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Amt Elsterland

Vorschaubild

Durch die Ämterbildung und Kreisgebietsreform hat das Land Brandenburg die Grundlagen für eine leistungsfähige Kommunalverwaltung geschaffen. Mit Wirkung vom 21. Juli 1992 schlossen sich in unserem Gebiet die Gemeinden Schönborn, Schilda, Tröbitz, Rückersdorf, Lindena, Oppelhain, Fischwasser, Gruhno und Schadewitz zum Amt Elsterland zusammen. Die Gemeinde Eichholz-Drößig wurde am 28. August 1992 unserem Amt zugeordnet. Der Sitz der Verwaltung ist in Schönborn, Kindergartenstraße 2a. Die nächste größere Stadt ist Doberlug-Kirchhain.

Der Name unseres Amtes wurde von der "Kleinen Elster" abgeleitet, die sich von der Stadt Doberlug kommend durch das Amtsgebiet schlängelt und die Landschaft prägt. Handwerks-, Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe tragen gemeinsam mit den klein- und mittelständischen Unternehmen und mit den landwirtschaftlichen Betrieben zur Entwicklung der Region und zur Verbesserung der Infrastruktur bei. Die touristische Infrastruktur wird ständig weiter ausgebaut.

Kindergartenstr. 2 a
03253 Schönborn

Telefon (035326) 98110
Telefax (035326) 98139

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.elsterland.de


Fotoalben



Veranstaltungen

11.07.​2020
15:00 Uhr
Vereinsfest des „Reitverein Viktoria e.V.“
Am Samstag den 11.07.2020 findet ab 15:00 Uhr in Rückersdorf das Vereinsfest des „Reitverein Viktoria e.V.“ statt.
 

Aktuelle Meldungen

Pressemitteilung aus der Staatskanzlei

(26. 05. 2020)

Neue Anpassung der Eindämmungsverordnung:

Erleichterungen für Kulturangebote, private Feiern,

Bäderbetrieb und weitere Sportmöglichkeiten

Die Landesregierung hat heute die Verordnung zur Eindämmung des Corona-virus weiter gelockert. Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir gehen jetzt ei-nen weiteren mutigen Schritt. Das ist aufgrund des anhaltend moderaten In-fektionsgeschehens in Brandenburg zu verantworten. Aber es bleibt dabei: Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten. Wir müssen ei-nen neuen Shutdown unbedingt verhindern." Die Änderungen betreffen ins-besondere kulturelle Veranstaltungen sowie Kinos, Freibäder, Freizeitparks, Tanz- und Fitnessstudios, Sportstätten, Unterricht in Fahrschulen oder Nach-hilfe sowie private und familiäre Feiern. Zugleich wird die erlaubte Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen, die bereits seit längerem wieder möglich sind, zum Beispiel Gottesdienste, erhöht.

Die Neufassung der Verordnung tritt am Donnerstag, 28. Mai, in Kraft und gilt vorerst bis 15. Juni. Ministerpräsident Woidke und seine Stellvertreterin Ursula Nonnemacher stellten sie im Anschluss an die Kabinettsitzung vor. Die Abstands- und Hygieneregeln behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Auch die Pflicht einer Mund- und Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personenverkehr und in Geschäften zu tra-gen, bleibt bestehen.

Woidke: „Wir schaffen dort Erleichterungen, wo sich viele Bürgerinnen und Bürger

 

lange einschränken mussten. Damit haben sie dazu beigetragen, dass Branden-burg bisher gut durch die Pandemie gekommen ist. Dafür mein Dank. Die Erleich-terungen betreffen Konzerte und Theater genauso wie Kino und Freizeitparks, Sport im Fitnesscenter oder Schwimmen im Freibad. Und besondere Ereignisse im Leben lassen sich nicht immer verschieben: Deshalb sind jetzt – mit beschränkter Teilneh-merzahl - auch besondere familiäre Feiern erlaubt. Ich setze weiter auf Verant-wortung und den gesunden Menschenverstand, die Leichtsinn und Übermut in Schach halten. Wir haben die Pandemie noch nicht überstanden und gehen weiter mit Augenmaß voran."

Nonnemacher: „Das Infektionsgeschehen in Brandenburg ist erfreulicherweise auf einem Tiefstand, und deshalb geht die Landesregierung wie angekündigt mit

stufenweisen Lockerungen weiter den Weg in Richtung Normalisierung des Alltags-lebens. Wir dürfen uns aber nicht in falscher Sicherheit wiegen: Das Virus ist immer noch da! Die Fälle in Leer und Frankfurt am Main zeigen, dass jede weitere Locke-rung das Infektionsrisiko erhöht. Entscheidend ist, dass die Grundregeln von allen unbedingt weiter eingehalten werden: Kontakte minimieren, auf die Hygiene achten und Abstand halten. Wo das nicht möglich ist, auch Mund-Nasen-Bedeckungen tra-gen. Alle müssen Verantwortung übernehmen. Sonst werden auch in Brandenburg schnell neue Infektionsgeschehen aufflammen."

Die Änderungen der Eindämmungsverordnung sehen schrittweise Erleichterun-gen vor. Für die jeweiligen Veranstaltungen, Sportstätten und andere Einrichtungen müssen eigenverantwortlich Hygienekonzepte erarbeitet werden. Nur dann kön-nen die Erleichterungen umgesetzt werden. Verantwortlich sind die jeweiligen Be-treiber oder Veranstalter.

Veranstaltungen und Zusammenkünfte:

Ab Donnerstag, 28. Mai

Sind Versammlungen und Veranstaltungen (zum Beispiel genehmigte Demonstrationen oder Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.

 Wird die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten aufgehoben.

 Können Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich aus gewichtigem Anlass, zum Beispiel Hochzeitsfeiern, mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden.

Feste an Schulen zu besonderen Anlässen unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen sind erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien. Inhäusig müssen sie leider verboten bleiben.

 Ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen möglich

Ab Samstag, 6. Juni

Können Kulturveranstaltungen in Räumen mit bis zu 75 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen stattfinden. Zu den Veranstaltungsformaten gehören zum Beispiel Konzerte, Theater und Kinos.

Sport und Sportbetrieb:

Ab Donnerstag, 28. Mai

Dürfen nunmehr auch öffentliche und private Indoor-Sportanlagen, ins-besondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios grundsätzlich wieder öffnen. Geschlossen bleiben je-doch Indoor-Spielplätze, da hier die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht gewährleistet werden kann.

Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen: das allgemeine Abstandsgebot muss gewähr-leistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten; der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmen-den aus demselben Haushalt/Lebenspartner); geeignete Desinfektionsmaßnahmen müssen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Sammelumkleiden und Sanitäreinrichtungen; die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden zum Zweck einer möglichen Infektions-nachverfolgung erhoben; ein mindestens stündliches Lüften wird eingehalten;

Auch Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder geöffnet werden.

Ab Samstag, 13. Juni

Können Indoor-Bäder einschließlich Spaß- und Freizeitbäder, Trocken-saunen über 80 °C ohne Aufgüsse, Thermen, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen öffnen. Auch hier gelten die genannten Hygiene-_Vorgaben.

Alle genannten Einrichtungen dürfen nicht von Personen mit Atemwegserkrankungen betreten werden.

Gewerbe:

Ab Donnerstag, 28. Mai

Dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen. Auch hier gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Soweit dabei ein Kundenkontakt stattfindet, gilt hier auch die Pflicht zum Tagen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

[Pressemitteilung]

Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

(26. 05. 2020)

Corona-Infektionen im Landkreis weiterhin unverändert

76 positiv getestete Fälle/ aktuell 71Genesene/ drei verstorbene Personen

 

Die Zahl der Corona-Infektionen ist über das lange Himmelfahrtswochenende unverändert geblieben. Die Zahl der Genesenen hat sich auf 70 Personen erhöht. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 25. Mai 2020 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis: 

 

Positiv Getestete: 76

Genesene: 71

Verstorben: drei Personen

 

Die Angaben entsprechen dem aktuellen Stand am 26. Mai, 14.30 Uhr

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.2020/05/23

Foto zu Meldung: Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

Gartenplausch im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen

(26. 05. 2020)

Im Rahmen der gelockerten Einschränkungen zur Eindämmung des Coronvirus öffnet auch dieses Jahr, jeden vierten Sonntag im Monat, am 24. Mai, 28. Juni, 26. Juli und 23. August der Pomologische Schau- und Lehrgarten in Döllingen von 14 bis 17 Uhr seine Pforten.

 

Aufgrund der aktuellen Situation verzichtet der Kerngehäuse e.V. zwar auf das gewohnte Angebot von Kaffee und Kuchen, wie auch auf die übliche Führung durch den Garten. Doch auch ohne Kulinarik und Führung, und besonders mit Blick auf das abgesagte Blütenfest am 1. Mai, an dem die Pforten geschlossen bleiben mussten, empfehlen wir Interessierten einen Sonntagsspaziergang durch die frühsommerliche Obstsammlung. Zu sehen gibt es, neben einem aufgefrischten Anzuchtgarten, nun auch Pferde, die genügsam zwischen den Obstbäumen des Pomologischen Garten weiden.

 

Gehen sie auf Entdeckungsreise durch die Vielfalt der Obstsorten und helfen sie mit, ein bedrohtes Stück Kulturlandschaft zu erhalten - ein Schlaraffenland für alle Obstliebhaber und ein Refugium für alle, die  Erholung suchen.

 

 

3. Hohenleipischer Süßkirschernte am 12. und 13. Juni

 

Nach der erfolgreichen Ernte im letzten Jahr, in Zahlen 0,7 Tonnen gepflückte Kirschen, die von der Kelterei Bauer Fruchtsaft und Werder Frucht zu einem bekömmlichen Fruchtwein verarbeitet wurden, organisieren der Obst- und Gartenbauverein Hohenleipisch und Kerngehäuse e.V. auch 2020 eine gemeinsame Sammelaktion.

 

Der Aufkauf für 0,70 EUR das Kilo findet am Freitag, den 12. und Samstag, den 13. Juni 2020 von 12 bis 15 Uhr an der traditionellen Annahmestelle am Bauernring in Hohenleipisch statt. Angenommen werden voll ausgereifte, ungespritzte Kirschen aus Hausgärten und Streuobstwiesen, die im weiteren Einzugsgebiet des Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft wachsen.      

Für die bestmögliche Weiterverarbeitung der Früchte sollte die  Ernte frisch eingeholt und noch am gleichen Tag in Hohenleipisch abgegeben werden.

 

Die inzwischen gekelterte 2019er Ernte wird in Kürze als Hohenleipischer Kirschwein in der 0,7-Liter-Apothekerflasche unter anderem per Bestellung über www.essbarer-naturpark.de/kirschwein erhältlich sein.

 

Gemeinsame Ernte auf der Bürgerwiese

 

Während des Kirschernte-Wochenendes wird der Kerngehäuse e.V., im Rahmen der neuerlichen Möglichkeiten für Freiluftveranstaltungen bis 20 Personen und Selbsternten,

am Fr. 12. Juni auf der Bürgerwiese am Aegierweg und am 13. Juni im Pomologischen Schau- und Lehrgarten von 10-18 Uhr Süßkirschen ernten. Weitere Informationen erhalten Pflück-Interessierte, die miternten wollen, auf Anfrage unter

Auch die dritte Neuauflage der Hohenleipischer Kirschernte steht im Zeichen der Wiederbelebung des Obstbaus in der traditionellen Streuobstregion Hohenleipisch-Döllingen. Diese wird von Bauer Fruchtsaft und im Rahmen der Kompetenzstelle Streuobst im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft vom  Landwirtschaftsministerium Brandenburg und der EU gefördert.

                                                        

Foto zu Meldung: Gartenplausch im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen

Bewegungslandschaft am Schloss Doberlug eröffnet

(26. 05. 2020)

Neue Spielplatz-Attraktion lädt Kinder zu Klettertouren und Balanceübungen auf dem historischen Schloss- und Klostergelände ein

 

Am Schloss Doberlug lädt ab sofort eine hölzerne „Bewegungslandschaft“ Kinder zum Spielen und Klettern ein: Der Förderverein „Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft“ e. V.  und die Stadt Dober-lug-Kirchhain haben den kürzlich fertiggestellten Spielplatz für junge Besucher aus nah und fern jetzt freigegeben und damit eine weitere Attraktion auf dem historischen Schloss- und Klostergelände geschaffen. Sie geht als öffentlicher Spielplatz in die Trägerschaft der Stadt Doberlug-Kirchhain.

Der als Bewegungslandschaft konzipierte Spielplatz heißt „erlebnisREICH Naturpark“ und trägt damit den gleichen Namen wie die Ausstellung im Naturpark-Besucherzentrum im Schloss. Und dies nicht ohne Grund, denn der Themenspielplatz empfindet eine Reihe von Attraktionen nach, mit denen der Naturpark aufwartet. Dazu zählen Klettertouren im Waldparcours, Entdeckungen im Auerhuhnnest, oder Balanceübungen entlang des Heidepfades. Erstellt wurde die Bewegungslandschaft mit Spielgeräten aus brandenburgischem Robinienholz von der Firma Sik-Holz aus Jüterbog.

Inspirationen für Ausflüge in den Naturpark können sich Naturparkentdecker nicht nur in der Bewegungslandschaft, sondern auch in der multimedialen Ausstellung „erlebnisREICH Naturpark“ holen. Seit 1. Mai. ist die Ausstellung des Besucherzentrums unter Hygieneauflagen wieder geöffnet.

Ermöglicht wurden Ausstellung und Bewegungslandschaft im Rahmen des Modellprojektes „Land(auf)Schwung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

 

Foto Karsten Bär:

Der Naturpark-Förderverein  und die Stadt Doberlug-Kirchhain haben die Bewegungslandschaft „erlebnisREICH Naturpark“ für die Öffentlichkeit übergeben. Im Bild (v. l.): Katrin Heinrich, Leiterin des Naturpark-Besucherzentrums, Vorstandsmitglieder des Fördervereins Manfred Drews und Landrat

Christian Heinrich-Jaschinski, Doberlug-Kirchhains Bürgermeister Bodo Broszinski, Naturpark-Leiter Lars Thielemann, und die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Udo Winde, Birgit Springer und Marina Zörner.

 

Ansprechpartner:

Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e.V.

Katrin Heinrich

Schlossplatz 1

03253 Doberlug-kirchhain

Tel.: 035322 - 518066

Mail:

www.naturpark-nlh.de

 

Presseinfo LK Elbe-Elster: 2020/05/22

Foto zu Meldung: Bewegungslandschaft am Schloss Doberlug eröffnet

Öffentliche Ausschreibung zur Neubesetzung des Ehrenamtes der Schiedspersonen für die Schiedsstelle des Amtes Elsterland

(12. 05. 2020)

Für den Schiedsstellenbereich des Amtes Elsterland ist aufgrund des Ausscheidens beider Schiedspersonen das Ehrenamt der Schiedsperson neu zu besetzen.

 

Das Amt Elsterland verfügt über eine Schiedsstelle, die durch eine Schiedsperson und eine stellvertretende Schiedsperson besetzt werden. Die Amtszeit der Schiedspersonen beträgt fünf Jahre. Sie beginnt im Juni 2020. Die Schiedspersonen werden durch den Amtsausschuss des Amtes Elsterland gewählt.

 

Bewerben können sich alle Bürgerinnen und Bürger des Amtes Elsterland, die

 

  • das 25. Lebensjahr vollendet haben und
  • im Bereich der Schiedsstelle wohnen.

 

 

Die Aufgabe der Schiedspersonen besteht darin, gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden, festgefahrene Konfliktsituationen und verhärtete Fronten durch Verhandlungsgeschick aufzubrechen und dadurch kleinere Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zivilrechtlicher und strafrechtlicher Art zu schlichten und durch Abschluss eines zu protokollierenden Vergleichs zu beenden. Die Schiedsperson wird in vielfältigen Bereichen tätig, z.B. in Nachbarschaftsstreitigkeiten, bei Schmerzensgeld, der Beleidigung, der Sachbeschädigung, aber auch in Fällen leichter Körperverletzung und Hausfriedensbruch. Die Bewerber sollten Autorität besitzen und fähig sein, den Streitparteien vorurteilsfrei, sachlich, unparteiisch und besonnen zu begegnen. Sie sind zur Verschwiegen verpflichtet. Die Schiedsperson muss nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für das Ehrenamt geeignet sein und über die für die Amtsgeschäfte erforderliche Zeit verfügen. Sie muss das Wahlrecht besitzen.

 

Die gewählte Schiedsperson bedarf der Bestätigung durch den Direktor des Amtsgerichts, in dessen Bezirk das Schiedsamt seinen Sitz hat, hier durch den Direktor des Amtsgerichts Bad Liebenwerda.

 

Bürgerinnen und Bürger des Amtes Elsterland, die Interesse an einer Aufnahme des Ehrenamtes Schiedsperson und stellvertretende Schiedsperson haben, richten ihre Bewerbung bitte ab sofort an:

 

Amt Elsterland

Der Amtsdirektor

Kindergartenstraße 2a

03253 Schönborn

 

Verbindliche Bewerbungen für das Ehrenamt richten Sie bitte ausschließlich schriftlich unter Beifügung des Lebenslaufes an oben genannter Stelle.

 

[Ausschreibung zum Download]

Landkreis einigt sich mit Kommunen bei Notfallbetreuung

(12. 05. 2020)

Vordruck „Antrag für die Notbetreuung“ auf der Landkreishomepage abrufbar

 

Der Landkreis Elbe-Elster hat sich am 11. Mai mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren über die weitere Verfahrensweise bei der Notfallbetreuung verständigt. Danach überträgt der Landkreis entsprechend der aktuellen Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-EindV) vom 8. Mai 2020 den kreisangehörigen Städten, Gemeinden, Ämtern sowie der Verbandsgemeinde die Aufgabe, Anträge auf Notfallbetreuung zu entscheiden. Dies gilt auch für die Notfallbetreuung bei den freien Trägern von Kindertagesstätten im jeweiligen regionalen Verantwortungsbereich. Einige Regelungen in der Eindämmungsversordnung werden konkretisiert: Danach gilt die Untersagung der Kindertagesbetreuung auch für die im Landkreis angebotenen Eltern-Kind-Gruppen.

Die Entscheidung über den grundsätzlichen Anspruch auf Notfallbetreuung erfolgt unter Prüfung bzw.

Berücksichtigung der festgelegten Kriterien der Eindämmungsverordnung. Die Wahrnehmung der Notfallbetreuung steht jedoch unter dem Vorbehalt der tatsächlichen Aufnahmefähigkeit der jeweiligen Kindertageseinrichtung.

Die Notfallbetreuung erfolgt grundsätzlich im Rahmen der bisherigen Öffnungszeiten der jeweiligen

Kindertagesstätten. Ausnahmen sind dann zulässig, wenn die Betreuung der Kinder von

anspruchsberechtigten Personen gewährleistet ist.

Die in der Eindämmungsverordnung benannten kritischen lnfrastrukturbereiche werden ergänzt um

das Bestattungswesen und die Post sowie dahingehend konkretisiert, dass auch die

Saisonbeschäftigung in der Landwirtschaft, Drogeriemärkte und der Güterverkehr erfasst sind.

Ebenfalls wird konkretisiert, dass mit dem für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderlichen Personal in der Regel Beschäftigte bei Banken oder Sparkassen gemeint sind, wenn diese dafür erforderlich sind.

Grundsätzlich sind Unternehmen der kritischen Infrastrukturbereiche aufgefordert, ihre Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass die Aufrechterhaltung des Betriebes mit dem unbedingt notwendigen Personal gewährleistet ist.

In den Kommunalverwaltungen ist darauf zu achten, dass grundsätzlich nur Beschäftigte aus den Bereichen der Verwaltung eine Notbetreuung erhalten, die unmittelbar an nicht aufschiebbaren Kernaufgaben arbeiten, die auf das Gemeinwohl gerichtet sind.

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren gehören nur dann zu den kritischen Infrastrukturen, wenn

diese für die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft notwendig sind.

Ein Anspruch auf Notfallbetreuung besteht nicht bzw. ein Anspruch entfällt, sofern ein Elternteil z. B.

in Heimarbeit ist.

Bei Kindern, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind, trifft die Entscheidung

über die Aufnahme in die Notfallbetreuung der örtliche Träger der Jugendhilfe (Amt für Jugend,

Familie und Bildung des Landkreises Elbe-Elster) abschließend. Der Träger der Einrichtung sowie die

entsprechende kreisangehörige Kommune werden darüber vom Amt für Jugend, Familie und Bildung

informiert.

Im Rahmen einer einheitlichen Handhabung ist der vom Landkreis u.a. auf seiner Homepage www.lkee.de bereitgestellte Vordruck „Antrag für die Notbetreuung“ zu verwenden.

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr. 2020/05/06

Erneuerung des Stromnetzes und der Straßenbeleuchtung in Gruhno

(11. 05. 2020)

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ) setzt ab Ende Mai 2020 die Umsetzung des EEG-Netzausbaues in Gruhno um.

Diese Maßnahme sollte schon im Jahre 2016 realisiert werden und beinhaltet die Erdverlegung der an die aktuell bemessenen Abnahmebedürfnisse dimensionierten Nieder- und Mittelspannungskabel als Ersatz der derzeit als unzureichend dimensionierten und als Oberleitungen verlaufenden Energiekabel im Ortsteil Gruhno, sowie den Ersatz der Transformatorenstation in der Gruhnoer Hauptstraße (L653).
Mit dem Wegfall der Energiefreileitung und der MITNETZ-Strom-Masten ist auch der Rückbau der alten Straßenbeleuchtungsfreileitung verbunden. Aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt daher die Verlegung des neu benötigten Erdkabels für die neue Straßenbeleuchtungsanlage im gleichen Kabelgraben wie die Energiekabel der Mitnetz, es werden in der gesamten Ortslage neue Straßenleuchten errichtet.

Das gesamte Dorferscheinungsbild wird damit eine enorme optische Aufwertung erhalten.

Das schöne, und gut erhaltene alte Trafohäuschen samt dazugehöriger Oberleitung des anschließenden Mastfeldes wird von der Gemeinde Schönborn übernommen, damit dieses als zukünftiges Vogel- und Fledermausquartier bzw. als Lande- und Ruhemöglichkeit für Vögel dem Naturschutz dient. 

Bei den eventuell temporären Einschränkungen der Zugänglichkeit zu Grundstücken wird die für die Tiefbauarbeiten verpflichtete Fa. Olaf Lachmann GmbH die Abstimmungen mit den betroffenen Anwohnern rechtzeitig führen.
Für die notwendigen Einschränkungen und die auftretenden Erschwernisse bitten wir alle Anlieger und die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

AUFRUF zur Bürgerbeteiligung in Schilda - Gestaltung der Torgauer Straße

(07. 05. 2020)

Werte Bürgerinnen und Bürger,

für das nächste Jahr sind Baumaßnahmen durch den Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz (WAV) in der Torgauer- und Wildgruber Straße geplant. Der dortige Mischwasserkanal wird durch einen Abwasserkanal ergänzt. Damit wird entsprechend den aktuellen Vorschriften Regen- und Abwasser einer getrennten Behandlung zugeführt. Außerdem werden Teile der Trinkwasserleitung erneuert. Notwendige Veränderungen der Grundstücksanschlüsse wird der WAV jeweils mit den Grundstückseigentümern abstimmen.

Durch die Baumaßnahme wird die Torgauer Straße größtenteils in erheblicher Breite aufgegraben. Deshalb haben sich die Gemeindevertreter unter Vorbehalt der Finanzierbarkeit entschlossen, die komplette Straßenbreite zu erneuern. Bürgersteig und Regenrinne werden jeweils einer Reparatur unterzogen.

 

Es gibt 2 Varianten der Straßengestaltung.

Die Darstellung der Varianten finden Sie unter Downloads.

 

Bevor die Gemeindevertretung im August zur Variante entscheidet, möchten wir den Schildaer Bürgern die Gelegenheit geben, Einsicht in die Projektunterlagen zu nehmen. Diese sind im Sitzungsraum der Gemeinde ausgehängt.

Auf Grund der Coronapandemie ist der zeitgleiche Zutritt zu kanalisieren. Außerdem bedürfen die Unterlagen einer Erläuterung. Deshalb bietet die Gemeindevertretung vorerst 2 Besichtigungstermine an.

Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 035326-265 für einen Termin an. In Abhängigkeit der Interessentenzahl wird dann die genaue Besichtigungszeit abgestimmt.

 

Termin 1: 19.05.2020 ab 18:30

Termin 2: 27.05.2020 ab 18:30

 

Lothar Benning

Ehrenamtlicher Bürgermeister

[Bürgerbeteilung verschiedene Varianten]

Foto zu Meldung: AUFRUF zur Bürgerbeteiligung in Schilda - Gestaltung der Torgauer Straße

"Natur und Umwelt" - Neue Rubrik unter Service auf unserer Internetseite

(07. 05. 2020)
Im Amtsgebiet werden NATURSCHUTZ und NACHHALTIGKEIT groß geschrieben und in verschiedenen Beiträgen vorgestellt. Schauen Sie also in unsere Rubrik Service in der Kategorie Natur und Umwelt mal rein, und lassen Sie sich von Gartenideen und Pflanzlisten inspirieren, welche Sie gern downloaden und anwenden können. Hier geht es lang -->
 

Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

(30. 04. 2020)

Corona

Corona-Infektionen im Landkreis weiterhin unverändert

73 positiv getestete Fälle/ jetzt 65 Genesene/ drei verstorbene Personen

 

Die Zahl der Corona-Infektionen ist gegenüber dem Vortag weiterhin unverändert geblieben. Die Zahl der Genesenen hat sich weiter erhöht. Der Koordinierungsstab Corona der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 30. April 2020 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis:

 

Positiv Getestete: 73

Genesene: 65

Verstorben: drei Personen

 

Die Angaben entsprechen dem aktuellen Stand am 30. April, 14.30 Uhr.

 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.2020/04/41

 

Foto zu Meldung: Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

Kurs „English @ home“ startet an der Kreisvolkshochschule

(30. 04. 2020)

Beginn am 4. Mai/ Englisch-Auffrischung mit digitalem Lernen verbinden 

 

Die Kreisvolkshochschule Elbe-Elster (KVHS) bietet ab sofort ein neues Kursformat an. Sabine Rau, langjährige Englisch-Kursleiterin an der KVHS, hat dieses neue Angebot entwickelt, eine Mischung aus Präsenzunterricht, selbst gesteuertem Lernen am heimischen Computer und dem Austausch in Webkonferenzen zu fest vereinbarten Terminen.

Basierend auf Inhalten des Lehrwerkes Let’s Enjoy English B1 Grammar course bearbeiten Kursteilnehmer im Selbststudium Aufgaben, die in der Lerngruppe abgeglichen werden. Zusätzliche Materialien werden in der vhs.cloud bereitgestellt und z.T. gemeinsam erarbeitet. Abschließend werden zwei Kursabende in „echter“ Präsenz durchgeführt. Die Inhalte sollen auf einen Kurs auf dem Level B1 vorbereiten. Wer also Englisch schon eine Weile an der Volkshochschule gelernt haben, Kurse auf A2 oder B1 Level gemacht und Lust am Ausprobieren neuer Lernformate hat, ist bei diesem Angebot goldrichtig!

Benötigt wird dafür ein PC mit Internetzugang und Drucker. Vorzugsweise wird Google Chrome oder Firefox als Browser genutzt. Außerdem müssen sich Teilnehmer in der vhs.cloud registrieren. Für diese einmalige Registrierung gibt man vhs.cloud in den Browser oder bei „google“ ein und folgt der Anmeldung als Mitglied. Wer dabei Unterstützung benötigt, fragt unter 03533 620 85 70 nach. Für die Durchführung der Webinare ist eine Kamera am Rechner schön, aber nicht Voraussetzung. Ein Headset mit Mikrofon erleichtert die Kommunikation in den drei geplanten Webkonferenzen. Es können auch die Kopfhörer eines Smartphones genutzt werden, wenn ein Mikrofon integriert ist.

Der Kurs hat einen Umfang von 15 Unterrichtsstunden, davon sind fünf Unterrichtstunden im Selbststudium eingeplant, sechs Unterrichtsstunden Webkonferenz und vier Unterrichtsstunden Präsenz in der Kreisvolkshochschule in Herzberg. Wer möchte, darf natürlich auch länger üben…

Interessenten können sich zu diesem Kurs in der Regionalstelle Herzberg der KVHS unter 03535 46 5301 oder unter anmelden. Ab dem 4. Mai 2020 wird der online-Kurs für die Teilnehmer geöffnet. In der ersten Woche werden Fragen zur vhs cloud mit der Kursleiterin geklärt, erste online Aufgaben werden bearbeitet, und Dokumente sind zum Herunterladen eingestellt. Die geplanten Webinartermine sind am 11. Mai, 25. Mai und 15. Juni jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr. Die Präsenztermine (vorbehaltlich) sind am 22. und 29. Juni jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr in der Regionalstelle Herzberg der Kreisvolkshochschule.
 

Presseinfo des LK Elbe-Elster Nr.2020/04/39

LAG Elbe-Elster startet 11. Auswahlrunde zur LEADER-Förderung

(28. 04. 2020)

 

Die neue Auswahlrunde für Projekte in der LEADER-Förderrichtlinie ist gestartet. Unterstützt werden besonders Vorhaben von kleineren Unternehmen aus Handwerk, Gewerbe, Dienst-leistungen und Gastronomie/Beherbergung sowie Kommunen und Vereine. Geplante Investi-tionen oder sonstige Maßnahmen sollen die ländliche Entwicklung in der Region Elbe-Elster unterstützen. Interessenten reichen dazu bis 29. Mai 2020 ihre Projekte ein.

Die LAG Elbe-Elster ist seit dem Jahr 2014 ein im Land Brandenburg bestätigtes Fördergebiet im LEADER-Programm. Damit fließen bis zum Jahr 2020 Fördermittel des Europäischen Landwirt-schaftsfonds (ELER) für Vorhaben zur ländlichen Entwicklung in unsere Region. In der aktuellen Auswahlrunde stehen dafür 1.050.000 Euro zur Verfügung.

Die für eine Förderung im Gebiet der LAG Elbe-Elster beabsichtigten investiven und nicht-investiven Vorhaben müssen hierzu ein Auswahlverfahren durchlaufen. Die Frist zum Einreichen von Projektvorschlägen läuft bis zum 29. Mai 2020. Die Auswahlrunde richtet sich an Pro-jekte und Projektträger, die mit der Umsetzung im Jahr 2021 starten können.

Interessenten reichen bis zum Stichtag die ausgefüllten Projektblätter in der Geschäftsstelle der LAG Elbe-Elster in Finsterwalde ein. Das Formular ist unter www.lag-elbe-elster.de abrufbar.

Fristgerecht und vollständig eingereichte Projektblätter werden voraussichtlich im Juli 2020 durch den LAG-Vorstand anhand von Wertungskriterien bewertet und eine Rangfolge festge-legt. Die Träger der ausgewählten Projekte werden danach aufgefordert bis zum 30. September 2020 einen Förderantrag beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flur-neuordnung in Finsterwalde einzureichen. Informationen finden Sie auf der LAG-Webseite (Förderung).

Die aktuelle Förderrichtlinie finden Sie im Internet unter https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/service/foerderung/laendliche-entwicklung/foerderung-leader/

Hinweis: Mit diesem Förderaufruf sind die der LAG Elbe-Elster bereitgestellten Fördermittel aus dem ELER-Fonds ausgeschöpft. Ausgenommen sind geplante Förderaufrufe für kleine lokale Initiativen (KLI) im LAG-Gebiet für die Jahre 2021 und 2022. Weitere Förderaufrufe können nur nach Bereitstellung zusätzlicher Fördermittel durch das Land Brandenburg oder bei Nichtinan-spruchnahme von Fördermitteln durch bereits bestätigte Projekte veröffentlicht werden.

Für Informationen oder Beratungen steht das LAG-Regionalmanagement zur Verfügung.

Kontakt: LAG Elbe-Elster, Regionalmanagement / LAG-Geschäftsstelle

 

Sven Guntermann / Thomas Wude

03238 Finsterwalde, Grenzstraße 33, Tel. 03531. 797089 / 0173. 6147540

[Aufruf zum Download]

Bücherbusse gehen wieder auf Tour

(28. 04. 2020)

Nach ihrer Zwangspause auf Grund der Corona-Pandemie gehen die beiden Bücherbusse der Fahrbibliothek ab Montag, den 4. Mai 2020 wieder auf Tour. Es gelten die Standzeiten laut Tourenplan. Beide Busse sind mit den durch Corona notwendigen Hygiene-Standards ausgerüstet, um sowohl die Nutzer als auch die Mitarbeiter zu schützen. Die Nutzer werden gebeten sich an die Sicherheitsabstände zu halten und sich bei Eintritt in die Busse die Hände zu desinfizieren. Weiterhin wird darum gebeten, in den Bussen Schutzmasken zu tragen.

Auf Grund der mehrfach ausgefallenen Bustouren bietet das Bücherbus-Team während der Sommerferien zusätzliche Termine an, um all denen Stoff zum Schmökern, Vorlesen, Spielen etc. zur Verfügung zu stellen, die in diesem Jahr ihren Urlaub zu Hause verbringen müssen. Näheres dazu erfahren Sie in den Bücherbussen.

Betrieb von Kitas und Schulen im Landkreis weiter untersagt

(24. 04. 2020)

Ausnahmen festgelegt/ Regelungen gelten vom 27. April bis 8. Mai/ Landkreis veröffentlichte Allgemeinverfügungen auf der Internetseite und im Amtsblatt

 

Der Landkreis Elbe-Elster hat zwei weitere Allgemeinverfügungen erlassen, die vom 27. April bis 8. Mai gelten. Sie setzen die zuvor im März erlassenen Allgemeinverfügungen außer Kraft. In den neuen amtlichen Bekanntmachungen werden einerseits der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen sowie andererseits die Unterrichtserteilung von Schulen grundsätzlich weiter untersagt. Gleichzeitig werden dort Ausnahmen zugelassen. Beide Allgemeinverfügungen sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.lkee.de abrufbar.

Die Untersagung des Betriebs gilt für alle Formen der Kindertagesbetreuung im Sinne des Brandenburgischen Kindertagesstättengesetzes (KitaG). Hierzu zählen neben der Betreuung von

Kindern in Krippen (0 bis 3 Jahre), in Kindergärten (ab 3 Jahre bis zur Einschulung) und Horten (Kinder

in der Primarstufe bzw. Grundschule) auch alle weiteren bedarfserfüllenden Angebote wie zum Beispiel Spielkreise und integrierte Ganztagsangebote von Schule und Kindertagesbetreuung. Hierunter fallen auch die im Landkreis angebotenen Eltern-Kind-Gruppen.

Der Betrieb von Kindertagespflegestellen ist ebenfalls bis zum 8. Mai 2020 untersagt.

Darüber hinaus hat der Landrat mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der kreisangehörigen Ämter, Städte und Gemeinden folgende Ausnahmen abgestimmt:

a.           Gruppen in Kindertagesstätten (Krippe, Kindergarten, Hort) und für Kindertagespflegestellen,

in denen Kinder von Sorgeberechtigten aus kritischen Infrastrukturbereichen zu betreuen

sind und eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisiert

werden kann,

b.           Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind,

c.            Kinder von Alleinerziehenden, die nicht in kritischen Infrastrukturbereichen tätig sind, soweit

eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisiert werden

kann.

Ebenfalls wurde sich mit den Hauptverwaltungsbeamten verständigt, dass die Notfallbetreuung grundsätzlich im Rahmen der bisherigen Öffnungszeiten der jeweiligen Kindertagesstätten erfolgt. Ausnahmen sind dann zulässig, wenn die Betreuung der Kinder von anspruchsberechtigten Personen gewährleistet ist.

Vor dem 27. April 2020 erteilte Ausnahmen gelten fort, ohne dass es einer erneuten Antragstellung der Sorgeberechtigten bedarf.

Grundvoraussetzung für eine Notfallbetreuung ist, dass eine sorgeberechtigte Person in

sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig ist und eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisiert werden kann (Ein-Elternteil-Regelung).

Es ist unerheblich, ob die berufliche Tätigkeit in kritischen Infrastrukturen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg ausgeübt wird.

 

Mit Wirkung vom 27. April 2020 wird weiterhin bis zum 8. Mai 2020 an allen Schulen im Landkreis

Elbe-Elster, d. h. allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, allen Förderschulen und den

Schulen des zweiten Bildungswegs in öffentlicher und freier Trägerschaft, die Erteilung von Unterricht und eine Betreuung im Rahmen ganztagsschulischer Angebote, die eine pysische Präsenzpflicht im Gebäude der Schule oder an anderen Lernorten erfordern, untersagt.

In den Räumlichkeiten der Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft einschließlich in Schulsporthallen und an anderen Lernorten (Schwimmhallen, außerschulische Lernorte) findet kein Unterricht und keine Betreuung im Rahmen ganztagsschulischer Angebote statt.

 

Als Ausnahmen werden ab dem 27. April für Schülerinnen und Schüler

 

  1. der Unterricht in der Jahrgangsstufe 10 an Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien sowie

Förderschulen und

  1. der Unterricht in den beruflichen Bildungsgängen an Oberstufenzentren zur Vorbereitung auf Prüfungen

 

zugelassen. Entsprechendes gilt für Bildungsdienstleister im Bereich der beruflichen Bildung und

überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen sowie vergleichbare Angebote. Auch sonstige Prüfungen, Testverfahren, Beratungen und Gespräche werden zugelassen, wenn diese nicht durch das für

Schule zuständige Ministerium aus schulfachlichen Gründen untersagt werden.

Der Unterrichtsbetrieb an Schulen, in denen Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und Schülerinnen und Schüler mit Schwerstmehrfachbehinderungen beschult werden, kann fortgeführt werden.

Das Internat (OSZ) nimmt seinen Betrieb entsprechend der schulischen Angebote wieder auf.

Eine Hortbetreuung, die bisher in den Schulen regelmäßig angeboten wurde, kann im Rahmen einer

Notfallbetreuung fortgeführt werden.

 

Ziel der Allgemeinverfügungen ist es, die Übertragungswege von SARS-CoV-2 zu unterbrechen und das Risiko einzudämmen, ohne dabei das öffentliche Leben gänzlich zum Stillstand zu bringen sowie die

Funktionsfähigkeit der zur Gesunderhaltung sowie zum Schutz der Bevölkerung dringend erforderliche

Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Um dies sicherzustellen, sind die verfügten Untersagungen erforderlich

und geboten.

Aktuelle Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus sind unter www.lkee.de veröffentlicht.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster Nr. 2020/04/30

[Allgemeinverfügung Kita]

[Allgemeinverfügung Schule]

Infos zu Baumaßnahmen des WAV und der MITNETZ im Amtsgebiet

(22. 04. 2020)

Baumaßnahmen des Wasser- und Abwasserverbandes Westniederlausitz (WAV)

 

Aufgrund von Baumaßnahmen des WAV, die vorrausichtlich bis Ende November 2020 laufen, kann es zu Verkehrseinschränkungen im Bereich Schilda Dorfstraße, der L603 über Tröbitz, L60 bis Schönborn Eichwald kommen.

Der Anliegerverkehr ist gegeben.

 

Lageplan siehe Anlage

 

Baumaßnahme in Lindena: Rückersdorfer Straße und Fischwasserstraße

Im Auftrag der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ) werden die vorhandenen Niederspannungsfreileitungen demontiert und durch ein Erdkabel erneuert, bzw. im Bereich  zwischen der Fischwasserstraße Nr.13/1 und der Nr.3 die blanken Freileitungsseile gegen ein neues isoliertes Freileitungsseil ersetzt. In diesen Zug wird auch die Straßenbeleuchtung erneuert.

 

Lageplan siehe Anlage

 

 

[Anlage mit Lageplan]

Neue Eindämmungsverordnung - gültig ab 20. April

(20. 04. 2020)

 

Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg

(SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung SARS-CoV-2-EindV)

Vom 17. April 2020

Auf Grund des § 32 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045) in Verbindung mit § 2 der Infektionsschutzzuständigkeitsverordnung vom 27. November 2007 (GVBl. II S. 488), der durch die Verordnung vom 10. Januar 2012 (GVBl. II Nr. 2) neu gefasst worden ist, verordnet die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz:

Teil 1

Bestimmungen für Veranstaltungen und Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens

§ 1

Veranstaltungen, Versammlungen, Ansammlungen

(1) Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen sind un-tersagt. Die Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum nach § 12 sowie das Selbstorganisationsrecht des Landtags und der kommunalen Vertretungskörperschaften bleiben davon unberührt.

(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Teilnehmenden kann die zuständige Versammlungs-behörde im besonders begründeten Einzelfall auf Antrag Ausnahmen von der Untersagung nach Absatz 1 Satz 1 zu-lassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Das zuständige Gesundheitsamt ist an der Entscheidung nach Satz 1 zu beteiligen. ...

 

kompletter Text siehe unter Downloads

[Verordnung]

[Pressemitteilung: Kabinett beschließt erste Lockerungen...]

Gemeinde Heideland verauft einen Rasentraktor

(17. 04. 2020)

Die Gemeinde Heideland verkauft an den Meistbietenden einen Rasentraktor HONDA, Baujahr 2006. Eine Besichtigung des Rasentraktors  vor Angebotsabgabe wird  aufgrund von Reparaturleistungen empfohlen.  Der Besichtigungstermin ist mit Herrn Dimpker, Tel. 0157-72018104 zu vereinbaren. Die Gemeinde Heideland ist nicht verpflichtet, dem höchsten Gebot oder irgendeinem Gebot den Zuschlag zu erteilen und entscheidet über den Verkauf in einer folgenden Sitzung.

Bitte schicken Sie Ihr verbindliches Angebot bis zum 29.05.2020 in einem verschlossenen Umschlag mit  deutlichem Vermerk: „Angebot Rasentraktor Heideland“ an das Amt Elsterland, Kindergartenstraße 2a in 03253 Schönborn, z.Hd. Frau Göhlert.

[Ausschreibung mit Foto]

Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

(09. 04. 2020)

67 positiv getestete Fälle/ zehn Genesene/ eine verstorbene Person

 

Der Verwaltungsstab der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 9. April 2020 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis:

 

Positiv Getestete: 67

Genesene: zehn

Verstorben: eine Person

 

Die Angaben entsprechen dem aktuellen Stand am 9. April, 14.30 Uhr.

[Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis]

Foto zu Meldung: Aktuelle Statistik zu Corona-Infektionen im Landkreis

Informationen rund um Corona-Nachbarschaftshilfe vor Ort

(07. 04. 2020)

Staatskanzlei Brandenburg bietet Online Plattform für Hilfesuchende und Helfer

 

Einkaufsdienste für ältere Menschen, die Versorgung von in Quarantäne lebenden Erkrankten, Hilfe für Eltern, die den Spagat zwischen Kinderbetreuung und eigenem Beruf meistern müssen. Überall sprießen Angebote aus Brandenburgs Boden, die informieren, Freiwillige zu Einsatzorten vermitteln und Online-Tools und Materialien zur Verfügung stellen. Die Seite Corona-Nachbarschaftshilfe (https://ehrenamt-in-brandenburg.de/) beim Land Brandenburg bündelt all diese Informationen und stellt sie für den Nutzer übersichtlich zusammen.

Mit diesem Onlineangebot unterstützt die Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement in der Staatskanzlei einerseits die Menschen, die Hilfe organisieren und andererseits die Hilfesuchenden. Besucher der Seite finden dort einen Überblick der zentralen Anlaufstellen für freiwilliges Engagement im Land Brandenburg und eine Übersichtskarte mit Angeboten und Ansprechpartnern vor Ort. Die Liste wird kontinuierlich aktualisiert.

Wer darüber hinaus Hilfe organisieren und in die Liste aufgenommen werden möchte, schreibt eine kurze Mail an: ehrenamt@stk.brandenburg.de.

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Hinweise für Unternehmen (Soforthilfeprogramm)

(06. 04. 2020)

Unter Download erhalten Sie eine ausführliche Übersicht über Soforthilfen zur Abfederung der finanziellen Auswirkungen während der Corona-Pandemie, die die Corona-Taskforce der Bundesagentur für Arbeit zusammengestellt hat - getrennt nach Bundeshilfen und für die einzelnen Bundesländer.

[Download]

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Ergänzung der Voraussetzungen zur Notfallkinderbetreuung

(31. 03. 2020)

Landkreis passt Allgemeinverfügungen vom 16. und 24. März an/ Gültig ab 1. April

 

Der Landkreis Elbe-Elster hat seine beiden Allgemeinverfügungen vom 16. März 2020 (Verbot des Betriebs von Kindertageseinrichtungen und nicht erlaubnispflichtigen Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen) sowie vom 24. März 2020 (Verbot des Betriebs von Kindertagespflegestellen) ergänzt. Das betrifft die dort benannten Voraussetzungen für die

Notfallbetreuung. Diese werden mit Wirkung vom 1. April 2020 angepasst. Mit den Ergänzungen werden die Erfordernisse weiterer systemrelevanter Bereiche berücksichtigt. Dazu gehören Beschäftigte aus den Bereichen: Presse und Medien, Veterinärmedizin, Banken und Sparkassen sowie Reinigung, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Zudem wird durch die „Ein-Eltern-Regelung“ sichergestellt, dass insbesondere die medizinische und

pflegerische Versorgung gewährleistet werden kann. Die Notfallbetreuung von Kindern aufgrund einer

Kindeswohlgefährdung kann erforderlich werden, um härtere Maßnahmen der Jugendhilfe, wie z. B.

lnobhutnahmen, abzuwenden. Danach ist es bei folgenden Bereichen ausreichend, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, um Anspruch auf die Notbetreuung zu haben („Ein-Elternregelung“): im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, im medizinischen und im pflegerischen Bereich, bei stationären und teilstationären Erziehungshilfen sowie in Internaten.

Wenn ein Elternteil in diesen Berufsgruppen arbeitet, besteht für die Familie Anspruch auf die Notbetreuung, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit gegeben ist.

Die ergänzte Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.lkee.de abrufbar.

Ebenso sind dort aktuelle Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus veröffentlicht.

[Allgemeinverfügung]

[Antragsformular]

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Pressemitteilung: Kontaktbeschränkungen bis 19. April verlängert

(31. 03. 2020)

Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung teilt Regierungssprecher Florian Engels mit:
Corona-Pandemie: Kontaktbeschränkungen bis 19. April verlängert – Verstöße werden mit bis zu 25.000 Euro geahndet – Zustimmung zur Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund zu Überbrückungshilfen für Kleinunternehmen und Soloselbstständige
Im Land Brandenburg werden die am 23. März in Kraft getretenen umfangreichen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum Ablauf des 19. April verlängert. Sie galten bisher bis einschließlich 5. April. Das beschloss heute das Kabinett in einer Telefonschaltkonferenz. Zu-gleich wurden einige Punkte der „SARS-CoV-2-Eindämmungsordnung“ präzisiert. Das Kabinett bestätigte einen neuen Bußgeldkatalog zur Durchsetzung der Festlegungen. Er sieht Strafen für wiederholte Verstöße gegen die Regeln von bis zu 25.000 Euro vor. Zugestimmt hat die Landesregierung der Verordnung mit dem Bund zu Überbrückungshilfen insbesondere für kleine Unternehmen und Soloselbstständige.
Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die dringend notwendigen Kontaktbeschränkungen werden von der übergroßen Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger ernst genommen und befolgt, so schwer es auch fällt. Dafür mein herzlicher Dank an Jede und Jeden in Brandenburg, die ihren Teil zur Eindämmung des lebensbedrohlichen Virus leisten. Aber wir sind noch lange nicht über den Berg. Wir müssen uns weiter wappnen, damit wir Zustände wie in Italien und Spanien, aber auch seit Neuestem in New York verhindern können. Das geht nur mit Solidarität und Zusammenhalt bei größtmöglichem Abstand. Die Menschen in Brandenburg können sich darauf verlassen: Die Landesregierung tut alles in ihrer Macht Stehende, um die Krise auf allen Ebenen zu bekämpfen. Die heutigen Kabinettsbeschlüsse sind dafür die notwendige Basis.“
Nach dem heutigen Beschluss wird der Aufenthalt auf öffentlichen Orten bis zum 19. April 2020, 24.00 Uhr untersagt. Damit wird die Geltungsdauer um zwei Wochen bis zum Ende der Osterferien verlängert. Öffentliche Orte sind nach der Eindämmungsverordnung insbesondere öffentliche Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks. Um notwendige Wege zurücklegen zu können oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gibt es folgende Ausnahmen:
· Wege zum Einkauf für den täglichen Bedarf (zum Beispiel Lebensmittel oder zu Apotheken)
. Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten und zum Aufsuchen des Arbeitsplatzes,
· Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen wie Arztbesuche, dazu gehören auch Psycho- und Physiotherapeuten, so-weit dies medizinisch dringend erforderlich ist,
· Abgabe von Blutspenden,
· Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen außerhalb von Einrichtungen sowie zur Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich und zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
· Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Beisetzungen im engsten Familienkreis,
· Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zur Versorgung von Tieren,
· Wahrnehmung dringend und nachweislich erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren.
Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „„Die Corona-Krise ist sehr ernst. Wir bekommen die Lage nur in den Griff, wenn wir die beschlossenen Kontaktbeschränkungen konsequent einhalten. Hier sind alle gefordert. Die meisten Bürgerinnen und Bürger achten auf den Mindestabstand zu anderen und bleiben so gut es geht zu Hause. Aber es gibt leider auch einige, die denken, dass ihnen nichts zustoßen kann. Mit diesem unverantwortlichen und rücksichtslosen Verhalten gefährden sie andere Menschen jeder Altersgruppe, vor allem aber Ältere sowie pflegebedürftige und chronisch Kranke. Sinn der drastischen Einschränkungen ist, den Krankenhäusern mehr Zeit zu verschaffen, damit sie ihre Kapazitäten an Intensiv- und Beatmungsbetten weiter ausbauen können. Dazu muss es uns gelingen, die Dauer bis zur Verdopplung der Infektionszahlen von bisher fünf bis sechs Tagen auf etwa zehn Tage zu verlängern.“
Innenminister Michael Stübgen: „Das umfassende Kontaktverbot zur Eindämmung der Virusinfektion verlangt den Menschen einiges ab. Der Verzicht auf Freunde und Freizeitaktivitäten wiegt schwer, ist aber weiter notwendig. Eine Lockerung der Maßnahmen kommt derzeit nicht in Betracht, wir stehen erst am Anfang der Pandemie. Die allermeisten Brandenburger halten sich erfreulicherweise an die Regeln. Einige wenige tanzen aber aus der Reihe und gefährden damit den Erfolg im Kampf gegen den Virus. Diesen Unverbesserlichen sei gesagt: die Eindämmungsverordnung ist ein Regelkatalog und keine Bittschrift. Wer gegen die Vorgaben verstößt, hat die Konsequenzen zu tragen und die können teuer werden.“

Verstöße gegen die in der Eindämmungsverordnung enthaltenen Gebote und Verbote stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können nach dem ebenfalls beschlossenen neuen Bußgeldkatalog mit einer Geldbuße von 50 bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Er tritt mit der Veröffentlichung im Amtsblatt für Brandenburg in Kraft (voraussichtlich am 2. April 2020) und ist landesweit von den Landkreisen und kreisfreien Städten bei Verstößen anzuwenden. Der Katalog beruht auf dem Infektionsschutzgesetz des Bundes.
Wer zum Beispiel trotz Verbots öffentliche oder nichtöffentliche Veranstaltungen o-der Versammlungen durchführt, dem droht ein Bußgeld zwischen 500 bis 2.500 Euro. Die Teilnahme an solchen Veranstaltungen kann mit 50 bis 500 Euro geahndet werden. Wer eine Verkaufsstelle des Einzelhandels, für die keine Ausnahmeregelung vorgesehen ist, für den Publikumsverkehr öffnet, muss mit einem Bußgeld zwischen 1.000 bis 10.000 Euro rechnen. In besonderen Wiederholungsfällen kann eine Geldbuße bis zu 25.000 Euro betragen. Die Höhe des jeweiligen Bußgeldes wird von den Landkreisen und kreisfreien Städte festgelegt.
Das Kabinett beschäftigte sich zudem erneut mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie. Angesichts der Corona-Krise stehen Teile der Wirtschaft auch in Brandenburg still. Für viele Unternehmen und Selbständige im Land bedeutet dies keine Umsätze und keine Einnahmen, wodurch sie in eine wirtschaftliche Notlage geraten können.
Für solche Fälle hat das Land eine sofortige und unbürokratische Hilfe organisiert. Brandenburg hat rasch gehandelt und bereits am 25. März für kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und so genannte Soloselbstständige ein Sofortprogramm auf die Beine gestellt. Der Bund hat am Wochenende mit einer Verwaltungsvereinbarung mit den Ländern über eine Soforthilfe für Kleinunternehmen im Umfang von 50 Milliarden Euro nachgezogen. Die Landesregierung stimmte der Vereinbarung heute zu. Das Programm wird durch die Länder umgesetzt, in Brandenburg unter dem Dach Soforthilfe Corona.
Selbständige aus allen Wirtschaftsbereichen mit bis zu 5 Beschäftigten können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro für drei Monate beantragen, Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro, ebenfalls für drei Monate. Anträge können bei der Investitions-Bank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden.

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Helfen Sie mit – Fleißige Näher gesucht!

(30. 03. 2020)

Aufruf des Landkreises: Mundschutzmasken zum Eigenschutz selbst herstellen

 

Wer zwingend mit anderen Menschen Kontakt haben muss, besonders bei der Versorgung und Pflege von älteren oder gesundheitlich vorbelasteten Menschen, sollte durch einen Mund-Nasen-Schutz dafür Sorge tragen, die andere Person nicht zu infizieren.

Hierfür können auch selbst genähte Masken hilfreich sein. Es handelt sich bei diesen natürlich nicht um zertifizierte Schutzmasken. Solche selbst gefertigten Teile sind aber besser als kein Schutz.  Der Landkreis ruft daher alle fleißigen Näherinnen und Näher in Elbe-Elster auf, mit Nähmaschine, Stoffresten und Fantasie Mundschutzmasken selbst zu nähen.

„Zunächst sollte jeder Näher seine eigene Maske herstellen. Und wer helfen kann und möchte, soll gern weiternähen, um damit andere zu unterstützen“, erläutert der Leiter des Koordinierungsstabes Corona beim Landkreis Elbe-Elster, Dirk Gebhard, das Anliegen. Geeignet für die Masken sind kochfeste und hochfestverwebte Baumwollstoffe. Gerne kann der Mund-Nasen-Schutz auch beim Landkreis abgegeben werden. Dazu bittet die Kreisverwaltung darum, die an den Eingangstüren per Aushang ausgewiesenen Telefonnummern anzuwählen, um eine Übergabe vor Ort abzusprechen. Für die Herstellung verweist der Landkreis auf die von der Stadt Essen entwickelte Nähanleitung (Nähanleitung Stadt Essen) und wünscht gutes Gelingen.

 

Anhang (Nähanleitung)

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Kontakte vermeiden – Coronavirus eindämmen -

(26. 03. 2020)

 

Zur Eindämmung des Coronavirus werden zahlreiche Anfragen unter anderem von Bürgerinnen und Bürgern, Dienstleistern, Handel und Verbänden an die Landesregierung gerichtet. Insbesondere geht es um konkrete Verhaltensregeln im täglichen Leben. Auf der Internetseite corona.brandenburg.de werden über den Link FAQ wesentliche Fragen beantwortet. Diese Seite wird laufend aktualisiert. Auf den Seiten der Ressorts wird zusätzlich auf spezifische Themen eingegangen. Auch das Bürgertelefon steht für Anfragen zur Verfügung. Es ist vorerst montags bis freitags von 09.00 bis 17.00 Uhr unter der Nummer 0331 – 866 5050 erreichbar.

 

Hierzu teilt Regierungssprecher Florian Engels mit: „Grundsätzlich gilt: Sozialkontakte vermeiden. Das ist der entscheidende Weg, um die Pandemie einzudämmen. Deshalb unsere dringende Bitte: Soweit wie möglich im eigenen Umfeld bleiben. Darum bitten wir auch und gerade die Berlinerinnen und Berliner. Mit der seit Montag gültigen Rechtsverordnung konnten wir nicht jede Detailfrage klären. Das ist schlicht nicht möglich. Es wäre lebensfremd zu versuchen, das gesamte praktische Leben in Paragrafen unterzubringen. Die bei uns ankommenden Fragen helfen, auf die konkreten Punkte einzugehen. Sie werden in den FAQ aufbereitet. Deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, die Fragen haben, zunächst in den FAQ nachzusehen, bevor das stark beanspruchte Team am Bürgertelefon angerufen wird. 

 

Aktuell werden wichtige Themen in der Öffentlichkeit diskutiert. Hierzu nachfolgend einige Konkretisierungen, die auch in den FAQ zu finden sind bzw. eingearbeitet werden. Grundsätzlich gilt, stets und unbedingt die vorgegebenen und allgemein bekannten Verhaltensregeln zu berücksichtigen (z.B. 1,5 Meter Mindestabstand; Sozialkontakte nur innerhalb der Familie, im gemeinsamen Hausstand oder höchstens eine andere Person).

 

1. Aufenthalt im öffentlichen Raum

In Brandenburg besteht keine Ausgangssperre. Deshalb darf man sich bei Einhaltung der Regeln frei bewegen. Dennoch sollten nicht notwendige Wege und Fahrten, zum Beispiel Wochenendausflüge, unterbleiben. Versammlungen o.ä. sind strikt untersagt.

 

2. Angeln und Jagd

Beides ist sowohl zur Berufsausübung als auch im privaten Bereich weiterhin grundsätzlich möglich. Die Jagd erfolgt aktuell unter anderem mit dem Ziel, zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest beizutragen, insbesondere in den grenznahen Kreisen zu Polen. Auch hier gilt: Kontakte zu höchstens einer Person außerhalb des eigenen Hausstandes. Auch beim Angeln gilt: Mindestens 1,5 Meter Abstand!

 

3.Freizeit / Tourismus / Vermietung

Ausflüge im Land Brandenburg sind unter Einhaltung der Vorgaben nicht untersagt, sollten aber vermieden werden. Übernachtungsangebote – egal ob Hotel oder Campingplatz – dürfen strikt nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Eine Vermietung an Berufstätige, zum Beispiel an Handwerker, Monteure oder Pendler aus Polen, ist jedoch möglich. Aber auch dabei sind die Hygieneregeln unbedingt zu beachten.

 

4. Eigenes Ferienhaus oder –wohnung / Datschen
Im eigenen Besitz befindliche Ferienhäuser oder -wohnungen dürfen genutzt werden. Auch dabei sind die bekannten Regeln strikt einzuhalten. Es wird dringend gebeten, auf die jeweils örtliche Situation Rücksicht zu nehmen. Lokal oder auf Kreisebene können aus besonderem Anlass anderslautende Festlegungen getroffen werden.

 

5. Geburten
Besuche von Geburtsstationen bzw. der Aufenthalt im Kreissaal durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen sind in der Regel erlaubt. Dies kann jedoch vor Ort gesondert und abweichend geregelt werden. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

 

6. Friedhöfe
Friedhöfe können im Rahmen der vorgegebenen Regeln besucht werden. Dies schließt selbstverständlich auch die Grabpflege ein.

 

Pressemitteilung vom 26.03.2020 | Staatskanzlei des Landes Brandenburg | Presseamt

Veröffentlicht durch Gemeinde Tröbitz

[Bürgerinfo der Staatskanzlei]

Foto zu Meldung: Kontakte vermeiden – Coronavirus eindämmen -

Internetseite corona.brandenburg.de und Bürgertelefon 0331-866 5050 starten heute

(23. 03. 2020)

Die Ausbreitung des Coronavirus und die notwendigen Maßnahmen dagegen werfen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Fragen auf. Das Land Brandenburg erweitert deshalb ab heutigem Montag sein Informationsangebot. Über die zentrale Internetseite corona.brandenburg.de wird über aktuelle Entwicklungen rund um die Infektionskrankheit informiert, und ressortübergreifend werden die wichtigsten Fragen beantwortet. Zugleich ist seit heute ein neues Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Rufnummer 0331-866 5050 freigeschaltet. Es ist montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr erreichbar. Künftig werden die Servicezeiten ausgeweitet. Das ist eine weitere Maßnahme des „Interministeriellen Koordinierungsstabs Coronavirus“.

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Unser Leben hat sich plötzlich rasant geändert. Das betrifft alle Lebensbereiche. Auf einmal ist alles anders. Es ist gut, dass die allergrößte Mehrheit Verständnis für die getroffenen Maßnahmen hat, um die rasante Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Und es ist notwendig, dass sich alle daran halten! Die Landesregierung nimmt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Mit den erweiterten Informationsangeboten werden wir viele Fragen beantworten. Zugleich wollen wir damit Vertrauen schaffen. Ich rufe weiter alle zu Besonnenheit und Zusammenhalt auf. Gemeinsam werden wir diese Krise bewältigen.“

Mit der neuen Internetseite corona.brandenburg.de bietet die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger an. Unter anderem werden die Maßnahmen und Entscheidungen des Landes zur Eindämmung der Pandemie dargestellt. Zudem werden dort wichtige Links, Dokumente und Informationen aus den Ministerien sowie von Fachinstituten gebündelt.

Über das Corona-Bürgertelefon können Bürgerinnen und Bürger selbst Hinweise geben oder Informationen zu den Maßnahmen des Landes zur Eindämmung der Virus-Ausbreitung erhalten. Das Bürgertelefon unter der Nummer 0331-866 5050 ist montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr erreichbar. Die Servicezeiten werden künftig ausgeweitet.

Wichtiger Hinweis: Am Bürgertelefon kann keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden. Bei Fragen zu einer möglichen Infektion müssen Bürgerinnen und Bürger ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt kontaktieren. Besuche von Arztpraxen oder Krankenhäusern sollten in den jeweiligen Einrichtungen telefonisch angekündigt werden.

Das Gesundheitsministerium hatte bereits Anfang März ein erstes Bürgertelefon beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit(LAVG) eingerichtet. Diese Nummer wird zur neuen Rufnummer umgeleitet.

Das neue Bürgertelefon wird Anruferinnen und Anrufer auch dabei helfen, die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für spezielle Fragen im Land zu finden. So gibt es im Bildungsministerium eine Hotline für Fragen von Eltern zur Notbetreuung in Kitas und Horten. Und in Abstimmung mit dem Wirtschafts- und Arbeitsministerium hat die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH eine telefonische Anlaufstelle eingerichtet.

Viele Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte haben ebenfalls Bürgertelefone für Fragen zum Coronavirus eingerichtet.

In medizinischen Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger weiterhin u.a. beim Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) unter der Rufnummer 116117 informieren. Das ist bundesweit rund um die Uhr die zentrale Rufnummer für die ambulante medizinische Versorgung. Akut, aber nicht lebensbedrohlich erkrankte Patienten erreichen hier außerhalb der Praxissprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Wenn der eigene Hausarzt nicht erreichbar ist, dann ist bei begründeten Verdachtsfällen die 116117 auch die richtige Nummer für eine persönliche medizinische Beratung.

Weitere Telefon-Hotlines zum Coronavirus

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr. Die UPD informiert und berät Ratsuchende in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen.

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de. Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

 

Online-Informationsangebote zum Coronavirus

Die wichtigsten Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Internetseite https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html zur Verfügung.

Das Robert Koch-Institut bietet aktuelle Informationen zu häufig gestellten Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 auf der Internetseite https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html an.

Das Bundesgesundheitsministerium informiert tagesaktuell auf der Internetseite https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html über die aktuelle Lage in Deutschland und erklärt dort, was Bürgerinnen und Bürger tun und wissen sollten.

 

Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an:

Staatskanzlei Brandenburg
Aktuelle Presse- und Informationsarbeit
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
Chef vom Dienst
Tel.: (0331) 866 - 1251, -1356, -1359
Fax: (0331) 866 - 1416
Mail: presseamt@stk.brandenburg.de
Internet: www.brandenburg.de
 

Eindämmung Coronavirus: Weitere Maßnahmen zur Beschränkung von Kontakten in Brandenburg notwendig

(23. 03. 2020)

Am morgigen Montag, 0.00 Uhr, tritt die neue Rechtsverordnung zum gefährlichen Coronavirus in Kraft. Das hat die Landesregierung heute beschlossen. Sie beinhaltet weitere Maßnahmen, „um die Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen und einzudämmen“, so Ministerpräsident Dietmar Woidke, der die Festlegungen heute Abend gemeinsam mit seinen Stellvertretern, Innenminister Michael Stübgen und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher, der Öffentlichkeit vorstellte. Der Entscheidung ging eine Telefonkonferenz aller Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und einigen Bundesministern voran.

Woidke: „Die allermeisten Brandenburgerinnen und Brandenburger haben sich an unsere bisherigen Maßgaben gehalten. Nur in sehr seltenen Fällen mussten Ordnungsämter oder Polizei eingreifen und zum Beispiel Platzverweise aussprechen. Dafür mein ausdrücklicher Dank an die Bevölkerung. Dennoch breitet sich das Virus aus. Deshalb wurde mit der Bundesregierung beschlossen, bundesweit einheitlich zu handeln. Im Rahmen des Föderalismus können jedoch kleinere regionale Besonderheiten berücksichtigt werden.“

Mit der neuen „Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV)“ wird die bisherige Verordnung vom 17. März abgelöst. Die neue Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 19. April (mit Ausnahme der Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum; hier ist eine Geltungsdauer bis einschließlich 5. April festgelegt). Neben den bekannten Einschränkungen im Kita- und Schulbereich treten damit unter anderem folgende entscheidende Festlegungen in Kraft, die in wichtigen Punkten eine Verschärfung der Verordnung vom 17. März bedeuten:

1.

Das Betreten öffentlicher Orte wird bis zum 5. April 2020 (24.00 Uhr) untersagt. Öffentliche Orte sind insbesondere öffentliche Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks. Um notwendige Wege zurücklegen zu können oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gibt es Ausnahmen:

  • zur Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten und zum Aufsuchen des Arbeitsplatzes,
  • zur Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuche); dazu gehören auch Psycho- und Physiotherapeuten, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist,
  • zur Abgabe von Blutspenden,
  • zum Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) sowie zur Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich und zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • zur Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Beisetzungen im engsten Familienkreis,
  • für Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zur Versorgung von Tieren,
  • zur Wahrnehmung dringend und nachweislich erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren.

Diese Erlaubnisse stehen unter dem Vorbehalt, dass der Aufenthalt nur allein, in Begleitung der im jeweiligen Haushalt lebenden Personen oder einer nicht im jeweiligen Haushalt lebenden Person erfolgt. Dabei ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

2.

Grundsätzlich gilt, dass alle Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr zu schließen sind. Das gilt auch für körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Der Einkauf für den täglichen Bedarf bleibt selbstverständlich gewährleistet. Ausgenommen vom Schließungsgebot sind deshalb der Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau- und Gartenmärkte, Tierbedarfshandel und der Großhandel. Dies gilt auch für Dienstleister im medizinischen- und Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, insbesondere Arztpraxen und Krankenhäuser. Soweit entsprechende Waren und Dienstleistungen angeboten werden, darf dies auch durch Kaufhäuser, Outlet-Center und in Einkaufszentren erfolgen.

Diese Einrichtungen können für die bisherige Dauer der Gültigkeit (19. April) auch sonntags und an gesetzlichen Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen. Sollten die bekannten Gesundheitsregeln (z.B. Hygiene und Abstand) nicht eingehalten werden, kann die jeweilige Einrichtung geschlossen werden.

Handwerker und handwerksähnliche Gewerbe sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.

3.

Gaststätten müssen geschlossen bleiben. Es darf nur noch eine Ausgabe von zubereiteten Speisen und Getränken erfolgen oder z.B. über „Drive-in-Verkauf“. Dies gilt auch für Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen und so genannte Gaststätten im Reisegewerbe (z.B. Verkauf über Transporter).  Voraussetzung ist zugleich, dass die Empfehlungen zu Hygiene und Abstand strikt eingehalten werden.

4.

Wie bisher bleiben Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen.

5.

Übernachtungsangebote im Inland – egal ob Hotel oder Campingplatz – dürfen nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Diese Regelung gilt auch für Personen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits beherbergt werden, nicht jedoch für so genannte Dauercamper oder Zweitwohnsitze.

6.

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Die Nutzung des ÖPNV bleibt erlaubt. Auf die Einhaltung der erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen ist dabei jedoch unbedingt zu achten.

7.

Wie bereits in der bisherigen Verordnung festgelegt bleiben für das Publikum geschlossen: Diskotheken, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen, Prostitutionsstätten sowie Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Jahrmärkte, Freizeit- und Tierparks, Spielplätze, Anbieter von Freizeitaktivitäten und ähnliche Einrichtungen.

8.

Auch der Sportbetrieb ist – wie bisher festgelegt – auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios untersagt. Dies gilt entsprechend auch für Themen, Wellnesszentren und ähnliche Einrichtungen. In begründeten Einzelfällen können vor Ort Ausnahmen gewährt werden. Ferner sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen verboten. 

9.

Krankenhäuser müssen,

  • soweit medizinisch erforderlich und vertretbar, ihre personellen und sonstigen Ressourcen schwerpunktmäßig für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 oder Verdacht hierauf einsetzen und
  • die notwendigen Maßnahmen treffen, um ihr ärztliches und pflegerisches Personal unverzüglich auf dem Gebiet der Intensivpflege mit Beatmungseinheiten und der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 oder Verdacht hierauf zu schulen.

10.

Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen dürfen – wie bisher – keinen Besuch empfangen. Ausgenommen sind ab sofort Hospize. Kinder unter 16 Jahren dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen. Schwerstkranke dürfen – insbesondere zur Sterbebegleitung – Besuch von Seelsorgern, Urkundspersonen sowie nach ärztlicher Genehmigung von ihnen nahestehenden Personen empfangen.

Im Gegensatz zur bisherigen Regelung sind Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen in der Regel erlaubt. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

11.

Erlaubnispflichtige stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe im Sinne von § 45 SGB VIII und der Eingliederungshilfe (Kinder- und Jugendheime, Wohngruppen) setzen ihren Betrieb fort. Sie haben die Versorgung der untergebrachten Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Die Elternarbeit in den Einrichtungen muss eingestellt werden. Mögliche Probleme im Falle von Personalengpässen werden versucht in Abstimmung mit dem Jugendministerium zu lösen. Internate können schließen, wenn eine Rückführung der Kinder und Jugendlichen zu ihren Erziehungsberechtigten sichergestellt ist.

12.

Der Betrieb von Werkstätten und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen sind zu ihrer Notbetreuung zulässig. Dies setzt voraus, dass es für diese Personen

(a) keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt (z.B. durch Angehörige, in ambulanten oder besonderen Wohnformen),

(b) deren Angehörige eine berufliche Tätigkeit ausüben, die für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens erforderlich ist oder

(c) die Betreuung für die Stabilisierung des Gesundheitszustandes des Betroffenen ausnahmsweise und dringend erforderlich ist.

13.

Die Verordnung legt auch Hygienestandards für erlaubte Tätigkeiten fest. Demnach sind die erforderlichen Hygienestandards strikt einzuhalten, der Zutritt und die Vermeidung von Warteschlagen zu gewährleisten. In Wartebereichen dürfen sich nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig aufhalten. Zwischen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu einzuhalten.

Woidke: „Durch das grassierende Coronavirus befinden wir uns in der kritischsten Lage seit Bestehen unseres Landes. Jetzt sind wir alle gefordert. Aber ich bin sicher: Mit Ruhe und Besonnenheit, mit Entschlusskraft und klarer Linie werden wir auch dies meistern.

Mein Dank geht an alle, die für andere da sind: Ob Ärztinnen und Pfleger, Kassiererinnen im Supermarkt oder LKW-Fahrer. Das gilt natürlich auch für die Beschäftigten bei Ordnungsämtern oder Polizei, bei den Verwaltungen von Gemeinden, Kreisen und im Land. Und mein Dank für Hilfsbereitschaft überall: Hotels, die Betten zur Verfügung stellen oder Einkaufshilfen für Ältere. Was nicht geht: Rempeleien an Kassen, Pöbeleien und Hamstern.

Wir müssen zusammenhalten. Es darf keinen Egoismus geben. Dazu gehört, dass wir einen Rettungsschirm spannen. Er umfasst vorerst 500 Millionen Euro. Damit wollen wir zum Beispiel den vielen kleineren Unternehmern, den Künstlern und Solo-Selbständigen eine Überbrückung finanzieren. Und wir arbeiten daran, dass Insolvenzen vermieden werden können.

Jetzt gilt: Miteinander im Gemeinsinn und nicht gegeneinander. Wir vermeiden körperliche Kontakte – aber wir Brandenburgerinnen und Brandenburger haken uns im Geiste unter!“

Stübgen: "Die Einschränkungen, die wir den Menschen in Brandenburg auferlegen, sind umfassend und schwerwiegend, aber notwendig. Die kommenden Wochen werden eine harte Probe für uns alle. Wir müssen jetzt zusammenhalten, dann werden wir diese Probe bestehen. Allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern gilt mein Appell: Halten Sie sich an die Regeln, bleiben Sie solidarisch mit Ihren Mitmenschen und helfen Sie im Kampf gegen das Virus."

Nonnemacher: „Der starke Anstieg von Corona-Infizierten weltweit und in Deutschland ist besorgniserregend. Um den Anstieg zu bremsen, verbleibt uns nur ein enges Zeitfenster. Deshalb halte ich diese sehr grundrechtsintensiven Eingriffe für einen begrenzten Zeitraum für vertretbar. Wir müssen eine Überforderung des Gesundheitssystems wie in einigen Nachbarländern unbedingt vermeiden.“

Hinweis:

Die Rechtsverordnung wird kurzfristig auf www.brandenburg.de veröffentlicht.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Staatskanzlei Brandenburg
Aktuelle Presse- und Informationsarbeit
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
Chef vom Dienst
Tel.: (0331) 866 - 1251, -1356, -1359
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Mail: presseamt@stk.brandenburg.de
Internet: www.brandenburg.de

[Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2]

Landrat appelliert an Verantwortungsbewusstsein

(23. 03. 2020)

Auf Familientreffen verzichten/ Derzeit acht bestätigte Corona-Fälle im Landkreis

 

Die Zahl der durch Tests bestätigten Infizierten beträgt im Landkreis Elbe-Elster derzeit acht. Die Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne und werden ambulant medizinisch betreut. Auch die Kontaktpersonen werden in häuslicher Isolation aktiv überwacht und müssen bei Symptomen telefonisch Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen.

Der Landkreis Elbe-Elster bittet alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsbewusst zu sein und dabei zu helfen, dass alle einschränkenden Maßnahmen auch Wirkung zeigen können. Jeder kann einen Beitrag leisten, dass sich das Corona-Virus möglichst langsam ausbreitet. „Also, wo immer möglich: Bleiben Sie zu Hause! Meiden Sie den Nahkontakt! Suchen und nutzen Sie andere Wege, um zu kommunizieren, zu arbeiten, einander hilfreich zu sein“, ist die Bitte von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. Darum der eindringliche Hinweis, auf Geburtstagsfeiern oder Familienbesuche bzw. -treffen derzeit unbedingt zu verzichten.

Dazu gehört auch, die Kreisverwaltung nur in wirklich dringenden Angelegenheiten zu kontaktieren und dafür das Telefon und den E-Mailkontakt zu nutzen. Die eingerichteten Telefonhotlines zu den Themen Gesundheit (03535 46 4600), Schule (-4081) und Kita (-4082) sowie zur jüngsten Eindämmungsverordnung des Landes (-4406) und zum Themenkomplex Wirtschaft bei der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH (035341 497150) werden rege genutzt. In den meisten Fällen können die Fragen sofort beantwortet werden oder entsprechende Ansprechpartner vermittelt werden. Hinweise und Anregungen werden an die zuständigen Stellen weitergegeben. Der Landkreis bittet um Verständnis, dass der Hauptfokus der Kreisverwaltung und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurzeit darin liegt, die Corona-Krise zu bewältigen. Natürlich werden alle wichtigen Anliegen aus den verschiedensten Verwaltungsbereichen weiterbearbeitet. Das Straßenverkehrsamt hat derzeit den Arbeitsalltag im Kfz-Zulassungsverfahren verändert. Unter Berücksichtigung von vorherigen telefonischen Anmeldungen und Terminabsprachen werden erforderliche An-, Ab- und Ummeldungen weiter abgesichert. Das gleiche gilt für Führerscheinangelegenheiten.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster 2020/03/29

Weitere Hotline zum Betrieb von Einzelhandelsverkaufsstellen geschaltet

(19. 03. 2020)

Landkreis weitet sein Informationsangebot wegen zahlreicher Nachfragen aus

 

Aufgrund zahlreicher Nachfragen hat der Verwaltungsstab des Landkreises unter Leitung von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski beschlossen, eine weitere Hotline für Bürgeranfragen zu schalten. Unter der Telefonnummer 03535 46 4406 werden ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr Fragen zum Betrieb von Einzelhandelsverkaufsstellen nach der jüngsten Eindämmungsverordnung des Landes beantwortet. „Wir haben dieses zusätzliche Informationsangebot eingerichtet, weil uns zahlreiche Anfragen zu der Thematik erreichten. Mit der Hotline sind wir für die Bürger da und helfen ihnen konkret weiter oder vermitteln an andere kompetente Gesprächspartner“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Weitere Telefonhotlines gibt es zu den Themenkomplexen Gesundheit (03535 46 4600), Schule (03535 46 4081) und Kita (03535 46 4082). Darüber hinaus informiert der Landkreis auf seinen Internetseiten unter www.lkee.de zum aktuellen Corona-Geschehen und bietet dort auch besondere Hinweise für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationshintergrund an.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster Nr. 2020/03/24

 

Corona-Hotlines der Kreisverwaltung geschaltet

(17. 03. 2020)

Mitarbeiter der Kreisverwaltung telefonisch zu verschiedenen Themen erreichbar

 

Die Kreisverwaltung Elbe-Elster hat zu verschiedenen Themen Corona-Hotlines geschaltet. Diese sind ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr erreichbar. Unter der Rufnummer 03535 46 4600 stehen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes für Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Fragen zu den Themenkomplexen Schule und Kita können unter den Rufnummern 03535 46 4081 (Schule) und 03535 46 4082 (Kita) geklärt werden.

Bei Fragen zur eigenen Gesundheit ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner oder der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 am Abend und an Wochenenden.

Für allgemeine Fragen zum Corona-Virus bittet das Gesundheitsamt darum, sich vorzugsweise auf den Internetseiten des Robert-Koch-Institutes (RKI) zu informieren. Dort ist unter www.rki.de rund um die Uhr gesichertes Expertenwissen täglich aktualisiert aus erster Hand abrufbar.

Aktuelle Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus sind unter www.lkee.de veröffentlicht.

Dort finden sich auch besondere Hinweise für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationshintergrund.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster 2020/03/23

Absage der Sitzungen der Gemeindevertretungen in allen Orten und der Amtsausschusssitzung

(17. 03. 2020)

Information des Amtes Elsterland

 

Auf Grund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Cornonavirus werden die folgend aufgeführten Sitzungen abgesagt.

 

- Amtsausschusssitzung am 31.03.2020

- GVT-Sitzung Schilda am 26.03.2020

- GVT-Sitzung Heideland am 30.03.2020

- GVT-Sitzung Rückersdorf am 01.04.2020

- GVT-Sitzung Schönborn am 02.04.2020

- GVT-Sitzung Tröbitz am 06.04.2020

Info des Wasserverband "Kleine Elster"

(17. 03. 2020)

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

noch niemals zuvor musste der Staat derart in das Leben seiner Bürgerinnen

und Bürger eingreifen.

Doch er tut dies aus gutem Grund – um die Ausbreitung des hoch

ansteckenden Corona-Virus einzuschränken.

Die Situation ist für uns alle außergewöhnlich. Aus diesem Grund werden wir

bis auf Weiteres keine Abnahme der Trinkwassernebenzähler und keine

zwingend notwendigen Reparaturen an Kundenanlagen durchführen.

Die Verwaltung bleibt für den Kundenverkehr ebenfalls ab sofort geschlossen.

Bei Anfragen und in Störungsfällen sind wir unter den bekannten

Telefonnummern:

035341 /6010 oder über den Falkenservice 03535 / 3052 erreichbar.

Wir befolgen die Empfehlungen der Regierung und der Behörden mit großer

Sorgfalt – in Ihrem eigenen und dem Interesse der Allgemeinheit.

17.03.2020

 

gez.

Berg

Geschäftsführerin

Fornoville

Verbandsversammlungsvorsitzende

Zum Umgang mit dem Coronavirus im Amt Elsterland

(16. 03. 2020)

Werte Bürgerinnen und Bürger,

aus gegebenen Anlass wird ab Mittwoch, dem 18. März 2020, der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Schulen im Amtsgebiet untersagt. Für Kinder, deren Sorgeberechtigte in „infrastrukturkritischen“ Berufen arbeiten, wird eine Notbetreuung angeboten. Entsprechende Anträge werden zum download zur Verfügung gestellt. Der ausgefüllte Antrag auf Betreuungsbedarf ist in der jeweiligen Einrichtung vorzulegen. Dabei bitten wir alle herzlich um ihr Verständnis und ihre Mitwirkung.

Im Ergebnis der heutigen Krisensitzung im Amt Elsterland wurde der Beschluss gefasst, alle kommunalen Einrichtungen mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres zu schließen. Das betrifft die Jugendklubs, das Mehrgenerationenhaus, Sporthallen und sonstige Einrichtungen.

Um im Umgang mit dem Corona-Virus sowohl die Einwohnerinnen und Einwohner als auch die Beschäftigten bestmöglich zu schützen, beschränkt das Amt Elsterland  persönliche Kontakte auf das notwendige Maß und bietet alternative Kontaktmöglichkeiten an.

Die allgemeinen Sprechzeiten sind vorerst bis zum 17. April 2020 ausgesetzt. Gern können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch, per Post, per Fax (035326 98139) oder per Mail (amt@elsterland.de) kontaktiert werden. Die entsprechenden Adressen bzw. Telefonnummern der einzelnen Beschäftigten finden Sie unter www.elsterland.de - Verwaltung- Mitarbeiter A-Z.

Für dringende Anliegen benutzten Sie bitte die Klingel - rechts neben dem Eingang.

Ich bitte um Ihr Verständnis.

Andreas Dommaschk

 

Stets aktuelle Informationen finden Sie unter: www.elsterland.de

[Allgemeinverfügung Kitaverbot]

[Allgemeinverfügung Unterrichtsverbot]

[Antragsformular für den Kinderbetreuungsbedarf]

Lage zur Coronasituation erörtert und Aufgaben festgelegt

(16. 03. 2020)

Landrat rief Verwaltungsleitung und Stabsleiter des Verwaltungsstabes zusammen

 

Die Verwaltungsleitung und die Stabsleiter des Verwaltungsstabes des Landkreises sind unter Leitung des Landrates Christian Heinrich-Jaschinski über das Wochenende zusammengetreten, um weitere Maßnahmen für die kommende Woche im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus zu koordinieren.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes gibt es bislang sechs bestätige Fälle von Covid-19-Infektionen im Kreisgebiet. Hiervon befindet sich eine Person unter ärztlicher Kontrolle, dem infizierten Mann geht den Umständen entsprechend gut, seine engen Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolation und weisen bislang keinerlei Krankheitssymptome auf. Die weiteren Erkrankten befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Insgesamt halten sich aktuell rund 60 Kontaktpersonen auf amtsärztliche Anweisung hin in häuslicher Isolation auf.

„Sämtliche Fachressorts der Kreisverwaltung haben zum Teil in gesonderten Gesprächen zusammen mit den Vertretern der Krankenhäuser, des Rettungswesens, der Polizei, des Katastrophenschutzes und weiterer Behörden die erforderlichen Aufgaben festgelegt“, informierte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. „Im Mittelpunkt der Gespräche stand und steht die Aufrechterhaltung der Handlungs- und Funktionsfähigkeit des Landkreises vor dem Hintergrund der durch die Landesregierung Brandenburg angekündigten Schließungen der Kitas und Schulen für kommenden Mittwoch“, sagte der Landrat.

„Unser oberstes Ziel ist es, zu Wochenbeginn zusammen mit den Kommunen und unserem Amt für Jugend, Familie und Bildung ein Konzept vorzulegen, dass die alternative Betreuung von Schul- und Kitakindern im Landkreis für Eltern sichert, die in Bereichen der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig sind“, betonte der Landrat. Zu diesen Tätigkeitsbereichen zählen beispielsweise Medizin, Pflege, Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Arznei), Polizei, Justiz, Feuerwehr, Bildung, Erziehung oder Verwaltung etc.

 

„Für die Kinder und Jugendlichen dieser arbeitenden Erziehungsberechtigten müssen wir gemeinsam mit unseren kreisangehörigen Kommunen schnellstmöglich eine geordnete Notbetreuung sichern. Auslöser war die Ankündigung der Potsdamer Staatskanzlei, zur Eindämmung der Corona-Epidemie landesweit an Kitas und Schulen bis zum Ende der Osterferien vorerst keine reguläre Betreuung und keinen regulären Unterricht ab Mittwoch mehr anzubieten“, so der Landrat. Zuvor wurden die Bürgermeister und Amtsdirektoren der Kommunen über das aktuelle Geschehen unterrichtet.

Der Landkreis vertraut darüber hinaus auch auf das verantwortungsvolle und eigenständige Agieren von Veranstaltern im Sinne der Eindämmung der Corona-Pandemie. Dazu ist auch die Ankündigung der Veranstalter des Kammermusikfestivals in Finsterwalde zu zählen. Die Verantwortlichen hatten dort beschlossen, die komplette Veranstaltungsserie abzusagen. Auch der Landkreis ist sich der Verantwortung bewusst und sagte bis Ende April alle kreislichen Kulturveranstaltungen ab.

Ordnungsamtsleiter Reiner Sehring erklärte zudem, dass es vorerst keine kreisliche Ausbildung im Bereich Brand- und Katastrophenschutz gibt. „Die Feuerwehren und die Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes nehmen in der täglichen nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, aber auch im Zivil- und Katastrophenschutz eine zentrale Rolle ein. Die Gewährleistung der Einsatzbereitschaft dieser Einheiten gilt es daher in kritischen Situationen besonders zu schützen. Aus diesem Grund haben wir entschieden, vorerst bis Ostern, keine kreislichen Ausbildungen für Feuerwehr und Katastrophenschutzeinheiten mehr durchzuführen“ unterstrich Christian Heinrich-Jaschinski.

Die Sitzung des Kreisausschusses am 16. März sowie die Sitzung des Kreistages am 30. März als beschließende Gremien des Landkreises finden nach gegenwärtigem Stand statt.

Der Landrat appellierte an die Bürgerinnen und Bürger von Elbe-Elster, die notwendigen Maßnahmen des Landkreises und der Kommunen zu unterstützen. „Bitte bleiben Sie besonnen und achtsam. Halten Sie die angeordneten Maßnahmen ein und folgen Sie den ausgesprochenen Empfehlungen. Damit übernehmen Sie Verantwortung für sich und Ihre Mitmenschen. Ich bitte ausdrücklich alle, die kreisliche Telefonhotline nicht unnötig zu blockieren und in einem höflichen Umgangston mit dem Gegenüber umzugehen. Es stehen viele Informationen auch online zur Verfügung. Wir haben allein in der vergangenen Woche mehrere hundert Anrufer betreut.“

Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Elbe-Elster unter www.lkee.de. Dort ist unter anderem ein Frage-Antwort-Katalog abrufbar. Bereits vergangene Woche wurde vom Landkreis Elbe-Elster ein Bürgertelefon im Gesundheitsamt eingerichtet, das werktäglich von 8 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 03535 464600 zu erreichen ist. Für allgemeine Informationen zum Thema Coronavirus können auch folgende Angebote genutzt werden: Telefon-Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit: 030/346465-100 oder Telefon-Hotline der Unabhängigen Patientenberatung 0800/330-4615-32. Beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon zum Coronavirus unter Tel. 0331/8683-777 eingerichtet.

Nach wie vor gilt: Husten, Schnupfen oder Fieber können viele Ursachen haben. Der Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus ist dann begründet, wenn die betreffende Person an Erkrankungen der Atemwege bzw. unspezifischen Symptomen leidet und zuvor in einem Risikogebiet war oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte. Ist das der Fall, sollte man sich telefonisch beim Hausarzt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 melden.

Die Bevölkerung sollte auch nach den ersten Krankheitsfällen besonnen und achtsam reagieren. Es kann nicht oft genug wiederholt werden, dass die Einhaltung der Hygieneregeln besonders wichtig ist. Dabei steht neben der Nies-Etikette die persönliche Händehygiene an erster Stelle. Außerdem sollte auf Begrüßungsrituale mit Körperkontakt verzichtet werden und Abstand zu Personen gehalten werden. Reisen in Risikogebiete sollten unterbleiben. Wer erkältet ist, sollte zum Husten oder Niesen ein Einmaltaschentuch oder die Armbeuge benutzen und sich gegebenenfalls krankmelden. 

 
Foto LKEE/Laurence Chaperon: Landrat Christian Heinrich-Jaschinski

Presseinformation der LK Elbe-Elster Nr. 2020/03/15

 
 

 
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Foto zu Meldung: Lage zur Coronasituation erörtert und Aufgaben festgelegt

Allgemeinverfügungen Coronasvirus

(13. 03. 2020)

Der Landkreis Elbe-Elster hat Allgemeinverfügungen zum Coronavirus für Reiserückerer  und für Veranstaltungen erlassen.

 

 

 

[Allgemeinverfügung Reiserückerer]

[Allgemeinverfügung Veranstaltungen]

Corona-Hotline der Kreisverwaltung eingerichtet

(13. 03. 2020)

Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr unter 03535 464600 erreichbar

 

Unter der Rufnummer 03535 46 4600 sind Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr erreichbar.

 

Bei Fragen zur eigenen Gesundheit ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner oder der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 am Abend und an Wochenenden.

 

Für allgemeine Fragen zum Corona-Virus bittet das Gesundheitsamt darum, sich vorzugsweise auf den Webseiten des Robert-Koch-Institutes (RKI) zu informieren. Dort ist unter www.rki.de rund um die Uhr gesichertes Expertenwissen aus erster Hand abrufbar.

Erste an Corona COVID-19 Erkrankte im Landkreis Elbe-Elster

(11. 03. 2020)

Drei Männer wurden am 10. März positiv auf das neuartige Coronavirus getestet

 

Im Landkreis Elbe-Elster gibt es nun auch die ersten an Corona COVID-19 Erkrankten. Drei Männer wurden am 10. März positiv auf das neuartige Coronavirus (zweimal in Elsterwerda, einmal Sonnewalde) getestet. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne und werden ambulant medizinisch betreut.

Das Gesundheitsamt ermittelt und kontaktiert derzeit alle engen Kontaktpersonen der Erkrankten. Um das Risiko möglicher Folgeinfektionen so niedrig wie möglich zu halten, müssen diese Kontaktpersonen für die Dauer der möglichen Inkubationszeit (14 Tage) in häuslicher Quarantäne verbleiben. Dazu werden sie aktiv überwacht und müssen bei Symptomen telefonisch Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen. Bisher wurden 18 Kontaktpersonen ermittelt und kontaktiert. Die Ermittlungen dauern an.

Momentan sind darüber hinaus, nach aktueller Einschätzung, keine weiteren Maßnahmen notwendig.

 

Hier erhalten Bürger Informationen

 

Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2, COVID-19) geben zum Beispiel die Unabhängige Patientenberatung Deutschland unter 0800 011 77 22 und das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit unter 030 346 465 100 nähere Auskunft. Antworten auf Fragen finden Bürger auch unter

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

 

Bei spezifischen Fragen zur eigenen Gesundheit ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner oder der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 am Abend und an Wochenenden.

 

Bei Unsicherheit Griff zum Telefon

 

Rückkehrer aus Risikogebieten (www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html)

oder Menschen, die Kontakt zu einem Corona-Virus-Infizierten hatten, und entsprechende Krankheitssymptome wie z. B. trockenen Husten und Fieber aufweisen, sollten  Kontakt mit ihrem Hausarzt aufnehmen. Diese Erkrankten sollten ihren Hausarzt zunächst nur telefonisch kontaktieren und nicht in die Praxis gehen. Mit dem Arzt werden dann die weiteren Schritte besprochen. Je nach Fall erfolgen dann konkrete Absprachen zum weiteren Vorgehen mit dem Gesundheitsamt des Landkreises.

In begründeten Verdachtsfällen wird eine Virusdiagnostik durch den behandelnden Arzt durchgeführt.

 

Wann liegt ein begründeter Verdachtsfall vor

 

Das Robert-Koch-Institut definiert klar, welche Voraussetzungen für einen begründeten Verdachtsfall vorliegen müssen.

Ein begründeter Verdachtsfall liegt ausschließlich vor, wenn:

1.       die oder der Betroffene Symptome aufweist UND Kontakt mit einem bestätigten SARS-CoV-2 (neuartiges Corona-Virus)-Erkrankten hatte

und/oder

2. die oder der Betroffene Symptome aufweist UND sich bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem vom Robert-Koch Institut definierten Risikogebiet (siehe www.rki.de) aufgehalten hat.

 

Wie kann ich mich schützen


Den besten Schutz vor einer Viruserkrankung bieten regelmäßiges und intensives Waschen der Hände, ausreichend Abstand zu anderen Menschen, auf das Händeschütteln, Umarmungen und Küssen zu verzichten sowie Husten und Niesen in die Armbeuge.

Jugendweihe-Messe am 29.2.2020 im Refektorium in Doberlug erlebte wieder großen Zuspruch

(09. 03. 2020)

„Türen auf und Herzlich Willkommen“ – hieß es zum 8. Mal zur traditionellen Messe des Interessenvereins Jugendweihe Doberlug-Kirchhain

Tanz und Artistik von den Mädchen und Jungen des Vereins ArTaS Finsterwalde, die Frisurenshow des Friseursalons „Manig-Ihr Friseur“ Doberlug-Kirchhain und die Modenschau des Modegeschäfts „Rappelkiste“ – luden zum Verweilen und Staunen ein.

Zahlreiche Aussteller zeigten ihre Angebote zur Jugendweihe. Es gab Tipps für ein festliches Outfit, vom Kleid oder Anzug, Schuhe, Schmuck oder eine schicke Brille, Kosmetik bis hin zu kleinen Geschenken und interessanten Büchern.

Es sind feste Partner, auf die sich der Interessenverein Jugendweihe verlassen kann, die sich immer engagieren und zum Erfolg der Messe beitragen. Die Sparkasse Elbe-Elster ist mit ihrem Stand seit der ersten Messe eine Bereicherung, in diesem Jahr auch wieder mit einem Quiz und tollen Preisen.

Die Gärtnerei Winde aus Schönborn, das Modegeschäft „Rappelkiste“, die Geschäfte Uhren und Schmuck Deißing, Buchhandlung Mayer aus Finsterwalde, die Fleischerei Röhnert, die Parfümerie und Drogerie Engelmann, die Buchhandlung und Schreibwaren Huppa aus Doberlug-Kirchhain, „Brautmoden Hermann“ aus Lauchhammer und das Fachgeschäft für Augenoptik Gerndt aus Finsterwalde zählen wir mittlerweile zu den traditionellen Ausstellern. In diesem Jahr konnten auch neue Aussteller für die Messe gewonnen werden. Mayer’s Markenschuhe präsentierte zahlreiche Angebote zur aktuellen Schuhmode und das Hotel-Restaurant „Goldener Hahn“ lockte Neugierige an ihren festlich gedeckten Tisch.

Großen Anklang findet immer das Besuchercafé der Bäckerei Mammitzsch.

Dem Interessenverein macht die Organisation und Durchführung der Messe viel Freude, da man auf verlässliche Partner zählen kann. Ohne die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Refektoriums wäre alles dies nicht möglich. Dafür soll an dieser Stelle allen Dank gesagt werden. Viele Jungen und Mädchen mit ihren Eltern besuchen die Messe, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger zieht es zu diesem Veranstaltungsort, der natürlich ein besonderes Ambiente für die Messe bietet.

L. Trossert , Interessenverein Jugendweihe

Foto zu Meldung: Jugendweihe-Messe am 29.2.2020 im Refektorium in Doberlug erlebte wieder großen Zuspruch

In den Gewächshäusern Brandenburgs wartet der Frühling

(03. 03. 2020)

Am 13. März 2020 wird die Primelschau in Brandenburg eröffnet!

Die Primelproduktion ist in Deutschland in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Deshalb will die Gärtnerei Winde ein Zeichen gegen diesen Negativtrend setzen und hat rund 5000 Primeln selbst produziert.

Sieben Primelsorten mit 15 Farben stehen zum Verkauf. „Primeln sind perfekte Frühlingsboten, denn sie blühen bereits ab Februar und machen Lust auf die Blumenzeit und die bevorstehende Gartensaison". Die farbenfrohen Gewächse sind leicht zu pflegen, vielseitig einsetzbar, z.B. als Bodendecker, als Ergänzung im Steingarten oder im Balkonkasten.

Die große Eröffnung der Primelschau startet am

Freitag, den 13. März 2020 um 10 Uhr

Gartenbau Winde, Eichwald 7, 03253 Schönborn.

 

„Unsere Geheimtipps sind die Duo-Wald-Primel „Sylvita" (Hohe Schlüsselblume), die Zuckerguss- oder die Sternprimel. Die kontrastreichen Farbkombinationen strahlen als perfekter Willkommensgruß im Zimmer oder im Beet. Da Primeln lang blühende winterharte Pflanzen sind, kann man und frau sich sehr lange an ihnen erfreuen", so Rüdiger Winde weiter.

Die frühlingshafte Primelschau bietet interessierten Besuchern nicht nur eine außergewöhnliche Primelvielfalt und -qualität, sondern außerdem eine Fülle von Ideen und Pflanzbeispielen für das neue Gartenjahr. Passend zum Beginn der Pflanzzeit bieten die Gärtner aus der Region einen besonderen Informationsservice rund um die Bepflanzung von Balkon, Terrasse und Garten sowie zu einer bienenfreundlichen Pflanzenwahl.

 

 

[Presseinfo Primelschau]

Bislang kein bestätigter Coronavirus-Fall in Elbe-Elster

(03. 03. 2020)

Gesundheitsdezernent rät zu Besonnenheit bei Umgang mit Verdachtsfällen/ Abstimmungen über Behandlung Krankheitsverdächtiger im Landkreis erfolgt

 

In Deutschland sind bislang nur wenige bestätigte Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) aufgetreten. Im Landkreis Elbe-Elster gibt es derzeit keinen einzigen bestätigten Fall. Das Robert Koch-Institut (Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit; www.rki.de) erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Danach wird die Gefahr für die Gesundheit aktuell als gering bis mäßig eingestuft. Nach Angaben des Beigeordneten und Gesundheitsdezernenten im Landkreis Elbe-Elster, Roland Neumann, finden zwischen den Gesundheitsämtern und dem zuständigen Ministerium (MSGIV) im Land Brandenburg regelmäßige Abstimmungen zum einheitlichen Vorgehen statt. „Besonnenheit ist angesagt, wir möchten keine unbegründeten Ängste auslösen. Wir hatten sieben Verdachtsfälle, die bislang nicht als Coronavirus-Fall bestätigt wurden. In einem Fall warten wir noch auf das Ergebnis. In jedem Fall war das Gesundheitsamt des Landkreises involviert, das mich täglich über die aktuelle Lage informiert. Wie bei einem bestätigten Krankheitsfall umzugehen ist, das wird dann individuell entschieden. An allen drei Standorten unseres Elbe-Elster-Klinikums gibt es dafür u.a. Isolierzimmer. Pläne zum Umgang mit ansteckenden Infektionskrankheiten sowie Handlungsabläufe sind vorhanden. Insofern sind wir in der aktuellen Situation gut aufgestellt und auf künftige Entwicklungen vorbereitet.“

Roland Neumann verwies darauf, dass alle ambulant tätigen Ärzte von der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin-Brandenburg darüber informiert wurden, dass Rückkehrer aus Risikogebieten (z.B. Asien, Italien) oder Menschen, die Kontakt zu einem Corona-Virus-Infizierten hatten, und entsprechende Krankheitssymptome wie z. B. trockenen Husten und Fieber aufweisen, Kontakt mit ihrem Hausarzt aufnehmen sollten. „Diese Erkrankten sollten ihren Hausarzt zunächst nur telefonisch kontaktieren und nicht in die Praxis gehen. Mit dem Arzt werden dann die weiteren Schritte besprochen. Je nach Fall erfolgen dann konkrete Absprachen zum weiteren Vorgehen mit dem Gesundheitsamt des Landkreises.

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. „Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der immer noch aktuellen Grippewelle überall und jederzeit angeraten“, empfiehlt der Gesundheitsdezernent.

Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) geben zum Beispiel die Unabhängige Patientenberatung Deutschland unter 0800 011 77 22 und das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit unter 030 346 465 100 nähere Auskunft. Bei spezifischen Fragen zur eigenen Gesundheit ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner oder der Bereitschaftsdienst am Abend und an Wochenenden (Tel. 116117).

 

Foto Kai Hüttner:

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster

Nr. 2020/02/24

Foto zu Meldung: Bislang kein bestätigter Coronavirus-Fall in Elbe-Elster

Neu - Bibliothek in Fischwasser

(07. 02. 2020)

Aus der Schulchronik ist zu berichten: „1913 wurde die Schulbibliothek, um Zuschüsse vom Kreis zu erhalten, in eine Volksbibliothek umgewandelt. 118 Bände wies sie nunmehr auf.“ Auch zu DDR - Zeiten gab es im Gemeindebüro in Fischwasser eine kleine Bibliothek mit Kinderbüchern, wissenschaftlichen und politischen Büchern sowie Romane für Jung und Alt.

Seit Februar 2020 haben wir im Gemeinderaum des Ortes wieder eine Leseecke aus privaten Buchspenden eingerichtet. Für alle Leseratten stehen nun wieder Bücher verschiedener Genres zur kostenlosen Ausleihe bereit. Das Spektrum reicht von deutschen Klassikern, wie Hermann Kant und Ehm Welk, über eine kleine Auswahl englischer und amerikanischer Weltliteratur bis zu Krimis und moderner Unterhaltungsliteratur. Für einen bevorstehenden Urlaub, einen Kuraufenthalt oder ein vergnügliches Lesewochenende ohne Fernseher werden Leser bestimmt fündig.
Wenn jemand selbst über Bücher verfügt, die ausgelesen wurden und nicht mehr benötigt werden, freuen wir uns über jede weitere Buchspende zur Erweiterung des Buchbestandes.

An dieser Stelle möchten wir uns bei denen bedanken, die das Ganze erst möglich machten. Da wären zunächst Manuela Neumann mit ihrer Firma „Einrichtung 12“ für die gesponserten Regalböden, die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Fischwasser, die dafür sorgten, dass das Regal fest an der Wand verankert wurde und Steffi und Wolf-Arne Müller, die die ersten 100 Bände spendeten und in das Regal stellten.

 

Jeden zweiten Freitag im Monat zur Bürgermeistersprechstunde sowie nach Absprache ist die Ausleihe geöffnet. Wir hoffen, dass dieses Angebot bei den Einwohnern von Fischwasser Anklang findet und freuen uns auf die fleißigen Leseratten. 

 

Müller / Schmidt
 

Foto zu Meldung: Neu - Bibliothek in Fischwasser

Elbe-Elster blüht auf

(07. 02. 2020)

Blühende Schubkarren sollen im Jahr 2020 die Hingucker im Landkreis Elbe-Elster werden. Gärtner Rüdiger Winde möchte vor allem Kinder begeistern, sie so an Natur und Garten heranführen.

Mit Unterstützung der Sparkasse Elbe-Elster und weiterer Partner möchte er möglichst viele blühende Schubkarren in den öffentlichen Raum bringen.

Gärtnerei Winde aus Schönborn stellt die Karren, Blumenerde und die Erstbepflanzung. Kinder und Gartenliebhaber sollen sie bemalen, bepflanzen und auch die Pflege übernehmen. Die Schulen in Prösen, Mühlberg, Tröbitz und Rückersdorf, der Hort am Grundschulzentrum Bad Liebenwerda und vier Privatpersonen machen auch schon mit.

Foto: Gartenbauverband Berlin-Brandenburg

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Sicherheitstrainings der Kreisverkehrswacht/Neue Termine fürs erste Halbjahr 2020

(07. 02. 2020)

HZ: „Ein echter Gewinn für jeden Autofahrer“

UZ: Teilnehmer loben die Sicherheitstrainings der Kreisverkehrswacht/Neue Termine fürs erste Halbjahr 2020

Finsterwalde/Massen.  „Das Sicherheitstraining ist ein echter Gewinn für jeden Autofahrer“, sagt Robert Günther - nicht nur aus eigener Erfahrung. „Seit zwei Jahren schicken wir unsere Mitarbeiter zum Sicherheitstraining der Kreisverkehrswacht. Die Trainings kommen bei unseren Mitarbeitern gut an und machen ihnen sogar großen Spaß. Wir wollen, dass jeder unserer Beschäftigten einmal solch ein Training absolviert“, erklärt der Referent von der Objektleitung der Erstaufnahmeeinrichtung in Doberlug-Kirchhain. „Ich bin kein Vielfahrer mit dem Auto. Aber umso wichtiger ist es, dass man sein Fahrzeug kennt – vor allem in Extremsituationen. Man lernt, wie das Auto bei Nässe und Glätte und beim plötzlichen Bremsen reagiert – eine Erfahrung, die man ja sonst nur bei einem Unfall macht“, sagt Kathrin Baranowski. Und meint: Nicht nur Ältere, vor allem auch junge Fahranfänger sollten ein Fahrsicherheitstraining absolvieren“, meint die Finsterwalderin, die 2019 ebenfalls am Training teilnahm.

Für das erste Halbjahr 2020 stehen die Termine für das Pkw-Sicherheitstraining der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster bereits fest. So können sich Interessenten zu Veranstaltungen an folgenden Tagen anmelden: 4., 21. und 28. März, 4. und 25. April, 9. und 16. Mai,  6., 13., 20. und  27. Juni. Sicherheitstrainings speziell für Motorradfahrer finden am 17. und 18. April statt. Darüber hinaus gehende zusätzliche Termine können bei mindestens zehn Anmeldungen vereinbart werden, bei Bedarf auch wochentags.

 

Versicherte in Berufsgenossenschaften haben die Möglichkeit, eine Kostenübernahme bei der jeweiligen Berufsgenossenschaft mit dem Vermerk "nach Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates" zu beantragen. In der Regel werden die Kosten durch die Berufsgenossenschaft übernommen.

 

Die Sicherheitstrainings finden unter der Anleitung erfahrener Trainer auf dem Verkehrsübungsplatz  der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster in Massen statt. Dieser Platz unmittelbar neben der Bundesstraße 96 gehört nicht nur zu den wenigen Übungsplätzen in Brandenburg, sondern auch zu den größten darüber hinaus.

 

Interessenten können sich telefonisch (03531 501901), unter der Mailadresse  kreisverkehrswacht_ee@web.de, per Fax (03531 501903) oder auch persönlich (montags bis donnerstags von 8 bis 11 Uhr) in der Finsterwalder Geschäftsstelle in der Tuchmacherstraße 22 (Musikschule) anmelden.

 

dbe

Informationen von Ihrem kommunalen Versorger

(21. 01. 2020)

Zähler, Zähler wechsle dich!

 Gartenwasserzähler werden ab 2020 vom Verband gestellt

 

Nein, ganz so einfach ist es nicht, wenn die Zähler vor Ablauf der Eichfrist (alle sechs Jahre) gewechselt werden müssen. Viele Eigentümer denken hier wohl in erster Linie an den Wasserzähler für die Trinkwasserversorgung ihres Grundstücks.

Dabei gibt es noch den Absetzmengenzähler (Gartenwasserzähler), welcher die nicht dem Abwasser zugeführte Trinkwassermenge erfasst. Künftig soll das Durcheinander der Zuständigkeiten neu geordnet werden.

 

Zu den ab 01.01.2020 geltenden Veränderungen hat der Stadtanzeiger den Verbandsvorsteher des Wasserverbandes interviewt.

 

Welche Wasserzähler wechselt der WAV?

In regelmäßigen Abständen wechselt der WAV die Hauptwasserzähler aus. Der Zähler misst den Trinkwasserverbrauch auf dem Grundstück und ist im Eigentum des Verbandes. Zähler für Brunnenanlagen und Gartenwasserzähler sind noch private Messeinrichtungen und werden vom Verband nicht gewechselt.

 

Warum wird der Wasserzähler alle sechs Jahre gewechselt?

Grundlage hierfür ist das Mess- und Eichgesetz. Durch die vorgeschriebene Eichfrist von sechs Jahren sollen genaue Messergebnisse gewährleistet werden. Die Einhaltung dieser gesetzlichen Fristen wird vom Eichamt (Landesamt für Mess- und Eichwesen) streng überwacht.

 

Ist der Wechsel des Hauptzählers für den Eigentümer kostenfrei?

Der turnusmäßige Wechsel des Hauptwasserzählers ist für den Eigentümer kostenfrei, da der Aufwand mit der Entrichtung der Grundgebühr schon jährlich anteilig geleistet wurde. Die Kosten eines durch Verschulden des Eigentümers veranlassten Zählerwechsels hingegen, beispielsweise aufgrund von Frostschäden oder anderen Beschädigungen, hat er selbst zu tragen. Welche Regelungen galten bisher beim Gartenwasserzähler? Die aktuellen Regelungen für den Gartenwasserzähler haben sich historisch entwickelt und sind für die Eigentümer und den WAV sehr aufwendig. Der Eigentümer muss diesen Zähler über einen im Installationsverzeichnis des WAV eingetragenen Installateur einbauen lassen. Nach dem Einbau wird der Zähler vom WAV kontrolliert und verplombt. Hierfür muss ein gemeinsamer Termin vereinbart werden. Nach Ablauf der sechsjährigen Eichfrist muss auch der Gartenwasserzähler vom Eigentümer ersetzt werden. Praktisch bedeutet dies, dass der Eigentümer den Klempner selbst beauftragt, den Zähler zu wechseln und dann den WAV darüber informiert, sodass dieser den neuen Zähler verplomben kann.

 

Warum gibt es Veränderungen beim Gartenwasserzähler?

Der Einbau des ersten Gartenwasserzählers klappt in der Regel sehr gut. Jedoch vergisst über die Hälfte der Eigentümer das Auswechseln des Zählers nach sechs Jahren. Der WAV steht dann vor der Entscheidung, jährlich in fast einhundert Fällen die Messergebnisse nicht anzuerkennen oder den Eigentümer schriftlich an die Zählerwechselpflicht zu erinnern. Der Verband hat sich bislang für die schriftliche Erinnerung entschieden. Später gilt es, auch diesen Zähler zu verplomben. Dieses für alle komplizierte und aufreibende System wird beginnend zum 01.01.2020 umgestellt.

 

Was ändert sich für den Eigentümer?

Ab Januar 2020 stellt der WAV dem Eigentümer oder dem beauftragten Installateur die Gartenwasserzähler zur Verfügung. Der Klempner baut also ab 2020 ausschließlich einen vom WAV gestellten Zähler nach den Einbauvorschriften des WAV ein. Das gilt für den erstmaligen Gartenwasserzählereinbau ebenso wie für den nächsten Wechsel eines vorhandenen Zählers. Der WAV übernimmt die Überwachung der Eichfristen der Zähler und den nötigen Wechsel der Zähler. Mit dem Wechsel durch den WAV erfolgt automatisch die Verplombung.

 

Wie lange dauert die Umstellung und welche Kosten entstehen für den Eigentümer?

Bedingt durch die Eichfrist der 2019 eingebauten Gartenwasserzähler wird die Gesamtumstellung etwa sechs Jahre dauern.  Neben den Kosten für den Zählereinbau durch den Installateur erhebt der WAV eine jährliche Verwaltungsgebühr in Höhe von 22,92 Euro für das angefangene Kalenderjahr. Diese Gebühr beinhaltet neben der Bereitstellung des Zählers auch die Verplombung und den anschließenden Zählerwechsel.

 

 

 

Verband klärt Regenwassereinleitung

 

Satzungsgemäß ist der WAV für die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung zuständig. Die Abwasserentsorgung beinhaltet neben dem Schmutzwasser auch das Niederschlagswasser. Hier hat der Verband begonnen, die Einleitung von Regenwasser von Privatgrundstücken für den Bereich der Stadt Doberlug-Kirchhain zu regeln. Die ersten betroffenen Grundstücke haben am 12. November 2019 die Schreiben des WAV erhalten. Begonnen wird mit den Straßen, welche durch einen Mischkanal erschlossen sind, beispielsweise der Marktplatz im Ortsteil Kirchhain. Der WAV bittet die Eigentümer, die zugesandten Unterlagen auszufüllen und zurückzusenden. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeiter des WAV gern zur Verfügung.

 

 

 

Ende in Sicht

 

Mit Beschluss vom 20.11.2019 hat die Verbandsversammlung das Abwasserbeseitigungskonzept ergänzt. Festgelegt wurde, dass die Kläranlage Sonnewalde spätestens zu Beginn des Jahres 2026 außer Betrieb gehen soll. Die Reinigung des Schmutzwassers wird dann die Kläranlage Lindena übernehmen.

 

 

 

Gutes Wirtschaftsjahr 2018

 

Am 29.10.2019 wurde dem WAV durch die Donat WP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses 2018 erteilt. Die Prüfung führte zu keinen Einwendungen gegen den Jahresabschluss. Wenig später, am 08.11.2019, bestätigte auch das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Elbe-Elster das Prüfergebnis. Obwohl das Jahresergebnis 2018 durchweg positiv ausfiel, darf man sich davon nicht täuschen lassen. Denn schon die Nachkalkulation im Bereich Trinkwasser für die Jahre 2016 bis 2018 ergab eine Unterdeckung. Dadurch ist zum Jahr 2020 eine Gebührenangleichung notwendig. Im Bereich Abwasser ist das Gebührengebiet Doberlug-Kirchhain weiterhin wirtschaftlich sehr gut aufgestellt. Im Gebührengebiet Sonnewalde sind die bestehenden Probleme (z. B. ausstehende Sanierungen) leider noch nicht gelöst worden.

 

 

 

Einheitliches TW-Gebührengebiet

 

Verbandsversammlung beschließt einheitliche Trinkwasserpreise

 

Auf ihrer jüngsten Sitzung haben die Mitglieder der Verbandsversammlung des WAV Westniederlausitz für das Verbandsgebiet ein einheitliches Trinkwassergebiet beschlossen. Dadurch ergibt sich für alle Bürger des Verbandsgebietes eine einheitliche Trinkwassermengengebühr von 1,82 EUR/m³ (netto 1,70 EUR/m³) sowie eine Grundgebühr für die kleinste Maßstabseinheit von 132,15 EUR/a (netto 123,50 EUR). Im Schmutzwasserbereich verbleibt es vorerst bei getrennten Gebührengebieten. Veränderungen gibt es aber auch hier. So werden im Raum Doberlug-Kirchhain die Mengengebühren beibehalten; bei der Grundgebühr erzielte man sogar eine teilweise Senkung. Auch im Bereich Sonnewalde ändert sich an der Mengengebühr für das Schmutzwasser nichts, gleichwohl war eine Erhöhung der Grundgebühr unumgänglich. Alle ab dem 01.01.2020 geltenden Gebühren sind auch auf der Homepage des Verbandes unter www.wav-westniederlausitz.de veröffentlicht.

 

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Mit kühlem Kopf in heiße Zeiten

(09. 01. 2020)

Projektstart Leuchtturm Louise in der Elbe-Elster-Region

 

Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sind zwei Seiten einer Medaille. Zusätzlich zu den Aktivitäten zum Klimaschutz ist es notwendig Schritte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu gehen. Das Klima verändert sich bereits jetzt - Forscher erwarten u.a. extremere Wetterereignisse, höhere Sommertemperaturen, Trockenzeiten und häufigere Hochwasser in unserer Region.

 

Wie kann zukünftig mit extremen Hitzeereignissen besser umgegangen werden? Das Klimaprojekt „Leuchtturm Louise - Mit kühlem Kopf in heiße Zeiten“ wird dazu beitragen, dass Städte und Gemeinden und ihre Einwohner widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel werden, indem sie bei der Entwicklung und Umsetzung konkreter Klimaanpassungsmaßnahmen unterstützt werden.

 

Im Projekt werden gemeinsam mit Bürger*innen Klimaanpassungsmaßnahmen in Bezug auf Hitze erarbeitet, ausprobiert sowie auf ihre Übertragbarkeit getestet. Durch unterschiedliche Beteiligungsformate, Zukunftsbilder, Workshops und praktische Erprobung wird der Fokus auf das bestehenden und sich wandelnden sozialen Leben durch den Klimawandel liegen.

 

“Wie Governance durch integrative Visionen (GoIngVis) Städte auf ihrem Weg zur Hitzeresilienz unterstützen kann“ ist als Projekt Teil der Leitinitiative Zukunftsstadt des Bundesforschungsministeriums (BMBF) sowie der Fördermaßnahme „Nachhaltige Transformation urbaner Räume". Im Projekt kooperieren Wissenschaftler vom Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) der Freien Universität Berlin und Praktiker gemeinsam mit Bürgern. Praxispartner sind die Stadt Boizenburg/Elbe und der Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik Louise e.V. für die Elbe-Elster-Region. Sie stehen im Zentrum der Aktivitäten und entwickeln Innovationen im Bereich Klimaanpassung und sind verantwortlich für den Visionsprozess und die Planung und Durchführung von Umsetzungsaktivitäten. Sie übernehmen damit die Rolle der treibenden Kraft für die Verwirklichung der Projektziele.

 

„Mit dem Projekt Leuchtturm Louise geht der Freundeskreis neue und innovative Wege für die Region und stärkt damit den Standort und die Arbeit der Brikettfabrik Louise“, berichtet Peter Kroll, Vorsitzender des Freundeskreises. Um die praktische Umsetzung des Projekts vor Ort kümmern sich Andreas Claus und Daniel Willeke.

 

Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE e.V.

Leuchtturm Louise - Mit kühlem Kopf in heißen Zeiten

Louise 111 - 04924 Domsdorf

Dipl.-Lehrer Andreas Claus                   Dipl.-Ing. (FH) Daniel Willeke

Projekt-/Klimawandelmanager               Projekt-/Klimawandelmanager

www.goingvis.de

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Siegerpokal blieb zum wieder holten mal in Rückersdorf

(06. 01. 2020)

Sportlicher Jahresauftakt der Rückersdorfer Schützen im Jubiläumsjahr

 

Zum nun schon 28. Mal hatte am vergangenen Sonntag die Rückersdorfer Schützengilde zum Neujahrschiessen eingeladen.  Zu diesem Traditionsturnier sind nicht nur die Gildemitglieder eingeladen. Es ist offen für jeden Einwohner der Gemeinde, sowie alle Sportinteressierten und Freunde des Schießsportes. Geschossen wurde mit der Armbrust in der Disziplin Tell. Auf einer Entfernung von 10 Meter gilt es drei Schuss pro Serie sicher auf die Zielscheibe zu platzieren. Am Ende des Tages konnten sich die Organisatoren um Vereinsvorsitzenden Thomas Hustan über eine super Beteiligung freuen. „Mit insgesamt 208 geschossenen Serien war es in diesem Jahr eine echt gute Beteiligung“, so Hustan. „Dafür ein Dank an alle Einwohner, Gäste und Gildemitglieder“.  Der Sieg ging auch in diesem Jahr wieder an einen der jahrelangen Stammgäste des Neujahrsschiessen. Mit 27 Ringen holte sich Mike-Steffen Fröhn den Siegerpokal. Die Plätze zwei und drei konnten erst nach einem zweimaligen Stechen bekannt gegeben werden. Platz zwei ging an Ronny Mittag von der befreundeten Schützengilde aus Kirchhain und Platz drei blieb in den Reihen der Schützengilde, bei Schatzmeister Uwe Hübscher. Gleichzeit wird bei dieser Veranstaltung auch der erste sportliche Höhepunkt für die Gildemitglieder gesetzt. Es geht um die Vereinsmeisterschaft im Armbrustschiessen. Als diesjähriger Vereinsmeister konnte mit 73 von 90 Ringen Lothar Belger gekrönt werden. Ihm folgten Guido Krause und Matthias Lehmann auf den Plätzen zwei und drei. Eine weitere Tradition ist inzwischen auch der Neujahrsempfang. Nun schon zum achten Mal laden die Rückersdorfer Schützen ein diesem Tag dazu ein. Vereinsvorsitzender Thomas Hustan hielt in seiner Neujahrsansprache Rückschau auf das vergangene Jahr und gab einen kleinen Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben im Jahr 2020. Neben den ständigen Arbeitseinsätzen auf dem Schützenplatz und am Vereinsheim, nahmen die Vereinsmitglieder auch an zahlreichen Veranstaltungen in und außerhalb der Gemeinde teil. Für alle diese ehrenamtliche Arbeit und das erbrachte Engagement, sowie die jahrelange Unterstützung und Treue der Sponsoren gilt es Dank zu sagen. Und auch in diesem Jahr wird es wieder viel Arbeit für alle Mitglieder geben. Die Gilde kann ihr 30-jähriges Bestehen feiern. „Die Vorbereitungen zu diesem Fest werfen schon ihre Schatten voraus“, so Vorsitzender Hustan. Genauere Informationen waren aber leider noch nicht zu erfahren. Auch der anwesende ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde und Ortsvorsteher Georg Zörner nutze diesen Neujahrsempfang für ein paar dankende und anerkennende Worte. Insbesondere hofft er auf noch viele aktive Jahre der Gilde in der Gemeinde. Er ist sich bewusste, dass es auf Grund der immer kleiner werdenden Mitgliederzahl und es hohen Altersdurchschnitts der Gilde nicht leicht sein wird.

  

Text + Foto: Frank Reimann

Bildertexte:

  1. Die Sieger beim Neujahrsschiessen der Rückersdorfer Schützengilde: Ronny Mittag (2.  Platz), Mike-Steffen Fröhn (1. Platz) und Uwe Hübscher (2. Platz) (v.l.n.r.). Links außen Thomas Hustan, Vereinsvorsitzender und rechts Norbert Meißner Stellvertreter Vorsitzender

 

Foto zu Meldung: Siegerpokal blieb zum wieder holten mal in Rückersdorf

Grundstein für neue Rettungswache in Oppelhain gelegt

(04. 12. 2019)

Landkreisneubau an der Hauptstraße 38A soll im Herbst 2020 fertiggestellt sein 

 

Der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Elbe-Elster hat am 27. November 2019 im Beisein von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski den Grundstein für den Bau einer Rettungswache an der Hauptstraße 38A in Rückersdorf/ OT Oppelhain gelegt. In den kommenden Monaten entsteht dort bis zum Herbst 2020 ein moderner Neubau, der den organisatorischen Ablauf des Rettungsdienstes optimiert und die Arbeitsbedingungen des Rettungsdienstpersonals nach den Vorgaben des Arbeitsschutzes realisiert. Konkret verbessert sich damit auch die rettungsdienstliche Versorgung in den Gemeinden Rückersdorf, Heideland und Gorden-Staupitz. Darüber hinaus werden die dort tätigen elf Rettungs- und Notfallsanitäter optimale Arbeitsbedingungen nach neuestem Standard vorfinden.

Zur Grundsteinlegung sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski: „Die Wache ergänzt die rettungsdienstliche Versorgung in Rückersdorf und Umgebung und sorgt für deutlich schnellere Hilfe im Notfall.“ Künftig wird an diesem Standort ein Rettungswagen stationiert, zwei Personen besetzen die Wache rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Die vorgesehenen 249,92 Quadratmeter Nutzfläche teilen sich auf in einen Garagenstellplatz, drei Ruheräume, einen Büroraum, einen Aufenthaltsraum mit Küche, es gibt einen Sanitärbereich mit Umkleiden, einen Desinfektionsraum sowie Putzmittel- und Lagerräume. Insgesamt investiert der Landkreis am neuen Standort Oppelhain rund eine Million Euro.

 

Fotos Elbe-Elster-Fernsehen:

 

  1. Rund 1.000.000 Euro betragen die Baukosten für die Rettungswache in Oppelhain. Im Herbst 2020 soll sie für die Rettungsdienstler bezugsfertig sein.

 

Presseinformation des LK EE Nr. 2019/12/06

 

 

 

Foto zu Meldung: Grundstein für neue Rettungswache in Oppelhain gelegt

Neuer Internetauftritt für die regionale Streuobstvielfalt im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

(22. 11. 2019)
Der Kerngehäuse e.V. und die Kompetenzstelle Streuobst im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft möchten sie und ihre Leser mit unserem neuen Internetauftritt bekannt machen. Mit ihm gibt es nun, neben einer stetig wachsenden Obstsorten-Datenbank, auch ein neues Anmelde-Verfahren für die beliebten Seminare im Obstbaumschnitt und in der Obstbaumveredelung.
 
Die ausführliche Pressemitteilung finden sie online unter:
 
 

Grundsteinlegung für Rettungswache in Oppelhain

(22. 11. 2019)

Neubau entsteht an der Hauptstraße 38A

 

Der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Elbe-Elster legt am 27. November 2019, 13.30 Uhr, im Beisein von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski den Grundstein für den Bau einer Rettungswache an der Hauptstraße 38A in Rückersdorf/ OT Oppelhain. In den kommenden Monaten entsteht dort ein moderner Neubau, der den organisatorischen Ablauf des Rettungsdienstes optimiert und die Arbeitsbedingungen des Rettungsdienstpersonals nach den Vorgaben des Arbeitsschutzes realisiert.

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, über die feierliche Grundsteinlegung zu berichten.

Darts Team Challenge 2019 mit Teilnehmerrekord

(22. 11. 2019)

Zur mittlerweile 6. Auflage des Doppelturniers fanden sich am 16. November 28 Spielerinnen und Spieler im Jugendclub in Schilda zusammen. Zunächst ergab die Auslosung der Teams wieder interessante Paarungen. Dabei bildete sich auch ein reines Damenteam. Anja Noack und Corina Kovacs hatte bereits im Vorjahr das Los zusammengebracht, anders wie 2018 hatten sie aber in diesem Jahr keine Chance und mussten sich mit dem letzten Platz begnügen. Andere Außenseiterteams wie das Papa-Tochter Gespann Marcel und Tamara Krege konnten sich mit achtbaren Ergebnissen vom undankbaren letzten Platz fern halten. Die Vorjahressieger blieben diesmal Chancenlos. Jens Schulze konnte mit Stefanie Böhme nur den 10. Platz erreichen. Marko Eisermann kam mit Rene Stephan nur bis Platz 6. Um den Sieg kämpften wieder einmal die favorisierten Teams. Christian Nauck und Torsten Richert erreichten am Ende nur den 3. Platz, konnten aber mit einer 180 durch Torsten für Stimmung im Publikum sorgen. Im Finale standen zum einen das Team Big Mac, bestehend aus Sebastian Priefer und Chris Böhme. Zum anderen das Team Wirsing, bestehend aus Vater Mike und Sohn David. Ein spannendes Spiel entwickelte sich immer mehr zu Gunsten des Vater-Sohn Gespanns. Am Ende siegten David und Mike mit 2:0 und sind somit Sieger der Team Challenge 2019.

Wie üblich wurde das Turnier von den Mitgliedern des Jugendclubs hervorragend vorbereitet und ausgerichtet. Hierfür herzlichen Dank.

Endstand:

  1. Mike Wirsing/David Wirsing
  2. Chris Böhme/Sebastian Priefer
  3. Christian Nauck/Torsten Richert
  4. Linda Scholsching/Manfred Jurisch
  5. Robin Mühlberg/Marco Krämer
  6. Rene Stephan/Marko Eisermann
  7. Lennart Koppen/Dustin Steinke
  8. Philipp Wirsing/Enrico Stephan
  9. Enrico Scholsching/Sandro Krege
  10. Stefanie Böhme/Jens Schulze
  11. Marcel Kovacs/Henrik Freiberger
  12. Tamara Krege/Marcel Krege
  13. Rene Koppen/Max Weidner
  14. Corina Kovacs/Anja Noack

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Weihnachtsbaumverkauf 2019

(21. 11. 2019)

Auch in diesem Jahr können in der Landeswaldoberförsterei Doberlug  wieder Weihnachtsbäume überwiegend aus heimischen Wäldern erworben werden.

Aus unseren Landeswaldrevieren steht eine große Auswahl an frisch geschlagenen Bäumen,, wie Kiefern, Schwarzkiefern, Fichten, Blaufichten und Omorikafichten neben Nordmanntannen aus Sachsen für Sie bereit. Der Verkauf findet werktags vom  09.12.-20.12.2019 auf dem Forsthof in Doberlug (Lindenaer Str.5 b) jeweils von 9-16 Uhr statt.

Am  Samstag, den 14.12. (ebenfalls von 9-16 Uhr) erwartet Sie neben unseren attraktiven Weihnachtsbäumen auch ein regionaler Imbiss der Fleischerei Weiland.

Wer seinen Weihnachtsbaum  lieber selber schlagen möchte, kann dies  am Samstag, den 14.12. 2019 in Kirchhain  tun. Treffpunkt ist ab10.00 Uhr an der alten Försterei(Torgauer Straße). Bitte eigene Säge mitbringen!

Der traditionelle Weihnachtbaumverkauf  an der Försterei  Weberteich wird in diesem Jahr aus terminlichen Gründen  nicht stattfinden.

Wenn Sie Fragen zu diesen oder anderen Themen haben, erreichen Sie uns unter derTelefonnummer: 035322-1823 702

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Landesbetrieb Forst Brandenburg

Landeswaldoberförsterei Doberlug

Lindenaer Str. 5b

03253 Doberlug-Kirchhain

Angelprüfungen 2020

(08. 11. 2019)

Anglerprüfungen 2020

 

Die Prüfungen finden bei der für die Prüfung zuständigen Stelle:

 

Wolfgang Mittelstädt, Straße der Jugend 4; 03253 Schönborn

 

 zu folgenden Terminen statt.

 

1. Anglerprüfung           25. Januar                9:00 Uhr

 

2. Anglerprüfung           28. März                 14:00 Uhr

 

3. Anglerprüfung           16. Mai                     9:00 Uhr

 

4. Anglerprüfung           4. Juli                     14:00 Uhr

 

5. Anglerprüfung           5. September         14:00 Uhr

 

6. Anglerprüfung           21. November          9:00 Uhr

 

Eine Anmeldung ist bis spätestens 4 Tage vor dem Prüfungstag möglich. Die gesetzlich festgelegte Prüfungsgebühr von 25,00 € ist bei Abgabe des Antrages zu entrichten. Die Bankverbindung bitte per E-Mail anfordern.

 

Zur Prüfung können Bewerber nicht zugelassen werden, wenn:

 

1. die Antragsunterlagen nicht vollständig oder nicht rechtzeitig vorliegen,

 

2. sie das 14. Lebensjahr vor Beginn der Prüfung noch nicht vollendet   haben,

 

3. Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass Versagungsgründe nach § 20 Abs. 2 des Fischereigesetzes für das Land Brandenburg vorliegen,

 

4. sie entmündigt sind.

 

Wird ein Bewerber zur Prüfung nicht zugelassen, erhält er einen schriftlichen Bescheid.

 

 

Wolfgang Mittelstädt                               

Straße der Jugend 4

03253 Schönborn

Info Tel. 0160 99074845

Anglerverein@web.de

 

[QR Code zur Zuständigen Prüfungstelle]

Elternbrief 38: 6 Jahre: Scheiden tut weh

(07. 11. 2019)

„Lasst ihr euch jetzt scheiden?“ fragt Lisa abends beim Schlafengehen ihre Mutter. Am Nachmittag hatten sich die Eltern gestritten, Mama hat geweint und Papa die Tür zugeknallt. Und beim Abendessen hat keiner ein Wort geredet. Lisa kennt einige Kinder, deren Eltern sich getrennt haben. Und dass das etwas mit Streiten zu tun hat, das weiß sie auch. Hoffentlich können Sie Ihr Kind in einem solchen Fall beruhigen, denn dass der Haussegen schief hängt, kommt überall mal vor. Ihr Kind kann daraus sogar viel lernen: Auch Eltern streiten und vertragen sich wieder, genau wie das unter Kindergarten- oder Schulfreunden passiert. Wenn das Kind sieht, dass Sie sich wieder versöhnen, dass jeder von Ihnen sich um Verständigung bemüht und auch mal einen Fehler zugibt, dann muss ein gelegentlicher Streit unter Partnern Ihr Kind nicht nachhaltig verunsichern.

Anders sieht es aus, wenn Sie sich für eine Trennung entscheiden. Für ein Kind ist die Nachricht immer ein Schock – auch wenn es schon lange spürt, dass etwas in der Luft liegt. Bedenken Sie aber: Kinder geben sich oft selbst die Schuld für die Trennung ihrer Eltern, denn sie beziehen alles auf sich selbst. „Papa geht, weil ich so frech war“, glaubt Ihr Kind vielleicht. Machen Sie ihm klar: „Die Trennung ist für uns alle schlimm. Aber du bist nicht schuld daran. Wir sind froh, dass wir zusammengelebt haben und dich bekommen haben. Und das bleibt auch so.“ Manche Kinder wollen es genauer wissen: „Hat die Mama den anderen Mann lieber als dich?“ oder „Könnt ihr euch nicht mehr leiden?“ Ersparen Sie Ihrem Kind die Einzelheiten Ihrer Beziehungskrise, erklären Sie lieber, dass Mama und Papa es besser finden, nicht mehr zusammenzuleben, dass Sie aber beide Ihr Kind immer noch genauso lieben. Vor allem: Breiten Sie Ihre negativen Gefühle über Ihren Partner nicht vor Ihrem Kind aus. „Dein Vater (deine Mutter) kann bleiben, wo der Pfeffer wächst. Wir brauchen ihn (sie) nicht mehr“, mögen Sie vielleicht denken – sagen sollten Sie es nicht. Für ein kleines Kind, das sich beiden Eltern zugehörig fühlt, ist es eine große Kränkung, wenn ein Elternteil über den anderen herzieht.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

 

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Landtagswahl Brandenburg 2019

(01. 09. 2019)

Vorläufige Wahlergebnisse

Birnenernte in Hohenleipisch

(19. 08. 2019)

Nach der Süßkirschernte im Frühjahr, die von der Kelterei Bauer Fruchtsäfte weiter verarbeitet wurde, organisieren der Obst- und Gartenbauverein Hohenleipisch und Kerngehäuse e.V. nun eine gemeinsame Sammelaktion für hartreife Birnen.

 

Interessierte werden gebeten, sich bei Gert Anders (03533/60740, anders@ga-werbung.de) oder Jörg Kösters von Kerngehäuse e.V. (0160/91042424, kerngehaeuse_ev@web.de) zu melden.

 

Die erste Annahme ist für den 26. August 2019 in Hohenleipisch geplant. Genaue Uhrzeit und weitere, an die Reifezeiten angepasste Termine für Mitte und Ende September folgen jedoch erst nach persönlicher Absprache via Telefon oder Email.

 

Für ein Kilo Birnen, die für die Weiterverarbeitung zu Most hartreif und ungespritzt sein sollten, werden 0,15 EUR gezahlt.

 

Auch die diesjährige Birnenernte steht im Zeichen der Wiederbelebung des Obstbaus in der traditionellen Streuobstregion Hohenleipisch-Döllingen im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.

 

Sie wird über das Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft und im Rahmen der Kompetenzstelle Streuobst im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft vom  Landwirtschaftsministerium Brandenburg und der EU gefördert.

Foto zu Meldung: Birnenernte in Hohenleipisch

Neue Themen beim Elbe-Elster-Netzwerk Gesunde Kinder

(12. 08. 2019)

Elternbildungsveranstaltungen sollen Erziehungskompetenz stärken und in verschiedenen Alltagsfragen handlungssicherer machen

 

Das Netzwerk Gesunde Kinder des Landkreises Elbe-Elster bietet für Familien mit Kind(ern) im Alter bis zu drei Jahren zahlreiche Elternbildungsveranstaltungen an. Diese verfolgen das Ziel, die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und in verschiedenen Alltagsfragen handlungssicherer zu machen. „Innerhalb dieser kostenfreien Veranstaltungen haben die Eltern einerseits die Möglichkeit, ihre Fragen an den jeweiligen Referenten zu stellen. Andererseits wird auch der Austausch untereinander gefördert“, sagt Stefanie Dreyer, Koordinatorin des Elbe-Elster Netzwerks Gesunde Kinder. Zu den ersten Zähnchen, zu Erste-Hilfe-Maßnahmen, der ersten Zubereitung von Babybrei oder auch zu Fragen, wie man mit den ersten Trotzphasen des Kindes umgeht, haben die Fachkräfte stets eine Antwort und einen guten Tipp für die Eltern in der Tasche. Neben den bewährten Angeboten werden auch immer wieder Anregungen und Wünsche der teilnehmenden Eltern in den Veranstaltungsplan mit aufgenommen. Viele Eltern stellen sich beispielsweise die Frage, warum Grenzen für Kinder so wichtig sind, und welche davon für das jeweilige Alter angemessen sind. Und auch das Thema der Trauer führt bei den Eltern oft zu Verunsicherungen. Wie kann ich meinem Kind sagen, dass Oma oder Opa oder das geliebte Haustier verstorben sind, und was sind die richtigen Worte für ein solches Ereignis?

Auch auf diese Fragen möchte das Netzwerk Gesunde Kinder gerne Antworten geben und hat daher mit Hilfe von weiteren Fachkräften neue Veranstaltungen ins Leben gerufen, die allen Interessierten offen stehen. Die Angebote sind kostenfrei und unverbindlich. Alle Termine sind unter www.netzwerk-gesunde-kinder.de aufgeführt.

Bei weiteren Fragen zum Regionalnetzwerk Gesunde Kinder können sich Interessenten an die Telefonnummer 03535 462639 wenden oder per Mail über gesunde-kinder@lkee.de Kontakt aufnehmen.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster Nr. 2019/08/15

Foto zu Meldung: Neue Themen beim Elbe-Elster-Netzwerk Gesunde Kinder

Änderungen der Leistungen beim Bildungs- und Teilhabepaket

(08. 08. 2019)

Bessere Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf/ Entfall der Eigenanteile der Eltern für Mittagessen in Kindertagesstätten und Schulen/ Höhere Beträge für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft

 

Mit dem am 3. Mai 2019 verkündeten „Starke-Familien-Gesetz“ haben sich seit dem 1. August 2019 die Leistungen für Bildung und Teilhabe verbessert. So wurde u. a. die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf verbessert, die Eigenanteile der Eltern für das gemeinschaftliche Mittagessen in Kindertagesstätten und Schulen entfallen, und die Beträge für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft wurden erhöht.

Leistungsberechtigte sind Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene von Beziehern von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag und Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Leistungsbezieher von Arbeitslosengeld II machen mit dem Antrag auf Grundsicherung für Arbeitssuchende gleichzeitig ihren Anspruch auf Bildung und Teilhabeleistungen geltend und wenden sich an ihr zuständiges Jobcenter. Leistungsbezieher nach dem SGB XII und AsylbLG haben ebenfalls mit der Antragstellung auf ihre jeweilige Sozialleistung die Leistungen des Bildungspaketes beantragt. Zuständig für die Gewährung der Leistungen ist das Sozialamt des Landkreises Elbe-Elster.

Empfänger von Wohngeld oder Kinderzuschlag wenden sich mit ihrem Bewilligungsbescheid ebenfalls an das Sozialamt des Landkreises Elbe-Elster.

Hinsichtlich der angemessenen Lernförderung wird klargestellt, dass Nachhilfeunterricht auch unabhängig von einer Versetzungsgefährdung übernommen werden soll und in jedem Fall gesondert beantragt werden muss.

Nähere Informationen sind auf der Homepage des Landkreises Elbe-Elster abrufbar unter https://www.lkee.de/Service-Verwaltung/Kreisverwaltung/Sozialamt. Dort das

Sachgebiet Bürgerservice anwählen, wo die „Leistungen für Bildung und Teilhabe“ aufrufbar sind.

 

Presseinformation des LK Elbe-Elster Nr.2019/08/14

Wasserentnahme mit Pumpen aus Gewässern des Landkreises ab sofort untersagt

(15. 07. 2019)

Allgemeinverfügung des Landkreises zum Schutz der Oberflächengewässer erlassen/ Veröffentlichung im Amtsblatt Nr. 13 vom 12. Juli 2019

 

Durch die anhaltende Trockenheit führen viele Gewässer im Landkreis Elbe-Elster derzeit nur noch wenig Wasser. Da die Wetterprognose weiterhin keinen nennenswerten Niederschlag erwarten lässt, untersagt der Landkreis Elbe-Elster als Untere Wasserbehörde mit sofortiger Wirkung Wasserentnahmen aus allen Oberflächengewässern des Landkreises mittels Pumpen.

Auch Inhaber von wasserrechtlichen Erlaubnissen zur Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern sind gehalten, sich an die in der Allgemeinverfügung auferlegten Bestimmungen zu halten. Diese beinhalten Einschränkungen für die Entnahme in Niedrigwassersituationen und sind an die Bedingung geknüpft, einen Mindestwasserabfluss im Gewässer sicherzustellen.

„Aufgrund der extremen Dürre im vergangenen Jahr und bisher ungenügender Niederschläge konnte keine Entspannung der Niedrigwassersituation in Grund- und Oberflächengewässern eintreten.

Die im Landkreis Elbe-Elster seit April anhaltende Trockenheit hat in den Nebengewässern der Schwarzen Elster zu einer weitgehenden Stagnation der Abflüsse geführt. Das bedeutet, in weiten Abschnitten der Gewässer ist kein oder kaum Durchfluss vorhanden. Auch in den Standgewässern sind aufgrund fehlender Zuflüsse, hoher Verdunstungsraten und fallender Grundwasserpegel kritische Wasserstände erreicht. In Verbindung mit den hohen Temperaturen führt dies zur Gefahr von erheblichen Beeinträchtigungen des ökologischen Zustandes der Gewässer“, heißt es in der Begründung der Allgemeinverfügung.

„Nach Auffassung der länderübergreifende Ad-hoc-AG ‚Extremsituation‘ wurde festgestellt, dass eine dringende Notwendigkeit besteht, alle Maßnahmen zum Sparen von Wasser und zur Sicherstellung von Mindestabflüssen in der Spree und Schwarzen Elster zu ergreifen, um die Schäden infolge der anhaltenden Trockenheit so gering wie möglich zu halten und nachteilige Gewässereigenschaften zu vermeiden. Zum Schutz der Oberflächengewässer hat der Landkreis Elbe-Elster deshalb eine Allgemeinverfügung zur Wasserentnahme erlassen, die im Amtsblatt Nr. 13 vom 12. Juli 2019 bekannt gegeben wurde“, sagte der Dezernent für Recht, Umwelt und Landwirtschaft des Landkreises Elbe-Elster, Dirk Gebhard. Danach sei sofort bis auf Widerruf eine ungeregelte Wasserentnahme mittels Pumpen aus oberirdischen Gewässern flächendeckend verboten. „Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Elbe-Elster wird in den Sommermonaten verstärkt an den Gewässern des Landkreises unterwegs sein, um die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben zu überwachen“, kündigte der Dezernent an. Verstöße können mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

 

Bekanntmachung der Verfügung des Landkreises Elbe-Elster

siehe Download

[Bekanntmachung der Verfügung]

Großschadenslage zwischen Finsterwalde und Beutersitz aufgehoben

(08. 07. 2019)

U.a. 500 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis und dem Nachbarkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt/ Verantwortung für restliche Löscharbeiten an Feuerwehren der Städte Uebigau-Wahrenbrück und Finsterwalde übergeben

 

In der Einsatzbesprechung der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Elbe-Elster am Sonntag (7. Juli, 13.30 Uhr) ist entschieden worden, die Großschadenslage entlang der Bahnstrecke zwischen Finsterwalde und Beutersitz aufzuheben. Diese war am Vortag um 16.00 ausgerufen worden. „Die Brände entlang der Bahnstrecke sind in allen Bereichen abgelöscht, so dass nur noch Nachlöscharbeiten notwendig sind“, sagte Dirk Gebhard, Dezernent für Recht, Ordnung und Landwirtschaft des Landkreises Elbe-Elster. Die restlichen Löscharbeiten gestalten sich nach seinen Angaben allerdings wegen der Munitionsbelastung in Finsterwalde recht aufwendig. „Diese Einsätze müssen nun aber nicht mehr durch die kreisliche Technische Einsatzleitung unterstützt werden. Die noch notwendigen Maßnahmen, die zumindest in Finsterwalde noch mehrere Stunden andauern werden, wurden deshalb in die Verantwortung der Feuerwehren der Städte Uebigau-Wahrenbrück und Finsterwalde übergeben“, sagte der Dezernent.

 

Auf der Strecke Falkenberg bis Doberlug-Kirchhain konnte der Zugverkehr von 11.30 Uhr an wieder frei gegeben werden. Zwischen Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde bleibt die Strecke bis zum Abschluss der Löscharbeiten noch gesperrt. Die abgeschaltete Hochspannungsleitung kann wieder in Betrieb genommen werden. Die Landesstraße Wildgrube-Tröbitz bleibt voraussichtlich noch einige Tage gesperrt.

 

Nach Angaben von Dirk Gebhard waren insgesamt über 500 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis und dem Nachbarkreis Oberspreewald-Lausitz sowie die Einsatzgruppen Verpflegung, Betreuung und Sanität des DRK,  der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises, mehrere Einsatzleitwagen 1 von örtlichen Trägern des Brandschutzes sowie ein Polizeihubschrauber und eine Drohne im Einsatz. Neben dem Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) des Landkreises in Herzberg lieferte auch das FTZ Luckenwalde benötigte Schaumlöschmittel. Daneben wurde der Einsatz von Kräften der Polizei und Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG, des Netzbetreibers MitNetz, des Landesbetriebes Forst und der betroffenen Gemeinden unterstützt. Wichtig war auch die tatkräftige Unterstützung durch die betroffenen Landwirtschaftsunternehmen, die mit Wasserlieferfahrzeugen und Pflügen halfen.

Kreisbrandmeister Steffen Ludewig und Dezernent Dirk Gebhard bedankten sich für das tatkräftige und konzentrierte Engagement aller Beteiligten.

 

Presseinformation LK Elbe-Elster Nr. 2019/07/06

Mehrere Brände entlang der Bahnstrecke zwischen Finsterwalde und Beutersitz am 6. Juli festgestellt

(08. 07. 2019)

Ursache wahrscheinlich defekte Zugbremse/ Dezernent Dirk Gebhard am Abend: Weitere Brandausdehnung konnte gestoppt werden/ Brände unter Kontrolle

 

Am Samstag, 6. Juli gegen 13.00 Uhr, wurden mehrere Brände entlang der Bahnstrecke zwischen Finsterwalde und Beutersitz festgestellt. „Verursacht wurden diese wahrscheinlich durch eine defekte Zugbremse“, teilte Dirk Gebhard, Dezernent für Recht, Ordnung und Landwirtschaft des Landkreises Elbe-Elster mit.

Im Bereich Beutersitz, Wildgrube bis Tröbitz sind rund 43 Hektar betroffen, davon 40 Hektar Feld und Brachland und drei Hektar Wald.

In Finsterwalde sind 18,5 Hektar Wald von der Bürgerheide Richtung Hennersdorf berührt. „Dort besteht die Schwierigkeit, dass die Löscharbeiten wegen Munitionsverdacht nur von den Wegen aus erfolgen können“, machte der Dezernent deutlich.

Da die Bereiche mehrerer Kommunen betroffen sind, entschied Kreisbrandmeister Steffen Ludewig um 16.00 Uhr, die Einsatzleitung durch die kreisliche Technische Einsatzleitung zu übernehmen.

Insgesamt sind derzeit gut 300 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Einsatzgruppen Verpflegung, Versorgung und der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises im Einsatz. Darüber hinaus waren ein Polizeihubschrauber und eine Drohne im Einsatz.

In einer Einsatzbesprechung um 20.00 Uhr konnte festgestellt werden, dass die weitere Brandausdehnung gestoppt werden konnte und die Brände unter Kontrolle gehalten sind. „Es ist aber davon auszugehen, dass die Löscharbeiten bis Sonntagnachmittag andauern“, sagte Dirk Gebhard.

Presseinformation des LK Elbe Elster Nr. 2019/07/03

 

Waldbrand Schadewitz

(08. 07. 2019)

Zu einem Feldbrand wurden die Wehren aus Friedersdorf, Gruhno, Rückersdorf, Schadewitz, Schönborn und Tröbitz alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine riesige Rauchwolke zu sehen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass das Feuer sich bereits in den anliegenden Wald ausgebreitet hatte. Sofort wurden weitere Kräfte, vorrangig Tanklöschfahrzeuge, zur Einsatzstelle beordert.

Durch den schnellen Einsatz der ersteintreffenden Kräfte konnte der Brand auf dem Feld schnell eingedämmt werden. Die Brandbekämpfung im Wald gestaltete sich dagegen schwieriger. Der böige Wind trieb die Flammen immer weiter in den Wald hinein. Unverzüglich wurde deshalb eine lange Wegleitung mit Schläuchen zu einem etwa 700 m entfernten Löschwasserbrunnen aufgebaut um eine stabile Wasserversorgung an der Einsatzstelle zu haben. Parallel dazu fuhren die Tanklöschfahrzeuge sowie mehrere Landwirte mit Güllefässern Wasser im Pendelverkehr an die Einsatzstelle.

Nach knapp 6 Stunden konnte „Feuer aus“

gemeldet werden und mit dem Rückbau begonnen werden. Insgesamt brannte eine Fläche von ca. 6 ha, davon etwa 3 ha Wald, welche von ca. 140 Einsatzkräften aus 16 Ortswehren der Städte Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Uebigau-Wahrenbrück und der Ämter Plessa und Kleine Elster bekämpft wurde.

Der Amtswehrführer Christian Passin sowie sein Stellvertreter Gerhard Schmidt möchten sich bei allen Einsatzkräften für die Einsatzbereitschaft sowie bei den Agrargenossenschaften für die Bereitstellung der Güllefässer im Kampf gegen die Flammen unter schwierigen Bedingungen bedanken.

Foto zu Meldung: Waldbrand Schadewitz

Ein Ausflug nach Oppelhain - Schauen und Staunen!

(19. 06. 2019)

Unsere Interessengemeinschaft Oppelhainer Pyramide hat das Ziel
eine Idee zu bewahren, und das über eine Vielzahl von Jahren.
So war es bisher, so wird es sein,
persönlicher Anspruch und Qualität wird unser stetiger Begleiter sein.
Tradition und Neues bleibt in unserem Blick,
wir geben Bewährtes und Neues zurück.
Schauen und staunen Sie über die neuen Pyramidenfiguren,
die seit dem 31. Mai den Oppelhainer Dorfanger zieren.
Die neue Sommerfigurenkollektion ist wieder ein Gemeinschaftsprojekt, welches durch viel Zeit, Spaß und Freude, sowie durch viele fleißige Hände geprägt ist. In monatelanger Arbeit wurde gezeichnet, gesägt und gemalt.
Halten Sie einfach mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß einmal an! Sie werden viel Interessantes entdecken!
Ein großes Dankeschön für das Ehrenengagement geht an – Sandy Berger, Peggy; Carsten und Nikolas Krebs für die farbliche Gestaltung und an Doreen Manig und Ronny Nieswandt für das Entwerfen und den Zuschnitt der Figuren.
Im Auftrag
der Oppelhainer Bürger &
der privaten Interessengemeinschaft Oppelhainer Pyramide
Herzlichst
Mandy Nieswandt

Foto zu Meldung: Ein Ausflug nach Oppelhain - Schauen und Staunen!

Natur und Kultur per Rad auf der RadKulTour 2019 entdecken

(26. 03. 2019)

Zwei Aktionstage im Mai laden zum Mitradeln durch den Landkreis ein

 

Natur und Kultur per Rad erkunden, das können Pedalritter im Landkreis an zwei Aktionstagen, die der Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. zusammen mit dem Landkreis und weiteren Kommunen am 11. und 12. Mai anbietet. An beiden Tagen geht es mit der „RadKulTour 2019“ gemeinsam über zwei Etappen, die viele Teile der Kohle-Wind-und Wasser-Radtour berührt. Die erste Strecke führt über 48 Kilometer von Herzberg (Elster) über Schlieben und Werenzhain nach Doberlug-Kirchhain. Von hier aus radeln die Teilnehmer am zweiten Tag nach Lichterfeld und von dort weiter bis nach Finsterwalde auf insgesamt 37 Kilometern. Und da der Name Programm ist, darf auch der ein oder andere Kulturstopp nicht fehlen. Haltestationen auf der ersten Etappe am 11. Mai sind zum Beispiel der Drandorfhof in Schlieben, der Atelierhof Werenzhain und das Schloss Doberlug. Am zweiten Tag wartet auf die Mütter an ihrem Ehrentag eine kleine Überraschung. Das Besucherbergwerk F60 ist die erste Station am Muttertag. Am Nachmittag begrüßen dann auf dem Finsterwalder Marktplatz die Finsterwalder Sänger die Teilnehmer der Fahrradtour.

Übrigens: Wer nicht mit dem eigenen Drahtesel reisen will oder mal den Rückenwind beim Elektroantrieb spüren möchte, kann sich gern eines der neuen E-Bikes ausleihen. Zum Tagespreis von 25 Euro pro Fahrrad ist man dabei. Bei Bedarf steht auch entsprechendes Zubehör wie Kindersitz und Fahrradanhänger zur Verfügung.

Die Veranstalter bitten um vorherige Anmeldung, um alles besser planen zu können und eventuelle Fragen vorab klären zu können. Interessenten, die bei der Tour am 11. oder 12. Mai oder sogar an beiden Tagen dabei sein möchten, melden sich telefonisch unter 035322 6888516 oder per Mail über info@elbe-elster-land.de bis zum 8. Mai zur „RadKulTour 2019“ an, ein entsprechendes Formular steht zudem online unter www.elbe-elster-land.de zum Download zur Verfügung. Dort finden interessierte Radler, die gern beide Tage absolvieren wollen, auch verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten. Wer die Elektrounterstützung eines E-Bikes nutzen möchte, der sollte sich bei den genannten Kontaktmöglichkeiten bereits bis zum 3. Mai sein Fahrrad reservieren. Während der Radtour ist ein Fahrradserviceteam als Pannenhilfe mit dabei. Neben Getränken gibt es an den Haltestationen verschiedene Imbissangebote vom Mittag bis zu Kaffee und Kuchen. Grundsätzlich ist die Teilnahme an der „RadKulTour 2019“ kostenfrei. Zusatzleistungen wie Eintrittsgelder, Verpflegung und Fahrradmieten müssen selbst getragen werden.

Fotos Illustrationen die Piktografen:

Foto Radfahrer Andreas Franke:

 

Der Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. lädt am 11. und 12. Mai zusammen mit dem Landkreis und weiteren Kommunen zur Entdeckungstour mit dem Rad durchs Elbe-Elster-Land ein.

 

Foto zu Meldung: Natur und Kultur per Rad auf der RadKulTour 2019 entdecken

Feuerwehren des Amtes Elsterland rückten zu 119 Einsätzen im Jahr 2018 aus

(25. 03. 2019)

Im Jahr 2018 wurden die Feuerwehren des Amtes Elsterland zu 119 Einsätzen im Amtsbereich, im Landkreis Elbe-Elster und ganz Brandenburg alarmiert.

Am 18. 01. 2018 traf das Sturmtief Friederike das Amt Elsterland gegen Nachmittag und bescherte den Feuerwehren mehrere Tage Arbeit im Bereich der technischen Hilfeleistung.

Ab dem Frühjahr bis in den Spätherbst hinein, hatten wir alle mit extremer Trockenheit zu tun. Der Niederschlag, der in der Region fehlte, machte sich auch in der Brandbekämpfung

bemerkbar. Unsere Einsatzkräfte mussten im Amtsgebiet mehrere Wald- und Flächenbrände bekämpfen. Unterstützt wurden wir dabei von den Feuerwehren der Stadt Doberlug-Kirchhain. So beim Flächenbrand in Rückersdorf, der drohte auf Wohngebäude überzugreifen.

Im Zuge der Stützpunktfeuerwehr Doberlug- Kirchhain/ Elsterland unterstützten wir ebenfalls die Stadt Doberlug- Kirchhain bei einem größeren Waldbrand nahe der ehemaligen Lausitzkaserne.

Darüber hinaus wurden Einsatzkräfte zu Bränden in die Lieberoser Heide, Annaburger Heide, nach Treuenbrietzen, nach Lauchhammer und Senftenberg entsandt. Neben den Brandeinsätzen mussten die Kameradinnen und Kameraden noch zahlreiche andere Einsätze, wie z. B. Verkehrsunfälle, Tierrettungen, Ölspuren, Gebäudebrände, Hilfeleistungen, Türnotöffnungen usw. ab arbeiten.

Bis auf ein paar leichte Verletzungen, sind alle Kameradinnen und Kameraden nach den teilweise sehr gefährlichen Einsätzen gesund wieder zu ihren Familien zurückgekehrt. Das ist der oberste Grundsatz, den wir uns wünschen. Um den Gefahren an der Einsatzstelle entgegenzuwirken, mussten zusätzlich noch viele Ausbildungen auf Amts-, Kreis- und Landesebene durchgeführt werden.

 

Die Einsätze gliedern sich wie folgt:

Eisatzart Anzahl

 

  1. BMA (Brandmeldeanlage) 1

B- Fläche 7

B- Gebäude 2

B- Gebäude klein 1

B- Gebäude groß 6

B- Klein 8

Brand 1

B- Schornstein 3

B- Sonderobjekt 2

B- Wald 3

B- Wald-Groß/WSP 11

H- Klein 30

H- Kommunal 4

H- Natur 2

H- Öl-Land 5

H- Türnotöffnung 1

I- Information-Intern 1

H- VU-ohne Person 1

H- VU-mit Person 4

H- VU-Klemm 2

THL 19

H- Hilfeleistung/Tragehilfe 1

H- Person im Wasser/Eis 1

H- Tier in Not 1

I- Übung 1

Sonstiges 1

Der Amtsdirektor des Amtes Elsterland, Andreas Dommaschk und der Amtsausschussvorsitzende Daniel Mende, dankten den Feuerwehren bereits schon im Jahr 2018 für Ihren unermüdlichen Einsatz. Um die Mitgliederzahlen bei den Feuerwehren stabil zu halten, suchen wir immer wieder Kinder für die Jugendfeuerwehr oder Quereinsteiger bei Frauen und Männern. Wenn Sie Interesse haben, und die Arbeit der Feuerwehr unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an das Ordnungsamt des Amtes Elsterland, Frau Benning, unter der Telefonnummer 035326/98131. Auch im Namen meines Stellvertreters, Kam. Gerhard Schmidt, möchte ich mich bei allen Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres bedanken.

Vielen Dank das es Euch gibt und Ihr da seid wenn andere Hilfe benötigen. Besonderer Dank gilt auch den Familien, den Arbeitgebern, den Freunden, der Amtsverwaltung und dem Amtsausschuss für die Unterstützung. Ich wünsche allen ein ruhiges und gesundes Jahr 2019.

 

 

Christian Passin

Amtswehrführer

Amt Elsterland 

[Artikel mit Fotos]

Breitbandausbau Schilda

(22. 03. 2019)

Der Landkreis Elbe-Elster hat mich ergänzend zum Artikel in der Lausitzer Rundschau vom 8.2.2019 informiert, dass der Abschluss einer Fördervereinbarung mit einem Breitbandnetzbetreiber voraussichtlich bis Ende des 2. Quartals 2019 erfolgen wird. Danach hat das betreffende Unternehmen 36 Monate Zeit die Breitbandversorgung für ganz Schilda zu realisieren. Es sollen dann möglichst Übertragungsraten größer 50 Mbit/s erreicht werden.

Dem Landkreis ist auf Grund von Festlegungen im Vergabeverfahren nicht erlaubt das betreffende Unternehmen vor dem Abschluss der Fördervereinbarung zu benennen. Sollten sie also derzeit Angebote von Telekommunikationsunternehmen erhalten, fragen sie bitte nach, ab wann ihnen welche Übertragungsrate garantiert wird.

 

Lothar Benning

Ehrenamtlicher Bürgermeister

 

[Zum Download]

Kreisbrandmeister und Forstbehörden laden zur Informationsveranstaltung

(21. 03. 2019)

Waldbesitzer aus dem Landkreis sind herzlich eingeladen

 

Das 2018er Waldbrandaufkommen im Landkreis Elbe-Elster und ganz Brandenburg haben die Feuerwehren teilweise an ihre Leistungsgrenze gebracht. Auch die Forstbehörden stellten Personal und Mittel zur Verfügung. Um die Problematik eines effektiven und sicheren Waldbrandschutzes sukzessive weiter auszubauen, lädt der Landesbetrieb Forst Brandenburg in Verbindung mit Kreisbrandmeister Steffen Ludewig zu einer Informationsveranstaltung ein. Am Freitag, den 29. März 2019, findet dazu ein Vortrag zum Thema "Anforderungen im Waldbrandschutz und möglichen Fördermöglichkeiten" für alle Waldbesitzer im Bernsdorfer Feuerwehrgerätehaus (Stadt Schönewalde, Dorfstraße) statt.

Organisiert wird die Veranstaltung durch die Bundesforst und dem EE-Kreisbrandmeister.

 

Beginn ist 15.30 Uhr. Als Referenten konnten Vertreter des Landesbetriebes Forst gewonnen werden.

 

Die Informationsveranstaltung wird rund eine Stunde dauern. Im Anschluss können die Teilnehmer bei einer rustikalen Mahlzeit aus der Feldküche mit Forstbehördenvertretern und Führungskräften der Feuerwehren aus der Region ins fachliche Gespräch kommen.

Anmeldungen zur Veranstaltung bitte über obf.hohenleipisch@lfb.brandenburg.de

oder telefonisch unter 03533 7746 in der Oberförsterei Hohenleipisch.

 

Die Teilnahme ist unentgeltlich und es wird um Rückmeldung bis 27.3. gebeten.

 

 

Presseinformation Nr. 2019/03/17

Foto zu Meldung: Kreisbrandmeister und Forstbehörden laden zur Informationsveranstaltung

Unterhaltsame Erlebnisse rund ums Buch genießen

(21. 03. 2019)

23. „LiteraTour zwischen Elbe und Elster“ macht es an 20 Orten bei uns möglich

 

Sie tourt zum 23. Mal durch unseren Landkreis, die „LiteraTour zwischen Elbe und Elster“. die beliebte Reihe bietet vom 23. bis 31. März Literaturinteressierten zahlreiche schöne und unterhaltsame Erlebnisse rund um das Thema Buch. Neben fast 20 öffentlichen Veranstaltungen finden zudem auch wieder interne Lesungen für Schulen und Kitas statt (siehe Veranstaltungsübersicht im Anhang). Die Veranstaltungen sollen die Lust am Lesen und die Auseinandersetzung mit der Literatur befördern. Sie werden insbesondere vom Kulturamt und dem Kreismedienzentrum des Landkreises Elbe-Elster und den öffentlichen Bibliotheken angeboten. Darüber hinaus sind diesmal die Galerie Saxdorf, das Gut Saathain, der Museumsverbund des Landkreises, die Mediathek der Stadt Herzberg im Bürgerzentrum, die Gemeinde Röderland, der Atelierhof Werenzhain und Dr. Günther Unterkofler und die Grochwitzer Kunst Garage mit von der Partie.

Los geht es am 23. März mit „Lillys Gaumenkitzel“. Lesend und spielend führt die Schauspielerin Susann Kloss ab 19 Uhr im Schloss Uebigau durch lukullische Abenteuer über diverse Diäten bis zur sinnlosen Völlerei. Das literarische Menü für Feinschmecker und Vielfraße sowie Naschkatzen und Schluckspechte kann für zehn Euro Eintritt genossen werden.

Die offizielle Eröffnungsveranstaltung der „23. LiteraTour zwischen Elbe und Elster“ folgt in der Galerie Saxdorf um 15 Uhr einen Tag später (24. März). Mit „Entenbrühe mit Apfelperlen“ ist der kulinarische Spaziergang mit Theodor Fontane überschrieben, der Besucher an diesem Nachmittag erwartet. Zu seinem 200. Geburtstag folgen der Schauspieler Gunter Schoß und der Gitarrist Frank Fröhlich den lustvollen Beschreibungen der kulinarischen Erlebnisse Fontanes in einem humorigen Programm, für das Tickets für zehn Euro, ermäßigt acht Euro, zu haben sind.

 

Foto Kreismedienzentrum Elbe-Elster: Der Schauspieler Gunter Schoß und der Gitarrist Frank Fröhlich spüren den kulinarischen Erlebnissen Theodor Fontanes in einem humorigen Programm in der Galerie Saxdorf zum Auftakt der diesjährigen LiteraTour zwischen Elbe und Elster nach.

 

PresseinformationNr. 2019/03/19

[Termine]

Foto zu Meldung: Unterhaltsame Erlebnisse rund ums Buch genießen

Sie denken über eine Unternehmensgründung oder eine Betriebsübernahme nach?

(20. 03. 2019)

Sie denken über eine Unternehmensgründung oder eine Betriebsübernahme nach?

Das Gründungszentrum Zukunft Lausitz berät kostenfrei rund um die Themen Unternehmensgründung, -entwicklung und -nachfolge


 

Im April starten dazu passende Workshops und vom 10.04. – 13.04.2019 ein 4-Tage-Crashkurs zu allen grundlegenden Themen wie Steuern, Buchhaltung, Marketing und Finanzierung. Im Herzen der Stadt Cottbus betreibt die Zukunft Lausitz zudem seit Anfang 2019 mit dem WirtschaftsRaum einen Coworking Space. Dieser steht von Montag bis Donnerstag 09 – 21 Uhr und freitags 09 – 17 Uhr für die Nutzung von Arbeitsplätzen, zur Durchführung von Workshops, für Netzwerkveranstaltungen und den aktiven Austausch zwischen Gründern, Netzwerkern und dem Team der Zukunft Lausitz offen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um rechtzeitige Anmeldung per Telefon oder per Mail für die Teilnahme an den Workshops wird gebeten.

 

Workshoptermine:

 

09.04. ab 16 Uhr - Idee & Angebot

11.04. ab 16 Uhr - Kundensegmente & Vertrieb

15.04. ab 09 Uhr - Steuern & Buchhaltung

16.04. ab 10 Uhr - Onlinemarketing

17.04. ab 10 Uhr - Investitionen, Finanzierungen & Versicherungen

24.04. ab 10 Uhr - Angebot, Rechnung, Gewinn

25.04. ab 16 Uhr – Kostenstruktur & Einnahmequellen

30.04. ab 09 Uhr – Marketing

02.05. ab 16 Uhr – Partner, Aktivitäten, Ressourcen

 

 

 

 

Gründungszentrum Zukunft Lausitz

Spremberger Straße 29

03046 Cottbus

Tel.: 0355 - 288 90 790

Mail: info@zukunft-lausitz.de

Internet: www.zukunft-lausitz.de

Foto zu Meldung: Sie denken über eine Unternehmensgründung oder eine Betriebsübernahme nach?

Damit Babys und Kinder gesund aufwachsen

(12. 03. 2019)

Netzwerk Gesunde Kinder Ratgeber für werdende Eltern und Familien mit Kind(ern) im Landkreis

 

Das Netzwerk Gesunde Kinder des Landkreises Elbe-Elster bietet werdenden Eltern und Familien mit Kind(ern) die Möglichkeit der kostenfreien Unterstützung im Landkreis Elbe-Elster. Das Regionalnetzwerk hilft dabei, dass Babys und Kinder gesund aufwachsen, in einem angenehmen Familienalltag und ohne große Sorgen.

Familien haben die Chance, bereits während der Schwangerschaft und bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres Unterstützung durch ehrenamtliche Familienpatinnen/-paten zu bekommen. Die ehrenamtlichen Patinnen und Paten kümmern sich während dieser Zeit um die Familien und haben auch für Alltagsfragen immer ein offenes Ohr. Während dieser Zeit bekommen die Familien altersgerechte Informationen sowie gesundheitsfördernde Geschenke für eine gesunde Entwicklung des Kindes. Weiterhin wird auf Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen hingewiesen und bei Bedarf gemeinsam vorbereitet.

Die Familienpatinnen und-paten begleiten die Familien ehrenamtlich und werden vor ihrem Einsatz in den Familien intensiv geschult. Sie erhalten Informationen für ihre spätere Patentätigkeit und haben die Möglichkeit, sich mit anderen Patinnen und Paten bei regelmäßigen Patenstammtischen auszutauschen.

Eines der Angebote des Netzwerkes Gesunde Kinder sind Familienveranstaltungen, z.B. zu Themen wie gesunde Ernährung, Einkaufstraining, gesunde Kinderfüße/Kinderzähne, Medien im Kleinkindalter und vieles mehr.

Das Angebot der „Erste-Hilfe-Maßnahmen und Unfallverhütung“ ist dabei für Familien immer wieder ein gefragtes Thema. Innerhalb der Veranstaltung erhalten Eltern wertvolle Tipps durch Fachpersonal und können sich untereinander austauschen.

Wer Teil der Netzwerkfamilie werden möchte, sowohl als Patin/Pate oder als Familie, kann sich unter www.netzwerk-gesunde-kinder.de informieren oder sich unter 03535/462639 oder per Mail über gesunde-kinder@lkee.de anmelden und seine Fragen loswerden.

Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten

(12. 03. 2019)

Seminar im Rahmen des Businessplanwettbewerbes Berlin-Brandenburg in Bad Liebenwerda

 

Unternehmensübergabe ist ein Prozess, der einer guten Vorbereitung, einer guten Durchführung und eines guten Abschlusses bedarf. Diesen Grundsatz greift die Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH auf und bietet dazu am 15. Mai von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr ein Seminar im Rahmen des Businessplanwettbewerbs Berlin-Brandenburg in Bad Liebenwerda, Burgplatz 1, an.

„Nachfolge wird häufig auf die lange Bank geschoben. Ein gutes Drittel der Alt-Inhaber kann emotional nur schwer loslassen. Eine eigene Firma ist ein bedeutender Teil der eigenen Lebensleistung. Jeder Inhaber prägt das Unternehmen mit seinen Erfahrungen und seinen Wertevorstellungen“, weiß Referentin Sylke Jupe, Geschäftsführende Gesellschafterin der Peitzer Unternehmensberatung Jupe&Pohl. Möchte sich der Unternehmer aus dem Geschäft zurückziehen, ist eine gut geregelte Unternehmensnachfolge unverzichtbar, um den Fortbestand seiner Firma optimal zu sichern. Die häufigste anvisierte Lösung ist eine Übergabe an Familienmitglieder oder der Verkauf an externe Interessenten. Bei einigen Unternehmen, für die kein Nachfolger vorhanden ist, wird auch die Schließung in Betracht gezogen.

Teilnehmer des Seminars bekommen einen Überblick und erste Informationen über wichtige persönliche Voraussetzungen, Öffentlichkeitsarbeit, betriebswirtschaftliche und organisatorische Aspekte, Formalien und Papierkrieg sowie Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermittel.

Anmeldungen nimmt die Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH unter Tel.: 035341-497145 oder per Email: regina.veik@rwfg-ee.de entgegen.

 

Presseinformation Nr. 2019/03/08 des LK Elbe-Elster

 

Die neuen Glocken der Gruhnoer Kirche sollen zu Pfingsten das 1. Mal erklingen

(07. 03. 2019)

Im Mai 2018 ist mit der Sanierung der Gruhnoer Kirche begonnen worden,
die Arbeiten sind noch in vollem Gange. Ein besonderes Ereignis fand
aber schon statt als am 01. März d.J. zwei neue Glocken in den Turm
gebracht wurden. Ursprünglich befanden sich darin drei Glocken aus der
Gießerei Collier/ Berlin, die im Jahre 1890 geweiht worden waren. Davon
ist noch eine erhalten, die beiden anderen mußten im 1. Weltkrieg
abgeliefert werden. Danach hatte die Gemeinde zu der verbliebenen
Collier-Glocke im Jahre 1923 eine Stahlglocke anfertigen lassen.
Letztere war mittlerweile stark verrostet und auch die Aufhängung nicht
mehr intakt, so daß sie seit einigen Jahren nicht mehr geläutet werden
durfte. Darum wurden 2013 zwei Glocken nach den Originaldokumenten der
Firma Collier gegossen, eine direkt in Gruhno, die andere im Kloster
Maria Laach. Diese sind nun in den Turm gekommen und damit kann das
Geläut wieder im ursprünglichen Klang ertönen. Bis es soweit ist, sind
zwar noch einige Arbeiten nötig, aber Pfingsten sollen die Glocken
geweiht werden. Dazu wird ein Gottesdienst unter freiem Himmel
stattfinden, zu welchem die Kirchengemeinde herzlich einlädt. Weitere
Informationen finden sie unter: http://www.gruhno.de unter dem Menüpunkt Archiv
und Presse. E. Heinrich

Fotos: B. Wagner

Foto zu Meldung: Die neuen Glocken der Gruhnoer Kirche sollen zu Pfingsten das 1. Mal erklingen

Vollsperrung Dorfstraße in Lindena Richtung Doberlug-Kirchhain

(04. 03. 2019)
Gemäß der aktuellen Verkehrbehördlichen Anordnung ist seit dem 01.03.2019 bis voraussichtlich 30.07.2019 die Ortsdurchfahrt Lindena auf Grund der WAV-Baumaßnahme zur Schmutzwasserresterschließung und Trinkwassererschließung gesperrt.
Die Vollsperrung betrifft die Dorfstraße (Kreisstraße 6222) vom Ortseingang aus Doberlug-Kirchhain kommend bis zur Dorfmitte (Abzweig Kreuzung Dorfstraße).
Eine Umleitungsstrecke mit Nutzung einer Lichtsignalanlage über die Dorfstraße und Fischwasserstraße ist eingerichtet, die Bushaltestellen wurden entsprechend verlegt (bitte örtlich aushängende Informationen beachten).
Es wird um Verständnis und um erhöhte Aufmerksamkeit durch den gleichzeitig stattfindenden Baustellenverkehr gebeten.

Jugendweihe-Messe am 23.2.2019 im Refektorium in Doberlug erlebte wieder großen Zuspruch

(01. 03. 2019)

Bereits zum siebten Mal lud der Interessenverein Jugendweihe zur schon traditionellen Messe in das Refektorium ein. Musikalische Momente mit Lena und Lisa, Tanz und Artistik von ArTaS Finsterwalde, die Frisurenshow des Frisörsalons „Manig-Ihr Friseur“ Doberlug-Kirchhain und die Modenschau des Modegeschäfts „Rappelkiste“ – viel gab es zu sehen und zu bestaunen. Hinzu kamen die zahlreichen Aussteller, die ihre Angebote rund um die Jugendweihe präsentierten, aber auch viel Interessantes für junge Leute und Junggebliebene.

Es sind feste Partner, die sich immer engagieren und zum Erfolg der Messe beitragen. Die Sparkasse Elbe-Elster ist schon traditionell eine Bereicherung für die Messe mit ihrem Stand. Die Jugendlichen erfahren Interessantes zum Thema Geld. Und man kann lernen, wie man Krawatten richtig bindet. Höhepunkt auch in diesem Jahr war ein Quiz und die anschließende Verlosung eines Foto-shootings.

Die Gärtnerei Winde aus Schönborn, das Modegeschäft „Rappelkiste“, die Geschäfte Uhren und Schmuck Deißing, Schuhtick, Buchhandlung Mayer aus Finsterwalde, die Fleischereien Röhnert und Weiland, die Parfümerie und Drogerie Engelmann, die Buchhandlung und Schreibwaren Huppa aus Doberlug-Kirchhain, sind schon mehrfach Teilnehmer an der Messe. Seit vier Jahren gehört das Geschäft „Brautmoden Hermann“ aus Lauchhammer zu den Ausstellern. das Fachgeschäft für Augenoptik Gerndt aus Finsterwalde war zum dritten Mal dabei.

Der Interessenverein Jugendweihe bietet auch Organisationen und Vereinen die Möglichkeit sich zu präsentieren, der Ortsverein Kirchhain des Deutschen Roten Kreuzes und der Verein „Bewegungsdrang“ waren dieses Jahr dabei.

Großen Anklang findet immer das Besuchercafé der Bäckerei Mammitzsch.

Dem Interessenverein macht die Organisation und Durchführung der Messe viel Freude, da man auf verlässliche Partner zählen kann. Ohne die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Refektoriums wäre alles dies nicht möglich. Dafür soll an dieser Stelle allen Dank gesagt werden.

Mittlerweile ist die Jugendweihe-Messe im Refektorium in Doberlug zu einem Publikumsmagnet geworden. Viele Jungen und Mädchen mit ihren Eltern besuchen die Messe, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger zieht es zu diesem Veranstaltungsort, der natürlich ein besonderes Ambiente für die Messe bietet.

L. Trossert , Interessenverein Jugendweihe

Foto zu Meldung: Jugendweihe-Messe am 23.2.2019 im Refektorium in Doberlug erlebte wieder großen Zuspruch

Weitere 16 Projekte für LEADER-Förderung bestätigt

(25. 02. 2019)

Mit 16 Vorhaben von Unternehmen, Kommunen und Vereinen geht die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Elbe-Elster in die bereits achte Antragsrunde im LEADER-Programm für den ländlichen Raum. Das Programm unterstützt Projekte mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg.

 

Der Vorstand der LAG Elbe-Elster hat am 31. Januar die achte Auswahlrunde für Projekte durchgeführt, die einen Förderantrag im LEADER-Programm einreichen dürfen. Bewertet wurden die zum 30. November 2018 eingegangenen 49 Vorhaben anhand der im September 2018 veröffentlichten Auswahlkriterien. Die 49 Bewerbungen umfassten ein geplantes Fördervolumen von ca. 10,9 Millionen Euro.

 

Ihren Förderantrag können nun 16 Projekte stellen, die im ausgelobten Förderbudget von 4,0 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für ländliche Entwicklung (ELER) liegen. Bestätigt wurden sieben unternehmerische Vorhaben, vier Projekte von Kommunen und fünf Vorhaben von Vereinen, die im Gebiet der LAG Elbe-Elster umgesetzt werden sollen. Dabei sind sowohl kleinere Projekte wie auch größere Investitionen. Die Projektträger müssen bis 15. April 2019 ihren Antrag beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) in Luckau einreichen.

 

Die LAG Elbe-Elster hat bereits die neunte Auswahlrunde für eine LEADER-Förderung mit dem Stichtag 10. April 2019 gestartet. Diese Auswahlrunde richtet sich an unternehmerische Projekte, wofür bis zu 800.000 Euro Fördermittel aus dem Regionalbudget bereitgestellt werden.

 

Die Ergebnisse aller Auswahlrunden der LAG Elbe-Elster finden Interessenten im Internet unter www.lag-elbe-elster.de in der Rubrik Förderung – Auswahlergebnisse.

 

 

 

Kontakt: LAG Elbe-Elster e.V.

LAG-Vorsitzender: Thilo Richter

Regionalmanagement: Sven Guntermann / Thomas Wude

 

 

Anlage: Übersicht der Projekte der 8. Auswahlrunde vom 31. Januar 2019

[Leader-Ergebnisse]

Elternbrief 29: 4 Jahre, 3 Monate – Kinder allein zu Haus?

(05. 02. 2019)

Vierjährige sind manchmal schon so vernünftig, dass man versucht sein könnte, sie ein Stündchen allein zu lassen, um etwas Dringendes zu erledigen. Dieser Eindruck ist falsch! Das Risiko ist viel zu hoch, dass ein vierjähriges Kind Sachen ausprobiert, mit denen es sich in Gefahr bringt. Zum Beispiel, wenn es mit einem Becher Apfelsaft stolpert, dabei den Teddy nass spritzt und beschließt, ihn trocken zu föhnen. Da hat es nun den Föhn gefunden und an der Steckdose die Kindersicherung ausgetrickst, schlimmstenfalls ist mit der Steckdose etwas nicht in Ordnung ... Oder dem Kind wird die leere Wohnung plötzlich unheimlich, und es rennt alleine auf die Straße. Also einschließen? Niemals! Es bricht zwar selten Feuer in einer Wohnung aus, aber es kann vorkommen. Das Kind muss jederzeit hinauskönnen. In Fällen, in denen man schnell dringend etwas erledigen muss, ist ein guter Kontakt zu den Nachbarn Gold wert. An viele Orte kann man Kinder mitnehmen, es gibt Betreuungsangebote in Kaufhäusern, auf Behörden, in Bibliotheken. Fragen Sie danach oder regen Sie es an. Genauso wenig dürfen Sie Ihr Kind nachts allein lassen. Nachts allein aufzuwachen, überfordert ein kleines Kind. Nehmen Sie es lieber zu Freunden mit und lassen es dort einschlafen. Manchmal ist es besser, ein schlafendes Kind durch die Nacht zu befördern, als sich immer alles zu versagen. Eltern müssen mal rauskommen, das ist wichtig! Vielleicht können Sie sich mit den Eltern von Kindergartenfreunden Ihres Kindes verabreden: Mal übernachtet euer Kind bei uns, mal unseres bei euch. Es lohnt sich unbedingt, eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Foto zu Meldung: Elternbrief 29: 4 Jahre, 3 Monate – Kinder allein zu Haus?

Mischt euch ein!

(28. 01. 2019)

Information zum Ausbau von Beteiligungs- und Mitwirkungsrechten von Kindern und Jugendlichen im Amt Elsterland

Durch die Erweiterung der Brandenburgischen Kommunalverfassung um § 18a „Beteiligung und Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen“ möchten wir allen Kinder und Jugendlichen des Amtes Elsterland unterstützen und Gelegenheit geben, sich konstruktiv zu beteiligen, sich einzumischen und ihre Meinung kundzutun. Wir geben unseren jungen Menschen die Möglichkeit, in allen sie berührenden gemeindlichen Angelegenheiten bei Planungs- und Entscheidungsprozessen, aktiv mitzuwirken.

Aus den dargelegten Gründen können uns alle Kinder und Jugendlichen unseres Amtsgebietes, bis Ende Februar mitteilen, wie aus ihrer Sicht die Beteiligung und Mitwirkung im Amt Elsterland umgesetzt werden soll.

Eure Anregungen gebt ihr bitte, unter Angabe eures Namen, schriftlich im Amt Elsterland, Kindergartenstraße 2a, 03253 Schönborn ab oder sendet uns einfach eine E-Mail an unsere Jugendkoordinatorin: klara.voigt@elsterland.de

Naturpark Veranstaltungskalender ist da

(23. 01. 2019)

Es gibt ihn wieder, den Naturpark - Veranstaltungskalender für 2019. Eine bunte Palette - von der reinen Naturexkursion bis hin zu Großveranstaltung wie dem Niederlausitzer Apfeltag, vom Angebot für die jüngsten Naturparkbewohner bis zur Veranstaltung für die gesamte Familie. Sie alle spiegeln die Vielfalt der Erlebnismöglichkeiten im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft wider.

Dabei finden Sie nicht nur Angebote des Naturparks selbst, sondern auch die unserer Partner wie z.B. dem Verein Kerngehäuse e.V., der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, den Lobenburgern e.V. und dem Gästeführer Harald Schneider.

 

Im kommenden Monat startet dann schon die erste Exkursion mit der Naturwacht. So geht es unter dem Thema „Burgen-BAUER“ in das Reich des Bibers. In den Winterferien gibt es für kleine Köche von 6 bis 11 Jahren den Küchenzirkus im Naturparkhaus Bad Liebenwerda. Die traditionellen Spürnasenferien für die Ferienkinder finden ab diesem Jahr im Schloss Doberlug statt.

Enthalten ist auch das Naturparkfest, das in diesmal am 9. Juni stattfindet. Der Veranstaltungsort ist das Dorfzentrum in Kraupa. Wir möchten Sie schon heute ganz herzlich zum Naturparkfest einladen.

 

Den Veranstaltungskalender erhalten Sie im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda und in weiteren touristischen Informationsstellen im und um das Naturparkgebiet.

 

 

Kontakt: Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft – Cordula Schladitz;

Telefon: 035341 / 61515

 

Foto zu Meldung: Naturpark Veranstaltungskalender ist da

Elternbrief 16: 1 Jahr, 8 Monate – Auch Milchzähne müssen gepflegt werden

(19. 12. 2018)

Anna steht auf einem Hocker vor dem Waschbecken und beißt begeistert auf ihrer Zahnbürste herum. Zahnpasta läuft an ihrem Kinn herunter und tropft auf das Schlafanzugoberteil. Als Papa ihr die Zahnbürste abnimmt, um nachzuputzen, ist sie ziemlich sauer. Langsam hat Ihr Kind alle Milchzähne – höchste Zeit, mit dem Zähneputzen zu beginnen: putzen Sie weiterhin 2x täglivh als festes Ritual! Die Milchzähne sind nicht nur Platzhalter für die bleibenden, sie können auch Karies weitergeben. Im Moment geht es zunächst einmal darum, Ihr Kind mit dem regelmäßigen Zähneputzen vertraut zu machen.

Putzen Sie sich gleichzeitig die Zähne, das regt Ihr Kind zum Nachahmen an. Danach werden die Zahnbürsten getauscht: Sie putzen bei Ihrem Kind nach – und Ihr Kind darf das gleiche bei Ihnen tun. Wichtig zur Kariesvorbeugung: Süßigkeiten in Maßen und nur einmal statt dauernd zwischendurch. Und hinterher: Zähneputzen nicht vergessen.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

 

 

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Synodale in der Lausitz verabreden Neuordnung der Kirchenkreise

(30. 11. 2018)

Synodale in der Lausitz verabreden Neuordnung der Kirchenkreise

 

Auf den Herbsttagungen der Kreissynoden der Kirchenkreise Cottbus, Niederlausitz und Senftenberg-Spremberg machten die Synodalen den Weg frei für Verhandlungen zu einer Neuordnung der drei Kirchenkreise. Konkret geht es dabei um das Aufgliedern des Kirchenkreises Senftenberg-Spremberg auf die beiden Nachbarkirchenkreise. Darüber informierten Hans-Christoph Schütt, Pfarrer im Pfarrsprengel Welzow für den Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg, Superintendentin Ulrike Menzel (Kirchenkreis Cottbus) und Superintendent Thomas Köhler (Kirchenkreis Niederlausitz) bei einem Pressegespräch in Drebkau. Vorausgegangen war die Aufforderung der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, über eine Neuordnung nachzudenken. Drei mögliche Varianten wurden vorgeschlagen: die Zusammenführung aller drei Kirchenkreise, das Eingliedern des Kirchenkreises Senftenberg-Spremberg in den Kirchenkreis Cottbus sowie eine Neugliederung entlang der Landkreisgrenzen. Hintergrund sind die geringe Gemeindegliederzahl von etwa 10.000 im Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg sowie das reguläre Ende der zehnjährigen Dienstzeit aller drei Superintendenten innerhalb der kommenden zwei Jahre. Die mit der Aufgabe befasste Arbeitsgruppe entschied sich für die letztgenannte Möglichkeit. Mit der geplanten Aufgliederung zum 1. Januar 2020 entlang der Grenze zwischen den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße entstünden zwei kompakte Kirchenkreise mit jeweils etwa 31.000 Gemeindegliedern, deren Strukturen zukunftsfähig seien, sagten Menzel, Schütt und Köhler. „Eine Neuordnung zum jetzigen Zeitpunkt bietet sich außerdem an, da im Frühjahr 2020 die Kreissynoden und Kreiskirchenräte neu gewählt werden,“ ergänzte Superintendentin Ulrike Menzel. Bis März 2019, wenn man den Synoden die Details der Neugliederung vorlegen will, gebe es nun noch viel zu tun. „Wichtig ist dabei eins: Es werden keine Stellen gestrichen oder personelle Veränderungen vorgenommen. Die Kirchgänger werden die Veränderung nicht spüren“, sagte Superintendent Thomas Köhler. Hans-Christoph Schütt betont: „Wichtig ist, dass ein Kirchenkreis in zweifacher Hinsicht erfahrbar ist. Die Fahrwege müssen für die ehrenamtlichen Leitungsmitglieder zumutbar sein und es muss ihnen möglich sein, die Gegebenheiten vor Ort zu kennen.“ Zugleich verspricht man sich mit der Neugliederung entlang der politischen Grenzen eine bessere Zusammenarbeit mit den Landkreisen. Die endgültige Entscheidung trifft die Leitung der Landeskirche.

 

Foto, Franziska Dorn:

(v.l.) Pfarrer Hans-Christoph Schütt, Superintendentin Ulrike Menzel und Superintendent Thomas Köhler stellten in Drebkau die Pläne für die Neugliederung der Kirchenkreise in der Lausitz vor.

 

 

 

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Elternbrief 26: 3 Jahre, 6 Monate – Urlaub mit Kindern

(19. 11. 2018)

Wahrscheinlich haben Sie schon einige Erfahrungen mit Urlauben gesammelt und wissen, was für Ihre Familie das Richtige ist und was Sie so bald nicht mehr erleben wollen. Trotzdem gibt es mit Kindern immer wieder Überraschungen! Im letzten Urlaub konnten Sie Ihr Kind vielleicht noch im Buggy schieben. Bei Dreieinhalbjährigen ist das anders. Sich den ganzen Weg fahren lassen und dann auf der Decke im Schatten spielen – die Zeiten sind vorbei. Auch auf der Reise in Bahn, Auto oder Flugzeug wird Ihr Kind es nicht lange auf dem Sitz aushalten, außer es schläft. Am besten, es hat sein eigenes Reisegepäck – einen kleinen Rucksack oder ein Köfferchen – mit Bilderbüchern, CDs, einem Spielzeug oder einem kleinen Puzzle. Eine Fingerpuppe, die Geschichten erzählen kann, vertreibt die Langeweile und schont Ihre Nerven ebenso wie genügend Vorrat zum Knabbern und zum Trinken. Für den Fall, dass Ihr Kind vor lauter Reisefieber vergisst, dass es aufs Klo muss, sollten Sie Kleidung zum Wechseln dabei haben. Wie oder wohin Sie auch immer verreisen wollen: das größte Vergnügen für Ihr Kind besteht darin, dass Mama und Papa Zeit haben. Im Urlaub können Kinder ihre Eltern mal von einer ganz anderen Seite erleben. Papa schmiert die besten Brote für unterwegs, Mama kennt ganz viele Vogelstimmen. Selbst Pannen sind ein besonderes Ereignis: Zelte, die nicht stehenbleiben, oder Lagerfeuer, die nicht brennen – die Kinder wollen mithelfen und selbst dazu beitragen, Schwierigkeiten zu meistern. Weitere Informationen finden Sie unter www.urlaub-mit-der-familie.de.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

 

 

 

 

 

 

 

Freie Förderplätze für Brandenburg - Azubis suchen wieder Webseitenprojekte

(14. 11. 2018)

Der Förderverein für regionale Entwicklung e. V. setzt sich mit seinen Azubi-Projekten für die praxisnahe Ausbildung von Berufsschülern und Studenten ein. Dank dieser Initiative können Azubis aus den Bereichen Büromanagement, Mediengestaltung und Programmierung ihr in der Berufsschule erworbenes Wissen im Rahmen der Webseitengestaltung für Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und kleinere Unternehmen praktisch anwenden.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Anlage.

[Infoschreiben]

Foto zu Meldung: Freie Förderplätze für Brandenburg - Azubis suchen wieder Webseitenprojekte

Elternbrief 9: 9 Monate – Geteilte Elternzeit

(30. 10. 2018)

Steffen freute sich auf seine Elternzeit. Die ersten sieben Monate war seine Frau Jennifer z Hause geblieben, dann hieß es: „Schichtwechsel“. Einige Kollegen machten erstaunte Gesichter. Andere nickten anerkennend und fragten interessiert nach. Mit dem Baby zusammen sein, das Vatersein genießen: In Steffens Phantasie war das freilich einfacher gewesen als in der Wirklichkeit. Wenn Tom weinte, hatte der junge Vater parat zu stehen – egal ob er gerade telefonierte, Wäsche aufhängte oder im Internet surfte. Doch mit der Zeit waren Vater und Sohn ein gutes Team geworden. Was Jennifer betraf, war er allerdings manchmal ratlos. Nichts schien er ihr recht zu machen. Kein Abend ohne ihren Kontrollblick: auf das schmutzige Geschirr, das angebrochene Breigläschen, den Wäscheberg im Bad ... Und dann die besorgten Fragen nach Tom: Hatte er mittags geschlafen? Waren sie an der frischen Luft gewesen? Jennifer hatte sich sehr auf ihren Beruf gefreut. Doch die Trennung von ihrem Sohn war ihr schwer gefallen. Nie hätte sie gedacht, dass sie so besorgt – und so eifersüchtig – sein würde. Und Tom? Nach einigen Tagen der Umstellung genoss er es sichtlich, dass sein Vater so viel Zeit zum Spielen und Toben hatte. Abends war Steffen abgemeldet - denn dann kam Mama nach Hause. Wie hatte Jennifer ihren Mann vor kurzem noch um diese „Starrolle“ beneidet. Als Tom eines Tages wieder einmal freudestrahlend auf sie zugekrabbelt kam, beschloss sie: Ab jetzt genieße ich das einfach! Geteilte Elternzeit ist eine gute Sache für alle – auch wenn der Wechsel nicht immer reibungslos verläuft. Schließlich ist es für beide Eltern nicht leicht, Abschied von lieben Gewohnheiten zu nehmen. Doch sie gewinnen auch dazu! Denn den Alltag des anderen kennen zu lernen, stärkt das gegenseitige Verständnis.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Baumaßnahme in Rückersdorf, Dorfstraße

(26. 10. 2018)
Gemäß aktueller Verkehrbehördlicher Anordnung wird die seit 06.08.2018 bestehende Baumaßnahme noch bis zum 21.12.2018 im Bereich der Dorfstraße 5a-19 in Rückersdorf fortgeführt.
Die Firma Schliebener Tief- und Hochbau GmbH realisiert die Mitnetz-Maßnahme 'Erdverlegung der Niederspannungsleitung und Rückbau der Freileitung'.
 
Die Erdverlegung des Niederspannungskabels mit angepasstem Querschnitt erfolgt in offener Bauweise südlich der Dorfstraße direkt im angrenzenden Bankettbereich, nördlich der Dorfstraße in einer Entfernung von ca. 3m von den Gebäuden entfernt im Grünstreifen. Bei Grundstückszufahrten oder in Baumnähe erfolgt die Querung mittels schadfreier Durchörterung oder mittels gesteuerter Bohrspülung.
 
Die dafür notwendigen Sicherungsmaßnahmen durch Baken und Absperrungen im Randbereich der Straße werden als wandernde Arbeitsstellen gemäß Baufortschritt angelegt, es kommt zu verkehrlichen Einschränkungen.

Unterbrechung der Trinkwasserversorgung in Rückersdorf

(12. 10. 2018)
Der WAV informiert: Am 16.10.2018 kommt es in der Zeit von 9.00 bis 15.00 Uhr zu einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung im Ortsteil Rückersdorf.
Bitte beachten Sie die beigefügte Information.

[Download]

Neue Elterninformations-App hatte es den Gästen angetan

(13. 09. 2018)

Vertreter des Fachbereichs Jugend und Bildung aus dem Märkischen Partnerlandkreis weilten zu Arbeitsgesprächen in Elbe-Elster

 

Mit vielen Eindrücken und neuen Anregungen für die eigene Arbeit haben Vertreter des Fachbereichs Jugend und Bildung aus dem Märkischen Partnerlandkreis die Heimreise nach Nordrhein-Westfalen angetreten. Die Abordnung – bestehend aus dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Stefan Herbel, der Fachdienstleiterin Kindesunterhalt und wirtschaftliche Erziehungshilfe, Anja Tadday-Schlichting, und dem Leiter des Fachdienstes Soziale Dienste, Meinolf Hammerschmidt, - war während ihres dreitägigen Besuches vom 10. bis 12. September im Landkreis Elbe-Elster mit Fachleuten aus der Kreisverwaltung zu Arbeitsgesprächen zusammengetroffen. Dazu gehörte u.a. auch die Teilnahme an der 25. Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 11. September in Herzberg. Ein Thema dort war eine neue Elterninformations-App, die auf großes Interesse bei den Gästen aus dem Märkischen Kreis stieß. Die Informationsplattform für Schwangere und Eltern mit Neugeborenen oder Kleinkindern (0 – 3 Jahre) führt zu Angeboten im Rahmen der Bundesinitiative „Frühe Hilfen u. Familienhebammen“ im Landkreis Elbe-Elster. Dazu zählen zum Beispiel Informationen zur Geburtsvorbereitung, zum „Netzwerk Gesunde Kinder“, zu Geburtskliniken und Kindertageseinrichtungen sowie Tagespflege. Die App macht aber auch auf Veranstaltungen wie Familien- und Kinderfeste aufmerksam und weist beispielsweise auf Events der „Frühen Hilfen“ hin. Das neue Informationsangebot soll im Landkreis Elbe-Elster noch im Herbst an den Start gehen. „Das ist für uns ein gutes Beispiel, wie man zeitgemäß und jederzeit aktuell wichtige Informationen zur Beratung und Unterstützung von Schwangeren und Familien anbieten kann. Wir werden das Projekt auch bei uns wärmstens empfehlen“, sagte Meinolf Hammerschmidt nach der Präsentation.

Zuvor hatte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski zusammen mit dem Beigeordneten und Dezernenten für Bildung, Jugend, Kultur, Gesundheit und Soziales, Roland Neumann, und Uwe Mader, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, sowie weiteren Mitarbeitern der Kreisverwaltung die Gäste aus dem Märkischen Kreis herzlich begrüßt. Bei weiteren Gesprächen in Herzberg ging es vor allem um die konkrete Arbeit von Jugendhilfe- und Jugendhilfeunterausschuss und Fragen, die damit zusammenhängen. Darüber hinaus besuchten die Kollegen aus dem Märkischen Kreis die älteste Brikettfabrik Europas in Domsdorf. Das technische Denkmal aus dem Jahr 1882

ist zugleich Sehenswürdigkeit und erlebbare Technikgeschichte. Die Maschinen funktionieren noch immer so wie damals, als begonnen wurde, in der Lausitz aus Rohkohle Briketts zu machen.

Die umfangreichen Eindrücke und Erlebnisse konnten die Gäste aus dem Partnerlandkreis an zwei Abenden dann im 2015 errichteten TraumHaus im ElsterPark in Herzberg entspannt verarbeiten. Die moderne und barrierefreie Beherbergungs-Einrichtung ist ein Ort zum Wohlfühlen und Urlaub machen und bettet sich harmonisch in die reizvolle Flusslandschaft der Schwarzen Elster ein.

 

Foto Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard:

 

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (2.v.r.) und Beigeordneter Roland Neumann (r.) begrüßten die Teilnehmer des gemeinsamen Partnerschaftstreffens vor dem TraumHaus im Elsterpark in Herzberg v.l.n.r.: Elvira Auerbach, Sachgebietsleiterin Sozialpädagogische Dienste Elbe-Elster, Uwe Mader, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses Elbe-Elster, Marlis Eilitz, Leiterin des Amtes für Jugend, Familie und Bildung Elbe-Elster, Rainer Pilz, Sachgebietsleiter rechtliche Vertretung und wirtschaftliche Jugendhilfe, Fachdienstleiterin Kindesunterhalt und wirtschaftliche Erziehungshilfe, Anja Tadday-Schlichting (Märkischer Kreis), der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses im Märkischen Kreis, Stefan Herbel, und der Leiter des Fachdienstes Soziale Dienste, Meinolf Hammerschmidt (Märkischer Kreis).

Sicher auf dem Schulweg: Elternbrief 37 (5 Jahre, 10 Monate)

(16. 08. 2018)

Wenn die Schule Ihres Kindes in fußläufiger Entfernung liegt, werden Sie es allmählich darauf vorbereiten, diesen Weg alleine oder mit anderen Kindern zu gehen. Zwar werden Sie es in der ersten Zeit vermutlich begleiten, aber auf Dauer ist der allein bewältigte Schulweg für Ihr Kind ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit. Grundsätzlich gilt: Der Schulweg sollte nicht der kürzeste, sondern der sicherste Weg sein.

Suchen Sie die günstigsten Stellen zum Überqueren der Straßen aus. Eine Ampel oder ein Zebrastreifen ist immer einen Umweg wert. Wo es das nicht gibt, wählen Sie eine Stelle aus, wo die Straße nach beiden Seiten gut zu überblicken ist.

Üben Sie immer wieder, dass man nur über die Straße gehen darf, wenn man gut sieht und gut gesehen werden kann. Also: Niemals hinter einem geparkten Auto auf die Straße laufen!

Üben Sie mit Ihrem Kind, zuerst nach links, dann nach rechts – und noch mal nach links zu schauen, bevor es auf die Straße geht. Suchen Sie zusammen einen Baum, eine Laterne oder ein Geschäft in ausreichendem Abstand zu seinem Übergang aus – solange das Auto noch dahinter ist, kann man rübergehen.

 

Wird Ihr Kind auch an all das denken? Es wird Ihnen beiden Spaß machen, sich eine Zeit lang vom Kind „führen“ zu lassen. Passt es gut auf? Lässt es sich leicht ablenken? Sicher ist es erst, wenn es selbst im eifrigen Gespräch automatisch das Richtige tut: Stehen bleiben, gucken, abwarten, losgehen. Übrigens: Mit leuchtend farbigen Kleidungsstücken, mit heller Schulmütze und „Katzenaugen“ wird Ihr Kind besser gesehen.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

120301-250x500-eCard

 

Angebot des Landkreises für die Wirtschaft in Elbe-Elster

(16. 08. 2018)

Kleinunternehmen können sich wieder am Messeauftritt auf der Grünen Woche in Berlin beteiligen

 

Der Landkreis Elbe-Elster hat sich auch für 2019 für einen der beliebten Gemeinschaftsstände in der Brandenburghalle auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin beworben.

Die Gemeinschaftsstände werden vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg eingerichtet. Der Landkreis als Hauptmieter stellt den Stand dann täglich wechselnd kleinen Unternehmen oder Vereinen der Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft, des Gartenbaus, der Fischerei, des ländlichen Handwerks oder des ländlichen Tourismus zur Verfügung.

Unternehmen und Vereine der genannten Branchen, die diese Gelegenheit nutzen möchten, können sich bis zum 27. August 2018 kurz schriftlich bei der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH bewerben: Burgplatz 1, 04924 Bad Liebenwerda; E-Mail-Kontakt: sabine.muenster@rwfg-ee.de.

Die Internationale Grüne Woche findet vom 18. Januar bis 27. Januar 2019 auf dem Messegelände in Berlin statt. Der Messestand, der als Verkaufsstand genutzt werden kann, ist rund zwei mal zwei Meter groß und befindet sich in der immer sehr gut besuchten Brandenburghalle. Der Stand wird den Unternehmen in der Regel jeweils für einen Tag zur Verfügung gestellt. Ein Vertreter der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft oder des Landkreises ist als Ansprechpartner vor Ort.

Die Ausgestaltung und Besetzung des Standes wird von den Unternehmen oder Vereinen eigenständig nach den Regelungen der Messe Berlin, des Ministeriums und des Landkreises Elbe-Elster organisiert. Etwaige Versicherungen sind von den Unternehmen oder Vereinen selbst zu organisieren und zu tragen.

Weitere Informationen und Hinweise gibt es unter Tel.: 035341 497148.

 

 

DUDEK GmbH ist Vorreiter für Sicherheit und Umweltschutz

(06. 08. 2018)

Unternehmen mit Brandenburger Umweltsiegel zertifiziert

Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg übergibt gemeinsam mit Jürgen Mahl, Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Cottbus und Kreishandwerksmeister, das Brandenburger Umweltsiegel an die DUDEK GmbH & Co. KG aus Lindena. Damit verbunden ist die Aufnahme in die Umweltpartnerschaft des Landes Brandenburg. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Sanierung von Freileitungsmasten und Stahlgitterkonstruktionen. Um dabei Sicherheit und Umweltschutz zu gewährleisten, hat sich der Betrieb selbst Umweltziele auferlegt, an denen sich die Mitarbeiter aktiv beteiligen.

Das südbrandenburgische Unternehmen mit 50 Angestellten ist fester Partner für Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber in Deutschland, wenn es um die Sanierung von Freileitungsmasten geht. Bei Spannungsbereichen von 110 kV bis 380 kV steht die Sicherheit und der Schutz der Umwelt an erster Stelle. "Wir haben erkannt, dass ein bewusstes Umweltmanagement Türen öffnen kann", sagt Geschäftsführer Darius Stanczyc. "Bereits vor zwei Jahren haben wir dazu einen internen Prozess in Gang gesetzt und investiert. Wir finden es toll, dass damit die Voraussetzungen für das Zertifikat 'Brandenburger Umweltsiegel' erfüllt sind."

Wieso gehören die Sanierung von Freileitungen und Umweltschutz so eng zusammen? "Es gibt Agrargenossenschaften, auf deren Flächen 60 bis 80 Strommasten stehen, unter denen vorwiegend landwirtschaftliche Produkte angebaut werden. Bei der Sanierung der Leitungen oder Mastkonstruktionen müssen wir uns so verhalten, dass wir den Nutzpflanzen keinen Schaden zufügen, der Bauer mit uns zufrieden ist und uns somit auch das nächste Mal auf seine Fläche lässt", erklärt Darius Stanczyc.

Folgende Umweltziele hat sich das Unternehmen aus Lindena für die tägliche Arbeit an den Freileitungen gesetzt:

– Abfallvermeidung und Abfalltrennung

– Kontrollierter Wasserverbrauch

– Reduzierung des Energieverbrauchs im neuen Firmengebäude durch die Nutzung von Erdwärme

– Abdeckung des Bodens bei Sandstrahlarbeiten – Jährliche Stoff- und Energiebilanz

 DUDEK GmbH & Co. KG, Geschäftsführer Darius Stanczyc, Gruhnoer Straße 8, 03253 Schönborn/OT Lindena

Telefon 035322 4491, Telefax 035322 4435, dudek.gmbh.co@t-online.de, service@dudek-lindena.de, www.dudek-lindena.de

Pressemitteilung der Handwerkskammer Cottbus

 

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Neues Storchennetz auf dem Kirchturm der Lindenaer Kirche

(06. 08. 2018)

Der Storch ist das Wappentier unseres Ortsteils Lindena. Schon seit dem 18. Jahrhundert bewohnt er das Storchennest auf dem Kirchturm. Im Jahr 2010 zogen die Störche letztmalig 4 Jungstörche auf dem Kirchturm groß. In den Folgejahren hatte unser Storchenpaar Probleme mit dem Nest.

In den letzten Jahren nutzten sie das traditionelle Storchennest auf dem Kirchturm der Kirche nicht mehr. Stattdessen wurde der Schornstein auf dem Gelände der Agrargenossenschaft als Ausweichnest angenommen. Das Ausweichnest zeigt im Frühjahr ständig Probleme mit Staunässe. Nur wenige Lindenaer können den Storch auf dem Ausweichnest beobachten. Das Wappentier ist fast aus dem Dorfbild verschwunden.

Diesen Zustand wollten nun einige engagierte Lindenaer Feuerwehrmitglieder ändern und dem Storchenpaar des Jahres 2019 wieder eine Alternative an gewohnter Stelle anbieten. Gespräche mit den Gebäudeeigentümern, den Storchenbeauftragten des Ortes und des Landkreises und Vertretern des NABU wurden geführt. Wichtig war immer, dass unser Storch im Frühjahr 2019 die Entscheidung selbst fällt, welches Nest angenommen wird. Viele Hinweise wurden gesammelt und später berücksichtigt.

In der Versammlung der Lindenaer Jagdgenossenschaft wurde über das geplante Vorhaben gesprochen. Die Jagdgenossenschaft war bereit, finanzielle Mittel für dieses Vorhaben zur Verfügung zu stellen. Die Genossenschaftsversammlung fasste dazu einen entsprechenden Beschluss.

Das Projekt konnte starten. Das Nest wurde vorbereitet, der Baumdienst Richter in Wahrenbrück für die Kletterarbeiten engagiert und Helfer mobilisiert. Eine Besichtigung des unbenutzten Nestes zeigte uns, welche Probleme in 28 Metern Höhe uns erwarten. Deshalb fiel die Entscheidung, das Nest mit Hilfe eines Autokrans in die Höhe zu bringen. Das hatte zwei Vorteile. Die Arbeitszeit hat sich deutlich verringert und wir konnten, parallel zu unseren Arbeiten, den auf der Kirchturmspitze wachsenden und das Mauerwerk angreifenden Holunder entfernen.

Am 31. Juli 2018 kam der Autokran und das vorbereitete Nest konnte auf die Kirchturmspitze gebracht und dort befestigt werden. Fleißige Unterstützer wie Bernd Babben und Karsten Schmidt halfen tatkräftig bei der Storchennestaktion, die durch Roland Schrey organisiert wurde.

Wie es der Zufall wollte, zeigte der Storch sich am frühen Morgen vor Beginn der Aktion nochmals auf dem Kirchturm und inspizierte dort das beschädigte Nest. Während des Kraneinsatzes kreisten zwei Störche in luftiger Höhe über dem Nest und beobachteten das Geschehen. Bereits am Folgetag besuchten die Störche das neue Nest. Im nächsten Jahr wird sich dann zeigen, ob das Storchennestprojekt erfolgreich verlaufen ist und das Lindenaer Storchenpaar wieder auf der Kirche nistet.

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Ordnungsamt weist auf hohe Brandgefahr hin

(06. 08. 2018)

Abbrennen von Feuerwerkskörpern ohne Sondergenehmigung nicht gestattet

 

Aufgrund der anhaltenden hochsommerlichen Temperaturen und der damit verbundenen vorherrschenden Trockenheit, warnt das Ordnungsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster vor sehr hoher Brandgefahr. Angesichts aktueller Vorkommnisse wird mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern – gerade in oder in der Nähe von Wäldern - ein besonders hohes Brandrisiko darstellt und ohnehin nur vom 31. Dezember bis 1. Januar erlaubt ist. Wird ein Feuerwerk außerhalb dieser festgelegten Zeit ohne Sondergenehmigung ausgelöst, so stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Die örtlichen Ordnungsbehörden wurden gebeten, Sondergenehmigungen zum Auslösen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern nicht zu erteilen, da sie seitens des Ordnungsamts der Kreisverwaltung für zurzeit nicht genehmigungsfähig erachtet werden.

Kartenvorverkauf für Puppentheaterfestival beginnt

(30. 07. 2018)

Zuschauermagnet im Elbe-Elster-Land lockt vom 14. bis 23. September mit vielen Höhepunkten

 

Es geht wieder los! Das 20. Internationale Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land vom 14. bis 23. September 2018 wirft seine Schatten voraus. Der Kartenvorverkauf ist soeben gestartet. Das Festival ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem Zuschauermagnet geworden und lockt Besucher aus nah und fern ins Puppentheater bei uns im Landkreis. Für 12 Euro, ermäßigt 8 Euro sind Karten für die Eröffnungsveranstaltung (am 14. September, ab 18.30 Uhr im Refektorium Doberlug) und für die Lange Nacht des Puppenspiels (am 22. September, ab 19.00 Uhr im Bürgerhaus Bad Liebenwerda) erhältlich. Vorverkaufsstellen sind:

 

·         Landkreis Elbe-Elster, Kulturamt, Anhalter Str. 7, 04916 Herzberg/ Elster, Tel. 03535 46 5101

 

·         Museum Schloss Doberlug, Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain, Tel. 035322 6888520

 

·         Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde, Lange Str. 6/8, 03238 Finsterwalde,

Tel. 03531 30783

 

·         Museum Mühlberg 1547, Klosterstraße 9, 04931 Mühlberg/ Elbe, Tel. 035342 837000

 

·         Mitteldeutsches Marionettentheatermuseum, Burgplatz 2, 04924 Bad Liebenwerda,

Tel. 035341 12455.

 

Für den Paukenschlag zu Beginn des Festivals sorgt die CHING FEI FENG Marionette Theatre Troupe aus

Taiwan. Mit ihrem Stück „Chinesisch Neujahr“ geben die vier Puppenspieler mit ihren Varieté-Marionetten Einblicke in eines der wichtigsten traditionellen Feste ihrer Republik. Nach den Gästen aus Fernost wird die charmante, aber spitzfindige Ratte „Ursula von Rätin“ über das Leben sinnieren.

 

Zur Langen Nacht des Puppenspiels gibt es mit dem „Rotkäppchen“ – mit Fress-Garantie eine märchenhafte Einleitung vom Figurentheater Ernst Heiter, bevor der Abend ganz unter dem Motto „Liebe“ die Besucher entführt. Der schöne Sonnengott Apoll verliebt sich unsterblich in die Bergnymphe Daphne. Doch diese liebt Apoll nicht. Der hat sich auch nicht aus eigenem Willen in Daphne verliebt, sondern der Pfeil des Amors hatte ihn getroffen. Den Ausgang der Geschichte erzählt das Figurentheater Ute Kahmann. Am Ende wird klar, warum noch heute Sieger mit einem Lorbeerkranz geehrt werden.

 

Im Anschluss wird es mit dem Musical „Hear my Song“ vom Theater con Cuore musikalisch. Die Straßenkünstlerin Vianne und der verlassene Marc begegnen sich vor Viannes Theater. Marc, der sich wie ein armer Hund fühlt, rührt Viannes Herz und die beiden beschließen fortan gemeinsam ihren künstlerischen Weg zu gehen. Sie spielen sich unbemerkt immer weiter auseinander, bis das fast Unvermeidliche passiert, Vianne verlässt Marc. Doch das Band zwischen ihnen ist noch nicht vollends zerschnitten. Eine Lebens-Geschichte um zwei Künstler, die sich im Leben verlieren und in der Musik finden.

 

Alle weiteren Informationen zum Programm und zu den Stücken des 20. Internationalen Puppentheaterfestivals im Elbe-Elster-Land sind unter www.puppentheaterfestival-ee.de online zu finden.

 

Foto Kulturamt Elbe-Elster/ Francois GUENET/Divergence:

 

Die CHING FEI FENG Marionette Theatre Troupe aus Taiwan gibt mit ihrem Stück „Chinesisch Neujahr“ Einblicke in eines der wichtigsten traditionellen Feste ihrer Republik.

 

Kontakt:

 

Landkreis Elbe-Elster

Kulturamt

Steffi Marschner

Anhalter Str. 7

04916 Herzberg/ Elster

Tel.: 03535 46 5104

E-Mail: steffi.marschner@lkee.de oder kulturamt@lkee.de

Foto zu Meldung: Kartenvorverkauf für Puppentheaterfestival beginnt

Für einen guten Start ins Leben:

(30. 07. 2018)

Das Netzwerk Gesunde Kinder stellt Lesestartsets kostenfrei zur Verfügung

 

Wenn Eltern ihren Kindern vorlesen, fördern sie damit nicht nur Sprachkompetenz sondern stärken auch die sozialen Bindungen innerhalb der Familie. Um auf die Wichtigkeit des Themas „Lesens“ aufmerksam zu machen, hat das Elbe-Elster Netzwerk Gesunde Kinder den Eltern-Kind-Gruppen im hiesigen Landkreis Lesestartsets der „Stiftung Lesen“ zur Verfügung gestellt. Die darin enthaltenen Bücher, die sich an die Altersstufe der Ein- bis Zweijährigen richten, sollen zum Anlass genommen werden, die Teilnehmer der Eltern-Kind-Gruppen wiederholt auf diese so wichtige Thematik aufmerksam zu machen. Auch das Mehrgenerationshaus in Rückersdorf erhielt diese Lesestartsets. Dort hat sich im Laufe der letzten Monate ebenfalls eine Eltern-Kind-Gruppe etabliert, die sich jeweils donnerstags von 08:30 Uhr bis 11:00 Uhr in den dortigen Räumlichkeiten trifft. Neben ganz persönlichen Gesprächen zwischen den Müttern und Vätern werden dort auch regelmäßig Familienveranstaltungen des Netzwerkes Gesunde Kinder angeboten, die die Familien kostenfrei nutzen können.

 

Um die Bedeutung frühkindlicher Bindungen und Beziehungen für einen gesunden Start ins Leben weiß auch das Netzwerk Gesunde Kinder. Es hat es sich zum Ziel gemacht, Eltern darin zu unterstützen und in Ihrer Erziehungskompetenz zu stärken. Das Angebot des Elbe-Elster Netzwerkes Gesunde Kinder richtet sich an alle Familien ab der Schwangerschaft bis zum 3. Geburtstag des Kindes.

 

Begleitet werden die Familien je nach Wunsch durch ehrenamtliche Patinnen und Paten. Diese werden im Vorfeld durch das Regionalnetzwerk geschult und können somit Ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben. Darüber hinaus informieren sie die Familien über regionale Angebote im Landkreis Elbe-Elster.

 

Wenn Sie sich als Familie angesprochen fühlen, Teil des Netzwerkes Gesunde Kinder werden zu wollen, dann können Sie sich gerne unter der Telefonnummer 03535 462639 melden oder die Mitarbeiterinnen per mail unter gesunde-kinder@lkee.de kontaktieren.

Des Weiteren sind sie auf der Suche nach ehrenamtlichen Patinnen und Paten, die offen und empathisch sind und sich für Familien mit Kind(ern) engagieren möchten. Gerne würden sie auch mit den Eltern daran arbeiten, Angebote für Eltern weiter zu entwickeln um somit zu einem gesunden Aufwachsen der Kinder in unserem Landkreis beizutragen. Aller weiteren Informationen finden Sie ebenfalls auf der Internetseite unter www.netzwerk-gesunde-kinder.de

 

Foto: Die Netzwerkkoordinatoren Stefanie Dreyer und Nicole Noack gemeinsam mit Franziska George und der kleinen Ella vom Mehrgenerationshaus in Rückersdorf

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„Fonds Energieeffizienz Kommunen“ - diese Projekte wurden umgesetzt

(12. 07. 2018)

Im April 2017 bewarb sich das Amt Elsterland im Rahmen des „Fonds Energieeffizienz Kommunen“ bei der envia Mitteldeutsche Energie AG. Die Projekte „Umrüstung der Beleuchtung im Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr in Rückersdorf“, die „Umrüstung der Beleuchtung im Amtshaus des Verwaltungssitzes des Amtes Elsterland in Schönborn“, die „Umrüstung der 40 Jahre alten Beleuchtung im Gemeindesaal auf LED in Schilda“ sowie der „Ersatz der alten HQL-Leuchten durch LED-Technik in Heideland OT Eichholz“ wurden im IV. Quartal 2017 realisiert. Durch die Umrüstung auf LED wird eine bessere Lichtausbeute bei gleichzeitiger Reduzierung des Energieverbrauches sowie eine Verringerung der Reparatur- und Instandhaltungskosten erreicht.

Die Projekte wurden mit Unterstützung der enviaM umgesetzt.