elster

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Sachzeugen: Museumsverbund zeigt Depotfunde zum Dritten Reich

(15. 09. 2020)

Wanderausstellung ist ab 29. September im Museum Schloss Doberlug zu sehen

 

Die Sonderausstellung „Sachzeugen. Depotfunde zum Dritten Reich“ macht ab dem 29. September im Museum Schloss Doberlug Station und ist dort dann für zwei Monate zu sehen. In Kooperation mit der BücherKammer Herzberg nimmt der Museumsverbund Elbe-Elster das 75. Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs zum Anlass, Depotfunde zum Dritten Reich vorzustellen. Als Wanderausstellung konzipiert und mit Leihgaben privater Sammler ergänzt, wird die kleine Schau nach einem Halt in Mühlberg und Finsterwalde nun in Doberlug gezeigt, um dann in Herzberg und Bad Liebenwerda präsentiert zu werden.

Eine übergreifende Betrachtung der Zeit vor dem 8. Mai 1945 gibt es für das Gebiet des heutigen Landkreises Elbe-Elster nicht. Die Zusammenschau von Einzeluntersuchungen führt zu der Erkenntnis, dass sich die damaligen Kreise Luckau, Liebenwerda und Schweinitz wenig von anderen Regionen Deutschlands unterschieden. Erdrutschartigen Wahlergebnissen für die NSDAP folgten nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 die schnelle Gleichschaltung des öffentlichen Lebens ebenso wie die Verfolgung Andersdenkender. Die zunehmende Militarisierung des Alltags und eine allgegenwärtige Präsenz der nationalsozialistischen Ideologie in allen Lebensbereichen spiegelt sich in Zeitzeugenberichten ebenso wie in den in der Sonderausstellung gezeigten Depotfunden. Die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs kündigt sich in der Verehrung vermeintlicher Helden an und endet schließlich in unermesslichen zivilen und militärischen Opfern. Zu den Ausstellungsobjekten gehören unter anderem eine Sammlungskiste zweier Jugendlicher für Autogramme nationalsozialistischer Idole, das Schild der NSDAP-Ortsgruppe Massen, das Typenschild eines abgeschossenen alliierten Flugzeugs oder ein hölzernes Grabkreuz für einen gefallenen Liebenwerdaer. Eine Medienstation präsentiert den vor einigen Jahren aufgefundenen Film über die 600-Jahrfeier Finsterwaldes 1936 mit den damals herrschenden Nazigrößen. Aus Doberlug stammt der Grabstein eines russischen Soldaten, der wohl bei den Kämpfen in der Umgebung gefallen ist. Eindrucksvoll erinnert dieses Objekt so an die vielen Toten, selbst in den letzten Tagen des Krieges.

Diese Ausstellung wird eine tiefgreifende wissenschaftliche Untersuchung nicht ersetzen können. Ihre Zusammenstellung unterliegt weitestgehend dem Zufall: Sie zeigt, was die Depots der Häuser des Museumsverbunds Elbe-Elster und Privatpersonen über die Jahre an Sachzeugen zum Dritten Reich aufgenommen und gesammelt haben. Dennoch ermöglicht sie es in der direkten Beschäftigung mit dem Objekt, die Ideologisierung und Militarisierung des Alltags, den Fanatismus der Zeit, aber auch die Banalität des täglichen Lebens wahrzunehmen.

Presseinformation

Nr. 2020/09/12 vom Landkreis Elbe-Elster

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Birnenernte in der Streuobstregion Hohenleipisch-Döllingen

(28. 08. 2020)

Nach der erfolgreichen Süßkirschernte im Frühsommer planen der Obst- und Gartenbauverein Hohenleipisch und Kerngehäuse e.V. nun ein weiteres Erntevorhaben. Geerntet werden hartreife Birnen auf Flächen des Obstbauvereins, auf der Bürgerwiese bei Bad Aegir und am Radweg Kahla-Hohenleipisch.

Freiwillige, die uns bei der Ernte unterstützen wollen, können am 2. und 3. September von 7-12 Uhr gern an der Birnenallee am Radweg Kahla-Hohenleipisch dazustoßen. Für Privatleute und Hobbyobstbauern, die ihre Birnenernte für 0,20 EUR pro Kilogramm verkaufen wollen, wird am 3. September von 13 bis 14 Uhr am Bauernring Hohenleipisch die traditionelle Annahmestelle geöffnet.

Interessenten werden, zwecks Abschätzung der Erntemenge, gebeten sich vorab telefonisch oder per Email bei Gert Anders, Vorstand des Obstbauvereins Hohenleipisch, anzumelden. Kontakt: Tel. 03533 60740, Email

Die Annahme und Verarbeitung der Ernte zu einem bekömmlichen Birnen-Cider geschieht in Kooperation mit den Keltereien Bauer Fruchtsaft und Werder Frucht.

Für Interessierte, die ihren Birnen-Cider selber herstellen möchten, findet am 12. September 2020 um 10 Uhr ein Praxisseminar im Pomologischen Schau- und Lehrgarten statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.essbarer-naturpark.de/anmelden         

Die Birnenernte steht im Zeichen der Wiederbelebung des Obstbaus in der traditionellen Streuobstregion Hohenleipisch-Döllingen. Diese wird von Bauer Fruchtsaft und im Rahmen der Kompetenzstelle Streuobst im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft vom  Landwirtschaftsministerium Brandenburg und der EU gefördert.

Patenplausch im Pomologischen Schau- und Lehrgarten

Am 22. August lud der Kernghäuse e.V. seine Baumpaten zu einem Aktionstag in den Pomologischen Schau- und Lehrgarten. Neben einer Führung durch die außergewöhnliche Obstsammlung, Kaffee und Kuchen, ging es bei Sonnenschein mit dem Rad zur Bürgerwiese Richtung Bad Aegir.

Die Idee der Bürgerwiese, einer öffentlichen Streuobstwiese, auf der Bewohner und Besucher des Naturparks sich jederzeit aufhalten und Obst naschen dürfen, wurde den circa 50 Gästen vorgestellt. Dazu gab es Picknick mit Lavendelsyrup-Sekt und Häppchen der Niederlausitzer Heidemanufaktur.

Im Laufe des Tages wurden die unterschiedlichsten Themen aus dem Streuobst-Kosmos untereinander ausgetauscht. Nach abendlichem Grillen, bei Bio-Bier, Kirschwein und Fruchtschorlen des Sponsors Mineralquellen Bad Liebenwerda, gab es Sommerkino unter freiem Himmel.

Die 18 Zuschauer, die von dem Film „Die Wiese“ des Dokumentarfilmers Jan Haft seelig gestimmt nach Hause fuhren, waren sich einig: Sommerkino im Pomologischen Schau- und Lehrgarten sollte auch in Zukunft ein Programmpunkt sein.

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Größte Gefahr- der Waldbrand

(25. 08. 2020)

Ein angespannter Rohholzmarkt, Wirtschafts- und Klimakrise  –  die Welt ist in Unordnung geraten.

Aber der Wald wächst weiter und wo er stark geschädigt ist, braucht es fachlichen Rat, Geld und außerordentliche Anstrengungen, damit alles wieder in sein natürliches Lot kommt.

Ab 11. September werden in 26 Schulungsexkursionen, die wie gewohnt über ganz Brandenburg verteilt stattfinden sollen, möglichst vielen Waldbäuerinnen und Waldbauern echte Hilfestellung angeboten.

Das Thema Aktuelles soll dabei einen Gesamtüberblick über die Lage vermitteln. Auf die größte Gefahr, den Waldbrand, werden die Dozenten der Waldbauernschule Brandenburg eingehen - einschließlich Vorführung von technischem Kleingerät zur Waldbrandnachsorge.

Das Hauptthema, sinnvolle Waldverjüngung und Umbau mittels Saaten (von Saatgutgewinnung bzw. Einkauf bis zur Durchführung incl. Finanzierung und Förderung) behandeln wir ausführlich.

Natürlich werden wir gemeinsam die Schulungsexkursionen der Corona-Lage angepasst gestalten.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 40,00 € pro Person. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Anmeldung und Kontakt

Waldbauernschule Brandenburg

Projektträger: Waldbauernverband Brandenburg e.V.

Am Heideberg 1

16818 Walsleben

Telefon: 033920 / 50610 | Fax: 033920 / 50609 | E-Mail:

Alle aktuellen Termine finden sich im Internet:
www.waldbauernschule-brandenburg.de | www.waldlust-brandenburg.de

oder auf dem Facebook bzw. Twitter-Kanälen der Waldbauernschule Brandenburg.

Illegale Abfallentsorgung in Gruhno

(07. 08. 2020)

In letzter Zeit mehren sich illegale Abfallentsorgungen im Amtsgebiet, zuletzt in der Feldstraße im Ortsteil Gruhno.

Ein bisher unbekannter Umweltverschmutzer hat dort einen Anhänger voll Bauschutt derart in die Straße verbracht, dass ein schadfreies Überfahren nur noch mit landwirtschaftlichem Groß- bzw. Baugerät möglich ist. Die einfach so auf die Straße geworfenen Ziegelsteine stellen als Stolper- und Unfallquelle zudem einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dar und schädigen kommunales Eigentum.

Dieser zur Anzeige gebrachte Vorfall verstößt zudem gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz (§7 Abs. 3 und § 28 Abs. 1 KrWG), das Brandenburgische Abfallgesetz (BbgAbfG) sowie die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV).

Ein Gemeindearbeiter musste diese gefährliche Unfallquelle zeitnah aufwendig beräumen und den Bauschutt korrekt entsorgen - auf Kosten der Gemeinde Schönborn und damit auf Kosten der Steuerzahler.

Zudem blieben wegen diesem Einsatz des Gemeindearbeiters andere wichtige Instandhaltungs- und Pflegearbeiten liegen, dies geht wieder auf Kosten der Lebensqualität der gemeindlichen Einwohner.

Da das Verbringen dieser Menge an Bauschutt nicht unbeobachtet hat passieren können, werden aufmerksame Einwohner gebeten sachdienliche Hinweise über verdächtige Beobachtungen diesbezüglich dem Amt Elsterland, Fachbereich BSO (Herrn Mager, Telefon: 035326 / 981-30) zu melden.

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AirBadminton – die neue Trendsportart im Freien

(14. 07. 2020)

Federball kennt jeder – aber was ist AirBadminton?

Mit AirBadminton macht der Badminton-Sport einen Sprung ins Freie. Gespielt wird ähnlich wie beim Federball, allerdings mit einem Netz und eigenen Regeln. Ohne großen Aufwand kann das Spielen auf ebenem Boden beginnen, egal ob es der heimische Garten oder eine freie Wiese ist.

Da aber nicht jeder genügend Platz oder ein geeignetes Netz zu Hause hat, gibt es jetzt eine frei zugängliche Spielfläche für Jedermann!

Dank der Hilfsbereitschaft des Tröbitzer Bürgermeisters Holger Gantke konnte der BV Tröbitz e.V. eine der ersten AirBadminton-Anlagen Brandenburgs auf dem Sportplatz der Gemeinde Tröbitz aufbauen. Aufmerksamen Beobachtern wird aufgefallen sein, dass der Nachwuchs des Vereines bereits seit einigen Wochen dort trainiert.

Die Anlage hat 8 Spielfelder, die durch Linien gekennzeichnet sind. Jeder, der Lust und Laune hat, ist herzlich eingeladen, die Anlage zu nutzen. Wer nach den offiziellen Spielregeln spielen möchte, findet sie an den Trainer-Hütten. Und wem ein normaler Federball zu leicht ist, dem sei der Tipp gegeben: Es gibt einen eigens für das Spielen im Freien entwickelten Ball - den AirShuttle. Er kann im Internet bestellt werden.

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Mit dem einheimischen Blick Lust auf Elbe-Elster machen

(06. 07. 2020)

Blogger aus dem Landkreis für authentische Geschichten aus der Region gesucht 

 

Das Social-Media-Team des Landkreises ist an authentischen Geschichten mit einem intensiven Bezug zur Heimat Elbe-Elster interessiert. Die Storys sollen einen Blick aus der Region liefern, der Außenstehenden wie Einheimischen gleichermaßen hilft, Elbe-Elster mit anderen Augen zu sehen und zu entdecken.

Dafür werden Autoren gesucht, die in ihrer Freizeit oder beruflich bloggen oder in den sozialen Medien publizieren. Die Gesuchten sollten in Elbe-Elster wohnen und mindestens 500 Follower/ Abonnenten im Schlepptau haben. Interessenten mit diesen Referenzen melden sich bitte mit einem Link zu einem Blogartikel oder ähnlichen Leseproben per E-Mail bei .

Im vergangenen Jahr gingen der Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. und die Kreisverwaltung des Landkreises Elbe-Elster in Zusammenarbeit mit der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (@ErlebeBrandenburg) einen anderen Weg in der Vermarktung unserer Region. An Stelle der Bewerbung in den konventionellen Medien wurde eine Blogger-Tour veranstaltet. Das Projekt hatte eine so positive Resonanz, dass in diesem Jahr erneut ein ähnliches Vorhaben ins Auge gefasst wird. Dazu sollen im August Blogger und Influencer, die durch die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH ausgesucht werden, andere und neue Facetten unseres Landkreises beleuchten.

Zur Erläuterung: Blogger sind Personen, die als Webautoren Texte verfassen und zumeist aus der Ich-Perspektive ihre eigene Meinung kundtun. Influencer sind dagegen Personen, die aufgrund ihrer starken Präsenz oder ihres hohen Ansehens in den sozialen Medien als Träger für Werbung und Vermarktung interessant sind.

 

Foto: LKEE/ Kai Hüttner

 

Elbe-Elster mit anderen Augen sehen: Blogger für authentische Geschichten mit intensivem Bezug zur Heimat gesucht.

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr. 2020/07/03

 

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Erlebnisbad in Tröbitz eröffnet die Badesaison

(16. 06. 2020)

Am Freitag, dem 19. Juni 2020, um 10.00 Uhr eröffnet das Erlebnisbad in Tröbitz wieder seine Pforten zu den gewohnten Öffnungszeiten.

 

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6. Aufruf zum Einreichen kleiner Projekte für eine LEADER-Förderung im Jahre 2021

(05. 06. 2020)

LAG Elbe-Elster unterstützt lokale Initiativen und Engagement
6. Aufruf zum Einreichen kleiner Projekte für eine LEADER-Förderung im Jahre 2021

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Elbe-Elster hat die sechste Auswahlrunde für kleine lokale
Initiativen gestartet. Interessenten reichen dazu ihre Projekte bis spätestens 30. September 2020 ein, die im Jahr 2021 umgesetzt werden sollen.

Gefördert wird das Engagement von Akteuren in den Orten durch Unterstützung kleiner investiver Einzelprojekte. Die inhaltliche Ausrichtung der Vorhaben muss dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind Initiativen natürlicher Personen, Vereine, Verbände und juristische Personen des öffentlichen Rechts. Unternehmen sind nicht antragsberechtigt!

Die Förderung kann je Projekt bis zu 5.000 Euro bei einer 80%-Förderung betragen. Eigenanteile sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche oder juristische Personen des privaten Rechts können erforderliche Eigenmittel auch als unbare Leistungen nachweisen, wenn die Voraussetzungen der LEADER-Richtlinie erfüllt sind. Förderfähig sind Ausgaben für investive Vorhaben, wie für Fremdleistungen von Handwerkern und die Beschaffung von Materialien. Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten zur aktiven Umsetzung der Vorhaben können dabei als unbare Eigenleistungen anerkannt werden.

Für diese Auswahlrunde stehen für 2021 insgesamt 50.000 Euro Fördermittel bereit. Antragstellung und Abwicklung erfolgen über die LAG Elbe-Elster.

Interessenten reichen ihre Projektblätter bis zum 30. September 2020 in der LAG-Geschäftsstelle ein. Das Projekt-Formular steht im Internet unter zum Herunterladen bereit.

Der LAG-Vorstand bewertet die Vorhaben anhand der Wertungskriterien (Anlage 3 der Geschäftsordnung) und entscheidet im Herbst 2020 welche Projekte im Jahr 2021 umgesetzt werden können.

 

Informationen:    LAG Elbe-Elster, Regionalmanagement I LAG-Geschäftsstelle

                                   Sven Guntermann / Thomas Wude / Sindy Schindler

                                   03238 Finsterwalde, Grenzstraße 33

                                   Tel. 03531. 797089

 

 

Großschadenslage Waldbrand bei Plessa aufgehoben

(05. 06. 2020)

Großschadenslage Waldbrand bei Plessa aufgehoben

Mehrere hundert Einsatzkräfte verschiedener Organisationen aus dem gesamten Landkreis und dem Land Brandenburg beteiligt/ Verantwortung für restliche Löscharbeiten an Landesforst und örtliche Träger übergeben

 

In der Einsatzbesprechung der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Elbe-Elster am 3. Juni ist entschieden worden, die Großschadenslage Waldbrand bei Plessa aufzuheben. Diese war am 29. Mai ausgerufen worden. „Die Brände im Waldgebiet des Loben-Moores sind in allen Bereichen abgelöscht, so dass nur noch Nachlöscharbeiten notwendig sind“, sagte Marten Frontzek, persönlicher Referent des Landrates. Die restlichen Löscharbeiten gestalten sich nach seinen Angaben allerdings wegen der besonderen Gemengelage mit Moor und Munitionsbelastung recht aufwendig. „Diese Einsätze müssen nun aber nicht mehr durch die kreisliche Technische Einsatzleitung unterstützt werden. Die noch notwendigen Maßnahmen, die noch einige Tage andauern können, wurden deshalb in die Verantwortung der Feuerwehr des Amtes Plessa sowie den Landesbetrieb Forst übergeben“, sagte Marten Frontzek.

Der Brand im Waldgebiet des Loben-Moores in der Nähe von Plessa im Landkreis Elbe-Elster ist das erste Großschadensereignis im Jahre 2020. Am 29. Mai wurden durch die Brandmeldesensoren Feuer im Wald- und Moorgebiet erkannt und an die Waldbrandzentrale Süd in Wünsdorf gemeldet. Nur kurze Zeit später waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. In Spitzenzeiten waren rund um die Löscharbeiten rund 200 Einsatzkräfte am Brandgeschehen versammelt. Innerhalb weniger Stunden breitete sich das Feuer auf über 10 Hektar, weitergehend auf rund 30 Hektar aus. Trotz schneller Reaktion und Beginn der Löscharbeiten konnte ein Ausbreiten auf fast 100 Hektar nicht verhindert werden.

Nach Angaben von Marten Frontzek waren insgesamt mehrere hundert Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren aus mehreren Landkreisen, des Landesbetriebs Forst, des Technischen Hilfswerks, von weiteren Hilfsorganisationen und der Bundes- und Landespolizei beteiligt. Kreisbrandmeister Steffen Ludewig und der persönliche Referent des Landrates, Marten Frontzek, bedankten sich für das tatkräftige und konzentrierte Engagement aller Beteiligten. 

 

Torsten Hoffgaard 

Pressereferent

Flussschleifen Erfolgsgeschichten des Naturschutzes

(04. 06. 2020)

Flussschleifen Erfolgsgeschichten des Naturschutzes

Landrat besuchte mit Mitgliedern des Naturschutzbeirates Renaturierungsprojekte im Landkreis Elbe-Elster

 

Eine Brandenburger Erfolgsgeschichte des Naturschutzes im Landkreis Elbe-Elster war dieser Tage (28. Mai) Ziel einer Exkursion des kreislichen Naturschutzbeirates. Zusammen mit Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und weiteren Mitgliedern der Verwaltungsleitung schauten sich die Beiratsmitglieder gelungene Beispiele für Flussrenaturierungen an. Dazu zählen die 200 Meter lange Elsterwiesenschleife zwischen Thalberg und Prestewitz und die 180 Meter lange Saarschleife flussaufwärts von der Straßenbrücke Thalberg. Sie gehören zu insgesamt elf Flussschleifen im Landkreis, die zwischen 2007 und 2018 realisiert wurden. Alle Schleifen liegen am Unterlauf der stark begradigten und verbreiterten Kleinen Elster. Die Flussmäander entstanden entweder neu oder sie wurden reaktiviert. „Möglich wurde das Großprojekt nur durch ein gelungenes Zusammenspiel von Akteuren und Finanzierungsinstrumenten sowie das fortdauernde Engagement der Flächenagentur Brandenburg als Projektträgerin vor Ort“, sagte Birgit Groth von der Flächenagentur Brandenburg. Je nach Größe, Lage und Besonderheiten liegen die Projektkosten zwischen 100.000 und 300.000 Euro je Flussschleife. Ein Teil der Vorhaben wurde über ein EFRE-Projekt der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg umgesetzt. Der andere Teil, zu dem die Elsterwiesen- und die Saarschleife gehören, sind durch die Flächenagentur Brandenburg GmbH im Rahmen der Eingriffsregelung realisiert und refinanziert worden. Dazu erläuterte Birgit Groth: „Der Deichbau an der Schwarzen Elster verursacht hohen Ausgleichsbedarf. Das Landesamt für Umwelt kompensiert mit der Elsterwiesenschleife bestimmte Eingriffe im Rahmen der Ertüchtigung der Deiche. Und die Saarscheife hilft, die Eingriffe eines großen Straßenbauprojektes im Elbtal zu kompensieren.“ Die Teilnehmer der Exkursion zeigten sich im Anschluss an die Vor-Ort-Besichtigung beeindruckt. Für Landrat Christian Heinrich-Jaschinski ist die Renaturierung von Fließgewässern ein sehr gutes Beispiel für anspruchsvollen Naturschutz. „Wenn Gewässer mehr Raum bekommen, Flüsse ihre Betten und Ufer wieder in natürlicher Dynamik gestalten sollen, dann sind dafür vielfältige Voraussetzungen nötig. Aber das Engagement zahlt sich am Ende für uns alle aus: durch neuen hochwertigen Lebensraum für Tier- und Pflanzenwelt. Und ich bin mir sicher, solche Projekte bringen auch die regionale Entwicklung weiter voran.“

Das Landesnaturschutzgesetz bestimmte schon Mitte der 90er Jahre, dass zur wissenschaftlichen und fachlichen Beratung bei der unteren Naturschutzbehörde ein Naturschutzbeirat zu bilden ist. Im Landkreis wurde dem 1995 Rechnung getragen. Der Beirat ist seitdem in die Vorbereitung aller wichtigen Entscheidungen und Maßnahmen der Naturschutzbehörde einzubeziehen. Als Mitglieder werden Bürger berufen, die im Naturschutz und in der Landschaftspflege besonders fachkundig sind und Erfahrung haben. Sie bringen insbesondere Fachkenntnisse auf den Gebieten der Botanik, Zoologie, Ökologie, Landschaftspflege, Landschaftsplanung oder verwandter Disziplinen wie der Forst-, Land-, Fischerei- oder Gewässerwirtschaft mit. Die regelmäßigen Exkursionen zu wichtigen Naturschutzprojekten im Landkreis dienen der Information und dem Austausch unter den Beiratsmitgliedern.   Foto: Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard

 

Torsten Hoffgaard 

Pressereferent

Foto zu Meldung: Flussschleifen Erfolgsgeschichten des Naturschutzes

Wasserentnahme mit Pumpen aus Gewässern des Landkreises ab sofort untersagt

(03. 06. 2020)

Wasserentnahme mit Pumpen aus Gewässern des Landkreises ab sofort untersagt

Allgemeinverfügung des Landkreises zum Schutz der Oberflächengewässer erlassen/ Veröffentlichung im Amtsblatt Nr. 14 vom 3. Juni 2020

 

Aufgrund der extremen Dürre in den vergangenen zwei Jahren und den bisher ungenügenden Niederschlägen konnte keine Entspannung der Niedrigwassersituation in Grund- und Oberflächengewässern eintreten. Da die Wetterprognose weiterhin keinen nennenswerten Niederschlag erwarten lässt, untersagt der Landkreis Elbe-Elster als untere Wasserbehörde per Allgemeinverfügung mit sofortiger Wirkung Wasserentnahmen aus allen Oberflächengewässern des Landkreises mittels Pumpen.

Auch für Inhaber von wasserrechtlichen Erlaubnissen zur Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern ist für den Zeitraum der Gültigkeit die Entnahme untersagt.

Nach Auffassung der länderübergreifenden Ad-hoc-AG „Extremsituation“ wurde schon Anfang Mai festgestellt, dass in den Einzugsgebieten der Spree und Schwarzen Elster bereits jetzt ein äußerst sparsamer und gewissenhafter Umgang mit den begrenzten Wasserressourcen angeraten ist.

Durch die untere Wasserbehörde kann eine Ausnahme von den Verboten erteilt werden, wenn die Auswirkungen auf die Ordnung des Wasserhaushalts und den Schutz der Natur nicht erheblich oder nachhaltig sind oder wenn die Regelungen zu einer unbilligen Härte führen würden.

Der Dezernent für Recht, Ordnung und Landwirtschaft des Landkreises, Dirk Gebhard, weist darauf hin, dass die Untere Wasserbehörde des Landkreises Elbe-Elster in den Sommermonaten verstärkt an den Gewässern des Landkreises unterwegs sein wird, um die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben zu überwachen. Verstöße können mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

Zu lesen ist die Allgemeinverfügung u.a. auf der Homepage des Landkreises unter www.lkee.de und im Amtsblatt des Landkreises Elbe-Elster Nr. 14 vom 3. Juni 2020.

 

Foto zu Meldung: Wasserentnahme mit Pumpen aus Gewässern des Landkreises ab sofort untersagt

Rund 100 Einsatzkräfte kontrollieren Brandfläche bei Plessa

(03. 06. 2020)

Rund 100 Einsatzkräfte kontrollieren Brandfläche bei Plessa

Landrat und Minister dankten vor Ort allen Beteiligten für ihren Einsatz

 

Die Löscharbeiten im Waldgebiet des Loben-Moores in der Nähe von Plessa im Landkreis Elbe-Elster dauern auch fünf Tage nach der ersten Feuermeldung weiter an. Zwar ist der Brand nach Einschätzung der Einsatzleitung vor Ort unter Kontrolle. „Aber es besteht zum jetzigen Zeitpunkt die reale Gefahr, dass das Feuer in dem Moorgebiet wieder angefacht wird, zum Beispiel auch durch Munitionsreste, die in dem Wald vorhanden sind“, sagte der persönliche Referent des Landrates, Marten Frontzek, der wie der Landrat ständig Kontakt mit den Führungskräften vor Ort hält. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski hatte sich dort in den vergangenen Tagen mehrfach ein Bild von der Lage verschafft und mit Einsatzkräften gesprochen. Heute (2. Juni) informierte er sich zusammen mit Umwelt- und Forstminister Axel Vogel und dem Leiter der Oberförsterei Hohenleipisch, Uwe Lewandowski, über die Löscharbeiten und Schäden in dem Waldgebiet bei Plessa. Dieses umfasst eine rund 100 Hektar große Fläche inmitten eines Moorgebietes, das von Kiefernbeständen umgeben ist.

Die Feuerwehren sind dort derzeit noch mit rund 100 Einsatzkräften damit beschäftigt, die Fläche zu kontrollieren, um bei einem Wiederausbruch des Feuers schnell reagieren zu können. Dazu werden auch die Kreisregner neu positioniert. Insgesamt konzentriert sich das Einsatzgeschehen im Wesentlichen auf den Boden. Ein Löschhubschrauber ist nicht mehr im Einsatz, kann aber bei Bedarf angefordert werden. Die Landespolizei liefert mit ihrem Hubschrauber Bilder einer Wärmebildkamera, die Gefahrenstellen im Moor ausfindig macht, so dass schnell reagiert werden kann. Aktuell werden sogenannte Brandschutzstreifen errichtet, um ein Überspringen der Flammen auf Munitionsgebiete im Moor zu verhindern. Erst gestern musste der Kampfmittelbeseitigungsdienst Altmunition, in diesem Fall russische Wurfgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg, entschärfen. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und Minister Axel Vogel nutzten bei ihrem Vor-Ort-Besuch heute die Gelegenheit, um sich gemeinsam bei den vielen Einsatzkräften aus ganz Brandenburg zu bedanken. „Die Freiwilligen Feuerwehren aus mehreren Landkreisen, der Landesbetrieb Forst, das Technische Hilfswerk, weitere Hilfsorganisationen und die Bundes- und Landespolizei sowie die Leitstelle Cottbus haben mit ihrem unermüdlichen Einsatz dazu beigetragen, dass das Feuer sich nicht noch weiter ausbreiten konnte.“

Der Brand im Waldgebiet des Loben-Moores in der Nähe von Plessa im Landkreis Elbe-Elster ist das erste Großschadensereignis im Jahre 2020. Am 29. Mai wurden durch die Brandmeldesensoren Feuer im Wald- und Moorgebiet erkannt und an die Waldbrandzentrale Süd in Wünsdorf gemeldet. Nur kurze Zeit später waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. In Spitzenzeiten waren rund um die Löscharbeiten rund 200 Einsatzkräfte am Brandgeschehen versammelt. Innerhalb weniger Stunden breitete sich das Feuer auf über 10 Hektar, weitergehend auf rund 30 Hektar aus. Trotz schneller Reaktion und Beginn der Löscharbeiten konnte ein Ausbreiten auf fast 100 Hektar nicht verhindert werden. Große Aufmerksamkeit erfordern nach wie vor die unterirdischen Brandherde im Moorgebiet. Deshalb ist ein Ende des Brandgeschehens zum gegenwärtigen Zeitpunkt immer noch nicht abzusehen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Im Auftrag

 

Torsten Hoffgaard

 

Pressereferent

Pressemitteilung aus der Staatskanzlei

(26. 05. 2020)

Neue Anpassung der Eindämmungsverordnung:

Erleichterungen für Kulturangebote, private Feiern,

Bäderbetrieb und weitere Sportmöglichkeiten

Die Landesregierung hat heute die Verordnung zur Eindämmung des Corona-virus weiter gelockert. Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir gehen jetzt ei-nen weiteren mutigen Schritt. Das ist aufgrund des anhaltend moderaten In-fektionsgeschehens in Brandenburg zu verantworten. Aber es bleibt dabei: Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten. Wir müssen ei-nen neuen Shutdown unbedingt verhindern." Die Änderungen betreffen ins-besondere kulturelle Veranstaltungen sowie Kinos, Freibäder, Freizeitparks, Tanz- und Fitnessstudios, Sportstätten, Unterricht in Fahrschulen oder Nach-hilfe sowie private und familiäre Feiern. Zugleich wird die erlaubte Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen, die bereits seit längerem wieder möglich sind, zum Beispiel Gottesdienste, erhöht.

Die Neufassung der Verordnung tritt am Donnerstag, 28. Mai, in Kraft und gilt vorerst bis 15. Juni. Ministerpräsident Woidke und seine Stellvertreterin Ursula Nonnemacher stellten sie im Anschluss an die Kabinettsitzung vor. Die Abstands- und Hygieneregeln behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Auch die Pflicht einer Mund- und Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personenverkehr und in Geschäften zu tra-gen, bleibt bestehen.

Woidke: „Wir schaffen dort Erleichterungen, wo sich viele Bürgerinnen und Bürger

 

lange einschränken mussten. Damit haben sie dazu beigetragen, dass Branden-burg bisher gut durch die Pandemie gekommen ist. Dafür mein Dank. Die Erleich-terungen betreffen Konzerte und Theater genauso wie Kino und Freizeitparks, Sport im Fitnesscenter oder Schwimmen im Freibad. Und besondere Ereignisse im Leben lassen sich nicht immer verschieben: Deshalb sind jetzt – mit beschränkter Teilneh-merzahl - auch besondere familiäre Feiern erlaubt. Ich setze weiter auf Verant-wortung und den gesunden Menschenverstand, die Leichtsinn und Übermut in Schach halten. Wir haben die Pandemie noch nicht überstanden und gehen weiter mit Augenmaß voran."

Nonnemacher: „Das Infektionsgeschehen in Brandenburg ist erfreulicherweise auf einem Tiefstand, und deshalb geht die Landesregierung wie angekündigt mit

stufenweisen Lockerungen weiter den Weg in Richtung Normalisierung des Alltags-lebens. Wir dürfen uns aber nicht in falscher Sicherheit wiegen: Das Virus ist immer noch da! Die Fälle in Leer und Frankfurt am Main zeigen, dass jede weitere Locke-rung das Infektionsrisiko erhöht. Entscheidend ist, dass die Grundregeln von allen unbedingt weiter eingehalten werden: Kontakte minimieren, auf die Hygiene achten und Abstand halten. Wo das nicht möglich ist, auch Mund-Nasen-Bedeckungen tra-gen. Alle müssen Verantwortung übernehmen. Sonst werden auch in Brandenburg schnell neue Infektionsgeschehen aufflammen."

Die Änderungen der Eindämmungsverordnung sehen schrittweise Erleichterun-gen vor. Für die jeweiligen Veranstaltungen, Sportstätten und andere Einrichtungen müssen eigenverantwortlich Hygienekonzepte erarbeitet werden. Nur dann kön-nen die Erleichterungen umgesetzt werden. Verantwortlich sind die jeweiligen Be-treiber oder Veranstalter.

Veranstaltungen und Zusammenkünfte:

Ab Donnerstag, 28. Mai

Sind Versammlungen und Veranstaltungen (zum Beispiel genehmigte Demonstrationen oder Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.

 Wird die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten aufgehoben.

 Können Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich aus gewichtigem Anlass, zum Beispiel Hochzeitsfeiern, mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden.

Feste an Schulen zu besonderen Anlässen unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen sind erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien. Inhäusig müssen sie leider verboten bleiben.

 Ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen möglich

Ab Samstag, 6. Juni

Können Kulturveranstaltungen in Räumen mit bis zu 75 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen stattfinden. Zu den Veranstaltungsformaten gehören zum Beispiel Konzerte, Theater und Kinos.

Sport und Sportbetrieb:

Ab Donnerstag, 28. Mai

Dürfen nunmehr auch öffentliche und private Indoor-Sportanlagen, ins-besondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios grundsätzlich wieder öffnen. Geschlossen bleiben je-doch Indoor-Spielplätze, da hier die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht gewährleistet werden kann.

Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen: das allgemeine Abstandsgebot muss gewähr-leistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten; der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmen-den aus demselben Haushalt/Lebenspartner); geeignete Desinfektionsmaßnahmen müssen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Sammelumkleiden und Sanitäreinrichtungen; die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden zum Zweck einer möglichen Infektions-nachverfolgung erhoben; ein mindestens stündliches Lüften wird eingehalten;

Auch Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder geöffnet werden.

Ab Samstag, 13. Juni

Können Indoor-Bäder einschließlich Spaß- und Freizeitbäder, Trocken-saunen über 80 °C ohne Aufgüsse, Thermen, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen öffnen. Auch hier gelten die genannten Hygiene-_Vorgaben.

Alle genannten Einrichtungen dürfen nicht von Personen mit Atemwegserkrankungen betreten werden.

Gewerbe:

Ab Donnerstag, 28. Mai

Dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen. Auch hier gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Soweit dabei ein Kundenkontakt stattfindet, gilt hier auch die Pflicht zum Tagen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

[Pressemitteilung]

Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

(26. 05. 2020)

Corona-Infektionen im Landkreis weiterhin unverändert

76 positiv getestete Fälle/ aktuell 71Genesene/ drei verstorbene Personen

 

Die Zahl der Corona-Infektionen ist über das lange Himmelfahrtswochenende unverändert geblieben. Die Zahl der Genesenen hat sich auf 70 Personen erhöht. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 25. Mai 2020 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis: 

 

Positiv Getestete: 76

Genesene: 71

Verstorben: drei Personen

 

Die Angaben entsprechen dem aktuellen Stand am 26. Mai, 14.30 Uhr

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.2020/05/23

Foto zu Meldung: Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

Gartenplausch im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen

(26. 05. 2020)

Im Rahmen der gelockerten Einschränkungen zur Eindämmung des Coronvirus öffnet auch dieses Jahr, jeden vierten Sonntag im Monat, am 24. Mai, 28. Juni, 26. Juli und 23. August der Pomologische Schau- und Lehrgarten in Döllingen von 14 bis 17 Uhr seine Pforten.

 

Aufgrund der aktuellen Situation verzichtet der Kerngehäuse e.V. zwar auf das gewohnte Angebot von Kaffee und Kuchen, wie auch auf die übliche Führung durch den Garten. Doch auch ohne Kulinarik und Führung, und besonders mit Blick auf das abgesagte Blütenfest am 1. Mai, an dem die Pforten geschlossen bleiben mussten, empfehlen wir Interessierten einen Sonntagsspaziergang durch die frühsommerliche Obstsammlung. Zu sehen gibt es, neben einem aufgefrischten Anzuchtgarten, nun auch Pferde, die genügsam zwischen den Obstbäumen des Pomologischen Garten weiden.

 

Gehen sie auf Entdeckungsreise durch die Vielfalt der Obstsorten und helfen sie mit, ein bedrohtes Stück Kulturlandschaft zu erhalten - ein Schlaraffenland für alle Obstliebhaber und ein Refugium für alle, die  Erholung suchen.

 

 

3. Hohenleipischer Süßkirschernte am 12. und 13. Juni

 

Nach der erfolgreichen Ernte im letzten Jahr, in Zahlen 0,7 Tonnen gepflückte Kirschen, die von der Kelterei Bauer Fruchtsaft und Werder Frucht zu einem bekömmlichen Fruchtwein verarbeitet wurden, organisieren der Obst- und Gartenbauverein Hohenleipisch und Kerngehäuse e.V. auch 2020 eine gemeinsame Sammelaktion.

 

Der Aufkauf für 0,70 EUR das Kilo findet am Freitag, den 12. und Samstag, den 13. Juni 2020 von 12 bis 15 Uhr an der traditionellen Annahmestelle am Bauernring in Hohenleipisch statt. Angenommen werden voll ausgereifte, ungespritzte Kirschen aus Hausgärten und Streuobstwiesen, die im weiteren Einzugsgebiet des Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft wachsen.      

Für die bestmögliche Weiterverarbeitung der Früchte sollte die  Ernte frisch eingeholt und noch am gleichen Tag in Hohenleipisch abgegeben werden.

 

Die inzwischen gekelterte 2019er Ernte wird in Kürze als Hohenleipischer Kirschwein in der 0,7-Liter-Apothekerflasche unter anderem per Bestellung über www.essbarer-naturpark.de/kirschwein erhältlich sein.

 

Gemeinsame Ernte auf der Bürgerwiese

 

Während des Kirschernte-Wochenendes wird der Kerngehäuse e.V., im Rahmen der neuerlichen Möglichkeiten für Freiluftveranstaltungen bis 20 Personen und Selbsternten,

am Fr. 12. Juni auf der Bürgerwiese am Aegierweg und am 13. Juni im Pomologischen Schau- und Lehrgarten von 10-18 Uhr Süßkirschen ernten. Weitere Informationen erhalten Pflück-Interessierte, die miternten wollen, auf Anfrage unter

Auch die dritte Neuauflage der Hohenleipischer Kirschernte steht im Zeichen der Wiederbelebung des Obstbaus in der traditionellen Streuobstregion Hohenleipisch-Döllingen. Diese wird von Bauer Fruchtsaft und im Rahmen der Kompetenzstelle Streuobst im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft vom  Landwirtschaftsministerium Brandenburg und der EU gefördert.

                                                        

Foto zu Meldung: Gartenplausch im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen

Bewegungslandschaft am Schloss Doberlug eröffnet

(26. 05. 2020)

Neue Spielplatz-Attraktion lädt Kinder zu Klettertouren und Balanceübungen auf dem historischen Schloss- und Klostergelände ein

 

Am Schloss Doberlug lädt ab sofort eine hölzerne „Bewegungslandschaft“ Kinder zum Spielen und Klettern ein: Der Förderverein „Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft“ e. V.  und die Stadt Dober-lug-Kirchhain haben den kürzlich fertiggestellten Spielplatz für junge Besucher aus nah und fern jetzt freigegeben und damit eine weitere Attraktion auf dem historischen Schloss- und Klostergelände geschaffen. Sie geht als öffentlicher Spielplatz in die Trägerschaft der Stadt Doberlug-Kirchhain.

Der als Bewegungslandschaft konzipierte Spielplatz heißt „erlebnisREICH Naturpark“ und trägt damit den gleichen Namen wie die Ausstellung im Naturpark-Besucherzentrum im Schloss. Und dies nicht ohne Grund, denn der Themenspielplatz empfindet eine Reihe von Attraktionen nach, mit denen der Naturpark aufwartet. Dazu zählen Klettertouren im Waldparcours, Entdeckungen im Auerhuhnnest, oder Balanceübungen entlang des Heidepfades. Erstellt wurde die Bewegungslandschaft mit Spielgeräten aus brandenburgischem Robinienholz von der Firma Sik-Holz aus Jüterbog.

Inspirationen für Ausflüge in den Naturpark können sich Naturparkentdecker nicht nur in der Bewegungslandschaft, sondern auch in der multimedialen Ausstellung „erlebnisREICH Naturpark“ holen. Seit 1. Mai. ist die Ausstellung des Besucherzentrums unter Hygieneauflagen wieder geöffnet.

Ermöglicht wurden Ausstellung und Bewegungslandschaft im Rahmen des Modellprojektes „Land(auf)Schwung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

 

Foto Karsten Bär:

Der Naturpark-Förderverein  und die Stadt Doberlug-Kirchhain haben die Bewegungslandschaft „erlebnisREICH Naturpark“ für die Öffentlichkeit übergeben. Im Bild (v. l.): Katrin Heinrich, Leiterin des Naturpark-Besucherzentrums, Vorstandsmitglieder des Fördervereins Manfred Drews und Landrat

Christian Heinrich-Jaschinski, Doberlug-Kirchhains Bürgermeister Bodo Broszinski, Naturpark-Leiter Lars Thielemann, und die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Udo Winde, Birgit Springer und Marina Zörner.

 

Ansprechpartner:

Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e.V.

Katrin Heinrich

Schlossplatz 1

03253 Doberlug-kirchhain

Tel.: 035322 - 518066

Mail:

www.naturpark-nlh.de

 

Presseinfo LK Elbe-Elster: 2020/05/22

Foto zu Meldung: Bewegungslandschaft am Schloss Doberlug eröffnet

Öffentliche Ausschreibung zur Neubesetzung des Ehrenamtes der Schiedspersonen für die Schiedsstelle des Amtes Elsterland

(12. 05. 2020)

Für den Schiedsstellenbereich des Amtes Elsterland ist aufgrund des Ausscheidens beider Schiedspersonen das Ehrenamt der Schiedsperson neu zu besetzen.

 

Das Amt Elsterland verfügt über eine Schiedsstelle, die durch eine Schiedsperson und eine stellvertretende Schiedsperson besetzt werden. Die Amtszeit der Schiedspersonen beträgt fünf Jahre. Sie beginnt im Juni 2020. Die Schiedspersonen werden durch den Amtsausschuss des Amtes Elsterland gewählt.

 

Bewerben können sich alle Bürgerinnen und Bürger des Amtes Elsterland, die

 

  • das 25. Lebensjahr vollendet haben und
  • im Bereich der Schiedsstelle wohnen.

 

 

Die Aufgabe der Schiedspersonen besteht darin, gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden, festgefahrene Konfliktsituationen und verhärtete Fronten durch Verhandlungsgeschick aufzubrechen und dadurch kleinere Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zivilrechtlicher und strafrechtlicher Art zu schlichten und durch Abschluss eines zu protokollierenden Vergleichs zu beenden. Die Schiedsperson wird in vielfältigen Bereichen tätig, z.B. in Nachbarschaftsstreitigkeiten, bei Schmerzensgeld, der Beleidigung, der Sachbeschädigung, aber auch in Fällen leichter Körperverletzung und Hausfriedensbruch. Die Bewerber sollten Autorität besitzen und fähig sein, den Streitparteien vorurteilsfrei, sachlich, unparteiisch und besonnen zu begegnen. Sie sind zur Verschwiegen verpflichtet. Die Schiedsperson muss nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für das Ehrenamt geeignet sein und über die für die Amtsgeschäfte erforderliche Zeit verfügen. Sie muss das Wahlrecht besitzen.

 

Die gewählte Schiedsperson bedarf der Bestätigung durch den Direktor des Amtsgerichts, in dessen Bezirk das Schiedsamt seinen Sitz hat, hier durch den Direktor des Amtsgerichts Bad Liebenwerda.

 

Bürgerinnen und Bürger des Amtes Elsterland, die Interesse an einer Aufnahme des Ehrenamtes Schiedsperson und stellvertretende Schiedsperson haben, richten ihre Bewerbung bitte ab sofort an:

 

Amt Elsterland

Der Amtsdirektor

Kindergartenstraße 2a

03253 Schönborn

 

Verbindliche Bewerbungen für das Ehrenamt richten Sie bitte ausschließlich schriftlich unter Beifügung des Lebenslaufes an oben genannter Stelle.

 

[Ausschreibung zum Download]

Landkreis einigt sich mit Kommunen bei Notfallbetreuung

(12. 05. 2020)

Vordruck „Antrag für die Notbetreuung“ auf der Landkreishomepage abrufbar

 

Der Landkreis Elbe-Elster hat sich am 11. Mai mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren über die weitere Verfahrensweise bei der Notfallbetreuung verständigt. Danach überträgt der Landkreis entsprechend der aktuellen Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-EindV) vom 8. Mai 2020 den kreisangehörigen Städten, Gemeinden, Ämtern sowie der Verbandsgemeinde die Aufgabe, Anträge auf Notfallbetreuung zu entscheiden. Dies gilt auch für die Notfallbetreuung bei den freien Trägern von Kindertagesstätten im jeweiligen regionalen Verantwortungsbereich. Einige Regelungen in der Eindämmungsversordnung werden konkretisiert: Danach gilt die Untersagung der Kindertagesbetreuung auch für die im Landkreis angebotenen Eltern-Kind-Gruppen.

Die Entscheidung über den grundsätzlichen Anspruch auf Notfallbetreuung erfolgt unter Prüfung bzw.

Berücksichtigung der festgelegten Kriterien der Eindämmungsverordnung. Die Wahrnehmung der Notfallbetreuung steht jedoch unter dem Vorbehalt der tatsächlichen Aufnahmefähigkeit der jeweiligen Kindertageseinrichtung.

Die Notfallbetreuung erfolgt grundsätzlich im Rahmen der bisherigen Öffnungszeiten der jeweiligen

Kindertagesstätten. Ausnahmen sind dann zulässig, wenn die Betreuung der Kinder von

anspruchsberechtigten Personen gewährleistet ist.

Die in der Eindämmungsverordnung benannten kritischen lnfrastrukturbereiche werden ergänzt um

das Bestattungswesen und die Post sowie dahingehend konkretisiert, dass auch die

Saisonbeschäftigung in der Landwirtschaft, Drogeriemärkte und der Güterverkehr erfasst sind.

Ebenfalls wird konkretisiert, dass mit dem für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderlichen Personal in der Regel Beschäftigte bei Banken oder Sparkassen gemeint sind, wenn diese dafür erforderlich sind.

Grundsätzlich sind Unternehmen der kritischen Infrastrukturbereiche aufgefordert, ihre Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass die Aufrechterhaltung des Betriebes mit dem unbedingt notwendigen Personal gewährleistet ist.

In den Kommunalverwaltungen ist darauf zu achten, dass grundsätzlich nur Beschäftigte aus den Bereichen der Verwaltung eine Notbetreuung erhalten, die unmittelbar an nicht aufschiebbaren Kernaufgaben arbeiten, die auf das Gemeinwohl gerichtet sind.

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren gehören nur dann zu den kritischen Infrastrukturen, wenn

diese für die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft notwendig sind.

Ein Anspruch auf Notfallbetreuung besteht nicht bzw. ein Anspruch entfällt, sofern ein Elternteil z. B.

in Heimarbeit ist.

Bei Kindern, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind, trifft die Entscheidung

über die Aufnahme in die Notfallbetreuung der örtliche Träger der Jugendhilfe (Amt für Jugend,

Familie und Bildung des Landkreises Elbe-Elster) abschließend. Der Träger der Einrichtung sowie die

entsprechende kreisangehörige Kommune werden darüber vom Amt für Jugend, Familie und Bildung

informiert.

Im Rahmen einer einheitlichen Handhabung ist der vom Landkreis u.a. auf seiner Homepage www.lkee.de bereitgestellte Vordruck „Antrag für die Notbetreuung“ zu verwenden.

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr. 2020/05/06

Erneuerung des Stromnetzes und der Straßenbeleuchtung in Gruhno

(11. 05. 2020)

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ) setzt ab Ende Mai 2020 die Umsetzung des EEG-Netzausbaues in Gruhno um.

Diese Maßnahme sollte schon im Jahre 2016 realisiert werden und beinhaltet die Erdverlegung der an die aktuell bemessenen Abnahmebedürfnisse dimensionierten Nieder- und Mittelspannungskabel als Ersatz der derzeit als unzureichend dimensionierten und als Oberleitungen verlaufenden Energiekabel im Ortsteil Gruhno, sowie den Ersatz der Transformatorenstation in der Gruhnoer Hauptstraße (L653).
Mit dem Wegfall der Energiefreileitung und der MITNETZ-Strom-Masten ist auch der Rückbau der alten Straßenbeleuchtungsfreileitung verbunden. Aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt daher die Verlegung des neu benötigten Erdkabels für die neue Straßenbeleuchtungsanlage im gleichen Kabelgraben wie die Energiekabel der Mitnetz, es werden in der gesamten Ortslage neue Straßenleuchten errichtet.

Das gesamte Dorferscheinungsbild wird damit eine enorme optische Aufwertung erhalten.

Das schöne, und gut erhaltene alte Trafohäuschen samt dazugehöriger Oberleitung des anschließenden Mastfeldes wird von der Gemeinde Schönborn übernommen, damit dieses als zukünftiges Vogel- und Fledermausquartier bzw. als Lande- und Ruhemöglichkeit für Vögel dem Naturschutz dient. 

Bei den eventuell temporären Einschränkungen der Zugänglichkeit zu Grundstücken wird die für die Tiefbauarbeiten verpflichtete Fa. Olaf Lachmann GmbH die Abstimmungen mit den betroffenen Anwohnern rechtzeitig führen.
Für die notwendigen Einschränkungen und die auftretenden Erschwernisse bitten wir alle Anlieger und die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

"Natur und Umwelt" - Neue Rubrik unter Service auf unserer Internetseite

(07. 05. 2020)
Im Amtsgebiet werden NATURSCHUTZ und NACHHALTIGKEIT groß geschrieben und in verschiedenen Beiträgen vorgestellt. Schauen Sie also in unsere Rubrik Service in der Kategorie Natur und Umwelt mal rein, und lassen Sie sich von Gartenideen und Pflanzlisten inspirieren, welche Sie gern downloaden und anwenden können. Hier geht es lang -->
 

Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

(30. 04. 2020)

Corona

Corona-Infektionen im Landkreis weiterhin unverändert

73 positiv getestete Fälle/ jetzt 65 Genesene/ drei verstorbene Personen

 

Die Zahl der Corona-Infektionen ist gegenüber dem Vortag weiterhin unverändert geblieben. Die Zahl der Genesenen hat sich weiter erhöht. Der Koordinierungsstab Corona der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 30. April 2020 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis:

 

Positiv Getestete: 73

Genesene: 65

Verstorben: drei Personen

 

Die Angaben entsprechen dem aktuellen Stand am 30. April, 14.30 Uhr.

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.2020/04/41

 

Foto zu Meldung: Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

Kurs „English @ home“ startet an der Kreisvolkshochschule

(30. 04. 2020)

Beginn am 4. Mai/ Englisch-Auffrischung mit digitalem Lernen verbinden 

 

Die Kreisvolkshochschule Elbe-Elster (KVHS) bietet ab sofort ein neues Kursformat an. Sabine Rau, langjährige Englisch-Kursleiterin an der KVHS, hat dieses neue Angebot entwickelt, eine Mischung aus Präsenzunterricht, selbst gesteuertem Lernen am heimischen Computer und dem Austausch in Webkonferenzen zu fest vereinbarten Terminen.

Basierend auf Inhalten des Lehrwerkes Let’s Enjoy English B1 Grammar course bearbeiten Kursteilnehmer im Selbststudium Aufgaben, die in der Lerngruppe abgeglichen werden. Zusätzliche Materialien werden in der vhs.cloud bereitgestellt und z.T. gemeinsam erarbeitet. Abschließend werden zwei Kursabende in „echter“ Präsenz durchgeführt. Die Inhalte sollen auf einen Kurs auf dem Level B1 vorbereiten. Wer also Englisch schon eine Weile an der Volkshochschule gelernt haben, Kurse auf A2 oder B1 Level gemacht und Lust am Ausprobieren neuer Lernformate hat, ist bei diesem Angebot goldrichtig!

Benötigt wird dafür ein PC mit Internetzugang und Drucker. Vorzugsweise wird Google Chrome oder Firefox als Browser genutzt. Außerdem müssen sich Teilnehmer in der vhs.cloud registrieren. Für diese einmalige Registrierung gibt man vhs.cloud in den Browser oder bei „google“ ein und folgt der Anmeldung als Mitglied. Wer dabei Unterstützung benötigt, fragt unter 03533 620 85 70 nach. Für die Durchführung der Webinare ist eine Kamera am Rechner schön, aber nicht Voraussetzung. Ein Headset mit Mikrofon erleichtert die Kommunikation in den drei geplanten Webkonferenzen. Es können auch die Kopfhörer eines Smartphones genutzt werden, wenn ein Mikrofon integriert ist.

Der Kurs hat einen Umfang von 15 Unterrichtsstunden, davon sind fünf Unterrichtstunden im Selbststudium eingeplant, sechs Unterrichtsstunden Webkonferenz und vier Unterrichtsstunden Präsenz in der Kreisvolkshochschule in Herzberg. Wer möchte, darf natürlich auch länger üben…

Interessenten können sich zu diesem Kurs in der Regionalstelle Herzberg der KVHS unter 03535 46 5301 oder unter anmelden. Ab dem 4. Mai 2020 wird der online-Kurs für die Teilnehmer geöffnet. In der ersten Woche werden Fragen zur vhs cloud mit der Kursleiterin geklärt, erste online Aufgaben werden bearbeitet, und Dokumente sind zum Herunterladen eingestellt. Die geplanten Webinartermine sind am 11. Mai, 25. Mai und 15. Juni jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr. Die Präsenztermine (vorbehaltlich) sind am 22. und 29. Juni jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr in der Regionalstelle Herzberg der Kreisvolkshochschule.
 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.2020/04/39

Bücherbusse gehen wieder auf Tour

(28. 04. 2020)

Nach ihrer Zwangspause auf Grund der Corona-Pandemie gehen die beiden Bücherbusse der Fahrbibliothek ab Montag, den 4. Mai 2020 wieder auf Tour. Es gelten die Standzeiten laut Tourenplan. Beide Busse sind mit den durch Corona notwendigen Hygiene-Standards ausgerüstet, um sowohl die Nutzer als auch die Mitarbeiter zu schützen. Die Nutzer werden gebeten sich an die Sicherheitsabstände zu halten und sich bei Eintritt in die Busse die Hände zu desinfizieren. Weiterhin wird darum gebeten, in den Bussen Schutzmasken zu tragen.

Auf Grund der mehrfach ausgefallenen Bustouren bietet das Bücherbus-Team während der Sommerferien zusätzliche Termine an, um all denen Stoff zum Schmökern, Vorlesen, Spielen etc. zur Verfügung zu stellen, die in diesem Jahr ihren Urlaub zu Hause verbringen müssen. Näheres dazu erfahren Sie in den Bücherbussen.

Betrieb von Kitas und Schulen im Landkreis weiter untersagt

(24. 04. 2020)

Ausnahmen festgelegt/ Regelungen gelten vom 27. April bis 8. Mai/ Landkreis veröffentlichte Allgemeinverfügungen auf der Internetseite und im Amtsblatt

 

Der Landkreis Elbe-Elster hat zwei weitere Allgemeinverfügungen erlassen, die vom 27. April bis 8. Mai gelten. Sie setzen die zuvor im März erlassenen Allgemeinverfügungen außer Kraft. In den neuen amtlichen Bekanntmachungen werden einerseits der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen sowie andererseits die Unterrichtserteilung von Schulen grundsätzlich weiter untersagt. Gleichzeitig werden dort Ausnahmen zugelassen. Beide Allgemeinverfügungen sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.lkee.de abrufbar.

Die Untersagung des Betriebs gilt für alle Formen der Kindertagesbetreuung im Sinne des Brandenburgischen Kindertagesstättengesetzes (KitaG). Hierzu zählen neben der Betreuung von

Kindern in Krippen (0 bis 3 Jahre), in Kindergärten (ab 3 Jahre bis zur Einschulung) und Horten (Kinder

in der Primarstufe bzw. Grundschule) auch alle weiteren bedarfserfüllenden Angebote wie zum Beispiel Spielkreise und integrierte Ganztagsangebote von Schule und Kindertagesbetreuung. Hierunter fallen auch die im Landkreis angebotenen Eltern-Kind-Gruppen.

Der Betrieb von Kindertagespflegestellen ist ebenfalls bis zum 8. Mai 2020 untersagt.

Darüber hinaus hat der Landrat mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der kreisangehörigen Ämter, Städte und Gemeinden folgende Ausnahmen abgestimmt:

a.           Gruppen in Kindertagesstätten (Krippe, Kindergarten, Hort) und für Kindertagespflegestellen,

in denen Kinder von Sorgeberechtigten aus kritischen Infrastrukturbereichen zu betreuen

sind und eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisiert

werden kann,

b.           Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind,

c.            Kinder von Alleinerziehenden, die nicht in kritischen Infrastrukturbereichen tätig sind, soweit

eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisiert werden

kann.

Ebenfalls wurde sich mit den Hauptverwaltungsbeamten verständigt, dass die Notfallbetreuung grundsätzlich im Rahmen der bisherigen Öffnungszeiten der jeweiligen Kindertagesstätten erfolgt. Ausnahmen sind dann zulässig, wenn die Betreuung der Kinder von anspruchsberechtigten Personen gewährleistet ist.

Vor dem 27. April 2020 erteilte Ausnahmen gelten fort, ohne dass es einer erneuten Antragstellung der Sorgeberechtigten bedarf.

Grundvoraussetzung für eine Notfallbetreuung ist, dass eine sorgeberechtigte Person in

sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig ist und eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisiert werden kann (Ein-Elternteil-Regelung).

Es ist unerheblich, ob die berufliche Tätigkeit in kritischen Infrastrukturen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg ausgeübt wird.

 

Mit Wirkung vom 27. April 2020 wird weiterhin bis zum 8. Mai 2020 an allen Schulen im Landkreis

Elbe-Elster, d. h. allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, allen Förderschulen und den

Schulen des zweiten Bildungswegs in öffentlicher und freier Trägerschaft, die Erteilung von Unterricht und eine Betreuung im Rahmen ganztagsschulischer Angebote, die eine pysische Präsenzpflicht im Gebäude der Schule oder an anderen Lernorten erfordern, untersagt.

In den Räumlichkeiten der Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft einschließlich in Schulsporthallen und an anderen Lernorten (Schwimmhallen, außerschulische Lernorte) findet kein Unterricht und keine Betreuung im Rahmen ganztagsschulischer Angebote statt.

 

Als Ausnahmen werden ab dem 27. April für Schülerinnen und Schüler

 

  1. der Unterricht in der Jahrgangsstufe 10 an Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien sowie

Förderschulen und

  1. der Unterricht in den beruflichen Bildungsgängen an Oberstufenzentren zur Vorbereitung auf Prüfungen

 

zugelassen. Entsprechendes gilt für Bildungsdienstleister im Bereich der beruflichen Bildung und

überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen sowie vergleichbare Angebote. Auch sonstige Prüfungen, Testverfahren, Beratungen und Gespräche werden zugelassen, wenn diese nicht durch das für

Schule zuständige Ministerium aus schulfachlichen Gründen untersagt werden.

Der Unterrichtsbetrieb an Schulen, in denen Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und Schülerinnen und Schüler mit Schwerstmehrfachbehinderungen beschult werden, kann fortgeführt werden.

Das Internat (OSZ) nimmt seinen Betrieb entsprechend der schulischen Angebote wieder auf.

Eine Hortbetreuung, die bisher in den Schulen regelmäßig angeboten wurde, kann im Rahmen einer

Notfallbetreuung fortgeführt werden.

 

Ziel der Allgemeinverfügungen ist es, die Übertragungswege von SARS-CoV-2 zu unterbrechen und das Risiko einzudämmen, ohne dabei das öffentliche Leben gänzlich zum Stillstand zu bringen sowie die

Funktionsfähigkeit der zur Gesunderhaltung sowie zum Schutz der Bevölkerung dringend erforderliche

Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Um dies sicherzustellen, sind die verfügten Untersagungen erforderlich

und geboten.

Aktuelle Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus sind unter www.lkee.de veröffentlicht.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster Nr. 2020/04/30

[Allgemeinverfügung Kita]

[Allgemeinverfügung Schule]

Neue Eindämmungsverordnung - gültig ab 20. April

(20. 04. 2020)

 

Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg

(SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung SARS-CoV-2-EindV)

Vom 17. April 2020

Auf Grund des § 32 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045) in Verbindung mit § 2 der Infektionsschutzzuständigkeitsverordnung vom 27. November 2007 (GVBl. II S. 488), der durch die Verordnung vom 10. Januar 2012 (GVBl. II Nr. 2) neu gefasst worden ist, verordnet die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz:

Teil 1

Bestimmungen für Veranstaltungen und Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens

§ 1

Veranstaltungen, Versammlungen, Ansammlungen

(1) Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen sind un-tersagt. Die Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum nach § 12 sowie das Selbstorganisationsrecht des Landtags und der kommunalen Vertretungskörperschaften bleiben davon unberührt.

(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Teilnehmenden kann die zuständige Versammlungs-behörde im besonders begründeten Einzelfall auf Antrag Ausnahmen von der Untersagung nach Absatz 1 Satz 1 zu-lassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Das zuständige Gesundheitsamt ist an der Entscheidung nach Satz 1 zu beteiligen. ...

 

kompletter Text siehe unter Downloads

[Verordnung]

[Pressemitteilung: Kabinett beschließt erste Lockerungen...]

Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

(09. 04. 2020)

67 positiv getestete Fälle/ zehn Genesene/ eine verstorbene Person

 

Der Verwaltungsstab der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 9. April 2020 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis:

 

Positiv Getestete: 67

Genesene: zehn

Verstorben: eine Person

 

Die Angaben entsprechen dem aktuellen Stand am 9. April, 14.30 Uhr.

[Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis]

Foto zu Meldung: Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

Informationen rund um Corona-Nachbarschaftshilfe vor Ort

(07. 04. 2020)

Staatskanzlei Brandenburg bietet Online Plattform für Hilfesuchende und Helfer

 

Einkaufsdienste für ältere Menschen, die Versorgung von in Quarantäne lebenden Erkrankten, Hilfe für Eltern, die den Spagat zwischen Kinderbetreuung und eigenem Beruf meistern müssen. Überall sprießen Angebote aus Brandenburgs Boden, die informieren, Freiwillige zu Einsatzorten vermitteln und Online-Tools und Materialien zur Verfügung stellen. Die Seite Corona-Nachbarschaftshilfe (https://ehrenamt-in-brandenburg.de/) beim Land Brandenburg bündelt all diese Informationen und stellt sie für den Nutzer übersichtlich zusammen.

Mit diesem Onlineangebot unterstützt die Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement in der Staatskanzlei einerseits die Menschen, die Hilfe organisieren und andererseits die Hilfesuchenden. Besucher der Seite finden dort einen Überblick der zentralen Anlaufstellen für freiwilliges Engagement im Land Brandenburg und eine Übersichtskarte mit Angeboten und Ansprechpartnern vor Ort. Die Liste wird kontinuierlich aktualisiert.

Wer darüber hinaus Hilfe organisieren und in die Liste aufgenommen werden möchte, schreibt eine kurze Mail an: ehrenamt@stk.brandenburg.de.

Foto zu Meldung: Informationen rund um Corona-Nachbarschaftshilfe vor Ort

Hinweise für Unternehmen (Soforthilfeprogramm)

(06. 04. 2020)

Unter Download erhalten Sie eine ausführliche Übersicht über Soforthilfen zur Abfederung der finanziellen Auswirkungen während der Corona-Pandemie, die die Corona-Taskforce der Bundesagentur für Arbeit zusammengestellt hat - getrennt nach Bundeshilfen und für die einzelnen Bundesländer.

[Download]

Foto zu Meldung: Hinweise für Unternehmen (Soforthilfeprogramm)

Ergänzung der Voraussetzungen zur Notfallkinderbetreuung

(31. 03. 2020)

Landkreis passt Allgemeinverfügungen vom 16. und 24. März an/ Gültig ab 1. April

 

Der Landkreis Elbe-Elster hat seine beiden Allgemeinverfügungen vom 16. März 2020 (Verbot des Betriebs von Kindertageseinrichtungen und nicht erlaubnispflichtigen Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen) sowie vom 24. März 2020 (Verbot des Betriebs von Kindertagespflegestellen) ergänzt. Das betrifft die dort benannten Voraussetzungen für die

Notfallbetreuung. Diese werden mit Wirkung vom 1. April 2020 angepasst. Mit den Ergänzungen werden die Erfordernisse weiterer systemrelevanter Bereiche berücksichtigt. Dazu gehören Beschäftigte aus den Bereichen: Presse und Medien, Veterinärmedizin, Banken und Sparkassen sowie Reinigung, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Zudem wird durch die „Ein-Eltern-Regelung“ sichergestellt, dass insbesondere die medizinische und

pflegerische Versorgung gewährleistet werden kann. Die Notfallbetreuung von Kindern aufgrund einer

Kindeswohlgefährdung kann erforderlich werden, um härtere Maßnahmen der Jugendhilfe, wie z. B.

lnobhutnahmen, abzuwenden. Danach ist es bei folgenden Bereichen ausreichend, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, um Anspruch auf die Notbetreuung zu haben („Ein-Elternregelung“): im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, im medizinischen und im pflegerischen Bereich, bei stationären und teilstationären Erziehungshilfen sowie in Internaten.

Wenn ein Elternteil in diesen Berufsgruppen arbeitet, besteht für die Familie Anspruch auf die Notbetreuung, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit gegeben ist.

Die ergänzte Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.lkee.de abrufbar.

Ebenso sind dort aktuelle Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus veröffentlicht.

[Allgemeinverfügung]

[Antragsformular]

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Pressemitteilung: Kontaktbeschränkungen bis 19. April verlängert

(31. 03. 2020)

Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung teilt Regierungssprecher Florian Engels mit:
Corona-Pandemie: Kontaktbeschränkungen bis 19. April verlängert – Verstöße werden mit bis zu 25.000 Euro geahndet – Zustimmung zur Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund zu Überbrückungshilfen für Kleinunternehmen und Soloselbstständige
Im Land Brandenburg werden die am 23. März in Kraft getretenen umfangreichen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum Ablauf des 19. April verlängert. Sie galten bisher bis einschließlich 5. April. Das beschloss heute das Kabinett in einer Telefonschaltkonferenz. Zu-gleich wurden einige Punkte der „SARS-CoV-2-Eindämmungsordnung“ präzisiert. Das Kabinett bestätigte einen neuen Bußgeldkatalog zur Durchsetzung der Festlegungen. Er sieht Strafen für wiederholte Verstöße gegen die Regeln von bis zu 25.000 Euro vor. Zugestimmt hat die Landesregierung der Verordnung mit dem Bund zu Überbrückungshilfen insbesondere für kleine Unternehmen und Soloselbstständige.
Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die dringend notwendigen Kontaktbeschränkungen werden von der übergroßen Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger ernst genommen und befolgt, so schwer es auch fällt. Dafür mein herzlicher Dank an Jede und Jeden in Brandenburg, die ihren Teil zur Eindämmung des lebensbedrohlichen Virus leisten. Aber wir sind noch lange nicht über den Berg. Wir müssen uns weiter wappnen, damit wir Zustände wie in Italien und Spanien, aber auch seit Neuestem in New York verhindern können. Das geht nur mit Solidarität und Zusammenhalt bei größtmöglichem Abstand. Die Menschen in Brandenburg können sich darauf verlassen: Die Landesregierung tut alles in ihrer Macht Stehende, um die Krise auf allen Ebenen zu bekämpfen. Die heutigen Kabinettsbeschlüsse sind dafür die notwendige Basis.“
Nach dem heutigen Beschluss wird der Aufenthalt auf öffentlichen Orten bis zum 19. April 2020, 24.00 Uhr untersagt. Damit wird die Geltungsdauer um zwei Wochen bis zum Ende der Osterferien verlängert. Öffentliche Orte sind nach der Eindämmungsverordnung insbesondere öffentliche Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks. Um notwendige Wege zurücklegen zu können oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gibt es folgende Ausnahmen:
· Wege zum Einkauf für den täglichen Bedarf (zum Beispiel Lebensmittel oder zu Apotheken)
. Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten und zum Aufsuchen des Arbeitsplatzes,
· Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen wie Arztbesuche, dazu gehören auch Psycho- und Physiotherapeuten, so-weit dies medizinisch dringend erforderlich ist,
· Abgabe von Blutspenden,
· Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen außerhalb von Einrichtungen sowie zur Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich und zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
· Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Beisetzungen im engsten Familienkreis,
· Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zur Versorgung von Tieren,
· Wahrnehmung dringend und nachweislich erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren.
Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „„Die Corona-Krise ist sehr ernst. Wir bekommen die Lage nur in den Griff, wenn wir die beschlossenen Kontaktbeschränkungen konsequent einhalten. Hier sind alle gefordert. Die meisten Bürgerinnen und Bürger achten auf den Mindestabstand zu anderen und bleiben so gut es geht zu Hause. Aber es gibt leider auch einige, die denken, dass ihnen nichts zustoßen kann. Mit diesem unverantwortlichen und rücksichtslosen Verhalten gefährden sie andere Menschen jeder Altersgruppe, vor allem aber Ältere sowie pflegebedürftige und chronisch Kranke. Sinn der drastischen Einschränkungen ist, den Krankenhäusern mehr Zeit zu verschaffen, damit sie ihre Kapazitäten an Intensiv- und Beatmungsbetten weiter ausbauen können. Dazu muss es uns gelingen, die Dauer bis zur Verdopplung der Infektionszahlen von bisher fünf bis sechs Tagen auf etwa zehn Tage zu verlängern.“
Innenminister Michael Stübgen: „Das umfassende Kontaktverbot zur Eindämmung der Virusinfektion verlangt den Menschen einiges ab. Der Verzicht auf Freunde und Freizeitaktivitäten wiegt schwer, ist aber weiter notwendig. Eine Lockerung der Maßnahmen kommt derzeit nicht in Betracht, wir stehen erst am Anfang der Pandemie. Die allermeisten Brandenburger halten sich erfreulicherweise an die Regeln. Einige wenige tanzen aber aus der Reihe und gefährden damit den Erfolg im Kampf gegen den Virus. Diesen Unverbesserlichen sei gesagt: die Eindämmungsverordnung ist ein Regelkatalog und keine Bittschrift. Wer gegen die Vorgaben verstößt, hat die Konsequenzen zu tragen und die können teuer werden.“

Verstöße gegen die in der Eindämmungsverordnung enthaltenen Gebote und Verbote stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können nach dem ebenfalls beschlossenen neuen Bußgeldkatalog mit einer Geldbuße von 50 bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Er tritt mit der Veröffentlichung im Amtsblatt für Brandenburg in Kraft (voraussichtlich am 2. April 2020) und ist landesweit von den Landkreisen und kreisfreien Städten bei Verstößen anzuwenden. Der Katalog beruht auf dem Infektionsschutzgesetz des Bundes.
Wer zum Beispiel trotz Verbots öffentliche oder nichtöffentliche Veranstaltungen o-der Versammlungen durchführt, dem droht ein Bußgeld zwischen 500 bis 2.500 Euro. Die Teilnahme an solchen Veranstaltungen kann mit 50 bis 500 Euro geahndet werden. Wer eine Verkaufsstelle des Einzelhandels, für die keine Ausnahmeregelung vorgesehen ist, für den Publikumsverkehr öffnet, muss mit einem Bußgeld zwischen 1.000 bis 10.000 Euro rechnen. In besonderen Wiederholungsfällen kann eine Geldbuße bis zu 25.000 Euro betragen. Die Höhe des jeweiligen Bußgeldes wird von den Landkreisen und kreisfreien Städte festgelegt.
Das Kabinett beschäftigte sich zudem erneut mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie. Angesichts der Corona-Krise stehen Teile der Wirtschaft auch in Brandenburg still. Für viele Unternehmen und Selbständige im Land bedeutet dies keine Umsätze und keine Einnahmen, wodurch sie in eine wirtschaftliche Notlage geraten können.
Für solche Fälle hat das Land eine sofortige und unbürokratische Hilfe organisiert. Brandenburg hat rasch gehandelt und bereits am 25. März für kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und so genannte Soloselbstständige ein Sofortprogramm auf die Beine gestellt. Der Bund hat am Wochenende mit einer Verwaltungsvereinbarung mit den Ländern über eine Soforthilfe für Kleinunternehmen im Umfang von 50 Milliarden Euro nachgezogen. Die Landesregierung stimmte der Vereinbarung heute zu. Das Programm wird durch die Länder umgesetzt, in Brandenburg unter dem Dach Soforthilfe Corona.
Selbständige aus allen Wirtschaftsbereichen mit bis zu 5 Beschäftigten können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro für drei Monate beantragen, Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro, ebenfalls für drei Monate. Anträge können bei der Investitions-Bank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden.

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Helfen Sie mit – Fleißige Näher gesucht!

(30. 03. 2020)

Aufruf des Landkreises: Mundschutzmasken zum Eigenschutz selbst herstellen

 

Wer zwingend mit anderen Menschen Kontakt haben muss, besonders bei der Versorgung und Pflege von älteren oder gesundheitlich vorbelasteten Menschen, sollte durch einen Mund-Nasen-Schutz dafür Sorge tragen, die andere Person nicht zu infizieren.

Hierfür können auch selbst genähte Masken hilfreich sein. Es handelt sich bei diesen natürlich nicht um zertifizierte Schutzmasken. Solche selbst gefertigten Teile sind aber besser als kein Schutz.  Der Landkreis ruft daher alle fleißigen Näherinnen und Näher in Elbe-Elster auf, mit Nähmaschine, Stoffresten und Fantasie Mundschutzmasken selbst zu nähen.

„Zunächst sollte jeder Näher seine eigene Maske herstellen. Und wer helfen kann und möchte, soll gern weiternähen, um damit andere zu unterstützen“, erläutert der Leiter des Koordinierungsstabes Corona beim Landkreis Elbe-Elster, Dirk Gebhard, das Anliegen. Geeignet für die Masken sind kochfeste und hochfestverwebte Baumwollstoffe. Gerne kann der Mund-Nasen-Schutz auch beim Landkreis abgegeben werden. Dazu bittet die Kreisverwaltung darum, die an den Eingangstüren per Aushang ausgewiesenen Telefonnummern anzuwählen, um eine Übergabe vor Ort abzusprechen. Für die Herstellung verweist der Landkreis auf die von der Stadt Essen entwickelte Nähanleitung (Nähanleitung Stadt Essen) und wünscht gutes Gelingen.

 

Anhang (Nähanleitung)

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Kontakte vermeiden – Coronavirus eindämmen -

(26. 03. 2020)

 

Zur Eindämmung des Coronavirus werden zahlreiche Anfragen unter anderem von Bürgerinnen und Bürgern, Dienstleistern, Handel und Verbänden an die Landesregierung gerichtet. Insbesondere geht es um konkrete Verhaltensregeln im täglichen Leben. Auf der Internetseite corona.brandenburg.de werden über den Link FAQ wesentliche Fragen beantwortet. Diese Seite wird laufend aktualisiert. Auf den Seiten der Ressorts wird zusätzlich auf spezifische Themen eingegangen. Auch das Bürgertelefon steht für Anfragen zur Verfügung. Es ist vorerst montags bis freitags von 09.00 bis 17.00 Uhr unter der Nummer 0331 – 866 5050 erreichbar.

 

Hierzu teilt Regierungssprecher Florian Engels mit: „Grundsätzlich gilt: Sozialkontakte vermeiden. Das ist der entscheidende Weg, um die Pandemie einzudämmen. Deshalb unsere dringende Bitte: Soweit wie möglich im eigenen Umfeld bleiben. Darum bitten wir auch und gerade die Berlinerinnen und Berliner. Mit der seit Montag gültigen Rechtsverordnung konnten wir nicht jede Detailfrage klären. Das ist schlicht nicht möglich. Es wäre lebensfremd zu versuchen, das gesamte praktische Leben in Paragrafen unterzubringen. Die bei uns ankommenden Fragen helfen, auf die konkreten Punkte einzugehen. Sie werden in den FAQ aufbereitet. Deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, die Fragen haben, zunächst in den FAQ nachzusehen, bevor das stark beanspruchte Team am Bürgertelefon angerufen wird. 

 

Aktuell werden wichtige Themen in der Öffentlichkeit diskutiert. Hierzu nachfolgend einige Konkretisierungen, die auch in den FAQ zu finden sind bzw. eingearbeitet werden. Grundsätzlich gilt, stets und unbedingt die vorgegebenen und allgemein bekannten Verhaltensregeln zu berücksichtigen (z.B. 1,5 Meter Mindestabstand; Sozialkontakte nur innerhalb der Familie, im gemeinsamen Hausstand oder höchstens eine andere Person).

 

1. Aufenthalt im öffentlichen Raum

In Brandenburg besteht keine Ausgangssperre. Deshalb darf man sich bei Einhaltung der Regeln frei bewegen. Dennoch sollten nicht notwendige Wege und Fahrten, zum Beispiel Wochenendausflüge, unterbleiben. Versammlungen o.ä. sind strikt untersagt.

 

2. Angeln und Jagd

Beides ist sowohl zur Berufsausübung als auch im privaten Bereich weiterhin grundsätzlich möglich. Die Jagd erfolgt aktuell unter anderem mit dem Ziel, zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest beizutragen, insbesondere in den grenznahen Kreisen zu Polen. Auch hier gilt: Kontakte zu höchstens einer Person außerhalb des eigenen Hausstandes. Auch beim Angeln gilt: Mindestens 1,5 Meter Abstand!

 

3.Freizeit / Tourismus / Vermietung

Ausflüge im Land Brandenburg sind unter Einhaltung der Vorgaben nicht untersagt, sollten aber vermieden werden. Übernachtungsangebote – egal ob Hotel oder Campingplatz – dürfen strikt nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Eine Vermietung an Berufstätige, zum Beispiel an Handwerker, Monteure oder Pendler aus Polen, ist jedoch möglich. Aber auch dabei sind die Hygieneregeln unbedingt zu beachten.

 

4. Eigenes Ferienhaus oder –wohnung / Datschen
Im eigenen Besitz befindliche Ferienhäuser oder -wohnungen dürfen genutzt werden. Auch dabei sind die bekannten Regeln strikt einzuhalten. Es wird dringend gebeten, auf die jeweils örtliche Situation Rücksicht zu nehmen. Lokal oder auf Kreisebene können aus besonderem Anlass anderslautende Festlegungen getroffen werden.

 

5. Geburten
Besuche von Geburtsstationen bzw. der Aufenthalt im Kreissaal durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen sind in der Regel erlaubt. Dies kann jedoch vor Ort gesondert und abweichend geregelt werden. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

 

6. Friedhöfe
Friedhöfe können im Rahmen der vorgegebenen Regeln besucht werden. Dies schließt selbstverständlich auch die Grabpflege ein.

 

Pressemitteilung vom 26.03.2020 | Staatskanzlei des Landes Brandenburg | Presseamt

Veröffentlicht durch Gemeinde Tröbitz

[Bürgerinfo der Staatskanzlei]

Foto zu Meldung: Kontakte vermeiden – Coronavirus eindämmen -

Internetseite corona.brandenburg.de und Bürgertelefon 0331-866 5050 starten heute

(23. 03. 2020)

Die Ausbreitung des Coronavirus und die notwendigen Maßnahmen dagegen werfen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Fragen auf. Das Land Brandenburg erweitert deshalb ab heutigem Montag sein Informationsangebot. Über die zentrale Internetseite corona.brandenburg.de wird über aktuelle Entwicklungen rund um die Infektionskrankheit informiert, und ressortübergreifend werden die wichtigsten Fragen beantwortet. Zugleich ist seit heute ein neues Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Rufnummer 0331-866 5050 freigeschaltet. Es ist montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr erreichbar. Künftig werden die Servicezeiten ausgeweitet. Das ist eine weitere Maßnahme des „Interministeriellen Koordinierungsstabs Coronavirus“.

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Unser Leben hat sich plötzlich rasant geändert. Das betrifft alle Lebensbereiche. Auf einmal ist alles anders. Es ist gut, dass die allergrößte Mehrheit Verständnis für die getroffenen Maßnahmen hat, um die rasante Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Und es ist notwendig, dass sich alle daran halten! Die Landesregierung nimmt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Mit den erweiterten Informationsangeboten werden wir viele Fragen beantworten. Zugleich wollen wir damit Vertrauen schaffen. Ich rufe weiter alle zu Besonnenheit und Zusammenhalt auf. Gemeinsam werden wir diese Krise bewältigen.“

Mit der neuen Internetseite corona.brandenburg.de bietet die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger an. Unter anderem werden die Maßnahmen und Entscheidungen des Landes zur Eindämmung der Pandemie dargestellt. Zudem werden dort wichtige Links, Dokumente und Informationen aus den Ministerien sowie von Fachinstituten gebündelt.

Über das Corona-Bürgertelefon können Bürgerinnen und Bürger selbst Hinweise geben oder Informationen zu den Maßnahmen des Landes zur Eindämmung der Virus-Ausbreitung erhalten. Das Bürgertelefon unter der Nummer 0331-866 5050 ist montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr erreichbar. Die Servicezeiten werden künftig ausgeweitet.

Wichtiger Hinweis: Am Bürgertelefon kann keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden. Bei Fragen zu einer möglichen Infektion müssen Bürgerinnen und Bürger ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt kontaktieren. Besuche von Arztpraxen oder Krankenhäusern sollten in den jeweiligen Einrichtungen telefonisch angekündigt werden.

Das Gesundheitsministerium hatte bereits Anfang März ein erstes Bürgertelefon beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit(LAVG) eingerichtet. Diese Nummer wird zur neuen Rufnummer umgeleitet.

Das neue Bürgertelefon wird Anruferinnen und Anrufer auch dabei helfen, die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für spezielle Fragen im Land zu finden. So gibt es im Bildungsministerium eine Hotline für Fragen von Eltern zur Notbetreuung in Kitas und Horten. Und in Abstimmung mit dem Wirtschafts- und Arbeitsministerium hat die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH eine telefonische Anlaufstelle eingerichtet.

Viele Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte haben ebenfalls Bürgertelefone für Fragen zum Coronavirus eingerichtet.

In medizinischen Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger weiterhin u.a. beim Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) unter der Rufnummer 116117 informieren. Das ist bundesweit rund um die Uhr die zentrale Rufnummer für die ambulante medizinische Versorgung. Akut, aber nicht lebensbedrohlich erkrankte Patienten erreichen hier außerhalb der Praxissprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Wenn der eigene Hausarzt nicht erreichbar ist, dann ist bei begründeten Verdachtsfällen die 116117 auch die richtige Nummer für eine persönliche medizinische Beratung.

Weitere Telefon-Hotlines zum Coronavirus

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr. Die UPD informiert und berät Ratsuchende in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen.

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de. Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

 

Online-Informationsangebote zum Coronavirus

Die wichtigsten Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Internetseite https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html zur Verfügung.

Das Robert Koch-Institut bietet aktuelle Informationen zu häufig gestellten Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 auf der Internetseite https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html an.

Das Bundesgesundheitsministerium informiert tagesaktuell auf der Internetseite https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html über die aktuelle Lage in Deutschland und erklärt dort, was Bürgerinnen und Bürger tun und wissen sollten.

 

Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an:

Staatskanzlei Brandenburg
Aktuelle Presse- und Informationsarbeit
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
Chef vom Dienst
Tel.: (0331) 866 - 1251, -1356, -1359
Fax: (0331) 866 - 1416
Mail: presseamt@stk.brandenburg.de
Internet: www.brandenburg.de
 

Eindämmung Coronavirus: Weitere Maßnahmen zur Beschränkung von Kontakten in Brandenburg notwendig

(23. 03. 2020)

Am morgigen Montag, 0.00 Uhr, tritt die neue Rechtsverordnung zum gefährlichen Coronavirus in Kraft. Das hat die Landesregierung heute beschlossen. Sie beinhaltet weitere Maßnahmen, „um die Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen und einzudämmen“, so Ministerpräsident Dietmar Woidke, der die Festlegungen heute Abend gemeinsam mit seinen Stellvertretern, Innenminister Michael Stübgen und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher, der Öffentlichkeit vorstellte. Der Entscheidung ging eine Telefonkonferenz aller Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und einigen Bundesministern voran.

Woidke: „Die allermeisten Brandenburgerinnen und Brandenburger haben sich an unsere bisherigen Maßgaben gehalten. Nur in sehr seltenen Fällen mussten Ordnungsämter oder Polizei eingreifen und zum Beispiel Platzverweise aussprechen. Dafür mein ausdrücklicher Dank an die Bevölkerung. Dennoch breitet sich das Virus aus. Deshalb wurde mit der Bundesregierung beschlossen, bundesweit einheitlich zu handeln. Im Rahmen des Föderalismus können jedoch kleinere regionale Besonderheiten berücksichtigt werden.“

Mit der neuen „Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV)“ wird die bisherige Verordnung vom 17. März abgelöst. Die neue Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 19. April (mit Ausnahme der Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum; hier ist eine Geltungsdauer bis einschließlich 5. April festgelegt). Neben den bekannten Einschränkungen im Kita- und Schulbereich treten damit unter anderem folgende entscheidende Festlegungen in Kraft, die in wichtigen Punkten eine Verschärfung der Verordnung vom 17. März bedeuten:

1.

Das Betreten öffentlicher Orte wird bis zum 5. April 2020 (24.00 Uhr) untersagt. Öffentliche Orte sind insbesondere öffentliche Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks. Um notwendige Wege zurücklegen zu können oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gibt es Ausnahmen:

  • zur Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten und zum Aufsuchen des Arbeitsplatzes,
  • zur Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuche); dazu gehören auch Psycho- und Physiotherapeuten, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist,
  • zur Abgabe von Blutspenden,
  • zum Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) sowie zur Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich und zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • zur Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Beisetzungen im engsten Familienkreis,
  • für Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zur Versorgung von Tieren,
  • zur Wahrnehmung dringend und nachweislich erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren.

Diese Erlaubnisse stehen unter dem Vorbehalt, dass der Aufenthalt nur allein, in Begleitung der im jeweiligen Haushalt lebenden Personen oder einer nicht im jeweiligen Haushalt lebenden Person erfolgt. Dabei ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

2.

Grundsätzlich gilt, dass alle Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr zu schließen sind. Das gilt auch für körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Der Einkauf für den täglichen Bedarf bleibt selbstverständlich gewährleistet. Ausgenommen vom Schließungsgebot sind deshalb der Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau- und Gartenmärkte, Tierbedarfshandel und der Großhandel. Dies gilt auch für Dienstleister im medizinischen- und Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, insbesondere Arztpraxen und Krankenhäuser. Soweit entsprechende Waren und Dienstleistungen angeboten werden, darf dies auch durch Kaufhäuser, Outlet-Center und in Einkaufszentren erfolgen.

Diese Einrichtungen können für die bisherige Dauer der Gültigkeit (19. April) auch sonntags und an gesetzlichen Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen. Sollten die bekannten Gesundheitsregeln (z.B. Hygiene und Abstand) nicht eingehalten werden, kann die jeweilige Einrichtung geschlossen werden.

Handwerker und handwerksähnliche Gewerbe sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.

3.

Gaststätten müssen geschlossen bleiben. Es darf nur noch eine Ausgabe von zubereiteten Speisen und Getränken erfolgen oder z.B. über „Drive-in-Verkauf“. Dies gilt auch für Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen und so genannte Gaststätten im Reisegewerbe (z.B. Verkauf über Transporter).  Voraussetzung ist zugleich, dass die Empfehlungen zu Hygiene und Abstand strikt eingehalten werden.

4.

Wie bisher bleiben Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen.

5.

Übernachtungsangebote im Inland – egal ob Hotel oder Campingplatz – dürfen nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Diese Regelung gilt auch für Personen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits beherbergt werden, nicht jedoch für so genannte Dauercamper oder Zweitwohnsitze.

6.

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Die Nutzung des ÖPNV bleibt erlaubt. Auf die Einhaltung der erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen ist dabei jedoch unbedingt zu achten.

7.

Wie bereits in der bisherigen Verordnung festgelegt bleiben für das Publikum geschlossen: Diskotheken, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen, Prostitutionsstätten sowie Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Jahrmärkte, Freizeit- und Tierparks, Spielplätze, Anbieter von Freizeitaktivitäten und ähnliche Einrichtungen.

8.

Auch der Sportbetrieb ist – wie bisher festgelegt – auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios untersagt. Dies gilt entsprechend auch für Themen, Wellnesszentren und ähnliche Einrichtungen. In begründeten Einzelfällen können vor Ort Ausnahmen gewährt werden. Ferner sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen verboten. 

9.

Krankenhäuser müssen,

  • soweit medizinisch erforderlich und vertretbar, ihre personellen und sonstigen Ressourcen schwerpunktmäßig für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 oder Verdacht hierauf einsetzen und
  • die notwendigen Maßnahmen treffen, um ihr ärztliches und pflegerisches Personal unverzüglich auf dem Gebiet der Intensivpflege mit Beatmungseinheiten und der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 oder Verdacht hierauf zu schulen.

10.

Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen dürfen – wie bisher – keinen Besuch empfangen. Ausgenommen sind ab sofort Hospize. Kinder unter 16 Jahren dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen. Schwerstkranke dürfen – insbesondere zur Sterbebegleitung – Besuch von Seelsorgern, Urkundspersonen sowie nach ärztlicher Genehmigung von ihnen nahestehenden Personen empfangen.

Im Gegensatz zur bisherigen Regelung sind Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen in der Regel erlaubt. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

11.

Erlaubnispflichtige stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe im Sinne von § 45 SGB VIII und der Eingliederungshilfe (Kinder- und Jugendheime, Wohngruppen) setzen ihren Betrieb fort. Sie haben die Versorgung der untergebrachten Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Die Elternarbeit in den Einrichtungen muss eingestellt werden. Mögliche Probleme im Falle von Personalengpässen werden versucht in Abstimmung mit dem Jugendministerium zu lösen. Internate können schließen, wenn eine Rückführung der Kinder und Jugendlichen zu ihren Erziehungsberechtigten sichergestellt ist.

12.

Der Betrieb von Werkstätten und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen sind zu ihrer Notbetreuung zulässig. Dies setzt voraus, dass es für diese Personen

(a) keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt (z.B. durch Angehörige, in ambulanten oder besonderen Wohnformen),

(b) deren Angehörige eine berufliche Tätigkeit ausüben, die für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens erforderlich ist oder

(c) die Betreuung für die Stabilisierung des Gesundheitszustandes des Betroffenen ausnahmsweise und dringend erforderlich ist.

13.

Die Verordnung legt auch Hygienestandards für erlaubte Tätigkeiten fest. Demnach sind die erforderlichen Hygienestandards strikt einzuhalten, der Zutritt und die Vermeidung von Warteschlagen zu gewährleisten. In Wartebereichen dürfen sich nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig aufhalten. Zwischen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu einzuhalten.

Woidke: „Durch das grassierende Coronavirus befinden wir uns in der kritischsten Lage seit Bestehen unseres Landes. Jetzt sind wir alle gefordert. Aber ich bin sicher: Mit Ruhe und Besonnenheit, mit Entschlusskraft und klarer Linie werden wir auch dies meistern.

Mein Dank geht an alle, die für andere da sind: Ob Ärztinnen und Pfleger, Kassiererinnen im Supermarkt oder LKW-Fahrer. Das gilt natürlich auch für die Beschäftigten bei Ordnungsämtern oder Polizei, bei den Verwaltungen von Gemeinden, Kreisen und im Land. Und mein Dank für Hilfsbereitschaft überall: Hotels, die Betten zur Verfügung stellen oder Einkaufshilfen für Ältere. Was nicht geht: Rempeleien an Kassen, Pöbeleien und Hamstern.

Wir müssen zusammenhalten. Es darf keinen Egoismus geben. Dazu gehört, dass wir einen Rettungsschirm spannen. Er umfasst vorerst 500 Millionen Euro. Damit wollen wir zum Beispiel den vielen kleineren Unternehmern, den Künstlern und Solo-Selbständigen eine Überbrückung finanzieren. Und wir arbeiten daran, dass Insolvenzen vermieden werden können.

Jetzt gilt: Miteinander im Gemeinsinn und nicht gegeneinander. Wir vermeiden körperliche Kontakte – aber wir Brandenburgerinnen und Brandenburger haken uns im Geiste unter!“

Stübgen: "Die Einschränkungen, die wir den Menschen in Brandenburg auferlegen, sind umfassend und schwerwiegend, aber notwendig. Die kommenden Wochen werden eine harte Probe für uns alle. Wir müssen jetzt zusammenhalten, dann werden wir diese Probe bestehen. Allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern gilt mein Appell: Halten Sie sich an die Regeln, bleiben Sie solidarisch mit Ihren Mitmenschen und helfen Sie im Kampf gegen das Virus."

Nonnemacher: „Der starke Anstieg von Corona-Infizierten weltweit und in Deutschland ist besorgniserregend. Um den Anstieg zu bremsen, verbleibt uns nur ein enges Zeitfenster. Deshalb halte ich diese sehr grundrechtsintensiven Eingriffe für einen begrenzten Zeitraum für vertretbar. Wir müssen eine Überforderung des Gesundheitssystems wie in einigen Nachbarländern unbedingt vermeiden.“

Hinweis:

Die Rechtsverordnung wird kurzfristig auf www.brandenburg.de veröffentlicht.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Staatskanzlei Brandenburg
Aktuelle Presse- und Informationsarbeit
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
Chef vom Dienst
Tel.: (0331) 866 - 1251, -1356, -1359
Fax: (0331) 866 - 1416
Mail: presseamt@stk.brandenburg.de
Internet: www.brandenburg.de

[Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2]

Landrat appelliert an Verantwortungsbewusstsein

(23. 03. 2020)

Auf Familientreffen verzichten/ Derzeit acht bestätigte Corona-Fälle im Landkreis

 

Die Zahl der durch Tests bestätigten Infizierten beträgt im Landkreis Elbe-Elster derzeit acht. Die Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne und werden ambulant medizinisch betreut. Auch die Kontaktpersonen werden in häuslicher Isolation aktiv überwacht und müssen bei Symptomen telefonisch Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen.

Der Landkreis Elbe-Elster bittet alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsbewusst zu sein und dabei zu helfen, dass alle einschränkenden Maßnahmen auch Wirkung zeigen können. Jeder kann einen Beitrag leisten, dass sich das Corona-Virus möglichst langsam ausbreitet. „Also, wo immer möglich: Bleiben Sie zu Hause! Meiden Sie den Nahkontakt! Suchen und nutzen Sie andere Wege, um zu kommunizieren, zu arbeiten, einander hilfreich zu sein“, ist die Bitte von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. Darum der eindringliche Hinweis, auf Geburtstagsfeiern oder Familienbesuche bzw. -treffen derzeit unbedingt zu verzichten.

Dazu gehört auch, die Kreisverwaltung nur in wirklich dringenden Angelegenheiten zu kontaktieren und dafür das Telefon und den E-Mailkontakt zu nutzen. Die eingerichteten Telefonhotlines zu den Themen Gesundheit (03535 46 4600), Schule (-4081) und Kita (-4082) sowie zur jüngsten Eindämmungsverordnung des Landes (-4406) und zum Themenkomplex Wirtschaft bei der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH (035341 497150) werden rege genutzt. In den meisten Fällen können die Fragen sofort beantwortet werden oder entsprechende Ansprechpartner vermittelt werden. Hinweise und Anregungen werden an die zuständigen Stellen weitergegeben. Der Landkreis bittet um Verständnis, dass der Hauptfokus der Kreisverwaltung und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurzeit darin liegt, die Corona-Krise zu bewältigen. Natürlich werden alle wichtigen Anliegen aus den verschiedensten Verwaltungsbereichen weiterbearbeitet. Das Straßenverkehrsamt hat derzeit den Arbeitsalltag im Kfz-Zulassungsverfahren verändert. Unter Berücksichtigung von vorherigen telefonischen Anmeldungen und Terminabsprachen werden erforderliche An-, Ab- und Ummeldungen weiter abgesichert. Das gleiche gilt für Führerscheinangelegenheiten.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster 2020/03/29

Verlängerte Antragsfristen in der Sportförderung

(20. 03. 2020)

Anträge für den Nachwuchssport können bis 30. April eingereicht werden

 

Die Förderung der Sportvereine im Landkreis Elbe-Elster wird im Jahr 2020 auf der Grundlage der bestehenden Richtlinie des Landkreises zur Förderung des Sports vom 1. März 2016 fortgesetzt. Das teilte der Beigeordnete und Dezernent für Bildung, Jugend, Kultur, Gesundheit und Soziales des Landkreises, Roland Neumann, mit. Eine Beschlussfassung des Kreistages zur geplanten neuen Richtlinie zur Förderung des Sports sei gegenwärtig nicht möglich, da die Kreistagssitzung am 30. März 2020 nicht stattfinde. Aufgrund des engen Zeitfensters wird in diesem Jahr die Frist für den Antrag im Förderbereich Nachwuchssport um einen Monat auf den 30. April 2020 verlängert.     

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster Nr.: 2020/03/27

Weitere Hotline zum Betrieb von Einzelhandelsverkaufsstellen geschaltet

(19. 03. 2020)

Landkreis weitet sein Informationsangebot wegen zahlreicher Nachfragen aus

 

Aufgrund zahlreicher Nachfragen hat der Verwaltungsstab des Landkreises unter Leitung von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski beschlossen, eine weitere Hotline für Bürgeranfragen zu schalten. Unter der Telefonnummer 03535 46 4406 werden ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr Fragen zum Betrieb von Einzelhandelsverkaufsstellen nach der jüngsten Eindämmungsverordnung des Landes beantwortet. „Wir haben dieses zusätzliche Informationsangebot eingerichtet, weil uns zahlreiche Anfragen zu der Thematik erreichten. Mit der Hotline sind wir für die Bürger da und helfen ihnen konkret weiter oder vermitteln an andere kompetente Gesprächspartner“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Weitere Telefonhotlines gibt es zu den Themenkomplexen Gesundheit (03535 46 4600), Schule (03535 46 4081) und Kita (03535 46 4082). Darüber hinaus informiert der Landkreis auf seinen Internetseiten unter www.lkee.de zum aktuellen Corona-Geschehen und bietet dort auch besondere Hinweise für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationshintergrund an.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster Nr. 2020/03/24

 

Corona-Hotlines der Kreisverwaltung geschaltet

(17. 03. 2020)

Mitarbeiter der Kreisverwaltung telefonisch zu verschiedenen Themen erreichbar

 

Die Kreisverwaltung Elbe-Elster hat zu verschiedenen Themen Corona-Hotlines geschaltet. Diese sind ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr erreichbar. Unter der Rufnummer 03535 46 4600 stehen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes für Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Fragen zu den Themenkomplexen Schule und Kita können unter den Rufnummern 03535 46 4081 (Schule) und 03535 46 4082 (Kita) geklärt werden.

Bei Fragen zur eigenen Gesundheit ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner oder der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 am Abend und an Wochenenden.

Für allgemeine Fragen zum Corona-Virus bittet das Gesundheitsamt darum, sich vorzugsweise auf den Internetseiten des Robert-Koch-Institutes (RKI) zu informieren. Dort ist unter www.rki.de rund um die Uhr gesichertes Expertenwissen täglich aktualisiert aus erster Hand abrufbar.

Aktuelle Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus sind unter www.lkee.de veröffentlicht.

Dort finden sich auch besondere Hinweise für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationshintergrund.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster 2020/03/23

Absage der Sitzungen der Gemeindevertretungen in allen Orten und der Amtsausschusssitzung

(17. 03. 2020)

Information des Amtes Elsterland

 

Auf Grund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Cornonavirus werden die folgend aufgeführten Sitzungen abgesagt.

 

- Amtsausschusssitzung am 31.03.2020

- GVT-Sitzung Schilda am 26.03.2020

- GVT-Sitzung Heideland am 30.03.2020

- GVT-Sitzung Rückersdorf am 01.04.2020

- GVT-Sitzung Schönborn am 02.04.2020

- GVT-Sitzung Tröbitz am 06.04.2020

Info des Wasserverband "Kleine Elster"

(17. 03. 2020)

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

noch niemals zuvor musste der Staat derart in das Leben seiner Bürgerinnen

und Bürger eingreifen.

Doch er tut dies aus gutem Grund – um die Ausbreitung des hoch

ansteckenden Corona-Virus einzuschränken.

Die Situation ist für uns alle außergewöhnlich. Aus diesem Grund werden wir

bis auf Weiteres keine Abnahme der Trinkwassernebenzähler und keine

zwingend notwendigen Reparaturen an Kundenanlagen durchführen.

Die Verwaltung bleibt für den Kundenverkehr ebenfalls ab sofort geschlossen.

Bei Anfragen und in Störungsfällen sind wir unter den bekannten

Telefonnummern:

035341 /6010 oder über den Falkenservice 03535 / 3052 erreichbar.

Wir befolgen die Empfehlungen der Regierung und der Behörden mit großer

Sorgfalt – in Ihrem eigenen und dem Interesse der Allgemeinheit.

17.03.2020

 

gez.

Berg

Geschäftsführerin

Fornoville

Verbandsversammlungsvorsitzende

Zum Umgang mit dem Coronavirus im Amt Elsterland

(16. 03. 2020)

Werte Bürgerinnen und Bürger,

aus gegebenen Anlass wird ab Mittwoch, dem 18. März 2020, der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Schulen im Amtsgebiet untersagt. Für Kinder, deren Sorgeberechtigte in „infrastrukturkritischen“ Berufen arbeiten, wird eine Notbetreuung angeboten. Entsprechende Anträge werden zum download zur Verfügung gestellt. Der ausgefüllte Antrag auf Betreuungsbedarf ist in der jeweiligen Einrichtung vorzulegen. Dabei bitten wir alle herzlich um ihr Verständnis und ihre Mitwirkung.

Im Ergebnis der heutigen Krisensitzung im Amt Elsterland wurde der Beschluss gefasst, alle kommunalen Einrichtungen mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres zu schließen. Das betrifft die Jugendklubs, das Mehrgenerationenhaus, Sporthallen und sonstige Einrichtungen.

Um im Umgang mit dem Corona-Virus sowohl die Einwohnerinnen und Einwohner als auch die Beschäftigten bestmöglich zu schützen, beschränkt das Amt Elsterland  persönliche Kontakte auf das notwendige Maß und bietet alternative Kontaktmöglichkeiten an.

Die allgemeinen Sprechzeiten sind vorerst bis zum 17. April 2020 ausgesetzt. Gern können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch, per Post, per Fax (035326 98139) oder per Mail (amt@elsterland.de) kontaktiert werden. Die entsprechenden Adressen bzw. Telefonnummern der einzelnen Beschäftigten finden Sie unter www.elsterland.de - Verwaltung- Mitarbeiter A-Z.

Für dringende Anliegen benutzten Sie bitte die Klingel - rechts neben dem Eingang.

Ich bitte um Ihr Verständnis.

Andreas Dommaschk

 

Stets aktuelle Informationen finden Sie unter: www.elsterland.de

[Allgemeinverfügung Kitaverbot]

[Allgemeinverfügung Unterrichtsverbot]

[Antragsformular für den Kinderbetreuungsbedarf]

Lage zur Coronasituation erörtert und Aufgaben festgelegt

(16. 03. 2020)

Landrat rief Verwaltungsleitung und Stabsleiter des Verwaltungsstabes zusammen

 

Die Verwaltungsleitung und die Stabsleiter des Verwaltungsstabes des Landkreises sind unter Leitung des Landrates Christian Heinrich-Jaschinski über das Wochenende zusammengetreten, um weitere Maßnahmen für die kommende Woche im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus zu koordinieren.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes gibt es bislang sechs bestätige Fälle von Covid-19-Infektionen im Kreisgebiet. Hiervon befindet sich eine Person unter ärztlicher Kontrolle, dem infizierten Mann geht den Umständen entsprechend gut, seine engen Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolation und weisen bislang keinerlei Krankheitssymptome auf. Die weiteren Erkrankten befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Insgesamt halten sich aktuell rund 60 Kontaktpersonen auf amtsärztliche Anweisung hin in häuslicher Isolation auf.

„Sämtliche Fachressorts der Kreisverwaltung haben zum Teil in gesonderten Gesprächen zusammen mit den Vertretern der Krankenhäuser, des Rettungswesens, der Polizei, des Katastrophenschutzes und weiterer Behörden die erforderlichen Aufgaben festgelegt“, informierte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. „Im Mittelpunkt der Gespräche stand und steht die Aufrechterhaltung der Handlungs- und Funktionsfähigkeit des Landkreises vor dem Hintergrund der durch die Landesregierung Brandenburg angekündigten Schließungen der Kitas und Schulen für kommenden Mittwoch“, sagte der Landrat.

„Unser oberstes Ziel ist es, zu Wochenbeginn zusammen mit den Kommunen und unserem Amt für Jugend, Familie und Bildung ein Konzept vorzulegen, dass die alternative Betreuung von Schul- und Kitakindern im Landkreis für Eltern sichert, die in Bereichen der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig sind“, betonte der Landrat. Zu diesen Tätigkeitsbereichen zählen beispielsweise Medizin, Pflege, Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Arznei), Polizei, Justiz, Feuerwehr, Bildung, Erziehung oder Verwaltung etc.

 

„Für die Kinder und Jugendlichen dieser arbeitenden Erziehungsberechtigten müssen wir gemeinsam mit unseren kreisangehörigen Kommunen schnellstmöglich eine geordnete Notbetreuung sichern. Auslöser war die Ankündigung der Potsdamer Staatskanzlei, zur Eindämmung der Corona-Epidemie landesweit an Kitas und Schulen bis zum Ende der Osterferien vorerst keine reguläre Betreuung und keinen regulären Unterricht ab Mittwoch mehr anzubieten“, so der Landrat. Zuvor wurden die Bürgermeister und Amtsdirektoren der Kommunen über das aktuelle Geschehen unterrichtet.

Der Landkreis vertraut darüber hinaus auch auf das verantwortungsvolle und eigenständige Agieren von Veranstaltern im Sinne der Eindämmung der Corona-Pandemie. Dazu ist auch die Ankündigung der Veranstalter des Kammermusikfestivals in Finsterwalde zu zählen. Die Verantwortlichen hatten dort beschlossen, die komplette Veranstaltungsserie abzusagen. Auch der Landkreis ist sich der Verantwortung bewusst und sagte bis Ende April alle kreislichen Kulturveranstaltungen ab.

Ordnungsamtsleiter Reiner Sehring erklärte zudem, dass es vorerst keine kreisliche Ausbildung im Bereich Brand- und Katastrophenschutz gibt. „Die Feuerwehren und die Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes nehmen in der täglichen nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, aber auch im Zivil- und Katastrophenschutz eine zentrale Rolle ein. Die Gewährleistung der Einsatzbereitschaft dieser Einheiten gilt es daher in kritischen Situationen besonders zu schützen. Aus diesem Grund haben wir entschieden, vorerst bis Ostern, keine kreislichen Ausbildungen für Feuerwehr und Katastrophenschutzeinheiten mehr durchzuführen“ unterstrich Christian Heinrich-Jaschinski.

Die Sitzung des Kreisausschusses am 16. März sowie die Sitzung des Kreistages am 30. März als beschließende Gremien des Landkreises finden nach gegenwärtigem Stand statt.

Der Landrat appellierte an die Bürgerinnen und Bürger von Elbe-Elster, die notwendigen Maßnahmen des Landkreises und der Kommunen zu unterstützen. „Bitte bleiben Sie besonnen und achtsam. Halten Sie die angeordneten Maßnahmen ein und folgen Sie den ausgesprochenen Empfehlungen. Damit übernehmen Sie Verantwortung für sich und Ihre Mitmenschen. Ich bitte ausdrücklich alle, die kreisliche Telefonhotline nicht unnötig zu blockieren und in einem höflichen Umgangston mit dem Gegenüber umzugehen. Es stehen viele Informationen auch online zur Verfügung. Wir haben allein in der vergangenen Woche mehrere hundert Anrufer betreut.“

Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Elbe-Elster unter www.lkee.de. Dort ist unter anderem ein Frage-Antwort-Katalog abrufbar. Bereits vergangene Woche wurde vom Landkreis Elbe-Elster ein Bürgertelefon im Gesundheitsamt eingerichtet, das werktäglich von 8 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 03535 464600 zu erreichen ist. Für allgemeine Informationen zum Thema Coronavirus können auch folgende Angebote genutzt werden: Telefon-Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit: 030/346465-100 oder Telefon-Hotline der Unabhängigen Patientenberatung 0800/330-4615-32. Beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon zum Coronavirus unter Tel. 0331/8683-777 eingerichtet.

Nach wie vor gilt: Husten, Schnupfen oder Fieber können viele Ursachen haben. Der Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus ist dann begründet, wenn die betreffende Person an Erkrankungen der Atemwege bzw. unspezifischen Symptomen leidet und zuvor in einem Risikogebiet war oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte. Ist das der Fall, sollte man sich telefonisch beim Hausarzt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 melden.

Die Bevölkerung sollte auch nach den ersten Krankheitsfällen besonnen und achtsam reagieren. Es kann nicht oft genug wiederholt werden, dass die Einhaltung der Hygieneregeln besonders wichtig ist. Dabei steht neben der Nies-Etikette die persönliche Händehygiene an erster Stelle. Außerdem sollte auf Begrüßungsrituale mit Körperkontakt verzichtet werden und Abstand zu Personen gehalten werden. Reisen in Risikogebiete sollten unterbleiben. Wer erkältet ist, sollte zum Husten oder Niesen ein Einmaltaschentuch oder die Armbeuge benutzen und sich gegebenenfalls krankmelden. 

 
Foto LKEE/Laurence Chaperon: Landrat Christian Heinrich-Jaschinski

Presseinformation der LK Elbe-Elster Nr. 2020/03/15

 
 

 
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Foto zu Meldung: Lage zur Coronasituation erörtert und Aufgaben festgelegt

Allgemeinverfügungen Coronasvirus

(13. 03. 2020)

Der Landkreis Elbe-Elster hat Allgemeinverfügungen zum Coronavirus für Reiserückerer  und für Veranstaltungen erlassen.

 

 

 

[Allgemeinverfügung Reiserückerer]

[Allgemeinverfügung Veranstaltungen]

Corona-Hotline der Kreisverwaltung eingerichtet

(13. 03. 2020)

Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr unter 03535 464600 erreichbar

 

Unter der Rufnummer 03535 46 4600 sind Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr erreichbar.

 

Bei Fragen zur eigenen Gesundheit ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner oder der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 am Abend und an Wochenenden.

 

Für allgemeine Fragen zum Corona-Virus bittet das Gesundheitsamt darum, sich vorzugsweise auf den Webseiten des Robert-Koch-Institutes (RKI) zu informieren. Dort ist unter www.rki.de rund um die Uhr gesichertes Expertenwissen aus erster Hand abrufbar.

Erste an Corona COVID-19 Erkrankte im Landkreis Elbe-Elster

(11. 03. 2020)

Drei Männer wurden am 10. März positiv auf das neuartige Coronavirus getestet

 

Im Landkreis Elbe-Elster gibt es nun auch die ersten an Corona COVID-19 Erkrankten. Drei Männer wurden am 10. März positiv auf das neuartige Coronavirus (zweimal in Elsterwerda, einmal Sonnewalde) getestet. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne und werden ambulant medizinisch betreut.

Das Gesundheitsamt ermittelt und kontaktiert derzeit alle engen Kontaktpersonen der Erkrankten. Um das Risiko möglicher Folgeinfektionen so niedrig wie möglich zu halten, müssen diese Kontaktpersonen für die Dauer der möglichen Inkubationszeit (14 Tage) in häuslicher Quarantäne verbleiben. Dazu werden sie aktiv überwacht und müssen bei Symptomen telefonisch Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen. Bisher wurden 18 Kontaktpersonen ermittelt und kontaktiert. Die Ermittlungen dauern an.

Momentan sind darüber hinaus, nach aktueller Einschätzung, keine weiteren Maßnahmen notwendig.

 

Hier erhalten Bürger Informationen

 

Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2, COVID-19) geben zum Beispiel die Unabhängige Patientenberatung Deutschland unter 0800 011 77 22 und das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit unter 030 346 465 100 nähere Auskunft. Antworten auf Fragen finden Bürger auch unter

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

 

Bei spezifischen Fragen zur eigenen Gesundheit ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner oder der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 am Abend und an Wochenenden.

 

Bei Unsicherheit Griff zum Telefon

 

Rückkehrer aus Risikogebieten (www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html)

oder Menschen, die Kontakt zu einem Corona-Virus-Infizierten hatten, und entsprechende Krankheitssymptome wie z. B. trockenen Husten und Fieber aufweisen, sollten  Kontakt mit ihrem Hausarzt aufnehmen. Diese Erkrankten sollten ihren Hausarzt zunächst nur telefonisch kontaktieren und nicht in die Praxis gehen. Mit dem Arzt werden dann die weiteren Schritte besprochen. Je nach Fall erfolgen dann konkrete Absprachen zum weiteren Vorgehen mit dem Gesundheitsamt des Landkreises.

In begründeten Verdachtsfällen wird eine Virusdiagnostik durch den behandelnden Arzt durchgeführt.

 

Wann liegt ein begründeter Verdachtsfall vor

 

Das Robert-Koch-Institut definiert klar, welche Voraussetzungen für einen begründeten Verdachtsfall vorliegen müssen.

Ein begründeter Verdachtsfall liegt ausschließlich vor, wenn:

1.       die oder der Betroffene Symptome aufweist UND Kontakt mit einem bestätigten SARS-CoV-2 (neuartiges Corona-Virus)-Erkrankten hatte

und/oder

2. die oder der Betroffene Symptome aufweist UND sich bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem vom Robert-Koch Institut definierten Risikogebiet (siehe www.rki.de) aufgehalten hat.

 

Wie kann ich mich schützen


Den besten Schutz vor einer Viruserkrankung bieten regelmäßiges und intensives Waschen der Hände, ausreichend Abstand zu anderen Menschen, auf das Händeschütteln, Umarmungen und Küssen zu verzichten sowie Husten und Niesen in die Armbeuge.

Jugendweihe-Messe am 29.2.2020 im Refektorium in Doberlug erlebte wieder großen Zuspruch

(09. 03. 2020)

„Türen auf und Herzlich Willkommen“ – hieß es zum 8. Mal zur traditionellen Messe des Interessenvereins Jugendweihe Doberlug-Kirchhain

Tanz und Artistik von den Mädchen und Jungen des Vereins ArTaS Finsterwalde, die Frisurenshow des Friseursalons „Manig-Ihr Friseur“ Doberlug-Kirchhain und die Modenschau des Modegeschäfts „Rappelkiste“ – luden zum Verweilen und Staunen ein.

Zahlreiche Aussteller zeigten ihre Angebote zur Jugendweihe. Es gab Tipps für ein festliches Outfit, vom Kleid oder Anzug, Schuhe, Schmuck oder eine schicke Brille, Kosmetik bis hin zu kleinen Geschenken und interessanten Büchern.

Es sind feste Partner, auf die sich der Interessenverein Jugendweihe verlassen kann, die sich immer engagieren und zum Erfolg der Messe beitragen. Die Sparkasse Elbe-Elster ist mit ihrem Stand seit der ersten Messe eine Bereicherung, in diesem Jahr auch wieder mit einem Quiz und tollen Preisen.

Die Gärtnerei Winde aus Schönborn, das Modegeschäft „Rappelkiste“, die Geschäfte Uhren und Schmuck Deißing, Buchhandlung Mayer aus Finsterwalde, die Fleischerei Röhnert, die Parfümerie und Drogerie Engelmann, die Buchhandlung und Schreibwaren Huppa aus Doberlug-Kirchhain, „Brautmoden Hermann“ aus Lauchhammer und das Fachgeschäft für Augenoptik Gerndt aus Finsterwalde zählen wir mittlerweile zu den traditionellen Ausstellern. In diesem Jahr konnten auch neue Aussteller für die Messe gewonnen werden. Mayer’s Markenschuhe präsentierte zahlreiche Angebote zur aktuellen Schuhmode und das Hotel-Restaurant „Goldener Hahn“ lockte Neugierige an ihren festlich gedeckten Tisch.

Großen Anklang findet immer das Besuchercafé der Bäckerei Mammitzsch.

Dem Interessenverein macht die Organisation und Durchführung der Messe viel Freude, da man auf verlässliche Partner zählen kann. Ohne die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Refektoriums wäre alles dies nicht möglich. Dafür soll an dieser Stelle allen Dank gesagt werden. Viele Jungen und Mädchen mit ihren Eltern besuchen die Messe, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger zieht es zu diesem Veranstaltungsort, der natürlich ein besonderes Ambiente für die Messe bietet.

L. Trossert , Interessenverein Jugendweihe

Foto zu Meldung: Jugendweihe-Messe am 29.2.2020 im Refektorium in Doberlug erlebte wieder großen Zuspruch

In den Gewächshäusern Brandenburgs wartet der Frühling

(03. 03. 2020)

Am 13. März 2020 wird die Primelschau in Brandenburg eröffnet!

Die Primelproduktion ist in Deutschland in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Deshalb will die Gärtnerei Winde ein Zeichen gegen diesen Negativtrend setzen und hat rund 5000 Primeln selbst produziert.

Sieben Primelsorten mit 15 Farben stehen zum Verkauf. „Primeln sind perfekte Frühlingsboten, denn sie blühen bereits ab Februar und machen Lust auf die Blumenzeit und die bevorstehende Gartensaison". Die farbenfrohen Gewächse sind leicht zu pflegen, vielseitig einsetzbar, z.B. als Bodendecker, als Ergänzung im Steingarten oder im Balkonkasten.

Die große Eröffnung der Primelschau startet am

Freitag, den 13. März 2020 um 10 Uhr

Gartenbau Winde, Eichwald 7, 03253 Schönborn.

 

„Unsere Geheimtipps sind die Duo-Wald-Primel „Sylvita" (Hohe Schlüsselblume), die Zuckerguss- oder die Sternprimel. Die kontrastreichen Farbkombinationen strahlen als perfekter Willkommensgruß im Zimmer oder im Beet. Da Primeln lang blühende winterharte Pflanzen sind, kann man und frau sich sehr lange an ihnen erfreuen", so Rüdiger Winde weiter.

Die frühlingshafte Primelschau bietet interessierten Besuchern nicht nur eine außergewöhnliche Primelvielfalt und -qualität, sondern außerdem eine Fülle von Ideen und Pflanzbeispielen für das neue Gartenjahr. Passend zum Beginn der Pflanzzeit bieten die Gärtner aus der Region einen besonderen Informationsservice rund um die Bepflanzung von Balkon, Terrasse und Garten sowie zu einer bienenfreundlichen Pflanzenwahl.

 

 

[Presseinfo Primelschau]

Bislang kein bestätigter Coronavirus-Fall in Elbe-Elster

(03. 03. 2020)

Gesundheitsdezernent rät zu Besonnenheit bei Umgang mit Verdachtsfällen/ Abstimmungen über Behandlung Krankheitsverdächtiger im Landkreis erfolgt

 

In Deutschland sind bislang nur wenige bestätigte Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) aufgetreten. Im Landkreis Elbe-Elster gibt es derzeit keinen einzigen bestätigten Fall. Das Robert Koch-Institut (Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit; www.rki.de) erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Danach wird die Gefahr für die Gesundheit aktuell als gering bis mäßig eingestuft. Nach Angaben des Beigeordneten und Gesundheitsdezernenten im Landkreis Elbe-Elster, Roland Neumann, finden zwischen den Gesundheitsämtern und dem zuständigen Ministerium (MSGIV) im Land Brandenburg regelmäßige Abstimmungen zum einheitlichen Vorgehen statt. „Besonnenheit ist angesagt, wir möchten keine unbegründeten Ängste auslösen. Wir hatten sieben Verdachtsfälle, die bislang nicht als Coronavirus-Fall bestätigt wurden. In einem Fall warten wir noch auf das Ergebnis. In jedem Fall war das Gesundheitsamt des Landkreises involviert, das mich täglich über die aktuelle Lage informiert. Wie bei einem bestätigten Krankheitsfall umzugehen ist, das wird dann individuell entschieden. An allen drei Standorten unseres Elbe-Elster-Klinikums gibt es dafür u.a. Isolierzimmer. Pläne zum Umgang mit ansteckenden Infektionskrankheiten sowie Handlungsabläufe sind vorhanden. Insofern sind wir in der aktuellen Situation gut aufgestellt und auf künftige Entwicklungen vorbereitet.“

Roland Neumann verwies darauf, dass alle ambulant tätigen Ärzte von der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin-Brandenburg darüber informiert wurden, dass Rückkehrer aus Risikogebieten (z.B. Asien, Italien) oder Menschen, die Kontakt zu einem Corona-Virus-Infizierten hatten, und entsprechende Krankheitssymptome wie z. B. trockenen Husten und Fieber aufweisen, Kontakt mit ihrem Hausarzt aufnehmen sollten. „Diese Erkrankten sollten ihren Hausarzt zunächst nur telefonisch kontaktieren und nicht in die Praxis gehen. Mit dem Arzt werden dann die weiteren Schritte besprochen. Je nach Fall erfolgen dann konkrete Absprachen zum weiteren Vorgehen mit dem Gesundheitsamt des Landkreises.

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. „Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der immer noch aktuellen Grippewelle überall und jederzeit angeraten“, empfiehlt der Gesundheitsdezernent.

Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) geben zum Beispiel die Unabhängige Patientenberatung Deutschland unter 0800 011 77 22 und das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit unter 030 346 465 100 nähere Auskunft. Bei spezifischen Fragen zur eigenen Gesundheit ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner oder der Bereitschaftsdienst am Abend und an Wochenenden (Tel. 116117).

 

Foto Kai Hüttner:

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster

Nr. 2020/02/24

Foto zu Meldung: Bislang kein bestätigter Coronavirus-Fall in Elbe-Elster

Neu - Bibliothek in Fischwasser

(07. 02. 2020)

Aus der Schulchronik ist zu berichten: „1913 wurde die Schulbibliothek, um Zuschüsse vom Kreis zu erhalten, in eine Volksbibliothek umgewandelt. 118 Bände wies sie nunmehr auf.“ Auch zu DDR - Zeiten gab es im Gemeindebüro in Fischwasser eine kleine Bibliothek mit Kinderbüchern, wissenschaftlichen und politischen Büchern sowie Romane für Jung und Alt.

Seit Februar 2020 haben wir im Gemeinderaum des Ortes wieder eine Leseecke aus privaten Buchspenden eingerichtet. Für alle Leseratten stehen nun wieder Bücher verschiedener Genres zur kostenlosen Ausleihe bereit. Das Spektrum reicht von deutschen Klassikern, wie Hermann Kant und Ehm Welk, über eine kleine Auswahl englischer und amerikanischer Weltliteratur bis zu Krimis und moderner Unterhaltungsliteratur. Für einen bevorstehenden Urlaub, einen Kuraufenthalt oder ein vergnügliches Lesewochenende ohne Fernseher werden Leser bestimmt fündig.
Wenn jemand selbst über Bücher verfügt, die ausgelesen wurden und nicht mehr benötigt werden, freuen wir uns über jede weitere Buchspende zur Erweiterung des Buchbestandes.

An dieser Stelle möchten wir uns bei denen bedanken, die das Ganze erst möglich machten. Da wären zunächst Manuela Neumann mit ihrer Firma „Einrichtung 12“ für die gesponserten Regalböden, die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Fischwasser, die dafür sorgten, dass das Regal fest an der Wand verankert wurde und Steffi und Wolf-Arne Müller, die die ersten 100 Bände spendeten und in das Regal stellten.

 

Jeden zweiten Freitag im Monat zur Bürgermeistersprechstunde sowie nach Absprache ist die Ausleihe geöffnet. Wir hoffen, dass dieses Angebot bei den Einwohnern von Fischwasser Anklang findet und freuen uns auf die fleißigen Leseratten. 

 

Müller / Schmidt
 

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Elbe-Elster blüht auf

(07. 02. 2020)

Blühende Schubkarren sollen im Jahr 2020 die Hingucker im Landkreis Elbe-Elster werden. Gärtner Rüdiger Winde möchte vor allem Kinder begeistern, sie so an Natur und Garten heranführen.

Mit Unterstützung der Sparkasse Elbe-Elster und weiterer Partner möchte er möglichst viele blühende Schubkarren in den öffentlichen Raum bringen.

Gärtnerei Winde aus Schönborn stellt die Karren, Blumenerde und die Erstbepflanzung. Kinder und Gartenliebhaber sollen sie bemalen, bepflanzen und auch die Pflege übernehmen. Die Schulen in Prösen, Mühlberg, Tröbitz und Rückersdorf, der Hort am Grundschulzentrum Bad Liebenwerda und vier Privatpersonen machen auch schon mit.

Foto: Gartenbauverband Berlin-Brandenburg

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Mit kühlem Kopf in heiße Zeiten

(09. 01. 2020)

Projektstart Leuchtturm Louise in der Elbe-Elster-Region

 

Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sind zwei Seiten einer Medaille. Zusätzlich zu den Aktivitäten zum Klimaschutz ist es notwendig Schritte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu gehen. Das Klima verändert sich bereits jetzt - Forscher erwarten u.a. extremere Wetterereignisse, höhere Sommertemperaturen, Trockenzeiten und häufigere Hochwasser in unserer Region.

 

Wie kann zukünftig mit extremen Hitzeereignissen besser umgegangen werden? Das Klimaprojekt „Leuchtturm Louise - Mit kühlem Kopf in heiße Zeiten“ wird dazu beitragen, dass Städte und Gemeinden und ihre Einwohner widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel werden, indem sie bei der Entwicklung und Umsetzung konkreter Klimaanpassungsmaßnahmen unterstützt werden.

 

Im Projekt werden gemeinsam mit Bürger*innen Klimaanpassungsmaßnahmen in Bezug auf Hitze erarbeitet, ausprobiert sowie auf ihre Übertragbarkeit getestet. Durch unterschiedliche Beteiligungsformate, Zukunftsbilder, Workshops und praktische Erprobung wird der Fokus auf das bestehenden und sich wandelnden sozialen Leben durch den Klimawandel liegen.

 

“Wie Governance durch integrative Visionen (GoIngVis) Städte auf ihrem Weg zur Hitzeresilienz unterstützen kann“ ist als Projekt Teil der Leitinitiative Zukunftsstadt des Bundesforschungsministeriums (BMBF) sowie der Fördermaßnahme „Nachhaltige Transformation urbaner Räume". Im Projekt kooperieren Wissenschaftler vom Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) der Freien Universität Berlin und Praktiker gemeinsam mit Bürgern. Praxispartner sind die Stadt Boizenburg/Elbe und der Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik Louise e.V. für die Elbe-Elster-Region. Sie stehen im Zentrum der Aktivitäten und entwickeln Innovationen im Bereich Klimaanpassung und sind verantwortlich für den Visionsprozess und die Planung und Durchführung von Umsetzungsaktivitäten. Sie übernehmen damit die Rolle der treibenden Kraft für die Verwirklichung der Projektziele.

 

„Mit dem Projekt Leuchtturm Louise geht der Freundeskreis neue und innovative Wege für die Region und stärkt damit den Standort und die Arbeit der Brikettfabrik Louise“, berichtet Peter Kroll, Vorsitzender des Freundeskreises. Um die praktische Umsetzung des Projekts vor Ort kümmern sich Andreas Claus und Daniel Willeke.

 

Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE e.V.

Leuchtturm Louise - Mit kühlem Kopf in heißen Zeiten

Louise 111 - 04924 Domsdorf

Dipl.-Lehrer Andreas Claus                   Dipl.-Ing. (FH) Daniel Willeke

Projekt-/Klimawandelmanager               Projekt-/Klimawandelmanager

www.goingvis.de

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Siegerpokal blieb zum wieder holten mal in Rückersdorf

(06. 01. 2020)

Sportlicher Jahresauftakt der Rückersdorfer Schützen im Jubiläumsjahr

 

Zum nun schon 28. Mal hatte am vergangenen Sonntag die Rückersdorfer Schützengilde zum Neujahrschiessen eingeladen.  Zu diesem Traditionsturnier sind nicht nur die Gildemitglieder eingeladen. Es ist offen für jeden Einwohner der Gemeinde, sowie alle Sportinteressierten und Freunde des Schießsportes. Geschossen wurde mit der Armbrust in der Disziplin Tell. Auf einer Entfernung von 10 Meter gilt es drei Schuss pro Serie sicher auf die Zielscheibe zu platzieren. Am Ende des Tages konnten sich die Organisatoren um Vereinsvorsitzenden Thomas Hustan über eine super Beteiligung freuen. „Mit insgesamt 208 geschossenen Serien war es in diesem Jahr eine echt gute Beteiligung“, so Hustan. „Dafür ein Dank an alle Einwohner, Gäste und Gildemitglieder“.  Der Sieg ging auch in diesem Jahr wieder an einen der jahrelangen Stammgäste des Neujahrsschiessen. Mit 27 Ringen holte sich Mike-Steffen Fröhn den Siegerpokal. Die Plätze zwei und drei konnten erst nach einem zweimaligen Stechen bekannt gegeben werden. Platz zwei ging an Ronny Mittag von der befreundeten Schützengilde aus Kirchhain und Platz drei blieb in den Reihen der Schützengilde, bei Schatzmeister Uwe Hübscher. Gleichzeit wird bei dieser Veranstaltung auch der erste sportliche Höhepunkt für die Gildemitglieder gesetzt. Es geht um die Vereinsmeisterschaft im Armbrustschiessen. Als diesjähriger Vereinsmeister konnte mit 73 von 90 Ringen Lothar Belger gekrönt werden. Ihm folgten Guido Krause und Matthias Lehmann auf den Plätzen zwei und drei. Eine weitere Tradition ist inzwischen auch der Neujahrsempfang. Nun schon zum achten Mal laden die Rückersdorfer Schützen ein diesem Tag dazu ein. Vereinsvorsitzender Thomas Hustan hielt in seiner Neujahrsansprache Rückschau auf das vergangene Jahr und gab einen kleinen Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben im Jahr 2020. Neben den ständigen Arbeitseinsätzen auf dem Schützenplatz und am Vereinsheim, nahmen die Vereinsmitglieder auch an zahlreichen Veranstaltungen in und außerhalb der Gemeinde teil. Für alle diese ehrenamtliche Arbeit und das erbrachte Engagement, sowie die jahrelange Unterstützung und Treue der Sponsoren gilt es Dank zu sagen. Und auch in diesem Jahr wird es wieder viel Arbeit für alle Mitglieder geben. Die Gilde kann ihr 30-jähriges Bestehen feiern. „Die Vorbereitungen zu diesem Fest werfen schon ihre Schatten voraus“, so Vorsitzender Hustan. Genauere Informationen waren aber leider noch nicht zu erfahren. Auch der anwesende ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde und Ortsvorsteher Georg Zörner nutze diesen Neujahrsempfang für ein paar dankende und anerkennende Worte. Insbesondere hofft er auf noch viele aktive Jahre der Gilde in der Gemeinde. Er ist sich bewusste, dass es auf Grund der immer kleiner werdenden Mitgliederzahl und es hohen Altersdurchschnitts der Gilde nicht leicht sein wird.

  

Text + Foto: Frank Reimann

Bildertexte:

  1. Die Sieger beim Neujahrsschiessen der Rückersdorfer Schützengilde: Ronny Mittag (2.  Platz), Mike-Steffen Fröhn (1. Platz) und Uwe Hübscher (2. Platz) (v.l.n.r.). Links außen Thomas Hustan, Vereinsvorsitzender und rechts Norbert Meißner Stellvertreter Vorsitzender

 

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Grundstein für neue Rettungswache in Oppelhain gelegt

(04. 12. 2019)

Landkreisneubau an der Hauptstraße 38A soll im Herbst 2020 fertiggestellt sein 

 

Der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Elbe-Elster hat am 27. November 2019 im Beisein von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski den Grundstein für den Bau einer Rettungswache an der Hauptstraße 38A in Rückersdorf/ OT Oppelhain gelegt. In den kommenden Monaten entsteht dort bis zum Herbst 2020 ein moderner Neubau, der den organisatorischen Ablauf des Rettungsdienstes optimiert und die Arbeitsbedingungen des Rettungsdienstpersonals nach den Vorgaben des Arbeitsschutzes realisiert. Konkret verbessert sich damit auch die rettungsdienstliche Versorgung in den Gemeinden Rückersdorf, Heideland und Gorden-Staupitz. Darüber hinaus werden die dort tätigen elf Rettungs- und Notfallsanitäter optimale Arbeitsbedingungen nach neuestem Standard vorfinden.

Zur Grundsteinlegung sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski: „Die Wache ergänzt die rettungsdienstliche Versorgung in Rückersdorf und Umgebung und sorgt für deutlich schnellere Hilfe im Notfall.“ Künftig wird an diesem Standort ein Rettungswagen stationiert, zwei Personen besetzen die Wache rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Die vorgesehenen 249,92 Quadratmeter Nutzfläche teilen sich auf in einen Garagenstellplatz, drei Ruheräume, einen Büroraum, einen Aufenthaltsraum mit Küche, es gibt einen Sanitärbereich mit Umkleiden, einen Desinfektionsraum sowie Putzmittel- und Lagerräume. Insgesamt investiert der Landkreis am neuen Standort Oppelhain rund eine Million Euro.

 

Fotos Elbe-Elster-Fernsehen:

 

  1. Rund 1.000.000 Euro betragen die Baukosten für die Rettungswache in Oppelhain. Im Herbst 2020 soll sie für die Rettungsdienstler bezugsfertig sein.

 

Presseinformation des LK EE Nr. 2019/12/06

 

 

 

Foto zu Meldung: Grundstein für neue Rettungswache in Oppelhain gelegt

Grundsteinlegung für Rettungswache in Oppelhain

(22. 11. 2019)

Neubau entsteht an der Hauptstraße 38A

 

Der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Elbe-Elster legt am 27. November 2019, 13.30 Uhr, im Beisein von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski den Grundstein für den Bau einer Rettungswache an der Hauptstraße 38A in Rückersdorf/ OT Oppelhain. In den kommenden Monaten entsteht dort ein moderner Neubau, der den organisatorischen Ablauf des Rettungsdienstes optimiert und die Arbeitsbedingungen des Rettungsdienstpersonals nach den Vorgaben des Arbeitsschutzes realisiert.

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, über die feierliche Grundsteinlegung zu berichten.

Neuer Internetauftritt für die regionale Streuobstvielfalt im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

(22. 11. 2019)
Der Kerngehäuse e.V. und die Kompetenzstelle Streuobst im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft möchten sie und ihre Leser mit unserem neuen Internetauftritt bekannt machen. Mit ihm gibt es nun, neben einer stetig wachsenden Obstsorten-Datenbank, auch ein neues Anmelde-Verfahren für die beliebten Seminare im Obstbaumschnitt und in der Obstbaumveredelung.
 
Die ausführliche Pressemitteilung finden sie online unter:
 
 

Darts Team Challenge 2019 mit Teilnehmerrekord

(22. 11. 2019)

Zur mittlerweile 6. Auflage des Doppelturniers fanden sich am 16. November 28 Spielerinnen und Spieler im Jugendclub in Schilda zusammen. Zunächst ergab die Auslosung der Teams wieder interessante Paarungen. Dabei bildete sich auch ein reines Damenteam. Anja Noack und Corina Kovacs hatte bereits im Vorjahr das Los zusammengebracht, anders wie 2018 hatten sie aber in diesem Jahr keine Chance und mussten sich mit dem letzten Platz begnügen. Andere Außenseiterteams wie das Papa-Tochter Gespann Marcel und Tamara Krege konnten sich mit achtbaren Ergebnissen vom undankbaren letzten Platz fern halten. Die Vorjahressieger blieben diesmal Chancenlos. Jens Schulze konnte mit Stefanie Böhme nur den 10. Platz erreichen. Marko Eisermann kam mit Rene Stephan nur bis Platz 6. Um den Sieg kämpften wieder einmal die favorisierten Teams. Christian Nauck und Torsten Richert erreichten am Ende nur den 3. Platz, konnten aber mit einer 180 durch Torsten für Stimmung im Publikum sorgen. Im Finale standen zum einen das Team Big Mac, bestehend aus Sebastian Priefer und Chris Böhme. Zum anderen das Team Wirsing, bestehend aus Vater Mike und Sohn David. Ein spannendes Spiel entwickelte sich immer mehr zu Gunsten des Vater-Sohn Gespanns. Am Ende siegten David und Mike mit 2:0 und sind somit Sieger der Team Challenge 2019.

Wie üblich wurde das Turnier von den Mitgliedern des Jugendclubs hervorragend vorbereitet und ausgerichtet. Hierfür herzlichen Dank.

Endstand:

  1. Mike Wirsing/David Wirsing
  2. Chris Böhme/Sebastian Priefer
  3. Christian Nauck/Torsten Richert
  4. Linda Scholsching/Manfred Jurisch
  5. Robin Mühlberg/Marco Krämer
  6. Rene Stephan/Marko Eisermann
  7. Lennart Koppen/Dustin Steinke
  8. Philipp Wirsing/Enrico Stephan
  9. Enrico Scholsching/Sandro Krege
  10. Stefanie Böhme/Jens Schulze
  11. Marcel Kovacs/Henrik Freiberger
  12. Tamara Krege/Marcel Krege
  13. Rene Koppen/Max Weidner
  14. Corina Kovacs/Anja Noack

Foto zu Meldung: Darts Team Challenge 2019 mit Teilnehmerrekord

Elternbrief 38: 6 Jahre: Scheiden tut weh

(07. 11. 2019)

„Lasst ihr euch jetzt scheiden?“ fragt Lisa abends beim Schlafengehen ihre Mutter. Am Nachmittag hatten sich die Eltern gestritten, Mama hat geweint und Papa die Tür zugeknallt. Und beim Abendessen hat keiner ein Wort geredet. Lisa kennt einige Kinder, deren Eltern sich getrennt haben. Und dass das etwas mit Streiten zu tun hat, das weiß sie auch. Hoffentlich können Sie Ihr Kind in einem solchen Fall beruhigen, denn dass der Haussegen schief hängt, kommt überall mal vor. Ihr Kind kann daraus sogar viel lernen: Auch Eltern streiten und vertragen sich wieder, genau wie das unter Kindergarten- oder Schulfreunden passiert. Wenn das Kind sieht, dass Sie sich wieder versöhnen, dass jeder von Ihnen sich um Verständigung bemüht und auch mal einen Fehler zugibt, dann muss ein gelegentlicher Streit unter Partnern Ihr Kind nicht nachhaltig verunsichern.

Anders sieht es aus, wenn Sie sich für eine Trennung entscheiden. Für ein Kind ist die Nachricht immer ein Schock – auch wenn es schon lange spürt, dass etwas in der Luft liegt. Bedenken Sie aber: Kinder geben sich oft selbst die Schuld für die Trennung ihrer Eltern, denn sie beziehen alles auf sich selbst. „Papa geht, weil ich so frech war“, glaubt Ihr Kind vielleicht. Machen Sie ihm klar: „Die Trennung ist für uns alle schlimm. Aber du bist nicht schuld daran. Wir sind froh, dass wir zusammengelebt haben und dich bekommen haben. Und das bleibt auch so.“ Manche Kinder wollen es genauer wissen: „Hat die Mama den anderen Mann lieber als dich?“ oder „Könnt ihr euch nicht mehr leiden?“ Ersparen Sie Ihrem Kind die Einzelheiten Ihrer Beziehungskrise, erklären Sie lieber, dass Mama und Papa es besser finden, nicht mehr zusammenzuleben, dass Sie aber beide Ihr Kind immer noch genauso lieben. Vor allem: Breiten Sie Ihre negativen Gefühle über Ihren Partner nicht vor Ihrem Kind aus. „Dein Vater (deine Mutter) kann bleiben, wo der Pfeffer wächst. Wir brauchen ihn (sie) nicht mehr“, mögen Sie vielleicht denken – sagen sollten Sie es nicht. Für ein kleines Kind, das sich beiden Eltern zugehörig fühlt, ist es eine große Kränkung, wenn ein Elternteil über den anderen herzieht.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

 

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Landtagswahl Brandenburg 2019

(01. 09. 2019)

Vorläufige Wahlergebnisse

Birnenernte in Hohenleipisch

(19. 08. 2019)

Nach der Süßkirschernte im Frühjahr, die von der Kelterei Bauer Fruchtsäfte weiter verarbeitet wurde, organisieren der Obst- und Gartenbauverein Hohenleipisch und Kerngehäuse e.V. nun eine gemeinsame Sammelaktion für hartreife Birnen.

 

Interessierte werden gebeten, sich bei Gert Anders (03533/60740, anders@ga-werbung.de) oder Jörg Kösters von Kerngehäuse e.V. (0160/91042424, kerngehaeuse_ev@web.de) zu melden.

 

Die erste Annahme ist für den 26. August 2019 in Hohenleipisch geplant. Genaue Uhrzeit und weitere, an die Reifezeiten angepasste Termine für Mitte und Ende September folgen jedoch erst nach persönlicher Absprache via Telefon oder Email.

 

Für ein Kilo Birnen, die für die Weiterverarbeitung zu Most hartreif und ungespritzt sein sollten, werden 0,15 EUR gezahlt.

 

Auch die diesjährige Birnenernte steht im Zeichen der Wiederbelebung des Obstbaus in der traditionellen Streuobstregion Hohenleipisch-Döllingen im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.

 

Sie wird über das Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft und im Rahmen der Kompetenzstelle Streuobst im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft vom  Landwirtschaftsministerium Brandenburg und der EU gefördert.

Foto zu Meldung: Birnenernte in Hohenleipisch

Neue Themen beim Elbe-Elster-Netzwerk Gesunde Kinder

(12. 08. 2019)

Elternbildungsveranstaltungen sollen Erziehungskompetenz stärken und in verschiedenen Alltagsfragen handlungssicherer machen

 

Das Netzwerk Gesunde Kinder des Landkreises Elbe-Elster bietet für Familien mit Kind(ern) im Alter bis zu drei Jahren zahlreiche Elternbildungsveranstaltungen an. Diese verfolgen das Ziel, die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und in verschiedenen Alltagsfragen handlungssicherer zu machen. „Innerhalb dieser kostenfreien Veranstaltungen haben die Eltern einerseits die Möglichkeit, ihre Fragen an den jeweiligen Referenten zu stellen. Andererseits wird auch der Austausch untereinander gefördert“, sagt Stefanie Dreyer, Koordinatorin des Elbe-Elster Netzwerks Gesunde Kinder. Zu den ersten Zähnchen, zu Erste-Hilfe-Maßnahmen, der ersten Zubereitung von Babybrei oder auch zu Fragen, wie man mit den ersten Trotzphasen des Kindes umgeht, haben die Fachkräfte stets eine Antwort und einen guten Tipp für die Eltern in der Tasche. Neben den bewährten Angeboten werden auch immer wieder Anregungen und Wünsche der teilnehmenden Eltern in den Veranstaltungsplan mit aufgenommen. Viele Eltern stellen sich beispielsweise die Frage, warum Grenzen für Kinder so wichtig sind, und welche davon für das jeweilige Alter angemessen sind. Und auch das Thema der Trauer führt bei den Eltern oft zu Verunsicherungen. Wie kann ich meinem Kind sagen, dass Oma oder Opa oder das geliebte Haustier verstorben sind, und was sind die richtigen Worte für ein solches Ereignis?

Auch auf diese Fragen möchte das Netzwerk Gesunde Kinder gerne Antworten geben und hat daher mit Hilfe von weiteren Fachkräften neue Veranstaltungen ins Leben gerufen, die allen Interessierten offen stehen. Die Angebote sind kostenfrei und unverbindlich. Alle Termine sind unter www.netzwerk-gesunde-kinder.de aufgeführt.

Bei weiteren Fragen zum Regionalnetzwerk Gesunde Kinder können sich Interessenten an die Telefonnummer 03535 462639 wenden oder per Mail über gesunde-kinder@lkee.de Kontakt aufnehmen.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster Nr. 2019/08/15

Foto zu Meldung: Neue Themen beim Elbe-Elster-Netzwerk Gesunde Kinder

Änderungen der Leistungen beim Bildungs- und Teilhabepaket

(08. 08. 2019)

Bessere Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf/ Entfall der Eigenanteile der Eltern für Mittagessen in Kindertagesstätten und Schulen/ Höhere Beträge für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft

 

Mit dem am 3. Mai 2019 verkündeten „Starke-Familien-Gesetz“ haben sich seit dem 1. August 2019 die Leistungen für Bildung und Teilhabe verbessert. So wurde u. a. die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf verbessert, die Eigenanteile der Eltern für das gemeinschaftliche Mittagessen in Kindertagesstätten und Schulen entfallen, und die Beträge für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft wurden erhöht.

Leistungsberechtigte sind Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene von Beziehern von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag und Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Leistungsbezieher von Arbeitslosengeld II machen mit dem Antrag auf Grundsicherung für Arbeitssuchende gleichzeitig ihren Anspruch auf Bildung und Teilhabeleistungen geltend und wenden sich an ihr zuständiges Jobcenter. Leistungsbezieher nach dem SGB XII und AsylbLG haben ebenfalls mit der Antragstellung auf ihre jeweilige Sozialleistung die Leistungen des Bildungspaketes beantragt. Zuständig für die Gewährung der Leistungen ist das Sozialamt des Landkreises Elbe-Elster.

Empfänger von Wohngeld oder Kinderzuschlag wenden sich mit ihrem Bewilligungsbescheid ebenfalls an das Sozialamt des Landkreises Elbe-Elster.

Hinsichtlich der angemessenen Lernförderung wird klargestellt, dass Nachhilfeunterricht auch unabhängig von einer Versetzungsgefährdung übernommen werden soll und in jedem Fall gesondert beantragt werden muss.

Nähere Informationen sind auf der Homepage des Landkreises Elbe-Elster abrufbar unter https://www.lkee.de/Service-Verwaltung/Kreisverwaltung/Sozialamt. Dort das

Sachgebiet Bürgerservice anwählen, wo die „Leistungen für Bildung und Teilhabe“ aufrufbar sind.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster Nr.2019/08/14

Wasserentnahme mit Pumpen aus Gewässern des Landkreises ab sofort untersagt

(15. 07. 2019)

Allgemeinverfügung des Landkreises zum Schutz der Oberflächengewässer erlassen/ Veröffentlichung im Amtsblatt Nr. 13 vom 12. Juli 2019

 

Durch die anhaltende Trockenheit führen viele Gewässer im Landkreis Elbe-Elster derzeit nur noch wenig Wasser. Da die Wetterprognose weiterhin keinen nennenswerten Niederschlag erwarten lässt, untersagt der Landkreis Elbe-Elster als Untere Wasserbehörde mit sofortiger Wirkung Wasserentnahmen aus allen Oberflächengewässern des Landkreises mittels Pumpen.

Auch Inhaber von wasserrechtlichen Erlaubnissen zur Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern sind gehalten, sich an die in der Allgemeinverfügung auferlegten Bestimmungen zu halten. Diese beinhalten Einschränkungen für die Entnahme in Niedrigwassersituationen und sind an die Bedingung geknüpft, einen Mindestwasserabfluss im Gewässer sicherzustellen.

„Aufgrund der extremen Dürre im vergangenen Jahr und bisher ungenügender Niederschläge konnte keine Entspannung der Niedrigwassersituation in Grund- und Oberflächengewässern eintreten.

Die im Landkreis Elbe-Elster seit April anhaltende Trockenheit hat in den Nebengewässern der Schwarzen Elster zu einer weitgehenden Stagnation der Abflüsse geführt. Das bedeutet, in weiten Abschnitten der Gewässer ist kein oder kaum Durchfluss vorhanden. Auch in den Standgewässern sind aufgrund fehlender Zuflüsse, hoher Verdunstungsraten und fallender Grundwasserpegel kritische Wasserstände erreicht. In Verbindung mit den hohen Temperaturen führt dies zur Gefahr von erheblichen Beeinträchtigungen des ökologischen Zustandes der Gewässer“, heißt es in der Begründung der Allgemeinverfügung.

„Nach Auffassung der länderübergreifende Ad-hoc-AG ‚Extremsituation‘ wurde festgestellt, dass eine dringende Notwendigkeit besteht, alle Maßnahmen zum Sparen von Wasser und zur Sicherstellung von Mindestabflüssen in der Spree und Schwarzen Elster zu ergreifen, um die Schäden infolge der anhaltenden Trockenheit so gering wie möglich zu halten und nachteilige Gewässereigenschaften zu vermeiden. Zum Schutz der Oberflächengewässer hat der Landkreis Elbe-Elster deshalb eine Allgemeinverfügung zur Wasserentnahme erlassen, die im Amtsblatt Nr. 13 vom 12. Juli 2019 bekannt gegeben wurde“, sagte der Dezernent für Recht, Umwelt und Landwirtschaft des Landkreises Elbe-Elster, Dirk Gebhard. Danach sei sofort bis auf Widerruf eine ungeregelte Wasserentnahme mittels Pumpen aus oberirdischen Gewässern flächendeckend verboten. „Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Elbe-Elster wird in den Sommermonaten verstärkt an den Gewässern des Landkreises unterwegs sein, um die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben zu überwachen“, kündigte der Dezernent an. Verstöße können mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

 

Bekanntmachung der Verfügung des Landkreises Elbe-Elster

siehe Download

[Bekanntmachung der Verfügung]

Großschadenslage zwischen Finsterwalde und Beutersitz aufgehoben

(08. 07. 2019)

U.a. 500 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis und dem Nachbarkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt/ Verantwortung für restliche Löscharbeiten an Feuerwehren der Städte Uebigau-Wahrenbrück und Finsterwalde übergeben

 

In der Einsatzbesprechung der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Elbe-Elster am Sonntag (7. Juli, 13.30 Uhr) ist entschieden worden, die Großschadenslage entlang der Bahnstrecke zwischen Finsterwalde und Beutersitz aufzuheben. Diese war am Vortag um 16.00 ausgerufen worden. „Die Brände entlang der Bahnstrecke sind in allen Bereichen abgelöscht, so dass nur noch Nachlöscharbeiten notwendig sind“, sagte Dirk Gebhard, Dezernent für Recht, Ordnung und Landwirtschaft des Landkreises Elbe-Elster. Die restlichen Löscharbeiten gestalten sich nach seinen Angaben allerdings wegen der Munitionsbelastung in Finsterwalde recht aufwendig. „Diese Einsätze müssen nun aber nicht mehr durch die kreisliche Technische Einsatzleitung unterstützt werden. Die noch notwendigen Maßnahmen, die zumindest in Finsterwalde noch mehrere Stunden andauern werden, wurden deshalb in die Verantwortung der Feuerwehren der Städte Uebigau-Wahrenbrück und Finsterwalde übergeben“, sagte der Dezernent.

 

Auf der Strecke Falkenberg bis Doberlug-Kirchhain konnte der Zugverkehr von 11.30 Uhr an wieder frei gegeben werden. Zwischen Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde bleibt die Strecke bis zum Abschluss der Löscharbeiten noch gesperrt. Die abgeschaltete Hochspannungsleitung kann wieder in Betrieb genommen werden. Die Landesstraße Wildgrube-Tröbitz bleibt voraussichtlich noch einige Tage gesperrt.

 

Nach Angaben von Dirk Gebhard waren insgesamt über 500 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis und dem Nachbarkreis Oberspreewald-Lausitz sowie die Einsatzgruppen Verpflegung, Betreuung und Sanität des DRK,  der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises, mehrere Einsatzleitwagen 1 von örtlichen Trägern des Brandschutzes sowie ein Polizeihubschrauber und eine Drohne im Einsatz. Neben dem Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) des Landkreises in Herzberg lieferte auch das FTZ Luckenwalde benötigte Schaumlöschmittel. Daneben wurde der Einsatz von Kräften der Polizei und Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG, des Netzbetreibers MitNetz, des Landesbetriebes Forst und der betroffenen Gemeinden unterstützt. Wichtig war auch die tatkräftige Unterstützung durch die betroffenen Landwirtschaftsunternehmen, die mit Wasserlieferfahrzeugen und Pflügen halfen.

Kreisbrandmeister Steffen Ludewig und Dezernent Dirk Gebhard bedankten sich für das tatkräftige und konzentrierte Engagement aller Beteiligten.

 

Presseinformation LK Elbe-Elster Nr. 2019/07/06

Mehrere Brände entlang der Bahnstrecke zwischen Finsterwalde und Beutersitz am 6. Juli festgestellt

(08. 07. 2019)

Ursache wahrscheinlich defekte Zugbremse/ Dezernent Dirk Gebhard am Abend: Weitere Brandausdehnung konnte gestoppt werden/ Brände unter Kontrolle

 

Am Samstag, 6. Juli gegen 13.00 Uhr, wurden mehrere Brände entlang der Bahnstrecke zwischen Finsterwalde und Beutersitz festgestellt. „Verursacht wurden diese wahrscheinlich durch eine defekte Zugbremse“, teilte Dirk Gebhard, Dezernent für Recht, Ordnung und Landwirtschaft des Landkreises Elbe-Elster mit.

Im Bereich Beutersitz, Wildgrube bis Tröbitz sind rund 43 Hektar betroffen, davon 40 Hektar Feld und Brachland und drei Hektar Wald.

In Finsterwalde sind 18,5 Hektar Wald von der Bürgerheide Richtung Hennersdorf berührt. „Dort besteht die Schwierigkeit, dass die Löscharbeiten wegen Munitionsverdacht nur von den Wegen aus erfolgen können“, machte der Dezernent deutlich.

Da die Bereiche mehrerer Kommunen betroffen sind, entschied Kreisbrandmeister Steffen Ludewig um 16.00 Uhr, die Einsatzleitung durch die kreisliche Technische Einsatzleitung zu übernehmen.

Insgesamt sind derzeit gut 300 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Einsatzgruppen Verpflegung, Versorgung und der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises im Einsatz. Darüber hinaus waren ein Polizeihubschrauber und eine Drohne im Einsatz.

In einer Einsatzbesprechung um 20.00 Uhr konnte festgestellt werden, dass die weitere Brandausdehnung gestoppt werden konnte und die Brände unter Kontrolle gehalten sind. „Es ist aber davon auszugehen, dass die Löscharbeiten bis Sonntagnachmittag andauern“, sagte Dirk Gebhard.

Presseinformation des LK Elbe Elster Nr. 2019/07/03

 

Waldbrand Schadewitz

(08. 07. 2019)

Zu einem Feldbrand wurden die Wehren aus Friedersdorf, Gruhno, Rückersdorf, Schadewitz, Schönborn und Tröbitz alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine riesige Rauchwolke zu sehen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass das Feuer sich bereits in den anliegenden Wald ausgebreitet hatte. Sofort wurden weitere Kräfte, vorrangig Tanklöschfahrzeuge, zur Einsatzstelle beordert.

Durch den schnellen Einsatz der ersteintreffenden Kräfte konnte der Brand auf dem Feld schnell eingedämmt werden. Die Brandbekämpfung im Wald gestaltete sich dagegen schwieriger. Der böige Wind trieb die Flammen immer weiter in den Wald hinein. Unverzüglich wurde deshalb eine lange Wegleitung mit Schläuchen zu einem etwa 700 m entfernten Löschwasserbrunnen aufgebaut um eine stabile Wasserversorgung an der Einsatzstelle zu haben. Parallel dazu fuhren die Tanklöschfahrzeuge sowie mehrere Landwirte mit Güllefässern Wasser im Pendelverkehr an die Einsatzstelle.

Nach knapp 6 Stunden konnte „Feuer aus“

gemeldet werden und mit dem Rückbau begonnen werden. Insgesamt brannte eine Fläche von ca. 6 ha, davon etwa 3 ha Wald, welche von ca. 140 Einsatzkräften aus 16 Ortswehren der Städte Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Uebigau-Wahrenbrück und der Ämter Plessa und Kleine Elster bekämpft wurde.

Der Amtswehrführer Christian Passin sowie sein Stellvertreter Gerhard Schmidt möchten sich bei allen Einsatzkräften für die Einsatzbereitschaft sowie bei den Agrargenossenschaften für die Bereitstellung der Güllefässer im Kampf gegen die Flammen unter schwierigen Bedingungen bedanken.

Foto zu Meldung: Waldbrand Schadewitz

Natur und Kultur per Rad auf der RadKulTour 2019 entdecken

(26. 03. 2019)

Zwei Aktionstage im Mai laden zum Mitradeln durch den Landkreis ein

 

Natur und Kultur per Rad erkunden, das können Pedalritter im Landkreis an zwei Aktionstagen, die der Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. zusammen mit dem Landkreis und weiteren Kommunen am 11. und 12. Mai anbietet. An beiden Tagen geht es mit der „RadKulTour 2019“ gemeinsam über zwei Etappen, die viele Teile der Kohle-Wind-und Wasser-Radtour berührt. Die erste Strecke führt über 48 Kilometer von Herzberg (Elster) über Schlieben und Werenzhain nach Doberlug-Kirchhain. Von hier aus radeln die Teilnehmer am zweiten Tag nach Lichterfeld und von dort weiter bis nach Finsterwalde auf insgesamt 37 Kilometern. Und da der Name Programm ist, darf auch der ein oder andere Kulturstopp nicht fehlen. Haltestationen auf der ersten Etappe am 11. Mai sind zum Beispiel der Drandorfhof in Schlieben, der Atelierhof Werenzhain und das Schloss Doberlug. Am zweiten Tag wartet auf die Mütter an ihrem Ehrentag eine kleine Überraschung. Das Besucherbergwerk F60 ist die erste Station am Muttertag. Am Nachmittag begrüßen dann auf dem Finsterwalder Marktplatz die Finsterwalder Sänger die Teilnehmer der Fahrradtour.

Übrigens: Wer nicht mit dem eigenen Drahtesel reisen will oder mal den Rückenwind beim Elektroantrieb spüren möchte, kann sich gern eines der neuen E-Bikes ausleihen. Zum Tagespreis von 25 Euro pro Fahrrad ist man dabei. Bei Bedarf steht auch entsprechendes Zubehör wie Kindersitz und Fahrradanhänger zur Verfügung.

Die Veranstalter bitten um vorherige Anmeldung, um alles besser planen zu können und eventuelle Fragen vorab klären zu können. Interessenten, die bei der Tour am 11. oder 12. Mai oder sogar an beiden Tagen dabei sein möchten, melden sich telefonisch unter 035322 6888516 oder per Mail über info@elbe-elster-land.de bis zum 8. Mai zur „RadKulTour 2019“ an, ein entsprechendes Formular steht zudem online unter www.elbe-elster-land.de zum Download zur Verfügung. Dort finden interessierte Radler, die gern beide Tage absolvieren wollen, auch verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten. Wer die Elektrounterstützung eines E-Bikes nutzen möchte, der sollte sich bei den genannten Kontaktmöglichkeiten bereits bis zum 3. Mai sein Fahrrad reservieren. Während der Radtour ist ein Fahrradserviceteam als Pannenhilfe mit dabei. Neben Getränken gibt es an den Haltestationen verschiedene Imbissangebote vom Mittag bis zu Kaffee und Kuchen. Grundsätzlich ist die Teilnahme an der „RadKulTour 2019“ kostenfrei. Zusatzleistungen wie Eintrittsgelder, Verpflegung und Fahrradmieten müssen selbst getragen werden.

Fotos Illustrationen die Piktografen:

Foto Radfahrer Andreas Franke:

 

Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. lädt am 11. und 12. Mai zusammen mit dem Landkreis und weiteren Kommunen zur Entdeckungstour mit dem Rad durchs Elbe-Elster-Land ein.

 

Foto zu Meldung: Natur und Kultur per Rad auf der RadKulTour 2019 entdecken

Feuerwehren des Amtes Elsterland rückten zu 119 Einsätzen im Jahr 2018 aus

(25. 03. 2019)

Im Jahr 2018 wurden die Feuerwehren des Amtes Elsterland zu 119 Einsätzen im Amtsbereich, im Landkreis Elbe-Elster und ganz Brandenburg alarmiert.

Am 18. 01. 2018 traf das Sturmtief Friederike das Amt Elsterland gegen Nachmittag und bescherte den Feuerwehren mehrere Tage Arbeit im Bereich der technischen Hilfeleistung.

Ab dem Frühjahr bis in den Spätherbst hinein, hatten wir alle mit extremer Trockenheit zu tun. Der Niederschlag, der in der Region fehlte, machte sich auch in der Brandbekämpfung

bemerkbar. Unsere Einsatzkräfte mussten im Amtsgebiet mehrere Wald- und Flächenbrände bekämpfen. Unterstützt wurden wir dabei von den Feuerwehren der Stadt Doberlug-Kirchhain. So beim Flächenbrand in Rückersdorf, der drohte auf Wohngebäude überzugreifen.

Im Zuge der Stützpunktfeuerwehr Doberlug- Kirchhain/ Elsterland unterstützten wir ebenfalls die Stadt Doberlug- Kirchhain bei einem größeren Waldbrand nahe der ehemaligen Lausitzkaserne.

Darüber hinaus wurden Einsatzkräfte zu Bränden in die Lieberoser Heide, Annaburger Heide, nach Treuenbrietzen, nach Lauchhammer und Senftenberg entsandt. Neben den Brandeinsätzen mussten die Kameradinnen und Kameraden noch zahlreiche andere Einsätze, wie z. B. Verkehrsunfälle, Tierrettungen, Ölspuren, Gebäudebrände, Hilfeleistungen, Türnotöffnungen usw. ab arbeiten.

Bis auf ein paar leichte Verletzungen, sind alle Kameradinnen und Kameraden nach den teilweise sehr gefährlichen Einsätzen gesund wieder zu ihren Familien zurückgekehrt. Das ist der oberste Grundsatz, den wir uns wünschen. Um den Gefahren an der Einsatzstelle entgegenzuwirken, mussten zusätzlich noch viele Ausbildungen auf Amts-, Kreis- und Landesebene durchgeführt werden.

 

Die Einsätze gliedern sich wie folgt:

Eisatzart Anzahl

 

  1. BMA (Brandmeldeanlage) 1

B- Fläche 7

B- Gebäude 2

B- Gebäude klein 1

B- Gebäude groß 6

B- Klein 8

Brand 1

B- Schornstein 3

B- Sonderobjekt 2

B- Wald 3

B- Wald-Groß/WSP 11

H- Klein 30

H- Kommunal 4

H- Natur 2

H- Öl-Land 5

H- Türnotöffnung 1

I- Information-Intern 1

H- VU-ohne Person 1

H- VU-mit Person 4

H- VU-Klemm 2

THL 19

H- Hilfeleistung/Tragehilfe 1

H- Person im Wasser/Eis 1

H- Tier in Not 1

I- Übung 1

Sonstiges 1

Der Amtsdirektor des Amtes Elsterland, Andreas Dommaschk und der Amtsausschussvorsitzende Daniel Mende, dankten den Feuerwehren bereits schon im Jahr 2018 für Ihren unermüdlichen Einsatz. Um die Mitgliederzahlen bei den Feuerwehren stabil zu halten, suchen wir immer wieder Kinder für die Jugendfeuerwehr oder Quereinsteiger bei Frauen und Männern. Wenn Sie Interesse haben, und die Arbeit der Feuerwehr unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an das Ordnungsamt des Amtes Elsterland, Frau Benning, unter der Telefonnummer 035326/98131. Auch im Namen meines Stellvertreters, Kam. Gerhard Schmidt, möchte ich mich bei allen Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres bedanken.

Vielen Dank das es Euch gibt und Ihr da seid wenn andere Hilfe benötigen. Besonderer Dank gilt auch den Familien, den Arbeitgebern, den Freunden, der Amtsverwaltung und dem Amtsausschuss für die Unterstützung. Ich wünsche allen ein ruhiges und gesundes Jahr 2019.

 

 

Christian Passin

Amtswehrführer

Amt Elsterland 

[Artikel mit Fotos]

Breitbandausbau Schilda

(22. 03. 2019)

Der Landkreis Elbe-Elster hat mich ergänzend zum Artikel in der Lausitzer Rundschau vom 8.2.2019 informiert, dass der Abschluss einer Fördervereinbarung mit einem Breitbandnetzbetreiber voraussichtlich bis Ende des 2. Quartals 2019 erfolgen wird. Danach hat das betreffende Unternehmen 36 Monate Zeit die Breitbandversorgung für ganz Schilda zu realisieren. Es sollen dann möglichst Übertragungsraten größer 50 Mbit/s erreicht werden.

Dem Landkreis ist auf Grund von Festlegungen im Vergabeverfahren nicht erlaubt das betreffende Unternehmen vor dem Abschluss der Fördervereinbarung zu benennen. Sollten sie also derzeit Angebote von Telekommunikationsunternehmen erhalten, fragen sie bitte nach, ab wann ihnen welche Übertragungsrate garantiert wird.

 

Lothar Benning

Ehrenamtlicher Bürgermeister

 

[Zum Download]

Kreisbrandmeister und Forstbehörden laden zur Informationsveranstaltung

(21. 03. 2019)

Waldbesitzer aus dem Landkreis sind herzlich eingeladen

 

Das 2018er Waldbrandaufkommen im Landkreis Elbe-Elster und ganz Brandenburg haben die Feuerwehren teilweise an ihre Leistungsgrenze gebracht. Auch die Forstbehörden stellten Personal und Mittel zur Verfügung. Um die Problematik eines effektiven und sicheren Waldbrandschutzes sukzessive weiter auszubauen, lädt der Landesbetrieb Forst Brandenburg in Verbindung mit Kreisbrandmeister Steffen Ludewig zu einer Informationsveranstaltung ein. Am Freitag, den 29. März 2019, findet dazu ein Vortrag zum Thema "Anforderungen im Waldbrandschutz und möglichen Fördermöglichkeiten" für alle Waldbesitzer im Bernsdorfer Feuerwehrgerätehaus (Stadt Schönewalde, Dorfstraße) statt.

Organisiert wird die Veranstaltung durch die Bundesforst und dem EE-Kreisbrandmeister.

 

Beginn ist 15.30 Uhr. Als Referenten konnten Vertreter des Landesbetriebes Forst gewonnen werden.

 

Die Informationsveranstaltung wird rund eine Stunde dauern. Im Anschluss können die Teilnehmer bei einer rustikalen Mahlzeit aus der Feldküche mit Forstbehördenvertretern und Führungskräften der Feuerwehren aus der Region ins fachliche Gespräch kommen.

Anmeldungen zur Veranstaltung bitte über obf.hohenleipisch@lfb.brandenburg.de

oder telefonisch unter 03533 7746 in der Oberförsterei Hohenleipisch.

 

Die Teilnahme ist unentgeltlich und es wird um Rückmeldung bis 27.3. gebeten.

 

 

Presseinformation Nr. 2019/03/17

Foto zu Meldung: Kreisbrandmeister und Forstbehörden laden zur Informationsveranstaltung

Unterhaltsame Erlebnisse rund ums Buch genießen

(21. 03. 2019)

23. „LiteraTour zwischen Elbe und Elster“ macht es an 20 Orten bei uns möglich

 

Sie tourt zum 23. Mal durch unseren Landkreis, die „LiteraTour zwischen Elbe und Elster“. die beliebte Reihe bietet vom 23. bis 31. März Literaturinteressierten zahlreiche schöne und unterhaltsame Erlebnisse rund um das Thema Buch. Neben fast 20 öffentlichen Veranstaltungen finden zudem auch wieder interne Lesungen für Schulen und Kitas statt (siehe Veranstaltungsübersicht im Anhang). Die Veranstaltungen sollen die Lust am Lesen und die Auseinandersetzung mit der Literatur befördern. Sie werden insbesondere vom Kulturamt und dem Kreismedienzentrum des Landkreises Elbe-Elster und den öffentlichen Bibliotheken angeboten. Darüber hinaus sind diesmal die Galerie Saxdorf, das Gut Saathain, der Museumsverbund des Landkreises, die Mediathek der Stadt Herzberg im Bürgerzentrum, die Gemeinde Röderland, der Atelierhof Werenzhain und Dr. Günther Unterkofler und die Grochwitzer Kunst Garage mit von der Partie.

Los geht es am 23. März mit „Lillys Gaumenkitzel“. Lesend und spielend führt die Schauspielerin Susann Kloss ab 19 Uhr im Schloss Uebigau durch lukullische Abenteuer über diverse Diäten bis zur sinnlosen Völlerei. Das literarische Menü für Feinschmecker und Vielfraße sowie Naschkatzen und Schluckspechte kann für zehn Euro Eintritt genossen werden.

Die offizielle Eröffnungsveranstaltung der „23. LiteraTour zwischen Elbe und Elster“ folgt in der Galerie Saxdorf um 15 Uhr einen Tag später (24. März). Mit „Entenbrühe mit Apfelperlen“ ist der kulinarische Spaziergang mit Theodor Fontane überschrieben, der Besucher an diesem Nachmittag erwartet. Zu seinem 200. Geburtstag folgen der Schauspieler Gunter Schoß und der Gitarrist Frank Fröhlich den lustvollen Beschreibungen der kulinarischen Erlebnisse Fontanes in einem humorigen Programm, für das Tickets für zehn Euro, ermäßigt acht Euro, zu haben sind.

 

Foto Kreismedienzentrum Elbe-Elster: Der Schauspieler Gunter Schoß und der Gitarrist Frank Fröhlich spüren den kulinarischen Erlebnissen Theodor Fontanes in einem humorigen Programm in der Galerie Saxdorf zum Auftakt der diesjährigen LiteraTour zwischen Elbe und Elster nach.

 

PresseinformationNr. 2019/03/19

[Termine]

Foto zu Meldung: Unterhaltsame Erlebnisse rund ums Buch genießen

Sie denken über eine Unternehmensgründung oder eine Betriebsübernahme nach?

(20. 03. 2019)

Sie denken über eine Unternehmensgründung oder eine Betriebsübernahme nach?

Das Gründungszentrum Zukunft Lausitz berät kostenfrei rund um die Themen Unternehmensgründung, -entwicklung und -nachfolge


 

Im April starten dazu passende Workshops und vom 10.04. – 13.04.2019 ein 4-Tage-Crashkurs zu allen grundlegenden Themen wie Steuern, Buchhaltung, Marketing und Finanzierung. Im Herzen der Stadt Cottbus betreibt die Zukunft Lausitz zudem seit Anfang 2019 mit dem WirtschaftsRaum einen Coworking Space. Dieser steht von Montag bis Donnerstag 09 – 21 Uhr und freitags 09 – 17 Uhr für die Nutzung von Arbeitsplätzen, zur Durchführung von Workshops, für Netzwerkveranstaltungen und den aktiven Austausch zwischen Gründern, Netzwerkern und dem Team der Zukunft Lausitz offen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um rechtzeitige Anmeldung per Telefon oder per Mail für die Teilnahme an den Workshops wird gebeten.

 

Workshoptermine:

 

09.04. ab 16 Uhr - Idee & Angebot

11.04. ab 16 Uhr - Kundensegmente & Vertrieb

15.04. ab 09 Uhr - Steuern & Buchhaltung

16.04. ab 10 Uhr - Onlinemarketing

17.04. ab 10 Uhr - Investitionen, Finanzierungen & Versicherungen

24.04. ab 10 Uhr - Angebot, Rechnung, Gewinn

25.04. ab 16 Uhr – Kostenstruktur & Einnahmequellen

30.04. ab 09 Uhr – Marketing

02.05. ab 16 Uhr – Partner, Aktivitäten, Ressourcen

 

 

 

 

Gründungszentrum Zukunft Lausitz

Spremberger Straße 29

03046 Cottbus

Tel.: 0355 - 288 90 790

Mail: info@zukunft-lausitz.de

Internet: www.zukunft-lausitz.de

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Damit Babys und Kinder gesund aufwachsen

(12. 03. 2019)

Netzwerk Gesunde Kinder Ratgeber für werdende Eltern und Familien mit Kind(ern) im Landkreis

 

Das Netzwerk Gesunde Kinder des Landkreises Elbe-Elster bietet werdenden Eltern und Familien mit Kind(ern) die Möglichkeit der kostenfreien Unterstützung im Landkreis Elbe-Elster. Das Regionalnetzwerk hilft dabei, dass Babys und Kinder gesund aufwachsen, in einem angenehmen Familienalltag und ohne große Sorgen.

Familien haben die Chance, bereits während der Schwangerschaft und bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres Unterstützung durch ehrenamtliche Familienpatinnen/-paten zu bekommen. Die ehrenamtlichen Patinnen und Paten kümmern sich während dieser Zeit um die Familien und haben auch für Alltagsfragen immer ein offenes Ohr. Während dieser Zeit bekommen die Familien altersgerechte Informationen sowie gesundheitsfördernde Geschenke für eine gesunde Entwicklung des Kindes. Weiterhin wird auf Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen hingewiesen und bei Bedarf gemeinsam vorbereitet.

Die Familienpatinnen und-paten begleiten die Familien ehrenamtlich und werden vor ihrem Einsatz in den Familien intensiv geschult. Sie erhalten Informationen für ihre spätere Patentätigkeit und haben die Möglichkeit, sich mit anderen Patinnen und Paten bei regelmäßigen Patenstammtischen auszutauschen.

Eines der Angebote des Netzwerkes Gesunde Kinder sind Familienveranstaltungen, z.B. zu Themen wie gesunde Ernährung, Einkaufstraining, gesunde Kinderfüße/Kinderzähne, Medien im Kleinkindalter und vieles mehr.

Das Angebot der „Erste-Hilfe-Maßnahmen und Unfallverhütung“ ist dabei für Familien immer wieder ein gefragtes Thema. Innerhalb der Veranstaltung erhalten Eltern wertvolle Tipps durch Fachpersonal und können sich untereinander austauschen.

Wer Teil der Netzwerkfamilie werden möchte, sowohl als Patin/Pate oder als Familie, kann sich unter www.netzwerk-gesunde-kinder.de informieren oder sich unter 03535/462639 oder per Mail über gesunde-kinder@lkee.de anmelden und seine Fragen loswerden.

Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten

(12. 03. 2019)

Seminar im Rahmen des Businessplanwettbewerbes Berlin-Brandenburg in Bad Liebenwerda

 

Unternehmensübergabe ist ein Prozess, der einer guten Vorbereitung, einer guten Durchführung und eines guten Abschlusses bedarf. Diesen Grundsatz greift die Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH auf und bietet dazu am 15. Mai von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr ein Seminar im Rahmen des Businessplanwettbewerbs Berlin-Brandenburg in Bad Liebenwerda, Burgplatz 1, an.

„Nachfolge wird häufig auf die lange Bank geschoben. Ein gutes Drittel der Alt-Inhaber kann emotional nur schwer loslassen. Eine eigene Firma ist ein bedeutender Teil der eigenen Lebensleistung. Jeder Inhaber prägt das Unternehmen mit seinen Erfahrungen und seinen Wertevorstellungen“, weiß Referentin Sylke Jupe, Geschäftsführende Gesellschafterin der Peitzer Unternehmensberatung Jupe&Pohl. Möchte sich der Unternehmer aus dem Geschäft zurückziehen, ist eine gut geregelte Unternehmensnachfolge unverzichtbar, um den Fortbestand seiner Firma optimal zu sichern. Die häufigste anvisierte Lösung ist eine Übergabe an Familienmitglieder oder der Verkauf an externe Interessenten. Bei einigen Unternehmen, für die kein Nachfolger vorhanden ist, wird auch die Schließung in Betracht gezogen.

Teilnehmer des Seminars bekommen einen Überblick und erste Informationen über wichtige persönliche Voraussetzungen, Öffentlichkeitsarbeit, betriebswirtschaftliche und organisatorische Aspekte, Formalien und Papierkrieg sowie Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermittel.

Anmeldungen nimmt die Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH unter Tel.: 035341-497145 oder per Email: regina.veik@rwfg-ee.de entgegen.

 

Presseinformation Nr. 2019/03/08 des LK Elbe-Elster

 

Die neuen Glocken der Gruhnoer Kirche sollen zu Pfingsten das 1. Mal erklingen

(07. 03. 2019)

Im Mai 2018 ist mit der Sanierung der Gruhnoer Kirche begonnen worden,
die Arbeiten sind noch in vollem Gange. Ein besonderes Ereignis fand
aber schon statt als am 01. März d.J. zwei neue Glocken in den Turm
gebracht wurden. Ursprünglich befanden sich darin drei Glocken aus der
Gießerei Collier/ Berlin, die im Jahre 1890 geweiht worden waren. Davon
ist noch eine erhalten, die beiden anderen mußten im 1. Weltkrieg
abgeliefert werden. Danach hatte die Gemeinde zu der verbliebenen
Collier-Glocke im Jahre 1923 eine Stahlglocke anfertigen lassen.
Letztere war mittlerweile stark verrostet und auch die Aufhängung nicht
mehr intakt, so daß sie seit einigen Jahren nicht mehr geläutet werden
durfte. Darum wurden 2013 zwei Glocken nach den Originaldokumenten der
Firma Collier gegossen, eine direkt in Gruhno, die andere im Kloster
Maria Laach. Diese sind nun in den Turm gekommen und damit kann das
Geläut wieder im ursprünglichen Klang ertönen. Bis es soweit ist, sind
zwar noch einige Arbeiten nötig, aber Pfingsten sollen die Glocken
geweiht werden. Dazu wird ein Gottesdienst unter freiem Himmel
stattfinden, zu welchem die Kirchengemeinde herzlich einlädt. Weitere
Informationen finden sie unter: http://www.gruhno.de unter dem Menüpunkt Archiv
und Presse. E. Heinrich

Fotos: B. Wagner

Foto zu Meldung: Die neuen Glocken der Gruhnoer Kirche sollen zu Pfingsten das 1. Mal erklingen

Vollsperrung Dorfstraße in Lindena Richtung Doberlug-Kirchhain

(04. 03. 2019)
Gemäß der aktuellen Verkehrbehördlichen Anordnung ist seit dem 01.03.2019 bis voraussichtlich 30.07.2019 die Ortsdurchfahrt Lindena auf Grund der WAV-Baumaßnahme zur Schmutzwasserresterschließung und Trinkwassererschließung gesperrt.
Die Vollsperrung betrifft die Dorfstraße (Kreisstraße 6222) vom Ortseingang aus Doberlug-Kirchhain kommend bis zur Dorfmitte (Abzweig Kreuzung Dorfstraße).
Eine Umleitungsstrecke mit Nutzung einer Lichtsignalanlage über die Dorfstraße und Fischwasserstraße ist eingerichtet, die Bushaltestellen wurden entsprechend verlegt (bitte örtlich aushängende Informationen beachten).
Es wird um Verständnis und um erhöhte Aufmerksamkeit durch den gleichzeitig stattfindenden Baustellenverkehr gebeten.

Jugendweihe-Messe am 23.2.2019 im Refektorium in Doberlug erlebte wieder großen Zuspruch

(01. 03. 2019)

Bereits zum siebten Mal lud der Interessenverein Jugendweihe zur schon traditionellen Messe in das Refektorium ein. Musikalische Momente mit Lena und Lisa, Tanz und Artistik von ArTaS Finsterwalde, die Frisurenshow des Frisörsalons „Manig-Ihr Friseur“ Doberlug-Kirchhain und die Modenschau des Modegeschäfts „Rappelkiste“ – viel gab es zu sehen und zu bestaunen. Hinzu kamen die zahlreichen Aussteller, die ihre Angebote rund um die Jugendweihe präsentierten, aber auch viel Interessantes für junge Leute und Junggebliebene.

Es sind feste Partner, die sich immer engagieren und zum Erfolg der Messe beitragen. Die Sparkasse Elbe-Elster ist schon traditionell eine Bereicherung für die Messe mit ihrem Stand. Die Jugendlichen erfahren Interessantes zum Thema Geld. Und man kann lernen, wie man Krawatten richtig bindet. Höhepunkt auch in diesem Jahr war ein Quiz und die anschließende Verlosung eines Foto-shootings.

Die Gärtnerei Winde aus Schönborn, das Modegeschäft „Rappelkiste“, die Geschäfte Uhren und Schmuck Deißing, Schuhtick, Buchhandlung Mayer aus Finsterwalde, die Fleischereien Röhnert und Weiland, die Parfümerie und Drogerie Engelmann, die Buchhandlung und Schreibwaren Huppa aus Doberlug-Kirchhain, sind schon mehrfach Teilnehmer an der Messe. Seit vier Jahren gehört das Geschäft „Brautmoden Hermann“ aus Lauchhammer zu den Ausstellern. das Fachgeschäft für Augenoptik Gerndt aus Finsterwalde war zum dritten Mal dabei.

Der Interessenverein Jugendweihe bietet auch Organisationen und Vereinen die Möglichkeit sich zu präsentieren, der Ortsverein Kirchhain des Deutschen Roten Kreuzes und der Verein „Bewegungsdrang“ waren dieses Jahr dabei.

Großen Anklang findet immer das Besuchercafé der Bäckerei Mammitzsch.

Dem Interessenverein macht die Organisation und Durchführung der Messe viel Freude, da man auf verlässliche Partner zählen kann. Ohne die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Refektoriums wäre alles dies nicht möglich. Dafür soll an dieser Stelle allen Dank gesagt werden.

Mittlerweile ist die Jugendweihe-Messe im Refektorium in Doberlug zu einem Publikumsmagnet geworden. Viele Jungen und Mädchen mit ihren Eltern besuchen die Messe, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger zieht es zu diesem Veranstaltungsort, der natürlich ein besonderes Ambiente für die Messe bietet.

L. Trossert , Interessenverein Jugendweihe

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Weitere 16 Projekte für LEADER-Förderung bestätigt

(25. 02. 2019)

Mit 16 Vorhaben von Unternehmen, Kommunen und Vereinen geht die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Elbe-Elster in die bereits achte Antragsrunde im LEADER-Programm für den ländlichen Raum. Das Programm unterstützt Projekte mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg.

 

Der Vorstand der LAG Elbe-Elster hat am 31. Januar die achte Auswahlrunde für Projekte durchgeführt, die einen Förderantrag im LEADER-Programm einreichen dürfen. Bewertet wurden die zum 30. November 2018 eingegangenen 49 Vorhaben anhand der im September 2018 veröffentlichten Auswahlkriterien. Die 49 Bewerbungen umfassten ein geplantes Fördervolumen von ca. 10,9 Millionen Euro.

 

Ihren Förderantrag können nun 16 Projekte stellen, die im ausgelobten Förderbudget von 4,0 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für ländliche Entwicklung (ELER) liegen. Bestätigt wurden sieben unternehmerische Vorhaben, vier Projekte von Kommunen und fünf Vorhaben von Vereinen, die im Gebiet der LAG Elbe-Elster umgesetzt werden sollen. Dabei sind sowohl kleinere Projekte wie auch größere Investitionen. Die Projektträger müssen bis 15. April 2019 ihren Antrag beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) in Luckau einreichen.

 

Die LAG Elbe-Elster hat bereits die neunte Auswahlrunde für eine LEADER-Förderung mit dem Stichtag 10. April 2019 gestartet. Diese Auswahlrunde richtet sich an unternehmerische Projekte, wofür bis zu 800.000 Euro Fördermittel aus dem Regionalbudget bereitgestellt werden.

 

Die Ergebnisse aller Auswahlrunden der LAG Elbe-Elster finden Interessenten im Internet unter www.lag-elbe-elster.de in der Rubrik Förderung – Auswahlergebnisse.

 

 

 

Kontakt: LAG Elbe-Elster e.V.

LAG-Vorsitzender: Thilo Richter

Regionalmanagement: Sven Guntermann / Thomas Wude

 

 

Anlage: Übersicht der Projekte der 8. Auswahlrunde vom 31. Januar 2019

[Leader-Ergebnisse]

Elternbrief 29: 4 Jahre, 3 Monate – Kinder allein zu Haus?

(05. 02. 2019)

Vierjährige sind manchmal schon so vernünftig, dass man versucht sein könnte, sie ein Stündchen allein zu lassen, um etwas Dringendes zu erledigen. Dieser Eindruck ist falsch! Das Risiko ist viel zu hoch, dass ein vierjähriges Kind Sachen ausprobiert, mit denen es sich in Gefahr bringt. Zum Beispiel, wenn es mit einem Becher Apfelsaft stolpert, dabei den Teddy nass spritzt und beschließt, ihn trocken zu föhnen. Da hat es nun den Föhn gefunden und an der Steckdose die Kindersicherung ausgetrickst, schlimmstenfalls ist mit der Steckdose etwas nicht in Ordnung ... Oder dem Kind wird die leere Wohnung plötzlich unheimlich, und es rennt alleine auf die Straße. Also einschließen? Niemals! Es bricht zwar selten Feuer in einer Wohnung aus, aber es kann vorkommen. Das Kind muss jederzeit hinauskönnen. In Fällen, in denen man schnell dringend etwas erledigen muss, ist ein guter Kontakt zu den Nachbarn Gold wert. An viele Orte kann man Kinder mitnehmen, es gibt Betreuungsangebote in Kaufhäusern, auf Behörden, in Bibliotheken. Fragen Sie danach oder regen Sie es an. Genauso wenig dürfen Sie Ihr Kind nachts allein lassen. Nachts allein aufzuwachen, überfordert ein kleines Kind. Nehmen Sie es lieber zu Freunden mit und lassen es dort einschlafen. Manchmal ist es besser, ein schlafendes Kind durch die Nacht zu befördern, als sich immer alles zu versagen. Eltern müssen mal rauskommen, das ist wichtig! Vielleicht können Sie sich mit den Eltern von Kindergartenfreunden Ihres Kindes verabreden: Mal übernachtet euer Kind bei uns, mal unseres bei euch. Es lohnt sich unbedingt, eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Foto zu Meldung: Elternbrief 29: 4 Jahre, 3 Monate – Kinder allein zu Haus?

Mischt euch ein!

(28. 01. 2019)

Information zum Ausbau von Beteiligungs- und Mitwirkungsrechten von Kindern und Jugendlichen im Amt Elsterland

Durch die Erweiterung der Brandenburgischen Kommunalverfassung um § 18a „Beteiligung und Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen“ möchten wir allen Kinder und Jugendlichen des Amtes Elsterland unterstützen und Gelegenheit geben, sich konstruktiv zu beteiligen, sich einzumischen und ihre Meinung kundzutun. Wir geben unseren jungen Menschen die Möglichkeit, in allen sie berührenden gemeindlichen Angelegenheiten bei Planungs- und Entscheidungsprozessen, aktiv mitzuwirken.

Aus den dargelegten Gründen können uns alle Kinder und Jugendlichen unseres Amtsgebietes, bis Ende Februar mitteilen, wie aus ihrer Sicht die Beteiligung und Mitwirkung im Amt Elsterland umgesetzt werden soll.

Eure Anregungen gebt ihr bitte, unter Angabe eures Namen, schriftlich im Amt Elsterland, Kindergartenstraße 2a, 03253 Schönborn ab oder sendet uns einfach eine E-Mail an unsere Jugendkoordinatorin: klara.voigt@elsterland.de

Naturpark Veranstaltungskalender ist da

(23. 01. 2019)

Es gibt ihn wieder, den Naturpark - Veranstaltungskalender für 2019. Eine bunte Palette - von der reinen Naturexkursion bis hin zu Großveranstaltung wie dem Niederlausitzer Apfeltag, vom Angebot für die jüngsten Naturparkbewohner bis zur Veranstaltung für die gesamte Familie. Sie alle spiegeln die Vielfalt der Erlebnismöglichkeiten im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft wider.

Dabei finden Sie nicht nur Angebote des Naturparks selbst, sondern auch die unserer Partner wie z.B. dem Verein Kerngehäuse e.V., der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, den Lobenburgern e.V. und dem Gästeführer Harald Schneider.

 

Im kommenden Monat startet dann schon die erste Exkursion mit der Naturwacht. So geht es unter dem Thema „Burgen-BAUER“ in das Reich des Bibers. In den Winterferien gibt es für kleine Köche von 6 bis 11 Jahren den Küchenzirkus im Naturparkhaus Bad Liebenwerda. Die traditionellen Spürnasenferien für die Ferienkinder finden ab diesem Jahr im Schloss Doberlug statt.

Enthalten ist auch das Naturparkfest, das in diesmal am 9. Juni stattfindet. Der Veranstaltungsort ist das Dorfzentrum in Kraupa. Wir möchten Sie schon heute ganz herzlich zum Naturparkfest einladen.

 

Den Veranstaltungskalender erhalten Sie im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda und in weiteren touristischen Informationsstellen im und um das Naturparkgebiet.

 

 

Kontakt: Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft – Cordula Schladitz;

Telefon: 035341 / 61515

 

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Elternbrief 16: 1 Jahr, 8 Monate – Auch Milchzähne müssen gepflegt werden

(19. 12. 2018)

Anna steht auf einem Hocker vor dem Waschbecken und beißt begeistert auf ihrer Zahnbürste herum. Zahnpasta läuft an ihrem Kinn herunter und tropft auf das Schlafanzugoberteil. Als Papa ihr die Zahnbürste abnimmt, um nachzuputzen, ist sie ziemlich sauer. Langsam hat Ihr Kind alle Milchzähne – höchste Zeit, mit dem Zähneputzen zu beginnen: putzen Sie weiterhin 2x täglivh als festes Ritual! Die Milchzähne sind nicht nur Platzhalter für die bleibenden, sie können auch Karies weitergeben. Im Moment geht es zunächst einmal darum, Ihr Kind mit dem regelmäßigen Zähneputzen vertraut zu machen.

Putzen Sie sich gleichzeitig die Zähne, das regt Ihr Kind zum Nachahmen an. Danach werden die Zahnbürsten getauscht: Sie putzen bei Ihrem Kind nach – und Ihr Kind darf das gleiche bei Ihnen tun. Wichtig zur Kariesvorbeugung: Süßigkeiten in Maßen und nur einmal statt dauernd zwischendurch. Und hinterher: Zähneputzen nicht vergessen.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

 

 

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Synodale in der Lausitz verabreden Neuordnung der Kirchenkreise

(30. 11. 2018)

Synodale in der Lausitz verabreden Neuordnung der Kirchenkreise

 

Auf den Herbsttagungen der Kreissynoden der Kirchenkreise Cottbus, Niederlausitz und Senftenberg-Spremberg machten die Synodalen den Weg frei für Verhandlungen zu einer Neuordnung der drei Kirchenkreise. Konkret geht es dabei um das Aufgliedern des Kirchenkreises Senftenberg-Spremberg auf die beiden Nachbarkirchenkreise. Darüber informierten Hans-Christoph Schütt, Pfarrer im Pfarrsprengel Welzow für den Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg, Superintendentin Ulrike Menzel (Kirchenkreis Cottbus) und Superintendent Thomas Köhler (Kirchenkreis Niederlausitz) bei einem Pressegespräch in Drebkau. Vorausgegangen war die Aufforderung der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, über eine Neuordnung nachzudenken. Drei mögliche Varianten wurden vorgeschlagen: die Zusammenführung aller drei Kirchenkreise, das Eingliedern des Kirchenkreises Senftenberg-Spremberg in den Kirchenkreis Cottbus sowie eine Neugliederung entlang der Landkreisgrenzen. Hintergrund sind die geringe Gemeindegliederzahl von etwa 10.000 im Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg sowie das reguläre Ende der zehnjährigen Dienstzeit aller drei Superintendenten innerhalb der kommenden zwei Jahre. Die mit der Aufgabe befasste Arbeitsgruppe entschied sich für die letztgenannte Möglichkeit. Mit der geplanten Aufgliederung zum 1. Januar 2020 entlang der Grenze zwischen den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße entstünden zwei kompakte Kirchenkreise mit jeweils etwa 31.000 Gemeindegliedern, deren Strukturen zukunftsfähig seien, sagten Menzel, Schütt und Köhler. „Eine Neuordnung zum jetzigen Zeitpunkt bietet sich außerdem an, da im Frühjahr 2020 die Kreissynoden und Kreiskirchenräte neu gewählt werden,“ ergänzte Superintendentin Ulrike Menzel. Bis März 2019, wenn man den Synoden die Details der Neugliederung vorlegen will, gebe es nun noch viel zu tun. „Wichtig ist dabei eins: Es werden keine Stellen gestrichen oder personelle Veränderungen vorgenommen. Die Kirchgänger werden die Veränderung nicht spüren“, sagte Superintendent Thomas Köhler. Hans-Christoph Schütt betont: „Wichtig ist, dass ein Kirchenkreis in zweifacher Hinsicht erfahrbar ist. Die Fahrwege müssen für die ehrenamtlichen Leitungsmitglieder zumutbar sein und es muss ihnen möglich sein, die Gegebenheiten vor Ort zu kennen.“ Zugleich verspricht man sich mit der Neugliederung entlang der politischen Grenzen eine bessere Zusammenarbeit mit den Landkreisen. Die endgültige Entscheidung trifft die Leitung der Landeskirche.

 

Foto, Franziska Dorn:

(v.l.) Pfarrer Hans-Christoph Schütt, Superintendentin Ulrike Menzel und Superintendent Thomas Köhler stellten in Drebkau die Pläne für die Neugliederung der Kirchenkreise in der Lausitz vor.

 

 

 

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Elternbrief 26: 3 Jahre, 6 Monate – Urlaub mit Kindern

(19. 11. 2018)

Wahrscheinlich haben Sie schon einige Erfahrungen mit Urlauben gesammelt und wissen, was für Ihre Familie das Richtige ist und was Sie so bald nicht mehr erleben wollen. Trotzdem gibt es mit Kindern immer wieder Überraschungen! Im letzten Urlaub konnten Sie Ihr Kind vielleicht noch im Buggy schieben. Bei Dreieinhalbjährigen ist das anders. Sich den ganzen Weg fahren lassen und dann auf der Decke im Schatten spielen – die Zeiten sind vorbei. Auch auf der Reise in Bahn, Auto oder Flugzeug wird Ihr Kind es nicht lange auf dem Sitz aushalten, außer es schläft. Am besten, es hat sein eigenes Reisegepäck – einen kleinen Rucksack oder ein Köfferchen – mit Bilderbüchern, CDs, einem Spielzeug oder einem kleinen Puzzle. Eine Fingerpuppe, die Geschichten erzählen kann, vertreibt die Langeweile und schont Ihre Nerven ebenso wie genügend Vorrat zum Knabbern und zum Trinken. Für den Fall, dass Ihr Kind vor lauter Reisefieber vergisst, dass es aufs Klo muss, sollten Sie Kleidung zum Wechseln dabei haben. Wie oder wohin Sie auch immer verreisen wollen: das größte Vergnügen für Ihr Kind besteht darin, dass Mama und Papa Zeit haben. Im Urlaub können Kinder ihre Eltern mal von einer ganz anderen Seite erleben. Papa schmiert die besten Brote für unterwegs, Mama kennt ganz viele Vogelstimmen. Selbst Pannen sind ein besonderes Ereignis: Zelte, die nicht stehenbleiben, oder Lagerfeuer, die nicht brennen – die Kinder wollen mithelfen und selbst dazu beitragen, Schwierigkeiten zu meistern. Weitere Informationen finden Sie unter www.urlaub-mit-der-familie.de.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

 

 

 

 

 

 

 

Freie Förderplätze für Brandenburg - Azubis suchen wieder Webseitenprojekte

(14. 11. 2018)

Der Förderverein für regionale Entwicklung e. V. setzt sich mit seinen Azubi-Projekten für die praxisnahe Ausbildung von Berufsschülern und Studenten ein. Dank dieser Initiative können Azubis aus den Bereichen Büromanagement, Mediengestaltung und Programmierung ihr in der Berufsschule erworbenes Wissen im Rahmen der Webseitengestaltung für Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und kleinere Unternehmen praktisch anwenden.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Anlage.

[Infoschreiben]

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Elternbrief 9: 9 Monate – Geteilte Elternzeit

(30. 10. 2018)

Steffen freute sich auf seine Elternzeit. Die ersten sieben Monate war seine Frau Jennifer z Hause geblieben, dann hieß es: „Schichtwechsel“. Einige Kollegen machten erstaunte Gesichter. Andere nickten anerkennend und fragten interessiert nach. Mit dem Baby zusammen sein, das Vatersein genießen: In Steffens Phantasie war das freilich einfacher gewesen als in der Wirklichkeit. Wenn Tom weinte, hatte der junge Vater parat zu stehen – egal ob er gerade telefonierte, Wäsche aufhängte oder im Internet surfte. Doch mit der Zeit waren Vater und Sohn ein gutes Team geworden. Was Jennifer betraf, war er allerdings manchmal ratlos. Nichts schien er ihr recht zu machen. Kein Abend ohne ihren Kontrollblick: auf das schmutzige Geschirr, das angebrochene Breigläschen, den Wäscheberg im Bad ... Und dann die besorgten Fragen nach Tom: Hatte er mittags geschlafen? Waren sie an der frischen Luft gewesen? Jennifer hatte sich sehr auf ihren Beruf gefreut. Doch die Trennung von ihrem Sohn war ihr schwer gefallen. Nie hätte sie gedacht, dass sie so besorgt – und so eifersüchtig – sein würde. Und Tom? Nach einigen Tagen der Umstellung genoss er es sichtlich, dass sein Vater so viel Zeit zum Spielen und Toben hatte. Abends war Steffen abgemeldet - denn dann kam Mama nach Hause. Wie hatte Jennifer ihren Mann vor kurzem noch um diese „Starrolle“ beneidet. Als Tom eines Tages wieder einmal freudestrahlend auf sie zugekrabbelt kam, beschloss sie: Ab jetzt genieße ich das einfach! Geteilte Elternzeit ist eine gute Sache für alle – auch wenn der Wechsel nicht immer reibungslos verläuft. Schließlich ist es für beide Eltern nicht leicht, Abschied von lieben Gewohnheiten zu nehmen. Doch sie gewinnen auch dazu! Denn den Alltag des anderen kennen zu lernen, stärkt das gegenseitige Verständnis.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.