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Freiwillige Feuerwehr Trebbus

Vorschaubild

Wehrführer: Maik Kießling

Trebbus Nr. 59
03253 Doberlug-Kirchhain OT Trebbus

Telefon (035322) 129360

Vorstellungsbild

Stellvertretender Wehrführer:

 

Marcel Babbe

 

 

Gerätewart:

 

Gerald Drößigk

(035322) 31336

 

 

Jugendfeuerwehrwart:

 

Jörg Hennersdorf

(035322) 31321

 

 

Fahrzeugflotte:

 

LF 8 (Löschgruppenfahrzeug)

 

- Hersteller: Robur LO 2002 AKF

- Baujahr: 1982

- Einsatzkräfte: 1:8 (9 Personen)

 

Beschreibung/Ausrüstung:

- TS 8/8 Ziegler Ultra leicht

- Motorkettensäge

- eine vierteilige Steckleiter (kann bei Bedarf zugeladen werden)

- zur Brandbekämpfung, Gefahrenbeseitigung und/oder einfachen Technischen Hilfeleistung

 

 

Trebbus - FI - 96.JPG

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STA (Schlauchtransportwagen)

 

- Hersteller: VEB Feuerlöschgerätewerk Görlitz

- Typ: HL 900.40

- Baujahr: 1964

 

 

TSA (Tragkraftspritzenanhänger)

 

- Hersteller: VEB Feuerlöschgerätewerk Görlitz

- Typ: 3.00.0

- Baujahr: 1976

 

Beschreibung/Ausrüstung:

- TS 8/8 Jöhstädt T-83


Aktuelle Meldungen

Feuerwehrcamp der Jugendfeuerwehren unserer Stadt erstmals in der Berg-Grundschule

(04.10.2016)

…und dann noch mit einer riesengroßen Überraschung und zwar gab es am Freitag-Abend eine absolut geniale Nachtwanderung organisiert vom Jugendclub Nexdorf mit Chris Hüfner an der Spitze. Riesen Kompliment und Dankeschön für dieses Highlight unseres Feuerwehrcamps vom 09.-10. September 2016!

 

Doch der Reihe nach:

Eröffnet wurde unser Camp durch den Bürgermeister Bodo

Broszinki, dem stellvertr. Stadtbrandmeister Rene Wunderlich und dem Stadtjugendwart Gerald Lehmann.

Und dann  war das Gewusel auch schon da: Zelte aufbauen oder sich einen Schlafplatz in der Turnhalle sichern war erst einmal das wichtigste für die 54 angereisten Teilnehmer mit ihren Betreuern. 

Grillmeister „Kopi“ hatte auch gleich reichlich zu tun und kam  ganz schön ins schwitzen, da er gleich zwei Grills bediente.

Fußball spielen, DVD in der Turnhalle per Beamer und Leinwand gucken standen dann auf dem Plan bis es zu der bereits erwähnten Nachtwanderung in Kleingruppen um den HUME-Teich ging….und da wurde sich zeitweise echt gegruselt und laut geschrieen. Echt Wahsinn, was die Nexdorfer da „auf die Beine gestellt hatten“.

Nach einer sehr kurzen Nacht entschädigte das Frühstücksbüffet der Fleischerei Neumann für den „Schlafentzug“, so dass alle gestärkt und bestens gelaunt am Vormittag die Rallye absolvierten.

An den neun Stationen mussten unterschiedlichste Aufgaben zur ersten Hilfe, feuerwehrtechnische Dinge aber auch Geschicklichkeit und Quizfragen gemeistert werden. Ein Dankeschön an die Kameraden der Feuerwehren Prießen, Werenzhain, Arenzhain, Nexdorf/Buchhain, Trebbus, Lichtena und Doberlug, die diese Stationen betreuten.

Sechs Gruppen erkämpften sich mit ihren Gruppenführern Punkte und JEDER wollte der Sieger der Rallye werden. Letztendlich siegte die „Weibergang“ mit Daniel Schellenberg gefolgt mit nur einem Punkt Unterschied vom Team um Karsten Ritter. Platz Drei ergatterten sich die „Feuerbären“ mit Svenja Pötzsch. Für alle Platzierten gab es kleine Präsente – Ein Dank an Elke Wondzinski, die diese finanzierte.

Lecker Nudeln mit Tomatensoße von der Fleischerei Neumann gab es  zum Mittag.

Anschließend ging es mit dem Busunternehmen Lehmann-Reisen-Falkenberg zum Bowlen ins Fun Hollywood nach Finsterwalde, wo Diana Bader für alle Kids ein Eis spendierte.             

Das Fazit dieses Camps aus Sicht der Teilnehmer:

  • rundum gelungen
  • bestes Wetter
  • ein tolles Catering durch die Fleischerei Neumann
  • ein „HAMMA“ Programm, wo EINFACH ALLES passte

 

Ein herzliches Dankeschön an die Stadt für die finanzielle Absicherung, an die Berg-Grundschule für ihr unkompliziertes Entgegenkommen und an ALLE, die zum Gelingen des Camps beitrugen und uns vor Ort unterstützten.

 

Gerald Lehmann                                 Ines Trotzer

Stadtjugendwart                                 Jugendkoordinatorin

 

Foto zur Meldung: Feuerwehrcamp der Jugendfeuerwehren unserer Stadt erstmals in der Berg-Grundschule
Foto: Foto: Ines Trotzer

Trebbuser Gerätehaus wird jetzt ohne Fördermittel gebaut

(23.08.2012)

Am Feuerwehrgerätehaus in Trebbus wird spätestens ab Mitte September gebaut. Darüber informierte die Stadtverwaltung im Ausschuss für Infrastruktur und Wirtschaft.

"Am 31. August ist Submission für den erweiterten Rohbau. Der soll bis zum Winter stehen", so Kerstin Stahl, Fachbereichsleiterin Bauen und Erhalten im Rathaus. Der Teilabriss des alter Gebäudeteile werde von der freiwilligen Feuerwehr in Eigenleistung erbracht. Den Baubeginn hat Kerstin Stahl für die 38. Kalenderwoche angekündigt. Gebaut werde jetzt ohne Fördermittel, weil entspechende "Anträge der Stadt nicht zum Tragen gekommen" sind, betonte Bürgermeister Bodo Broszinski (FDP).

Seit Jahren hatte sich die Stadt Doberlug-Kirchhain um Fördermittel für die dringend notwendige Sanierung der Gerätehäuser in Trebbus und Arenzhain bemüht. Das Gerätehaus in Trebbus ist Baujahr 1961, entsprechend klein und einfach ausgestattet.

 

Von leh, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 23.08.2012

Premiere für Feuerwehren in Doberlug-Kirchhain

(20.06.2012)

Erster gemeinsamer Ausscheid mit Sonnewalde / Ideale Bedingungen in ehemaliger Lausitzkaserne

Erstmals in der Geschichte der Feuerwehren von Sonnewalde und Doberlug-Kirchhain hat es einen gemeinsamen Stadtausscheid gegeben. Ort des Geschehens war die einstige Lausitzkaserne und die Kameraden und Kameradinnen der Wehren fanden auf dem Platz des TLV Doberlug-Kirchhain 2011 ideale Bedingungen für ihre Wettkämpfe vor.

Angereist waren zum Ausscheid der Feueerwerhren 17 Mannschaften aus Sonnewalde und zwölf aus Doberlug-Kirchhain. Über 300 Feuerwehrleute maßen ihre Kräfte und ermittelten ihre Besten.

Mit der 5x80 Meter Hindernisstaffel, der Gruppenstafette, dem Bundeswettbewerb, der 4x100 Meter Hindernisstaffel, den Einzelwettbewerben über 100 Meter Hindernis und der Königsdisziplin "Löschangriff nass" lag vor den Organisatoren und Wettkampfrichtern eine logistische Herausforderung.

"Die Kirchhainer sind an uns herangetreten, ob wir die Sache nicht einmal gemeinsam angehen wollen", so Marten Frontzek aus Breitenau. "Wir fanden die Idee in Ordnung. Es ist zwar eine nicht einfache Aufgabe, alles unter einen Hut und auf eine Bahn zu bekommen, doch es läuft", sagte Frotzenek. Bei ihm liefen viele organistorische Fäden zusammen.

Lob für Organisation

Auch Steffen Jahn, der oberste Feuerwehrmann aus Doberlug-Kirchhain, zeigte sich zufrieden. "Am Anfang waren viele von uns skeptisch, ob so eine große Sache überhaupt zu stemmen ist. Aber es läuft besser als erwartet und nun ist auch der Letzte überzeugt. Und die Bedingungen hier auf dem Platz sind natürlich ideal." Und wenn man sich unter den Feuerwehrmännern und -frauen umhörte, gab es überwiegend Lob und Anerkennung. "Die Organisation klappt, die Bedingungen sind top und es macht uns allen einen riesigen Spaß", so Susann Jüngling, die Chefin der Pießiger Feuerwehrfrauen. Für einen Sieg hat es Samstag nicht gereicht, die Breitenauer Frauen bleiben das Maß aller Dinge. Doch für die Pießiger Frauen zählt viel mehr das Gemeinschaftserlebnis und mit dieser Einstellung gingen viele Teams an den Start.

Die schnellste Frau kam dann auch aus Breitenau. Lisette Kuschke brauchte auf der 100 Meter Hindernisbahn 20.56 Sekunden. Die Schnellste der Stadt Doberlug-Kirchahin war Samstag Liana Kosch aus Werenzhain. Der schnellste Mann der Stadt war Andreas Voigt aus Arenzhain mit beachtlichen 19.81 Sekunden.

Getrennte Wege

Bei der Königsdisziplin, dem "Löschangriff nass" gingen die Feuerwehrleute dann aber doch getrennte Wege. Die Sonnewalder verlegten ihre Wettkämpfe auf den Sonntag nach Goßmar.

Bei den Doberlug-Kirchhainer Männern siegte Trebbus I vor Arenzhain II mit 45,62 Sekunden.

Bei den Frauen wechselten die Plätze, Arenzhain siegte vor Trebbus.

Nach einer intensiven Auswertung des Wettbewerbs, werden die Feuerwehren entscheiden, ob man in Zukunft weiterhin einen gemeinsamen Weg geht und so Kräfte bündelt, die Effektivität erhöht und Ressourcen schont.

 

Von Torsten Pötzsch, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 20.06.2012

Foto zur Meldung: Premiere für Feuerwehren in Doberlug-Kirchhain
Foto: Premiere für Feuerwehren in Doberlug-Kirchhain

Feuerwehrsport in der Lausitzkaserne

(15.06.2012)

Erstmals veranstalten am Samstag die Städte Sonnewalde und Doberlug-Kirchhain einen gemeinsamen Stadtausscheid im Feuerwehrsport. Allerdings erfolgen die Wertungen getrennt, das heißt, jede Stadt kann ihre eigenen Stadtmeister bejubeln.

Wettkampfbeginn ist 8.30 Uhr auf dem Sportplatz der Lausitzkaserne, der vom TLV Doberlug-Kirchhain betrieben wird.

Die Siegerehrungen für Doberlug-Kirchhain werden gegen 17 Uhr stattfinden. Sonnewalde trägt den Wettkampf Löschangriff nass am Sonntag in Goßmar aus und wird anschließend die Siegerehrung dort vornehmen.

Es finden Wettkämpfe in den Disziplinen 5x80m Hindernisbahn/Bundeswettbewerb/Gruppenstafette und Löschangriff nass für die Jugendfeuerwehren statt. Die Einsatzabteilungen wetteifern in der 100m Hindernisbahn der Frauen und Männer/ 4x100m Hindernisbahn/Gruppenstafette der Frauen und Löschangriff nass der Männer und Frauen.

Erwartet werden sehr spannende Feuerwehrwettkämpfe. Zuschauer sind ausdrücklich erwünscht. Ab 13 Uhr laden eine Hüpfburg und ein Spieleanhänger alle Kinder zu Spiel und Spaß ein. Die Jugendkoordinatorin von Doberlug-Kirchhain, Ines Trotzer, will mit den Kindern auf dem Beachvolleyballfeld ein kleines Turnier durchführen.

Für das leibliche Wohl aller Teilnehmer und Gäste ist ganztags bestens gesorgt.

Von pm/leh, erschienen in der Lauistzer Rundschau am 15.06.2012

In Trebbus wird 2012 noch der Rohbau stehen

(03.05.2012)

Stadtbrandmeister Andreas Riemer weist Stadtverordnete auf "bedenkliche Zustände" an Gerätehäusern hin

"Bedenkliche Zustände" und "dringendsten Handlungsbedarf" hat Stadtbrandmeister Andreas Riemer jetzt in Bezug auf mehrere Gerätehäuser in der Stadt Doberlug-Kirchhain angemahnt. In Trebbus und Arenzhain wird 2012 noch gebaut. Aber auch in Doberlug und Buchhain müsse etwas passieren, meint Riemer.

Seit Jahren hofft die Stadt Doberlug-Kirchhain auf Fördermittel für die dringend notwendige Sanierung der Gerätehäuser in Trebbus und Arenzhain. Das weiß auch der Stadtbrandmeister. Er sieht die Versäumnisse eher in der Vergabestelle der Fördermittel.

Das Gerätehaus in Trebbus ist Baujahr 1961, entsprechend klein und einfach ausgestattet. Dass sich dessen Zustand seit vierzig Jahren fast nicht verändert hat, davon haben sich kürzlich auch die Mitglieder des Ausschusses für Infrastruktur und Wirtschaft überzeugt. Das Dach ist undicht. Es gibt keine sanitären Anlagen für die Kameraden. Das Gebäude ist nicht beheizt, die Einsatzkleidung deshalb immer klamm. Versammlungen müssen in der Gaststätte stattfinden. Wegen der beengten Fahrzeughalle bedarf es besonderer Fahrkünste, das Einsatzfahrzeug unterzustellen. Das für Trebbus bestimmte neue Löschfahrzeug steht deshalb in einem anderen Ortsteil.

Von den 66 Feuerwehrmitgliedern in Trebbus sind 43 aktiv. 18 Kinder zählt die Jugendwehr. Dicht an dicht stehen die errungenen Pokale im Gerätehaus. Ortsvorsteher Andreas Ritter spricht für die Feuerwehr als gesellschaftliches Zentrum und meint: "Auch für die Gemeinschaft im Dorf wäre es wichtig, dass gebaut wird."

"Noch in diesem Jahr wird der Rohbau stehen", verspricht Kerstin Stahl, Fachbereichsleiterin Bauen und Erhalten im Rathaus. Wenn nicht anders, wird auch ohne Förderung saniert und erweitert. Geld dafür ist im Haushalt 2012 eingeplant. Der Innenausbau folgt 2013. Auch in Arenzhain ist in diesem Jahr noch Baubeginn, allerdings für eine abgespeckte Version.

Stark sanierungsbedürftig ist das Dach am Gerätehaus in Buchhain, listete der Stadtbrandmeister vor den Stadtverordneten auf. Stock- und Schimmelflecken seien eine "gesundheitliche Belastung der Einsatzkräfte". "Auch hier sind wir dran", erklärte Kerstin Stahl. Die Vorarbeiten für ein neues Dach sind im Gange.

Geduld werden dagegen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Doberlug aufbringen müssen. Das von ihnen genutzte Gebäude mit Sanitärbereich und Schulungsraum liegt im Denkmal- und Sanierungsbereich. Einen maroden Dachstuhl, feuchtes Mauerwerk und eine unzureichende Heizung führt Riemer hier kritisch an.

In Nexdorf wird eine gut erhaltene Scheune mit viel Eigenleistung der dortigen Kameraden zur Fahrzeughalle umgebaut. Abgeschlossen wurde im vergangenen Jahr die Sanierung des Gerätehauses in Werenzhain.

"Einen positiven Trend" betonte der Stadtbrandmeister bei der Beschaffung neuer Einsatzbekleidung. Knapp 36 000 Euro wurden dafür ausgegeben. Ein Sponsoring der Stadtwerke Finsterwalde über 5000 Euro für Helme half zusätzlich. Dennoch gibt es Kameraden, die ihre Einsatzbekleidung seit 1993 tragen oder Kameraden, die sich eine mitein ander teilen müssen.

 

Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 03.05.2012

Foto zur Meldung: In Trebbus wird 2012 noch der Rohbau stehen
Foto: In Trebbus wird 2012 noch der Rohbau stehen

Wie die Feuerwehr im Notfall schnell helfen kann

(07.03.2012)

Etwa 20 Kameraden freiwilliger Feuerwehren der Stadt Doberlug-Kirchhain haben sich zu einer ungewöhnlichen Schulung eingefunden: Vor dem Fahrstuhl auf dem Bahnhof Doberlug-Kirchhain erklärt ihnen Otis-Mitarbeiter Heiko Weber die wichtigsten Handgriffe für den Notfall.

 

Aus gutem Grund, denn am 7. Februar waren dort vier Personen, darunter ein sechs Monate altes Babys, bei Eiseskälte zwei Stunden gefangen. Vergeblich hatten die zu Hilfe gerufenen Kameraden versucht, ohne Gewalt die Aufzugstür aufzubekommen.

„Danach hat die Firma Otis sofort den Kontakt zu uns und zu den Wehren gesucht, um eine entsprechende Ausbildung mit Übergabe der Notschlüssel vor Ort durchzuführen. Obwohl wir hier nicht zuständig sind, sondern der vertraglich gebundene Servicedienst, ist das für uns eine zusätzliche Option bei der Gefahrenabwehr und der Rettung von Menschen“, erklärt Fred Richter, Fachbereichsleiter Bürgerservice bei der Stadtverwaltung.

Auch Udo Melcher, zuständig für Montage und Verkauf bei Otis, betont, dass die Feuerwehr im Notfall natürlich in der Lage sein muss, rasch helfen zu können. „Im Regelfall hat aber die Servicefirma Securitas ihren Job zu machen – und das besser als am 7. Februar“, so Melcher.

Heiko Weber lässt den Aufzug auf halber Strecke hängen, damit Kameraden der Wehren Doberlug, Lugau, Hennersdorf, Werenzhain, Frankena und Kirchhain lernen, wie er sich von außen mit wenigen Handgriffen ruckweise bewegen lässt. „Wenn ihr ihn soweit habt, könnt ihr schon mal einen heißen Tee durch die Tür reichen“, so Weber.

 

Foto: Heike Lehmann: Heiko Weber erklärt die Funktionsweise des Aufzugs.



Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 07.03.2012



Foto zur Meldung: Wie die Feuerwehr im Notfall schnell helfen kann
Foto: Wie die Feuerwehr im Notfall schnell helfen kann

Gerätehaus-Varianten abgespeckt

(20.10.2010)

Doberlug-Kirchhain Die freiwilligen Feuerwehren in Trebbus und Arenzhain drängen bei der Stadtverwaltung seit Jahren um bauliche Erweiterungen ihrer Gerätehäuser. Jetzt werden sie mit abgespeckten Varianten leben müssen.

Mit denen sollen wenigstens die dringendsten Probleme abgestellt werden. In den nächsten Tagen werden die Planungsentwürfe den Ortsbeiräten vorgestellt.

Mehr sei nicht drin, heißt es aus dem Rathaus. Die ursprünglichen Pläne für großzügigere, auch teurere Varianten, mussten verworfen werden, weil es wenig Hoffnung auf finanzielle Förderung vom Land gab. Damit seien beide Vorhaben auch dem Rotstift im städtischen Haushalt für das laufende Jahr zum Opfer gefallen, wo sie bereits eingeplant waren, so die Kämmerin Gudrun Körner. Gleichzeitig habe man sich aber um die reduzierten Varianten bemüht.

Vor allem am Trebbuser Gerätehaus müsste dringend etwas verbessert werden, weiß auch Kerstin Stahl, Fachbereichsleiterin Bauen und Erhalten im Rathaus. »Dort gibt es keine sanitären Anlagen und keinen Umkleideraum. Beides sollen die Kameraden bekommen. Auch die Fahrzeughalle soll vergrößert werden«, zählt sie die drängendsten Probleme auf. »Unser Gerätehaus stammt aus den 70er Jahren und ist seitdem unverändert«, so der Trebbuser Ortsvorsteher Andreas Ritter. »Die Uniformen hängen dort, wo unser Fahrzeug steht. Die Einfahrt ist so eng, dass nur einige das Auto sicher reinlenken können«, so Ritter. Seit zwei Jahren bemühe man sich bei der Stadt und den Stadtverordneten wieder verstärkt um Abhilfe. »Ich muss der Stadt zugute halten, dass der Eigenanteil dafür auch immer eingeplant wurde. Wir hatten die Zusage, wenn Fördermittel kommen, seid ihr dran«, sagt der Ortsvorsteher, der mit den sanitären Anlagen auch den Nebeneffekt für die benachbarte Freilichtbühne und die Dorffeste im Blick hat.

Verabschieden müssen sich die Trebbuser bei der neuen Variante aber vermutlich von ihrem Wunsch nach einem Dorfgemeinschaftsraum. Das weiß auch der Ortsvorsteher, der dazu sagt: »Ich nehme lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.«

Beide Entwürfe müssen jetzt diskutiert werden. Was kann man sich leisten? Wie ist das Optimale rauszuholen? Die Hoffnung auf Fördermittel doch noch nicht ganz aufgegeben, geht man bei der Stadtverwaltung von einem Umbau der beiden Gerätehäuser in den Jahren 2011/12 aus.

Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 20.10.2010